Die Küste naht: Castro Marim

Castro Marim Algarve Sandalgarve
Castro Marim

Es hat endlich aufgehört zu regnen. Wir stecken aber immer noch in den Wolken. An der Küste soll das Wetter besser sein. So machen wir uns auf die letzten knapp 30 Kilometer zum Atlantik. Wir müssen auch dringend einkaufen und die nächsten größeren Läden gibt es in Vila Real Santo Antonio. Unser nicht ganz geplanter, dreitägier Stopover hat unsere Vorräte ziemlich heruntergefahren. Und das, bwohl jeden morgen um halb 8 der Bäcker auf unseren Platz kam.

 

Die Wohnmobildichte ist ungeheuerlich. Hinter jeder Ecke steht oder fährt ein Mobil. Und umso näher wir dem Meer kommen, umso schlimmer wird es. Allerdings hatten wir damit gerechnet. Wer als Wohnmobilist an der Algarve mit Einsamkeit rechnet, macht etwas falsch. Wir gehen also einkaufen, inspizieren die örtlichen kostenpflichtigen und kostenlosen Wohnmobilstellplätze und fahren dann erst einmal wieder ins Hinterland. Wir wollen einen Stop im Naturpark bei Castro Marim einlegen, um uns in diesem Vogelschutzgebiet umzuschauen und zu planen, wie es von hier aus weitergeht.

 

Auf einem kurzen Rundgang entlang der dortigen Salinen treffen wir auf einen Mitarbeiter des Parks , der uns erst auf unser Auto anspricht (wir wissen es schon länger, Paul ist einfach ein Hingucker) und uns dann viele Informationen zum Gebiet, der Vogelwelt, weiteren Beobachtungspunkten und zu Parkmöglichkeiten für Wohnmobile außerhalb der Masse gibt. Danke Filippe.