Unterbodenschutz - eine unendliche Geschichte

Unterbodenschutz beim Wohnmobil

Ziel war und ist für uns, unser Wohnmobil so lange wie möglich zu fahren. Also müssen wir entsprechende Vorkehrungen treffen.

 

Wie unser Paul einen Unterbodenschutz bekam:

Heute können wir mit unserem Womo durch die ganze Welt reisen; Diesel gibt es (fast) überall. Aber wie ist das mit der nächsten Auto-Generation? Ein autarkes Reisemobil auf Elektrobasis? Es wird sicherlich dauern, bis ausgereifte Elektroautos mit entsprechender Ausstattung auf dem Markt sind und die zu bereisenden Länder entsprechend ausgerüstet sind. Also bleibt heute nichts anderes übrig, als unser aktuelles Auto gut zu pflegen!

 

Unterbodenschutz war von Anfang an ein Thema. Auf Empfehlung hatten wir auch schon eine passende Werkstatt gefunden. Allerdings sollten wir dort das Auto "unten sauber" anliefern.

Und da fing das Problem an:

 

Wo kann man ein Wohnmobil von unten reinigen lassen? Nichts einfacheres als das, dachte ich und hängte mich ans Telefon. Eine einfache Unterbodenwäsche tut es nicht, habe ich schnell erfahren. Manuell muss alles von Salz und Rostansätzen gereinigt werden. Sand- und Dampfstrahlen war gefordert. So telefonierte ich von LKW-Waschstraßen bis zum Bus Unternehmen - keiner konnte mir helfen. Auch unterwegs klapperten wir alles ab, was so aussah, also ob man dort eine manuelle Unterbodenwäsche machen könnte. Vergebens. Wir legten das Projekt zwangsweise vorerst auf Eis.

 

Durch Zufall las ich dann, dass Goldschmitt in Walldürn eine eigene Halle ausschließlich für Unterbodenschutz gebaut hat. Das hörte sich gut an. Goldschmitt als Spezialist für Fahrwerktechnik für Wohnmobile war eine tolle Adresse. Ich holte mir ein Angebot und wir machten einen Termin.

 

Wir kamen mittags an und unser Paul wurde in die Halle gefahren. Der Unterboden wurde begutachtet und am selben Tag noch Salzrückstände per Dampfstrahl entfernt. Über Nacht haben wir unser Womo wieder bekommen und durften auf dem hauseigenen Stellplatz übernachten. Morgens war Paul untenherum trocken und kam wieder in Garage. Jetzt wurde sandgestrahlt, grundiert und der Unterbodenschutz aufgetragen. Zu guter Letzt gab es noch eine Hohlraumkonservierung. Wir konnten uns inzwischen bei Goldschmitt die Zeit vertreiben. Es gab eine Leseecke mit den wichtigsten Wohnmobil-Zeitschriften und einen Bistro. Am frühen Nachmittag haben wir den Hof dann wieder verlassen und sind gen Heimat gefahren. Alles hat perfekt geklappt.

 

Der Preis wird nach Länge des Fahrzeugs berechnet. Für unseren 6 m langen Paul haben wir im 2016 knapp 900 € bezahlt.

 

Übrigens:

Für Fahrzeuge mit Gewichtsproblemen: Uns wurde gesagt, dass unser Womo jetzt rund 10 kg schwerer ist.

 

(unbezahlte Werbung)

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