Tipps zu Reiseländer:

Informationen über Maut, Einkaufen, Reisen mit Hund und mehr ...



Interner Zähler: 1.05.20


Alle Reisetipps in voller Länge


Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Schottland

Mit dem Wohnmobil in Schottland: Reisetippe

Mit dem Wohnmobil nach Schottland:

 

Reisetipps und was uns noch so auffiel:

 

 

 

·        Linksfahren:

 

Das Linksfahren ist nur in den ersten Tagen gewöhnungsbedürftig. Tipp: Man sollte sich einzelne Situationen (Kreisverkehr, auf einer großen Kreuzung links und rechts abbiegen, wenden usw.) im Kopf vorstellen und das Verhalten verinnerlichen. Nur wenn man plötzlich spontan reagieren muss, wird es knifflig - dann reagiert man oft so, wie man es von zuhause gewohnt ist. "Rechts vor links" scheint es nicht zu geben, denn an Kreuzungen ist die Vorfahrt in der Regel durch Schilder geregelt.

 

·        Internet:
Wir haben Vodafone - und ein Vodafone-Netz ist in Highlands quasi nicht vorhanden. Sogar in den Städten und Dörfern gibt es meist nur GRPS. Viele Cafés bieten zwar wlan, aber schnell ist das meist auch nicht. Tipp: Wer in Schottland Internet benötigt, sollte sich eine Karte von DREI holen. Dieser Anbieter soll angeblich das beste Netz in Schottland haben.

 

·       Einkaufen und Tanken:
In großen Städten gibt es Supermärkte, auch Aldi und Lidl findet man. Je weiter man in die Einsamkeit kommt, desto dürftiger werden die Einkaufsmöglichkeiten. Kleine Läden bieten aber häufig wenigstens das Nötigste. Auch Tankstellen werden rar. Tipp: Ist der Tank halb leer und man kommt an einer gut aussehenden Tankstelle vorbei, sollte man die Gelegenheit nutzen, denn mitten im Nichts besteht eine Tankstelle oft nur aus einer Zapfsäule und diese sehen manchmal alles andere als vertrauenswürdig aus. Sonntags sind Läden und Tankstellen in der Regel geschlossen.

 

·        Stechende Quälgeister
Midges sind ein großes Problem und tauchen zu Massen dann auf, wenn es windstill und etwas dunkler ist. Es sind ca. 2 mm fiese Mücken, die man nicht hört, aber später um so mehr spürt. Vor allem abends kommen sie aus ihren Verstecken und sorgen dafür, dass man keinen Fuß mehr vor das Womo setzen möchte. Allerdings sind sie so klein, dass die festinstallierten Moskitonetze in den Fenstern nur wenig nützen. Tipp: Wer gut vorbereitet sein möchtet, kauft sich bereits in Deutschland ein Netz, dessen Maschen so klein sind, dass Midges draußen bleiben.

 

·        Stell- und Campingplätze
Eins vorweg: Stellplätze gibt so gut wie gar nicht und Campingplätze sind teuer und für viele muss man Mitglied bei einem der einheimischen Clubs sein. Aber eigentlich braucht man keine Stell- bzw. Campingplätze. Nirgends ist das Freistehen so einfach wie in den Highlands Schottlands und so sicher wie in Schottland haben wir uns auch noch nirgendwo gefühlt. Hat mein einen schönen Platz gefunden, bleibt man stehen. Meist gesellt sich noch ein zweites oder drittes Womo dazu, aber wirklich voll wird es selten. Wer alleine stehen will, der findet meist auch ein einsames Plätzchen. Wer noch entsorgen muss, ist allerdings auf einen Campingplatz angewiesen.

Haben wir mal keinen schönen Platz gefunden, bedienten wir uns der App park4night bzw. den Internetseiten www.searchforsites.co.uk bzw. meinwomo.net.

 

·        Sauberkeit und Müll:

 

Wir haben noch nie so ein sauberes Land gesehen wie Schottland - und wir hoffen, es wird noch lange so bleiben. Dreck findet man so gut wie nie, es sei denn, der Sturm hat einen der vielen Mülleimer umgeworfen und die Möwen haben den Müll verteilt. Hinterlassenschaften von Hunden findet man auch so gut wie nie. Quasi an jeder Ecke findet man entsprechende Mülleimer für die Entsorgung der kleinen Plastiksäckchen

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Spanien

Reisetipps zu Spanien und Portugal

Reisetipps für Wohnmobilreisende zu Spanien

 

Unsere Erfahrungen und alles, was uns so aufgefallen ist:

Spanien läßt sich mit dem Wohnmobil gut bereisen. Es ist ein beliebtes Reiseland für alle Nordeuropäer - vor allem in der kalten Jahreszeit.Vor allem die Ostküste und der Süden Spaniens sind gern besuchte Überwinterungsorte  bei Wohnmobilisten aus Frankreich, Deutschland, England und auch Skandinavien. Entsprechend ist die Infrastruktur für Reisende gut ausgebaut. Manche Dinge sind trotzdessen ein wenig schwierig:

 

Freies Stehen
ist scheinbar erlaubt oder wird toleriert, allerdings ist Camping-Verhalten wie Stühle und Tische, Markise, Wäsche trocknen, aber auch Keile und Hubstützen nicht erlaubt und oft sogar explizit verboten.


Maut:
die meisten Autobahnen sind kostenlos. Nur die Autobahnen mit einem "P", z.B. "AP7" kosten Maut. Die "A7" hingegen kostet nichts. In den kommenden Jahren soll die Maut in Spanien abgeschafft werden. Auf unserer Reise 2020 in Richtung Marokko waren die ersten ehemals kostenpflichtigen Autobahnen bereits kostenfrei. Mehr Informationen findet man dazu im Internet.


Bäcker:
In Spanien gibt es nur wenige Bäcker. Wer frisches Brot kaufen möchte, muss das in der Regel in einem Supermarkt machen.


Einkaufen:
LIDL breitet sich immer mehr aus. Keiner muss auf deutsche Produkte hier "verzichten".


Sprit:
Der Spritpreis variiert von Tankstelle zu Tankstelle. Mit Abstand am günstigsten sind die Tankstellen an den großen Supermärkten


Essen gehen:
Mittagsmenue oft sehr günstig


LPG tanken
Fest eingebaute Gastankflasche lassen sich in Spanien an vielen Tankstellen gur betanken.

 

Gasflaschen

Der Tausch oder das Auffüllen von deutschen Gasflaschen soll in Spanien sehr schwer bis kaum möglich sein. Anscheinend gibt es bei Repsol oder anderen Tankstellenketen Tankflaschen zu kaufen bzw. zu  mieten, die man dann überall an den entsprechenden Tankstellen tauschen kann.

 

Sehenswürdigkeiten
Informationen bei Sehenswürdigkeiten oft nur in spanisch (oder katanisch).

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Portugal

Reisetipps für Wohnmobilreisende zu Portugal

 

Unsere Erfahrungen und alles, was uns so aufgefallen ist:

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt knapp 600 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung rund 230 Kilometer. Etwa 10 Millionen Einwohner teilen sich rund 100.000 Quadratmeter Fläche. Mit 115 Einwohner / qkm ist das Land recht dünn besiedelt (im Vergleich: Deutschland: 230 Einwohner / qkm). Die Amtssprache ist portugiesisch, knapp 80% aller Portugiesen sind römisch-katholischen Glaubens.

 

Vom grünen Norden mit wild romantischen Ge­birgs­land­schaften und wunderschönen Flusstäler, unzähligen kleinen Fischerdörfern an der rauen Westküste bis hin zu stillen Buchten mit kilometerlangen Sandstränden im Süden ist für jeden etwas dabei. Und mitten drin - die beiden Metropolen Porto und Lissabon.

 

Klima

In Portugal findet man ein gemäßigtes Klima mit heißen Sommern und regenreichen Wintern vor, das je nach Region von atlantischen, kontinentalen und mediterranen Einflüssen geprägt ist. Abhängig davon, welche Region besucht und zu welcher Jahreszeit nach Portugal gereist wird, erfreut das Land mit viel Sonnenschein und ist somit ein ideales Reiseziel.

 

Je nach Höhenlage und Nähe zur Küste variiert das Klima stark. So ist es im bergigen Norden in der Regel kälter und regenreicher, während Lissabon, der Alentejo und die Algarve lange, heiße Sommer mit Temperaturen von bis zu 35-40°C aufweisen. Im Landesinneren herrscht dagegen recht mildes Klima und je weiter man sich von der Küste entfernt, desto geringer wird die Luftfeuchtigkeit.

 

Daraus ergeben sich die besten Reisezeiten:

  • Beste Reisezeit für eine Sommerreise an die Küsten:
  • Mai – September, jedoch sehr hohe Temperaturen im Juli und August
  • Beste Reisezeit für Städtetrips: Frühling und Herbst
  • Beste Reisezeit im Winter: Dezember bis April

Aufgrund der klimatischen Bedingungen kann es in den Sommermonaten in Portugal immer wieder zu massiven Busch- und Waldbränden kommen, die auch die Infrastruktur sowie den Tourismus beeinträchtigen können. Reisende sollten bei Fahrten in bewaldete Gebiete besonders vorsichtig sein und auf entsprechende Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden wie z.B. der Nationalen Zivilschutzbehörde (www.prociv.pt/en-us) achten.

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Einreise

Die Einreise nach Portugal wie auch nach Spanien ist für deutsche Staatsangehörige mit dem Reisepass, einem vorläufigen Reisepass, dem Personalausweis, einem gültigen vorläufiger Personalausweis oder Kinderreisepass möglich.

 

Pfefferspray

Wohnmobilfahrer, die Pfefferspray in ihrem Fahrzeug mitführen, müssen wissen, dass Pfefferspray in Portugal unter die Bestimmungen des Waffengesetzes fällt. Der Besitz ist nur Inhabern eines Waffenscheins der Kat. E erlaubt. Zuwiderhandlungen haben in der Regel Strafanzeige zur Folge. Somit sollte das Pfefferspray besser zuhause bleiben.

 

Einreise mit Haustieren

 Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern benötigen bei Einreise einen EU-Heimtierausweis (pet pass) bzw. einen nationalen Heimtierausweis und müssen als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Ausweis muss hervorgehen, dass das Tier eine gültige Impfung gegen Tollwut bzw. eine Auffrischungsimpfung hat.

 

Weiterreise mit Hund nach Marokko

Möchte man mit Hund nach Marokko weiterreisen, ist es zwingend erforderlich, dass man für den Hund ein gültiges Tollwut-Titer-Zertifikat vorlegen kann und die Folgeimpfung für Tollwut nicht um einen einzigen Tag überzogen ist. Ist dies nicht der Fall und ist der Hund erst einmal in Afrika, wird ihm die Einreise zurück nach Europa verweigert und er kommt für drei Monate in Quarantäne! Hier sollte man sich vor Antritt der Reise sehr genau informieren, denn die Titer-Bestimmung kann erst 30 Tage nach der Immunisierung durchgeführt werden.

 

Verkehr:

In Portugal gilt die 0,5 Promille Grenze. Für Fahranfänger, die nicht mehr als Jahre Fahrerfahrung haben, gilt die strenge Grenze von 0,2 Promille.

Telefonieren bzw. ein Handy am Steuer ist verboten und kostet schnell 120 EUR

Bei einem Unfall oder einer Panne sollte man eine Warnweste nach EU-Norm 471 tragen.

gelbe Markierungen am Straßenrand sind Halte- und Parkverbotszonen. Wer diese missachtet, muss mit Abschleppen oder einer Kralle sowie einem empfindlichen Bußgeld rechnen, das oft sogar direkt vor Ort bezahlt werden muss.

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Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  •  innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h
  • außerhalb geschlossener Ortschaften: 90-100 km/h
  • Autobahn: 120 km/h

 Das Schild "Velocidade Controlada" weist darauf hin, dass eine Geschwindigkeitskontrolle mit einer folgenden Ampel verknüpft ist. Ist man zu schnell, schaltet die Ampel auf rot.

 

Uns ist aufgefallen, dass Portugiesen oft sehr dicht auffahren. Als Womo-Fahrer sollte man darauf vorbereitet sein, Ruhe bewahren und eine Gelegenheit suchen, den Drängler vorbei zu lassen. Wir hatten allerdings nie das Gefühl, das das Drängeln in Portugal - im Gegensatz zu Deutschland - etwas mit Aggression zu tun hat. Oft saßen auch ältere und total entspannte Menschen im Auto.

 

Auch überholen Portugiesen oft, obwohl es die Situation noch nicht wirklich erlaubt. Hier wird darauf spekuliert, dass die oft vorhandenen Standspuren genutzt werden. Jeder Portugal-Fahrer wird diese Situation erleben und bald erkennen, dass das "Normal" ist und sich kein portugiesischer Fahrer darüber aufregt. Auf hier sollte man einfach nur vorbereitet sein.

 

Maut

Wer seine Portugalreise genießen möchte, sollte die Autobahnen meiden. Möchte man allerdings schnell vorwärts kommen, so bietet sich die mautpflichtigen Autobahnen mit Sicherheit an, denn sie sind wegen der anfallenden Kosten meist recht leer. Der Preis errechnet sich aus der Fahrzeug-Kategorie (die meisten Womos sind Klasse 2) und Nutzungsdauer. Wir haben auf unseren Reisen keine Autobahn benutzt.

 

Das Bezahlen der Maut soll ein wenig kompliziert sein. Es gibt eine Vignette, eine On-Board-Unit oder aber auch Möglichkeiten, im Nachhinein z.B. bei der Post zu zahlen. Wer die Autobahn nutzten möchte sollte sich im Vorfeld genau informieren.

 

Gas Tanken:

Der Tausch oder das Auffüllen deutschen Gasflaschen ist in Portugal nur schwer möglich. Wir haben allerdings gehört, dass man sich an Repsol- oder Cepsa-Tankstellen portugiesische Flaschen für die Zeit des Urlaubs leihen kann. Wer das tun möchte, sollte für die portugiesische Flasche Platz in seinem Gasfach frei halten.

 

Hat man eine fest eingebaute Gastankflasche an Bord, ist man fein raus. LPG zu tanken ist in Portugal an vielen Tankstellen möglich, den richtigen Adapter sollte man allerdings sicherheitshalber dabei haben.

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Übernachten im Wohnmobil:

Ob man lieber auf einen Campingplatz mit mehr oder weniger Komfort oder einen einfachen Wohnmobilstellplatz möchte, muss jeder für sich entscheiden. Beides gibt es in Hülle und Fülle. Vor allen in der Touristikhochburgen reiht sich ein Campingplatz an den anderen. Aber auch in abgelegenen Teilen der Iberischen Halbinsel findet man immer wieder z.T. kleine, aber mit viel Liebe angelegte Stellplätze, oft sogar mit Ver- und Entsorgung für kleines Geld. Nicht selten ist die Übernachtung sogar kostenlos. Für das Auffinden von Übernachtungsplätzen nutzen wir vor allen park4night (www.park4night.com), Campercontact (www.campercontact.com ) oder meinwomo (www.meinwomo.net). Einige dieser Seiten gibt es auch als App für das Smartphone.

 

freies Übernachten:

"Wildes Campen" und "freies Übernachten" ist ein schwieriges Thema. Man liest immer wieder, dass es in Portugal nicht erlaubt ist, aber eine abgesicherte Auskunft haben wir nirgends bekommen. Daher möchten wir nur kurz unsere Erfahrungen schildern:

 

Immer wieder findet man an besonders schönen Plätzen Ansammlungen von Wohnmobilen, die, sobald sich eine gewisse Wohnmobildichte angesammelt hat, auch durch die Polizei geräumt werden. Wenn wir "frei" übernachtet haben, dann auf einem ruhigen Plätzchen abseits des Trubels. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass vorbeifahrenden Streifenwagen - wenn Sie uns denn entdeckt haben - immer ein Auge zugedrückt haben. Allerdings verzichteten wir an solchen Plätzen komplett auf "Camping", d.h. Stühle, Tische und Grill blieben im Auto, die Markise eingerollt.

 

Noch ein Tipp:

Hippies stehen mit ihren "Wohnungen auf 4 Rädern" gern auf einsamen Parkplätzen in Strandnähe. Werden Sie von der Polizei entdeckt, werden sie oft zur Kasse gebeten. Steht man zufällig ganz in der Nähe, kassiert die Polizei aus "Solidarität" gleich alle Übernachter vor Ort ab - und das kann ein teures Vergnügen werden.

 

Sicherheit

Nach unserem Empfinden ist Portugal ein sicheres Land, aber Vorbeugen ist allemal besser. Man sollte sich vor der Abreise seine Gedanken machen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Auch eine vorher klar definierte Prozedur beim Verlassen des Fahrzeugs ist hilfreich, nichts zu vergessen. Bei uns macht einer alles zu, der andere kontrolliert!

 

Selbstverständlich ist es natürlich, keinerlei Wertsachen frei sichtbar im Wohnmobil liegen zu lassen. Offene Fenster und Türen sind Einladungen für Gelegenheitsdiebe.

 

Grundsätzlich sollte man es einem Einbrecher so schwer machen wie möglich - und das soll er auch von außen sehen! Ein Großteil der Einbrüche erfolgt über die Fahrer- bzw. Beifahrertür, ein Seitenfenster ist schnell eingeschlagen und der Weg ins Innere frei. Hier sollte man sich Gedanken machen, wie man die Fahrerhaustüren zum Beispiel durch eine gut sichtbar Kette zusammenschließt. Weitere Sicherheitsmaßnahmen wären u.a. Alarmanlagen und Tür- und Fenstersicherungssysteme.

 

Ein gutes Mittel, sich vor großem Schaden zu schützen ist es, einfach nichts Wertvolles mit zu nehmen, bzw. im Wagen liegen zu lassen.

 

Aber auch die Wahl des Park- oder Stellplatzes sollte wohl überlegt sein. Auch ein offizieller Stellplatz ist nicht unbedingt sicher. Bierflaschen und anderer Müll können Hinweise sein, dass sich hier Jugendliche am Abend die Zeit vertreiben. Unser Motto ist, wenn wir uns auf einem Platz nicht wohlfühlen, fahren wir weiter.

 

Menschenleere oder schlecht beleuchtete Straßen meiden wir. Besonders vorsichtig sind wir an Orten mit Menschenmassen oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allen in den historischen Straßenbahnen von Lissabon sollte man vorsichtig sein. Unsere Wertsachen tragen wir versteckt, die Fotoausrüstung in speziellen Taschen mit Diebstahlschutz.

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Einkaufen:

Wer auf deutsche Produkte nicht verzichten möchte, findet in Portugal flächendeckend Filialen von deutschen Discountern. Mit Bäckern ist das ein wenig anders, denn auf der ganzen Iberischen Halbinsel gibt es nur wenige Bäcker. Wer frisches Brot kaufen möchte, muss das in der Regel auf einen Supermarkt zurückgreifen.

 

Portugiesische Küche

Die Portugiesische Küche ist vor allem von der Seefahrt geprägt. Wichtige Bestandteile der Küche sind Gewürze wie Koriander, Chili, Zimt, Kardamon, Ingwer oder Früchte wie Tomaten, Kartoffeln und Paprika, die die Seemänner aus Übersee mitbrachten. Hinzu kommt der Fisch aus dem nahen Meer und das Fleisch aus dem Binnenland.

 

Vor allem Chili hat es den Portugiesen angetan. Piri-Piri ist nicht nur die Bezeichnung der Schote, sondern auch von Soßen, die die Portugiesen in allen Schärfevariationen lieben.

 

Restaurant:

Da die Lebensunterhaltskosten für uns Deutsche in Portugal sehr günstig sind, ist auch Essen gehen erschwinglich. Vor allem mittags bieten viele Restaurants kostengünstige und gute Tagesmenüs.

 

Betritt man ein Restaurant, wartet man, bis einem ein Tisch zugewiesen wird. Hat man sich gesetzt, werden einem in der Regel ein paar Appetitanreger auf den Tisch gestellt. Hat man sie konsumiert, werden sie später auf der Rechnung mit ausgewiesen. Sollten diese Häppchen nicht nur aus Oliven, Weißbrot, Butter, Käse und Pasteten, sondern - aufwendig hergestellt - aus Tintenfisch-Salat oder Garnelen bestehen, sollte man sich den Verzehr überlegen, denn sie schlagen sich oft deutlich in der Rechnung nieder. Neben dem kostenlosen Leitungswasser, das an den Tisch gebracht wird, sollte man auch andere Getränke bestellen.

 

Rechnung und Trinkgeld

Die Rechnung "a conta" bringt der Kellner meist auf einem kleinen Teller. Aber anders als in Deutschland schlägt man das Trinkgeld nicht gleich auf die Rechnung, sondern zahlt zuerst den ausgewiesenen Betrag. Wenn der Kellner dann das Wechselgeld auf dem Teller zurückbringt, lässt der man das Trinkgeld darauf liegen. 10 bis 15 Prozent Trinkgeld sind in der Gastronomie üblich.

 

Telefonieren und Internet:

Bisher war das Telefonieren und das Internet auf Reisen ins Ausland immer ein großes Problem. Aber seit Mitte Juni 2017 muss man sich auf Reisen in die EU kaum noch Sorgen mehr über Roaming-Gebühren machen, wenn man mit dem Handy oder Notebook mobil im Internet surfen möchte. Mit dem Wegfall der Roaminggebühren stehen einem in der Regel jetzt auch im EU-Ausland die gewohnten Volumina des Heimattarifs zur Verfügung. Aber Achtung: Die neuen Roaming-Regeln gelten ausschließlich in den Ländern der EU sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein, also nicht in allen Ländern Europas!

 

Ausnahmen kann es auch bei Tarifen geben, die unbegrenzte oder umfangreiche Surf-Flatrates enthalten. Hier kann durch den Mobilfunkanbieter eine Grenze eingerichtet werden. Neuerdings werden von einigen Anbietern auch wieder Tarife angeboten, die ausschließich in Deutschland gelten. Hier sollte man bei Abschluss eines neuen Vertrages aufpassen.

 

Wichtig vor jeder Reise ist, dass man sich im Vorfeld hinreichend informiert, was der eigene Vertrag beinhaltet und was nicht. Hat man dies versäumt, erhält man von den meisten Mobilfunkanbietern bei Grenzübertritt eine SMS. Diese sollte man genau lesen, denn sie enthält meist Informationen über die Gebühren im Einreiseland.

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Zähler für interne Zwecke (22.05.20)


Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Skandinavien


Reisetipps zu den Skandinavischen Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland

Reisetipps für Dänemark, Schweden und Norwegen:

 

Maut, Einkaufen, Reisen mit Hund und andere Dinge, die uns aufgefallen sind.

 


Dänemark:

 

Unser Nachbarland erfreut sich größter Beliebtheit. Meer, lange Sandstrände, viel Natur, aber auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen, und Städte ziehen uns Womo-Fahrer in den Norden.

 

Dies ist uns aufgefallen:

  • Sprit ist deutlich günstiger als in Schweden. Diesel war 2019 unwesentlich teurer als in Deutschland
  • es gibt nur wenige offizielle Stellplätze
  • Dänemark ist teurer als Deuschland, aber auch teurer als z.B. Schweden
  • Fleisch ist teuer, aber auch meist deutlich besser als in Deutschland
  • Dänemark hatkeinen EURO!
  • In Dänemark gibt es kaum Bäcker und wenn man einen gefunden hat, ist die Theke meist leer

Reisen mit Hund: (Stand 9/2019)

  • bei der Einreise eines Hundes gelten die normale EU-Regelungen
  • grundsätzlich ist das Freilaufen in Wäldern verboten, allerdings gibt es rund 150 spezielle Hundewälder (siehe App Vetfinder24)
  • Ab Oktober dürfen Hunde am Strand freilaufen

 

 


Schweden

 

Schweden ist in unseren Augen DAS Wohnmobil-Reiseland schlechthin. Warum das so ist, erfahrt ihr hier:

  • viele Sehenswürdigkeiten kostenfrei
  • oft alles 3-sprachig
  • kinderfreundlich ohne Ende
  • Jedermannsrecht
  • Entsorgung:
    Es gibt viele Entsorgungsmöglichkeiten auf Parklätzen großer Straßen. Hier gibt of WC für Männer, Frauen - und Wohnmobile (Latrine)
  • freies Übernachten
    an und in der Nähe der Autobahn in Westschweden nicht zu empfehlen. Hier campieren oft Wanderarbeiter in ihren Autos.
  • LPG Gas vor allem im Norden schwer zu erhalten.

weiter ist uns folgendes aufgefallen:

  • Sprit ist sehr teuer (deutlich teurer als in Dänemark
  • Regelung für Fahrzeuge über 3.5 t:

Mit dem Hund nach Schweden:

Stand 2019: Einreise

  • es gelten die EU-Regeln , allerdings mit Sonderregelungen
  • Vor der Reise muss der Hund beim Zoll angemeldet werden. Dies kann man sehr einfach im Vorfeld im Internet machen ( hier ). Mehr dazu auch hier unter visitsweden.de/hunde-und-andere-haustiere/
  • eine Entwurmung, sowie es früher mal war, ist nicht mehr nötig

 


Norwegen

 

Norwegen ist ein Land, an dem sich ein Postkartenmotiv an das nächste reiht. Allerdings ist es nicht nur reich an Klippen für die Kamera, sondern bietet auch einige für den Wohnmobilfahrer:

  • Maut: hier sollte man sich vorher online registrieren und ein Guthaben anlegen. Die Maut fällt oft ohne Vorwarnung an, Ausweichmöglichkeiten gibt es so gut wie nicht.
  • Es gibt keinen Euro!
  • Norwegen gehört NICHT zur EU. Bitte vor Reisebeginn sich mit den aktuellen Einreisebedingungen auseinandersetzen.
  • Stichwort "Telefonieren und Roaming":
    Ist Dein Handy-Vertrag auf für Norwegen gültig?
  • Hundebesitzer aufgepaßt: Bitte an alle notwendigen Impfungen denken.
  • extrem teuer, Essen gehen und Alkohol kann man eigentlich vergessen
  • Eingekauft haben wir meist bei REMA 2000, empfehlenswert hier ist das "dänische Brot".
  • Tipp: gefrorener Fisch ist im Verhältnis recht günstig.

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Polen

Mit dem Wohnmobil nach Polen - Tipps für das Reisen
Polen ist ein tolles Reiseland

Das gemischte Gefühl, mit dem wir nach Polen eingefahren sind, verflog bereits einige Kilometer hinter der Grenze.

 

 

Was ist zu beachten:

  • Land und Leute:
    Polen war deutlich unproblematischer zu bereisen, als unsprünglich erwartet. Die Menschen waren immer freundlich und vor allem hilfsbereich. Wir haben noch nie soviele junge Mütter und Väter gesehen. Vielleicht ist dies auch der Grund, dass man so gut wie nie Jugendliche abends auf der Strasse sieht. Vielleicht haben die andere Dinge zu erledigen - Windeln wechseln zum Beispiel.
  • Maut:
    es gibt einige Mautstrecken in Polen für alle Fahrzeuge.  Für Fahrzeuge über 3.5 Tonnen ist eine Blackbox notwendig. Mehr Infos unter: www.viatoll.pl/de.
  • schwerde Fahrzeuge:
    Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gilt (mit Ausnahmen) eine Geschwindigkeit von max. 70 kmh.
  • Licht:
    Abblendlicht ist Pflicht, Tagfahrlicht reicht nicht aus
  • Einkaufen:
    Einkaufen ist recht einfach. Wer Bekanntes kaufen möchte, geht zum Lidl.
  • Währung/Karte/Bargeld:
    Wer mit der Karte bezahlt, hat die Auswahl zwischen EUR und Zlotty. Sinnvoll ist es, in der polnischen Währung zu zahlen, erhält man doch später einen deutlich besseren Kurs.
  • Wohnmobilstellplätze/Campingplätze:
    Es gibt nur wenige Stellplätze in Polen. Allerdings sind Campingplätze sehr günstig. Es gibt kleinere Campingpläte für 8-12 €, die eigentlich bessere Stellplätze sind. Die Grauwasserentsorgung gestaltet sich manchmal etwas schwierig, haben doch nur wenige Campingplätze entsprechend "befahrbare" Einlässe. Oft geht es nur mit einem Eimer.
  • Landschaft:
    Die Küste ist zum Teil sehr touristisch und es fehlen gemütliche Häfen, die zum Bummeln einladen. Im Hinterland findet man Ruhe. In die Nationalparks im Osten und in die Karparten  im Süden trauen sich Deutsche nur sporadisch hin. Findet man mal ein Womo, so kommt es aus Holland, Belgien oder Frankreich. Deutsche findet man nur auf der Durchreise Richtung Baltische Staaten.
  • Sicherheit:
    Wir fühlten uns in ganz Polen immer sicher. Ganz im Gegenteil, vielerorts fühlten wir uns sicherer als in Deutschland.

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil in die Schweiz

Mit dem Wohnmobil durch die Schweiz: Reisetipps

Reisetipps und alles, was uns aufgefallen ist.

Die wunderschöne Schweiz galt bisher als schwierig für Wohnmobilisten. Einfach ist es immer noch nicht, aber ...

  • die Schweiz hat inzwischen einige schöne Stellplätze
  • Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen: Vignette
    Sie benötigen auf Autobahnen und anderen mautpflichtigen Straßen eine Vignette. Damit kann man dann 14 Monate fahren. Die Vignette gilt immer vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Januar des Folgejahres. Erhältlich ist Sie an Tankstellen im Grenzbereich, Postämtern sowie bei verschiedenen Automobilclubs.
  • Mautpflichtige Autobahnen sind grün ausgeschildert.
  • für größere Fahrzeuge: Schwerlastabgabe
    Diese Fahrzeuge brauchen eine Schwerlastabgabe, die dann für alle Straßen - also nicht nur die mautpflichtigen - benötigt wird. Sie wird für jeden Tag erforderlich, den das Fahrzeug in der Schweiz ist - egal ob man fährt oder auf einem Campingplatz steht! Für Wohnmobile ist ein pauschaler Betrag pro Tag fällig. Bezahlt werden muss die Schwerlastabgabe beim Grenzübergang beim Zoll. Dann muss jeden Tag (auch wenn man nicht fährt) vor Fahrtsantritt das Datum eingetragen werden.

    Es gibt verschiedene Varianten:
    • für einen bis 30 aufeinander folgende Tage
    • für 10 frei wählbare Tage innerhalb eines Jahres
    • für einen bis elf aufeinander folgende Monate
    • für ein Kalenderjahr
  • mit etwas Zeit und Mühe kann man die Schweiz mit einem Womo unter 3,5 t auch ohne Mautplakette gut bereisen.
  • die Schweiz ist teuer! Vorräte mitnehmen ist angebracht
  • Essen gehen ist wirklicher Luxus.
  • Für Temposünder wird es in der Schweiz teuer: Wer mehr als 20 km/h zu schnell fährt, muss mit Führerscheinentzug rechnen. Das gilt auch für Alkohol am Steuer (Promillegrenze: 0,5).
  • die Steckdosen in der Schweiz sehen anders aus. Man sollte daher an einen Adapter denken.
  • das Trinkgeld ist im Preis eingeschlossen. Trotzdem sieht man es gerne, wenn man etwas Trinkgeld gibt.

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Österreich

Mit dem Wohnmobil in Österreich: Reisetipps
Mit dem Wohnmobil in der Wachau

Mit dem Wohnmobil in Österreich unterwegs:

 

Reisetipps und was uns sonst noch so aufgefallen ist.

Obwohl Österreich unter Womo-Fahrern als wenig wohnmobilfreunlich gilt, haben wir bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht:

 

  • Vor allem entlang der Donau und auch am Neusiedler-See gibt es einige sehr schöne Stellplätze.

  • In Tirol ist freies stehen nicht erlaubt.

  • Das österreichische Autobahn- und Schnellstraßennetz ist bis auf wenige Ausnahmen gebührenpflichtig. Es gibt Jahres / 2-Monats und 10-Vignetten (Stand 2019). Für Fahrzeuge über 3.5 Tonnen ist eine Go-Box verpflichtend. (mehr unter: https://www.asfinag.at)

  • Außerdem gibt es noch einzelne Strecken mit gesonderter Streckenmaut. So wie wir es verstanden haben, ist hier keine Vignette notwendig, bei Fahrzeugen über 3,5 t ist allerdings auch hier eine gobox nötig (siehe auch: https://www.asfinag.at)

  • Wir haben unser Navi auf "Maut vermeiden" und "Autobahn vermeiden" gestellt und hatten keine Probleme, ohne Maut durch Österreich zur reisen. An den kritischen Punkten haben wir auch immer Schilder gefunden, die auf Maut hingewiesen haben.

  • Achtung: folgdendes haben wir auch gelesen:
    In Brengenz sollte man aufpassen. Hier soll man sehr schnell und ungewollt auf eine Mautstrasse gelangen. Wir meiden die Stadt. Auch den Krawankentunnel sollte man meiden.

  • Wir haben gelesen, dass Wohnmobile zwischen 3,5 t und 7,5 t nicht zu LKWs gezählt werden. So soll das "LKW überholen" Zeichen und das "Einfahrt verboten für LKWs" auch nur für LKWs gelten.

  • Im Restaurant sind wie in Deutschland fünf bis zehn Prozent Trinkgeld angemessen, je nachdem wie zufrieden der Gast mit dem Service war. Das Trinkgeld wird gleich beim Bezahlen aufgerundet.

  • Jede Person, die während einer Panne oder eines Unfalls das Fahrzeug verlässt, muss auf offener Straße eine reflektierende Warnweste tragen.

  • Die Einreise von Hunden und Katzen verlangt einen EU Heimtierpaß und eine gültige Tollwutimpfung. Zusätzlich muss das Tier eine Identifikationserkennung besitzen. Für Hunde empfiehlt es sich außerdem Maulkorb und Leine an Bord zu haben, um keine Probleme zu bekommen.

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Reise-Tipps: Mit dem Wohnmobil nach Italien

Mit dem Wohnmobil in Italien: Reisetipps
Mit dem Wohnmobil in den Dolomiten

 

Mit dem Wohnmobil in Italien unterwegs:

 

unsere Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist.

Italien ist für uns Deutsche eines der wichtigsten Reiseländer, also auch für uns Wohnmobilfahrer. Hier unsere Erfahrungen:

 

 

Einkaufen:

  • es gibt kein vernünftiges Brot in Italien, wenn dann nur im Supermarkt oder im Lidl.

 

Stellplätze:

  • Italiener lieben "Kuschelparken" auf Stellplätzen - wir nicht!

  • Pfingsten ist in Italien alles unterwegs, was Räder hat und die Stellplätze sind voll.

  • Italiener verbringen oft das Wochenende mit der Großfamilien und mehreren Womos auf Stellplätzen vor der Stadt, bauen Wagenburgen und haben viel Spaß.

  • Die meisten italienischen Autobahnen sind gebührenpflichtig. Für einige grenzüberschreitende Autoverladungen und Tunnels sind ebenso Gebühren zu zahlen. Mailand, Bologna und Palermo erheben eine City-Maut. Schnellstraßen kosten keine Maut. (Quelle ADAC / 2018)

 

Straßen:

  • Viele kleinere Straßen sind in einem schlechten Zustand und mit Geschwindigkeitsbegrenzungen von 50 oder sogar 30 km/h belegt. Auch geht es manchmal über Kilometer ohne ersichtlichen Grund nur mit 30 km/h voran - allerdings nur für uns Ausländer. Den Italienern interessiert das kaum. Sie wissen, wo die farbigen Kästen mit den Fotoapparaten an der Straßenseite stehen - wir nicht.

 

Restaurant:

  • Auf der Rechnung steht oft eine Position namens „coperto“, „Gedeck“ bedeutet. Diese Pauschale beinhaltet also bereits das Eindecken des Tisches und das gereichte Brot. In Restaurants ist Trinkgeld eher unüblich. Wenn Du trotzdem etwas Trinkgeld geben möchtest, lass es am Ende auf dem Tisch liegen.
  • In einem Restaurant den erstbesten freien Tisch an­zu­steuern, gilt in Italien als un­höf­lich. Stattdessen sollte man sich vom Kellner einen Tisch zuweisen lassen.
  • in einem italienischen Restaurant wird in der Regel immer nur eine Rechnung gestellt, einer bezahlt sie und man teilt dann den Rechnungsbetrag durch die Anzahl der Beteiligten!

 

Hund in Italien:

  • Für den Hund ist ein EU-Heimtierausweis und Mikrochip-Kennzeichnung, sowie eine gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt) nötig.

  • Ein Welpe sollte bei der Einreise älter als 12 Wochen sein.

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Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Slowenien

Mit dem Wohnmobil in Slowenien unterwegs: Reisetipps

Mit dem Wohnmobil in Slowenien unterwegs:

 

Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist.

Es gibt kaum ein Land in Europa, das so viel Natur aufzuweisen hat wie Slowenien. Auch mit dem Wohnmobil lässt sich Slowenien gut bereisen, wenn man auf einige Dinge achtet:

 

  • Maut: (Stand 2019): Die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen ist in Slowenien gebührenpflichtig. Für Fahrzeuge unter 3,5 ist eine Vignette, bei Fahrzeugen über 3,5 t ein Transponder, die sogenannte DarsGo-Box notwendig.

  • Es gibt nicht viele Straßen, die mautpflichtig sind. Wir konnten sie immer vermeiden, da sie gut beschildert sind. Auch haben wir uns vor jeder Fahrt informiert, wo wir aufpassen müssen und unser Navi entsprechend eingestellt

  • Vor allem in touristischen Orten sind viele Straßen und Parkplätze nicht für Wohnmobile zugelassen. Hier sollte man aufpassen. Einmal standen wir nur kurz auf einem solchen Parkplatz und prompt hat uns die Polizei vom Platz verwiesen.

  • "frei stehen" ist nach unseren Recherchen in Slowenien nicht erlaubt. Auch liest man immer wieder, dass dies auch entsprechend kontrolliert wird.

  • Offizielle Stellplätze: Es gibt sie, aber es gibt nicht viele. Campingplätze gibt ausreichend.

  • Verpflegung: Neben den einheimischen Läden gibt es Lidl und Hofer (= österreichischer Aldi)

  • Trinkgeld: In Slowenien ist es inzwischen üblich, ein kleines Trinkgeld zu geben. Ähnlich wie in Deutschland, rundet man Beträge auf. Mehr als 10% sind allerdings eher unüblich.

  • Einreisen mit Hund:
    Notwendig für die Ein- oder Durchreise durch Slowenien ist der EU-Heimtierausweis und die Mikrochip-Kennzeichnung, sowie eine gültige Tollwutimpfung , die mindestens 21 Tage alt sein muss. Für Welpen bis 12 Wochen gelten gesonderte Regeln.

    In Slowenien herrscht auf öffentlichen Plätzen ein genereller Leinenzwang. Außerdem ist es ratsam einen Maulkorb an Bord zu haben, den Du Verlangen anlegen kannst, denn in öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht Leinen- und Maulkorbpflicht.

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Reise-Tipps: Mit dem Wohnmobil nach Frankreich

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich: Reisetipps

Mit dem Wohnmobil durch Frankreich:

 

Reisetipps und was uns sonst noch so aufgefallen ist.

  • Es gibt unglaublich viele z.T. kostenlose Stellplätze und VE-Stationen. Man fühlt sich fast immer willkommen.

  • Maut ist vor allem für größere Wohnmobile teuer. Wer nur schnell durch Frankreich reisen möchten, kommt an der Maut nicht vorbei, denn ohne Maut sollte man deutlich mehr Zeit einplanen.

  • Schwierig sind die Tempobestimmung für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Hier sollte man sich vorher genau informieren, wei schnell man auf welcher Straße fahren darf.

  • Polizeikontrollen gibt es in Frankreich viele. Einmal hatte man mitten in der Nacht den kompletten Verkehr auf der Autobahn über einen Parkplatz geleitet und jeder mußte "pusten".

  • Oft steht die Polizei vor Kreisverkehren und kontrolliert einzelne Fahrzeuge.

  • Wer überladen in Frankreich unterwegs ist, sollte immer mit einer Gewichtskontrolle rechnen. Dabei werden quasi alle "interessanten" Fahrzeuge über eine Waage geleitet.

Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Tschechien

Mit dem Wohnmoblil in Tschechien unterwegs: Reisetipps

Mit dem Wohnmoblil in Tschechien unterwegs:

 

Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist.

Wir haben Tschechien bisher nur kurz besucht. Welche Erfahrungen wir gemacht haben, lest ihr hier:

 

  • Es gibt in Tschechien eine Maut auf Autobahnen und einigen Schnellstraßen. Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen benötigen eine Vignette, schwerere Fahrzeuge eine "Blackbox" (Stand 2018). Das Problem ist, dass viele mautpflichtige Straßen nicht als solche gekennzeichnet sind. Eine Karte mit den Maustraßen gibt es hier.
  • Wer schwerer unterwegs ist, als erlaubt, sollte in Tschechien vorsichtig sein, denn die Strafen sollen hoch und die Toleranz niedrig sein.
  • Zur Zeit gibt es noch nicht allzuviele Stellplätze für uns Wohnmobilfahrer, aber es werden ständig mehr. Man sollte aber aufpassen, denn oft sind einfache Campingplätze mit rund 10 € pro Nacht deutlich günstiger als ausgewiesene Stellplätze.
  • In Tschechien gibt es noch keinen EURO, allerdings kann man in vielen Orten vor allem im Grenzbereich auch mit EURO zahlen. Wechselstationen gibt es an der Grenze, allerdings sollte man wissen, dass der Kurs nach unserer Erfahrung gigantisch schlecht sein kann.