Fazit einer tollen Reise



Als wir losfuhren, hatten wir grob die Lofoten als Ziel gesetzt. Wir waren aber im Zweifel, ob wir es wirklich so weit nach Norden schaffen würden. Nie hätten wir gedacht, dass wir am Ende am Nordkap stehen und die Lofoten auf unserem Rückweg gen Süden besuchen würden.

 

Norwegen wartet mit spektakulären Landschaften auf. Hier gibt es Postkartenästhetik en gros. Entsprechend treten sich aber auch die Touristen gegenseitig auf die Füße und machmal hat man fast den Eindruck, mehr als Einkommensquelle denn als Gast angesehen zu werden. 

 

Schweden hingegen  ist für uns das Land der eher stillen Schönheit. Aufgeräumt, organisiert - einfach nett ist es hier. 

 

Norwegens unter Schutz gestellte Natur ist entsprechend dem Gedanken des skandinavischen Jedermannsrecht für jeden "benutzbar"; das touristische Angebot reicht selbst in abgelegenen Gegenden von Wandern bis  Rafting. Jedermann kann hier etwas erleben, es wird aber nicht versucht, Jedermann Natur nahezubringen.

 

Anders in Schweden. Auch hier gilt das Jedermannsrecht. Auch hier steht der Zugang zur Natur jedem offen. Neben der Zugänglichkeit, die hier auch Menschen mit Behinderung einschließt, wird Natur aber nahegebracht und zumindest der Versuch unternommen, sowohl Wissen als auch Verständnis zu vermitteln.

 

Letztendlich hat es uns in Lappland, egal ob schwedisch oder norwegisch, am Besten gefallen. Die rauhe Landschaft dort hat uns gefangen genommen. Unsere Sympathie aber gehört Schweden.

 

Die beste Reisezeit für Schweden, Norwegen, Lappland und das Nordkap:

Wir haben es richtig gemacht. Wir sind Anfang Mai gestartet und sind Juli wieder zuhause gewesen. Die Straßen waren im Wesentlichen schneefrei, die Temperaturen nach dem Winter schon angenehm, es war nicht viel los, da noch keine Schulferien waren und ... ganz wichtig: Mücken waren noch nicht aktiv.

 

 

 

Insidertipps zu Skandinavien: hier

 

 

Zu unseren anderen Reisen nach Schweden:

 

 

Das könnte Dir auch gefallen:

 $

Hits seit dem 21.10.2019: