Ruinen von Empúries an der Costa Blanca

Mole von Empúries.  HIer landete 1992 das aus Griechenland kommende Olympische Feuer 1992 an.
Mole von Empúries. HIer landete 1992 das aus Griechenland kommende Olympische Feuer 1992 an.

Nachdem wir in den letzten Tagen sehr viele Kilometer gemacht haben, erkunden wir heute die Umgebung. Wir fahren in den Küstenort L'Escale, der wie viele andere Dörfer und Städte an der Küste der Costa Blance im Winter fast unbewohnt erscheint. Entgegen unserer Erwartung trifft man hier weniger auf Bettenburgen, sondern auf kleinere Hotels in schöner Strandlage und Appartementanlagen. Im Moment erscheinen die meisten Ferienhäuser- und appartements aber abgeschlossen und verlassen. Im Sommer steppt hier offenkundig der Bär.

 

Wir wollen die Ausgrabungsstätte von Empúries besuchen (Bild rechts) , die auf eine von den Griechen etwa 600 v. Ch gegründete Handelsniederlassung zurückgeht. Die Ruinen der Siedlung liegen direkt am Meer und sollen einen Besuch wert sein. Leider müssen wir feststellen, dass der archäologische Park in den Wintermonaten geschlossen ist. So können wir nur die frei zugängliche griechische Mole am Strand besuchen und einen Blick über den Zaun auf das eigentliche Ausgrabungsgelände werfen.

 

An der Promenade weist eine große Tafel darauf hin, dass hier am Strand von Empúries zu den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona das aus Griechenland kommende Olympische Feuer in einer großen Zeremonie angelandet wurde, um von hier aus von über 9000 Staffelträgern quer durch Spanien nach Barcelona getragen zu werden.

 

Folgt man der Promenade gelangt zur oberhalb der Küste gelegenen gotischen Kirche von Sant Marti d'Empúries. Am Kirchenvorplatz laden mehrere Lokale zu einem Besuch ein.