Pfannenpizza, Frittata, Paella und mehr ...
- Zoodles - Low Carb Zucchini Nudeln
- Spaghetti Carbonara als One-Pot-Pasta
- italienisches Fenchel-Omelett
- Pfannenpizza - fast so gut wie beim Italiener
- Gemüsesuppe - lecker und gesund mit wenig Aufwand
- Frittata - ein italienisches Omelette
- Paella - einfach und schnell
unsere Lieblingsrezepte mit dem Omnia; hier
Gemüsenudeln selbst gemacht
Zoodles - Low Carb Zucchini Nudeln
Auch im Wohnmobil lassen sich ohne großen Aufwand richtig leckere Low‑Carb‑Gerichte zubereiten, die nicht nur kalorienarm sind, sondern sich auch hervorragend für Menschen mit
Diabetes eignen. Mit ein paar frischen Zutaten und einer gut sortierten Grundausstattung entstehen unterwegs genauso ausgewogene Mahlzeiten wie zu Hause. So bleibt das Essen auf
Reisen unkompliziert, gesund und trotzdem richtig genussvoll.
Heute stehen bei uns Zoodles auf dem Speiseplan. Zoodels, das sind „Nudeln“ aus frischen Zucchini, die schnell gemacht sind und sich perfekt für eine leichte, kohlenhydratarme
Mahlzeit eignen. Sie lassen sich im Wohnmobil genauso einfach zubereiten wie zu Hause und sind eine kalorienarme Alternative zu klassischen Pasta-Gerichten. Mit einer leckeren
Sauce wird daraus im Handumdrehen eine leckere Malzeit.
Zutaten (für 2 Personen):
-
2 große Zuchini
-
300 g mageres Hackfleisch (alternativ: 1 kleine Dose Linsen)
- etwa 10 Kirschtomaten
-
1 Bio-Brühwürfel ohne Hefe
-
1 „Schuss“ Rotwein
-
1 Schmelzkäse-Ecke "pikant"
- Salz, Pfeffer
- für die Schärfe: Gewürz für Arrabiata oder was die Womo-Küche sonst hergibt, z.B. geräuchertes Chili, Knoblauch o.ä.
Zuerst werden die Zuccini zu schmalen Streifen verarbeiten. Das geht beispielsweise gut mit einem Julienne-Schneider. Wenn man keinen dabei hat, geht es aber einfach mit dem Messer. Die Streifen werden dann wahrscheinlich nur nicht so fein.
Das Hackfleisch in einer beschichteten Pfanne (-> mehr Infos zu unseren Pfannen; hier) anbraten. Danach die Zucchinistreifen und die halbierten Tomaten dazugeben und immer wieder umrühren. Kurz bevor die Zucchini weich sind, Brühwürfel, Schmelzkäse, Rotwein und die Gewürze dazugeben. Unterrühren, abschmecken und fertiggaren.
vegetarische Alternative: das Hackfleisch durch eine kleine Dose Linsen ersetzen. Die Linsen gut abgetropft in die Pfanne geben, aber nicht anbraten.
Mein persönlicher Tipp für diejenigen von Euch die gerne scharf essen: Als Gewürz eine Mischung für Penne Arrabiata verwenden.
Mit Parmesankäse und frischem Pfeffer servieren.
Update:
Mittlerweile habe ich ein neues Küchenutensil entdeckt, dass die Herstellung der Zoodles deutlich vereinfacht. Man findet es im Handel unter dem Begriff "Spiralschneider" (hier bei Amazon*). Erst dachte ich "Ach, schon wieder so ein Ding aus dem Teleshopping, das nichts taugt." Dem ist aber mitnichten so. Zucchini und Karotten lassen sich mit diesem Gerät schnell und einfach zu langen Spiralen verarbeiten. Es ist allerdings zu beachten, dass speziell die Zucchini nicht zu dick sind, da sie ansonsten nicht mehr in die Öffnung des Schneiders eingeführt werden können und/oder zerquetscht werden. Auch ein Vierteln des Gemüses hilft nicht weiter, dabei entsteht letztlich mehr Matsch als Zoodle. Bei dem von mir verwendeten Typ von Spiralschneider bleibt beim Schneiden eine Art Kern übrig. Diesen schneide ich üblicherweise klein und gare ihn einfach mit. Das fällt kaum auf und ich vermeide Abfall.
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Ein Klassiker der italienischen Küche in der One-Pot-Pasta Variante
Spaghetti Carbonara
Spaghetti Carbonara ist ein klassisches Rezept der römischen Küche, das sich schnell zubereiten lässt und nur wenige Zutaten erfordert. Es ist somit prädestiniert für die
Verwendung in der Campingküche, denn selbst mit begrenztem Platz und einfacher Ausstattung gelingt dieses Gericht zuverlässig und ohne großen Aufwand.
Unsere One‑Pot‑Pasta‑Variante des Gerichts erfordert darüber hinaus nur die Verwendung eines einzigen Topfs und kann daher sogar auf einem einfachen Campingkocher zubereitet
werden. Das spart nicht nur Zeit und Platz, sondern auch Abwasch - ein klarer Vorteil, wenn man unterwegs ist.
Konventionell werden die Nudeln in einem Topf mit viel gesalzenem Wasser gekocht und anschließend mit den übrigen Zutaten vermischt. Die Zubereitung als One‑Pot‑Pasta stellt die Reihenfolge der
Arbeitsschritte zumindest teilweise auf den Kopf, da alle Komponenten gemeinsam im selben Topf garen.
Unser Basisrezept
Zutaten:
250 g Vollkornspaghetti (alternativ: "normale" Spaghetti oder andere Pastaformen)
100 g luftgetrockneter Bauchspeck (alternativ: Räuchertofu + Fett zum Anbraten)
100 g geriebener Hartkäse (Parmesan, Pecorino)
1 Ei
500 ml Wasser
Brühe
Pfeffer
Für eine klassische Carbonara wird "Guanciale", ein regionaler luftgetrockneter Speck aus der Schweinebacke verwendet. Unsere Carbonara haben wir mit Pancetta, der italienischen
Variante des Bauchspecks zubereitet. Wenn der nicht zur Verfügung steht, Bacon tut's auch. Wer das Gericht in einer vegetarischen Version zubereiten möchte, verwendet statt Speck möglichst klein
gewürfelten Räuchertofu.
Tipp: Außerhalb Italiens wird für dieses Rezept häufig Sahne verwendet. In der traditionellen Rezeptur, der wir hier folgen, findet man diese Zutat aber nicht.
Am Besten gelingt One-Pot-Pasta in einer großen Kasserolle, einer Pfanne mit hohem Rand, für die auch ein Deckel verfügbar sein sollte. Wir verwenden unsere große, beschichtete
Wok-Pfanne. Ein normaler, am Besten aber antihaft-beschichteter, Topf reicht aber auch aus.
Zubereitung
Den in kleine Würfel geschnitten Bauchspeck bei mittlerer Hitze leicht knusprig braten. Es ist kein zusätzliches Öl erforderlich, da der Bauchspeck genügend Fett abgibt. Das ausgelassene Fett ist ein wichtiger Bestandteil der Sauce. Bei einer vegetarischen Zubereitung den Räuchertofu möglichst klein würfeln und zum Anbraten zusätzlich Öl oder Margarine verwenden.
Die angebratenen Würfel mit dem Wasser ablöschen, etwas Instantbrühe hinzugeben und das Ganze aufkochen.
Die Spaghetti langsam in das kochende Wasser rutschen lassen, bis sie komplett bedeckt sind und kochen bis sie "all dente" sind. Die Kochdauer ist bei One-Pot-Pasta meist etwas länger als auf der Packung angegeben.
Hin und wieder umrühren, bei Bedarf zusätzlich Wasser hinzugeben. Die genau Menge hängt von den verwendeten Nudeln und der Verdunstung ab. Das Kochwasser bildet die Basis der Soße.
Während die Nudeln kochen, das Ei und den geriebenen Hartkäse verrühren, bis eine sämige Paste entsteht. Bei Bedarf einen oder zwei Löffel Nudelwassers hinzugeben. Achtung: Das Wasser darf beim Hinzufügen nicht zu heiß sein, sonst stockt das Ei.
Haben die Spaghetti die gewünschte Bissfestigkeit erreicht, den Topf von der Flamme nehmen und einen kurzen Moment abkühlen lassen. Dann das Ei/Käse-Gemisch mit den Nudeln und dem Speck (oder dem Tofu) mischen.
Tipp:
Besonders lecker wird der Tofu, wenn er nach dem Kleinschneiden in Sojasoße mariniert, anschließend in Mehl oder Speisestärke gewendet und dann angebraten wird.
Dadurch bekommt er eine schöne, knusprige Hülle und bleibt innen angenehm weich. Wer eine Heißluftfritteuse zur Verfügung hat, kann die Tofuwürfel stattdessen für einige Minuten in den Korb
des Geräts geben. Fertig sind sie, wenn die Würfel außen goldbraun und knusprig und innen noch saftig sind. Die knusprigen Stücke am besten erst ganz zum Schluss in das Gericht geben und nur
kurz unterheben, damit sie ihre Textur behalten.
Fun Fact: Wasser kocht in großer Höhe bei deutlich geringerer Temperatur. Die Kochdauer der Nudeln kann sich dadurch erheblich verlängern. Bitte denkt daran, wenn ihr im Hochgebirge plötzlich Lust auf Pasta verspürt. Man muss einfach mehr Zeit einplanen oder am Besten auf Bratkartoffel umsteigen. Die gelingen höhenunabhängig.
Servieren und mit frisch gemahlenen Pfeffer und, wenn gewünscht, etwas geriebenem Parmesankäse toppen.
Abwandlungen:
Neben der klassischen Zubereitung können dem Speck beim Anbraten auch unterschiedliche Gemüsearten hinzugegeben werden. Gut passen beispielsweise klein gewürfelte Zucchini, Karotten oder Paprika. Auch fein geschnittene Peperoni sind eine schöne (scharfe) Ergänzung und geben der Mischung darüber hinaus etwas Farbe.
überraschend vielseitig: Fenchel
Italienisches Fenchel-Omelett
Frittata, das traditionelle italienische Omelett, kommt bei uns regelmäßig und mit ganz unterschiedlichen Zutaten auf den Tisch, nur Käse und Ei sind immer dabei. In ihrer klassischen Form wird eine Frittata in der Pfanne langsam gestockt und anschließend oft noch kurz im Ofen fertig gegart. Sie ist dicker als ein gewöhnliches Omelett, wird nicht gefaltet und eignet sich perfekt, um übrig gebliebenes Gemüse oder Kräuter zu verwerten – ein echtes Alltagsgericht der italienischen Küche.
Bei einer Wintertour durch Süditalien darf eine Version mit Fenchel natürlich nicht fehlen, denn das Gemüse hat hier gerade Hochsaison. Überall auf den Feldern ist das würzige Gemüse in erntereifer Pracht zu sehen, und sein leicht anisartiges Aroma passt hervorragend zu der milden Eibasis einer Frittata. So entsteht ein einfaches, regionales Gericht, das unterwegs schnell zubereitet ist und gleichzeitig ein Stück italienische Küche auf den Teller bringt.
Mit dem folgenden Rezept wollen wir zeigen, dass Fenchel mehr ist als eine Zutat für Arzneitee:
Zutaten:
- 2 Fenchelknollen
- 100 g geräucherter Speck, fein geschnitten
- 4 - 5 Stücke getrocknete Tomaten
- 2 Eier
- 200 g Schimmelkäse
- 100 g Emmentaler o.ä., gerieben oder fein geschnittener
- 1/2 TL Instantbrühe
- optional: Chili-/Paprikapulver, vorzugsweise geräuchert
- Zuckerrückensirup
Schritt 1:
Den Fenchel waschen, den Ansatz ab bzw. ausschneiden und das Gemüse in mittelfeine Streifen schneiden.
Schritt 2:
Die Fenchelstreifen mit wenig Wasser andünsten. Brühe dazugeben.
Schritt 3:
Die vorgegarten Fenchelstreifen mit den vorab klein geschnittenen getrockneten Tomaten und den Speckwürfeln in der Pfanne anbraten, nach Geschmack mit etwas Zuckerrübensirup karamellisieren (das macht den Fenchelgeschmack "sanfter")
Schritt 4:
Die Pfanne vom Herd nehmen, den Käse und die Eier - optional: das Chilipulver und/oder etwas Pfeffer, zugeben. Dabei darauf achten, dass das Ei nicht stockt, und vermischen
Schritt 5
Die Pfanne zurück auf die Flamme/Platte schieben und kurz auf höchster Stufe und danach knapp 20 Minuten auf kkeiner Flamme bei geschlossenem Deck garen.
Kurz abkühlen lassen und am Besten in keilförmigen Stücken servieren.
N24/10.000
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