Zum Vogelzug nach Südschweden


Auf unserer Naturreise im Herbst reisen wir den ziehenden Vögeln von der Nordsee bis nach Südschweden entgegen und erleben Spektakel der besonderen Art:


Falsterbo - Ornithologen unter sich

Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden
Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden
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Der Süden Ölands - Paradies für Ornithologen

Den Vogelzug auf Öland fotografieren

 

 

Der Süden Ölands ist nicht nur zur Zeit des Vogelzugs ein Paradies für Vogelfreunde und andere Naturbegeisterte.

 

 

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.... und auf dem Weg nach Schweden?


Auf dem Weg nach Schweden bieten sich noch einige interessante "Vogel"-Stopps in Schleswig-Holstein an:



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Der Reisebericht in voller Länge:


Falsterbo - Ornithologen unter sich

Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden
Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden

Die Halbinsel Falsterbo ist der südwestlichste Punkt Schwedens und von besonderer Bedeutung für den Vogelzug in Richtung Süden.

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Vor der Überquerung der Ostsee rasten auf der Halbinsel viele Vögel, um noch einmal Futter aufzunehmen oder um auf günstige Windverhältnisse für ihren Weg über das Wasser warten.

 

Jedes Jahr im Herbst und Frühjahr überqueren über 500 Millionen Zugvögel Südschweden, ein Großteil von ihnen nimmt den Weg über Falstbo. An guten Tagen passieren hunderttausende Vögel das Gebiet;

 

Einer der besten Punkte zur Beobachtung liegt am Ende der Landzunge am Leuchtturm von Falsterbo (Vogelwarte) im Naturreservat Flommen. Er ist vom Parkplatz am Golfplatz (N 55°23'03" O 12°49'20") zu Fuß oder per Fahrrad zu erreichen.

 

Bei unserem Besuch ist die Umgebung fest in der Hand echter "Birder" mit Spektiv; Fotografen sind in der Unterzahl. Zum Fotografieren, sind die Vögel einfach zu hoch. Hier zählt die reine Menge - es ist ein unglaubliches Spektakel. Egal wann und wo man nach oben schaut, man sieht Vögel, Vögel und noch mehr Vögel. Tausende von Finken, Gänse, Tauben.... aber auch Greifvögel machen sich auf den Weg. Wir haben noch NIE so viele Vögel und auch noch nie so viele Milane, Bussarde und Sperber gleichzeitig gesehen. Allein am ersten Tag unseres Aufenthalts wurden 400.000 Finken gezählt.

 

Aktuelle Zahlen der täglichen Zählungen findet man auf der Seite der Vogelwarte Falsterbo: hier

 

Ein weiterer guter Beobachtungspunkt liegt an dem Naturreservat an der Zufahrt zum Campingplatz von Falsterbo (siehe Stellplatz-Tipps). Hier setzt man sich mit Spektiv und/oder Kamera am bestem im Campingstuhl in die Sonne und wartet darauf, was so alles vorbeikommt.

 

Wir waren bisher zweimal hier zum Vogelzug:

  • Anfang Oktober: hier war der Vogelzug im vollen Gange
  • Ende August: hier gab es schon Tage mit großer Migration, an dem Tag, an dem wir da war, war allerdings nur sehr wenig los.

 

Unser Stellplatz-/Campinplatztipps:

  • Stellplatz am Hafen: kostenpflichtiger Stellplatz mit Strom und VE am Hafen mit Blick auf die Öresund-Brücke (N 55°24'59.3", O 12°49'53.4")
  • Stellplatz am Kanal: (N 55°24'36.2", O 12°55'55.4")
  • Campingplatz Falsterbo (N 55°24'00", O 12°51'52")

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Der Süden Ölands - Paradies für Ornithologen

Den Vogelzug auf Öland fotografieren

 

 

Der Süden Ölands ist nicht nur zur Zeit des Vogelzugs ein Paradies für Vogelfreunde und andere Naturbegeisterte.

 

 

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Ein Hauch von Afrika auf Öland
Ein Hauch von Afrika

Sehenswertes im Süden Ölands

 

Ein Hauch von Afrika

 

Im Herbst sind Ölands Felder abgeerntet, die Bäume verlieren ihr Laub und auch die Wiesen werden braun, die Landschaft hat etwas von den Steppen Afrikas, nur feuchter.

 

An der Südspitze der Insel wie auch auf im Süd-Osten ziehen jetzt große Vogelschwärme oft dicht an der Küste vorbei gen Süden.

 

 

Infobox: UNESCO-Weltkulturerbe - Agrarlandschaft Südölands

Der gesamte Süden Ölands wurde im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erhoben. Durch die Lage auf einem weiten Kalksteinplateau stellt die Region besondere Anforderungen an die Bewohner und die von ihnen betriebene Landwirtschaft und macht sie dadurch einzigartig. Zum Kulturerbe gehören die Alvaren, für Öland typische Heide- und Strauchflächen. Der Begriff Alvar bezeichet auf Schwedisch ein praktisch baumloses Land, das für die Landwirtschaft aufgrund seiner dünnen Vegetationsschicht auf felsigem Kalkuntergrund im Wesentlichen ungeeigent ist. Auch heute noch werden diese Flächen aber von Schafen beweidet und dadurch offen gehalten.

 

 

Relikte aus alter Zeit:

 

Schiffslegung (21)

 

Wer sich für "alte Steine" interessiert, komm ebenfalls auf seine Kosten, gibt es doch unzählige archäologische Fundstätten, darunter viele Hügelgräber aus der Bronzezeit. Im Naturreservat Karum kann sogar eine fast vollständige Schiffslegung besichtigt werden.  Diese ist zwar deutlich kleiner als die Schiffslegung von Ales Stenar, dafür haben wir die im Volksmund "Arche Noah" genannte Formation aber ganz für uns alleine.

 

Unser Parkplatz am Naturreservat Karum:

  • Parkplatz mit Infotafel neben der Straße (GPS 56°46'27.7"N 16°37'30.8"E)

Ismantorps borg (22)

 

Auch die Ruine von Ismantorps borg versetzt uns zurück in die Vergangenheit. Die prähistorische Fluchtburg ist eine von etwa 20 derartigen Anlagen auf Öland. Das Gewirr an alten Mauern im Innern des Steinwalls der Burg ist wie das umgebende Gelände jederzeit frei zugänglich. Leider zeigt sich bei unserem Besuch der Himmel grau in grau.

 

Unser Parkplatz an der Ismantorps borg

  • Parkplatz Infotafel (GPS 56°44'50"N 16°38'54"E)

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Bockwindmühle auf Öland
Bockwindmühle auf Öland

typisch für Öland:

 

Bock-Windmühlen (23)

 

Auch für "Nicht-Birder" gibt es auf Öland einiges zu entdecken. Typisch für Öland sind die Windmühlen, von denen heute noch 400 über das Land verteilt sind. Überwiegend handelt es sich dabei um Bockwindmühlen, bei denen die ganze Mühle auf einer Art "Bock" steht und als ganzes in den Wind gedreht werden kann.

 

Es gibt aber auch einige wenige "Holländer", bei denen nur der "Kopf" drehbar.

 

 

Vogelzug auf Öland

 

Birding Hotspot auf Öland: Naturreservat Ottenby (24)

 

Vogelzug auf Öland

Uns zieht es in den äußersten Süden der Insel in das Naturreservat Ottenby (Hinweis: auf den kostenlosen Parkplätzen im Gebiet ist das Übernachten verboten), mit seiner bekannten Vogelstation, auf der Vögel beobachtet, gezählt, aber auch zur Beringung in großen Netzen gefangen werden.

 

Zu diese Jahreszeit ist hier richtig viel los. Trotzdem herrscht eine absolut ruhig und entspannte Stimmung in dem Gebiet, denn wir sind alle mit dem gleichen Ziel hier: Vögel sehen und beobachten. Es gibt praktisch niemand, der nicht wenigstens ein Spektiv oder eine Kamera mit großer Optik dabei hat. Und wer das nicht hat, fällt auf. Irgendwie fühlt man sich wie auf einer großen Gruppenreise, nur mit dem Unterschied, dass jeder individuell unterwegs ist.

 

Auf dem Gelände rund um den Leuchtturm "Långe Jan" lohnt es nach Singvögeln Ausschau zu halten. Bei unserem Besuch waren es neben Baumläufern und Rotkehlchen, einige Wintergoldhähnchen, die uns ganz dicht heranließen und noch nicht einmal vor unserem Hund Angst zeigten.

 

 

Etwas nördlich vom Naturreservat Ottenby kann man mit Glück von der Hauptstrasse aus Kraniche (25) auf den Feldern tanzen sehen.

 

Unser Wohnmobilstellplatz: (26)

  • Sebybadet: Parkplatz am Badeplatz vor dem Naturreservat; Spende erwünscht. Von hier aus kann man auch sehr gut die vorbeiziehenden Vögel über dem Wasser beobachten.
    (N 56°19'54"; 16°32'34.2")

  •  Camping-Tipp:
    Ottenby Vandrarhem & Camping (N 56°14'17"; O 16°27'11");
    nahe Ottenby Naturreservat mit VE

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Bockwindmühle auf Öland