unsere Highlights in den Alpen


 Gipfel, Serpentinen, hochalpine Natur und Geschichtliches - bei unseren persönlichen Highlights findet sicherlich jeder etwas, das ihn interessiert.

 

 

Bitte beachtet:
Jeder Link führt zu einem Blogartikel, der wiederrum nur ein kleiner Teil einer Reise ist.

 


Alpenpässe und Flüela-Passstraße

Freies Stehen auf Offroad-Parkplatz nach der Passhöhe des Flüela-Passes
Freies Stehen auf Offroad-Parkplatz nach der Passhöhe des Flüela-Passes
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Großglockner-Hochalpenstraße

Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen
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Sloweniens Nationalpark Triglav im Herbst

Der Nationalpark ist einer der ältesten Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

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Dolomiten

Die Gebirgsgruppe der Dolomiten gehört den schönster Regionen der Alpen ....

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Die Oberitalienischen Seen und Cannobio

Landschaftliche Idylle: der Comer See
Landschaftliche Idylle: der Comer See
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Fantastische Aussichten auf dem Simplonpass

Fantastische Aussichten auf dem Simplon
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Grimselpaß und Pananoramastraße Oberaar

Nachts am Totensee/Grimselpaß
Nachts am Totensee/Grimselpaß
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Adelboden

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Simmental und Jaunpaß

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Ringgenberg am Brienzer See

Blick auf den Brienzer See
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Bisse du Torrent-Neuf - historische Wasserleitung im Wallis

Bisse du Torrent-Neuf, eine der waghalsig gebauten Bewässerungsleitungen des Kanton Wallis lädt zu einer Wanderung ein.

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Das Soča Tal - Die Smaragdstraße

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss Soca ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich ...

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Logarska Dolina im Logar Tal

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll ...

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Unsere Highlights in den Alpen in voller Länge:


Logarska Dolina im Logar Tal

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll ...

Auf der Suche nach einem Strecke von Slowenien nach Österreich, die nicht über mautpflichtige Straßen führt und on top im Mai 2019 offen, das heißt schneefrei, ist, führt uns unser Weg nördlich an Ljubljana vorbei in Richtung Osten.

 

In der Nähe von Kamnik wollen wir übernachten und geraten mehr zufällig auf das "International Piknik Area Pri Jurju".

 

Hinter dem großen Namen verbirgt sich ein beliebtes Ausflugslokal mit großen Wiesenflächen, an dem an Wochenenden und zu Feiertagen wohl ab und an "der Bär steppt."

 

Jetzt unter der Woche ist aber rein garnichts los. Wir sind die einzigen Gäste des kauzigen aber sehr freundlichen Betreibers und dürfen uns auf dem riesigen Gelände einen Platz frei wählen.

 

Das hier der Bär steppt, sollte man man aber, auch wenn nichts los ist, lieber wörtlich nehmen. Hinweisschilder warnen, hier die Bären zu füttern, die sich ab und an hierher verirren.

 

Direkt vom Stellplatz führen Wanderwege in den Wald. Hundebesitzern wird geraten ihre Tiere an der Leine zu führen.....wegen der Bären.

 

Wenige Autominuten entfernt kann man mit der Bergbahn auf die Hochebene "Velika planina" gelangen. Da die Almen aber erst ab Juni bewirtschaft sind, sparen wir uns den Besuch für ein nächstes Mal auf.

 

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll, in Richtung Paulitschsattel, der hier die Grenze bildet.

 

Erneut zeigt sich uns Slowenien von seiner schönsten Seite. Wir machen Rast in einem kleine Cafe am Straßenrand, genießen die Frühlingssonne und beobachten Wasseramseln. Hoch über uns kreisen Steinadler.

 

Unser Stellplatz:

  • International Piknik Area Pri Jurju:
    Stellplatz an einem Ausflugslokal mit VE und Strom (Mai 2019: € 5,-- plus Strom)
    (N 46°19'34", O 14°35'15")

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Fotogalerie: Logarska Dolina im Logar Tal

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Das Soča Tal - Die Smaragdstraße

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss Soca ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich ...

Kanal ob Soči
Kanal ob Soči

Schon zum zweiten Mal erkunden wir nun das SočaTal im Westen Sloweniens. Die Soča entspringt im Nordwesten Sloweniens am Fuße des Berges Travnik in den Julischen Alpen einer Karstquelle und mündet nach 140 Kilometrn südlich von Monfalcone in den Golf von Triest.

 

Dieses Mal folgen wir dem Fluss von der italienisch / slowenischen Grenze aufwärts. In Italien trägt die ins Mittelmeer mündende Soča den Namen "Isonzo", was uns bei der Suche nach dem richtigen Weg erst einmal tüchtig verwirrt.

 

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich und changiert über diverse Blau- und Grüntöne bis hin ins Türkis.

 

Im Oberlauf wird das Tal enger, die Soča hat hier tiefe Schluchten in den Fels gegraben, in denen das Wasser wirbelt. Der Fluss bildet hier eine bei Sportlern beliebte Wildwasserstrecke, aber auch Angler kommen auf ihre Kosten.   

 

Kurz hinter Nova Gorica legen wir in einem kleinen Ausflugslokal mit Blick auf die Soca einen Stopp ein und probieren die lokalen Grillspezialitäten. Der Kellner macht es uns leicht, er spricht gut Deutsch. Das Essen ist einfach und günstig.

 

Restaurant-Tipp:

  • Okrepčevalnica Dolga Njiva (N 46°00'36", O 13°37'05")

Im Mai hat die touristische Saison gerade erst begonnen, aber schon jetzt sind die ersten Kanufahrer unterwegs. Im Sommer werden hier auch Raftingtouren und diverser anderer Aktivsportarten angeboten.

Auf unserem Campingplatz erklärt man uns, dass von offizieller Stelle viel Wert auf eine nachhaltige Entwicklung eines sanften Tourismus gelegt wird. Wir hoffen, dass das auch in der Saison umgesetzt wird. Jetzt im Frühjahr ist es

 

Unser Campingplatz:

  • Camp Gabrje: in der Nähe von Tomlin direkt am Fluss, (in 2019: €12/Person ohne Strom) keine Entleerung von Chemietoiletten (N 46°11'49", O 13°41'46")

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Fotogalerie: Das Soča Tal - Die Smaragdstraße

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Bisse du Torrent-Neuf - historische Wasserleitung im Wallis

Bisse du Torrent-Neuf, eine der waghalsig gebauten Bewässerungsleitungen des Kanton Wallis lädt zu einer Wanderung ein.

Oberhalb von Sion (Sitten) liegt mit der Bisse du Torrent-Neuf, eine der waghalsig gebauten Bewässerungsleitungen des Kanton Wallis. Um das Jahr 1430 gebaut, wurde die Leitung 1934 durch einen Tunnel ersetzt und verfiel. Vor einigen Jahren wurde entlang des alten Verlaufs ein Wanderweg angelegt und die Leitung selbst restauriert und in Teilen rekonstruiert.

 

Auf 11 Kilometern Weg kann man mit nur moderater Steigung und gut abgesichert dem spektakulären Verlauf der Leitung folgen. Über besonders schwierige Passagen erstrecken sich schwindelerregende Brücken, die nichts für Menschen mit Höhenangst sind. Für nicht Schwindelfreie heißt es daher am Besten nicht nach unten gucken. Die Route ist einfach zu schön, um unten stehen zu bleiben. Achtung: Bei Regen wird der Weg ganz oder teilweise gesperrt.

 

Ein Plakat am Wegesrand macht deutlich, wie die Leitung und der Weg gebaut und in Stand gehalten wurden. Da gab es kein Geländer!  Nicht nur die Arbeiter, auch der Pastor und die Honoratioren des Ortes schauen mutig in die Tiefe. Nicht vergessen werden sollte dabei der Fotograf, der im Gegensatz zu uns heute, für diese Aufnahme deutlich mehr und unhandlicheres Equipment hierher schaffen musste.

 

Unser Stellplatz:

  • Savièse: Parkplatz P2 unterhalb der Bisse du Torrent-Neuf mit VE (N 46°15'24", O 7°20'36")

 


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Ringgenberg am Brienzer See

Blick auf den Brienzer See
Blick auf den Brienzer See

Immer wieder zieht es uns zu Beginn einer Reise durch die Schweiz nach Ringgenberg am Brienzer See. Hier liegt in der Nähe von Interlaken der kleine Campingplatz "Au lac" traumhaft am Ufer. Auf der gegenüberliegenden Seeseite erheben sich die Berner Alpen fast senkrecht aus den türkisgrünen Fluten.

 

Ganz gegen unsere Gewohnheit lassen wir hier mehrere Tage die Seele baumeln und feiern unsere 1000. Nacht in und mit Paul.

 

 

Unser Campingplatz:

  • Ringgenberg: Camping "Au lac" (N 46°42'26", E 7°54'45"); Reservierung empfohlen. Mehr Infos gibt es auf der Website des Campingplatzes: mehr lesen

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Simmental und Jaunpaß

Der Jaunpaß ist unserer Meinung einer der schönsten Päße der Schweiz und führt vom Simmental ins Freiburger Land.

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Die letzte Etappe unserer Alpenreise führt uns durch Teile das Simmental im Berner Oberland und über den Jaunpass in Richtung Freiburger Land und Emmental. Noch ein letztes Mal können wir einen Blick auf die Gletscher der Alpen erhaschen, die sich aber auch hier in große Höhen zurückgezogen haben.

 

Von einem der schönen Rastplätze entlang der der Passstrecke aus, beobachten wir einen Bauern dabei, wie er zusammen mit seiner Familie die letzten Kühe ins Tal treibt.

 

Unser Stellplatz:

  • Brunnen im  Emmental: privater Wohnmobilstellplatz mit V/E und Strom auf dem Hof von Peter Bracher 2018: € 8,50 (N 47°03'56", O 7°45'54") nur für Mobile mit eigener Toilette
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Adelboden

altes Bauernhaus im Engstligental
altes Bauernhaus im Engstligental

Adelboden liegt am Ende des Engstligental in der Schweiz. Heute ist die früher rein landwirtschaftlich geprägte Region bekannt als Wintersportort; regelmäßig werden hier FIS-Weltcup-Rennen ausgetragen.

 

Über die gut ausgebaute Landstraße ist es ein leichtes nach Adelboden zu gelangen. Wir aber "wagen" eine Rückfahrt über die "alte Straße", die sich hoch über der dem Fluß Engstligen an die Bergflanke drückt. Die Fahrt ist ein Erlebnis, denn die Straße ist eng, fällt ohne Leitplanke steil ab und es gibt praktisch keine Ausweichbuchten. Mehrfach bleibt uns nur die Möglichkeit, rückwärts in eine der steil nach oben führenden Weidenzugänge zu stoßen, um den Gegenverkehr vorbeizulassen. Bitte nur mit wendigen Fahrzeugen nachfahren. Wir garantieren für nichts.

 

Almen rund um Adelboden
Almen rund um Adelboden
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Grimselpaß und Pananoramastraße Oberaar

Nachts am Totensee/Grimselpaß
Nachts am Totensee/Grimselpaß
Walliser Haus
Walliser Haus

Auf dem Weg zum Grimselpass gelangt man durch das Tal der Rhone, die hier in ihrem Oberlauf noch Rotten heißt.

 

Die Straße wird gesäumt von kleinen Ortschaften, die von typischen, hauptsächlich in Holzbauweise errichteten "Walliser Häusern" geprägt sind.

 

 Diese Häuser scheinen auf Pilzen errichtet zu sein. Diese "Pilze" sind aber  sogenannte "Maussteine", die zwischen dem Erdgeschoss und den Obergeschossen vorgesehen sind, um die lästigen Nagetiere davon abzuhalten, an die Vorräte zu gelangen.

 

Kurz vor dem Ursprung des Rotten im Rhonegletscher am Furkapass biegen wir gen Westen ab hinauf auf die Grimselpassstraße. Über enge Serpentinen, die immer wieder Blicke auf die übrige Straße und auch auf dei Serpentinen der Furkapassstraße eröffnen, gelangt man bis hinauf auf die Passhöhe auf 2164m.

 

Hier oben flankieren mehrere Gasthäuser den Totensee genannten Gipfelsee, der auf der Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Nordsee liegt und von dem Wander- und Mountainbikerouten starten.

 

Wir folgen der sich vom Grimselpass weiter in die Höhe schraubenden Pananoramastraße Oberaar (46.54845, 8.27612),  die auf einer Länge von 13 km und einer maximalen Steigung von 12% einen guten Blick auf die zur Energiegewinnung rund um den Grimselpass errichteten Stausseen erlaubt. Leider zwingt uns die vereiste Fahrbahn auf halber Strecke zur Umkehr. Die Sackgasse ist je nach Uhrzeit immer nur in eine Richtung befahrbar und ist Mautfrei (2018).

 

Wir oben bekommen wir nun auch endlich ein Murmeltier zu Gesicht. Es ist kurz vor dem Winterschlaf dick und rund gefressen, so dass es für die vor ihm liegende Zeit ohne Nahrungsaufnahme sicher gut gerüstet ist.

 

Unser Stellplatz:

  • Grimselpass: Parkplatz, in der Saison gebührenpflichtig (N 46°33'40", O 8°20'11")

Video und Fotos:

Durch einen Klick auf das Video könnt ihr uns auf unsere Fahrt über den spektakulären Grimselpass bei bestem Wetter begleiten. Anschließend ein paar Impressionen aus der Umgebung:

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Fantastische Aussichten auf dem Simplonpass

Fantastische Aussichten auf dem Simplon
Fantastische Aussichten auf dem Simplon

Der Simplon Pass liegt auf 2005m Höhe und  verbindet den Kanton Wallis von Brig aus mit dem Val Divedro und Domodossola in Oberitalien und ist ganzjährig geöffnet.

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Der Simplonpass liegt in den Walliser Alpen und verbindet das Val d’Ossola in Italien mit dem Schweizer Kanton Wallis. Der alte, auf einer Strecke von über 35 Kilometern erhaltene Saumpfad, auf dem Waren per Maultier über den Pass gebracht wurde, gewann im 17. Jahrhundert an Wichtigkeit für den Salzhandel bevor Napoleon zu Anfang des 19. Jahrhunderts die Straße zum Transport von militärischem Gerät befestigen ließ. Auch im zweiten Weltkrieg war der Pass von strategischer Bedeutung. Nach heute erinnert der im Jahr 1944 als Symbol der Wachsamkeit derrichtete "Simplon-Adler" als steinernes Monument an diese Zeit.

 

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts bildet nun der Simplontunnel eine wintersichere Alternative zur Passstrecke. Der knapp 20 Kilometer lange Eisenbahntunnel verbindet die Schweiz und Italien; Fahrzeuge müssen verladen werden. Trotzdem ist die Route über den auf etwa 2000m Höhe gelegene Pass auch heute eine wichtige Transitstrecke für den Schwerverkehr.

 

Wer sich ohe Not (das heißt, solange der Pass nicht auf Grund von Schnee oder schlechtem Wetter gesperrt ist) für die Eisenbahn entscheidet, verpasst unserer Meinung etwas. Auch wenn täglich zehntausende Fahrzeuge über den Pass donnern, erstreckt sich rechts und links der Strecke eine unglaubliche und praktisch unberührte Landschaft. Vereinzelt schlängeln sich Wanderwege durch die Natur. So kann man beispielsweise dem als "Stockalperweg" bezeichnete "Schweizer Kulturwanderweg" von der Gemeinde Brig über den Simplonpass bis in das Bergdorf Gondo folgen.

 

Auf der Passhöhe und den anderen Parkplätzen auf der Strecke scheint das Übernachten zumindest außerhalb der Saison toleriert zu werden, aber erst spät in der Nacht wird es auf der Straße ruhiger. Uns entschädigt die fantastische Aussicht.

 

Unser Stellplatz:

  • Simplonpass: Parkplatz auf der Passhöhe (N 46°14'45", O 8°01'26")

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Die Oberitalienischen Seen und Cannobio

Landschaftliche Idylle: der Comer See
Landschaftliche Idylle: der Comer See
Altstadt von Cannobio
Altstadt von Cannobio

Am Südrand der Alpen reihen sich in Ost-West Richtung die Oberitalienischen Seen aneinander. Diese Seen sind durch die Wirkung eiszeitlicher Gletscher entstanden und heute beliebte Urlaubsziele. Wir kommen auf unserer Tour am Comer See und Luganer See vorbei, bevor wir in Cannobio am Lago Maggiore unser Lager aufschlagen.

 

Cannobio liegt am Westrand des Sees in der italienischen Region Piemont.

 

 

 Der Ortname geht wohl auf den lateinischen Begriff für "Grenzland" zurück und das trifft es noch heute, ist doch Cannobio die erste größere Ortschaft hinter der Grenze zur Schweiz.

 

Die Altstadt ist nett und lädt zum Bummeln und Einkehren ein, aber auch das Umland lohnt eine Erkundung. Entlang des Flusses Cannobino gelangt man beispielsweise zur Grotto St. Anna mit der gleichnamigen oberhalb der Grotte gelegenen Kapelle aus dem 17. Jahrhundert.

 

Direkt am Fluss liegt auch der örtliche Stellplatz, der zwar etwas teuer, aber wirklich sehr schön ist Auf der Mauer am Fluss tummeln sich aufgrund der sommerlichen Wärme Mauereidechsen.

 

Unser Stellplatz:

  • Cannobio: Stellplatz am Fluss mit VE, Strom, 2018: € 16,-- zahlbar am Automaten (N 46°03'42", O 8°41'32")

Auch die angrenzenden Täler rund um Cannobio lohnen es, erkundet zu werden. Wir folgen der SP75 durch eines dieser Täler weiter in Richtung Schweiz. Steile, für größere Wohnmobile meist ungeeignete Straßen führen hinauf zu hoch oben gelegenen kleinen Ortschaften.

 

Kurz vor der Grenze, bietet es sich an, in die Domodossola die Vorräte aufzufüllen. Das Preisniveau ist in Italien doch deutlich niedriger als in der Schweiz. Beim Einkaufen sollte man allerdings die Zollbestimmungen der Schweiz im Auge behalten, gehört diese doch nicht zur EU. Der freundliche schweizer Zöllner möchte kurz später auch nicht nur wissen, wieviel Alkokohl wir dabei haben, sondern auch ob wir größere Mengen an Fleisch einführen möchten.

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Dolomiten

Die Gebirgsgruppe der Dolomiten gehört den schönster Regionen der Alpen ....

Die Gebirgsgruppe der Dolomiten gehört zu den Kalk- oder auch Südalpen und liegt in Norditalien. Klar unterscheidet sie sich von den Alpenregionen, die wir bis hierher durchfahren haben, den schroff und steil, fast senkrecht, erheben sich die Gipfel aus den tiefer gelegenen Almflächen. Uns fällt auf, dass im Gegensatz zu unserer Reise in 2016 die Gipfel praktisch eisfrei sind; der lange, warme Sommer 2018 scheint den Gletschern den Rest gegeben zu haben. Nichtsdestotrotz - das Panorama ist grandios.

 

Leider scheint unser Paul überwältigt vom rauf und runter der letzten Tage. Schon länger beunruhigen uns die Geräusche unserer linken Hinterradbremse und so entscheiden wir das Wochenende auf dem Stellplatz von Corvara zu verbringen, um am Montag direkt in die Werkstatt zu fahren.

 

Glücklicherweise hat der Mercedes- Service in Meran kein Problem mit unangekündigten Kunden und so können wir schon am späten Nachmittag unseren Paul mit zwei neuen Bremsscheiben und neuen Bremsbelägen wieder in Empfang nehmen, nachdem wir in der Zwischenzeit zu Fuß Meran erkundet haben.

 

Unsere Stellplätze:

  • Arabba: Stellplatz nahe dem Ortszentrum, außerhalb der Saison gebührenfrei, in der Saison 2018: € 20,--  (N 46°29'49", O 11°52'38")
  • Corvara: Stellplatz oberhalb der Liftstation (N 46°32'27", O 11°53'02")
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Sloweniens Nationalpark Triglav im Herbst

Der Nationalpark ist einer der ältesten Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

Der Triglav Nationalpark im Nord-Westen Sloweniens in den Julischen an der Grenze zu Italien und Österreich. Der Park ist einer der ältesten Nationalparks Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

 

Tierwelt des Triglav Nationalparks

 

Das Gebiet wurde bereits 1924 zumindest teilweise unter Schutz gestellt. Der Triglav ist aber auch der einzige Nationalpark des Landes, bedeckt mit seinen 838 Quadratkilometern dafür aber etwa 4% der Fläche Sloweniens und ist gleichzeitig als UNESCO Biosphärenreservat anerkannt. Über 35% des Landes sind darüber hinaus als NATURA2000-Schutzgebiet ausgewiesen, womit Slowenien weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Hier leben Braunbär, Luchs, Alpensteinbock, Steinadler, Gänsegeier, Auerhahn und Birkhuhn.

 

Der Triglav - Sloweniens höchster Berg

 

Zentral im Park liegt der Triglav, der mit 2.864 Metern höchste Berg Sloweniens. Im Übrigen wird das Gelände bestimmt von hochalpinen Gebieten und weiten Waldflächen, in denen noch sehr ursprüngliche Siedlungen zu finden sind. Im Park liegen 25 Dörfer mit etwa 2000 Einwohnern. 

 

Mit seinem dichten Netz an Wanderwege und den vielen Angeboten zu Outdoor-Aktivitäten (Mountain Bike, Kanus, Klettern etc.) ist der Paradies ein Paradies für Wanderer und andere aktive Besucher. Entlang der Straße gibt es Parkplätze mit Picknick-Möglichkeiten und Infotafeln (oft auch in Deutsch).

 

Wildwasser im Soča-Tal

 

Wir durchfahren den Park entlang des Soča-Tal. Leider führt die Soča bei unserem Besuch sehr wenig Wasser. Üblicherweise ist der Wildwasserfluss eine Herausforderungen für Kanuten. Im Ort Bovec dem touristischen Zentrum am Fluss werden Rafting-, Kletter- und andere Touren angeboten. Jetzt im Oktober liegt die Saison aber in den letzte Zügen und es ist nur noch wenig los. Wir machen in einem Lokal im Ortszentrum einen kurzen Stopp ein und trinken einen sehr günstigen Cappuccino.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz im Nationalpark Triglav:

  • Camping Soča: sehr schöner Campingplatz oberhalb des Flusses (Oktober 2018: €21,-- für 2 Personen und Camper bis 6m ohne Strom) (GPS 46°20'06"N 13°38'39"E)

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Fotogalerie: Triglav Nationalpark

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Großglockner-Hochalpenstraße

Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen
Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen

Die Großglockner Hochalpenstraße in Österreich ist die höchstgelegene und eine der bekanntesten Passstraßen in den Alpen und gerade mit dem Wohnmobil ein tolles Ziel.

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Für eine Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße lohnt es, früh aufzustehen und mit dem Morgengrauen zu starten. Bei unserem Besuch Anfang Oktober öffnet die Mautstation um 6 Uhr, die Sonne geht um 7:30 Uhr auf und um 7 Uhr sind wir "on the road". Bei eigentlich nicht ganz perfektem Wetter bietet sich nach dem ersten steilen Anstieg ein Blick von oben auf das Wolkenmeer, das wir gerade hinter uns gelassen haben; vor uns glänzt unwirklich das Bergpanorama beleuchtet von den ersten Strahlen der morgendlichen Sonne.

 

Spektakuläre Panoramen, enge Kurven und mehr

 

Die Großglockner-Hochalpenstraße in Österreich wird auch als Panoramastraße bezeichnet. Zwar gelangt der Reisende über sie von Fusch-Ferleiten in Salzburg über 38 mautpflichtige Kilometer nach Heiligenblut in Kärnten, aber eigentlich ist hier der Weg das Ziel. Steil schraubt sich die Straße über viele Spitzkehren hinauf auf über 2000m und bald öffnet sich zumindest bei gutem Wetter der Blick auf diverse 3000er. Zum Vergleich: Die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg ist nur 2962m hoch. (PKW/Wohnmobile: € 36,-- ; Anschlusstag € 12,-- kann auch nachträglich vor der erneuten Einfahrt bei Vorlage des Tagestickets gebucht werden. Stand: 2018).

 

Im Eintrittspreis ist vieles enthalten.

 

In- sowie Outdoor-Ausstellungen geben entlang der Straße einen Einblick in die Geologie, Natur und Geschichte der Region. Nimmt man zumindest einige dieser kostenlosen Angebote in Anspruch, so erscheint die Maut nicht mehr so hoch, denn sie beinhaltet gleichzeitig den Eintrittspreis in ein spannendes und abwechslungsreiches Museum bzw. eine Art Themenpark.

 

Wintersperre

 

Musste die 1935 erbaute Straße in ihren Anfangsjahren im Frühjahr noch von Hundertschaften von Arbeitern in schweißtreibender Handarbeit über mehrere Wochen von den Schneemassen des Winters befreit werden, so übernahmen in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts Schneepflüge diese Aufgabe und bewältigten diese deutlich schneller und mit weniger Muskelkraft. Noch heute sind Schneepflüge im Einsatz die nach dem gleichen Prinzip arbeiten, wie die damals eingesetzten Maschinen. Die Wintersperre dauert etwa von November bis April.

 

Besucherzentrum mit Blick auf den Großglockner

 

Der höchste Punkt der Gebirgsstraße ist die Edelweißspitze, die auf über 2500m einen beeindruckenden Rundumblick erlaubt. Nicht verpassen, sollte man auch die Fahrt zur über eine kurze Stichstraße erreichbaren Franz-Josef- Hütte, die unterhalb des majestätischen Großglockners (3798m) und am Auslauf des leider immer mehr schwindenden Pasterze-Gletschers liegt, der heute nur noch einen Bruchteil seiner früheren Ausdehnung einnimmt. Wir erreichen die "Hütte" (eigentlich ein Besucherzentrum mit Ausstellungen und mit einem riesigem Parkhaus) am frühen Vormittag und somit glücklicherweise bevor Busse Scharen von Besuchern vorbeibringen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Parkplatz vor der nördlichen Mautstation. Übernachten im Wohnmobil wird vor der morgendlichen Einfahrt in die Hochalpenstraße zumindest außerhalb der Saison toleriert.

    (GPS  47°10'09" N 12°48'48" E)

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Alpenpässe und Flüela-Passstraße

Freies Stehen auf Offroad-Parkplatz nach der Passhöhe des Flüela-Passes
Freies Stehen auf Offroad-Parkplatz nach der Passhöhe des Flüela-Passes

Im Nationalpark Stilfersjoch gibt es mehrere Nationalparkhäuser, die über Flora und Fauna informieren, eines davon in Schlanders, dem nächsten Ort in Richtung Westen, soll sich mit der Vogelwelt befassen. Leider müssen wir feststellen, dass die Häuser an Sonn- und Feiertagen geschlossen haben, womit ein Besuch ausfallen muss.

 

Es geht daher erst einmal weiter durch das italienische Etschtal. Gelegen im deutschsprachigen Südtirol, scheint hier aber alles noch deutscher als in der übrigen Region. Nur die zweisprachigen Straßenschilder erinnern daran, wo man sich gerade aufhält. Auch die große Menge deutscher Nummernschilder auf der Straße unterstützt diesen Eindruck; die Italiener scheinen an diesem Morgen in der Minderheit zu sein.

 

Unsere Tour führt in Richtung Schweiz durch den Schweizer Nationalpark. Auf dem Weg nach Davos wollen wir noch einmal einige große Pässe fahren. Zuerst geht es hinauf auf den Ofenpass in 2149 Meter, über den Ova Spin auf 1850 Meter und dann weiter hoch über die Baumgrenze in die alpine Tundra auf den Flüela-Pass in 2383 Meter Höhe. Wieder sind wir begeistert, wie gut Paul die steilen Strecken meistert. Besonders bergab überzeugt das Untersetzungsgetriebe, das es erlaubt, in einem kleinen Gang Gefälle von mehr als 10% ohne oder zumindest mit nur wenig Bremseinsatz zu meistern. Dass das Bremsen für Wohnmobile zum Problem werden kann, zeigt ein Artikel, den wir im Internet gefunden haben:  Link zum Artikel.

 

Wir verbringen eine kalte und windige Nacht auf einem Parkplatz abseits der Flüela-Passstraße, der nur für geländegängige Fahrzeuge zugänglich ist. Unser Paul meistert das kleine Stück über die Piste mit Bravour.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Flüela-Passsraße:
    Freies Stehen auf Offroad-Parkplatz nach der Passhöhe in Richtung Davos – im Sommer soll es hier evtl. Verbotsschilder geben.

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interner Zähler (22.05.20)