Die Toskana bietet Wohnmobilfahrer die perfekte Mischung aus Entspannung und Sehenswürdigkeiten. Begleite uns durch die malerische Landschaften und bekannten Städten wie der Hauptstadt Florenz, Pisa und Siena. Daneben begeistert uns die Region vor allem mit charmanten Renaissance-Städten und idyllischen Weingütern mit ihren Weinbergen.

Italien ist für uns Deutsche eines der wichtigsten Reiseländer, also auch für uns Wohnmobilfahrer. Hier unsere Erfahrungen und Reisetipps und was uns noch so aufgefallen ist:
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Hier ein paar Ideen für längere Touren:
und hier ein paar Ideen für kurze Tripps:
Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht viele praktische Helfer. Unsere seit Jahren erprobtes Zubehör machen den Reisealltag deutlich leichter. Wähle unter diesen Themen:
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Unsere einwöchigen Reise durch die Lüneburger Heide startete im Westen und Süden. Im Anschluss durchquerten wir die Mitte der Heide, bevor es für uns jetzt in der Nordheide weitergeht:
Unser nächstes Ziel ist ....
Wir erreichen nun die am Rande der Lüneburger Heide gelegene Hansestadt Uelzen. Die Altstadt wird von Fachwerkhäusern dominiert, es gibt aber auch einige Beispiele norddeutscher Backsteingotik. Als Wahrzeichen der Stadt gilt aber kein Bauwerk, sondern eine Skulptur, das „Goldene Schiff“. Die Darstellung eines Handelsschiffs unter Segeln aus vergoldetem Kupferblech befindet sich heute in einer Nische des Turms der gotischen Sankt-Marien-Kirche.
Das nächste Ziel unserer Tour durch die Stadt führt uns in eine ganz andere Epoche. Der „Hundertwasser-Bahnhof“ entstand als Projekt zur Weltausstellung Expo2000 in Hannover. Bunt und schrill ist er ein beliebtes Fotomotiv.
Auf dem Weg Richtung Lüneburg machen wir noch einen Stopp in der Klein Bünstorfer Heide kurz vor Bad Bevensen.
Die Heidefläche ist von Kieferwäldern umgeben und liegt sehr geschützt. Das ist der Grund, dass die Heide hier immer ein bisschen früher blüht als andere Flächen in der Lüneburger Heide.
Auch das für unsere Reise namensgebende Lüneburg war einst Mitglied der Hanse. Die Stadt liegt nur 50 km entfernt von der größten deutschen Hansestadt Hamburg und gehört zur gleichnamigen Metropolregion.
Vom gut gelegenen Wohnmobilstellplatz "Sülzwiesen" am Stadtrand schlendern wir über gepflasterte Straßen vorbei am prächtigen Rathaus, dessen Geschichte bis ins Jahr 1230 zurückreicht, durch die malerische, mittelalterliche Altstadt. Die prächtigen Häuser zeigen vom einstigen Reichtum. Quelle von Geld und Macht war das Salz, das hier um das Jahr 800 entdeckt und bis ins Jahr 1980 in einer Saline gewonnen wurde.
Wohnmobilstellplatz Sülzwiesen

Im historischen Wasserviertel laden am Stintmarkt gemütliche Cafés und Restaurant direkt an der Ilmenau zum Verweilen ein. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf den 1797 gegenüberliegenden Ufer errichteten "Alten Kran", der neben dem legendenumwobenen schiefen Turm der St. Johanniskriche zu den Wahrzeichen der Stadt zählt.
Tipp: salzig
Das deutsche Salzmuseum (www.salzmuseum.de) zeigt in Lüneburg Wissenswertes aber auch Kurioses rund um das Thema Salz. Die SaLü Salztherme (www.salue.info) bietet Möglichkeiten zu Erholung und Erleben in der Salzsole.
Technikaffine Reisende folgen uns auf einem Abstecher zum Schiffshebewerk Scharnebeck. Zusammen mit dem angeschlossenen Museum stellt es ein beliebtes Ausflugsziel in der Umgebung von Lüneburg dar. Es wurde 1974 zwischen zwei Stufen des Elb-Seitenkanals als damals weltgrößtes Hebewerk erbaut. Der Elbe-Seitenkanal verbindet die Elbe bei Artlenburg mit dem Mittellandkanal bei Edesbüttel westlich von Wolfsburg. Das erste Schiff überwand die 38m Höhenunterschied im Jahr 1975. Das Bauwerk kann über Wege erkundet werden, es werden aber auch Führungen angeboten.
Unsere Route führt uns weiter nach Westen Richtung Amelinghausen. Die Gemeinde wurde 1293 erstmals urkundlich erwähnt, die Region ist aber schon viel länger bewohnt. Belegt wird dies hier durch die in der Nähe von Oldendorf, einem zur Samtgemeinde Amelinghausen gehörenden Ort, gelegene „Oldendorfer Totenstatt“, eine Ansammlung von Grabhügeln und Großsteingräbern. Die Megalithanlage diente unterschiedlichen Kulturen über Jahrtausende als Begräbnisstätte. Weitere Infos findet man im Archäologischen Museum in Oldendorf.
Unsere Reise neigt sich ihrem Ende zu. Vorher besuchen wir aber noch die Schwindebachquelle, eine der wasserreichsten Quellen Niedersachsens. Am landschaftlich schön und leicht zugänglichen Quelletopf lässt sich beobachten, wie das Quellewasser aus dem sandigen Untergrund aufsteigt. Das Quellwasser hat ganzjährige eine Temperatur von knapp 10 Grad und friert daher nie zu.
Bispingen bietet Deutschlands größte Indoor-Skihalle, ein Kartcenter, das Abenteuerland Lüneburger Heide, „Das verrückte Haus“, in dem die Welt auf dem Kopf steht, und vieles mehr.
Auch das Heidedorf Wilsede gehört zu Bispingen. Der Ort ist autofrei und nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Pferdekutsche zu erreichen und gleicht einem bewohnten Museumsdorf.
Wer nach so viel Natur noch einmal etwas Aufregendes erleben möchte, ist in Bispingen richtig. Auch dieser Heide Ort hat Naturschönheiten zu bieten. Der 169 m hohe Wilseder Berg (GPS 53.16782, 9.939293) ist die höchste Erhebung der nordwestdeutschen Tiefebene und ein beliebtes Ausflugsziel, der Totengrund (GPS 53.15476, 9.967527) am Rand des Wilseder Berg ein mystisches Tal mit einer der schönsten Heideflächen.
Wohnmobilstellplatz in der Nähe von Bispingen
Die Sudermühler Heide bietet noch einmal „Klassische Heide“ Fotomotive. Am Parkplatz des Hotels Hof Sudermühlen starten mehrere Wanderwege. Auch der angrenzende See, einer plätschernden Wassermühle, welche durch die "Schmale Aue" dem Hauptnebenfluss der Seeve angetrieben wird, eine Holzbrücke umrahmt von großen alten Bäumen und angrenzenden Weiden mit grasenden Pferden bieten Möglichkeiten für schöne Erinnerungsfotos.
Der Heideort Undeloh ist das touristische Zentrum im Kerngebiet der Lündeburger Heide mit vielen Lokalen und diversen Möglichkeiten Souvenirs einzukaufen. Zahlreiche Wander- und Radwege laden dazu ein, eine Tour in die Heide zu unternehmen. Im Heide-Erlebnis-Zentrum bietet eine kostenlose Ausstellung Wissenswertes über Entstehung der Heide in der Eiszeit bis zu den heutigen Erhaltungsmaßnahmen. Es werden hier aber auch Kutschfahrten durch die Heide angeboten. Für viele ist eine solche Fahrt ein Höhepunkt ihrer Reise in die Lüneburger Heide.
Der 1190 erstmals urkundlich erwähnte Ort ist geprägt von Fachwerkhäusern, alten Mauern und Bäumen. Zentral im Ort liegt die denkmalgeschützte Kirche St. Magdalenen. Dass Gotteshaus wurde ursprünglich nur aus Feldsteinen errichtet. Nachdem der Chor im 30jährigen Krieg zerstört worden war, wurde sie teilweise in Fachwerkbauweise wieder aufgebaut. Die älteste Glocke im freistehenden, hölzernen Kirchturm stammt aus dem Jahr 1490.
Das letzte Ziel unserer Heidetour ist das Tister Bauernmoor im Nordwesten der Lüneburger Heide.
Im knapp 600 Hektar großem Hochmoor, das im Jahr 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, kann man im Herbst von einem großen Beobachtungsturm die in ihre Schlafplätze einfliegenden Kraniche beobachten. Ein Besuch lohnt aber zu jeder Jahreszeit; immer gibt es viel zu entdecken.
Ab dem 1700 Jahrhundert wurde das Moor entwässert und trockengelegt. Es folgte der großflächige Torfabbau. Heute haben Wiedervernässungsmaßnahmen hier einen Lebensraum von besonderem Reiz und hohem Naturschutzwert geschaffen.
Das Tister Bauernmoor erschließt sich dem Besucher am besten vom Fußweg aus, der vom Parkplatz der Moorbahn knapp einen Kilometer ins Moor hinein führt. Unterwegs trifft man immer wieder auf Informationstafeln, die das Moor, seine Entstehung und Renaturierung sowie die Tiere und Pflanzen dieses Lebensraums anschaulich erklären.
Vor allem im Herbst wird das Moor zum "Vogelmoor". Von den Beobachtungstürmen am Ende des Weges, die einen schönen Überblick über das Gebiet bieten, lassen sich zur Zugzeit die nachts in den wiedervernässten Tümpeln des Gebiets einfliegenden Kraniche und Gänse beobachten. Sind es Frühjahr nur wenige Tiere, so sammeln sich im Herbst hier bis zu 10.000 dieser großen Vögel.
Die Beobachtungstürme stehen vor den Schlafgewässern der Kraniche. Von den Vorsammelplätzen auf den Feldern und Wiesen in der Umgebung kehren die Vögel mit Beginn des Sonnenunterganges zu diesen Schlafgewässern zurück, wo sie die Nacht sicher vor Fressfeinden im seichten Wasser verbringen. Wer früh aufstehen möchte, kann die Kraniche vor Sonnenaufgang wieder aufsteigen sehen. In kleineren Trupps verlassen sie dann laut trompetend die Seen, um wieder auf den Feldern nach Nahrung zu suchen.
Nicht nur im Frühjahr und im Herbst kann man hier Kraniche beobachten. Immer mehr Kraniche fliegen nicht weiter in den Norden, sondern bleiben hier in der Gegend um zu brüten.
Neben den Kranichen kann man hier vor alle Graugänse, Silberreiher, Graureiher beobachten. Mit etwas Geduld lassen sich aber auch andere Tiere, wie beispielsweise Kreuzottern, Ringelnattern, Waldeidechsen oder Libellen, darunter mit Glück auch die Nordische Moosjungfer entdecken.
Der nächste Wohnmobilstellplatz liegt rund 10 Kilometer weiter nördlich am Campingplatz des Ferienzentrum Heidenau
VG24/10.100
Besuche seit 15.8.24 (1.1.25: 123 / 1.1.26: 941
keine ZM -M2
1.1.25: 504 / 1.1.26: 2177