Seit 2014 leben wir mehr als die Hälte der Zeit im Wohnmobil. Da haben sich einige Dinge angesammelt, auf die wir niemals mehr verzichten möchten.
Hier eine kleine Auflistung:
Auch wir haben unsere Erfahrungen gemacht. Gerade Iris mögen die Mücken besonders gerne. Daher versuchen wir vor und nach einer jeden Reise, uns und unser Wohnmobil immer besser auf die unbeliebten Gäste vorzubereiten.
Mehr darüber erfährst Du hier:
Über die Anschaffung eines Staubsaugers im Wohnmobil kann man sicher diskutieren – viele kommen jahrelang ohne aus. Seit wir jedoch einen dabeihaben, möchten wir ihn nicht mehr missen. Für uns gehört er inzwischen zu den Dingen, die den Alltag unterwegs deutlich erleichtern.
Worauf man beim Kauf achten sollte und welche Geräte wir empfehlen, findest du hier:
Ohne Internet geht heutzutage kaum noch was.
Viele täglich benutzte Dienste wie
funktionieren nicht ohne eine Verbindung ins Netz. Vor allem im Ausland kann das zu Problemen führen.
Wir zeigen verschiedene Wege auf:
In der Natur haben wir unsere Fotoausrüstung entweder am Mann, im Rollwagen oder im Rucksack.
Aber wie schützen wir unsere Kamera und andere Wertsachen, wenn wir nicht in der Natur unterwegs sind?
Lange haben wir uns gegen einen Omnia-Backofen gewehrt, obwohl wir immer wieder Leute getroffen haben, die ganz begeistert davon waren.
Da es doch Ecken auf dieser Welt gibt, wo es nicht ganz so einfach ist, ein vernünftiges Vollkornbrot zu bekommen, haben wir uns letztlich aber doch einen Omnia angeschafft.
Nachdem wir im letzten Jahr auf Lithium-Batterien umgestiegen sind, haben wir festgestellt, dass unsere festverbauten 2x 100 Watt Solarmodule auf dem Dach vor allem im hohen Norden oder bei bedecktem Wetter nicht ausreichen, unseren Tagesbedarf an Strom zu decken.
Gerade an schlechten Tage arbeiten wir viel an unseren Rechnern und benötigen entsprechend viel Strom. Da reichen die 20 bis 30 Ah pro Tag durch unsere festverbauten Solarpanele auf dem Dach nicht aus. Er muss also mehr Solar her.

Die Frage nach einem Gaswarner wird sehr kontrovers diskutiert.
In vielen Diskussionen habe ich das Gefühl, dass Meinungen gebildet werden, ohne sich mit der Thematik wirklich auseinander gesetzt zu haben.
Dabei sind es gleich 4 Gefahrenquellen, die uns gefährlich werden können.

Mit unserem Außengrill haben wir viel probiert, der dritte Versuch hat zum Erfolg geführt.
Endlich haben wir das richtige Gerät gefunden:

optimal für das Wohnmobil:
Wir haben den speziell den für den Campingbereich entwickelten Scrubba Waschbeutel seit mehreren Jahre in Benutzung. Für die kleine Wäsche zwischendurch ist er ideal.
Klamotten rein, Waschmittel und Wasser dazu, Luft aus dem Sack, kneten oder während der Fahrt in die Dusche legen - fertig ist der Waschgang.
Schleudern - spülen - schleudern - spülen - schleudern ... und aufhängen!
siehe mehr zum Thema:
Waschen im Wohnmobil hier
Nicht erst bevor wir uns auf den Weg nach ->Marokko machten, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir einen platten Reifen wieder aufgeblasen bekommen.
Es gibt einige gute Gründe, einen Kompressor an Bord zu haben:
Wer kennt das Problem nicht?
Die meisten Uhren mit Leuchtdisplay laufen mit 220 Volt und sind daher für das Wohnmobil eher ungeeignet.
Nach langem Suchen haben wir eine Uhr gefunden, die mit Batterie / Akku läuft und ein Leuchtdisplay hat.
Die Laufzeit mit 4x AA-Batterien beträgt fast ein Jahr!

Wir werden immer wieder gefragt, wie wir das mit dem Frischwasser machen.
Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Philosophie:
Seit vielen Jahren haben wir den Ecomat 2000 an Bord, wenn wir im Winter unterwegs sind. Er dient uns als redundantes System für den Fall, dass uns unsere Gasheizung im Stich läßt.
Dieser kleine Heizlüfter ist für Wohnmobile optimiert. Zwar nicht ganz billig, bietet er eine deutlich höhere Sicherheit als normale Heizlüfter:
der EMSA Thermobecher TRAVEL MUG
Eine Spritzflasche aus dem Baumarkt ist seit Jahren unser ständiger Begleiter.

Wir hatten alle an Bord und haben alle drei Typen getestet und sind zu einem eindeutigem Ergebnis gekommen:
esBei gutem Wetter essen wir gerne draußen und nutzen immer wieder - vor allem in Schweden - die Picknick-Tische.
Da die Tische oft nicht ganz sauber sind, haben wir immer eine Tischdecke aus PVC dabei.
Sind wir mit dem Wohnmobil in Deutschland unterwegs, empfangen wir unser Fernsehprogramm meist über DVB‑T2 oder streamen über das Internet. Im Ausland greifen wir in der Regel auf unsere Satellitenschüssel oder ebenfalls auf Internet-Streaming zurück. Sehr hilfreich ist dabei ein VPN‑Router, der stabile Verbindungen und Zugriff auf deutsche Inhalte ermöglicht.
Im Folgenden stelle ich die einzelnen Komponenten kurz vor:
Nach intensiver Nutzung im Alltag und auf Reisen können wir sagen: Diese Dinge haben sich bewährt und überzeugen uns in der Praxis.
Infobox: Was ist ein WhatsApp-Kanal?
Ein WhatsApp‑Kanal ist ein öffentlicher Bereich in WhatsApp, in dem Personen (z.B. wir als tournatur-online) oder Organisationen Tipps und Neuigkeiten an ihre Follower senden. Wenn du einem Kanal folgst, kannst Du die Beiträge anonym mitlesen, ohne dass deine Nummer für uns oder andere sichtbar wird. Es funktioniert wie ein moderner Newsletter.
So funktioniert es:
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* Lappland, das traditionelle Siedlungsgebiet Samen
Afrika
Amerika
Asien
keine ZM
Helsinki ist ein attraktives Reiseziel und lohnt definitiv einen Besuch. Wir widmen der finnischen Hauptstadt im Rahmen unserer Finnlandreise eine Kurztour, die auch weniger stadtaffinenen Reisenden (wie uns) eine kompakte Orientierung bietet und dazu anregt, die wichtigsten Highlights der Metropole an einem Tag zu erkunden. Unser Wohnmobil bleibt auf einem Parkplatz am Stadtrand (GPS‑Daten siehe Text). Wer länger bleiben möchte oder mehr Komfort bevorzugt, entscheidet sich für einen Campingplatz (Tipp siehe Info-Teil).
Helsinki - für uns eine Stadt mit einem besonderen Charme: Nordisch klar und gar nicht unterkühlt - statt dessen angenehm entspannt und locker. Gelegen am Finnischen Meerbusen ist sie von Wasser geprägt Sie erstreckt sich über mehr als 300 Inseln.
Etwas Geschichte:
1550 vom schwedischen Gustav Vasa als kleine Küstensiedlung gegründet, war Helsinki oder Helsingfors. wie die Stadt auf schwedisch heißt, zunächst für viele Jahre eine relativ unbedeutende
Küstensiedlung. Erst nach der Eroberung Finnlands durch Russland stieg es 1812 zur Hauptstadt eines neuen Großfürstentums auf und erst mit der finnischen
Unabhängigkeit wurde Helsinki 1917 zur Hauptstadt der Republik Finnland.
Weiße Stadt des Nordens:
Der Name ist Programm, wird doch ihr klassizistisches Zentrum von hellen Fassaden aus dem 19. Jahrhundert geprägt. Die offene Lage mit breiten Sichtachsen zum Wasser und die vielen
Uferbereiche verstärken den Eindruck einer lichten, maritimen Hauptstadt. Auch zahlreiche moderne Gebäude mit transparenten, offenen Formen tragen zu diesem klaren Stadtbild bei.
Wir starten unsere Erkundung am Marktplatz am Hafen (Kauppatori), wo sich Helsinkis maritime Atmosphäre mit Blick auf die vorgelagerten Inseln besonders eindrucksvoll zeigt.
Am Ufer des Südhafens reckt sich hier gleich eines der Highlights unseres Rundgangs, das SkyWheel Helsinki, gen Himmel. Das Riesenrad der Stadt prägt seit 2014 die Skyline der Stadt.
Tipp: Das SkyWheel bietet neben einem fantastischen Aussicht noch eine weitere Besonderheit - bei einer der der Kabinen handelt es sich um eine Saunagondel. Buchen kann man das besondere Erlebnis m zugehörigen SkySauna‑Komplex. Das Erlebnis ist nicht ganz günstig - aber weltweit eine Rarität. Man kann hier aber auch "ganz normal" saunieren. Die Gondel hebt sich optisch von den anderen Gondeln ab und auch aus der Ferne leicht zu erkennen (die braune Gondel auf 1 Uhr).
Für uns geht es aber erst einmal weiter über eine kurze Brücke nach Katajanokka zur Uspenski‑Kathedrale. Der imposante Kirchenbau im russisch‑byzantinischen Stil des späten 19. Jahrhunderts liegt erhöht auf einem Hügel. An seinen Fuß schmiegen sich trendige Lokale.
Die Atmosphäre ist entspannt, die Musik gut – aber wohnen möchten wir hier nicht, dafür ist es rundherum doch einfach zu laut.
Anschließend geht es für uns zurück Richtung Zentrum zum Senatsplatz mit dem weißen klassizistischen Dom – dem ikonischen Stadtbild der „weißen Stadt am Meer“, der von Regierungspalast und Universität eingerahmt wird.
Uns fasziniert hier aber nicht nur die Architektur - vielmehr zieht uns ein vor dem Dom geparkte Oldtimer in seinen Bahn. Das amerikanische Geschoss bietet noch einmal ganz neue Perspektiven.
Vom Senatsplatz folgen wir in Richtung Westen der Aleksanterinkatu, Helsinkis traditionelle Einkaufsstraße und eine der belebtesten Flaniermeilen der Stadt. Fußgänger und Straßenbahn teilen sich die Fahrbahn.
Über die Aleksanterinkatu gelangen wir zur Esplanadi, Helsinkis elegante Flaniermeile mit ihren klassizistischen Fassaden.
Die Esplanadi wird von einer Reihe historischer Kioske und Pavillons aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gesäumt, in denen heute Cafés und kleine Imbissstände untergebracht sind.
Zwischen Blumenbeeten, alten Bäumen und Skulpturen heißt es auch hier Sehen und Gesehen werden - auf den Rasenflächen lässt man sich zum Picknick nieder.
Die Esplanadi mündet wieder im Marktplatz am Hafen mit Blick auf die vorgelagerten Inseln und die Alte Markthalle von 1889, einer Backsteinhalle mit Eisenkonstruktion, in der sich heute Stände mit Fisch, Käse und regionalen Spezialitäten finden.
Vom Marktplatz bietet es sich an, einenen Ausflug zur Helsinki vorgelagerten Inselfestung Suomenlinna unternehmen. Die Anlage, deren finnischer Name übersetzt "Finnenfestung" bedeutet, erstreckt sich über mehrere Inseln und ist per Fähre in etwa 15 Minuten zu erreichen. Das UNESCO-Weltkulturerbe stellt ein ein herausragendes Beispiel europäischer Militärarchitektur des 17. und 18. Jahrhunderts und gilt als einzigartiges Beispiel einer historischen Bastionsbefestigung. Die Festung diente in ihrer Geschichte nacheinander drei Staaten (Schweden, Russland und Finnland) als Verteidigungsanlage.
Praktisch: Die Fährverbindung gehört zum Nahverkehrsnetz HSL Helsinkis. Wer ein Tagesticket gekauft hat, muss also nicht extra zahlen. Tickets gibt es aber auch an Automaten am Pier sowie in der App des Verkehrsverbunds. Achtung: Auf der Website des HSL wird explizit darauf hingewiesen, dass Rückfahrttickets auf der Insel nur per Karte/Handy kontaktlos am Automat oder in der App erworben werden können.
Am westlichen Ende der Esplanadi erreichen das Schwedische Theater, ein klassizistischer Bau von 1866 und eine der ältesten Bühnen Finnlands. Von hier führt unser der Weg weiter zum Hauptbahnhof, einem markanten Jugendstilbau und wichtigstem Verkehrsknotenpunkt Helsinkis.

In unmittelbarer Nähe des Bahnhofes liegen mehrere bedeutende Bauten der Gegenwart:
Besondere Beachtung verdient die Oodi‑Bibliothek, ein 2018 eröffneter Holz‑Glas‑Bau mit großzügigen offenen Räumen und Dachterrasse, eines der fotogensten modernen Gebäude Helsinkis. Die geschwungene Holzfassade, die weit auskragende Überdachung und die lichtdurchfluteten Innenräume bieten markante Perspektiven - Leider hat die Einrichtung bei unserem Besuch am frühen Sonntagmorgen noch geschlossen, der Platz vor dem Eingang ist verweist.
Von dort führt der Weg weiter nach Nordwesten zur Felsenkirche (Temppeliaukio), einem 1969 vollendeten Kirchenbau, der direkt in den Granit gesprengt wurde und mit seiner Kupferkuppel zu den markantesten Bauwerken Helsinkis zählt.
Optional lässt sich der Rundgang zu einem längeren Spaziergang erweitern: Durch Wohnviertel und entlang von Grünflächen geht es zum Sibelius‑Park mit dem 1967 enthüllten Sibelius‑Denkmal, das Finnlands Nationalkomponisten würdigt. Die aus rund 600 Stahlrohren zusammengesetzte Skulptur erinnert an die Pfeifen einer Orgel.
Unweit des Sibelius Denkmal lädt am Ufer der Taivallahti-Bucht auf der anderen Straßenseite das kultige Café Regatta zu einer Pause mit Blick auf die Bucht ein. Das historische roten Blockhaus wurde 1887 ursprünglich als Schuppen zur Lagerung von Fischernetz erbaut, das Café 2002 direkt am Wasser eröffnet. Es gibt hier aber nicht nur Kaffee mit leckeren Zimtschnecken oder Blaubeerkuchen, im Sommer kann man auch Kajaks und SUPs ausleihen.

Das Wohnmobil lassen wir auf einem Parkplatz am Rand des Stadtzentrums stehen. Hier werden Wohnmobile über Nacht geduldet. Obwohl außerhalb der Saison sind wir bei weiten nicht alleine.
Unser Parkplatz:

Wer es komfortabler will der bucht sich auf dem Campingplatz Rastila Camping Helsinki außerhalb der Stadt ein, denn Parkplätze in der Innenstadt sind zumindest unter der Woche/tagsüber teuer - viele sind abends/nachts und auch Sonntags aber kostenfrei.
Rastila Camping Helsinki
Vom Campingplatz gelangt man mit der Metro (der nördlichsten U-Bahn der Welt) ins Zentrum:
Weiter geht es mit der Straßenbahn oder zu Fuß - alternativ kann man sich aber auch ein Fahrrad oder einen E-Scooter mieten. Leihstationen findet man direkt am Hauptbahnhof aber auch ansonsten häufig im Stadtgebiet. Leihfährrader von City Bikes von Anfang April bis Ende Oktober. Auch E-Scooter findet mannur in den Sommermonaten.
eine Alternative zu den Öffentlichen Verkehrsmitteln:

In der Umgebung von Helsinki liegen mit dem Nuuksio‑Nationalpark im Westen und dem Sipoonkorpi‑Nationalpark im Nordosten zwei leicht erreichbare Schutzgebiete, die den Bewohnern der Stadt als Naherholungsgebiete dienen.
Beide Parks bieten stille Wälder, klare Seen und gut markierte Wanderwege. Im Nuuksio-Nationalpark kann man sogar Rentieren begegnen - leider aber nur im Rahmen eines Besuchs im (zugegebenen teuren) Rentierpark. So weit im Süden Finnlands ist das aber auch eher etwas Außergewöhnliches.
N26/10.000
Besuche: 7.5.26
keine ZM-M
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