Ohne Umbau zur Trenntoilette

so machen wir unsere Chemietoilette zur Trenntoilette


Ohne Umbau zur Trenntoilette
unsere Thetford Toilette C 400

Sobald Wohnmobilfahrer ins Gespräch kommen, dauert es selten lange, bis ein Thema garantiert auf den Tisch kommt: die Toilette. Verständlich, denn kaum etwas beeinflusst den Komfort und die Nachhaltigkeit unterwegs so sehr wie die Wahl des passenden Systems.

 

Seit einigen Jahren zeichnet sich ein klarer Trend ab: Immer mehr Camper steigen auf Trenn‑, Trocken‑ oder Komposttoiletten um. Auch wir haben uns gefragt, ob es Zeit wäre, unsere Thetford C400 Kassettentoilette zu ersetzen.

 

Also haben wir auf Messen verschiedene Modelle ausprobiert, Selbstbaulösungen unter die Lupe genommen und mit Freunden gesprochen, die bereits umgerüstet haben. Doch am Ende kam alles ganz anders:


Vorteile einer Trenntoilette

und wie ist das mit dem Geruch?

"Umbau" einer Thetford Toilette zu einer Trenntoilette
der Vorläufer der Trenntoilette: das Plumpsklo

Unterhalten sich zwei Wohnmobilfahrer dann dauert es meist keine 5 Minuten und man ist beim Thema "Toilette". Das Thema ist brandaktuell, denn seit einiger Zeit geht der Trend beim Wohnmobil zur Trenn- oder Trockentoilette. Auch viele Komposttoiletten findet man heute in modernen Fahrzeugen.

 

Auch bei uns war das lange Thema. Was wir daraus gemacht haben, lest ihr hier:


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So machen wir unsere Chemietoilette zur Trenntoilette

einfach und für jeden realisierbar

Unsere Freundin Irene W. aus Bayern brachte uns auf die Idee:

 

Wir in einer Trenntoilette trennen wir jetzt das "Feste" vom "Flüssigen", allerdings in unserer alten Chemietoilette von Thetford.

 

 

Warum und wie wir das machen, erklären wir hier:


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Schon gewußt?


die alte Toilette aufpeppen:

Thetford Fresh-up-Set

Das wissen nur wenige:
Thetford bietet einen "Fresh-up-Set" (1 Kassette und 1x WC-Sitz) zum reduzierten Preis für alle Modelle an:

*bezahlte Werbung



mehr Tipps:

Reiseinspirationen 2026:

Diese Ziele solltest Du Dir anschauen:


Hier ein paar Ideen für längere Touren:

und hier ein paar Ideen für kurze Tripps:


kurz & hilfreich auf den Punkt gebracht



Praktische Helfer für das Wohnmobil:


Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, braucht viele praktische Helfer. Unsere seit Jahren erprobtes Zubehör machen den Reisealltag deutlich leichter. Wähle unter diesen Themen:



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noch ein guter Tipp:

All Terrain Reifen auf unserem 4x4 Sprinter

Welche Erfahrungen haben wir gemacht.

unser Paul mit AT-Reifen
unser Paul mit AT-Reifen

Unser 4x4 Sprinter wurde serienmäßig mit dem Continental Vanco Winter 2 ausgeliefert. Diese waren allerdings bereits nach 35.000 km runter gefahren und es musste ein neuer Reifen her:



unsere erste Alternative:

Bridgestone M723


Unser damaliger Reifenhändler empfahl uns für unser Fahrprofil – überwiegend Straße, aber immer wieder auch Feldwege und Schotterpisten – den Bridgestone M723, einen deutlich grobstolligeren Ganzjahresreifen. Mit diesem Reifen legten wir rund 60.000 Kilometer zurück und waren mit seiner Leistung durchweg sehr zufrieden. Als es schließlich Zeit für einen Ersatz war, mussten wir jedoch feststellen, dass Bridgestone den M723 inzwischen vom Markt genommen hatte. Damit begann für uns die Suche nach einer passenden Alternative.

 

Wer - wie wir - mit einem 4x4 Sprinter unterwegs ist, kennt die Herausforderung: Das Fahrzeug soll zuverlässig auf der Straße laufen, gleichzeitig aber auch dort bestehen, wo der Asphalt endet. Genau hier kommen AT-Reifen (AT steht für All Terrain) ins Spiel. 


Soll es ein AT-Reifen werden?

Unsere Gedanken zum Thema


Infobox: All-Terrain Reifen:

All‑Terrain‑Reifen (AT‑Reifen) sind für Fahrer wie uns gedacht, die ihr Fahrzeug sowohl auf Straßen als auch abseits befestigter Wege nutzen. Auf Asphalt fahren sie zuverlässig, bieten aber gleichzeitig auf Schotter, Waldwegen und leichtem Gelände deutlich mehr Grip als klassische Straßenreifen. Die verstärkten Flanken machen die Reifen widerstandsfähiger gegen u-a. Steine oder Kanten (Bordsteine :-)). Das gröbere Profil sorgt für bessere Traktion auf losem Untergrund. 

Viele AT‑Reifen tragen außerdem das 3PMSF‑Symbol.

3PMSF‑Symbol:
Bergpiktogramm mit Schneeflocke - das Symbol für Wintertauglichkeit. Es gilt in vielen Ländern als gesetzliche Voraussetzung für winterliche Straßen) 

 

Auf unseren Reisen mit „Paul“ haben wir schnell gemerkt, dass normale Straßenreifen an ihre Grenzen stoßen, sobald wir Schotterpisten, Feldwege oder Naturpfade befahren. AT-Reifen dagegen bieten durch ihr grobstolliges Profil deutlich mehr Traktion – egal ob auf Sand, Matsch oder losem Untergrund. Gerade bei einem schwereren Fahrzeug wie unserem aufgelasteten Sprinter wäre das ein entscheidender Vorteil. Dazu kommt, dass die Reifen durch ihren etwas größeren Umfang ein paar Zentimeter zusätzliche Bodenfreiheit bringen. Nicht viel – aber zumindest etwas.

 

Ein weiterer Pluspunkt eines AT-Reifens ist die Robustheit. Viele AT-Reifen sind so gebaut, dass sie Laufleistungen von über 60.000 Kilometern erreichen. Für uns als Dauerreisende bedeutet das weniger Sorgen um ständigen Reifenwechsel.

 

Uddate:
Leider hat sich hat sich bei uns nicht bewahrheitet, bei uns war nach 40-50.000 Kilometer Schluss, das die Reifen dann einfach zu laut waren.  

 

Praktisch ist auch die Ganzjahrestauglichkeit:

Unser Wahl, der BG Goodrich trägt das 3PMSF‑Schneeflocken-Symbol (siehe oben) und darf damit auch im Winter gefahren werden. Wer wie wir quer durch Europa reist, spart sich so den saisonalen Reifenwechsel, vor allen wenn man im Winter erst durch die Alpen und Pyrenäen und anschließend in den Süden fährt.

 

Und ja - der Look spielt ebenfalls eine (kleine) Rolle. Die grobstolligen Reifen verleihen dem Sprinter schon ein markantes Offroad-Outfit.

 

Nachteile des AT-Reifens

Auf Asphalt sind AT-Reifen lauter und weniger komfortabel, das grobe Profil erzeugt Vibrationen und Fahrgeräusche. Auch die Bremswege verlängern sich im Vergleich zu klassischen Straßenreifen. Außerdem steigt durch den größeren Rollwiderstand der Kraftstoffverbrauch leicht an. 

 

Update:

Weiter kommt hinzu, dass das Geradeausfahren etwas schwerer ist. Man muss konzentrierter Fahren, da das Fahrzeug nicht mehr stur geradeaus fährt. 

 

Für uns überwiegen die Vorteile klar. Wir sind oft auf abgelegenen Wegen unterwegs, suchen Plätze abseits der großen Straßen und wollen uns nicht ständig Gedanken machen, ob der Untergrund passt. AT-Reifen geben uns die Sicherheit, einfach loszufahren – egal ob Asphalt, Schotter oder Waldweg. Sie machen unseren Sprinter geländegängiger, robuster und vielseitiger. Genau das ist es, was wir für als Naturfotografen brauchen.

 

Wir haben uns entschieden:


der soll es werden:

BF Goodrich KO2


Die Suche nach passenden Reifen gestaltete sich schwieriger als erwartet, denn für die in unseren Fahrzeugpapieren eingetragene Reifengröße waren keine AT-Modelle mit geeignetem Lastindex verfügbar. Auf Empfehlung von Christian Appel vom Reifencentrum Appel in Mannheim, der selbst einen 4x4 Sprinter fährt, entschieden wir uns schließlich für den BF Goodrich KO2. Da dieser Reifen für unseren Sprinter nur in der Dimension 245/75 R16 erhältlich ist, war eine offizielle Eintragung in die Fahrzeugpapiere erforderlich.


Nicht ganz einfach:

Eintragung der neuen Reifen


Andere 4x4-Sprinterfahrer haben uns berichtet, dass die Eintragung dieser Reifen oft stark vom jeweiligen TÜV-Prüfer abhängt. In vielen Fällen wird zusätzlich eine kostenpflichtige Tachoangleichung verlangt. Der Prüfer, bei dem wir zuerst angefragt haben, erklärte uns glatt, dass eine Eintragung dieser Reifengröße für unseren Sprinter nicht möglich sei.

 

Zum Glück konnten wir auf die Unterstützung von Christian Appel zählen. Er begleitete uns mit unserem „Paul“ direkt zum TÜV in seiner Nähe – und dort erhielten wir die Eintragung ohne Schwierigkeiten und sogar ohne die geforderte Tachoangleichung.


Erste Erfahrungen:


Zunächst konnten wir den robusten Ganzjahresreifen nur auf der Straße testen. Dort überzeugte er uns sofort durch sein Fahrverhalten und war sogar leiser als der zuvor montierte Bridgestone. Auf Feldwegen und im Gelände vermittelte die widerstandsfähige Reifenflanke zusätzlich Sicherheit – wir mussten uns keine Sorgen mehr machen. Auch bei Regen zeigte der Reifen bislang keinerlei bemerkbare Schwächen.

 

Auffällig war anfangs lediglich, dass er durch die abgerundete Seitenwand etwas schwammiger auf der Straße liegt. Dieser Eindruck entsteht jedoch nur im direkten Vergleich mit anderen Reifen und verschwindet nach kurzer Eingewöhnung.

 

Da wir in der erster Zeit abseits ungeteerter Straßen kaum unterwegs waren, konnten wir zu seinem Verhalten im Gelände vorerst keine eigenen Erfahrungen machen.

 

Update:

Auf unseren Fahrten durch Skandinavien haben wir festgestellt, dass der Reifen auf dem dortigen rauen Asphalt deutlich schneller an Profil verliert.


Marokko und die Sahara


AT Reifen auf einem 4x4 Allrad Sprinter
Mit den neuen Reifen in der Sahara:

2020 waren wir in Marokko und sind dort durch Teile der Sahara gefahren. Abgelassen auf 1,5 bar gab es nie Probleme, Reifen und Allrad haben sich überall durchgewühlt.


Video



Update:

Unsere Erfahrungen nach rund 150.000 Kilometern


Inzwischen sind wir rund 150.000 Kilometer auf dem AT-Reifen gefahren. Vorne haben wir jetzt das 4. Paar, hinten erst das 3 Paar.

 

Der Grund:

Vorne benötigen wir etwa alle 40.000 bis 50.000 Kilometer ein neues Reifenpaar, während die hinteren erst nach 60.000 bis 70.000 Kilometern gewechselt werden müssen. Nach rund 45.000 Kilometern sind die Vorderreifen zwar noch nicht vollständig abgefahren, doch sie werden deutlich lauter. Die Geräuschkulisse im Fahrerhaus ist dann spürbar unangenehmer, sodass wir uns in solchen Fällen meist für einen Wechsel entscheiden. Je nach Situation lassen sich die gebrauchten Vorderreifen zunächst noch hinten montieren, sodass nur vorne neue Reifen erforderlich sind.

 

Grundsätzlich sind wir sind von dem Reifen so begeistert, dass wir uns jedes Mal wieder für diesen Reifen entschieden haben.


unsere Empfehlung beim Kauf eines Sprinters:


Wir empfehlen jedem, der sich für einen 4x4 Sprinter als Basisfahrzeug entschieden hat, diese Reifengröße gleich von vorne herein eintragen zu lassen. Damit sollte ein Umstieg auf AT-Bereifung jederzeit möglich sein.

 

Es steht bei uns wieder ein Reifenwechsel an. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass es einen Nachfolger des BF Goodrich KO2 geben soll: den BF Goodrich KO3. 


Januar 2026: / Kilometerstand: 294.000 km

BF Goodrich bringt neuen Reifen auf den Markt:


Der neue Reifen soll an mehreren Punkten weiterentwickelt worden sein und in wichtigen Bereichen Verbesserungen bringen. Die folgenden Unterschiede habe ich bereits recherchiert:

  • Das Profil des KO3 wurde überarbeitet. Laut Hersteller soll das neue Design auf losem Untergrund mehr Traktion liefern und sich bei schweren Fahrzeugen stabiler verhalten. Auch die Selbstreinigung des Profils soll verbessert worden sein, was auf Schotter, nassem Gras oder ausgefahrenen Wegen Vorteile bringen dürfte. Wie groß der Unterschied im Alltag tatsächlich ist, wird sich zeigen.
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Robustheit. Die Seitenwände des KO3 wurden verstärkt und sollen noch widerstandsfähiger gegen Steine, Kanten und mechanische Belastungen sein als beim KO2. Für Fahrzeuge, die regelmäßig auf unbefestigten Wegen unterwegs sind und / oder viel Gewicht auf der Hinterachse tragen, könnte das ein spürbarer Vorteil sein.
  • Auch die Laufleistung soll beim KO3 höher ausfallen, was sicherlich nicht schlecht ist, da wir eher schlechte Erfahrungen mit der Laufleistung gemacht haben.
  • Auf der Straße soll der KO3 laut ersten Meldungen etwas ruhiger laufen, auch wenn der Unterschied vermutlich nicht riesig sein wird.
  • Beide Reifen tragen weiterhin das 3PMSF‑Symbol (siehe oben), wobei der KO3 in Tests eine bessere Winterperformance zeigen soll. Wie sich das im realen Winterbetrieb auswirkt, bleibt abzuwarten.
  • Da der KO3 noch neu ist, wird das Größen- und Traglastangebot nach und nach erweitert. Viele Dimensionen sollen mit höheren Load‑Index‑Werten kommen, was für Wohnmobile und schwere Vans interessant sein könnte.

Wie groß diese Verbesserungen im Alltag wirklich sind, wird sich erst mit zunehmender Praxiserfahrung zeigen. In unserer Größe habe ich den KO3 bisher allerdings noch nicht gefunden – er soll aber nach und nach verfügbar werden. Bis dahin hoffe ich, dass unser aktueller Satz noch etwas durchhält.

 

 

Der KO2 soll parallel erhältlich bleiben und etwas günstiger sein. 


weitere Themen:




Internet im Wohnmobil




Dinge im Wohnmobil, die wir dabei haben


Es handelt sich hierbei um einen Erfahrungsbericht und somit um unbezahlte Werbung.


ZM/7500

 

 

 

 

 

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1 Umsatzsteuerbefreit gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung)