Marienburg und Oberländer Kanal bei Elblag

Marienburg in Malborg
Marienburg in Malborg

Oberländischer Kanal bei Elblag
Oberländischer Kanal bei Elblag

Heute verabschieden wir uns nun endgültig von der Ostsee. Wir fahren zurück über die Frische Nehrung vorbei an der Gedenkstätte des KZ Struthof und dann in Richtung Malbork. Hier liegt mit der Marienburg am Fluss Nogat eine im 13. Jahrhundert erbaute Burg des Deutschen Ordens, die heute zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die imposant gelegene, weitläufige Anlage ist der größte Backsteinbau Europas. Wir sehen von einer Besichtigung ab und begnügen uns mit einem Blick von außen. Obwohl direkt vor den Toren der Burg ein Stellplatz liegt, ist uns das hier doch zu viel Getümmel. Auch dass man sofort versucht, uns auf einen kostenpflichtigen (und wie wir später hören, auch für einen kurzen Stopp sehr teuren Parkplatz) zu lotsen, gefällt uns nicht.

 

Wir wühlen daher ein wenig im Reiseführer und da dieser zum Thema Natur etwas schwach auf der Brust ist, wenden wir uns der Technik zu und fahren zum Oberländer Kanal, einem technischen Wunderwerk vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Um den Bau einer Vielzahl aufwendiger Schleusen zu vermeiden, entwickelten die damaligen Ingenieure eine durch Wasserkraft betriebene Seilbahnanlage für Schiffe, bei der diese auf auf Schienen laufende Rollwagen in fünf Etappen über schiefe Ebenen direkt vom Wasser ins höher bzw. tiefer gelegene nächste Wasser transportiert werden. Nirgendwo sonst, außer vielleicht in  Werner Herzogs "Fizcarraldo", werden sonst Schiffe derart über Land transportiert.

 

Wir können beobachten, wie die Schiffe im wahrsten Sinn des Wortes „über die Wiese“ gezogen werden.

 

Unser Stellplatz:

  • Jeloniki: Parkplatz am Oberländer Kanal
    (N 54° 02''14',  O 19°34''28)

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Fotogalerie Öberländer Kanal / Elbag