Adi als Junghund (5.- 7. Monat)

Adi von den Nuthewiesen ÖPi Österreichischer Pinscher Junghund Rüde

Unser Adi ist mittlerweile 7 Monate alt.

 

Seit 5 Monaten begleitet er uns nun schon durch unser Leben und auf unseren Reisen.

 

 

Mittlerweile ist er ein echter Junghund mit einer Schulterhöhe von 51 cm bei etwa 18 kg Gewicht. Laut Rassestandard erreichen Rüden der Rasse Österreichischer Pinscher zwar normalerweise maximal ein Stockmasse von 50 cm, unseren ÖPi scheint das aber wenig zu interessieren. Adi ist auf dem Weg, ein wahrhaft "stattlicher" Rüde zu werden.

 

Ansonsten entwickelt sich unser Adi bis heute erfreulicherweise sehr seiner Rasse entsprechend: Fremden gegenüber ist er vorsichtig bis misstrauisch, zuhause aber ein echtes Kuschelmonster. Er ist lernbegierig und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Er ist vorsichtig, hat aber selten wirklich Angst. Wird ihm aber doch einmal alles zu viel, läuft er nicht weg, sondern maximal nach Hause.

 

Auch kennt er als echter Pinscher bereits jedes Mauseloch in der Umgebung persönlich, hat er doch in alle schon mindestens einmal seine Nase hineingesteckt. Erwischt hat er aber noch keinen der kleinen Nager. Das kommt aber sicher noch.

 

Wenn möglich gehen wir einmal die Woche zu dritt in die Welpenschule der Emder Hundefreunde. Hier trifft Adi auf Hunde im gleichen Alter; wir bekommen von unserer kompetenten Trainerin Rita Schoone Anregungen zur weiteren Ausbildung und tauschen mit den anderen Hundebesitzern unsere Erfahrungen aus.

 

Aber natürlich ist auch an jedem anderen Tag ein wenig Üben angesagt. Die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Hierher beherrscht Adi schon ziemlich sicher. Meist lässt er sich auch gut abrufen. Nur wenn er gerade mit der Nase tief in einem Mauseloch steckt, stellt er auf Durchzug. Dann bleibt nur, sich eindringlich bemerkbar zu machen. Sobald Adi wieder "klar denken" kann, erinnert er dann sich auch daran, was wir von ihm wollen.

 

Ihn frei laufen zu lassen, ist mit Adi bisher kein Problem. Er entfernt sich nie weit von uns. Ordentlich an-der-kurzen-Leine-Gehen ist da schon schwieriger, aber auch das Üben wir immer wieder. Manchmal fahren wir auch extra in die Stadt, um auf Menschen, andere Hunde, Fahrzeuge und andere Dinge zu treffen, die uns in unserer ansonsten sehr ländlichen Umgebung selten begegnen. Adi soll ja kein reines "Landei" werden.

 

Seit einigen Tagen trainieren wir nun auch regelmäßig mit der Schleppleine. Auch wenn Adi sich meist stark an uns orientiert, soll die Leine uns helfen, ihn an neue Reize, wie den im Winter vor unserem Haus allgegenwärtigen und aufreizend auffliegenden Gänsen, plötzlich aufspringenden Hasen und äsenden Rehen zu gewöhnen und einem möglichen Jagdverhalten vorzubeugen. Wir wollen Adi und uns aber auch generell an an den Umgang mit der langen Leine gewöhnen, denn die nächste Brut- und Setzzeit kommt bestimmt.

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