1. Etappe: Auf geht´s Richtung Skandinavien mit Ziel Nordkap



Leider ist hier zur Zeit solch schönes Wetter, dass uns der Abschied etwas schwer fällt. Aber wir wissen, wenn wir in unserem Wohnmobil Paul sitzen, schalten wir auf unseren "Reisemodus" und können uns nichts schöneres vorstellen, als durch die Welt zu reisen.

 

Endlich unterwegs:

Nachdem wir die erste Nacht in Stade verbracht haben und heute  in Hamburg noch einige Termine hatten, sind wir Richtung Ostsee aufgebrochen. Das Wetter hat aufgeklart und wir stehen an einem kostenlosen Stellplatz am Binnensee von Neustadt in Holstein. Am nächsten Morgen setzen wir mit der Fähre von Puttgarden nach Dänemark über.

 

Unser eigentliches Ziel ist Norwegen, aber im Moment wollen wir erst einmal möglichst schnell nach Schweden.

Trotzdem fahren wir zumindest ein Stück an der dänischen Küste entlang und genießen die an den mittleren Westen der USA in Miniatur erinnernde Frühlingslandschaft bei Sonnenschein.
Für einen ausführlichen Besuch von Kopenhagen reicht es nicht, aber bei der Durchfahrt stellen wir fest, dass wir mit mehr Zeit wiederkommen sollten. Was wir sehen macht Lust auf mehr. Wieder per Fähre geht es am späten Nachmittag von Helsingör nach Helsingborg

Es fällt auf,  ...
.... dass in Schweden wesentlich mehr neue und auch hochpreisigere Fahrzeuge als in Dänemark unterwegs sind. Das liegt wahrscheinlich daran, dass in Dänemark eine extrem hohe Luxussteuer auf Neuwagen erhoben wird sich daher nur die wenigsten etwas anderes als einen asiatischen Kleinwagen leisten können. Diese prägen dann auch das dänische Strassenbild. Umso größer ist dann die Verwunderung dank all der Mercedes, BMWs, Jaguars, Geländwagen aller Couleur und natürlich Volvos an und auf den Strassen beim Verlassen der Fähre auf der schwedischen Seite.
Wir übernachten in der Nähe von Helsingborg. Der schwedische Womo-Nachbar hat gerade seinen Generator angeworfen 😥, aber wir einigen uns hauptsäschlich unter Einsatz von Zeichensprache und Mimik mit ihm, dass nach einer Stunde Ruhe sein sollte. 

Der nächste Morgen:

Leider hat uns heute das schöne Wetter verlassen, es ist trüb und ab und an fallen ein paar Tropfen. Das stört uns im Moment erst einmal wenig, denn wir machen uns auf zum ersten Besuch in einem schwedischen Supermarkt. Das Angebot ist gross und Iris würde sich am Liebsten für einige Zeit auf Entdeckungstour machen. Einem einzelnen Mann (Michael, wem sonst) zuliebe, beschränken wir uns aber auf den Einkauf des Nötigsten, etwas Gemüse, Milch und Wasser. Unsere Vorratsfächer im Auto sind ohnehin noch (über-)voll. Da wir weder Bier noch Wein kaufen, fällt die Rechnung günstig aus. Lebensmittel scheinen zwar teuerer als in Deutschland, aber auf den ersten, flüchtigen Blick scheinen sie nicht höher als beispielsweise in Frankreich. zu sein. Bei Alkohol ist das wohl anders, da der schwedische Staat hier weiterhin ein fast ausschließliches Verkaufsmonopol hat und hohe Steuern erhebt.

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