Rezepte für unterwegs:


Kochen im Wohnmobil - unsere Rezepte

 

Auch unterwegs wollen wir auf gutes und gesundes Essen nicht verzichten.

 

Es kann zwar schon mal passieren, dass auch bei uns eine Dose aufgemacht wird -  normalerweise koche ich aber auch im Wohnmobil und auf engstem Raum gerne und laut der Rückmeldung meines  "Mitessers" auch  gut.

 

Hier geht's zu unseren Lieblingsrezepten. Alle sind schnell und einfach gemacht

 

Hier geht es los:


Pfannenpizza - fast so gut wie beim Italiener

Selbst wer wie wir im Wohnmobil keinen Backofen dabei hat, muss auf selbstgemachte Pizza nicht verzichten, wenn ihn der Hunger übermannt.

 

Uns haben die geringe Restaurantdichte in Mittelschweden und die hohen Preise Norwegens kreativ werden lassen.

 

Das Ergbnis: unsere Pfannenpizza.

 

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schnelle Brötchen aus dem Omnia

Sonntagmorgen, mit dem Wohnmobil unterwegs und es ist weit und breit kein Bäcker in Sicht?

 

Unsere schnellen Brötchen retten das Frühstück.

 

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Zoodles - Low Carb Zucchini Nudeln

Auch im Wohnmobil lassen sich leckere Low Carb Rezepte zubereiten, die kalorienarm und gleichzeitig günstig für Diabetiker sind.

 

Heute versuche ich mich an Zoodles, "Nudeln" aus Zuccini.

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Käsekuchen aus dem Omnia

Wir haben uns einen Omnia-Backofen angeschafft, um im Wohnmobil Vollkornbrot backen zu können. Da das Teil nun aber da ist, will ich mich jetzt auch an Kuchen versuchen.

 

Da wir etwas mehr auf die Gesundheit achten wollen, verwende ich Vollkornmehl und tausche Zucker gegen den Zuckeraustauschstoff Xucker light (Erythrit), den wir beide gut vertragen.

 

Natürlich kann man jederzeit auch Zucker und "normales" Mehl verwenden.

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Paella - einfach und schnell

Eine Paella ist ein spanisches Pfannengericht mit Reis und das Nationalgericht der Region Valencia und der spanischen Ostküste.

 

Wer in Spanien oder Portugal unterwegs ist, sollte sich doch zumindest einmal selbst an der Zubereitung versuchen.

 

Unsere Wohnmobilversion ist einfach und trotzdem lecker:

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Brot und Brötchen aus dem Omnia

Nicht immer hat man die Möglichkeit schnell beim Bäcker vorbei zu gehen, um Brot einzukaufen oder man ist mal wieder in einer Gegend unterwegs, wo es nicht das Brot gibt, das man gerne hätte.

 

Deshalb haben wir uns einen Omnia-Backofen angeschafft und backen unser Vollkornbrot und unsere Vollkornbrötchen jetzt bei Bedarf selbst.  Wir haben dafür immer einige Backmischungen dabei.

 

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Gemüsesuppe - lecker und gesund mit wenig Aufwand

Auf unseren Reisen habe ich festgestellt, dass sich das im Bund oder abgepackt angebotene Suppengemüse von Land zu Land oft in der Zusammenstellung unterscheidet. In Deutschland gibt es meist Sellerie, Lauch, Karotten und Petersilie, in Frankreich  enthält der Bund oft auch Mairübchen und eine Kräutermischung "bouquet garni".

 

In Portugal habe ich nun bei Lidl in der Kühltheke zwei verschiedene Sorten Suppengemüse entdeckt, die jeweils Kürbis, Lauch, Karotten und alternativ Brunnenkresse oder Spinat enthalten. Die Karotten sind netterweise schon geschält, nur gewaschen sollte das Gemüse noch werden.

 

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Neu auf unserer Seite:

Wohin im Herbst?
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überarbeitet
Nordkap und die Lofoten

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Im Einzelnen


Pfannenpizza - fast so gut wie beim Italiener

Selbst wer wie wir im Wohnmobil keinen Backofen dabei hat, muss auf selbstgemachte Pizza nicht verzichten, wenn ihn der Hunger übermannt.

 

Uns haben die geringe Restaurantdichte in Mittelschweden und die hohen Preise Norwegens kreativ werden lassen.

 

Das Ergbnis: unsere Pfannenpizza.

 



Als Grundlage benötigt man dazu einen selbstgemachten Hefeteig (Rezept siehe unten) oder einen Fertigteig (400g) aus dem Supermarkt. Die Teigmenge wird in zwei Portionen geteilt und portionsweise mit etwas Öl bei mittlerer Hitze in eine normalgroße (26 - 28 cm) antihaftbeschichtete Pfanne gegeben. In der Pfanne wird der Teig immer wieder flach gedrückt, bis er die ganze Pfanne ausfüllt. Am besten gelingt das mit einem Kartoffelstampfer.

 

Hat der Teig von unten eine gute Farbe, wird der Pizzaboden wie ein Pfannkuchen gewendet und im Anschluß konventionell belegt. Dann komm der Deckel drauf. Die Pizza ist fertig, wenn der Käse zerlaufen und der Pizzaboden von unten eine schöne Farbe hat. Um sicherzugehen, dass der Boden auch wirklich durch ist,  die Pizza  einige Minuten länger auf kleiner Flamme fertigbacken. Der Boden wird dann auch schön knusprig.

 

Wir sind der Meinung: Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen.

 

Grundrezept Hefeteig (für 2 Pizzen):

 

  • 250 g Mehl (ich verwende am liebsten Vollkornmehl)
  • 1 "Schuß" Olivenöl (mein alternativer Tipp: geschmacksneutrales Rapsöl - bei mir als Allround-Öl immer dabei)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (alternativ: 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150 ml lauwarmes Wasser

 

Alle Zutaten in einer Schüssel (alternativ: in einem 3-Liter Gefrierbeutel) zu einem homogenen Teig verkneten. Der Teig soll nicht kleben, daher das Wasser nach und nach hinzugeben und die Menge gegebenenfalls anpassen.

 

Am Besten geht das mit der Hand, aber natürlich kannst Du auch einen Handrührer oder eine Küchenmaschine verwenden. Wir sind minimalistisch und gewichtsbewusst unterwegs und verzichten daher auf derartige "Luxusartikel".

 

Den Teig im Anschluss etwa 45 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort (im Wohnmobil gerne auf/neben der Heizung oder vor dem Heizungsauslass) gehen lassen und dann wie oben beschrieben verarbeiten.

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schnelle Brötchen aus dem Omnia

Sonntagmorgen, mit dem Wohnmobil unterwegs und es ist weit und breit kein Bäcker in Sicht?

 

Unsere schnellen Brötchen retten das Frühstück.

 



Und so geht es weiter:

Für solche Fälle haben wir einen Omnia-Backofen, einen Gefrierbeutel (3 Liter) und die folgenden Zutaten dabei:

 

Zutaten:

  • 250g Vollkornmehl (alternativ: "normales" Mehl)
  • 250g Magerquark
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Schuß Öl
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Ei

Alle Zutaten in den Gefrierbeutel füllen und in und mit diesem durchkneten bis ein homogener Teig entsteht. Alternativ kannst Du den Teig natürlich auch ganz konventionell in einer Rühr- oder auch in einer Salatschüssel mit der Hand druchkneten. Mir bleibt dabei aber zuviel Teig an den Finger kleben, den ich nur mit viel Wasser wieder abwaschen kann. Und Wasser sparen ist nun mal im Wohnmobil zumindest für uns immer ein Thema. (Zu unseren Tipps zum Wassersparen geht es: hier.) Es kann natürlich auch ein Handrührer oder gar eine Küchenmaschine zum Einsatz kommen. Derartige "Luxusartikel" haben wir aber nicht dabei, denn wir sind minimalistisch unterwegs. Und um ganz ehrlich zu sein haben wir bzw. unser Wohnmobil Paul auch hin und wieder ein Gewichtsproblem.

 

Den fertigen Teig in 8 bis 10 Portionen teilen und diese einzeln zu Kugeln formen. Im Anschluss die Teigkugeln in die eingefetteten oder mit Backpapier ausgelegten Omnia-Grundform einlegen. Mittlerweile verwende ich allerdings die Omnia-Silikonform anstelle des Backpapiers. Das ist deutlich einfacher.

 

Die Grundform (mit dem Silikoneinsatz) zusammen mit dem Herdaufsatz (KEIN Wasser einfüllen!) auf die passende Flamme des Gasherds stellen, Deckel drauf und 2 Minuten bei höchster Stufe aufheizen. Danach in etwas 20 Minuten bei kleinster Flamme fertigbacken. Die Backdauer und die zu wählende Flammenstufe sind abhängig vom verwendeten Gasherd. Daher bitte aufpassen, dass die Brötchen nicht verbrennen. Sind sie noch nicht durch, nach etwas länger backen. Aber den Deckel des Omnia bitte nicht zu häufig abnehmen - dies verlängert den Backprozess deutlich.

 

Die Brötchen herausnehmen und gut auskühlen lassen - fertig.

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Zoodles - Low Carb Zucchini Nudeln

Auch im Wohnmobil lassen sich leckere Low Carb Rezepte zubereiten, die kalorienarm und gleichzeitig günstig für Diabetiker sind.

 

Heute versuche ich mich an Zoodles, "Nudeln" aus Zuccini.



Zutaten (für 2 Personen): 

  • 2 große Zuchini
  • 300 g mageres Hackfleisch (alternativ: 1 kleine Dose Linsen)
  • etwa 10 Kirschtomaten
  • 1 Bio-Brühwürfel ohne Hefe
  • 1 „Schuss“ Rotwein 
  • 1 Schmelzkäse-Ecke "pikant"
  • Salz, Pfeffer
  • für die Schärfe: Gewürz für Arrabiata oder was die Womo-Küche sonst hergibt, z.B. geräuchertes Chilli, Knoblauch o.ä.

 

Zuerst werden die Zuccini zu schmalen Streifen verarbeiten. Das geht beispielsweise gut mit einem Julienne-Schneider. Wenn man keinen dabei hat, geht es aber einfach mit dem Messer. Die Streifen werden dann wahrscheinlich nur nicht so fein.

 

Das Hackfleisch in einer beschichteten Pfanne anbraten. Danach die Zucchinistreifen und die halbierten Tomaten dazugeben und immer wieder umrühren. Kurz bevor die Zucchini weich sind, Brühwürfel, Schmelzkäse, Rotwein und die Gewürze dazugeben. Unterrühren, abschmecken und fertiggaren.

 

vegetarische Alternative: das Hackfleisch durch eine kleine Dose Linsen ersetzen. Die Linsen gut abgetropft in die Pfanne geben, aber nicht anbraten.

 

Mein persönlicher Tipp für diejenigen von Euch die gerne scharf essen: Als Gewürz eine Mischung für Penne Arrabiata verwenden. 

 

Mit Parmesankäse und frischem Pfeffer servieren.

 

Update:

Mittlerweile habe ich ein neues Küchenutensil entdeckt, dass die Herstellung der Zoodles deutlich vereinfacht. Man findet es im Handel unter dem Begriff "Spiralschneider". Erst dachte ich "Ach, schon wieder so ein Ding aus dem Teleshopping, das nichts taugt." Dem ist aber mitnichten so. Zucchini und Karotten lassen sich mit diesem Gerät schnell und einfach zu langen Spiralen verarbeiten. Es ist allerdings zu beachten, dass speziell die Zucchini nicht zu dick sind, da sie ansonsten nicht mehr in die Öffnung des Schneiders eingeführt werden können und/oder zerquetscht werden. Auch ein Vierteln des Gemüses hilft nicht weiter, dabei entsteht letzlich mehr Matsch als Zoodle. Bei dem von mir verwendeten Typ von Spiralschneider bleibt beim Schneiden eine Art Kern übrig. Diesen schneide ich üblicherweise klein und gare ihn einfach mit. Das fällt kaum auf und ich vermeide Abfall.  

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Käsekuchen aus dem Omnia

Wir haben uns einen Omnia-Backofen angeschafft, um im Wohnmobil Vollkornbrot backen zu können. Da das Teil nun aber da ist, will ich mich jetzt auch an Kuchen versuchen.

 

Da wir etwas mehr auf die Gesundheit achten wollen, verwende ich Vollkornmehl und tausche Zucker gegen den Zuckeraustauschstoff Xucker light (Erythrit), den wir beide gut vertragen.

 

Natürlich kann man jederzeit auch Zucker und "normales" Mehl verwenden.



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Paella - einfach und schnell

Eine Paella ist ein spanisches Pfannengericht mit Reis und das Nationalgericht der Region Valencia und der spanischen Ostküste.

 

Wer in Spanien oder Portugal unterwegs ist, sollte sich doch zumindest einmal selbst an der Zubereitung versuchen.

 

Unsere Wohnmobilversion ist einfach und trotzdem lecker:



Zutaten (für 2 Personen): 

  • 150g Reis 
  • 1 Dose Erbsen
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Tomate (oder 3-4 Cherrytomaten)
  • 300 ml Wasser
  • 1 Brühwürfel
  • 1 kleine Chorizo (spanische Hartwurst)
  • 1 Messerspitze Safran
  • geräuchertes Chili (alternativ: Paprikapulver)

Im Original wird eine Paella mit speziellem Paellareis (Arroz Bomba) zubereitet. 

 

 

Schritt 1:

Chorizo, Paprika und Tomate(n) in Würfel bzw. klein schneiden.

 

Tipp:

Lange Zeit habe ich beim Schneiden von Paprika immer zuerst den Strunk herausgeschnitten. Viel einfacher und schneller klappt es, wenn man von oben entlang des Strunks vier Streifen abschneidet und dann das "Innenleben" entfernt, bevor man die Streifen weiter klein schneidet. Wer es ganz elegant machen will, kann natürlich auch zuerst einen Deckel mit dem Strunk und danach einen Boden abschneiden, aber ich finde, das ist nicht wirklich nötig.

 

 

Schritt 2:

Zuerst die Chorizo- und die anbraten, bis die Wurst ein wenig Farbe angenommen hat. Dann die Tomatenstücke dazugeben und das Ganze kurz andünsten.

  

Reis, Wasser und den Brühwürfel dazugeben, aufkochen und umrühren bis sich der Brühwürfel aufgelöst hat. 

 

Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Reis gar bzw. die Flüssigkeit aufgenommen ist (ca. 20 Min. /abhängig von der Reissorte), dabei gelegentlich umrühren. Sollte der Reis noch zu fest sein, noch etwas Flüssigkeit zugeben und/oder noch etwas länger ziehen lassen.

 

Wichtig:

Kurz vor Ende der Garzeit eine Messerspitze Safran dazugeben. Durch das nicht ganz günstige Gewürz ergibt sich nicht nur die sattgelbe Farbe des Gerichts, sondern auch der der typische Geschmack.

 


Infokasten: Safran

Safran wird aufwändig aus dem Griffel einer spezillen Krokusart gewonnen. Dies erklärt den nicht ganz günstigen Preis. Gerade auf Märkten wird auch manchmal Kurkuma als Safran oder Safran-Ersatz angeboten. Kurkuma färbt zwar auch gelb, ist aber eigentlich Bestandteil von Curry-Gewürzmischungen und ergibt nicht das gleiche herbe Aroma, das meines Erachtens eine gute Paella ausmacht.


 

Wer es - wie wir -, gerne etwas schärfer mag, schmeckt mit geräuchertem Chili ab. Alternativ passt aber auch Paprikapulver.

 

 

Schritt 3:

Zum Schluss die zuvor abgegossenen Erbsen dazugeben, unterrühren und warm werden lassen.

 

Guten Appetit.

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Brot und Brötchen aus dem Omnia

Nicht immer hat man die Möglichkeit schnell beim Bäcker vorbei zu gehen, um Brot einzukaufen oder man ist mal wieder in einer Gegend unterwegs, wo es nicht das Brot gibt, das man gerne hätte.

 

Deshalb haben wir uns einen Omnia-Backofen angeschafft und backen unser Vollkornbrot und unsere Vollkornbrötchen jetzt bei Bedarf selbst.  Wir haben dafür immer einige Backmischungen dabei.

 



Zutaten für zwei Brote:

  • 2 Packungen (je 500 g )oder eine große Packung (à 1 kg)  Brotbackmischung (für Vollkorn, Mehrkorn oder ähnlich)
  • (lauwarmes) Wasser: jeweils  etwa 30ml weniger als auf der Backmischung angegeben
  • optional: Hefe (Falls inder Backmischung nicht schon Trockenhefe enthalten ist.)
  • optional: Körner (z.B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne)

Zutaten für 5 Brötchen:

  • 400 g Brotbackmischung
  • etwa 250 ml. lauwarmes Wasser
  • ansonsten s..o.

Eine Packung Backmischung mit der entsprechenden Wassermenge und den Körnern in einen 3Liter-Gefrierbeutel füllen und durchkneten bis ein homogener Teig entsteht. Dann in die Silikonform des Omnia füllen, so dass die Hälfte der Form gefüllt ist. Danach mit der zweiten Packung entsprechend verfahren.

 

Alternativ die große Packung in zwei gleiche Hälften teilen und entsprechend vorgehen. Wer einen Handrührer oder eine Küchenmaschine dabei hat, kann natürlich die Menge auch auf einmal kneten und zum Backen teilen. Für mich, die ich hinsichtlich Küchengeräten minimalistisch unterwegs bin, ist die portionsweise Verarbeitung deutlich einfacher.

 

Für Brötchen, den Teig in die gewünschte Anzahl Teiglinge teilen und diese mit etwas Abstand in den Omnia legen.

 

Mittlerweile habe ich aufgerüstet und bin im Wohnmobil stolze Besitzerin einer Plastikschüssel. Da kommen jetzt alle Zutaten rein, geknetet wird aber weiterhin von Hand.

 

Den Teig in der Omnia-Form (mit Deckel) gehen lassen (mindestens 45 Minuten). Dafür bietet sich ein warmer Platz, wie beispielsweise ein von der Sonne aufgeheiztes Fahrerhaus an. Alternativ kann man den Teig auf der Heizung oder inein dunkels Tuch gewickelt, auf dem Dach in der Sonne gehen lassen (wie auf dem Bild zu sehen).

 

Mittlerweile stelle ich den Omnia aber samt Teig so lange auf den Gasherd bis der Deckel warm geworden ist. Dann stecke ich ihn, ohne vorher den Deckel abzuheben unter unser Bettzeug. Auch ein Heizkissen, kann der Hefe helfen auf Temperatur zu kommen.

 

Wenn  der Teig ausreichend aufgegangen ist, den Omnia mittig auf der passenden Flamme des Gasherds plazieren und zwei Minuten auf voller Stärke aufheizen. Danach das Gas auf herunterdrehen (es sollte aus den Löchern im Deckel immer noch ein wenig Dampf austreten) und gemäß Packungsangabe backen. Achtung: In den Untersatz KEIN Wasser einfüllen. Der Teig geht zwar mit etwas Wasser eventuell etwas besser auf, das fertige Brot bleibt aber zu feucht, da in der Form, anders in einem "richtigen" Backofen, kein Wasser entweichen kann. 


Backdauer für Brötchen: ca. 20 Minuten.

 

Das fertige Brot kurz auskühlen lassen und aus der Form nehmen. Außerhalb der Form fertig kalt werden lassen.

 

Auch wenn das Brot im Omnia auf der Oberseite nicht braun wird, kann es sich trotzdem sehen und vor allem schmecken lassen.

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Gemüsesuppe - lecker und gesund mit wenig Aufwand

Auf unseren Reisen habe ich festgestellt, dass sich das im Bund oder abgepackt angebotene Suppengemüse von Land zu Land oft in der Zusammenstellung unterscheidet. In Deutschland gibt es meist Sellerie, Lauch, Karotten und Petersilie, in Frankreich  enthält der Bund oft auch Mairübchen und eine Kräutermischung "bouquet garni".

 

In Portugal habe ich nun bei Lidl in der Kühltheke zwei verschiedene Sorten Suppengemüse entdeckt, die jeweils Kürbis, Lauch, Karotten und alternativ Brunnenkresse oder Spinat enthalten. Die Karotten sind netterweise schon geschält, nur gewaschen sollte das Gemüse noch werden.

 



Uns hat es in die Spinatvariante angetan und auf diese bezieht sich auch das folgende Rezept.

 

Zutaten:

  • 1 Packung Suppengemüse, am Liebsten für "Sopa de Espinares"
  • 100g Frühstücksspeck/Schinken (gewürfelt), die Suppe schmeckt alternativ aber auch ohne Speck oder Schinkenwürfel
  • 250g Tortellini aus der Kühltheke (mit Fleisch: "carne" ode  auch vegetarisch)
  • 1 Bouillon pur (Rind) - alternativ: Bouillon pur (Gemüse) oder Brühwürfel Gemüse
  • Salz,
  • geräuchertes Chili alternativ Paprikapulver
  • 0,8 - 1l l Wasser
  • Pfeffer, am besten aus der Mühle
  • optional: Lorbeerblatt und/oder Thymian

 

Schritt 1:

Karotten und Kürbis (alternativ: Zwiebel, Rübchen, Sellerie) in kleine Würfel und den Lauch in feine Ringe schneiden, den Spinat (alternativ: Petersilie) grob hacken.

 

Schritt 2:

Zuerst den Speck bzw. die Schinkenwürfel scharf anbraten. Dann das Gemüse außer dem Spinat hinzufügen und kurz mitbraten.

 

Schritt 3:

In Anschluss den Spinat (alternativ: die Petersilie) hinzugeben, mit dem Wasser auffüllen und die Bouillon (alterantiv: den Brühwürfel) hinzufügen. Unter mehrmaligem Umrühren etwa 10 Minuten kochen, bis die Karotten gar sind.

 

Schritt 4:

Danach die Tortellini dazugeben und auf kleiner Flamme 5 Minuten köcheln lassen, mit Chili oder Paprikapulver abschmecken. Dann den Herd abdrehen und das Ganze noch etwa 5 - 10 Minuten ziehen lassen, bis auch die Tortellini gar sind.

 

Am Tisch verpassen wir der Suppe je nach Geschmack mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer die gewünschte Schärfe.

 

Tipp:
Sollte etwas übrig bleiben, schmeckt die Suppe am nächsten Tag auch prima kalt.

 

Wenn erhältlich, verwende ich anstelle der Tortellini am liebsten Maultaschen, da diese meist würziger sind. Bei anderen andere Gemüsemischungen füge während des Kochens meist ein Lorbeerblatt, dass ich vor dem Servieren herausnehme, und gerebelten Thymian hinzu. Zur Spinatsuppe passen Lorbeer und Thymian nach meinem Empfinden nicht wirklich.

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