Richtung Albi - Weltkulturerbe mit Charme

Von Ondres Plage nach Albi

Ondres Plage
Ondres Plage

Beim Aufwachen scheint uns die Sonne ins Gesicht, was Iris dazu verleitet, unseren letzten Tag an der Küste für einen Strandlauf entlang des Ozeans zu nutzen. Am Stand wird klar, wie schwer das Wetter in der vergangenen Zeit gewütet haben muss. An der sich tief in die Dünen ziehenden Spülsaumkante liegt nicht nur viel Unrat sondern auch viele große Stämme bis hin zu ganzen Bäumen. Der Sand ist aufgewühlt und das Laufen mit dem wieder einsetzenden Regen kein wirkliches Vergnügen.

 

Wir verlassen gegen Mittag die Küste und fahren über Dax Richtung Osten. Zuerst kommen wir gut voran. Erst bei Toulouse geraten wir in den freitaglichen Feierabendverkehr und sehen von der Stadt nicht viel mehr als Stau von dem aus wir aber einen kurzen Blick auf die Garonne und auf das Airbus-Werk erhaschen können.

 

Es ist schon Dunkel als wir nach Albi kommen und uns im Gewirr der Straßen auf der Suche nach dem Stellplatz auf dem Parkplatz an der Kathedrale verlieren. Die Suche wir nach dadurch erschwert, dass in der Innenstadt ein Jahrmarkt aufgebaut ist.

 

Letztlich finden wir aber doch eine Platz und machen uns auf zu einem Nachtspaziergang durch die Stadt, deren Altstadt mit der Kathedrale mal wieder in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Es ist 22 Uhr und die Stadt wie ausgestorben, obwohl es Freitagabend ist. Umso beeindruckender ist unser Rundgang entlang der gothischen Backsteinkirche, die fast wie eine Festung wirkt, bis hin zur frisch renovierten Markthalle.

 

 

  • Albi: Parkplatz an der Kathedrale – ausgewiesener Bereich für Wohnmobile
  • Albi – alternativ: Parkplatz am Friedhof mit VE