Soca-Tal und Nationalpark Triglav


Das Soča Tal - Die Smaragdstraße

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss Soca ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich ...

Kanal ob Soči
Kanal ob Soči

Schon zum zweiten Mal erkunden wir nun das SočaTal im Westen Sloweniens. Die Soča entspringt im Nordwesten Sloweniens am Fuße des Berges Travnik in den Julischen Alpen einer Karstquelle und mündet nach 140 Kilometrn südlich von Monfalcone in den Golf von Triest.

 

Dieses Mal folgen wir dem Fluss von der italienisch / slowenischen Grenze aufwärts. In Italien trägt die ins Mittelmeer mündende Soča den Namen "Isonzo", was uns bei der Suche nach dem richtigen Weg erst einmal tüchtig verwirrt.

 

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich und changiert über diverse Blau- und Grüntöne bis hin ins Türkis.

 

Im Oberlauf wird das Tal enger, die Soča hat hier tiefe Schluchten in den Fels gegraben, in denen das Wasser wirbelt. Der Fluss bildet hier eine bei Sportlern beliebte Wildwasserstrecke, aber auch Angler kommen auf ihre Kosten.   

 

Kurz hinter Nova Gorica legen wir in einem kleinen Ausflugslokal mit Blick auf die Soca einen Stopp ein und probieren die lokalen Grillspezialitäten. Der Kellner macht es uns leicht, er spricht gut Deutsch. Das Essen ist einfach und günstig.

 

Restaurant-Tipp:

  • Okrepčevalnica Dolga Njiva (N 46°00'36", O 13°37'05")

Im Mai hat die touristische Saison gerade erst begonnen, aber schon jetzt sind die ersten Kanufahrer unterwegs. Im Sommer werden hier auch Raftingtouren und diverser anderer Aktivsportarten angeboten.

Auf unserem Campingplatz erklärt man uns, dass von offizieller Stelle viel Wert auf eine nachhaltige Entwicklung eines sanften Tourismus gelegt wird. Wir hoffen, dass das auch in der Saison umgesetzt wird. Jetzt im Frühjahr ist es

 

Unser Campingplatz:

  • Camp Gabrje: in der Nähe von Tomlin direkt am Fluss, (in 2019: €12/Person ohne Strom) keine Entleerung von Chemietoiletten (N 46°11'49", O 13°41'46")

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Hier unsere Impressionen aus dem Soca-Tal und der Smaragdstraße:



Triglav-Nationalpark und Radovna-Tal im Frühjar

Blick von der Skiflugschanze in Planica
Blick von der Skiflugschanze in Planica

Es ist Mai, aber in den höheren Lagen ist davon in diesem Jahr nichts zu merken. Leider ist daher auch der grandiose Vršičpass (dt. Werschitz- oder Werschetzpass) wegen Schneefalls gesperrt. Wir waren hier aber schon einmal im letzten Herbst unterwegs:

 

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Die Sperrung zwingt uns einen Umweg durch Italien zu nehmen. Aber was heißt das schon; auch diese Strecke ist sehenswert. Am Abend nutzen wir die gewonne Zeit zu einem erneuten Rundgang durch die Skisprunganlagen von Planica; auch diese haben wir bereits im letzten Jahr besucht.  Mehr über Planica git es hier: mehr lesen...

 

Unser Stellplatz:

  • Planica: offizieller Stellplatz mit VE und Strom am Fuß der Schanzen,
    2019: €12,-- zahlbar am Automat oder im nahegelegenen Hotel (N 46°28'40", O 13°43'29.8")

Fahrt durch das idyllische Radovna-Tal

Wir wollen weiter in Richtung Bleg, entscheiden uns aber kurz hinter Planica einer Nebenstrecke (Straße Nr. 907) zu folgen. Diese ist für größere Mobile weniger geeignet, wird es doch teilweise recht eng und steil.

 

Wir folgen einem geschotterten Streckenabschnitt und gelangen zu dem idylisch zwischen den Bergen und eingebettet in Wiesen liegenden Gehöft "Gogal" mit seiner uralten Linde (N 46°25'54", O 13°57'10").

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Weiter geht es entlang des Flüsschens Radovna mit seinem kristallklaren Wasser vorbei an der ausgeschilderten alten wassergetriebenen Säge und Mühle sowie einer im zweiten Weltkrieg durch die deutsche Wehrmacht niedergebrannten Siedlung.

 

Das Tal ist wunderschön und wir nehmen uns die Zeit für den ein oder anderen Fotostopp.


Luftkurort Bled

Marienkirche auf einer kleinen Insel des Bleder Sees
Marienkirche auf einer kleinen Insel des Bleder Sees

In großem Kontrast zu der ursprünglichen Landschaft des Triglav-Nationalpark steht der Luftkurort Bled ....

In großem Kontrast zu der ursprünglichen Landschaft des Triglav-Nationalpark steht des Städtchen Bled. In dem Luftkurort mit seiner auf einer kleinen Insel im See gelegenen Marienkirche, den schicken Hotels und den netten Restaurant fühlen wir uns an den Genfer See versetzt.

 

So schön es hier ist, wirklich wohnmobilfreundlich ist der Ort nicht. Überall stehen Verbotsschilder und wir werden bei einem kurzen Stopp vor einer Bäckerei bereits nach 5 Minuten von einem Beamten freundliche aber bestimmt zur Weiterfahrt aufgefordert.

 

Wer einen Blick auf den See und die Insel werfen will, der sollte die Parkplätze in Bahnhofsnähe über dem Westufer nutzen. Wir haben in dem kleinen Bistro hier oben auch einen guten und günstigen "Bela Kava" (Milchkaffee) getrunken.

 

Unser Parkplatz:

  • Bled: Parkplatz am Bahnhof/Cafe (N 46°22'04", O 14°04'57")

Logarska Dolina im Logar Tal - Slowenien

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll ...

uf der Suche nach einem Strecke von Slowenien nach Österreich, die nicht über mautpflichtige Straßen führt und on top im Mai 2019 offen, das heißt schneefrei, ist, führt uns unser Weg nördlich an Ljubljana vorbei in Richtung Osten.

 

In der Nähe von Kamnik wollen wir übernachten und geraten mehr zufällig auf das "International Piknik Area Pri Jurju".

 

Hinter dem großen Namen verbirgt sich ein beliebtes Ausflugslokal mit großen Wiesenflächen, an dem an Wochenenden und zu Feiertagen wohl ab und an "der Bär steppt."

 

Jetzt unter der Woche ist aber rein garnichts los. Wir sind die einzigen Gäste des kauzigen aber sehr freundlichen Betreibers und dürfen uns auf dem riesigen Gelände einen Platz frei wählen.

 

Das hier der Bär steppt, sollte man man aber, auch wenn nichts los ist, lieber wörtlich nehmen. Hinweisschilder warnen, hier die Bären zu füttern, die sich ab und an hierher verirren.

 

Direkt vom Stellplatz führen Wanderwege in den Wald. Hundebesitzern wird geraten ihre Tiere an der Leine zu führen.....wegen der Bären.

 

Wenige Autominuten entfernt kann man mit der Bergbahn auf die Hochebene "Velika planina" gelangen. Da die Almen aber erst ab Juni bewirtschaft sind, sparen wir uns den Besuch für ein nächstes Mal auf.

 

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll, in Richtung Paulitschsattel, der hier die Grenze bildet.

 

Erneut zeigt sich uns Slowenien von seiner schönsten Seite. Wir machen Rast in einem kleine Cafe am Straßenrand, genießen die Frühlingssonne und beobachten Wasseramseln. Hoch über uns kreisen Steinadler.

 

Unser Stellplatz:

  • International Piknik Area Pri Jurju:
    Stellplatz an einem Ausflugslokal mit VE und Strom (Mai 2019: € 5,-- plus Strom)
    (N 46°19'34", O 14°35'15")

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Hier ein paar Impressionen aus dem Gebiet: