Mit dem Wohnmobil im Frühling in den Alpen

Durch die Schweiz, Italien, Slowenien und durch Österreich zurück


In diesem Jahr zieht es uns im Frühjahr in die Alpen. Durch die Schweiz geht es nach Italien, wo wir einige Tage im Mündungsgebiet des Po verbringen. Danach fahren weiter nach Slowenien, einem der grünsten Länder Europas, und mautfrei zurück durch Österreich.


Ringgenberg am Brienzer See

Blick auf den Brienzer See
Blick auf den Brienzer See

Immer wieder zieht es uns zu Beginn einer Reise durch die Schweiz nach Ringgenberg am Brienzer See. Hier liegt in der Nähe von Interlaken der kleine Campingplatz "Au lac" traumhaft am Ufer. Auf der gegenüberliegenden Seeseite erheben sich die Berner Alpen fast senkrecht aus den türkisgrünen Fluten.

 

Ganz gegen unsere Gewohnheit lassen wir hier mehrere Tage die Seele baumeln und feiern unsere 1000. Nacht in und mit Paul.

 

 

Unser Campingplatz:

  • Ringgenberg: Camping "Au lac" (N 46°42'26", E 7°54'45"); Reservierung empfohlen. Mehr Infos gibt es auf der Website des Campingplatzes: mehr lesen

Fotogalerie: Entlang der Küste Richtung Marokko

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Simmental und Jaunpass

Wenn den Rotmilan im Flug der Hunger überkommt....
Wenn den Rotmilan im Flug der Hunger überkommt....
Hier ist heute auch für uns kein Durchkommen.
Hier ist heute auch für uns kein Durchkommen.

Vom Brienzer See geht es weiter durch das Zweisimmental und über den Jaunpass.

 

Selbst in einem so warmen April wie in diesem Jahr, muss man in den höheren Lagen der Alpen jederzeit mit Schnee rechnen. Nicht nur die Gipfel sind schneebedeckt, in schattigen Lagen kann es vorkommen, dass selbst unser Paul nicht mehr durckommt.

 

Über uns kreisen die ersten Rotmilane, die  aus ihren Überwinterrungsorten im Süden zurückgekehrt sind.

 

Auf über 1500 Meter finden wir eine geschlossene Schneedecke vor. Vereinzelt ziehen Langläufer hier ihre Runden - allerdings im T-Shirt. Bei strahlendem Sonnenschein kann es doch trotz Schnee und Eis ganz schön warm werden.

 

Unser Stellplatz:

  • Charmey: gebührenpflichtiger Großparkplatz mit VE (N 46°37'04.0", O 7°10'08")

Bisse du Torrent-Neuf - historische Wasserleitung im Wallis

Bisse du Torrent-Neuf, eine der waghalsig gebauten Bewässerungsleitungen des Kanton Wallis lädt zu einer Wanderung ein.

Oberhalb von Sion (Sitten) liegt mit der Bisse du Torrent-Neuf, eine der waghalsig gebauten Bewässerungsleitungen des Kanton Wallis. Um das Jahr 1430 gebaut, wurde die Leitung 1934 durch einen Tunnel ersetzt und verfiel. Vor einigen Jahren wurde entlang des alten Verlaufs ein Wanderweg angelegt und die Leitung selbst restauriert und in Teilen rekonstruiert.

 

Auf 11 Kilometern Weg kann man mit nur moderater Steigung und gut abgesichert dem spektakulären Verlauf der Leitung folgen. Über besonders schwierige Passagen erstrecken sich schwindelerregende Brücken, die nichts für Menschen mit Höhenangst sind. Für nicht Schwindelfreie heißt es daher am Besten nicht nach unten gucken. Die Route ist einfach zu schön, um unten stehen zu bleiben. Achtung: Bei Regen wird der Weg ganz oder teilweise gesperrt.

 

Ein Plakat am Wegesrand macht deutlich, wie die Leitung und der Weg gebaut und in Stand gehalten wurden. Da gab es kein Geländer!  Nicht nur die Arbeiter, auch der Pastor und die Honoratioren des Ortes schauen mutig in die Tiefe. Nicht vergessen werden sollte dabei der Fotograf, der im Gegensatz zu uns heute, für diese Aufnahme deutlich mehr und unhandlicheres Equipment hierher schaffen musste.

 

Unser Stellplatz:

  • Savièse: Parkplatz P2 unterhalb der Bisse du Torrent-Neuf mit VE (N 46°15'24", O 7°20'36")

 


Fotogalerie: Bisse du Torrent-Neuf - historische Wasserleitung im Wallis

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Kultur in der Po-Ebene: Kartause von Pavia

Kartause von Pavia
Kartause von Pavia

Unweit von Pavia liegt mit der Kartause von Pavia eine sehenswerte Klosteranlage. Ursprünglich durch den Kartäuserorden erbaut, leben hier heute Zisterzienser.

 

Die Klosterkirche und das Klostermuseum können besichtigt werden und kosten keinen Eintritt. Zu beachten sind allerdings die Öffnungszeiten. Die Anlage ist über Mittag geschlossen und auch am Abend hat man keinen Zutritt.

 

Mit dem Bau wurde bereits Ende des 14. Jahrhunderts begonnen, die beeindruckende Rennaissancefassade der Kirche aber erst Mitte des 16. Jahrhundert fertiggestellt. Gipsabdrücke der biblischen Darstellungen sind im Klostermuseum ausgestellt.

 

Unser Stellplatz:

  • Certosa di Pavia: Stellplatz auf dem Besucherparkplatz, ausgewiesener Bereich, kostenpflichtig. Die Gebührenstruktur ist etwas unklar. In 2019 max. 15 €, von uns wollte der Parkautomat allerdings nur 6 € haben, andere haben auch schon 10 € bezahlt. (N 45°15'25", O 9°08'29")

Naturparadies Po-Delta - der Süden

Reisfelder im Po-Dellta
Reisfelder im Po-Dellta

Vor etwa 500 Jahren begann der Mensch das unwirtliche Sumpfland im Mündungsgebiet des Po zu besiedeln ....

 

Eine großflächige Landwirtschaft wurde erst durch ein Trockenlegen der Sümpfe möglich. Pumpen, Dämme und Deiche haben den Fluss und sein Delta nachhaltig verändert. Trotzdem ist die Region heute ein wahres Paradies für Naturliebhaber, in dem viele Vögel überwintern und brüten;  viele Zugvögel machen hier Rast. Auch Säugetiere wie den Dünenhirsch kann man beobachten.

 

Die bei Besuchern so beliebten Rosa Flamingos  tauchten erst 1993 im Po-Delta auf. Heute versammeln sie sich in großer Zahl in den Lagunen.

 

In den letzten Jahren sind weitere neue Tierarten in das Delta eingewandert. Bienenfresser, Nutria oder auch der Sumpfkrebs erobern und verändern den Lebensraum entlang des Flusses.

 

Das Mündungsdelta des Po beherbergt auf über 54.000 Hektar ganz unterschiedliche Landschaftsformen wie Pinienwälder, Salzwiesen, Dünen und Küsten. Hier finden zahlreiche Vogelarten reichlich Nahrung und Unterschlupf. Vor allem zu Zugzeiten ist das Po-Delta ein Eldorado für Ornithologen.

 

In der Region gibt es viele Schutzgebiete, meist "Oasi" genannt, und einige interessante Lehrpfade. Manche sind allerdings nur zu speziellen Zeiten geöffnet. Im Museo delle Valli di Argenta (N 44°34'56", O 11°47'58") des Parco Regionale del Delta del Po südlich von Argenta bekommen wir auf Nachfrage eine gute Übersichtskarte und weitere Informationen.

 

Wir wollen das Naturschutzgebiet Oasi de Bando (N 44°39'20", O 11°55'35") in der Nähe

besuchen, müssen aber feststellen, dass es nur an Feiertagen und Wochenenden geöffnet hat. Auch dann scheinen die Öffnungszeiten auf der Tafel am Tor nicht zu stimmen. Wir können zwar vom Parkplatz aus in der Nähge jagende Rohrweihen  beobachten, der Beobachtungsturm bleibt uns aber verschlossen. Man sollte sollte sich wohl besser auf die Infos im Netz und in den Broschüre verlassen.

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Fotogalerie: Vögel im Naturparadies Po-Delta

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Rötelfalken im Po-Delta

Rötelfalke
Rötelfalke

Oasi di Cannevié

 

Schier endlos erscheinen sich im Delta Gräben, Sümpfe und Lagunen zu erstrecken. Viele interessanten Beobachtungs-Hotspots befinden sich aber auf Privatgrundstücken und sind schlecht zugänglich.

 

Umso mehr freuen wir uns über ausgewiesene Naturpfade, wie den an der Oasi di Cannevié bei Volano.

 

Wer sich durch dasTor an der Einfahrt nicht abschrecken lässt, findet direkt neben einem Hotel und einem am Wochenenden und Feiertagen geöffneten Restaurant ein Feuchtgebiet mit frei zugänglichen Beobachtungshütten, das über Stege und Brücke erschlossen ist.

 

Wir haben am Hotel nachgefragt, ob wir für die Dauer unseres Besuchs den Parkplatz nutzen dürfen, und wurden nicht weggeschickt. Leider war das Restaurant an diesem Tag geschlossen. Gerne hätten wir uns doch für die Gastfreundschaft erkenntlich gezeigt.

 

Unser Parkplatz:

  • Volano: Parkplatz vor dem Hotel/Restaurant, Zufahrt während der Öffnungszeiten
    (N 44°48'24", O 12°14'13")

 

Unser Stellplatz weiter im Süden:

  • Comacchio: Stellplatz Residenza la Salina, kostenpflichtiger mit VE auf Wiesengelände
    (N 44°39'37", O 12°13'41")

 

 

Rötelfalkenkolonie

 

Mehrfach kommen wir auf unseren Erkundungstouren durch das Mündungsgebiet des Po an aufgegebenen Bauernhöfen vorbei. Häufig sind das nicht mehr als Ruinen, die wieder von der Natur zurück erobert werden. An den meisten fährt man fast achtlos vorbei, hält nur kurz Ausschau, ob vielleicht ein Steinkauz hier sein Lager aufgeschlagen hat.

 

Hoch über der Ruine "S. Alfonso" in der Nähe des Ortes Bando sehen wir einen Vogel, den wir erst für einen Turmfalken halten. Glücklicherweise schauen wir noch einmal genauer hin und entdecken eine Kolonie der seltenen Rötelfalken. Der kleine Falke lebt vornehmlich in der Region um das Mittelmeer und in Zentralasien und ist ein Langstreckenzieher, der südlich der Sahara überwintert.

 

Anmerkung:
Wer sich für den genauen Ort der Ruine mit den Rötelfalken interessiert, meldet sich bitte bei uns per Mail.

 

Bis zum Sonnenuntergang beobachten wir die schnellen Flieger, wie sie über dem alten Gemäuer und direkt neben Traktoren und Landarbeitern ihre Flugkünste demonstrieren.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Argenta: kostenfreier Stellplatz mit Entsorgung im Ort (N 44°36'45", O 11°50'22)

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Rötelfalke in Oasi di Cannevié

Fotogalerie: Rötelfalken

Naturparadies Po-Delta - der Norden

Gorino - ein blebter Fischereihafen mit Wohnmobilstellplatz
Gorino - ein blebter Fischereihafen mit Wohnmobilstellplatz
Naturparadies Po-Delta

In seinem Mündungsgebiet teilt sich der Fluss  Po  in mehrere Arme auf und so ist sein Delta ist von Labyrinth aus Wasserwegen durchzogen. Als Besonderheit der Gegend gelten die durch Boote  gestützten Brücken, für deren schwankende Qerung teilweise eine kleine Gebühr erhoben.

 Die  umliegenden Lagunen sind für ihre Muschelbänke bekannt. Vom Wohnmobilstellplatz von Gorino, der direkt am lebhaften Hafen des Ortes liegt, kann man den Fischern dabei zusehen, wie sie ihre Boote entladen.

 

Auf den umliegenden Feldern wird hauptsächlich Getreide und Reis angebaut. Immer wieder sieht man aber auch große Stallanlagen. Wir vermuten, dass es sich meist um Schweinställe handelt.

 

Neben modernen Traktoren ist immer wieder auch altes Gerät im Einsatz. Wenn auch oft nur noch als mobiler Antrieb für eine der Bewässerungspumpen.

 

Auch wenn die Landschaft oft unbelebt erscheint, lohnt es, ab und zu anzuhalten und genauer zu schauen. Über den Feldern drehen Greifvögel ihre Runden oder man kann die flinken Bienenfresser bei ihrer Jagd auf Insekten beobachten.

 

Da im Parco regionale del Delta del Po aber für Menschen das Jagen verboten ist, fühlen sich besonders Fasane hier wohl. Wir sind überzeugt, dass wir an einem einzigen Tag mehr Fasane gesehen haben, als in unserem bisherigen Leben.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Gorino: kostenpflichtiger Stellplatz am Hafen mit VE (N 44°49'06", O 12°21'03")

Wenige Kilometer nördlich des am "Po de Levante" gelegenen Örtchens Porto de Levante liegt umgeben von Wasser und mitten im Nichts ein kleiner Parkplatz.

 

Selbst an einem Feiertag im Mai ist hier nicht wirklich viel los. Nur einige naturliebende Tagesausflügler und ebensolche Wohnmobilfahrer haben sich außer uns hierher verirrt. Und das ist auch gut so. Das ist Natur pur und es wäre schön, wenn das auch so bleiben würde.

 

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • nahe Porte de Levante: Parkplatz im Nichts, mit Mülleimer (N 45°01'37", O 12°22'02")

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Naturparadies Po-Delta

Schwarzkopfmöwe
Schwarzkopfmöwe

Über uns kreisen seltene Schwarzkopfmöwen. Von einem mit Spektiv bewaffneten Ornithologen aus Österreich erfahren wir, dass am gegenüberliegenden Ufer der nördlichen Lagune eine etwa 500 Tiere umfassende und damit eine durchaus signifikante Größe aufweisende Brutkolonie dieser Vögel zu finden ist.

der seltene Rotfußfalke
der seltene Rotfußfalke

Die Dachzelt-Fahrer aus Österreich raten uns, auch bei der Weiterfahrt die Augen offen zu halten und auf die im Mai hier als Durchzügler anzutreffenden Rotfußfalken zu achten. Wir haben Glück und bekommen diese in Europa seltenen Vögel tatsächlich noch einmal vor die Linse.

Friaul

Blick vom Stellplatz
Blick vom Stellplatz

Im Nord-Osten Italiens liegt das Friaul, eine für den Weinbau bekannte Gegend. Vom Auto aus fallen uns die zahlreichen Wander- und Fahrradwege auf. Agrotourismos (landwirtschaftlichen Betrieben angeschlossene Gaststätten) laden zur Einkehr ein.

 

Für uns bleibt es auf Durchreise nach Slowenien aber bei einem nur Zwischenstopp kurz vor der Grenze.

 

Von der  Burg oberhalb unseres Stellplatzes hat man trotz schlechten Wetters eine geniale Aussicht. Zur Burg gelangt man über einen kurzen aber steilen Weg, der sich lohnt. Bei gutem Wetter soll der Blick bis zum Mittelmeer reichen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz

  • (N 45°58'00", O 13°28'24")


Das Soča Tal - Die Smaragdstraße

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss Soca ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich ...

Kanal ob Soči
Kanal ob Soči

Schon zum zweiten Mal erkunden wir nun das SočaTal im Westen Sloweniens. Die Soča entspringt im Nordwesten Sloweniens am Fuße des Berges Travnik in den Julischen Alpen einer Karstquelle und mündet nach 140 Kilometrn südlich von Monfalcone in den Golf von Triest.

 

Dieses Mal folgen wir dem Fluss von der italienisch / slowenischen Grenze aufwärts. In Italien trägt die ins Mittelmeer mündende Soča den Namen "Isonzo", was uns bei der Suche nach dem richtigen Weg erst einmal tüchtig verwirrt.

 

Wie ein samaragdfarbenes Band durchzieht der Fluss ein anfänglich breites Tal. Die Farbe des Wassers ist einfach unglaublich und changiert über diverse Blau- und Grüntöne bis hin ins Türkis.

 

Im Oberlauf wird das Tal enger, die Soča hat hier tiefe Schluchten in den Fels gegraben, in denen das Wasser wirbelt. Der Fluss bildet hier eine bei Sportlern beliebte Wildwasserstrecke, aber auch Angler kommen auf ihre Kosten.   

 

Kurz hinter Nova Gorica legen wir in einem kleinen Ausflugslokal mit Blick auf die Soca einen Stopp ein und probieren die lokalen Grillspezialitäten. Der Kellner macht es uns leicht, er spricht gut Deutsch. Das Essen ist einfach und günstig.

 

Restaurant-Tipp:

  • Okrepčevalnica Dolga Njiva (N 46°00'36", O 13°37'05")

Im Mai hat die touristische Saison gerade erst begonnen, aber schon jetzt sind die ersten Kanufahrer unterwegs. Im Sommer werden hier auch Raftingtouren und diverser anderer Aktivsportarten angeboten.

Auf unserem Campingplatz erklärt man uns, dass von offizieller Stelle viel Wert auf eine nachhaltige Entwicklung eines sanften Tourismus gelegt wird. Wir hoffen, dass das auch in der Saison umgesetzt wird. Jetzt im Frühjahr ist es

 

Unser Campingplatz:

  • Camp Gabrje: in der Nähe von Tomlin direkt am Fluss, (in 2019: €12/Person ohne Strom) keine Entleerung von Chemietoiletten (N 46°11'49", O 13°41'46")

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Hier unsere Impressionen aus dem Soca-Tal und der Smaragdstraße:


Fotogalerie: Das Soča Tal - Die Smaragdstraße

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Triglav-Nationalpark und Radovna-Tal im Frühjar

Blick von der Skiflugschanze in Planica
Blick von der Skiflugschanze in Planica

Es ist Mai, aber in den höheren Lagen ist davon in diesem Jahr nichts zu merken. Leider ist daher auch der grandiose Vršičpass (dt. Werschitz- oder Werschetzpass) wegen Schneefalls gesperrt. Wir waren hier aber schon einmal im letzten Herbst unterwegs:

 

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Die Sperrung zwingt uns einen Umweg durch Italien zu nehmen. Aber was heißt das schon; auch diese Strecke ist sehenswert. Am Abend nutzen wir die gewonne Zeit zu einem erneuten Rundgang durch die Skisprunganlagen von Planica; auch diese haben wir bereits im letzten Jahr besucht.  Mehr über Planica git es hier: mehr lesen...

 

Unser Stellplatz:

  • Planica: offizieller Stellplatz mit VE und Strom am Fuß der Schanzen,
    2019: €12,-- zahlbar am Automat oder im nahegelegenen Hotel (N 46°28'40", O 13°43'29.8")

 

Fahrt durch das Radovna-Tal

 

Wir wollen weiter in Richtung Bleg, entscheiden uns aber kurz hinter Planica einer Nebenstrecke (Straße Nr. 907) zu folgen. Diese ist für größere Mobile weniger geeignet, wird es doch teilweise recht eng und steil.

 

Wir folgen einem geschotterten Streckenabschnitt und gelangen zu dem idylisch zwischen den Bergen und eingebettet in Wiesen liegenden Gehöft "Gogal" mit seiner uralten Linde (N 46°25'54", O 13°57'10").

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Weiter geht es entlang des Flüsschens Radovna mit seinem kristallklaren Wasser vorbei an der ausgeschilderten alten wassergetriebenen Säge und Mühle sowie einer im zweiten Weltkrieg durch die deutsche Wehrmacht niedergebrannten Siedlung.

 

Das Tal ist wunderschön und wir nehmen uns die Zeit für den ein oder anderen Fotostopp.

Luftkurort Bled

Marienkirche auf einer kleinen Insel des Bleder Sees
Marienkirche auf einer kleinen Insel des Bleder Sees

In großem Kontrast zu der ursprünglichen Landschaft des Triglav-Nationalpark steht der Luftkurort Bled ....

In großem Kontrast zu der ursprünglichen Landschaft des Triglav-Nationalpark steht des Städtchen Bled. In dem Luftkurort mit seiner auf einer kleinen Insel im See gelegenen Marienkirche, den schicken Hotels und den netten Restaurant fühlen wir uns an den Genfer See versetzt.

 

So schön es hier ist, wirklich wohnmobilfreundlich ist der Ort nicht. Überall stehen Verbotsschilder und wir werden bei einem kurzen Stopp vor einer Bäckerei bereits nach 5 Minuten von einem Beamten freundliche aber bestimmt zur Weiterfahrt aufgefordert.

 

Wer einen Blick auf den See und die Insel werfen will, der sollte die Parkplätze in Bahnhofsnähe über dem Westufer nutzen. Wir haben in dem kleinen Bistro hier oben auch einen guten und günstigen "Bela Kava" (Milchkaffee) getrunken.

 

Unser Parkplatz:

  • Bled: Parkplatz am Bahnhof/Cafe (N 46°22'04", O 14°04'57")

Logarska Dolina im Logar Tal

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll ...

Auf der Suche nach einem Strecke von Slowenien nach Österreich, die nicht über mautpflichtige Straßen führt und on top im Mai 2019 offen, das heißt schneefrei, ist, führt uns unser Weg nördlich an Ljubljana vorbei in Richtung Osten.

 

In der Nähe von Kamnik wollen wir übernachten und geraten mehr zufällig auf das "International Piknik Area Pri Jurju".

 

Hinter dem großen Namen verbirgt sich ein beliebtes Ausflugslokal mit großen Wiesenflächen, an dem an Wochenenden und zu Feiertagen wohl ab und an "der Bär steppt."

 

Jetzt unter der Woche ist aber rein garnichts los. Wir sind die einzigen Gäste des kauzigen aber sehr freundlichen Betreibers und dürfen uns auf dem riesigen Gelände einen Platz frei wählen.

 

Das hier der Bär steppt, sollte man man aber, auch wenn nichts los ist, lieber wörtlich nehmen. Hinweisschilder warnen, hier die Bären zu füttern, die sich ab und an hierher verirren.

 

Direkt vom Stellplatz führen Wanderwege in den Wald. Hundebesitzern wird geraten ihre Tiere an der Leine zu führen.....wegen der Bären.

 

Wenige Autominuten entfernt kann man mit der Bergbahn auf die Hochebene "Velika planina" gelangen. Da die Almen aber erst ab Juni bewirtschaft sind, sparen wir uns den Besuch für ein nächstes Mal auf.

 

Unser Weg Richtung Österreich führt nun entlang des Landschaftsschutzgebiets "Logarska Dolina", das eines der schönsten Alpentäler sein soll, in Richtung Paulitschsattel, der hier die Grenze bildet.

 

Erneut zeigt sich uns Slowenien von seiner schönsten Seite. Wir machen Rast in einem kleine Cafe am Straßenrand, genießen die Frühlingssonne und beobachten Wasseramseln. Hoch über uns kreisen Steinadler.

 

Unser Stellplatz:

  • International Piknik Area Pri Jurju:
    Stellplatz an einem Ausflugslokal mit VE und Strom (Mai 2019: € 5,-- plus Strom)
    (N 46°19'34", O 14°35'15")

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Fotogalerie: Logarska Dolina im Logar Tal

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