Durch die Alpenländer

Mit dem Wohnmobil durch Österreich, Slowenien, Schweiz und Italien


Mit dem Wohnmobil durch die Alpen Österreichs, Sloweniens, Italiens und der Schweiz
in den Dolomiten

Reiseberichte mit Routenvorschlägen und Stellplatztipps mit GPS-Daten, Länderinfos und vielen Fotos.

 

Wir sind Naturfreunde, aber auch die Kultur der bereisten Länder kommt nicht zu kurz. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken.


Unsere Routen auf einer Karte:


blaue Reise:

Südliche Alpen im Herbst

Die Reise führt uns über die Großglockner-Hochalpenstraße, kurz nach Slowenien, anschließend über die Pässe Grimsel und Simplon.


grüne Reise:

Die Ostalpen im Herbst

Über das Donautal in die Wachau, weiter zum Neusiedlersee und über Alpenpässe zurück.

 

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rote Reise:

Frühling in den Alpen

Über die Schweiz nach Italien, entlang des Po-Deltas, weiter nach Nord-Slowenien (Triglav-Nationalpark) und mautfrei durch Österreich zurück.

 

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Reisetipps zu den Alpenländern:



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Hier die Tipps:


Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil in die Schweiz

Mit dem Wohnmobil durch die Schweiz: Reisetipps

Reisetipps und alles, was uns aufgefallen ist.

Die wunderschöne Schweiz galt bisher als schwierig für Wohnmobilisten. Einfach ist es immer noch nicht, aber ...

  • die Schweiz hat inzwischen einige schöne Stellplätze
  • Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen: Vignette
    Sie benötigen auf Autobahnen und anderen mautpflichtigen Straßen eine Vignette. Damit kann man dann 14 Monate fahren. Die Vignette gilt immer vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres. Erhältlich ist Sie an Tankstellen im Grenzbereich, Postämtern sowie bei verschiedenen Automobilclubs.
  • Mautpflichtige Autobahnen sind grün ausgeschildert.
  • für größere Fahrzeuge: Schwerlastabgabe
    Diese Fahrzeuge brauchen eine Schwerlastabgabe, die dann für alle Straßen - also nicht nur die mautpflichtigen - benötigt wird. Sie wird für jeden Tag erforderlich, den das Fahrzeug in der Schweiz ist - egal ob man fährt oder auf einem Campingplatz steht! Für Wohnmobile ist ein pauschaler Betrag pro Tag fällig. Bezahlt werden muss die Schwerlastabgabe beim Grenzübergang beim Zoll. Dann muss jeden Tag (auch wenn man nicht fährt) vor Fahrtsantritt das Datum eingetragen werden.

    Es gibt verschiedene Varianten:
    • für einen bis 30 aufeinander folgende Tage
    • für 10 frei wählbare Tage innerhalb eines Jahres
    • für einen bis elf aufeinander folgende Monate
    • für ein Kalenderjahr
  • mit etwas Zeit und Mühe kann man die Schweiz mit einem Womo unter 3,5 t auch ohne Mautplakette gut bereisen.
  • die Schweiz ist teuer! Vorräte mitnehmen ist angebracht
  • Essen gehen ist wirklicher Luxus.
  • Für Temposünder wird es in der Schweiz teuer: Wer mehr als 20 km/h zu schnell fährt, muss mit Führerscheinentzug rechnen. Das gilt auch für Alkohol am Steuer (Promillegrenze: 0,5).
  • die Steckdosen in der Schweiz sehen anders aus. Man sollte daher an einen Adapter denken.
  • das Trinkgeld ist im Preis eingeschlossen. Trotzdem sieht man es gerne, wenn man etwas Trinkgeld gibt.

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Österreich

Mit dem Wohnmobil in Österreich: Reisetipps
Mit dem Wohnmobil in der Wachau

Mit dem Wohnmobil in Österreich unterwegs:

 

Reisetipps und was uns sonst noch so aufgefallen ist.

Obwohl Österreich unter Womo-Fahrern als wenig wohnmobilfreunlich gilt, haben wir bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht:

 

  • Vor allem entlang der Donau und auch am Neusiedler-See gibt es einige sehr schöne Stellplätze.

  • In Tirol ist freies stehen nicht erlaubt.

  • Das österreichische Autobahn- und Schnellstraßennetz ist bis auf wenige Ausnahmen gebührenpflichtig. Es gibt Jahres / 2-Monats und 10-Vignetten (Stand 2019). Für Fahrzeuge über 3.5 Tonnen ist eine Go-Box verpflichtend. (mehr unter: https://www.asfinag.at)

  • Außerdem gibt es noch einzelne Strecken mit gesonderter Streckenmaut. So wie wir es verstanden haben, ist hier keine Vignette notwendig, bei Fahrzeugen über 3,5 t ist allerdings auch hier eine gobox nötig (siehe auch: https://www.asfinag.at)

  • Wir haben unser Navi auf "Maut vermeiden" und "Autobahn vermeiden" gestellt und hatten keine Probleme, ohne Maut durch Österreich zur reisen. An den kritischen Punkten haben wir auch immer Schilder gefunden, die auf Maut hingewiesen haben.

  • Achtung: folgdendes haben wir auch gelesen:
    In Brengenz sollte man aufpassen. Hier soll man sehr schnell und ungewollt auf eine Mautstrasse gelangen. Wir meiden die Stadt. Auch den Krawankentunnel sollte man meiden.

  • Wir haben gelesen, dass Wohnmobile zwischen 3,5 t und 7,5 t nicht zu LKWs gezählt werden. So soll das "LKW überholen" Zeichen und das "Einfahrt verboten für LKWs" auch nur für LKWs gelten.

  • Im Restaurant sind wie in Deutschland fünf bis zehn Prozent Trinkgeld angemessen, je nachdem wie zufrieden der Gast mit dem Service war. Das Trinkgeld wird gleich beim Bezahlen aufgerundet.

  • Jede Person, die während einer Panne oder eines Unfalls das Fahrzeug verlässt, muss auf offener Straße eine reflektierende Warnweste tragen.

  • Die Einreise von Hunden und Katzen verlangt einen EU Heimtierpaß und eine gültige Tollwutimpfung. Zusätzlich muss das Tier eine Identifikationserkennung besitzen. Für Hunde empfiehlt es sich außerdem Maulkorb und Leine an Bord zu haben, um keine Probleme zu bekommen.

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Reise-Tipps: Mit dem Wohnmobil nach Italien

Mit dem Wohnmobil in Italien: Reisetipps
Mit dem Wohnmobil in den Dolomiten

 

Mit dem Wohnmobil in Italien unterwegs:

 

unsere Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist.

Italien ist für uns Deutsche eines der wichtigsten Reiseländer, also auch für uns Wohnmobilfahrer. Hier unsere Erfahrungen:

 

 

Einkaufen:

  • es gibt kein vernünftiges Brot in Italien, wenn dann nur im Supermarkt oder im Lidl.

 

Stellplätze:

  • Italiener lieben "Kuschelparken" auf Stellplätzen - wir nicht!

  • Pfingsten ist in Italien alles unterwegs, was Räder hat und die Stellplätze sind voll.

  • Italiener verbringen oft das Wochenende mit der Großfamilien und mehreren Womos auf Stellplätzen vor der Stadt, bauen Wagenburgen und haben viel Spaß.

  • Die meisten italienischen Autobahnen sind gebührenpflichtig. Für einige grenzüberschreitende Autoverladungen und Tunnels sind ebenso Gebühren zu zahlen. Mailand, Bologna und Palermo erheben eine City-Maut. Schnellstraßen kosten keine Maut. (Quelle ADAC / 2018)

 

Straßen:

  • Viele kleinere Straßen sind in einem schlechten Zustand und mit Geschwindigkeitsbegrenzungen von 50 oder sogar 30 km/h belegt. Auch geht es manchmal über Kilometer ohne ersichtlichen Grund nur mit 30 km/h voran - allerdings nur für uns Ausländer. Den Italienern interessiert das kaum. Sie wissen, wo die farbigen Kästen mit den Fotoapparaten an der Straßenseite stehen - wir nicht.

 

Restaurant:

  • Auf der Rechnung steht oft eine Position namens „coperto“, „Gedeck“ bedeutet. Diese Pauschale beinhaltet also bereits das Eindecken des Tisches und das gereichte Brot. In Restaurants ist Trinkgeld eher unüblich. Wenn Du trotzdem etwas Trinkgeld geben möchtest, lass es am Ende auf dem Tisch liegen.
  • In einem Restaurant den erstbesten freien Tisch an­zu­steuern, gilt in Italien als un­höf­lich. Stattdessen sollte man sich vom Kellner einen Tisch zuweisen lassen.
  • in einem italienischen Restaurant wird in der Regel immer nur eine Rechnung gestellt, einer bezahlt sie und man teilt dann den Rechnungsbetrag durch die Anzahl der Beteiligten!

 

Hund in Italien:

  • Für den Hund ist ein EU-Heimtierausweis und Mikrochip-Kennzeichnung, sowie eine gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt) nötig.

  • Ein Welpe sollte bei der Einreise älter als 12 Wochen sein.

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Slowenien

Mit dem Wohnmobil in Slowenien unterwegs: Reisetipps

Mit dem Wohnmobil in Slowenien unterwegs:

 

Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist.

Es gibt kaum ein Land in Europa, das so viel Natur aufzuweisen hat wie Slowenien. Auch mit dem Wohnmobil lässt sich Slowenien gut bereisen, wenn man auf einige Dinge achtet:

 

  • Maut: (Stand 2019): Die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen ist in Slowenien gebührenpflichtig. Für Fahrzeuge unter 3,5 ist eine Vignette, bei Fahrzeugen über 3,5 t ein Transponder, die sogenannte DarsGo-Box notwendig.

  • Es gibt nicht viele Straßen, die mautpflichtig sind. Wir konnten sie immer vermeiden, da sie gut beschildert sind. Auch haben wir uns vor jeder Fahrt informiert, wo wir aufpassen müssen und unser Navi entsprechend eingestellt

  • Vor allem in touristischen Orten sind viele Straßen und Parkplätze nicht für Wohnmobile zugelassen. Hier sollte man aufpassen. Einmal standen wir nur kurz auf einem solchen Parkplatz und prompt hat uns die Polizei vom Platz verwiesen.

  • "frei stehen" ist nach unseren Recherchen in Slowenien nicht erlaubt. Auch liest man immer wieder, dass dies auch entsprechend kontrolliert wird.

  • Offizielle Stellplätze: Es gibt sie, aber es gibt nicht viele. Campingplätze gibt ausreichend.

  • Verpflegung: Neben den einheimischen Läden gibt es Lidl und Hofer (= österreichischer Aldi)

  • Trinkgeld: In Slowenien ist es inzwischen üblich, ein kleines Trinkgeld zu geben. Ähnlich wie in Deutschland, rundet man Beträge auf. Mehr als 10% sind allerdings eher unüblich.

  • Einreisen mit Hund:
    Notwendig für die Ein- oder Durchreise durch Slowenien ist der EU-Heimtierausweis und die Mikrochip-Kennzeichnung, sowie eine gültige Tollwutimpfung , die mindestens 21 Tage alt sein muss. Für Welpen bis 12 Wochen gelten gesonderte Regeln.

    In Slowenien herrscht auf öffentlichen Plätzen ein genereller Leinenzwang. Außerdem ist es ratsam einen Maulkorb an Bord zu haben, den Du Verlangen anlegen kannst, denn in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Leinen- und Maulkorbpflicht.

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Besuche seit dem 27.10.20

Reise-Tipps: Mit dem Wohnmobil nach Frankreich

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich: Reisetipps

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich:

 

Reisetipps und was uns sonst noch so aufgefallen ist.

  • Es gibt unglaublich viele z.T. kostenlose Stellplätze und VE-Stationen. Man fühlt sich fast immer willkommen.

  • Maut ist vor allem für größere Wohnmobile teuer. Wer nur schnell durch Frankreich reisen möchten, kommt an der Maut nicht vorbei, denn ohne Maut sollte man deutlich mehr Zeit einplanen.

  • Schwierig sind die Tempobestimmung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Hier sollte man sich vorher genau informieren, wei schnell man auf welcher Straße fahren darf.

  • Polizeikontrollen gibt es in Frankreich viele. Einmal hatte man mitten in der Nacht den kompletten Verkehr auf der Autobahn über einen Parkplatz geleitet und jeder mußte "pusten".

  • Oft steht die Polizei vor Kreisverkehren und kontrolliert einzelne Fahrzeuge.

  • Wer überladen in Frankreich unterwegs ist, sollte immer mit einer Gewichtskontrolle rechnen. Dabei werden quasi alle "interessanten" Fahrzeuge über eine Waage geleitet.