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Slowenien ist schön und klein. Es ist nur etwa halb so groß ist wie die Schweiz und es leben ca. zwei Millionen Menschen hier. Es bietet viel - Wandern, Skifahren, Sonne und Strand, vor allem aber unbeschreibliche Natur. Die türkisblaue Soca, eines der größten Höhlensystem der Welt und traumhafte Landschaften.

Italien ist für uns Deutsche eines der wichtigsten Reiseländer, also auch für uns Wohnmobilfahrer. Hier unsere Erfahrungen und Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist:

In Österreich ist das Reisen mit dem Wohnmobil zwar beliebt, aber nicht immer einfach – vor allem wegen strenger gesetzlicher Regeln, begrenzter Infrastruktur und hoher Kosten.
Hier ein paar gute Tipps:
Die wunderschöne Schweiz galt bisher als schwierig für Wohnmobilisten. Tolle Landschaften, aber wenig Stellplätze und schwierig mit der Maut, vor allem für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen:
Infobox Alpen:
Die Alpen sind eine der beeindruckendsten und bekanntesten Gebirgsketten der Welt. Sie erstrecken sich über acht Länder: Frankreich, Monaco, Italien, die Schweiz, Liechtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien. Sie umfassen eine Fläche von etwa 200.000 Quadratkilometern und spielen eine bedeutende Rolle sowohl in der Natur als auch in der Kultur Europas.
Die Entstehung der Alpen begann vor etwa 65 Millionen Jahren, als die afrikanische und die eurasische Platte zusammenstießen. Dieser Vorgang führte zur Auffaltung der Gesteinsschichten und zur Bildung der heutigen Alpen.
Der höchste Gipfel ist der Mont Blanc, der sich auf der Grenze zwischen Frankreich und Italien befindet und eine Höhe von 4.810 Metern erreicht.
Die Alpen sind bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften, die von tiefen Tälern und steilen Felswänden bis hin zu weitläufigen Wiesen und Gletschern reichen
und somit ein tolles Ziel für Wohnmobilfahrer.
Die Vegetation variiert stark mit der Höhe: Während in den tieferen Lagen dichte Wälder dominieren, findet man in höheren Lagen alpine Wiesen und schließlich die schneebedeckten Gipfel.
Eine große Bedeutung haben die Alpen auch für den Tourismus. Sie bieten zahlreiche Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Skifahren und Mountainbiking.
Die Region ist ein Magnet für Naturfreunde und Abenteurer gleichermaßen. Berühmte Wintersportorte wie Zermatt, Chamonix und St. Moritz ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an.
Neben der Natur sind die Alpen auch reich an Kultur und Geschichte. In den Alpenregionen findet man zahlreiche malerische Dörfer und historische Städte, die ihre eigenen Traditionen und Bräuche bewahrt haben. Dazu gehören die traditionellen Almwirtschaften und die Herstellung von Produkten wie Käse und Wein.
Die Alpen sind außerdem ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Einige dieser Arten sind endemisch und kommen nur in den Alpen vor. Bekannte Beispiele sind der Alpensteinbock und das Murmeltier. Der Schutz dieser einzigartigen Flora und Fauna hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, und zahlreiche Naturschutzgebiete und Nationalparks wurden eingerichtet.
Die Alpen sind jedoch auch mit Herausforderungen konfrontiert. Der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Gebirgsregionen. Die
Gletscher schmelzen, und die Schneebedeckung nimmt ab. Darüber hinaus führt der zunehmende Tourismus zu Umweltbelastungen und stellt eine Herausforderung für die nachhaltige Entwicklung der
Region dar. Also verhaltet Euch entsprechend!
Infobox: Was ist ein WhatsApp-Kanal?
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* Lappland, das traditionelle Siedlungsgebiet Samen
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Helsinki ist ein attraktives Reiseziel und lohnt definitiv einen Besuch. Wir widmen der finnischen Hauptstadt im Rahmen unserer Finnlandreise eine Kurztour, die auch weniger stadtaffinenen Reisenden (wie uns) eine kompakte Orientierung bietet und dazu anregt, die wichtigsten Highlights der Metropole an einem Tag zu erkunden. Unser Wohnmobil bleibt auf einem Parkplatz am Stadtrand (GPS‑Daten siehe Text). Wer länger bleiben möchte oder mehr Komfort bevorzugt, entscheidet sich für einen Campingplatz (Tipp siehe Info-Teil).
Helsinki - für uns eine Stadt mit einem besonderen Charme: Nordisch klar und gar nicht unterkühlt - statt dessen angenehm entspannt und locker. Gelegen am Finnischen Meerbusen ist sie von Wasser geprägt Sie erstreckt sich über mehr als 300 Inseln.
Etwas Geschichte:
1550 vom schwedischen Gustav Vasa als kleine Küstensiedlung gegründet, war Helsinki oder Helsingfors. wie die Stadt auf schwedisch heißt, zunächst für viele Jahre eine relativ unbedeutende
Küstensiedlung. Erst nach der Eroberung Finnlands durch Russland stieg es 1812 zur Hauptstadt eines neuen Großfürstentums auf und erst mit der finnischen
Unabhängigkeit wurde Helsinki 1917 zur Hauptstadt der Republik Finnland.
Weiße Stadt des Nordens:
Der Name ist Programm, wird doch ihr klassizistisches Zentrum von hellen Fassaden aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Die offene Lage mit breiten Sichtachsen zum Wasser und die vielen
Uferbereiche verstärken den Eindruck einer lichten, maritimen Hauptstadt. Auch zahlreiche moderne Gebäude mit transparenten, offenen Formen tragen zu diesem klaren Stadtbild bei.
Wir starten unsere Erkundung am Marktplatz am Hafen (Kauppatori), wo sich Helsinkis maritime Atmosphäre mit Blick auf die vorgelagerten Inseln besonders eindrucksvoll zeigt.
Am Ufer des Südhafens reckt sich hier gleich eines der Highlights unseres Rundgangs, das SkyWheel Helsinki, gen Himmel. Das Riesenrad der Stadt prägt seit 2014 die Skyline der Stadt.
Tipp: Das SkyWheel bietet neben einem fantastischen Aussicht noch eine weitere Besonderheit - bei einer der der Kabinen handelt es sich um eine Saunagondel. Buchen kann man das besondere Erlebnis m zugehörigen SkySauna‑Komplex. Das Erlebnis ist nicht ganz günstig - aber weltweit eine Rarität. Man kann hier aber auch "ganz normal" saunieren. Die Gondel hebt sich optisch von den anderen Gondeln ab und auch aus der Ferne leicht zu erkennen (die braune Gondel auf 1 Uhr).
Für uns geht es aber erst einmal weiter über eine kurze Brücke nach Katajanokka zur Uspenski‑Kathedrale. Der imposante Kirchenbau im russisch‑byzantinischen Stil des späten 19. Jahrhunderts liegt erhöht auf einem Hügel. An seinen Fuß schmiegen sich trendige Lokale.
Die Atmosphäre ist entspannt, die Musik gut – aber wohnen möchten wir hier nicht, dafür ist es rundherum doch einfach zu laut.
Anschließend geht es für uns zurück Richtung Zentrum zum Senatsplatz mit dem weißen klassizistischen Dom – dem ikonischen Stadtbild der „weißen Stadt am Meer“, der von Regierungspalast und Universität eingerahmt wird.
Uns fasziniert hier aber nicht nur die Architektur - vielmehr zieht uns ein vor dem Dom geparkte Oldtimer in seinen Bahn. Das amerikanische Geschoss bietet noch einmal ganz neue Perspektiven.
Vom Senatsplatz folgen wir in Richtung Westen der Aleksanterinkatu, Helsinkis traditionelle Einkaufsstraße und eine der belebtesten Flaniermeilen der Stadt. Fußgänger und Straßenbahn teilen sich die Fahrbahn.
Über die Aleksanterinkatu gelangen wir zur Esplanadi, Helsinkis elegante Flaniermeile mit ihren klassizistischen Fassaden.
Die Esplanadi wird von einer Reihe historischer Kioske und Pavillons aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gesäumt, in denen heute Cafés und kleine Imbissstände untergebracht sind.
Zwischen Blumenbeeten, alten Bäumen und Skulpturen heißt es auch hier Sehen und Gesehen werden - auf den Rasenflächen lässt man sich zum Picknick nieder.
Die Esplanadi mündet wieder im Marktplatz am Hafen mit Blick auf die vorgelagerten Inseln und die Alte Markthalle von 1889, einer Backsteinhalle mit Eisenkonstruktion, in der sich heute Stände mit Fisch, Käse und regionalen Spezialitäten finden.
Vom Marktplatz bietet es sich an, einenen Ausflug zur Helsinki vorgelagerten Inselfestung Suomenlinna unternehmen. Die Anlage, deren finnischer Name übersetzt "Finnenfestung" bedeutet, erstreckt sich über mehrere Inseln und ist per Fähre in etwa 15 Minuten zu erreichen. Das UNESCO-Weltkulturerbe stellt ein ein herausragendes Beispiel europäischer Militärarchitektur des 17. und 18. Jahrhunderts und gilt als einzigartiges Beispiel einer historischen Bastionsbefestigung. Die Festung diente in ihrer Geschichte nacheinander drei Staaten (Schweden, Russland und Finnland) als Verteidigungsanlage.
Praktisch: Die Fährverbindung gehört zum Nahverkehrsnetz HSL Helsinkis. Wer ein Tagesticket gekauft hat, muss also nicht extra zahlen. Tickets gibt es aber auch an Automaten am Pier sowie in der App des Verkehrsverbunds. Achtung: Auf der Website des HSL wird explizit darauf hingewiesen, dass Rückfahrttickets auf der Insel nur per Karte/Handy kontaktlos am Automat oder in der App erworben werden können.
Am westlichen Ende der Esplanadi erreichen das Schwedische Theater, ein klassizistischer Bau von 1866 und eine der ältesten Bühnen Finnlands. Von hier führt unser der Weg weiter zum Hauptbahnhof, einem markanten Jugendstilbau und wichtigstem Verkehrsknotenpunkt Helsinkis.

In unmittelbarer Nähe des Bahnhofes liegen mehrere bedeutende Bauten der Gegenwart:
Besondere Beachtung verdient die Oodi‑Bibliothek, ein 2018 eröffneter Holz‑Glas‑Bau mit großzügigen offenen Räumen und Dachterrasse, eines der fotogensten modernen Gebäude Helsinkis. Die geschwungene Holzfassade, die weit auskragende Überdachung und die lichtdurchfluteten Innenräume bieten markante Perspektiven - Leider hat die Einrichtung bei unserem Besuch am frühen Sonntagmorgen noch geschlossen, der Platz vor dem Eingang ist verweist.
Von dort führt der Weg weiter nach Nordwesten zur Felsenkirche (Temppeliaukio), einem 1969 vollendeten Kirchenbau, der direkt in den Granit gesprengt wurde und mit seiner Kupferkuppel zu den markantesten Bauwerken Helsinkis zählt.
Optional lässt sich der Rundgang zu einem längeren Spaziergang erweitern: Durch Wohnviertel und entlang von Grünflächen geht es zum Sibelius‑Park mit dem 1967 enthüllten Sibelius‑Denkmal, das Finnlands Nationalkomponisten würdigt. Die aus rund 600 Stahlrohren zusammengesetzte Skulptur erinnert an die Pfeifen einer Orgel.
Unweit des Sibelius Denkmal lädt am Ufer der Taivallahti-Bucht auf der anderen Straßenseite das kultige Café Regatta zu einer Pause mit Blick auf die Bucht ein. Das historische roten Blockhaus wurde 1887 ursprünglich als Schuppen zur Lagerung von Fischernetz erbaut, das Café 2002 direkt am Wasser eröffnet. Es gibt hier aber nicht nur Kaffee mit leckeren Zimtschnecken oder Blaubeerkuchen, im Sommer kann man auch Kajaks und SUPs ausleihen.

Das Wohnmobil lassen wir auf einem Parkplatz am Rand des Stadtzentrums stehen. Hier werden Wohnmobile über Nacht geduldet. Obwohl außerhalb der Saison sind wir bei weiten nicht alleine.
Unser Parkplatz:

Wer es komfortabler will der bucht sich auf dem Campingplatz Rastila Camping Helsinki außerhalb der Stadt ein, denn Parkplätze in der Innenstadt sind zumindest unter der Woche/tagsüber teuer - viele sind abends/nachts und auch Sonntags aber kostenfrei.
Rastila Camping Helsinki
Vom Campingplatz gelangt man mit der Metro (der nördlichsten U-Bahn der Welt) ins Zentrum:
Weiter geht es mit der Straßenbahn oder zu Fuß - alternativ kann man sich aber auch ein Fahrrad oder einen E-Scooter mieten. Leihstationen findet man direkt am Hauptbahnhof aber auch ansonsten häufig im Stadtgebiet. Leihfährrader von City Bikes von Anfang April bis Ende Oktober. Auch E-Scooter findet mannur in den Sommermonaten.
eine Alternative zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln:

In der Umgebung von Helsinki liegen mit dem Nuuksio‑Nationalpark im Westen und dem Sipoonkorpi‑Nationalpark im Nordosten zwei leicht erreichbare Schutzgebiete, die den Bewohnern der Stadt als Naherholungsgebiete dienen.
Beide Parks bieten stille Wälder, klare Seen und gut markierte Wanderwege. Im Nuuksio-Nationalpark kann man sogar Rentieren begegnen - leider aber nur im Rahmen eines Besuchs im (zugegebenen teuren) Rentierpark. So weit im Süden Finnlands ist das aber auch eher etwas Außergewöhnliches.
N26/10.000
Besuche: 7.5.26
12/25: keine ZM
1.1.25: 3080 / 1.1.26: 3887
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