Bergbausiedlung Pershyttan

Pershyttan: Bergbau in der Region Bergslagen
Pershyttan: Bergbau in der Region Bergslagen


Wieder entscheiden wir uns uns gegen die Hauptverbindungsstrassen und lernen die schwedischen "dirt roads", also unbefestigten Strassen kennen. Bisher lassen sich diese recht gut fahren... jedenfalls so lange man den Schlaglöchern ausweicht. Paul fühlt sich wohl, für solche Strecken ist er gemacht.

 

Bergbau in der Region Bergslagen

 

Zufällig führt uns unser Weg nach Pershyttan, einer alten Bergbausiedlung, die zwar zum Teil bewohnt, aber an sich ein großes Freilichtmuseum ist. Wie es uns in Schweden bereits häufig aufgefallen ist, ist alles frei und ohne Kosten zugänglich.. -  Und da wir ausserhalb der Saison unterwegs sind, ist wieder einmal überhaupt nichts los. Bis auf zwei Einheimische, die ihre Hunde spazieren führen, sind wir allein.

 

Pershyttan liegt in der Bergbauregion Bergslagen. Es wird hier allerdings kein Eisen mehr abgebaut; auch die Hütte ist seit 1953 außer Betrieb. In dem Zustand bei Schließung wurde die Anlagen belassen. Sie werden allerdings in Schuss gehalten, ein großes Wasserrad ist sogar noch in Betrieb. Auf Schildern gibt es überall detaillierte Erläuterung zu den einzelnen Gebäuden aber auch zur Geschichte des Ortes und des dortigen Eisenabbaus, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Alle Schilder sind dreisprachig, schwedisch, englisch und DEUTSCH.


Stellplätze in Skandinavien, Schweden, Norwegen
Überaschung: dies ist ein offizieller, kostenloser Stellplatz direkt am See

Schweden überrascht uns immer wieder

Das Bild zeigt einen offiziellen Stellplatz für Camper. Er liegt direkt am See, hat nicht nur Feuerstellen zum Grillen, sondern liefert auch gleich Holz dazu. Es gibt ein Toilettenhäuschen mit echt sauberem Plumpsklo, eine Hütte mit Schlafgelegenheiten für diejenige, die das Zelt vergessen haben (Wanderer, Radler), alles ist tadellos sauber, ohne Graffities und mutwillige Zerstörungen. Und das beste kommt noch - alles kostenlos.

 

Den restlichen Tag verbrachten wir hauptsächlich im Auto. Das dicke Tief über den Britischen Inseln macht uns zu schaffen. Ist in Deutschland schönstes Wetter, herrscht hier seit Tagen Aprilwetter. Sonne und Regen wechseln sich bei Temperaturen um 10°C ab und nachts gibt es schon einmal Frost. Denkt aber ja nicht, dass wir neidisch sind! Schweden macht Spaß - und unser Paul hat eine gut funkionierende Heizung und große Fenster zum Herausschauen!

 

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