Anker setzen
Der ADAC warnt: Brenner Ende Mai gesperrt
Reisenden auf der Brenner-Route verleidet die Baustelle an der Luegbrück (mehr Infos beim ADAC hier) derzeit ohnehin die Fahrt von und nach Italien, aber am 30. Mai wird die Brennerautobahn A13 dann komplett gesperrt – Grund ist eine Demonstration. Zwischen 11 und 19 Uhr geht auf der Autobahn und den parallel verlaufenden Straßen gar nichts. Tirol kontrolliert zusätzlich an den Landesgrenzen und rät dringend, die Region großräumig zu meiden.
Die wichtigsten Punkte
- Vollsperrung A13, B182 und L38 von 11–19 Uhr
- Nur Ziel- und Quellverkehr darf fahren
- Kontrollen an Tirols Grenzen
- Salzburg verhängt Abfahrtverbot auf der Tauernautobahn (A10)
- Empfehlung Tirols: unnötige Fahrten vermeiden, großräumig ausweichen
- Vor- und Folgetage werden ebenfalls stärker belastet sein
Umfahrung
Felbertauern oder Pyhrnautobahn sind möglich, aber ebenfalls überlastet. Alpenpässe wie Timmelsjoch oder Stallersattel sind ungeeignet und teils für Wohnmobile beschränkt.
Quelle ADAC
Wichtig für alle, die nach Österreich fahren:
Neue Zufahrtskontrollen in Städten geplant
Österreich arbeitet daran, in mehreren Städten – darunter Wien, Salzburg, Linz und Graz – neue Zufahrtskontrollen für die Innenstädte einzuführen. Künftig sollen Kameras automatisch erfassen, wer in die gesperrten Bereiche fährt. Wer keine Berechtigung hat, muss mit hohen Strafen rechnen - und das gilt ausdrücklich auch für ausländische Fahrer. Die gesetzliche Grundlage dafür soll im Mai dieses Jahres in Kraft treten.
Zutritt bekommen dann nur noch bestimmte Gruppen wie Anwohner, Einsatzfahrzeuge, Lieferdienste oder Taxis. Motorräder und Mopeds sollen von den Kontrollen ausgenommen bleiben. Rund 25 Städte haben bereits Interesse an diesem neuen System angemeldet.
Wer also in Österreich mit dem Auto in die Innenstadt möchte, sollte sich vorher genau informieren, ob eine Zufahrtsbeschränkung gilt.
Quelle dpa/REUTERS
Polen
Sehr geehrte Nutzerin, sehr geehrter Nutzer,
bitte beachten Sie die Änderungen am e-TOLL-System ab dem 1. Februar 2026.
Neue mautpflichtige Straßenabschnitte im e-TOLL-System
Am 1. Februar 2026 wird das mautpflichtige Straßennetz in Polen erweitert und die elektronischen Mautgebühren im e-TOLL-System ändern sich gemäß der Verordnung des Ministerrats vom 8. Januar 2026 zur Änderung der Verordnung über nationale Straßen bzw. deren Abschnitte, auf denen elektronische Mautgebühren erhoben werden, und der elektronischen Mautgebühren.
Rund 645 km neue Straßenabschnitte werden in das e-TOLL-System aufgenommen. Die meisten der neu hinzugefügten Abschnitte sind Verlängerungen bereits mautpflichtiger Straßen. Insgesamt wird das e-TOLL-System dann rund 5.869 km des mautpflichtigen Straßennetzes abdecken.
Die elektronische Mautzahlung ist für schwere Nutzfahrzeuge obligatorisch, d. h. für Pkw, Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen und Busse.
Informieren Sie sich über die Änderungen im Mautstraßennetz, indem Sie die neue Liste der Mautabschnitte herunterladen: Liste der neuen Mautabschnitte in e-TOLL ab dem 1. Februar 2026.
Änderung der elektronischen Mautgebühren
Gemäß derselben Verordnung ändern sich auch die elektronischen Mautgebühren ab dem 1. Februar 2026.
Die elektronischen Mautgebühren pro Kilometer für nationale Straßen der Klassen A, S, GP und G sowie deren Abschnitte finden Sie in der Datei: e-TOLL – Elektronische Mautgebühren ab dem 1. Februar 2026.
Haben Sie ein Konto für Ratenzahlung? Überprüfen Sie Ihre Sicherheitsleistung und erhöhen Sie diese gegebenenfalls. Die Höhe der Sicherheitsleistung können Sie mit dem Sicherheitsleistungsrechner ermitteln.
Quelle e-TOL Polen
Frankreich: Die Abschaffung der Crit'Air
Plakette in Frankreich ist ein bedeutender Schritt, der die Umweltzonen in mehreren Städten aufheben soll. Diese Maßnahme wurde im Rahmen eines Gesetzes zur Vereinfachung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen getroffen und wurde von der Commission Mixte Paritaire bestätigt. Die Schlussabstimmungen in der Nationalversammlung und im Senat sind für Ende Januar 2026 angesetzt. Bis dahin bleibt die Plakette weiterhin Pflicht, und es bleibt unklar, ob einzelne Kommunen weiterhin lokale Zufahrtsbeschränkungen erlassen dürfen. Die geplante Abschaffung ist nicht unumstritten, da sie verfassungsrechtliche Risiken aufweisen und europäische Fördermittel zurückfordern könnte.
LKW Maut in den Niederlanden
Die Niederlande führen zum 1. Juli 2026 eine neue, kilometerabhängige LKW-Maut ein, diese sogenannte "Vrachtwagenheffing" betrifft ausschließlich den professionellen Güterverkehr.
Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen (gültig auch für große Wohnmobile!) ist ab dem Termin eine Vorabregistrierung zur Befreiung von der Maut notwendig!
MAUT IN Kroatien
Kroatien stellt ab Herbst 2026 vollständig auf ein digitales Free-Flow-System um, bei dem die bisherigen Mautstationen entfallen und Fahrzeuge per Kameras, Kennzeichenerkennung und On-Board-Units automatisch erfasst werden. Eine direkte Bezahlung an der Schranke ist dann nicht mehr möglich - Reisende müssen ihr Kennzeichen vorab online registrieren oder eine Mautbox nutzen, bei Fahrzeugen über 3,5 t zGG. ist sie sogar verpflichtend. Das System erkennt Fahrzeugklassen und rechnet die Gebühren automatisch ab, Bußgelder bei fehlender Registrierung sind vorgesehen. Ziel sind ein schnellerer Durchfluss, weniger Staus und ein nahezu unterbrechungsfreier Transit.
Mautumstellung in Kroatien soll längerfristig den Verkehrsfluss verbessern, erfordert aber zwingend eine Online-Registrierung vor der Reise und Aufmerksamkeit bei einem Fahrzeugwechsel.
Quelle Promobil
A8, A7, A93, B2: Hier gelten Durchfahrtsverbote bei Stau
Mehrere Landkreise bzw. Gemeinden in Bayern verhängen Durchfahrtsverbote bei Stau auf der anliegenden Autobahn oder Bundesstraße.
- Ausweichverkehr: Verbote treffen A7, A8, A93 und B2/B23
- Durchfahrtsverbote können kurzfristig angeordnet werden
- Bei Missachtung drohen Zurückweisungen und Bußgelder
In den Hauptreisezeiten sind viele Autobahnen in Richtung Süden regelmäßig überlastet. Zieht es die Urlauberinnen und Urlauber im Sommer in Richtung Österreich, Italien oder Kroatien, sind es im Winter die Ski-Fans, die für Stau auf den Autobahnen sorgen.
Viele Autofahrende versuchen dann auf Straßen neben der Autobahn auszuweichen. Darunter leiden die Gemeinden entlang der Ausweichstrecken. Im Sommer verhängte daher zunächst der Landkreis Rosenheim ein Durchfahrtsverbot bei Stau, zuletzt folgten die Gemeinde Farchant bei Garmisch-Partenkirchen und der Landkreis Miesbach dem Beispiel.
Quelle ADAC
