Österreich: Per Kamera soll die Zufahrt kontrolliert werden
Österreich: Zufahrtskontrollen in Städten
Österreich plant in einigen Städten – darunter Wien, Salzburg, Linz und Graz – neue Zufahrtskontrollen für die Innenstädte. Kameras sollen künftig überwachen, wer in die beschränkten Bereiche einfährt. Bei unerlaubter Einfahrt drohen auch für ausländische Fahrer hohe Bußgelder. Die gesetzliche Grundlage dafür soll im Mai 2026 in Kraft treten.
Zutritt erhalten dann nur noch berechtigte Gruppen wie Anwohner, Einsatzkräfte, Lieferdienste oder Taxis. Motorräder und Mopeds sollen von der Kontrolle ausgenommen bleiben. Rund 25 Städte haben bereits Interesse an diesem neuen Verkehrsmanagementsystem signalisiert, die Umsetzung wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wer also in Österreich in die Innenstädte fahren möchte, sollte sich vorher informieren.
Quelle dpa/REUTERS
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
bitte beachten Sie die Änderungen am e-TOLL-System ab dem 1. Februar 2026.
Neue mautpflichtige Straßenabschnitte im e-TOLL-System
Am 1. Februar 2026 wird das mautpflichtige Straßennetz in Polen erweitert und die elektronischen Mautgebühren im e-TOLL-System ändern sich gemäß der Verordnung des Ministerrats vom 8. Januar 2026 zur Änderung der Verordnung über nationale Straßen bzw. deren Abschnitte, auf denen elektronische Mautgebühren erhoben werden, und der elektronischen Mautgebühren.
Rund 645 km neue Straßenabschnitte werden in das e-TOLL-System aufgenommen. Die meisten der neu hinzugefügten Abschnitte sind Verlängerungen bereits mautpflichtiger Straßen. Insgesamt wird das e-TOLL-System dann rund 5.869 km des mautpflichtigen Straßennetzes abdecken.
Die elektronische Mautzahlung ist für schwere Nutzfahrzeuge obligatorisch, d. h. für Pkw, Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen und Busse.
Informieren Sie sich über die Änderungen im Mautstraßennetz, indem Sie die neue Liste der Mautabschnitte herunterladen: Liste der neuen Mautabschnitte in e-TOLL ab dem 1. Februar 2026.
Änderung der elektronischen Mautgebühren
Gemäß derselben Verordnung ändern sich auch die elektronischen Mautgebühren ab dem 1. Februar 2026.
Die elektronischen Mautgebühren pro Kilometer für nationale Straßen der Klassen A, S, GP und G sowie deren Abschnitte finden Sie in der Datei: e-TOLL – Elektronische Mautgebühren ab dem 1. Februar 2026.
Haben Sie ein Konto für Ratenzahlung? Überprüfen Sie Ihre Sicherheitsleistung und erhöhen Sie diese gegebenenfalls. Die Höhe der Sicherheitsleistung können Sie mit dem Sicherheitsleistungsrechner ermitteln.
Quelle e-TOL Polen
Frankreich: Die Abschaffung der Crit'Air
Plakette in Frankreich ist ein bedeutender Schritt, der die Umweltzonen in mehreren Städten aufheben soll. Diese Maßnahme wurde im Rahmen eines Gesetzes zur Vereinfachung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen getroffen und wurde von der Commission Mixte Paritaire bestätigt. Die Schlussabstimmungen in der Nationalversammlung und im Senat sind für Ende Januar 2026 angesetzt. Bis dahin bleibt die Plakette weiterhin Pflicht, und es bleibt unklar, ob einzelne Kommunen weiterhin lokale Zufahrtsbeschränkungen erlassen dürfen. Die geplante Abschaffung ist nicht unumstritten, da sie verfassungsrechtliche Risiken aufweisen und europäische Fördermittel zurückfordern könnte.
LKW Maut in den Niederlanden
Die Niederlande führen zum 1. Juli 2026 eine neue, kilometerabhängige LKW-Maut ein, diese sogenannte "Vrachtwagenheffing" betrifft ausschließlich den professionellen Güterverkehr.
Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen (gültig auch für große Wohnmobile!) ist ab dem Termin eine Vorabregistrierung zur Befreiung von der Maut notwendig!
Baustelle am Brenner in Österreich – Mit Fahrkalender gegen Staus
Auch 2026 werden unzählige Autofahrer am Brenner (A13) im Stau stehen. Wann die Staugefahr auf der Luegbrücke besonders hoch ist, zeigt ein Fahrkalender des ADAC. Hier steht, an welchen Tagen die
Autobahn-Baustelle nur einspurig befahrbar ist.
- Fahrkalender mit allen Terminen für 2026
- An staureichen Samstagen im Januar ist der Verkehr zweispurig
- Welche Alternativen es zur Brennerautobahn gibt
Wer von Österreich nach Italien reist, kommt an der Brennerautobahn (A13) meist nicht vorbei. Wegen umfassender und dringend notwendiger Sanierungsarbeiten an der Luegbrücke kommt es immer wieder zu massiven Verkehrsbehinderungen, denn: Die Verkehrsführung auf der viel befahrenen Strecke verläuft aktuell einspurig. Dies kann auch Skiurlaubenden einigen Zeitverlust bescheren.
2026: Zwei Spuren an starken Reisetagen
Die Brennerautobahn soll dieses Jahr insgesamt an rund 180 verkehrsreichen Tagen zweispurig geöffnet sein. Dann wird der Schwerverkehr mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen im Zulauf vor der Luegbrücke von der rechten Spur auf die linke Spur geleitet. Dadurch ist gewährleistet, dass das meiste Gewicht zentriert auf der Brücke unterwegs ist und sie so entlastet wird.
Um trotz Zweispurigkeit Staus zu verhindern, sind für 2026 in Richtung Süden 14 zusätzliche Lkw-Fahrverbotstage für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen vorgesehen. Die konkreten Geltungszeiträume der Fahrverbote findet man auf der Website der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag.
Den Kalender findest Du beim ADAC hier: hier klicken
Quelle ADAC
A8, A7, A93, B2: Hier gelten Durchfahrtsverbote bei Stau
Mehrere Landkreise bzw. Gemeinden in Bayern verhängen Durchfahrtsverbote bei Stau auf der anliegenden Autobahn oder Bundesstraße.
- Ausweichverkehr: Verbote treffen A7, A8, A93 und B2/B23
- Durchfahrtsverbote können kurzfristig angeordnet werden
- Bei Missachtung drohen Zurückweisungen und Bußgelder
In den Hauptreisezeiten sind viele Autobahnen in Richtung Süden regelmäßig überlastet. Zieht es die Urlauberinnen und Urlauber im Sommer in Richtung Österreich, Italien oder Kroatien, sind es im Winter die Ski-Fans, die für Stau auf den Autobahnen sorgen.
Viele Autofahrende versuchen dann auf Straßen neben der Autobahn auszuweichen. Darunter leiden die Gemeinden entlang der Ausweichstrecken. Im Sommer verhängte daher zunächst der Landkreis Rosenheim ein Durchfahrtsverbot bei Stau, zuletzt folgten die Gemeinde Farchant bei Garmisch-Partenkirchen und der Landkreis Miesbach dem Beispiel.
Quelle ADAC
