Cove del Toll und Naturpark Montserrat

Abendlicher Blick von unserem Stellplatz auf einem Weingut auf die Silhouette der gezahnten Berge  von Monserrat
Abendlicher Blick von unserem Stellplatz auf einem Weingut auf die Silhouette der gezahnten Berge von Monserrat

Auf dem Weg von Vic nach Montserrat kommen wir auf im Bergland auf der Suche nach einem Parkplatz für eine Rast kurz vor Moià an einem kleinen Schild mit der Aufschrift „Cove del Toll“ vorbei. Spontan entscheiden wir uns dem Hinweis zu folgen. Wo es etwas zu sehen gibt, sollte es auch eine Parkmöglichkeit geben.

 

Nach einigen hundert Metern stoßen wir auf eine unscheinbar beschilderte Einfriedung. Diese schützt den Dolmen del Cuspinar, ein 1960 ausgegrabenes Megalithgrab. In der Grabkammer wurden diverse menschlichen Knochen und weitere Kulturspuren, wie Keramik, gefunden, die heute im Museum von Moià besichtigt werden können.

 

 Folgt man dem (unserem Navi unbekannten) Weg weiter, erreicht man nach etwa 2km den Parc Prehistòric de les Coves del Toll de Moià. Die nette englischsprachige Dame im Kassenhäuschen weist uns auf einen kostenfrei zugänglichen Rundweg hin, der an einem Höhlensystem und diversen Ausgrabungen vorbeiführt. Die größte Höhle kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden, leider ist das Fotografieren in der Höhle aber untersagt.

 

Unser nächstes Ziel ist der Naturpark Montserrat mit seinem steil aufragenden und durch seine Silhouette namensgebenden Sandsteingebirge. Montserrat, das heißt: gezahnter Berg. Die charakteristische Felsformation entstand durch Erosion. Mitten im Naturpark liegt der berühmte Wallfahrtsort Montserrat.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Avinyonet del Penedès: offizieller, kostenfreier Stellplatz am Weingut Can Batlle mit Blick auf die Weinberge, VE, begrenzt auf eine Übernachtung

 


Fotogalerie: Cove del Toll