Caceres

Heute wollen wir es ruhiger angehen lassen und Caceres besichtigen. Gegen 11 Uhr machen wir uns von unserem wirklich gut gelegenen Stellplatz auf in die Stadt, die keine 15 Minuten Fussweg entfernt liegt.

 

Die  Altstadt von Caceres wurde in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen, da sie einen einzigartigen Mix der Stilrichtungen darstellt, von romanisch über maurisch bis hin in die Renaissance ist hier alles vertreten. Und doch wirkt das Ensemble stimmig. Wir starten auf dem Hauptplatz (siehe Bild). Wie bisher immer auf unserer Reise ist wenig los. Für diese geringe Anzahl an Menschen ist die Polizeipräsenz auffällig. Wir erinnern uns, dass in Spanien schon immer mehr Polizei unterwegs war als bei uns, aber vielleicht ist das auch der derzeitigen Gefährdungslage in Europa zuzuschreiben.

 

Wir wandern durch die engen Gassen, beobachten die allgegenwärtigen Störche auf den Dächern und hoffen innerhalb der Mauern, eine  Bäckerei oder ein Cafe zu finden, denn wir sind ohne Frühstück los. Aber Pustekuchen, nicht nur die Straßen wirken wie ausgestorben, auch Läden scheint es hier nicht zu geben.  So etwas finden wir erst in der angrenzenden Fußgängerzone, die überraschend belebt ist. Unser erster Cafe con Leche auf dieser Reise tut gut.

 

Den Nachmittag verbringen wir mit Wäschewaschen, denn es scheint immer noch die Sonne und das Wasser auf dem Stellplatz ist am Wasserhahn gleich neben unserem Auto gratis, wenn auch leicht chlorig. Bis 16 Uhr ist es ruhig hier, danach kommt ein Wohnmobil nach dem anderen angefahren, bis der Platz nicht nur voll sondern übervoll ist. Das  meinte unser Stellplatzführer also mit "Transitplatz der Marokkofahrer". Man merkt förmlich, wann Stunden zuvor die Fähren angelegt haben müssen. Trotzdem, der Platz ist und bleibt empfehlenswert.

 

Stellplatz:

  • Der Stellplatz in Caceres ist nett und voll. Ab 15 Uhr füllen Marokko-Fahrer als  den Platz innerhalb einer Stunde.

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