Jedes Jahr zieht es den Kranich im Frühjahr und im Herbst zur Rast nach Deutschland. Dabei ziehen sie auf ihrer Flugroute zwischen der Ostsee quer über Norddeutschland und können an verschiedenen Rastplätzen zu tausenden beobachtet werden.
Im Frühjahr ziehen die Kraniche zügig nach Norden in ihre Brutgebiete. Viele Trupps sieht man nur im Vorbeiflug, die Rastplätze werden oft nur kurz genutzt. Aber die Kraniche sind viel aktiver, es beginnen die Balztänze. Daher können Beobachtungen viel spektakulärer sein als im Herbst - interessant nicht nur für Fotografen.
Im Herbst ist es genau umgekehrt:
Die Vögel lassen sich mehr Zeit, sammeln sich in großen Gruppen und nutzen die bekannten Rastgebiete zum Teil über Wochen. Morgens und abends starten bzw. landen die Trupps an ihren
Übernachtungsplätzen, tagsüber fressen sie auf den Feldern. Für planbare Beobachtungen ist das die bessere Jahreszeit.
So kommen fast 200.000 Kraniche allein an den drei größten Rastplätzen zusammen:
Am Tag sind sie vor allem auf abgeernteten Feldern, vor allem auf Maisfeldern, zu finden. Dort finden sie die nötige Nahrung, um sich die wichtigen Energiereserven für ihren Weiterflug zu holen. Abends sammeln sie sich auf Wiesen und fliegen geschlossen in flache Seen, auf denen sie, geschützt vor Prädatoren, die Nacht verbringen.
Aus diesem Grund gibt es vor allem in Deutschland, aber auch in anderen Ländern, viele Orte, an denen man Kraniche auf ihren Rastplätzen beobachten kann.



Die Familie der Kraniche ist mit rund 15 Arten auf der Erde weit verbreitet. Nur in Südamerika und in der Antarktis gibt es sie nicht. Der einzige in Nord- und Mitteleuropa heimische Kranich ist der Graukranich. Der heimische Kranich wird 100 -120 cm lang, misst in aufrechter Position rund 130 cm und hat einer Spannweite von weit über 200 cm.
Normalerweise sind sie Zugvögel, die während der Herbst- und Frühlingszugs in Deutschland Rast machen. Ihr Ziel im Winter ist der Mittelmeerraum und Nordafrika, im Sommer der hohe Norden. Gerade im Frühjahr lohnt die Beobachtung der spektakulären Balztänze ganzer Trupps. Die Zahl der durchziehenden Kraniche steigt. In den letzten Jahren sollen es laut Nabu mehr als 400.000 Tiere sein.
Ziehende Vögel kann man gut an der langgestreckten Haltung, Hals lang voraus, Beine nach hinten gestreckt (ähnlich Flamingos, Reiher dagegen haben während des Fluges einen gebogenen Hals), der Keilformation eines ganzen Trupps und der typisch Trompeten ähnlichen Lauten während des Flugs erkennen.
Aber viele Kranichpaare bleiben in letzter Zeit auch zum Brüten in Deutschland. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen, Schleswig Holstein, Hamburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen sind die deutschen Kranich-Kolonien in der Brutsaison zwischen April und September zu Hause. Inzwischen soll es mehr als 10.000 Brutpaare in Deutschland geben. Der Kranich brütet dann in Sumpfgebieten, Waldmooren, meist in der Nähe von Maisfeldern, die sie gerne zu Fressen aufsuchen.
In Gefangenschaft können Kraniche bis zu 40 Jahre alt werden, in freier Natur wird es deutlich weniger sein.
Für Naturliebhaber ist das Frühjahr das Highlight des Jahres. Hier ein paar Inspirationen.
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Auch wir haben unsere Erfahrungen gemacht. Gerade Iris mögen die Mücken besonders gerne. Daher versuchen wir vor und nach einer jeden Reise, uns und unser Wohnmobil immer besser auf die unbeliebten Gäste vorzubereiten.
Mehr darüber erfährst Du hier:

Moskitonetze an den Fenstern
Die eingebauten Moskitonetze an den Fenstern nützen in der Regel nur bedingt. Die Plagegeister kommen - zumindest bei unseren S4-Fenstern - durch die länglichen Schlitze ober- und unterhalb der Scheibe im Rahmen (siehe Foto). Seitdem wir das wissen, verkleben wir die Schlitze jeden Sommer mit durchsichtigem Klebeband.
Bei uns hat sich das Invisible von Tesa bewährt:
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Wichtig...
... ist aber, das Klebeband im Winter wieder zu entfernen, damit bei Kälte die Fenster belüftet werden und sich nicht viel Kondenswasser an den Scheiben bilden kann.
Bei Moskitonetzen spielt die Maschengröße eine große Rolle. In unseren Breitengraden schützen uns bereits größere Maschenweiten, in anderen, vor allem nördlichen Ländern gibt deutlich kleinere Blutsauger als bei uns. Fährt man zum Beispiel in den hohen Norden nach >Skandinavien, ins ->Baltikum oder nach ->Schottland, wird man auf "Midges" treffen. Diese rund 2 mm kleinen Quälgeister suchen bei Dämmerung zu 100.000-menschliches "Frischfleisch".
Was also tun, wenn man in diese Länder fährt:
Die fiesen Mücken sind so klein, dass sie sich von den Netzen an unseren Fenstern nicht aufhalten lassen. Sie sind so leise, dass man sie kaum hört, um so mehr spürt man sie Stunden später. Mir
machen sie nichts, aber meine Frau sieht bei Anwesetheit dieser kleinen Viecher am nächsten Tage immer aus wie ein Streuselkuchen - also müssen wir Abhilfe schaffen.
Eine Recherche im Internet hat ergeben, dass zur Abwehr dieser Fieslinge eine Maschengröße von ungefähr 0,8 mm notwendig ist. Bei der Firma Brettschneider.de bin ich fündig geworden. Sie verkauft diverse Netze, aber auch Meterware mit entsprechender Maschengröße gegen
Gnitzen, Culex, Mücken, Anopheles, Sandmücken usw...
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Ich habe mir ein paar Meter kommen lassen und für jedes Fenster je ein übergroßes Stück zurechtgeschnitten. Dieses wird dann mit einem umlaufenden Gummiband um das gesamte Fenster gespannt.
Nachteil:
Je feinmaschiger ein Moskitonetz, desto schlechter ist allerdings die Luftzirkulation, was aber nachts nicht so von Bedeutung ist.
Grundsätzlich ist eine Dachluke etwas Schönes, aber auch sie bietet den ungeliebten Blutsaugern die Möglichkeit, ins Wageninnere zu gelangen. Vor allem, wenn man vor dem Schlafengehen die Luke öffnen oder schließen möchte, ist die Gefahr groß, denn bei vielen Heki- Modellen muss man das Moskitonetz dabei öffnen.
Wir sind froh, dass wir eine Dachluke mit Kurbel haben einbauen lassen. Bei dieser Luke kann man den Deckel öffnen und schließen, ohne dass man das Moskitonetz beiseite schieben muss.
Für den Fall, dass doch mal zu viele Mücken vor dem Schlafen ins Innere gekommen sind, habe ich für den Notfall ein Moskitonetz für das Bett dabei. Für die Befestigung habe ich ein paar Haken über dem Bett angebracht, an denen wir das Netz befestigen.
Gott sei Dank haben wir diese Box noch nicht benötigt.
Ein weiteres Schlupfloch für die Plagegeister ist
der Absorber-Kühlschrank.
Die Lüftungsschlitze des Absorberkühlschrankes (= Kühlschrank, der mit Gas läuft) an der Außenwand des Mobils sind zwar mit Netzen versehen, aber aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass diese nur wenig oder keine Wirkung haben. Bei uns sind die Mücken durch die Schlitze ins Innere, dann unter dem Kühlschrank in den Wohnraum gelangt. Auf einem Bauernhof in Österreich kamen nicht nur 2 oder 3, sondern 100-te der kleinen Viecher über diesen Weg ins Innere. Wir haben in der Nacht den Ort verlassen, auf einem Parkplatz das Auto versucht zu lüften und am nächsten Tag mit Insektenspray komplett entseucht. Nach dem Abdichten des Schlitzes war dann Ruhe.
Beim Kauf von Paul 3 haben darauf geachtet, dass dieser Weg für die Plagegeister verschlossen ist.
Wir haben das Gerät mit der kleinen Gaskartusche und den blauen Plättchen von Freunden geschenkt bekommen. Erst waren wir sehr skeptisch, aber wir haben dem Gerät eine Chance gegeben und es testet. Ergebnis: Wir haben wirklich das Gefühl, dass es hilft. Mücken, Gelsen und ähnliches machen einen Bogen um uns, wenn das Gerät bei uns unter dem Tisch liegt.
Vor allem im Baltikum, wo wir im August in der Hochsaison der lästigen Insekten waren, hat es wirklich gut geholfen. Wir waren oft die einzigen, die abends noch vor dem Wohnmobil saßen.
So funktioniert das Gerät:
Die Funktionsweise ist ganz einfach. On/Off- Schalter entriegeln, Start drücken und das Plättchen wird durch das Gas so erhitzt, dass das Abwehrmittel in der Umgebung verteilt wird.
Das blaue Plättchen muss gewechselt werden, wenn es weiß ist (nach 3-4 Stunden) und die Gaskartusche, wenn sie leer ist (nach 3-4 Plättchen).
Anmerkung: die grünen, beschrifteten Streifen habe ich drauf geklebt.
Wer Interesse an dem Gerät hat, kann es sich hier bei Amazon anschauen:
Nachteil:
Die Nachfüllpackungen sind echt teuer.
Inzwischen gibt es jetzt sogar ein akkubetriebenes Gerät, dass das Plättchen ohne Gas erhitzt.
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Vor der Zeit des Thermacells habe wir abends oft unser Moskitonetz am Wohnmobil aufgestellt. Es ist schnell mit Saugnäpfen an der Kabine
festgemacht. Wenn keine Bäume in der Nähe sind, nutzen wir unsere Tarp-Stangen.
Tipp:
Wir haben ein weißes Netz, durch das man nicht wirklich gut schauen kann. Außerdem ist es von weitem auch gut sichtbar. Wir würden das nächste Mal lieber ein graues oder schwarzes Netz kaufen.
Hier eine Auswahl*:
Bei mückendichter Kleidung gibt es zwei Möglichkeiten: Ein mechanischer Mückenschutz durch sehr dicht gewebte Stoffe oder chemisch behandelte Stoffe.
Nicht nur wir benutzen oft Kleidungsstücke von Fjällräven, auch bei anderen Wohnmobilisten sind vor allem die Hosen sehr beliebt. Der von der Firma vor allem bei Hosen oft genutzte Stoff heißt G-1000. Die Variante G-1000 classic ist so dicht gewebt, dass Mücken und andere Stichinsekten kaum durchstechen können. Aber Achtung: Das Material G-1000 gibt es in verschiedenen Varianten, die nicht alle stichfest sind.
Der Nachteil der stichfesten Stoffe ist, dass sie kaum luftdurchlässig sind und somit immer Sommer oft zu warm sind.
Bei guter, stichfester Kleidung wird der chemische Wirkstoff (meist Permethrin) nicht aufgetragen, sondern das Gewebe mit eingearbeitet. So entsteht ein dauerhafter Schutz, der (laut Hersteller) die Lebensdauer des Kleidungstücks lang hält.
Der Wirkstoff Permethrin ist für Insekten ein Kontaktgift. Inwieweit es für den Menschen gefährlich ist, kann ich nicht sagen, es kann wohl mal zu Rötungen der Haut kommen. Mit anderen Worten, man sollte chemisch behandelte Kleidung nicht immer, sondern nur dann tragen, wenn ein Schutz vor stechenden Insekten angesagt ist.
Wir haben uns für Kleidung (Hose, Hemd und Strümpfe) der Fa. Craghoppers entschieden.
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DEET (Diethyltoluamid) ist das wohl wirksamste Mittel gegen stechende Insekten. Mit dem Wirkstoff, der als Klassiker unter den Insektenschutzmitteln gilt und von der WHO auch für Tropenreisen empfohlen wird, bieten die Sprays einen zuverlässigen und langanhaltenden Mückenschutz. Kaum eine andere Substanz besitzt ein solch breites Wirkspektrum gegen Insekten: Es schützt nicht nur gegen heimische und tropische Mückenarten, sondern auch gegen Zecken.
Für Kleinkinder und Schwangere sind Mittel mit diesem Wirkstoff wegen der Gefahr einer Schleimhaut-Reizung nicht geeignet, aber auch Erwachsene sollten auf einen anderen Mückenschutz setzen, wenn bei der Verwendung die Augen brennen, jucken, tränen oder die Bindehaut oder Augenlider anschwellen. Also aufpassen!
Ein zweiter, bekannter großen Wirkstoff ist Icaridin, dass übrigens auch gegen Zecken wirken soll. Dieser Wirkstoff zählt auch zu den wirksamsten Insekten-Repellents. Der erst seit 1998 auf dem Markt befindliche Stoff ist im Wirkungsspektrum mit dem Klassiker DEET vergleichbar. Bei Mückenschutz mit Icaridin kommt es im Vergleich zu DEET-Mitteln offenbar seltener zu Reizungen der Schleimhaut.
Andere Sprays arbeiten mit ätherischen Ölen, z. B. aus Zitrusfrüchten, Lavendel, Eukalyptus oder Zedernholz. Hier reagieren Menschen aber ganz unterschiedlich. Der Grund: jeder
Mensch hat einen eigenen Geruch, der sich mit den ätherischen Ölen vermischt. Die Kombination wirkt dann gegen Insekten - oder auch nicht.
Man kann sich aber auch gegen Mücken schützen, indem man ihre Gewohnheiten kennt und sich entsprechend anpaßt. So sind Mücken in Europa eher in den Abendstunden aktiv, am frühen Morgen wird man kaum eine finden. Wind mögen sie nicht. Auch den ersten Frost im Herbst überleben Mücken nicht. Dafür sind sie dann am Ende des Frühjahrs bereits wieder aktiv. Meiden sollte man aber auf jeden Fall stehende Gewässer, Moore und ähnliches. Hier vermehren sich die Mücken und kommen entsprechend in Schaaren vor.
Aber das kann in anderen Ländern bei anderen Mückenarten wieder anders sein – hier sollte man sich im Vorfeld erkundigen.
VG23/11.044
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