Cove del Toll und Naturpark Montserrat

Cove del Toll und Naturpark Montserrat


Cove del Toll

 

Auf dem Weg von Vic nach Montserrat kommen wir im Bergland auf der Suche nach einem Parkplatz für eine Rast kurz vor Moià an einem kleinen Schild mit der Aufschrift „Cove del Toll“ vorbei. Spontan entscheiden wir uns dem Hinweis zu folgen. Wo es etwas zu sehen gibt, sollte es auch eine Parkmöglichkeit geben.

 

Nach einigen hundert Metern stoßen wir auf eine unscheinbar beschilderte Einfriedung. Diese schützt den Dolmen del Cuspinar, ein 1960 ausgegrabenes Megalithgrab. In der Grabkammer wurden diverse menschlichen Knochen und weitere Kulturspuren, wie Keramik, gefunden, die heute im Museum von Moià besichtigt werden können.

 

Folgt man dem (unserem Navi unbekannten) Weg weiter, erreicht man nach etwa 2 Kilometer den Parc Prehistòric de les Coves del Toll de Moià. Die nette englischsprachige Dame im Kassenhäuschen weist uns auf einen kostenfrei zugänglichen Rundweg hin, der an einem Höhlensystem und diversen Ausgrabungen vorbeiführt. Die größte Höhle kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden, leider ist das Fotografieren in der Höhle aber untersagt.

 

 


Naturpark Montserrat

 

Unser nächstes Ziel ist der Naturpark Montserrat mit seinem steil aufragenden und durch seine Silhouette namensgebenden Sandsteingebirge. Montserrat, das heißt: gezahnter Berg. Die charakteristische Felsformation entstand durch Erosion. Die Fauna ist recht vielseitig. Zu den am häufigsten anzutreffenden Arten gehören unter anderem Steinmarder, Ginsterkatze, Falken, Eichhörnchen, Wildziegen, Wildschweine, Salamander sowie der wieder ausgewilderte Iberiensteinbock

 

Mitten im Naturpark liegt der berühmte Wallfahrtsort Montserrat.  Bekannt ist das Kloster allein wegen der Statue der Schwarzen Madonna, Schutzpatronin Kataloniens. Vom Kloster hat man einen einmaligen Blick bis nach Barcelona.

 

 

Stellplatz auf einem Weingut auf die Silhouette der gezahnten Berge von Monserrat
Abendlicher Blick von unserem Stellplatz auf einem Weingut auf die Silhouette der gezahnten Berge von Monserrat

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Avinyonet del Penedès: offizieller, kostenfreier Stellplatz am Weingut Can Batlle mit Blick auf die Weinberge, VE, begrenzt auf eine Übernachtung

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Katalonien

Cove del Toll und Naturpark Montserrat

Infobox

Wir sind in Katalonien unterwegs. Dies ist die östlichste der autonomen Regionen Spaniens und erstreckt sich sich zwischen den Pyrenäen und dem Mittelmeer und hat einen Küstenlinie von etwa 580 km. Der Begriff autonome Region ist hier nicht nur ein Wort, sondern Programm. Anstatt auf die spanische trifft man hier überall auf die katalanische Fahne. Beschilderungen und Informationstafeln sind häufig nur oder zumindest zuerst in Katalanisch verfasst. Katalanisch ist eine unabhängige Sprache und neben Spanisch und Aranesisch, das aber von deutlich weniger Menschen gesprochen wird, Amtssprache der Region. Viele der Einwohner sehen sich sogar einer eigenen Nation zugehörig, weshalb es hier auch eine einflussreiche Unabhängigkeitsbewegung gibt.

 

Unsere Stellplatzsuche gestaltet sich leider nicht nur aufgrund des Regen und Sturms schwierig. Bei Dunkelheit finden wir aber doch noch einen Platz am Meer in der ersten Reihe auf einem großen, gebührenpflichtigen Stellplatz an einem Campingplatz. Das Tosen der Wellen ist so laut, dass es sogar das Trommeln des Regens auf unserem Dach übertönt.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Camprils: Camperpark Playa y Fiesta, gebührenpflichtiger Stellplatz mit VE und Strom neben einem Campingplatz direkt am Meer (N 41° 2' 48'', O 0° 59' 39'')

 


 

 

 

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