Unsere Reise von Januar bis März führt uns nach Süditalien bis nach Sizilien. Schneebedeckte Berge, atemberaubende Küstenlandschaften, historische Städte und charmante Dörfer - von der felsigen Küsten Apuliens bis zu den antiken Ruinen von Pompeji erleben wir das südeuropäische Flair hautnah.
Die Reise gliedert sich in 6 Etappen: (klicke auf ein Fähnchen)


Italien ist für uns Deutsche eines der wichtigsten Reiseländer, also auch für uns Wohnmobilfahrer. Hier unsere Erfahrungen und Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist:
Einfach auf ein Fähnchen klicken:
Hier ein paar Ideen für längere Touren:
und hier ein paar Ideen für kurze Tripps:
Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht viele praktische Helfer. Unsere seit Jahren erprobtes Zubehör machen den Reisealltag deutlich leichter. Wähle unter diesen Themen:
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Afrika
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Die Reise im Überblick:
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Unsere Reise beginnt in Hoek van Holland in der Nähe von Rotterdam, wo unsere vorgebuchte Fähre nach Harwich um 14:15 Uhr ablegen soll.
Wir übernachten vorher auf diesem Stellplatz in Huizen:
Nach einer Zwischenübernachtung in Huizen bei Amsterdam sind wir mehr als 2 Stunden vor Abfahrt am Kai und sind überrascht: Nicht nur darüber, dass wir am Counter namentlich begrüßt werden, sondern auch darüber, dass wir sofort auf die Fähre fahren dürfen. Wir stellen Paul auf dem zugewiesenen Platz auf Deck 3 ab und suchen uns einen Platz auf dem Passagierdeck.

Auf die Buchung einer Kabine haben wir für die 6,5 Stunden lange Überfahrt verzichtet. Durch die frühe Ankunft haben wir zwar freie Platzwahl; wir werden hier allerdings nun insgesamt 8 Stunden verbringen. Die Überfahrt ist ruhig, zieht sich aber endlos in die Länge. Um 19 Uhr lokaler Zeit (eine Stunde früher als auf dem Kontinent) kommen wir an und machen das, was man in Großbritannien so gerne macht. Wir reihen uns in eine Schlange ein: in die Schlange vor der Passkontrolle.
Unser Stellplatz für heute liegt nur 5 Fahrminuten von Harwich entfernt und sehr nett gelegen. Unverständlicherweise ist die Wiese neben einer Farm trotzdem fast leer und so kommen wir gleich mit den beiden anderen Gästen, Nicole und Kai aus Deutschland, ins Gespräch, die am nächsten Tag die Rückfahrt antreten wollen und uns von ihren Erfahrungen in Schottland berichten.
Unsere Wohnmobil-Stellplatz:
Von Harwich aus fahren wir am nächsten Tag an der englischen Küste entlang Richtung Norden. Auch wenn unser Ziel Schottland ist, soll auch auf dieser Reise der Weg das Ziel sein und so wollen wir den ein oder anderen interessanten Punkt längs der Strecke besuchen.
Bei Norwich in Norfolk liegt der Nationalpark "The Broads" eine vom Menschen durch den Abbau von Torf gestaltete Landschaft mit Flüssen, Seen, Sumpfgebieten, Schilf und Wälder.
Wir fühlen uns an Ostfriesland erinnert, denn die Gegend durchziehen Kanäle, die mit dem Sport- und auch mit Hausbooten erkundet werden. Um den aus dem Bootstourismus resultierenden Problemen Herr zu werden, wurde "The Boads" einem Nationalpark gleichgestellt.
Wir finden einen Stellplatz am wohnmobilfreundlichen Inn "The Reedcutter", wo wir mit Pam und Michael aus Australien ins Gespräch kommen, die ebenfalls mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Mehr zu den beiden demnächst in unserer Rubrik "unterwegs getroffen".
Unser Wohnmobil-Stellplatz am "The Reedcutter":
GPS 52.57659, 1.514531
Bitte kein Gegenverkehr:
Beispiel ENGlands enge Straßen:
Ein neuer Tag, ein neuer Nationalpark: Heute fahren wir durch die North York Moors eine direkt oberhalb der Steilküste gelegene Hochfläche mit Moor- und Heideflächen. Nationalparks befinden sich Großbritannien nicht in Staats- sondern üblicherweise in Privatbesitz und stehen auch nicht unter staatlicher Verwaltung. Oftmals umfassen sie auch besiedelte Flächen.
Wir fahren durch die zu blühen beginnende Heide zur Küste und hinunter in das ehemalige Piratennest Robin Hood's Bay. Obwohl stark auf Touristen ausgerichtet hat der Ort einen gewissen Charme und so parken wir unser Wohnmobil auf einem der kostenpflichtigen Parkplätze oberhalb des Orts und laufen über steile Treppen hinunter zum kleinen Hafen.
Unser Tipp:
Das kleine Kaffee "Tea, Toast and Post" im alten Postbüro oberhalb des Hafens bietet prima Kaffee aus der French Press und kleine Gerichte in urigem Ambiente mit viel Folk Musik.
Unsere Wohnmobil-Stellplatz:
Vor Middlesbrough entschließen wir uns die Seiten zu wechseln und an die Ostküste zu fahren, um Schottland im Uhrzeigersinn zu umrunden und um kurzfristig dem Ballungsgebiet zwischen Middlesbrough und Newcastle auszuweichen.

Auf dieser Route durchfahren wir die "North Pennines" einem nördlichen Ausläufer des Gebirgszugs der Penninen und ein als "Area of Outstanding Natural Beauty" deklariertes Gebiet.
Wir sind fasziniert von der Kargheit und Einsamkeit der durch Heide und Moore geprägten Gegend. Es scheint, als ob es rechts uns links der Straße nur Schafe zu sehen sind, die immer wieder unvermittelt die Straße kreuzen.
Kurz vor der Grenze zu Schottland treffen wir auf die sich sich über 117 Kilometer quer durch England erstreckende "Hadrian's Wall". Diese römische Befestigungsanlage wurde um 112 n. Chr. in nur 10 Jahren von den Römern erbaut, um die Einwanderung aus dem Norden in das zum römischen Reich gehörende Gebiet im Süden zu begrenzen und um Zölle zu erheben. Sie ist damit das Gegenstück des Limes, den die Römer auf dem Europäischen Festland errichteten. Bis 410 n. Chr. wurden die aus einer Mauer und Wallanlagen bestehenden Grenzeinrichtungen in Betrieb und nach heute kann man in ihrem mittleren Bereich Überreste und Rekonstruktionen von Mauern, Türmen und Kastellen besichtigen.

Man kann erahnen, wie dieses Bauwerk einst die Landschaft prägte und das Land aufteilte. Seit 1987 gehört der Hadrians Wall zum UNESCO-Weltkulturerbes und ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen Nordenglands.
Wir parken auf einem kleinen kostenfreien Parkplatz (GPS 54.98927, -2.579513") in Gilsland und besichtigen ein auf der gegenüber liegenden Straßenseite gelegenes, frei zugängliches Stück der Mauer.
Unser Stellplatz bei Lambley:
Heute überschreiten wir bei Carlisle die Grenze zwischen England und Schottland und fahren weiter entlang der auch als "Schottische Riviera" bezeichneten Südküste Galloways. Hier wachsen aufgrund des durch den Golfstrom beeinflussten milden Klimas in manchen Gärten sogar Palmen. In Glencaple finden wir einen offiziellen Übernachtungsplatz am Bootsanleger und kommen mit unseren Nachbarn Susanne und Manfred aus Kusel ins Gespräch, die sich schon auf der Rückreise befinden.
Das der Fluss neben uns gezeitenabhängig ist, fällt uns allen gleich auf: Bei unserer Ankunft ist praktisch kein Wasser da. Plötzlich wird die Wasseroberfläche aber völlig ruhig und.....es kommt vom Meer aus eine Welle herangerauscht. Wir alle greifen zu Handy oder Kamera und rennen zum Ufer. Hier seht ihr unten als Video:
Bei dem hier auftretenden Phänomen handelt sich um eine Gezeitenwelle, eine tidenabhängige Welle, wie sie im Unterlauf von Flüssen mit hohem Tidenhub auftritt. Bei Flut wird das Wasser entgegen der Fließrichtung des Flusses flussaufwärts gedrückt und es entsteht eine oberhalb des Ruhewasserspiegels gelegene Welle.
Am River Nith ist diese Welle zwar keine der sogenannten "Boren", also keine besonders hohe Gezeitenwelle. Trotzdem sind wir alle beeindruckt.
Nicht weit entfernt liegt eine kleine Sehenswürdigkeit für diejenigen, die sich wie wir, noch mit viel Vergnügen an die Kinderserie "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt" des WDR aus den 1970er Jahren erinnern. Eine der Aufgaben der Protagonisten bestand darin, in Schottland eine dreieckige Burg zu finden. Schloss Caerlaverock ist die Lösung des Problems. Bereits im 13. Jahrhundert erbaut, ist es heute zwar nur noch eine Ruine, aber sein Grundriss ist definitiv dreieckig!
Unser Wohnmobil-Stellplatz:
Die Low Lands liegen südlich der Highlands und bilden das Zentrum Schottlands. Hier gibt es große landwirtschaftlich genutzte Flächen, aber auch die Industriestadt gehört dazu.

Wir durchqueren Galloway und Ayrshire und machen einen Zwischenstopp im Galloway Forst Park, der zum Biosphärenreservat "Galloway and southern Ayrshire" gehört. Wir beobachten in einem Gehege wilde Ziegen, die es aber auch in den umliegenden Hügeln gibt.
Unweit des Geheges erinnert ein obeliskörmiges Denkmal, dass an den hier im 18. Jahrhundert als Sohn eines Schäfers geborenen und hier in einfachsten Verhältnissen aufgewachsenen Linguisten Alexander Murray, der sich praktisch ohne Schulbildung zu einem anerkannten Wissenschaftler hochgearbeitet hat.
unser Wohnmobil-Stellplatz:

Im Einzugsgebiet von Glasgow und nur 23 Kilometer entfernt von diesem gelegen, ist er ein Naherholungsgebiet für die Großstädter; jedes zweite der unglaublich vielen uns auf und entlang der Straße begegnenden Autos hat wenigstens ein Kanu oder ein Mountainbike auf dem Dach.
Außerdem gibt es im Nationalpark ein sogenanntes Camping Management System, bei dem man einen Stellplatz online gegen 3 Pfund Gebühr buchen muss. Wie zu erwarten, ist hier kurzfristig aber nichts mehr zu bekommen und so suchen wir uns einen Übernachtungsplatz außerhalb des Parks.
N25/10.000
Besuche seit dem 3.2.25: / 1.1.26: 230
keine ZM-M2
1.1..26: 176