Highlights in Spanien und Portugal

auf einer Karte


Auf unseren Reisen mit dem Wohnmobil durch Spanien und Portugal haben wir einiges gesehen. Hier eine Übersicht unserer Highlights mit Tipps, Routen und Stellplätzen mit GPS-Daten.

 

Klicke auf ein Fähnchen auf der Karte:


Die Regionen Spaniens

Spanien: Katalonien mit dem Wohnmobil

von den Pyrenäen bis zum Ebro-Delta

Mit dem Wohnmobil in Katalonien
Berge und Meer - das ist Katalonien
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Spanien: Die Ostküste bis nach Andalusien

Tipps für Reisen um Valencia und entlang der Costa Blanca

Mit dem Wohnmobil in Spanien
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Spanien: Andalusien - der Osten

Wüsten, grandiose Landschaften und hohe Berge

Mit dem Wohnmobil in Andalusien
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Spanien: Andalusien - Mitte

Weiße Dörfer, Steinböcke, Flamingos und mehr ...

Mit dem Wohnmobil in Andalusien
typisch: die weißen Dörfer
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Spanien: Andalusien - der Westen

von Tarifa über den Doñana Nationalpark bis nach Portugal

Mit dem Wohnmobil in Andalusien
El Rocio im Donana Nationalpark
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Spanien: Doñana Nationalpark und El Rocío

Ein Paradies für Naturliebhaber und ein Ort, der aus der Zeit gefallen ist.

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die Extremadura

eine der schönsten Landschaften Spaniens

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Nationalpark Monfragüe

Geier, Adler und viel mehr ...

Gänsegeier in der Extremadura
Gänsegeier in der Extremadura
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Spanien: der Nordwesten

von Santiago de Compostella in die  Pyrenäen

Blick vom Mirador Orellán
Blick vom Mirador Orellán
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Spanien: Pyrenäen - der Westen

Bergklöster, Nationalparks, spektakuläre Landschaften ...

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Spanien: Pyrenäen - der Osten

Gänsegeier, Dinosaurierspuren und mehr

Mit dem Wohnmobil in den Pyrenäen
Einsame Gehöfte entlang der Route
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Die Regionen Portugals

Portugal (1): Mit dem Wohnmobil an der Algarve

Teil 1 - die Südküste

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Portugal (2): Der Westen der Algarve

Tipps, Stellplätze und mehr ...

Mit dem Wohnmobil in der Algarve
lange, einsame Strände
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Portugal (3): Im Hinterland des Alentejo

rund um den Naturpark Vale do Guadiana

Mit dem Wohnmobil in Portugal
Windmühle in Castro Verde
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Portugal (4): der Alentejo

von Süd nach Nord

mit dem Wohnmobil im alentejo
der alte Hafen von Cais Palafítico da Carrasqueira
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Portugal (5): Zentralportugal

Entlang der Küste vom Tejo bis nach Nazaré

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Portugal (6): der Norden

die Küste, entlang des Douro zu den Historischen Dörfern Portugals

Mit dem Wohnmobil im Norden Portugals
die typischen Boote im Norden
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Reisetipps:


Reiseinspirationen 2026:

Diese Ziele solltest Du Dir anschauen:


Hier ein paar Ideen für längere Touren:

und hier ein paar Ideen für kurze Tripps:


kurz & hilfreich auf den Punkt gebracht



Praktische Helfer für das Wohnmobil:


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Neu: 30 Roadtrips durch Europa

10 der vorgestellten Touren stammen von uns!


  • Gemeinsam mit fünf weiteren Autoren präsentieren wir in diesem Wohnmobilführer 30 ausführliche Touren und 30 zusätzliche Routenvorschläge quer durch Europa.

  • 10 Touren haben wir beigesteuert

  • gebundene Ausgabe, 224 Seiten


Alle unsere Reiseländer auf einer Karte:

Nutze die Karte oder scrolle weiter nach unten:


auch interssant:

Polen: Entlang der deutsch-polnischen Grenze

mit den Nationalparks Warthemündung und Unteres Odertal

Mit dem Wohnmobil entlang der Oder

Die einzelnen Etappen der Reise:

alternativ:



Niederschlesische Heide


Niederschlesische Heide und Muskauer mit dem Wohnmobil
Warnung vor dem Wolf in den Niederschlesische Heide

Das Motto der heutigen Etappe heißt „Wald“. Wir fahren durch die Niederschlesische Heide (Bory Dolnośląskie), mit einer Fläche von rund 1.700 einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas. Diese Region Polens besteht aus ausgedehnten Kiefer- und Laubwäldern, dichten Heideflächen, Mooren und zahlreichen Teichen, geprägt von sandigen Endmoränenlandschaften. Das dünnbesiedelte Gebiet bietet wichtigen Lebensraum für seltene Arten wie Wolf, Schwarzstorch, Seeadler und Ziegenmelker; besonders die ehemaligen Truppenübungsplätze stellen für viele dieser Arten einen geschützten Lebensraum dar.

 

Auf unserer Fahrt über die holprigen Wege aus alter Zeit bekommen wir zwar nur die entsprechenden Warnschilder zu Gesicht, doch die Vorstellung, dass hier tatsächlich Wölfe leben, sorgt bei uns trotzdem für ein leicht mulmiges Gefühl.


Muskauer Faltenbogen


Weiter geht es für uns durch den Geopark „Muskauer Faltenbogen“, ein eiszeitliches Stauchendmoränengebiet, das sich bogenförmig über deutsches und polnisches Gebiet erstreckt und vor rund 340.000 Jahren während der Elster-Kaltzeit entstand. Durch den enormen Druck des vorrückenden Gletschers wurde der Untergrund regelrecht aufgefaltet, sodass hier heute geologische Schichten sichtbar werden, die andernorts tief im Boden verborgen liegen. Dadurch treten Braunkohle, Ton, Sand und sogar eisenhaltige Sande an die Oberfläche, die viele der Seen und Gewässer im Gebiet charakteristisch färben.

 

Zwischen den aufgewölbten Moränenzügen liegen zahlreiche, oft künstlich entstandene Seen, die durch den früheren Braunkohletagebau und die mineralischen Ablagerungen ihre markanten Farben erhalten – von türkis bis rostrot. Der Muskauer Faltenbogen ist heute UNESCO Global Geopark und gilt als eines der eindrucksvollsten Beispiele für glaziale Deformationslandschaften in Europa.

 

Durch das gesamte Gebiet ziehen sich gut ausgebaute Fahrrad- und Wanderwege, die immer wieder zu attraktiven Rastplätzen, Aussichtspunkten und geologischen Informationsstationen führen. So lässt sich die besondere Landschaftsform nicht nur erleben, sondern auch verstehen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Groß Schacksdorf-Simmersdorf / Deutschland: Reisemobilplatz Szonn, gebührenpflichtiger, privater Stellplatz auf Wiese neben Wohnhaus mit VE und Strom GPS 48.782218, 8.203772

Rund um den Nationalpark Warthemündung


Rund um den Nationalpark Warthemünd mit dem Wohnmobil
Mit der Fähre über die Oder

Unsere Reise neigt sich dem Ende zu und so führt uns unser Weg auf der verbleibenden Strecke nun entlang der deutsch-polnischen Grenze. Leider sind Stell- und Campingplätze auf der polnischen Seite der Grenze hier rar gesät.  Nachdem wir auf dem Parkplatz eines Supermarkts etwa 30 km vor der Grenze von zwei zwielichtigen Gestalten etwas eigenartig „angemacht“ werden, fühlen wir uns zudem das erste Mal auf dieser Reise durch Polen etwas unsicher. Aufgrund unseres unguten Gefühls wollen wir in dieser Region nicht frei stehen und so übernachten wir in den nächsten Tagen auf grenznahen Stellplätzen in Deutschland.

Trotzdem, unser nächstes Ziel, der Nationalpark Warthemündung, ist auf jeden Fall einen Stopp wert. Etwa 80 Kilometer östlich von Berlin, an der Mündung der Warthe in die Oder, liegt hier eines der bedeutendsten Flussauen‑Gebiete Mitteleuropas und ein echtes Paradies für Vögel. Bis heute wurden über 250 Vogelarten nachgewiesen, davon rund 170 Brutvogelarten. Die Warthe teilt den Nationalpark in zwei deutlich unterschiedliche Bereiche: ein südliches, natürliches Überschwemmungsgebiet mit Wasserständen, die je nach Jahreszeit um bis zu vier Meter schwanken, und ein nördliches, eingedeichtes Gebiet mit kontrollierter Wasserführung. Am Rand des Parks stehen mehrere Beobachtungstürme, von denen aus man die weiten Auenlandschaften gut überblicken kann.

Wer möchte, kann unweit des Parks direkt an der heutigen Grenzlinie die Überreste der Festung Küstrin aus dem 16. Jahrhundert besichtigen. Die Anlage wurde bis zum Ende des Ersten Weltkriegs militärisch genutzt, im Zweiten Weltkrieg erneut kurzfristig einbezogen und anschließend weitgehend zerstört. Teile der Festung werden heute restauriert, während andere Bereiche verfallen und inzwischen ein bedeutendes Quartier für verschiedene Fledermausarten darstellen.

Aufgrund der großen Hitze beschränken wir uns auf ein reduziertes Programm, freuen uns aber dennoch, in geringer Distanz Kraniche und Störche vor die Linse zu bekommen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Küstriner Vorstadt: Fischereihof Schneider, Campingwiese an der Räucherei mit Imbiss; sehr leckerer Räucherfisch, (Stellplatz 5€, VE, Strom, Sanitär gegen zusätzliche Gebühr)
  • GPS 52.584206, 14.612692

Internationalpark „Unteres Odertal“

Landschaftsschutzpark Zehden


Unteres Odertal - Landschaftsschutzpark Zehden mit dem Wohnmobil
Storch auf einer Buhne an der Oder

Ein weiteres und leider auch letztes Highlight unserer Reise ist das Untere Odertal. Der Landschaftsschutzpark Zehden und der polnische Nationalpark „Unteres Odertal“ bilden zusammen mit dem deutschen Nationalpark den grenzüberschreitenden Internationalpark Unteres Odertal, das einzige Auennationalpark‑System Deutschlands. Da der polnische Teil des Nationalparks für Besucher nur sehr eingeschränkt zugänglich ist, konzentrieren wir uns auf den Landschaftspark. Wir erkunden das Gebiet entlang der Oder und durch die angrenzenden Auwälder, die zu den artenreichsten Flussauen Mitteleuropas zählen.

Manchmal weiß hier selbst unser Navigationssystem nicht mehr weiter, und so folgen wir schließlich nur noch Himmelsrichtung und Gefühl. Wir fahren über alte Forstwege und Off‑Road‑Pisten, in der Hoffnung, dass sie uns irgendwann wieder auf eine befahrbare Strecke führen. Diese kleinen Umwege bringen uns zu abgelegenen, fast vergessenen Orten, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Wer genauer hinschaut, erkennt jedoch, dass die Region für Wanderer und Radfahrer gut erschlossen ist: markierte Wege ziehen sich durch die Auenlandschaft. Mit dem Wohnmobile kann man hier aber an seine Grenzen stoßen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Stolzenhagen: Stellplatz Kiez, auf Privatgelände an der Hohensaatner-Friedrichsthaler-Wasserstraße, gebührenpflichtig, VE
    GPS 52.948892, 14.108783

Nationalpark "Unteres Odertal" und Park Krajobrazowy


Der Nationalpark Unteres Odertal liegt im Nordosten Brandenburgs im Landkreis Uckermark und bildet ein Teilgebiet des grenzüberschreitenden Internationalparks Unteres Odertal. Hier befindet sich im eingedeichten Flussgebiet der Oder die einzige weitgehend intakte Polderlandschaft Deutschlands. Das einzigartiges System aus Deichen, Schleusen und Überflutungsflächen wird seit dem 18. Jahrhundert zur Hochwasserregulierung genutzt.

Nationalpark Unteres Odertal mit dem Wohnmobil
Sonnenaufgang an der Oder

Die großflächige Flussauenlandschaft bietet Lebensraum für eine außergewöhnlich vielfältige Flora und Fauna. Im Winter und Frühjahr werden die Polderwiesen gezielt geflutet, wodurch stromabwärts gelegene Orte, darunter auch Stettin, wirksam vor Hochwasser geschützt werden. Gleichzeitig entstehen wertvolle Rast- und Nahrungsflächen für Zugvögel. Das Gebiet zählt zu den wichtigsten Brut- und Rastregionen für Arten wie Seeadler, Kranich, Schwarzstorch und zahlreiche Limikolen.

Wir starten im Besucherzentrum des Parks in Criewen (Schloss Criewen, 53.01126, 14.2211, Eintritt frei), wo wir Informationsmaterial erhalten und eine kleine Ausstellung einen ersten Überblick über die Landschaft, die Poldertechnik und die Artenvielfalt vermittelt. Trotz der während unseres Besuchs im Juni herrschenden Hitze erkunden wir den Park per Fahrrad und zu Fuß; das Kartenmaterial aus dem Besucherzentrum erweist sich dabei als äußerst hilfreich.

Als Ausgangspunkt für Touren eignet sich besonders der Parkplatz in Grabow, von dem aus eine ausgeschilderte Beobachtungshütte in wenigen Minuten erreichbar ist. Von hier führen mehrere Pfade direkt ins Herz der Feuchtgebiete. Nach einer ersten Erkundung am Abend brechen wir am nächsten Morgen zum Sonnenaufgang erneut auf und werden mit fast mystisch anmutenden Bildern belohnt: Nebelschwaden über den Polderwiesen, das Rufen der Kraniche und die ersten Sonnenstrahlen über der Oder. Neben dem Seeadler beobachten wir unter anderem Kraniche, zahlreiche Singvögel – darunter den Neuntöter – sowie verschiedene Libellenarten, die in den Feuchtwiesen ideale Bedingungen finden.

 

Wohnmobil-Stellplätze:

  • Mescherin: Campingplatz am Oderstrom, netter, kleiner CP, 15€ ohne Strom
    GPS 53.242225, 14.426511
  • Grabow: Parkplatz am Nationalpark; idealer Ausgangspunkt für (Vogel-)Exkursionen; kein Camping!
    GPS 53.262886, 11.542665

  • Wohnmobilstellplatz Stadthafen Grabow
    GPS 53.277420, 11.559689

 


Singschwantage


Der Nationalpark Unteres Odertal ist auch bekannt für die vielen Singschwäne im Winter. Der Nationalpark Verwaltung lädt jeden Januar / Februar zu den Singschwantagen ein. Gäste werden an dem Wochenende mit einem vielfältigen Programm Wissenswertes über die singenden Schwäne erfahren und sie in der winterlichen Auenniederung beobachten können.

 

Mehr dazu : hier

 



Unsere Bilanz einer 6-wöchigen Reise:

Fazit: Mit dem Wohnmobil einmal rund um Polen


Polen zeigte sich uns als vielseitiges und sicheres Reiseland. In 9 Nationalparks erlebten wir Natur pur. Aber auch die Kultur wurde nicht vergessen, denn nicht nur in Städten wie Danzig sonder auch längs des Weges trifft man immer wieder auf Zeugnisse der reichen und leider oft kriegerischen Geschichte des Landes. Wir waren begeistert von der Hilfsbereitschaft der Menschen; von einer Abneigung gegen uns als Deutsche war nichts zu spüren. Gerade in abgelegenen Gegenden im Norden und Osten des Landes fühlten wir uns besonders willkommen.

 


Die einzelnen Etappen der Reise:

alternativ:

 


Weitere Tipps zum Reisen mit dem Wohnmobil durch Polen:


N23/10.190

 

 

 

 

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1 Umsatzsteuerbefreit gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung)