Entlang der Costa de la Luz

Meeresangler in der untergehenden Sonne in Spanien

Meeresangler in der untergehenden Sonne der Costa de la Luz

 

Für uns geht es von Tarifa aus weiter antlang der Costa de la Luz mit ihren endlosen Stränden. Jetzt im Januar lädt das Meer nicht wirklich zum Baden ein. Anstelle von Sonnenschirmen säumen Angler den Strand. Wir kommen am Kap Trafalgar vorbei, wo 1805 die britische die spanisch-französische Flotte vernichtend schlug, und dem der Trafalger Square in London seinen Namen verdankt.

 

Weiter geht es nach Cadiz, einer der ältesten Städte Westeuropas. In der Altstadt fragen wir uns, ob die Anwohner jemals den Mut aufbringen können, ihr Auto zu bewegen, denn wenn sie dies tun, würden sie eine der heißbegehrten und extrem raren Parklücken aufgeben. Wir finden jedenfalls keine, vor der nicht bereits ein Wartender zum sofortigen Einparken bereitstehen würden. So beschränkt sich unser Besuch auf eine Stadtrundfahrt im eigenen Mobil.

 

In Chipiona, einer Kleinstadt an der Mündung des Guadalquivir, parken wir auf einem großen Platz am Hafen. Die Stadt lebt von der Fischerei aber auch vom Tourismus. Im Sommer soll sich die Stadt fest in der Hand fast ausschließlich spanischer Touristen befinden.  Im Moment merkt man davon allerdings nichts, die Stadt liegt im Winterschlaf, die meisten Lokale haben geschlossen. Von der Strandpromenade kann man bei Ebbe einen Blick auf die „Corrales“, der Küste vorgelagerte Einfriedungen aus Stein werfen, Diese wirken wie wie Reusen und halten bei ablaufendem Wasser Fische und andere Meerestiere davon ab, zurück in den freien Ozean zu gelangen. Bei Niedrigwasser können diese dann einfach zu Fuß per Wurfnetz oder Dreizack „eingesammelt“ werden können.

 

Unsere Stellplätze an der Costa de la Luz:

  • Playa la Barossa: Parkplatz oberhalb der Steilküste
    (N36°19'33.7", W6°09'28.1")
  • Chipiona: Parkplatz am Hafen; Entsorgung in Sanlúca de Barrameda an Repsol Tankstelle
    (N37°45'49', W6°21'44'')

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