Ria de Aveiro

Moliceiro Boote Fischer Fischerei Ria de Aveiro

Fischer in ihren Moliceiro-Booten in Torreira

 

Am Morgen durchfahren wir Aveiro, dass mit seinen die Stadt durchziehenden Kanälen als das Venedig Portugal gilt. Auf den Kanälen fahren die für die Gegend typischen Moliceiro-Boote Touristen spazieren. Auch wenn das nett aussieht, ist das nicht so ganz unser Ding. Hinter Aveiro im Lagunengebiet des Ria de Aveiro gefällt es uns gleich viel besser. Von Tourismus ist hier außerhalb der Saison wieder nichts zu sehen. Nur die teilweise neu gemachten Bootsanleger deuten darauf hin, dass hier im Sommer deutlich mehr los ist.  An einem dieser Anlager, dem Porto de Abrigo de Bico, sehen wir seit langem wieder ein Wohnmobil aus Deutschland. Und.... es ist schon wieder ein Woelcke. Das Auto von Hanna und Udo aus Berlin ist etwas größer als unser Paul. Trotzdem ist das gleich wieder so eine Art Familientreffen. Wir unterhalten uns bestens, trinken zusammen einen Kaffee im Lokal um die Ecke und bleiben natürlich über Nacht.

 

Am nächsten Morgen ist das Wetter noch schlechter. Es hat jetzt auch noch angefangen zu stürmen. Nach einer ausgebiegen Autobesichtigung und dem Austausch von Reiseinfos entschließen wir uns, dem Sauwetter zu trotzen und auf die Aveiro gegenüberliegende Landzunge nach Torreira zu fahren. Wir werden belohnt, denn hier sehen wir die die Moliceiro-Boote noch im Einsatz. Mehre Fischer sind gerade beim Auslaufen, als wir im Hafen ankommen.

 

Den Rest des Tages machen wir noch einige Kilometer, denn irgendwann müssen wir auch wieder daran denken, die Heimreise anzutreten. Es sind noch über 2000 Kilometer bis nach Hause. So fahren wir auf dem kürzesten Weg durch Porto und Verbringen die Nacht in Via do Conde.

 

Unsere Stellplätze:

  • Porto de Abrigo de Bico: Parkplatz am Ria de Aveiro
  • Vila de Conde: Parkplatz an der nördliche Mündung des Rio Ave -  Avenida Julio Graca

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