Tierra de Campos - die Rückreise beginnt

Tierra de Campos Hochebene Raubvögel Ornithologie Vogelbeobachtung

Tierra de Campos

 

Für uns hat nun definitiv die Rückreise begonnen. Da wir kilometersparend und mautfrei unterwegs sein wollen, entscheiden wir uns für eine Route durch Nordspanien abseits der Küste. Die Strecke führt uns durch die Tierra de Campos, eine fruchbaren Hochebene, die praktische kein Bodenrelief aufweist und in der auf riesigen Feldern hauptsächlich Getreide angebaut wird. Dies klingt öde und so erweist sich unsere Fahrt auch zu Beginn etwas zäh.

 

Lässt man sich aber auf die Region ein, so hat die Landschaft mit ihren weit verteilten Ortschaften, die man eher in nordafrikanische Steppengebiete verorten würde durchaus ihren Reiz und es gibt Interessantes zu entdecken. Auf den noch brachliegenden Feldern gibt es beispielsweise eine große Zahl von Raubvögeln, darunter viele Milane zu sehen. An der Laguna de Nava soll es unter anderem Großtrappen geben. Da wir aber nur einen Kurzstopp einlegen, bekommen wir weder diese noch die an den Aussichtspunkten angekündigten Kraniche oder diversen Entenarten zu sehen. Bei unserem Besuch am frühen Nachmittag drehen lediglich ein paar Löffelenten ihre Runden.

 

Im Zentrum der Region liegt die Provinzhauptstadt Palencia, deren lebendige Fußgängerzone zu einem abendlichen Spaziergang einlädt. Unter anderem gibt es eine gotische Kathedrale zu besichtigen; den Fluss Carrión, der die Altstadt von der Neustadt trennt, überspannt eine Brücke aus römischer Zeit, die zu Fuß überquert werden kann.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Palencia: SP am Park, zentrumsnah auf Großparkplatz, zweckmässig und mit VE
    (N 42°00'15.0", W 4°32'05.2")

Fotos: