Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicente

Nachdem wir in Silves den dringen nötigen Waschtag eingelegt haben, machen wir uns erneut auf den Weg in Richtung Vila de Bisco. Dieses Mal fahren wir allerdings nicht an der Küste entlang, sondern durch die Berge. Wir haben klares Wetter und so gewährt uns unser Weg immer wieder spektakuläre Ausblicke weit über das Land bis zur Küste und auf das Meer.

 

In Monchique machen wir noch einen Abstecher auf den höchsten Berg in der Umgebung und legen auf etwa 800m einen Stopp auf einem Aussichtspunkt ein. Hier gibt es sogar eine Quelle, aus der offenbar Trinkwasser sprudelt. Eine Tafel am Parkplatz erklärt die geologischen Besonderheiten, insbesondere die Kissenverwitterung des Gesteins.

 

Für den Rückweg zur Hauptverkehrsstraße wählen wir eine Nebenstraße und sind plötzlich mit sehr engen Wegen und extremem Gefälle von 20 Prozent konfroniert: Paul ist begeistert. Die Äste der Korkeichen "streicheln" seinen Aufbau und endlich darf das Getriebe einmal zeigen, was es so draufhat. Wir freuen uns, dass er so ein "schmales Hemd" ist. Ansonsten würden wir das hier nicht machen wollen.

 

Wieder auf breiter Straße fahren wir zügig in Richtung Küste, wo wir in Aljezur noch einmal  nach Süden abbiegen. Die Küstenstraße führt an der Grenze des Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicente entlang, der sich von der Küste bis einige Kilometer ins Binnenland erstreckt und die Steilküste mit ihren angrenzenden Dünen schützt. Wir machen einen Abstecher an die Praia Monte Clerigo und schauen den Klippenfischern an den fast senkrecht abfallenen Klippenkanten beim Angeln zu.

 

Am späten Nachmittag geht es weiter zur Praia da Cordoama, wo wir verabredet sind. Wir wollen uns hier mit Ronni, Martin und ihrem Woelcke-Mobil "Benz" treffen. Völlig gegen unsere Art bilden wir mit unseren Autos oberhalb des Strands eine Wagenburg. Es wir ein kommunikativer Abend mit einer ruhigen aber zu kurzen  Nacht.

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