Planung: Kastenwagen oder GFK-Kabine?



Kastenwagen oder GFK-Kabine?

 

Diese Frage war bei uns schnell beantwortet. Es soll eine Kabine werden, denn mit Kastenwagen hatten wir so unsere Erfahrungen gemacht. Sie sind wenig isoliert, heizen sich im Sommer extrem schnell auf bzw. kühlen im Winter genauso schnell ab. GFK mit 40 mm Isolation sorgt im Sommer und Winter für ideale Temperaturverhältnisse, vor allem in Verbindung mit einer Wintertür. Der Aufpreis der Kabine von mehr als 10.000 € war uns das Wert. Durch die senkrechten Wände entsteht zumal ein deutlich größeres Raumgefühl und man ist deutlich flexibler beim Einbau.

 

 

Alkoven oder Heckbett?

 

Lange waren wir auf einen Alkoven mit Langbetten fixiert. Mit Ausnahme des VW T5 4-Motion als Basis sind diese Fahrzeuge aber viel zu hoch. Letztendlich haben wir uns aber für die umbaubare Hecksitzgruppe entschieden. Sie ist deutlich gemütlicher, man schaut immer nach hinten auf die schöne Landschaft. Wenn man wochenlang unterwegs ist, sind auch täglich 2 Minuten für den Umbau keine Qual. Wir haben unsere Entscheidung bisher nicht bereut.

 

 

Dinette oder Wintertür?

 

Eine Dinette kam für uns nie in Frage. Wir wollen in unserem Fahrzeug autark leben, ohne dass uns jedermann ins Wohnzimmer schauen kann. Aus diesem Grund war auch die sogenannte Wintertür Pflicht, die die Wohnstube vom Fahrerhaus trennt. Diese ist im Sommer und Winter sehr wichtig, da über die großen Scheiben im Fahrerhaus die Wärme bzw. Kälte schnell ins Innere dringt. Ein weiteres Pro für die Wintertür ist, dass die Wohnkabine komplett geschlossen ist und wir uns so bewegen können, dass keiner von außen merkt, dass das Womo bewohnt ist. Ein wichtiger und oft vergessener Punkt ist auch, dass man durch die abschließbare Wintertür das Fahrerhaus vom Wohnraum trennen kann. Dies ist wichtig, wenn das Fahrzeug mal in die Werkstatt muss oder verschifft werden soll und keine Fremden unbefugt Zutritt zum Wohnraum haben sollen.

 

Farbe:

 

Eine weiße, fahrbare Schrankwand - andere nennen es Tupperschüssel - wollten wir nicht. Da wir in der Natur unterwegs sein wollen, wollten wir ein unauffälliges Fahrzeug. Dies ist uns mit der Farbe "LKW-Grau" nur zum Teil gelungen, denn stehen wir mal in der Stadt, ist unser Fahrzeug ein Hingucker und man muss oft Rede und Antwort stehen; stehen wir in der Natur, finden wir ihn oft auch nicht sofort.  Alles hat halt seine Vor- und Nachteile.

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