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Frankreich gehört für viele Wohnmobilreisende zu den schönsten Zielen Europas – abwechslungsreich, weitläufig und voller Orte, die man am liebsten ganz für sich hätte. Verständlich also, dass die Frage schnell auftaucht: Wie sieht es eigentlich mit dem Freistehen abseits offizieller Stellplätze aus? Ist das erlaubt, geduldet oder verboten?
Genau das schauen wir uns hier einmal genauer an:
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Die Reise entlang der Elbe im Überblick:
Wir erreichen das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Das im Jahre 2002 eingerichtete Biosphärenreservat ist der niedersächsische Beitrag zu dem von der UNESCO anerkannten länderübergreifenden Biosphärenreservat "Flusslandschaft Elbe" und zieht sich rund 100 Kilometer von Schnakenburg / Gartow bis nach Lauenburg (kurz vor Hamburg).
Im äußersten nordöstlichen Zipfel des Wendlandes gelegen, befindet sich Schnackenburg an der Mündung des Aland in die Elbe. Während der Teilung war es sowohl Grenzstadt als auch Zollstützpunkt und verfügte über einen kleinen Schutzhafen für die Binnenschifffahrt.
Der kleine 500 Seelen Ort ist die östlichste Gemeinde Niedersachsens und war während der deutsch-deutschen Teilung von zwei Seiten durch die Grenze vom Hinterland abgeschnitten. Außerdem ist diese Gemeinde die kleinste in Deutschland mit Stadtrecht und zählt zu den kleinsten Städten des Landes.

Der Hafen wurde 1965 fertiggestellt und bot bis zu 50 Binnenschiffen Platz.
Für elbaufwärts fahrende Binnenschiffe aus Westdeutschland war der Hafen bis 1989 die letzte Station vor der DDR und Zollstation.
Hier am Hafen bietet der Ort auch einen kostenlosen Platz für Wohnmobile:
Auf dem Foto im Hintergrund an der Kaimauer.
Auf der linken Elbuferseite liegt der kleine Ort Wanzer. Der bereits 1309 urkundlich erwähnte Ort besteht eigentlich aus zwei Teilen, die 1936 in Groß-Wanzer zusammengeführt wurden.
Empfehlenswert ist ein Halt an der neu erbauten Bockwindmühle. Seit 1611 ist Wanzer Mühlenort. Der eigens gegründete Windmühlen-und Heimatvereins Garbe e.V. erwarb 2001 die kläglichen Überreste einer alten Bockwindmühle, baute diese ab und schuf mit viel Fleiß und Elan ein imposant restauriertes Objekt an einem historischen Mühlenstandort an anderer Stelle im Ort.
Im Jahre 2007 erhielt die Mühle mitfinanziert durch EU-Mittel ihre Flügel, einen Großteil der fehlenden Innenausrüstung und den Großteil der Außenanlage.
Die Mühle kann von Interessenten besichtigt werden.
Im Naturschutzgebiet "Obere Seegeniederung" steht der 15 m hohe Aussichtsturm "Klaus-Bahlsen-Turm", von dem man sehr schön die
Umgebung, aber auch Vögel beobachten kann.
Mit etwas Glück soll man hier Seeadler sehen, wir haben nicht ganz soviel Glück, können aber längere Zeit einen jagenden
Rotmilan über der frisch gemähten Wiese beobachten und fotografieren:
Etwas weiter stromabwärts gibt es in Gartow einen
Biberbeobachtungsweg. Mit ein bißchen Glück kann man auf dem 2,6 km langen Weg einen der Pelztiere entdecken oder zumindest Spuren von ihm finden. Der Spaziergang führt durch
unberührte Natur und vorbei an Tafeln, die spannende Informationen über den Bieber bereit halten.

Auf der kleinen Straße zwischen Lanz und Lenzen (südliche Route) entdecken wir erst einige Kraniche mit Jungvögeln auf den Feldern. Wenig später fällt uns ein Strommast mit Nest auf, auf dem ein Vogel sitzt.

Mit dem Fernglas stellen wir fest, dass es sich um einen Fischadler handelt.
Weiter fiel uns auf, dass auf dem Asphalt immer wieder Spechte saßen. Warum haben wir leider bisher nicht herausgefunden.
Etwas weiter stromabwärts, in Mödlich, gibt es auch einen kostenfreien Wohnmobilstellplatz:
Eindrucksvoll erhebt sich am Rande des Naturparks Mecklenburgisches Elbetal die größte Binnenwanderdüne Europas. Von ihrem höchsten Punkt aus hat man einen tollen Blick auf das Elbvorland.
Der Dünenkomplex hat eine Länge von gut zwei Kilometern, ist rund 40 Meter über dem Meeresspiegel hoch und entstand am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren.
An der Elbtaldüne treffen zwei Gegensätze aufeinander und bilden einen abwechslungsreichen Lebensraum:
Den Parkplatz der Binnendünen bei Klein Schmölen findet man hier:
Die Gemeinde Rüterberg am Elbufer lag zu DDR-Zeiten mitten im Grenzgebiet. Die Situation war besonders problematisch, da der Grenzverlauf im Elbabschnitt unklar war. Die DDR sah die Grenze in der Mitte des Flusses, während der Westen das östliche Ufer als Grenzlinie betrachtete.
1966 kam es bei Arbeiten auf der Elbe zur "Schlacht von Gorleben", bei der sich beide Seiten gegenseitig beschuldigten, in fremde Hoheitsgewässer eingedrungen zu sein. Es wurde deutlich, dass die DDR-Grenztruppen ihre Kontrollen nur bis zum Ostufer der Elbe durchsetzen konnten.
Im Frühjahr 1967 wurde um das Dorf Rüterberg ein zweiter Zaun errichtet, wodurch die rund 150 Bewohner vollständig eingeschlossen waren. Sie konnten ihr Dorf nur über ein streng bewachtes Grenztor mit Personalausweis betreten. Auswärtige Besucher benötigten eine Sondererlaubnis. Ab 23 Uhr blieb das Tor bis zum Morgengrauen geschlossen. 1988 wurde der Zaun durch ein stabileres Modell ersetzt.
Die Geschichte des Dorfes und ihren Bewohnern ist so skurril, dass man sich am besten vor Ort selbst ein Bild davon macht.:
Es gibt auch einen Wohnmobilstellplatz mitten im Ort
Die Gemeinde Neu Darchau, die etwa 1.500 Einwohner zählt und aus den Ortsteilen Darzau, Drethem, Glienitz, Katemin, Klein Kühren, Neu Darchau, Quarstedt, Sammatz und Schutschur besteht, erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des malerischen Ufers der Elbe.
Wer die Umgebung auf der anderen Seite der Elbe erkunden möchte, kann jederzeit mit der Fähre "Tanja" die Elbe überqueren.
Die kleine Gemeinde glänzt gleich mit zwei kostenpflichtigen Stellplätzen und zwar jeweils am Fähranleger beidseitig der Elbe:

Wohnmobilstellplatz am Hafen / Fähranleger:
Wohnmobilstellplatz am gegenüberliegenden Elbufer:
Wer hier übernachtet sollte auf jeden Fall das kleine Café Rautenkranz ganz in der Nähe besuchen. Es gibt wirklich leckeren Kuchen mit "Ostcharme".
Die kleine Elbestadt reizt mit Fachwerk, Kultur und Ambiente. Der Charme der Stadt zieht allerdings viele Gäste an. Eingebettet im Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue gibt es interessante Besichtigungspunkte, wie z.B. das Biosphaerium Elbtalaue im Elbschloss des Ortes.
Auch bietet der Ort für Wohnmobilfahrer gleich zwei Stellplätze, einer mit einer VE:

Der schönste, aber auch teuerste liegt wunderschön gelegen direkt vor dem Fähranleger:

Ein weiterer Wohnmobilstellplatz liegt mehr zentrumsnah:
Die historischen Fachwerkhäuser, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und die Lage der Altstadt von Lauenburg direkt an der Elbe machen die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins zu einem idealen Ziel. Daher bietet die Stadt einen zentralen Wohnmobilstellplatz:
Einen weiteren Wohnmobilstellplatz ganz in der Nähe, den wir immer bevorzugen, liegt auf der anderen Elbseite in Hohnstorf:
Wohnmobilstellplatz Hohnstorf:
Wer von hier aus weiter Richtung Elbmündung fahren möchte, sollte sich hier entscheiden, ob er nördlich der Elbe über Hamburg, Glückstadt Richtung Friedrichskoog ...
... oder südlich der Elbe, vorbei an Hamburg, durchs Alte Land, der Ostemündung, Richtung Cuxhaven fahren möchte:
Die Reise entlang der Elbe im Überblick:
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VG23/10.000
1.1.25:1277 / 1.1.12: 2076
keine ZM-M2
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