Erstes Resumés ...

 

Hier schildern wir unsere ...

  • ersten Eindrücke,
  • nach einem Jahr,
  • nach 4 Jahren und
  • was würden wir heute anders machen?

erste Eindrücke:

 

Das Fahrgefühl des Sprinters vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Hatten wir beim Citroen Jumper oft den Eindruck, "auf der letzten Rille zu bremsen", hat man beim Sprinter das Gefühl, noch viel Reserve zu haben. Auch ist der der Sprinter deutlich leiser; nur die Winterreifen, mit dem der Allrad ausgeliefert wird, sind ein wenig laut.

 

Der Aufbau bietet im Vergleich zu unseren Kastenwägen deutlich mehr Lebensraum, den wir sehr zu schätzen gelernt haben. Trotzdem ist das Fahrzeug wendig und passt auf (fast) jeden Parkplatz.

 

 

.... nach einem Jahr: 


Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Bis auf ganz wenige Kleinigkeiten würden wir heute das identische Auto bauen lassen!

 

 

....  nach knapp 4 Jahren: 

 

Wir sind immer noch so beigeistert wie am ersten Tag. Das Auto ist nahezu perfekt und wir würden - bis auf einige Kleinigkeiten - das Auto vom Aufbau her noch einmal genauso bauen lassen und sicherlich auch bei Woelcke.

 

 

.... nach 6,5 Jahren und rund 175.000 km:

 

Grundsätzlich sind wir immer noch zu 100% zufrieden. Aber man merkt schon, dass Paul nicht mehr der Jüngste ist. Es gibt einige Dinge, die nicht mehr wie neu aussehen. So ist die Küchenplatte inzwischen matt und empfindlich gegen Kratzer, die Stoffbespannung rund um die Sitzgruppe hat doch schon sehr gelitten. Auch sind schon einige Dinge kaputt gegangen und mussten ersetzt werden:

  • der Kurbeltrieb des Heki musste inzwischen schon zweimal getauscht werden
  • der Ladebooster musste ersetzt werden
  • die AGM-Batterien wurden nach 5 Jahren gewechselt
  • nach 5 Jahren gab es neue Matratzen
  • letztes Jahr haben wir Feuchtigkeit am Fenster entdeckt. Leider haben wir die Dichtigkeitsprüfung bei Woelcke nur im ersten Jahr durchführen lassen, sodass die Garantie nicht mehr griff. Auf dem Dach habe ich Risse im Lack an Stoßkanten entdeckt, die ich entsprechender Dichtmasse verschlossen habe. Bisher ist alles trocken geblieben.
  • Griffe der Seitz-Fenster wurden ausgetauscht

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Am Sprinter war defekt:

  • der Kondensator der Klimaanlage war undicht
  • beim Austausch der Windschutzscheibe wegen Steinschlag wurde festgestellt, dass der Rahmen rund um die Scheibe verrostet war. (Mercedes zahlte einen großen Anteil der Sanierung)
  • neue Stoßdämpfer (erst hinten, dann vorne)
  • diverse Probleme mit den Bremsen

Zusammenfassend hat uns das Wohnmobil noch nie wirklich im Stich gelassen. Seitens des Sprinters sind die Probleme mit den Bremsen recht massiv und gingen schon richtig ins Geld. Auch die Sache mit dem Rost um die Scheibe ist unschön, wurde aber von Mercedes sehr kulant gehandelt. Seitens der Kabine sind wir - bis auf die Undichtigkeit auf dem Dach - wirklich zufrieden. Die ausgetauschten Teile sind in der Regel Verschleißteile. Da wir rund 2/3 des Jahres im Wohnmobil leben, muss man damit wohl rechnen.

 

 

 

Diese Dinge würden wir heute etwas anders lösen:

 

Änderungen Einbau:

  • Spannungswander:
    Der 220-Volt-Spannungswandler hätte keine 1.000 Watt, sondern 1.500 Watt
  • Kühlschrank:
    Anstelle eines Absorberkühlschrankes würden wir uns heute für einen Kompressorkühlschrank eintscheiden
  • Batterie:
    entsprechend würden wir uns für eine Lithiumbatterie, wahrscheinlich 200 AH oder mehr einbauen lassen
  • Toilette:
    auch würden wir heute auf die Thetford-Kassetten Toilette verzichten und auf eine Trenntoilette umsteigen. Damit entfällt das ständige Aufsuchen einer VE und das Mitführen einer 2. Kassette. Wir haben mit vielen gesprochen, die sich eine solche Toilette einbauen lassen haben, es gab keinen einzigen, der diesen Schritt bereut hat.
  • Syphons:
    Die verbauten Sysphons sind für Wohnmobile nicht geeignet. Ich habe sie bis auf die Küche inzwischen getauscht.

Änderungen beim Fahrzeug:

  • wir würden das Fahrzeug gleich von Anfang an auf 3,8 Tonnen zulassen. Die Zuladung als 3,5 Tonner ist einfach zu gering.
  • Vielleicht würden wir uns auch für die größere Maschine mit einem besserem PS / Hubraum Verhältnis entscheiden. 
  • Auch über eine Automatik würden wir sicherlich nachdenken.
  • Auch würden wir ein neues Fahrzeug gleich mit AT-Reifen ausrüsten.

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Interner Zähler "erstes Resümé" vom 18.07.20: