Neuigkeiten für Wohnmobilfahrer

Verkehrsbehinderungen auf der Brennerautobahn

 

Nach über 55 Jahren ist die Luegbrücke auf der A13 am Brenner am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Deshalb gilt derzeit meist eine einspurige Führung in beide Richtungen.

 

Das ist neu:

In 2026 ist die Brücke an insgesamt rund 180 verkehrsreichen Tagen zweispurig geöffnet. Der Schwerverkehr mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen im Zulauf vor der Luegbrücke wird von der rechten Spur auf die linke Spur geleitet. Dadurch soll gewährleistet werden, dass das meiste Gewicht zentriert auf der Brücke unterwegs ist und sie so entlastet wird. Diese Regelung gilt auch für schwere Wohnmobile.

 

Um trotz Zweispurigkeit Staus zu verhindern, sind für 2026 in Richtung Süden 14 zusätzliche Lkw-Fahrverbotstage für Fahrzeuge mit mehr als 7,5 Tonnen vorgesehen. Die konkreten Geltungszeiträume der Fahrverbote findet man auf der Website der österreichischen Autobahngesellschaft Asfinag.

 

Den Kalender findest Du beim ADAC hier: hier klicken

Quelle ADAC


Moin,
wir sind Iris und Michael von tournatur-online.de. Seit 2014 reisen wir mit unserem Wohnmobil Paul durch Europa und schreiben über unsere Touren, Natur und Fotografie. Einige unserer Reisen erscheinen in Büchern beim Bruckmann Verlag.

 

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April 2026

Schweiz plant neue Transitgebühr auch für Wohnmobilfahrer

Wer auf dem Weg nach Italien oder Südfrankreich die Schweiz nur durchquert, muss sich möglicherweise bald auf zusätzliche Kosten einstellen. Das Schweizer Parlament hat einer neuen Transitgebühr zugestimmt, die vor allem Reisende betrifft, die das Land ohne Übernachtung passieren.

 

Was geplant ist:

  • Gebühr pro Durchfahrt: bis ca. 21 Franken (ca. 23 Euro)
  • Zusätzlich zur Vignette: Die Jahresvignette bleibt weiterhin Pflicht
  • Nur für ausländische Reisende: Schweizerinnen und Schweizer zahlen nicht
  • Noch kein Starttermin: Die konkrete Umsetzung wird noch ausgearbeitet

Die Idee dahinter:
Die Schweiz möchte die stark belasteten Alpenrouten entlasten. Besonders am Gotthard und am San Bernardino kommt es an Ferienwochenenden regelmäßig zu kilometerlangen Staus. Untersuchungen zeigen, dass rund ein Drittel des Verkehrs reine Durchfahrten sind – also Reisende, die im Land kein Geld lassen, aber die Infrastruktur nutzen.

 

Wie die Gebühr funktionieren könnte

Diskutiert wird ein Modell, bei dem die Höhe der Gebühr von Tageszeit, Wochentag und Verkehrsaufkommen abhängt. Wer zu Stoßzeiten fährt, würde entsprechend mehr zahlen. Die Erfassung soll automatisiert über Kameras an der Ein- und Ausreise erfolgen.

 

Was das für uns Wohnmobilreisende bedeutet

Für viele deutsche Urlauber ist die Schweiz ein klassisches Transitland. Bisher reicht die Vignette bzw. für Fahrzeuge über 3.5t die Schwerlastabgabe. Künftig könnte jede Durchfahrt zusätzlich kosten.

 

Ein genauer Einführungstermin steht noch nicht fest. Die Schweizer Regierung arbeitet derzeit an einer detaillierten Vorlage, die auch mit EU‑Recht vereinbar sein muss .

Quelle ADAC


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März 2026

Brenner-Baustelle 2026: Wann wird’s eng?

Auch 2026 bleibt die A13 am Brenner ein Nadelöhr. Wegen der Arbeiten an der Luegbrücke ist die Autobahn an den meisten Tagen nur einspurig befahrbar. Dabei müssen alle Fahrzeuge mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen (z.B. Lkw, Busse, Wohnmobile) auf die linke und somit innere Fahrspur wechseln. Pkw und Wohnwagen-Gespanne können beide Fahrspuren wie bisher auch nützen. 

 

Die österreichische ASFINAG hat hier dafür speziell eine Seite eingerichtet, auf der

  • Echtzeitreiseinformationen und ein
  • Fahrkalender für 2026

gezeigt werden, auf der man sich einen guten Reisetag aussuchen kann.

 

Zur Seite der ASFINAG geht es hier: 👉 hier klicken

 

Quelle ASFINAG


März 2026

Deutsche Parkscheibe in Österreich nicht gültig!

In Österreich gelten andere Vorgaben für die Parkscheibe als in Deutschland. Eine deutsche – egal ob klassische oder digitale – Parkscheibe wird dort nicht anerkannt, weil die österreichische Variante ein 15‑Minuten‑Ziffernblatt hat und damit anders funktioniert.

 

Während man in Deutschland immer auf die nächste halbe Stunde stellt, rundet man in Österreich nur auf die nächste Viertelstunde. Wer also um 10:10 Uhr parkt, müsste in Deutschland 10:30 Uhr einstellen, in Österreich dagegen 10:15 Uhr.

 

Zusätzlich schreibt Österreich eine runde Parkscheibe mit einem Durchmesser von mindestens zehn Zentimetern vor, was die deutsche rechteckige Scheibe ebenfalls nicht erfüllt.

 

Digitale Parkscheiben sind in Österreich grundsätzlich verboten, selbst wenn sie in Deutschland mit einer KBA‑Nummer zugelassen sind.

 

Wer in Österreich mit der falschen Parkscheibe unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld, das meist bei 21 Euro beginnt, aber auch höher ausfallen kann.

Quelle ADAC


Februar 2026:

Freistehen in Europa: Was ändert sich 2026?

2026 wird das Freistehen in mehreren europäischen Ländern weiter eingeschränkt. Das haben wir herausgefunden:

 

Italien

In Italien verschärfen vor allem die Berg- und Küstenregionen ihre Regeln.

  • Trentino / Dolomiten-Pässe: Zeitliche Begrenzungen auf Parkplätzen sollen nächtliches Stehen faktisch verhindern.
  • Südtirol: Mehr lokale Nachtverbote an stark frequentierten Stellen.
  • Apulien, Sardinien, Ligurien: Ausweitung von Park- und Übernachtungsverboten, teils mit Videoüberwachung.
  • Kommunen setzen verstärkt auf  die Schaffung von Area Sostas (offizielle Stellplätze).

Spanien

Spanien führt zwar kein neues Freistehgesetz ein, schränkt das Freistehen aber zunehmend durch mehr Umweltzonen und zusätzliche lokale Nachtverbote ein.

 

Portugal

Portugal hält an der bekannten 48‑Stunden‑Regel fest, kontrolliert aber strenger. Außerhalb von Schutzgebieten und außerhalb der POOC‑Küstenzonen darf man maximal 48 Stunden auf normalen Parkplätzen stehen und übernachten – ohne Campingverhalten und nur, wenn kein Verbotsschild vorhanden ist. Es soll mehr Kontrollen geben.

 

Frankreich

Frankreich bleibt grundsätzlich offen für Camper, zieht aber nach:

  • strengere Vorgaben in Nationalparks und an der Küste
  • Gemeinden können Übernachtungsverbote leichter aussprechen
  • mehr Kontrollen in der Hauptsaison

Griechenland

  • Die bereits sehr strikten Verbote greifen 2026 erstmals über eine ganze Saison hinweg. Es wird also mit mehr Kontrollen zu rechnen sein.

alles ohne Gewähr, Quellen u.a. Promobil


Februar 2026:

Gasprüfung: Wieder verpflichtend!

Nach mehreren Jahren ohne Pflichtkontrolle ist die Gasprüfung seit Juni 2025 erneut vorgeschrieben. Für viele Wohnmobil- und Caravanbesitzer bedeutet das, dass 2026 unter Umständen die erste Überprüfung seit langer Zeit ansteht. Alle Freizeitfahrzeuge mit Flüssiggasanlage müssen nun jetzt wieder im Abstand von zwei Jahren – oder nach sicherheitsrelevanten Änderungen an der Anlage – von einer zertifizierten Fachkraft geprüft werden.

 

Wer ohne gültige Prüfplakette unterwegs ist, muss mit einem Verwarn- oder Bußgeld zwischen 15 und 60 Euro rechnen.

 

Quelle Promobil


Januar 2026:

Warum das Warmlaufenlassen des Motors keine gute Idee ist

Das schreibt der ADAC dazu:

Viele Autofahrer lassen ihren Verbrennungsmotor an kalten Tagen im Stand warmlaufen – in der Hoffnung, dem Fahrzeug damit etwas Gutes zu tun. Tatsächlich passiert jedoch genau das Gegenteil: Das Warmlaufenlassen schadet dem Motor, belastet die Umwelt und kann außerdem richtig teuer werden.

 

Verboten – und mit Bußgeld belegt

Was viele nicht wissen: Das Warmlaufenlassen des Motors ist in Deutschland verboten. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 80 Euro rechnen. Das gilt auch für Dieselfahrzeuge.

 

Ausnahme bei Lkw

Bei Lastwagen kann das Warmlaufenlassen technisch notwendig sein – etwa bei bestimmten Hydraulik- oder Kühlsystemen. Trotzdem gilt auch hier: Unnötiges Laufenlassen im Stand kann ebenfalls ein Bußgeld nach sich ziehen.

Quelle ADAC


Januar 2026:

Neue Mautregel für Wohnmobile in Ungarn

Seit 1. Januar 2026 gilt in Ungarn für alle Wohnmobile eine E‑Vignette, sobald eine vignettenpflichtige Straße genutzt wird. Die streckenbezogene HU‑GO‑Maut für Wohnmobile über 3.5 t entfällt; Mautgeräte funktionieren nicht mehr.

 

Zwei Fahrzeugkategorien: D1 oder D2:

Entscheidend sind die Angaben in der Zulassungsbescheinigung (Felder J, F.1, S.1):

  • D1: Wohnmobile bis 3,5 t, Fahrzeugklasse M1, maximal 7 Sitzplätze.
  • D2: M1‑Wohnmobile über 3,5 t, M1‑Fahrzeuge mit mehr als 7 Sitzplätzen, unabhängig vom Gewicht

Weitere Details stellt die ungarische Behörde hier bereit: hier klicken

 

Quelle: HU-GO Elektronisches Mautsystem Ungarn


Januar 2026:

Erstmals Maut in den Niederlanden:

Die Niederlande erheben erstmals eine Maut auf einer Autobahn. Betroffen ist die neue A24 westlich von Rotterdam, die im Dezember in Betrieb gegangen ist. Der Abschnitt ist rund 4 Kilometer lang und führt auch durch zwei Tunnel. Für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen – also auch für kleine Wohnmobile – kostet die Durchfahrt etwa 1,50 Euro. Schwerere Fahrzeuge wie Wohnmobile über 3,5 t , Lkw oder Busse zahlen rund 10 Euro. Für Anhänger und Wohnwagen fallen keine zusätzlichen Gebühren an.

 

Bezahlung: 

Klassische Mautstationen gibt es nicht – die Abrechnung erfolgt über das elektronische System e‑Tol oder online. Nach der Fahrt kann man innerhalb 72 Stunden online bezahlen.

 

(Quelle ADAC)


Januar 2026:

Italien verschiebt Diesel‑Fahrverbote in Norditalien auf Ende 2026


Italien verschiebt die geplanten Diesel‑Fahrverbote in Norditalien um ein Jahr. Wohnmobile mit Euro‑5‑Motor dürfen erst einmal weiterhin ohne zusätzliche Einschränkungen fahren. Die neuen Regeln sollen frühestens ab Oktober 2026 gelten.

 

Folgende Regionen sollen betroffen sein:

  • Lombardei (Mailand, Como, Brescia …)

  • Piemont (Turin …)

  • Venetien (Verona, Padua …)

  • Emilia‑Romagna (Bologna, Modena …)

Diese Informationen sind natürlich immer ohne Gewähr. Bitte erkundigt Euch vor der Abfahrt.



ZM

 

 

 

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1 Umsatzsteuerbefreit gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung)