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Im Spätsommer machen wir uns auf dem Weg nach Albanien. Unsere Reise führt uns nach ....
Hier ein paar Ideen für längere Touren:
und hier ein paar Ideen für kurze Tripps:
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Der Fluss Drâa entsteht im Hohen Atlas und speist ein rund 200 km langes Oasengebiet, das seit Jahrtausenden Lebensgrundlage für die dort lebenden Berber ist. Das Wadi (Tal) des Flusses ist etwa 1100 km lang und meist ausgetrocknet; als Fluss ist er nur bis Zagora erkennbar. Es gilt als eines der schönsten Marokkos.

Wir fahren den Abschnitt des Drâa‑Tals von M’Hamid über Zagora bis Ouarzazate. Unterwegs wechseln sich Palmenhaine und alte Berbersiedlungen ab, Ksars und Kasbahs (arabisch Bezeichnung für Festung; in Marokko meist aus Lehmziegeln erbaut), die dicht am Flusslauf stehen. Dazwischen immer wieder offene, trockene Landschaft. Genau diese Mischung aus Oase und Wüste hatten wir im Kopf, als wir an Marokko gedacht haben.
70 Kilometer vor der Provinzhauptstadt Ouarzatate übernachten wir auf einem kleinem Campingplatz:
Unser Wohnmobil-Stellplatz:
Ouarzazate ist eine Stadt im Süden Marokkos, am Übergang vom Hohen Atlas in die Sahara. Sie gilt als Tor zur Wüste und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Touren ins Drâa‑Tal, nach Zagora oder zu den Dünen von M’Hamid. Die 60.000-Einwohner-Stadt liegt auf 1.100 Metern Höhe.
Hier gibt es endlich wieder einen Carrefour‑Supermarkt. Nach Tagen mit begrenzter Einkaufsmöglichkeiten können wir hier Käse kaufen und unsere Bier‑ und Weinvorräte auffüllen. Entsprechend stehen vor dem Eingang Wohnmobil an Wohnmobil. Offenbar haben viele denselben Plan. Wir reihen uns ein und erledigen unseren Einkauf.
Von Ouarzazate geht es Richtung Nordwesten entlang des Atlas Gebirges.
Am Abend suchen wir einen passenden Stellplatz. Wir finden einen nagelneuen, auf einem Hügel gelegenen Platz mit einem unglaublichen Blick. Da die asphaltierte Straße noch nicht komplett fertig gestellt ist, gestaltet sich die Anfahrt ein wenig schwierig. Es geht über kleine Gassen durch ein ursprüngliches Dorf; aber der Weg hat sich gelohnt:
Unsere Stellplatz:
Nach einer Tasse Kaffee mit Rundumblick über das dicht besiedelte Tal geht es am nächsten Morgen weiter in Richtung Atlas-Gebirge.
Weiter geht es nun entlang des Flusses Dades, der ein weites Tal bildet, in dem sich Dorf an Dorf, Kasbah an Kasbah reiht, bevor sich das Tal zur Dadesschlucht verengt. Die fruchtbare Schlucht kann auf einer asphaltierten Straße gut befahren werden. Es geht vorbei an schönen Dörfern und grünen Feldern.
Kurz bevor wir in die eigentlich Schlucht gelangen, kommen wir an einem traditionellen Markt vorbei, auf dem nicht nur Lebensmittel, sondern auch Bekleidung und Gebrauchtes vom Handy bis zum Schlagbohrer angeboten wird. Welch ein Kontrast zu unserem Supermarkteinkauf in der Provinzhauptstadt am Tag zuvor.
Die Dades‑Schlucht gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften Marokkos. Sie liegt am Südrand des Hohen Atlas und ist berühmt für ihre dramatischen Felsformationen, grünen Oasen und natürlich die legendären Serpentinen, die sich spektakulär die Felswände hinaufschlängeln.
Charakteristisch sind die rötlichen, teils senkrechten Felswände, deren Farben sich je nach Tageslicht verändern. Der Verlauf des Tals wechselt zwischen engen - ähnlich eines Canyons - Passagen und breiteren Abschnitten, in denen Dörfer, Felder und Gärten direkt an den Fluss grenzen.

Besonders bekannt ist der obere Teil der Schlucht mit der markanten Serpentinen‑Straße, die sich in engen Kehren den Hang hinaufzieht. Die Region bietet unendlich viele Fotomotive. Die Straße selber ist gut auch mit größeren Fahrzeugen zu befahren. Die Region gilt als fester Bestandteil vieler Rundreisen durch den Süden des Landes.
Eine Baustelle auf halber Strecke macht die Fahrt aber doch etwas abenteuerlich. Um sicherzugehen, erkundigen wir uns, bevor wir weiterfahren, beim Fahrer eines uns entgegenkommenden alten Feuerwehrfahrzeugs aus Österreich nach dem Straßenzustand. "Kein Problem" heißt es. Das stimmt. Trotzdem, neben den Baumaschinen gähnt ohne Leitplanke der Abgrund.
In den Orten gibt es einige Campingplätze und Hotels. Wir aber suchen die Einsamkeit und übernachten auf einem ruhigen Platz abseits der Straße.
Unser Übernachtungsplatz:
Bei Msemir endet die befestigte Straße durch das Dades-Tal. Wir denken einen Moment darüber nach umzukehren, denn vor uns erstreckt sich nicht nur eine Piste, sondern auch der Atlas mit Bergen bis knapp 4.200m Höhe. Solche Gedanken werden aber schnell von den den übrigen Mitgliedern unseres Sprinter-Teams beiseite gefegt und es geht für uns alle weiter in Richtung Hochgebirge.
Für diejenigen, die anders über den Hohen Atlas fahren möchte, haben wir folgende Strecken recherchiert. Die wichtigsten Verbindungen über den Hohen Atlas sind die N9, die R203 und die N13:
Alternative Strecken über den Hohen Atlas:
Wir trauen uns fahren über die nicht asphaltierte Piste.
Erneut angeführt von Dennis fahren wir über unbefestigte Serpentinen vorbei an einer atemberaubenden Hochgebirgs-Kulisse bis hinauf auf einen Pass in 2900 Meter Höhe. Zu häufig sollte man nicht nach unten schauen, denn meist geht es neben der Piste steil bergab - selbstverständlich OHNE Leitplanke.
Kurz nach der Passhöhe treffen wir auf einen Wanderer aus Frankreich, der auf eine Mitfahrgelegenheit hofft,. Wir stellen fest: Es gibt immer noch Menschen, die deutlich verrückter sind als wir. Natürlich nimmt Dennis ihn mit, denn er hat ja noch einen Sitz frei.
Fast zeitgleich leuchtet bei unserem Paul die Motoröllampe auf. Auch die manuelle Kontrolle zeigt: unserer Ölstand ist niedrig. Nach dem erneuten Starten erlischt die Lampe; wahrscheinlich standen wir wirklich nur zu steil am Berg. Trotzdem: Vorsichtig und entgegen der Gewohnheit von Dennis und Phil ausnahmsweise auch gaaaanz langsam geht es für uns weiter.
Nach etwa 60 Kilometern endet die Piste in einer ärmlich wirkenden Siedlung, in der wir sofort von bettelnden Kindern umringt werden.
Auch die nächsten Orte zeigen, dass der Tourismus hierher noch nicht vorgedrungen ist, zu schwierig ist die Zufahrt. Trotzdem finden wir einen schönen Übernachtungsplatz am See Tislit auf etwa 2300 m Höhe auf einem aufgegebenen Campingplatz. Dennis perfektioniert hier unser Pizzarezept und wir erleben wieder einmal einen tollen Abend dicht unter dem Sternenhimmel.
Leider hinterlässt die Nacht in so großer Höhe bei uns ihre Spuren. Wir alle sind am nächsten Morgen ziemlich gerädert; Dennis ereilt Montezumas Rache. Aber auch solche Dinge gehören zum Reiseleben nun mal dazu.
Unser Stellplatz:
Eigentlich wollten wir noch Fes und Chefchaouen anschauen, aber aus persönlichen Gründen mussten wir abbrechen und sind den schnelleren Weg über Asilah Richtung Tarifa und weiter nach Spanien gefahren.
Und genau deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was wir verpasst haben:
Chefchaouen gilt als eine der ruhigsten und fotogensten Städte Marokkos. Die blau gestrichene Altstadt, die engen Gassen und die Lage im Rif‑Gebirge sollen eine entspannte Atmosphäre schaffen, die sich deutlich von den großen Städten unterscheidet.
Viele Reisende beschreiben Chefchaouen als einen Ort, an dem man ohne großen Aufwand durch die Medina schlendern und die Farbwelt auf sich wirken lassen kann - also ein Paradies für Fotografen.
Fès dagegen steht wohl für das komplette Gegenteil: dicht, laut aber historisch beeindruckend. Die Medina zählt zu den größten Nordafrikas und ist ein komplexes Geflecht aus Handwerksvierteln, Märkten und jahrhundertealten Gebäuden. Wer dort unterwegs ist, erlebt eine lebendige Stadt, die tiefe Einblicke in das traditionelle marokkanische Leben bietet.
Wir werden auf jeden Fall zurück kommen und uns vor allem den Norden Marokkos noch einmal genauer anschauen.
weiter zum ...
N24/10.000
1.1.25:514 / 1.1.26: 1559
keine ZM-M
Besuche seit 13. 6. 24: (1.1.25: 110, / 1.1.26: 2083