Entlang des Inn ins Skiparadies St. Anton

 Nach einer ruhigen Nacht, in der wir aufgrund der großen Höhe aber doch nur einen leichten und unruhigen Schlaf gefunden haben, entscheiden wir uns kurzfristig doch nicht über das nur 20 km entfernte Davos weiter durch die Schweiz zu fahren. Statt dessen wenden wir uns erneut Richtung Osten und fahren zurück nach Österreich, da wir so noch den ein oder anderen Pass vor uns haben.

 

Unser Weg führt uns entlang des Inn durch auch im Herbst noch saftige Wiesen und sehenswerte Orte vorbei an der Schweizer Enklave Samnaun in Österreich, die als Zollausschlussgebiet zum zollfreien Einkauf einlädt, bis nach Landeck. Statt durch den vignettenpflichtigen Tunnel nehmen wir die sich entlang des Bergmassiv schlängelnde Straße L76, die aufgrund von Felsabbrüchen für zwei Jahre gesperrt war und gerade erst wieder eröffnet ist. Entlang der Strecke wird immer noch an der Sicherung der Felswände gearbeitet.

 

Vor uns liegt nun das bekannte Skigebiet von St. Anton im Arlberg, wo grüne Pisten und geschlossenen Hotels und Läden den hier im Winter herrschenden Trubel nur erahnen lassen. Mit dem Arlbergpass (1793m) und dem Hochtannbergpass (1675m) lassen wir hier nun auch die letzten beiden Alpenpässe auf dieser Reise hinter uns.

 

Wir verlassen das Hochgebirge in Richtung Allgäu, wo wir in Steibis auf einem offiziellen Wohnmobilstellplatz übernachten, dessen netter Betreiber selbst Wohnmobilfahrer ist.

 

Unser Stellplatz:

Steibis: Offizieller Stellplatz gegen Gebühr, VE an der Autowerkstatt des Betreibers gegen Gebühr