Das Leben im Wohnmobil vereint Freiheit und Abenteuer. Es ermöglicht, die Welt zu bereisen und dabei den Komfort des eigenen Zuhauses zu bewahren. Das mobile Leben bietet zahlreiche Gelegenheiten, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Aber die Realisierung ist nicht ganz einfach:
Wer ganz oder wie wir teilweise ins Wohnmobil ziehen möchte, macht sich automatisch Gedanken über das Thema "Wohnsitz und Meldeadresse".
Da jeder Einzelfall anders gelagert ist, muss letztendlich jeder für sich entscheiden, wie er das Thema angeht. Zur Vorbereitung ist es jedoch sehr hilfreich, die Bedeutung einiger Begriffe genauer zu verstehen.
Hier ein paar Ideen für längere Touren:
und hier ein paar Ideen für kurze Tripps:
Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht viele praktische Helfer. Unsere seit Jahren erprobtes Zubehör machen den Reisealltag deutlich leichter. Wähle unter diesen Themen:
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Afrika
Amerika
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keine ZM
Duschen, Kochen, Abwaschen, Zähne putzen – all das braucht Frischwasser.
Trotzdem kommen wir mit unserem 100‑Liter‑Tank problemlos 10 bis 14 Tage aus, ohne bewusst zu sparen. Am Ende sind das weniger als 5 Liter pro Person und Tag – ein Wert, der zeigt, wie effizient man unterwegs automatisch wird.
Hier zeigen wir, wie wir das machen:
Grundsätzlich gibt es zwei Wege, Wasser zu sparen: Man kann entweder bewusst weniger verbrauchen – oder man setzt auf kleine Umbauten und hilfreiches Zubehör, das den Verbrauch automatisch reduziert. Beides zusammen sorgt dafür, dass das kostbare Nass deutlich länger reicht.
Als erstes sollte man wassersparende Perlatoren in alle Wasserhähne und Duschköpfe einbauen. Dies verhindert, dass man (versehentlich) viel Wasser verbraucht.
Die speziellen Perlatoren limitieren die Durchflussmenge. Das Problem beim Einsatz dieser kleinen Wassersparer ist das Gewinde. Im Haushalt findet man meistens die Gewinde M24x1 und M22x1. Ich habe mal per Zufall Perlatoren mit einem 1/2-Anschluss gefunden und eingebaut.
Eine andere Möglichkeit ist das Umrüsten der Armaturen im Wohnmobil auf Haushaltsarmaturen. Dann ist der Einsatz der haushaltsüblichen Sparperlatoren ohne weiteres möglich.
Auch gibt es die Möglichkeit, den Wasserhahn mit Hilfe eines Fußschalters zu steuern. So lässt sich die Wassermenge natürlich am besten regulieren.
Seit Michaels erster Reise nach Afrika hat diese kleine, mit Wasser gefüllte Sprühflasche einen feste Platz in seinem Reisegepäck gefunden. Heute ist sie auch im Wohnmobil nicht wegzudenken, denn damit
Manchmal fasst man es kaum, wenn man anderen beim Umgang mit Wasser zuschaut. Da läuft der Hahn minutenlang, während nebenbei geplaudert oder nachgedacht wird – Dinge, die man unterwegs im Wohnmobil schlicht nicht machen sollte.
Dass man Wasser nicht unnötig laufen lässt – etwa beim Zähneputzen, beim Einseifen der Hände oder unter der Dusche – sollte eigentlich selbstverständlich sein. In der Realität gilt es das aber längst nicht für alle. Ein bisschen mehr Konzentration hilft viel beim Wassersparen!
Auch bei den kleinen Alltagsroutinen wie Händewaschen oder Abwaschen lässt sich erstaunlich viel Wasser sparen. Mit ein paar bewussten Handgriffen und etwas Aufmerksamkeit reduziert man den Verbrauch deutlich, ohne auf Komfort zu verzichten.
Beim Geschirr lässt sich erstaunlich viel Wasser sparen – vor allem, wenn man nicht nach jeder Kleinigkeit spült. Wir machen das nur einmal am Tag, meistens abends nach dem warmen Essen. Jeder von uns hat außerdem seine eigene Tasse, aus der wir tagsüber trinken. Die wandert dann abends einfach mit in den Abwasch.
Alles, was wir zwischendurch benutzen, spülen wir nicht komplett, sondern reinigen es sofort mit ein paar Sprühstößen aus der Wasserflasche (siehe oben) und einem Küchentuch. Das reicht völlig, solange nichts eintrocknet.
Was ich bis heute nicht nachvollziehen kann, ist, warum manche für jeden Abwasch literweise Wasser in ein Becken füllen. Bei frisch benutztem Geschirr ist das schlicht unnötig. Ich nutze stattdessen die Pfanne oder den Kochtopf als „Spülbecken“. Dort sammelt sich nach und nach das Wasser, das ich ohnehin brauche – und damit spart man im Alltag wirklich viele Liter ein. Eingetrocknete Reste befeuchte ich einfach vor dem Abwaschen kurz mit der Sprühflasche, danach lassen sie sich problemlos entfernen.
Gute Vorbereitung ist das halbe Wasser
Trotzdem sollte man eine Art Spülschüssel nutzen, damit das Wasser nicht unnötig wegläuft. Ich nehme dafür einfach die Pfanne oder den größten Topf vom Kochen. Alles andere wird dort hineingestapelt. In das kleinste, oben liegende Gefäß gebe ich ein wenig Wasser und Spülmittel und beginne von oben nach unten zu spülen. Was abgespült wird, sammelt sich im nächsten Behälter. Bis ich bei Pfanne oder Topf angekommen bin, hat sich genug Wasser angesammelt, um auch die großen Teile zu reinigen. Da sich kaum noch Essensreste im Spülwasser befinden, kann man den Rest problemlos im Grauwassertank entsorgen. Sollten doch noch welche im Wasser schwimmen, entferne ich sie.
Um Wasser beim Duschen zu sparen, haben wir den Duschkopf mit Wasserspareinsätzen versehen.
So wurde der Wasserfluss von anfangs 6 Liter/Minute auf max. 3 Liter/Minute reduziert. Dem Duschkomfort hat dies nicht geschadet. Ganz im Gegenteil: Habe ich anfangs das Wasser bei jeder Kleinigkeit ausgeschaltet, lasse ich es heute quasi während des ganzen Duschens laufen, und zwar so, dass nur etwa nur 2,5 Liter/Minute verbraucht werden. Da kann man durchaus mal eine Minute länger duschen.
Wer sparsam duscht, braucht nicht mehr als 5 Liter. Das sind 2 Minuten Wasser laufen lassen - 30 Sekunden nass machen, einseifen ohne Wasser und genüssliche 1,5 Minuten abbrausen. Wer länger braucht, macht "Genussduschen".
Auch das tägliche Duschen muss nicht sein und ist auch nicht gesund für die Haut.
Übrigens:
Ist Wasser wirklich knapp, kann man sich mit dem Waschlappen auch sehr gut sauber machen. Dadurch spart man noch einmal deutlich mehr an dem wertvollen Nass.
Haare waschen:
Haare waschen wird oft völlig überbewertet. Wer im Wohnmobil unterwegs ist, muss sich nicht täglich die Haare waschen, drei, besser zweimal pro Woche reicht völlig aus:
Noch mehr kann man natürlich sparen, wenn man sich eine Schüssel warmes Wasser warm macht und sich mit einem Waschlappen wäschst.
Für die schnelle Morgentoilette kann man sich mit Waschtüchern oder Feuchttüchern aus der Drogerie behelfen. Wir haben auf jeder Reise (auch mit dem Rucksack) für den Notfall einen kleinen Vorrat dabei.
Dass man das Wasser aus macht, während man sich die Hände einseift, versteht sich von selbst, aber versuche einmal, den Wasserhahn beim Händewaschen nur ganz wenig zu öffnen! Man glaubt gar nicht, wie wenig man Wasser wirklich braucht!
Auch auf der Toilette kann man Wasser sparen, aber nur, wenn man eine Toilette mit Wasserspülung hat. In der Regel sind das Kassettentoilette.
Bei Trenntoiletten spart man am meisten, denn sie benötigen erst gar kein Wasser.
Wer allerdings eine Zerhackertoilette hat, kann wenig Wasser sparen. Sie sind bekannt dafür, dass sie viel Wasser benötigen. Wer viel autark stehen möchte und Probleme mit seiner Wassermenge hat, sollte in diesem Fall darüber nachdenken, auf einen anderen Typ (am besten eine Trenntoilette) umzurüsten.
Ganz einfach Wasser auf der Toilette sparen kann man natürlich, wenn man öffentliche Sanitäranlagen nutzt. Dies kommt für uns allerdings nicht in Frage, da wir lieber auf "unser" Toilette gehen.
Man kann auch Wasser sammeln, zum Beispiel Duschwasser, Wasser vom Händewaschen kann man sammeln und es z.B. für die Toilette nutzen. Auch Regenwasser eignet sich sich zum Spülen in der Toilette und so einige Liter an Frischwasser nutzen.
Uns allerdings geht das ein wenig zu weit.
Im Sommer bekommt man Wasser noch fast an jeder Ecke, im Winter ist es schon schwierig, einen Wasserhahn zum Befüllen seines Tanks zu finden, da die meisten im Winter abgestellt sind.
Daher haben wir immer einen 13-Liter-Ersatzkanister an Bord, der immer gefüllt ist. Sollte doch mal plötzlich der Frischwasserkanister leer sein, können wir so schnell mal nachfüllen.
Diesen Kanister eignet sich auch Prima zum Befüllen des Frischwassertanks, wenn der eigene Schlauch nicht reicht oder der Wasserhahn zu weit entfernt ist.
Die Kanister gibt es in unterschiedlichen Größen: hier* (bezahlte Werbung)
Passend dazu gibt es einen Deckel mit Gewinde, in das wir ein Stück Schlauch als Ausgießhilfe montiert haben.
Wasser ist also ein kostbares Gut im Wohnmobil, mit dem man vorsichtig umgehen sollte.
Um bei warmen Wetter eine Verkeimung des Wasser im Kanister zu verhindern, nutze ich einige Tropfen eines Chlorpräparats.
Wenn wir nicht das Wasser mit dem Kanister auffüllen, füllen wir den Frischwassertank mit einem eigenen Schlauch auf, den wir immer an Bord haben.
bezahlte Werbung
Uns ist natürlich auch bewusst, dass Silberionen in großen Mengen nicht wirklich gut für den Organismus sind. Ganz so schlimm ist es allerdings auch nicht, denn der Mensch nimmt Silber in geringen Mengen auch durch die Nahrung auf. Trotzdem sollte man mit dem Trinken ein wenig vorsichtig sein - die Menge macht's.
VG 10.000
neue ZM 1.26:
keine ZM-M