Mit dem Wohnmobil nach Marokko


Teil 1: Anreise zur Fähre nach Marokko



Marokko ruft ....

Endlich...wir sind wieder unterwegs. In diesem Jahr soll es zum ersten Mal für uns nach Marokko gehen. Bevor wir über Frankreich Richtung Spanien gen Süden fahren, müssen wir aber noch einige Termine in Deutschland wahrnehmen. Aber wer uns kennt, weiß, für uns ist immer schon der Weg das Ziel.


Warten auf das Sturmtief "Gloria"

Hafen von Gruissan
Hafen von Gruissan

Die Wettervorhersage für die spanische Ostküste sieht nicht gut aus und so legen wir spontan einen Zwischenstopp in der Ardèche ein, wo unsere Reisebekannten Pierre & Christine aus Belgien ein Ferienhaus besitzen. Aus dem geplanten kurzen Halt zum Kaffee wird letztlich aber ein entspanntes Wochenende.

 

Das schlechte Wetter vor uns hat sich mittlerweile zu einem ausgewachsenen Sturmtief gemausert, das wir in Südfrankreich aussitzen wollen. Von unserem Stellplatz in Gruissan beobachten wir aus der Ferne die Wellen des Mittelmeers. Aufgrund der donnernden Brandung und fliegenden Gischt könnte man das sonst so sanfte Meer eher für die Nordsee halten.

 

Durch das nachlassende Unwetter geht es für uns weiter über die Autobahn in Richtung Süden. Aus dem Auto sehen wir die Schäden, die das Tief im Hinterland Kataloniens hinterlassen hat. An der Küste muss "Gloria" aber noch weitaus schlimmer gewütet haben. Der Presse entnehmen wir, dass es sogar Tote gegeben hat. Wir fahren daher ohne Halt direkt bis in das Delta des Ebro durch.

 

Unser Stellplatz:

  • Gruissan: Stellplatz an der Marina, im Winter kostenfrei, VE (N 43°06'14", O 3°05'58")

Hier ein Video von unserer Weiterfahrt nach Spanien:


Ebro-Delta

Auch im Ebro-Delta hat das Unwetter der letzten Tage seine Spuren hinterlassen. Mensch und Natur sind mit Aufräumen beschäftigt. Für uns lohnt es daher kaum den Fotoapparat herauszuholen. Es beibt bei langen Spaziergängen mit dem Hund.

 

Wir haben die Region aber  auf unsere Reise Rund um die Iberische Halbinsel  schon einmal besucht und einige sehr schöne Tage hier verbracht. Mehr Infos und Bilder aus dem Natur- und Vogelparadies gibt es hier: weiterlesen

 

 Unser Stellplatz:

  • in der Nähe von Amposta: Parkplatz am Restaurant/Infozentrum, kostenfrei (N 40°39'35", O 0°40'29")

Kultstellplatz Finca-Caravana

Kult-Stellplatz "Finca Caravana"
Kult-Stellplatz "Finca Caravana"

 

Für Reisende auf dem Weg nach Marokko ist ein Stopp auf der Finca Caravana eigentlich ein Muss. Mittlerweile hat Zimmermeister Franze den Stellplatz mitten im Nichts fest übernommen und seinen Lebenstraum, die Reise nach und durch Afrika erst einmal auf Eis gelegt. Kürzlich hat er sogar Gelände hinzugekauft und weitere Parzellen eingerichtet.

 

Franze steckt viel Zeit in die Aufforstung des Geländes und hat viele hochfliegende Pläne. Wir fänden es aber schön, wenn er etwas mehr Energie in die Instandhaltung des eigentlichen Platzes verwenden würde. Vor allem die Gemeinschaftsfläche, darunter der Lagerfeuerplatz, sind derzeit in keinem guten Zustand. Die Unwetter der letzten Zeit haben sicher ihre Spuren hinterlassen. Dies rechtfertigt aber nicht, dass der Platz in Teilen einem Schrottplatz gleicht. Der Charme der Finca hat doch sehr gelitten. Trotzdem, wir kommen sicher wieder und hoffen, dann den alten Flair wieder zu finden.

 

Wer mehr über die Finca Caravana erfahren möchte, klickt: hier.


Kurioses Wohnmobil:

Auf der Finca Caravana haben wir Johannes und Erika mit ihrem Scania getroffen. Johannes Fahrkünste auf der engen Zufahrt haben uns doch sehr beeindruckt.

 

Hier ein kurzes Video:

Mehr über Johannes und Erika: hier

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Rancho Buena Vista

Warten auf den Sonnenuntergang
Warten auf den Sonnenuntergang

 Kaum haben wir Franze verlassen, erreicht uns eine Nachricht von Rosi und Manfred Schlindwein, die wir vor 3 Jahren in Sagres/Portugal getroffen haben. Sie haben auf Youtube unser auf der Finca Caravana gedrehtes Video über das kuriose Wohnmobil von Johannes und Erika gesehen und festgestellt, das wir in ihrer Nähe sind. Die beiden Germersheimer überwintern auf der 150 km südlich gelegenen Rancho Buena Vista und laden uns ein, sie zu besuchen. Für uns eine Gelegenheit das Leben echter Spanien-Überwinterer kennenzulernen.

 

Vielen Dank an Rosi, Manfred und ihre Freunde von der Rancho Buena Vista für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft.

 

Unser Stellplatz:


Cabo de Gata

Traumstrand nicht nur für Hunde
Traumstrand nicht nur für Hunde

Wir erreichen Andalusien und wollen an den endlosen Stränden des Cabo de Gata einen zweitägigen Stop einlegen. Die Gegend und den Naturpark rund um den Leuchtturm haben wir auf einer vergangenen Reise schon einmal erkundet. Mehr dazu hier: weiterlesen

 

Dieses Mal genießen wir die Möglichkeit zu langen Strandspaziergängen, auf denen der Hund kilometerweit frei laufen kann.

Unser Stellplatz
Unser Stellplatz

Unser Stellplatz:

  • Cabo de Gata: Parkplatz am Ort, zumindest im Winter offenba toleriert, im übrigen Naturpark ist laut Beschilderung des Stehen mit dem Wohnmobil meist verboten (N 36°44'19", W 2°12'27")

Cacares - ein Bergdorf in Andalusien

Im bergigen Hinterland Andalusiens stößt man nach kurvenreicher Fahrt auf Cacares, eines der weißen Dörfer Andalusiens. In seiner wechselvollen Geschichte erfuhr es römische, maurische und christliche Einflüsse. Der alte Ortskern, in dem man auch einige Lokale finden kann,  stammt aus maurischer Zeit.  Über den an den Hang geklebten weißen Häusern thront eine ebenfalls maurische Burg.

Wir interessieren uns aber mehr für die über den umliegenden Hängen vor einer grandiosen Landschaft kreisenden Gänsegeier, die hier zahlreich anzutreffen sind.

 

Unser Stellplatz:

  • Cacares: an der Touristeninformation gegenüber dem eigentlichen Ort, mit VE

    (N 36°26'46", W 5°16'41")


Tarifa

Wir genießen das schöne Wetter am Strand.
Wir genießen das schöne Wetter am Strand.

Tarifa - das kleine Hafenstädchen im äußersten Süden Spaniens ist nicht nur ein Hotspot für Surfern, sondern auch ein beliebter Anlaufpunkt für unabhänige Wohnmobilisten.

 

Wir mögen den Charme der bereits orientalisch anmutenden Altstadt und die breiten Sandstrände, an denen man herrlichen spazieren gehen kann. Die Straße von Gibraltar ist hier nur etwa 14 km breit und so hat man bei klarem Wetter einen schönen Blick auf die Küste Afrikas. Und genau da wollen wir hin: Von Tarifa aus starten wir nach Marokko.

 

 

unser Stellplatz in Tarifa
unser Stellplatz in Tarifa

Unser Stellplatz:

  • Tarifa: großer Parkplatz an der Ausfallstraße nach Westen, nicht offiziell, aber bei unserem Besuch toleriert. Auf dem Gelände herrscht ein friedliches Miteinander unterschiedlichster Wohnmobile. Hier steht der Vollintegrierte neben dem Expeditionsmobil, der ausgebaute Schulbus neben dem Kastenwagen.
    (N 36°02'52", W 5°38'13")

Wieder getroffen ...

In Tarifa treffen wir wieder auf Johannes und Erika wieder, die wir auf der Finca Caravana kennengelernt haben. Mit ihnen verbringen wir einen denkwürdigen Nachmittag und Abend beim Grillen auf ihrem Auflieger.

 

Mehr über Johannes und Erika und ihr Wohnmobil:  hier


Von Tarifa geht es weiter nach Marokko ....