Wäsche waschen und trocknen im Wohnmobil

Ein großes Problem auf längeren Reisen ist das Waschen und Trocknen von Wäsche. Vor allem im Winter, wenn Campingplätze geschlossen haben, kann das Wäsche waschen zum wirklichen Problem werden.

 

In den letzten Jahren haben wir viel getestet und ausprobiert.


Hier unsere Erfahrungen:

 



Ein Tipp für die kleine Wäsche:

Ein grandiose Erfindung: Der Scrubba Waschbeutel


Wir haben den speziell den für den Campingbereich entwickelten Scrubba Waschbeutel seit mehreren Jahren in Benutzung. Für die kleine Wäsche zwischendurch ist er ideal für jeden Camper. Dieser Waschbeutel ist eine wirkliche Alternative zur Handwäsche in dreckigen Waschbecken oder Waschschüsseln auf Campingplätzen oder anderswo.

 

Unsere Erfahrungen mit dem Scrubba Waschbeutel 2.0
Scrubba Waschbeutel 1.0

Klein, nicht ganz kostengünstig, aber einfach gut:

 

Klamotten rein, Waschmittel und Wasser dazu, Luft aus dem Sack, kneten oder während der Fahrt in die Dusche legen - fertig ist der Waschgang. Danach Schleudern - spülen - schleudern - spülen - schleudern ... und zuletzt zum Trocknen aufhängen! Fertig ist die Wäsche.

 

Diese "kleinste Waschmaschine" der Welt wiegt keine 150 Gramm und läßt auf ein sich sehr klein Packmaß zusammenlegen. Seit einiger Zeit verfügt des Sack über ein drehbares Ventil zum Entlüften. Das alte Ventil war wirklich nicht gut und war bei uns das, was als erstes kaputt gegangen ist. Eine wirklich sinnvolle Nachbesserung.

 

Die Anleitung ist auf dem Sack aufgedruckt:

 

Zuerst wird der Beutel mit der entsprechenden Menge Wäsche, Wasser und Waschmittel befüllt, anschließend wird der Beutel verschloßen und die verbleibene Luft durch das eingebaute Ventil herausgelassen.

 

Der Waschgang selber ist dann kinderleicht. Im Inneren des Beutels befindet sich eine Art bewegliches Waschbrett mit Noppen aus Gummi, an denen man die schmutzige Wäsche durchkneten kann. Durch ein Fenster aus Folie kann man den Waschgang beobachten und kontrollieren. Ist man der Meinung, die Wäsche ist sauber (nach ca. 1 bis 3 Minuten) , wird die Wäsche im Sack zwei bis dreimal mit Wasser gespült und aufgehängt. Danach kann man sich dann von der Qualität überzeugen.

 

Unsere Erfahrung zeigt, dass die Wäsche wirklich sauber wird. Auch bei wirklich dreckigen T-Shirts oder Hosen war das Ergebnis überzeugend.

 

Dieses Sack ist nicht nur im Wohnmobil unverzichtbar, sondern ist bei uns auf jeder Reise, auch mit Koffer oder Rucksack, mit dabei:

 


Tipps für die große Wäsche?

Die Campingwaschmaschine ... contra Wäscheschleuder


Für große Wäsche haben wir im Laufe der Jahre mehrer Möglichkeiten ausprobiert. Zuerst hatten wir eine Campingwaschmaschine, danach eine Wäscheschleuder mit an Bord.

 

Was ist besser? Hier unsere PROs und CONs:


Campingwaschine im Stauraum unseres Wohnmobils
Campingwaschine

Vor- und Nachteile: Waschmaschine

 

In der Vergangenheit haben wir uns mit einer Camping- "Waschmaschine" zum Preis von 70€ beholfen, die mit 220 Volt läuft. Bei dieser handelt es sich eigentlich um nichts anderes als einen großen Behälter aus Plastik, in dem die Wäsche in Wasser mittels eines kleinen Motors bewegt wird.

 

Für uns hieß das, das Gerät in die Duschwanne stellen, mit der Brause warmes Wasser einfüllen und das "Schmutzwasser" nach der Wäsche über die Duschwanne in den Grauwassertank ablaufen lassen.

 

Die Waschmaschine können wir natürlich nur nutzen, wenn wir auf einem Stellplatz standen, auf dem wir nach dem Waschen frisches Wasser bunkern und Grauwasser entsorgen konnten. Das ist in der Regel kein großes Problem, im Winter allerdings kann das schon mal schwierig werden. Aber: die kleine Waschmaschine funzt!!!
Die Wäsche wird wirklich sauber. Nur mit dem Schleudern ist das ein Problem. Die eingebaute Schleuder hat ihren Namen nicht verdient. Da ist das Auswringen mit den Händen deutlich effizienter, aber das reicht vor allem im Winter nicht. Das Trockner über die warme Luft im Auto dauert zu lange und das Auto wird feucht.

 

 

die Wäscheschleuder hilft beim Waschen und Trocknen von Wäsche im Wohnmobil
die Lösung: eine Wäscheschleuder

Vor- und Nachteile: Wäscheschleuder

 

Es hat sich also gezeigt, dass für uns die eigentliche Schwierigkeit beim Wäschewaschen das Trocknen der Wäsche darstellt.

 

Wir haben uns daher aktuell dafür entschieden, die Waschmaschine durch eine konventionelle Haushaltsschleuder mit einem Fassungsvermögen von 3 kg Wäsche zu ersetzen. Allerdings wiegt sie 9 kg und ist somit kein Leichtgewicht. Mit max. 2800 Umdrehungen/min macht sie die Wäsche allerdings schon recht trocken. Ein weiterer Vorteil ist: Man kann zwischen den einzelnen Gängen die Wäsche schleudern und ist somit viel effektiver beim Ausspülen der Seifenlauge.

 

Unser Model benötigt keine 300 Watt und ist somit mit jedem etwas größeren Spannungswandler ohne Probleme zu betreiben.

 

Tipps zum Wassersparen gibt es hier: Tipps zum Wassersparen

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die Wäscheschleuder hilft beim Waschen und Trocknen von Wäsche im Wohnmobil


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Weitere Möglichkeiten zum Trocknen der Wäsche


Wäsche trocknen im Wohnmobil

Ein großes Problem auf längeren Reisen ist das Trocknen der Wäsche nach dem Waschen. Im Sommer ist das in der Regel kein großes Problem, im Winter dagegen schon.

 

Draußen ist es dann oft nicht warm genug, um die Wäsche zu trocknen, drinnen hat man schon genug Probleme mit Feutigkeit und Kondenswasser, da möchte man nicht auch noch die Feuchtigkeit aus der Wäsche haben.

 

 

https://www.tournatur-online.de/handtuecher-und-waesche-trock

Für den Winter haben wir seit Jahren die Wäscheschleuder (s.o.) mit an Bord. Seitdem ist das Problem des Wäschetrocknens im Winter passé.

 

 

Wäscheleinen mit Saugnäpfen und Haken am Wohnmobil
funktioniert gut: Wäscheleinen am Wohnmobil

Weiter haben wir inzwischen diverse andere Möglichkeiten, Wäsche an Bord zum Trocknen aufzuhängen:

 

Außen:

  • auf Bügel kann Wäsche gut außen an die Fenster sowie auch innen (wenn die Heizung an ist) gehängt werden
  • neben einer normalen Leine, die zwischen Bäumen aufgehängt werden kann, haben wir einen Wäscheständer, den man ins Fenster hängen kann (siehe Foto)
  • Leinen mit Saugnäpfen, die man direkt außen an das Wohnmobil, sowie auch im Innenraum an die Schränke "kleben" kann. Wir haben uns gewundert, wie stabil diese Saugnäpfe sind. Bisher ist uns nur einmal ein Saugnapf abgefallen, die Wäsche landete Gott sei Dank aber nicht im Dreck, denn der zweite Saugnapf hielt die ganze Ladung :-).

 

Im Innenraum:

  • im Bad haben wir eine fest installierte Wäscheleine für kleine Wäschestücke,

  • im Bereich der Aufbautür und auch im Bad können wir Wäsche auf Bügeln an einer Stange aufhängen.

  • Bei nicht so gutem Wetter kann man die Bügel auch gut im Fahrerhaus aufhängen. Der Vorteil ist, dass man nicht ständig in der Nähe des Fahrzeugs bleiben muss.

 

 funktioniert gut: Wäscheleinen am Wohnmobil

Handtücher nach dem Duschen trocknen

 

Alle unsere Handtücher haben selbstangebrachte Aufhänger an zwei Ecken. So lassen sie sich z.B. nach dem Duschen auf Bügel entweder außen an die Fenster oder innen an eine Stange oder Haken zum Trocknen aufhängen.

 

 

 

 


 

 

Und noch ein kleiner Trick, damit Handtücher nicht muffelig riechen

 

funktioniert gut: Wäscheleinen am Wohnmobil

An der Innentür des Bades haben wir spezielle "Handtuchhalter"  angebracht. Wir haben sie im Baumarkt in der Abteilung "Duschzubehör" gefunden und dienen eigentlich der Befestigung von Duschvorhängen an Badewannen. Der Vorteil im Wohnmobil:

  • Das Handtuch hängt in voller Größe und mit etwas Abstand an der Tür.

Seitdem wir die Handtücher so aufhängen, trocknen sie schneller und riechen nicht so schnell muffelig.

 

 


Anmerkung:

 

Wir fahren nur in allergrößten Ausnahmefällen einen Campingplätze an, auch sind wir oft in Regionen unterwegs, wo es keine Campingplätze gibt. So müssen wir uns schon früh Gedanken machen, wie wir unsere Wäsche wieder sauber bekommen.

 


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seit 7. Mai 2020 (01.01.22: 5200)

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