Nordspanien und der Süden Portugals

Im Winter mit dem Wohnmobil auf die Iberische Insel


Überwintern in Portugal und Spanien kann so viel mehr sein als nur Sonne, Meer und Strand: Wir verbringen nun schon den dritten Winter mit dem Wohnmobil in Spanien und Portugal, sehen uns aber nach wie vor nicht als die typischen Überwinterer.

 

Uns zieht es uns nicht nur an den Strand und in die Sonne und wir wollen auch nicht möglichst kostengünstig der Kälte entfliehen. Auch wenn wir es auf dieser Reise nun etwas ruhiger angehen lassen wollen als in den letzten Jahren, möchten wir erneut Land und verstärkt auch Leute kennen lernen.


Unser Reiseroute auf der Karte:



Start: Die Extremadura und der Süden Portugals

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Fromental/Frankreich

Wir starten unsere Tour im Osten Spaniens, nach dem wir Frankreich zügig aber mautfrei durchquert haben. Da sich das Wetter wie auch in den vergangenen Jahren hier nass und grau zeigt, verlassen wir schon bei San Sebastian die Küste und halten uns gen Süden. Vorbei an Burgos, Salamancha und Palencia geht es in Richtung der Provinz Extremadura.

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Wohnmobil-Stellplätze auf der Hinreise:

  • Belfort/Frankreich: kostenfreier Stellplatz in Zentrumsnähe auf einem eingezäunten Parkplatz; VE (N 47°38'31", E 6°51'57")
  • Fromental/Frankreich: kostenfreier Stellplatz auf einem Parkplatz zwischen Kirche und Rathaus (46° 9' 35',  E 1° 23' 48')
  • Ondres Plage/Frankreich: Stellplatz hinter den Dünen; im Dezember kostenfrei; VE und Strom abgestellt (N 43°34'35", W 1°29'14")
  • Toquemada/Spanien: kostenfreier Stellplatz am Friedhof, VE
    (N 42°02'13", W 4°18'59")

Nationalpark Monfragüe in der Extremadura

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Gänsegeier im Nationalpark Monfragüe

Im Nationalpark Monfragüe in der dünn besiedelten Extremadura, die zu den ärmsten Provinzen Spaniens zählt, kann man den hier lebenden Geiern tief in die Augen blicken, so dicht fliegen die hier frei lebenden Vögel an den Aussichtspunkten über die Besucher hinweg. Nicht nur der Vogelfreund sollte aber den Blick hin und wieder auch in andere Richtungen schweifen lassen, so kommen doch diverse Singvögel wie beispielsweise die Samtgrasmücke oft ganz dicht heran. Auch der Iberische Rothirsch zeigt sich wenig scheu und im Hintergrund kann man die Rufe der hier überwinternden Kraniche hören. Mehr Infos zum Nationalpark gibt es in unserem Blog der Reise: weiterlesen

 

Im Lokal Las Habazas, auf dessen Parkplatz wir die Nacht verbringen, kommen wir über einem Café con Leche und einem Cerveza mit dem Wirt ins Gespräch und erfahren, obwohl er nur wenig Englisch und wir praktisch gar kein Spanisch sprechen, dass auch er häufig mit dem Fotoapparat im Park unterwegs ist. Er zeigt uns beeindruckende Nahaufnahmen von Rotmilanen, die in einer Fotohütte im Ort Torrejon entstanden sein sollen.

 

Unsere Stellplätze:

  • Plasencia: Großparkplatz am Park (N 40°1’45”, W 6°5’5”
  • nahe Plasencia: Parkplatz am Restaurant Las Habazas auf Nachfrage bei Einkehr
    (N 39°56'47", W 6°05'11")

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Fotogalerie Extremadura:

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Barragem de Póvoa é Meadas - ein Traum von Stausee

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Stellplatz am Barragem de Póvoa é Meadas

Von Plasencia aus geht es für uns mit einer Zwischenübernachtung in Cáceres (mehr dazu im Blog unserer Reise 2015/2016: weiterlesen) weiter in Richtung Portugal. Bei Alburquerque, einem historischen Städtchen unweit der Grenze, besichtigen wir noch einige Felszeichnungen "Pinturas Rupestres del Risco de San Blas" (N 39°13'20", W 7°00'52"). Die etwa 5000 Jahre alten Darstellungen sind bei unserem Besuch frei zugänglich, aber in keinem guten Zustand. Von der erhöhten Lage bietet sich uns aber ein grandioser Blick auf die Landschaft unter uns.

 

Die Grenze nach Portugal überschreiten wir bei Portoalegre mitten im Parque Natural da Serra de São Mamede, dessen Berge einen echten Kontrast zu der Weite und Kargheit der Extremadura bilden.

 

Heute stehen wir am Stausee Barragem de Póvoa é Meadas, an dem ein befestigter Stellplatz ausgewiesen ist; mit dem richtigen Fahrzeug kann man aber auch über Pisten direkt ans Wasser heranfahren. Die Umgebung bietet sich für ausgedehnte Spaziergänge an, wobei man dabei an Ausgrabungen mittelalterlicher Grablegungen vorbeikommt. Die Reste der dazugehörigen Orte wurde nach dem Bau der Staumauer zur Stromgewinnung in den 1920er Jahren überflutet.

 

Bis zu den Weihnachtsfeiertagen gönnen wir uns jetzt einfach mal eine Pause. Die Sonne scheint und wir haben den perfekten Platz gefunden. Nichtstun, Spazierengehen und die Gegend erkunden, das ist das Programm für die nächsten Tage.

 

Kurz nach unserer Ankunft bekommen wir Besuch von einer Hundedame, die uns die nächsten Tage treu bleiben wird. Sie ist gepflegt und sie bettelt nicht. Trotzdem schläft sie nachts unter unserem Auto und begleiitet uns auf unseren Erkundungstouren, wie auch beim Joggen. Uns scheint, dass ihr einfach langweilig ist. Denn wenn wir nichts unternehmen, schliesst sie sich auch gerne anderen Touristen auf ihren Spaziergängen an.

 

Bei der Abfahrt fällt der Abschied schwer, die Hündin springt um unser Auto herum und die Beifahrerin verdrückt ein paar Tränen. Da die Hündin aber ein zuhause zu haben scheint (sie trägt immerhin ein Halsband) und wir ihr ihre Freiheit  an diesem grandiosen See nicht nehmen wollen, lassen wir sie schweren Herzens zurück.

 

Update: Am Stausee in Portugal entstand die Idee, sich einen Hund anzuschaffen. Zu sehr hatten wir uns in die charmante portugiesische Hundedame verliebt. Es hat zwar noch ein bisschen gedauert, mittlerweile ist aber Adi mit uns auf Tour. Mehr zu unserem hündischen Reisebegleiter gibt es hier: weiterlesen.

 

Unsere Wohnmobil-Stellplätze:

  • Cáceres: Stellplatz an der Jugendherberge mit VE (N 39°28'49", W 6°22'08")
  • Barragem de Póvoa é Meadas: Stellplatz mit VE (N 39°29'01" , W 7°32'50")

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Fotogalerie: Barragem de Póvoa é Meadas

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Reserva Natural do Estuário do Tejo

Störche in der Tejo-Mündung
Störche in der Tejo-Mündung

Das Naturreservat Reserva Natural do Estuário do Tejo der Tejomündung ist als Überwinterungsplatz für eine große Zahl von Vögeln bekannt. Um so enttäuschter waren wir, dass wir bei unserem letzten Besuch, dass wir keinen Zugang in das Gebiet finden konnten.

 

Dieses Mal sind wir besser vorbereitet und fahren direkt das EVOA Informationszentrum (http://www.evoa.pt/index.php?lang=eng) (N 38°51'03", W 8°58'26") an. Hier werden kostenpflichtig Führungen und diverse Beobachtungshütten angeboten. Von der Hauptstraße führt eine Schotterpiste über 12 km zum Zentrum, wobei die ersten Kilometer sehr holprig sind. Schon aus größerer Entfernung sieht man das imposante Gebäude, dessen moderne Archtektur aufgrund der Holzfassade gut in die Umgebung einpasst.

 

Der Tejo ist der längste Fluss Portugals und hat bis hierher zu seiner Mündung bei Lissabon bereits etwa 1.100 Kilometer zurückgelegt. Das riesige Mündungsgebiet wird of t auch als “Mar da Palha”, portugiesische für "Strohmeer", bezeichnet. Hier liegt das größte Feuchtgebiet Portugals und eines der bedeutensten Europas. In der Zeit des Vogelzugs rasten hier mehr als 100.000 Vögel, darunter auch seltene und bedrohte Arten.

 

Aufgrund des schlechten Wetters erkunden wir den während der Öffnungszeiten des Infozentrums frei zugänglichen Teil des Gebiet abseits der Lagunen am Zentrum auf eigene Faust. Hier wird Reis angebaut und in den nassen Feldern stehen Watvögel. Auf unsere Pirschfahrt begegnet uns neben Weißstörchen, Stelzenläufern und anderen Wasservögelnie die seltene Kornweihe. Besonders fasziniert uns aber ein Gleitaar, den wir hier das erste Mal auf unseren Reisen beobachten können. Der weiße Vogel mit den schwarzen Flügelspitzen ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und in Europa außerst selten.

 

Unser Stellplatz:

  • Salvaterra de Magos: kostenfreier Stellplatz mit VE an der Durchgangstraße N118
    (N 39° 1' 25'', W 8° 47' 34'')

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Fotogalerie: Reserva Natural do Estuário do Tejo

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Alcácer do Sal

Alcácer do Sal Portugal Alentejo  Sado Wohnmobil Reisemobil
Alcácer do Sal bei Nacht

Alcácer do Sal liegt unweit der Küste am Rio Sado am Rande eines Naturreservat und wird, umgeben von Reisfeldern und Salinen, von einer maurischen Burganlage überragt. Schon die Phönizier hatten hier eine Siedlung und auch in späterer Zeit war Alcácer eine wichtige Hafenstadt. Heute ist der Flusslauf allerdings versandet.

 

 

 

 

Alcácer do Sal Alentejo Portugal Sado Reisemobil Wohnmobil

Alcácer do Sal Alentejo Portugal Sado Wohnmobil Reisemobil

In der Altstadt laden kleine Cafes und Restaurant zur Einkehr ein.  Ein Rundgang durch die engen Straßen der Altstadt mit ihren kleinen Geschäften und den mal weniger und mal mehr renovierten alten Häusern hat seinen besonderen Charme. Während unseres Besuch kurz nach Weihnachten erwandelt sich die Stadt am Abend in ein Lichtermeer.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Alcácer do Sal: Parkplatz am Fluß
    (N 38°22'09", W 8°30'38")

 



Cais Palafítico da Carrasqueira

Cais Palafítico da Carrasqueira
Cais Palafítico da Carrasqueira

Weder unser Reiseführer noch unsere Straßenkarte kennt diesen Ort. Nur durch den Tipp eines anderen Wohnmobilfahrers finden wir den Cais Palafítico da Carrasqueira, ein Paradies für Fotografen.

 

Errichtet in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhundert erstrecken sich hier unweit des Ortes Carrasqueira Bootsstege auf Stelzen hinein in das schlammige Delta des Sado. Auch wenn der aus ungleichen Stangen und Brettern errichtete Steg mehr als wacklig wirkt, so ist er doch auch heute noch in Benutzung und bietet den Fischerbooten selbst bei niedrigem Wasserstand die Möglichkeit zum Anlegen. An den Stegen haben die Fischer aus Altholz kleine Hütten zur Aufbewahrung ihrer Ausrüstung und zur Verarbeitung der angelandeten Fische errichtet. Gerade dieses einfache und oft provisorische Ambiente macht die Anlage aus, die man erst auf den zweiten Blick als Sehenswürdigkeit wahr nimmt.

 

Das Mündungsgebiet des sich hier nach 180 Flusskilometern in den Atlantik ergießenden Sado bildet das Naturschutzgebiet Reserva Natural do Estuário do Sado, das einer reichen Vogelwelt eine Heimat bietet.

 

Unser Stellplatz:

  • Playa Alberta Nova: Standparkplatz mit Meerblick; wird auch von Anglern genutzt
    (N 38° 10' 39", W 8° 46' 49")

Update:

Mittlerweile waren wir schon mehrmals an diesem besonderen Ort.

 

Je nach Jahreszeit, Wetterlage, Tageszeit und Tide bieten sich dem Besucher eine andere Optik und Stimmung. Es lohnt, sich Zeit zu nehmen und beispielsweise auf die nächste Flut zu warten. Auch bei Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang ist es hier besonders schön Nur das Wochenende oder Feiertage gilt es zu vermeiden, denn dann machen auch Einheimische gerne einen Ausflug hierher und es wird auf dem schmalen Stegen für Menschen mit großer Kameraausrüstung etwas eng.

 

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Comporta: offizieller Stellplatz der Gemeinde auf einem großen, staubigen Parkplatz, kein Campingverhalten erwünscht, kostenlos, VE (N 38°22'42", W 8°47'08")

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Fotogalerie: Cais Palafítico da Carrasqueira

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einsame Strände - von Sines nach Porto Covo

Surfschule im Abendlicht
Surfschule im Abendlicht

Zwischen Sines und Porto Covo erstrecken sich im Alentejo diverse Strände, die auch von Surfern und Anglern gut frequentiert werden. Freies Stehen mit dem Wohnmobil wrd hier auf den Parkplätzen und entlang der Straße zumindest außerhalb der Saison meist toleriert, solange kein Campingverhalten gezeigt wird. Leider wurde der bisher kostenfreie Stellplatz im Zentrum von Porto Covo verlegt. Die neue Lage ist genauso wenig attraktiv wie der alte Platz, nur ist nun nicht nur der Platz sondern auch die Entsorgung kostenpflichtig. Grundsätzlich sind €3,-- für einen Stellplatz nicht viel, dass wir für die Entsorgung aber den vollen Übernachtungspreis bezahlen sollen, halten wir dann aber doch für nicht angebracht.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • bei Sines: an der außerhalb der Saison geschlossenen Surfschschule
    (N 37°53'45" W 8°47'49")

 


Silvester oberhalb der Praia de Odeceixe

Praia de Odeceixe
Praia de Odeceixe

Wir verbringen den Jahreswechsel auf den Klippen oberhalb der Praia de Odeceixe. Hier kommt man zwangsläufig ins philosophieren, so traumhaft ist der Blick in die Weite und auf die Brandung, die unermüdlich an den Strand donnert und an den Klippen nagt. Wie viele Mikrometer mag das Wasser seit unserem letzten Besuch vor zwei Jahren von diesen abgeschliffen haben? War es hier schon einmal wirklich ruhig und wenn ja wann? Vielleicht vor dem durch das große Erdbeben 1755 ausgelösten Tsunami, der nicht nur Lissabon sondern große Teile der Küste zerstörte?

 

Egal, wir stoßen heute Nacht auf jeden Fall zweimal an. Einmal um 0 Uhr deutscher Zeit und dann noch einmal eine Stunde später, wenn auch in der portugiesischen Zeitzone das neue Jahr beginnt. Hier oberhalb des Strands bleibt, es still, nur in der Ferne sieht man vereinzelte Feuerwerk.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Praia de Odeceixe: Großparkplatz oberhalb des Ortes (N 37°26'16", W 8°47'52")

Strand von Cordoama - digitale Abstinenz

Praia da Cordoama
Praia da Cordoama

Es ist kaum zu glauben, aber auch außer Deutschlands gibt es Gegenden OHNE Handyempfang. Sie sind wirklich selten, denn nach unserer Erfahrung ist das mobile Netz leider überall besser als zuhause. Aber an der Praia de Cordoama gibt es wirklich kein Netz. Über 100m hohe Klippen schirmen den wilden Sandstrand von der Außenwelt ab. 

 

Der heutige Vollmond bringt uns dazu auch noch eine fast taghelle Nacht und eine besonders hohe Flut und so schauen wir um 3 Uhr nachts aus dem Fenster und fragen uns, wie weit das Wasser in dieser Nacht denn noch steigen wird. Mal kurz im Internet nachschauen können wir ja nicht.

 

Kurz danach kommt aber die Müllabfuhr, leert wie in Portugal und Spanien üblich mitten in der Nacht die Müllcontainer und holt uns in die Wirklichkeit zurück.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  •  Praia de Cordoama: Strandparkplatz (N 37°06'32", W 8°56'08")

 


Fotogalerie: Strand von Cordoama

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Sagres und das Cabo de São Vicente

Sonnenuntergang am Cabo de São Vicente
Sonnenuntergang am Cabo de São Vicente

Sagres, ein Städtchen mit etwa 2000 Einwohnern, dass aber aufgrund der zahlreichen Ferienappartements deutlich größer erscheint, ist nicht nur im Winter ein Treffpunkt für Surfer und individualistische Wohnmobilfahrer. Über dem ganzen Ort liegt eine surfer-typische Entspanntheit.

 

Einen echten Ortskern gibt es nicht, aber an den Stränden der Umgebung und entlang der Straßen gibt es zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafès.

 

Im Osten von Sagres liegt geschützt der Fischereihafen des Ortes. Auch wenn die Fischereiflotte Portugals schon bessere Zeiten gesehen hat, wird hier noch regelmäßig fangfrischer Fisch versteigert wird.

 

Unser Tipp:

  • Indisches Restaurant "Holi Dewali" neben den Intermarché an der Straße nach Vila do Bispo.

Vom Tagesparkplatz oberhalb der Praia do Belize hat man einen guten Blick auf das Treiben der Surfer darunter. Über steile Treppen geht es hinunter an den Strand. Hier herrscht eine besondere Atmosphäre und auch ohne Brett haben wir sofort das Gefühl dazuzugehören.

 

Unser Parkplatz

  • Sagres: Tagesparkplatz an der Praia do Belize ((N 37°01'34", W 8°57'44"),
    Übernachtung für Wohnmobile verboten

Ein Abend wie jeder am Cabo de São Vicente nicht weit von Sagres: Der Parkplatz vor dem stärksten Leuchtturm Europas füllt sich mit Autos. Selbst per Bus kommen die Besucher zu dem Ereignis, das heute gegen 17 Uhr 30 statt finden wird. Hier am südwestlichsten Punkt Europas, wo eine heute leider geschlossene Bude die "die letzte Bratwurst vor Amerika" anbietet, passiert es......die Sonne geht unter!!!

 

Es ist ein wirklich schöner Anblick, wenn die Sonne hinter dem auf 70 Meter hohen Klippen gelegenen Leuchtturm im Meer versinkt, aber viel ist wichtiger ist das Wissen, dass zwischen den fotowütigen Menschen und der Neuen Welt nichts liegt als Wasser, viel Wasser.

 

Unser Stellplatz:

  • Sagres: Großparkplatz vor dem Fortaleza de Sagres (N 37°00'19", W 8°56'44")

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Fotogalerie: Sagres und das Cabo de São Vicente

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Albufeira da Barragem de Odiáxere

Albufeira da Barragem de Odiáxere
Albufeira da Barragem de Odiáxere

 

Zur Erledigung von leidigen Pflichten wie Buchhaltung und Jahresabschluss suchen wir heute ein nettes Plätzchen mit guter Verbindung ins Internet. Am Stausee Barragem de Odiáxere treffen wir auf das Team von Herman-unterwegs.de, das sich hier schon seit einigen Tagen eingenistet hat, um ebenfalls zu arbeiten: weiterlesen

 

Nebenbei backen wir unseren ersten Käsekuchen im Omnia: zum Rezept


Silves und die Felsalgarve

Klippenfischer an der Felsgalgarve
Klippenfischer an der Felsgalgarve

Nachdem wir bisher die Küste der Algarve im Wesentlichen gemieden haben, da es uns hier einfach zu voll war, wollen wir der Region in diesem Jahr noch einmal eine Chance geben. Und so begeben wir uns auf Fototour entlang der Felsküste zwischen Carvoeiro und Benagil mit ihren malerischen Klippen.

 

 Auch wenn es sich diverse Katzen und auch einige Wohnmobile auf dem Parkplatz der Praia de Benagil gemütlich gemacht haben, fahren wir zur Übernachtung doch lieber ins Hinterland. Obwohl wir bisher noch nie von der Polizei (hier GNR) verjagt wurden, wollen wir es doch nicht auf eine erste negative Erfahrung ankommen lassen.

 

Silves

Das kleine Städtchen liegt im Hinterland der Algarve und so etwas abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten wie Strand, Steilküste und Ozean. Trotzdem hat es gerade für Wohnmobilfahrer viel zu bieten. War es in der Vergangenheit Anlaufpunkt für viele, die sich wild auf den großen Parkplätzen am Fluß Arade lagerten, hat der Ort mittlerweile 3 offizielle Wohnmobilstellplätze.

 

Diese sind zwar verhältnismässig eng, eigenen sich aber gut für einen Zwischenstopp. Manch einer bleibt sogar länger, denn die Altstadt mit ihren alten Gebäuden, dem maurischen Castelo und den vielen Restaurant sowie Lage der neueren zwei Wohnmobilstellplätze am Fluss bzw. direkt unterhalb der Burg ist attraktiv. Aber auch die Stadtverwaltung gibt sich ersichtlich Mühe und so gibt es ein Hallenbad, eine Laufstrecke mit Trimmdichpfad, öffentlich zugängliche Sportflächen mit Klettermöglichkeiten und Spielplätze.

 

Wir müssen aber erst einmal Wäschewaschen. Glücklicherweise ist diese trocken, bevor in der Nacht der große Regen einsetzt.....und wir den nächsten Tag im Auto mit Arbeiten verbringen.

 

Unsere Stellplätze:

  • Silves: Wohnmobilstellplatz Castelo, mit allem
    (einschließlich Waschmaschine und WiFi), kostenpflichtig
    (N 37°11'37", W 8°26'09")
  • Barragem do Arrade: Parkplatz unterhalb der Staumauer; weiterer Parkplatz am Stausee
    (N 37°14'22", W 8°22'40")

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Fotogalerie: Silves und die Felsalgarve

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Naturpark Ria Formosa: einer der beeindruckendsten Orte der Algarve

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Sonnenaufgang am Ria Formosa

An die Felsalgarve mit ihren imposante Klippen schließt sich die sogenannte Sandalgarve an, die sich bis zur Grenze von Spanien erstreckt. Ein etwa 60 Kilometer langer Abschnitt dieser Küste entlang der Orte Loulé, Faro, Olhão, Tavira und Vila Real de Santo António steht seit 1987 als Naturpark Ria Formosa unter Schutz.

 

Das Gebiet umfasst eine weitläufige Lagunenlandschaft, die durch mehrere der Küste vorgelagerte Inseln eingeschlossen wird, und bietet diversen Vogelarten eine Heimat. Aber nicht nur Ornithologen kommen hier auf ihre Kosten. An den teilweise idyllisch gelegenen Parkplätzen sind auch für alle anderen lange Strandspaziergänge sowie romantische Sonnenuntergänge und Sonnenaufgänge (für die, die nicht so früh wie Michael zum Fotografieren aus den Federn kommen: siehe Bild) inklusive.

 

Unsere Wohnmobil-Stellplätze:

  • Moncarapacho: Parkplatz an den Salinen (N 37° 2' 12'', W 7° 47' 47'')
  • Fábrica: Parkplatz am Strandrestaurant (N 37° 9' 13'', W 7° 33' 19'')

Nationalpark Coto de Doñana und Roccio

Spanien Nationalpark Donana El Rocio Reisemobil Wohnmobil Andalusien Ornithologie Vögel
Wallfahrtsort El Rocio am Nationalpark Coto de Donana

Wir verlassen nun Portugal mit dem Ziel Donana Nationalpark. Hier hat es uns im letzten Jahr so gut gefallen (mehr dazu: hier), dass wir uns jetzt einige Tage Zeit zur Erkundung des Gebiets nehmen wollen.Das  Delta des Flusses Guadalquivir ist das wichtigste Feuchtgebiet Spaniens und Natura2000 Gebiet. Der Nationalpark umfasst neben Sumpfland aber auch Salinen, Dünen und große Pinienwälder und bietet neben zahlreichen Vogelarten, Rot-, Damm- und Schwarzwild auch dem Luchs eine Heimat.

 

El Rocio

 

Wir starten im Örtchen El Rocio und verbringen dort einen interessanten Abend mit Ingrid und Dieter (beide weit über 70 und schon weit gereist; derzeit minimalistisch unterwegs mit einer kleinen, 30 Jahre alten Kabine mit Aufstelldach auf einem 4x4 Basisfahrzeug, das auch schon 17 Jahre auf dem Buckel hat - Hut ab. Reisen liegt in der Familie. Die Enkelin fuhr in 2017 mit dem Planwagen von Bayern an die Ostsee).

 

Es mag am Wetter oder daran liegen, dass gerade Wochenende ist, aber in El Rocio ist zwar wieder sehr wenig los, es gleicht aber weniger einer Geisterstadt als im letzten Jahr: weiterlesen.

 

Im Infozentrum (N 37°07'58", W 6°29'20") an der Durchgangsstraße kann man Touren in den Park buchen, den die Kernzone ist nur im Rahmen geführter Bus- oder Jeeptouren möglich. Derzeit startet eine Bustour um 8 Uhr morgens, eine zweite Tour um 15 Uhr. Es empfiehlt sich, zumindest einen Tag im Voraus zu reservieren, dann auch jetzt außerhalb jeder Saison sind die Busse gut gebucht. Alternativ sind auch individuelle Touren (1/2 Tag ab ca. €165,-- ) buchbar. Wir ziehen aber erneut auf eigene Faust los.

 

Donana Nationalpark

 

Bereits in der Lagune am Ort, die zur Schutzzone des Parks gehört, sehen wir Sichler, Stelzenläufer und diverse Enten. Hier lohnt auch ein Besuch des ornithologischen Infozentrums. Von einer netten Mitarbeiter erhalten wir hier eine Checkliste der im Park vorkommenden Vögel auf Deutsch mit Angaben, zu welcher Jahreszeit und in welcher Häufigkeit diese anzutreffen sind.

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Als Ausgangspunkt wählen wir das Infozentrum "Dehase de Abajo" (N 37°12'21", W 6°10'13"), wo wir den Tag im angeschlossenen Restaurant mit einem Cafe con Leche beginnen. Von hier aus fahren wir in Richtung des Pumpwerk (N 37°06'19", W 6°15'28") am Rand des Parks. Die anfänglich asphaltierte Straße geht bald in eine schwierige Schotterpiste mit heftigen Schlaglöchern über. Achtung: Auch auf der Asphaltstrecke tun sich unvermutet Löcher auf, die vor allem im Dunkeln spät bis gar nicht zu erkennen sind. Deshalb: Vorsichtig fahren!!! Am Pumpwerk kann man entweder geradeaus in Richtung des Infozentrums ... fahren oder rechts abbiegen, um so über eine ausgeschilderte (längere Route) ebenfalls zum Infozentrum zu gelangen.

 

Wir fahren rechts ab und sehen diverse Greifvögel, aber auch einen Häherkuckuck, der direkt vor uns auf der Straße sitzt.

 

Vor dem Infozentrum führt rechts eine Sackgasse bis zur gesperrten Einfahrt in die Kernzone des Parks vorbei an mehreren Lagunen. Im umliegenden Grasland weiden Rinder und Pferde. An zwei Pferdekadavern tun sich mindestens 30 Gänsegeier gütlich.

 

Am etwas in die Jahre gekommenen Infozentrum J.A. Valverde (N 37°04'27", W 6°22'39") lohnt ein Blick auf die Wasservögel der Lagune. Besonders interessant sind aber die Ruinen entlang der Straße nach dem Infozentrum, denn hier kann man mit Glück neben Turmfalken auch Rötelfalken entdecken. Auf den angrenzenden Freiflächen jagen tagaktive Sumpfohreulen.

 

Das Pumpwerk wird nur bei Bedarf aktiviert. Besonders interessant ist es hier, wenn es gerade abgeschaltet worden ist, denn dann ist das Fischbuffet nicht nur für diverse Reiherarten (Grau-, Silber, Nacht, Seidenreiher), sondern auch für Weiß- und Schwarzstörche eröffnet. Selbst die sonst so scheuen Schwarzstörche kommen dann dicht heran, um die durch die Pumpen getöteten Fische als Fast-Food abzugreifen.

 

 

Unter anderen haben wir gesehen:

Stelzenläufer, diverse Möwen, Gänsegeier, Grau-, Silber, Nacht, Seidenreihe, Schwarzstorch, Weißstörche, Sichler, Häherkuckuk, Sumpfohreule, Schleiereue, Rötelfalke, Turmfalken.

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Fotogalerie: Nationalpark Coto de Doñana und Roccio

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Begegnungen an der Praia dos Arrife

Praia dos Arrife
Praia dos Arrife

An der Praia dos Arrife gönnen wir uns nach den ereignisreichen Tagen im Nationalpark Coto de Doñana eine Auszeit am Strand. Wir lernen interessante Menschen kennen und verbringen ein entspanntes Wochenende vor der pittoresken Kulisse der Bucht.

Am Nachmittag laden wir unsere neuen Bekannten Erna, Rob, Diane und Bernhard  zu einem Käsekuchen aus dem Omnia-Backofen ein. Dieser wird leider so schnell aufgegessen, dass für Henk und Tracey nur ein kleines Stückchen übriggeblieben ist, als diese von ihrer Wanderung entlang der Klippen zurückkommen.

 

Am nächsten Morgen betätigen sich Bernhard und Michael noch als Retter in der Not als sie das Auto einer unvorsichtigen Portugiesin frei schieben, die sich auf einem Felsbrocken auf dem "Parkplatz" oberhalb der Bucht festgefahren hat. Besonders Fahrzeuge mit geringer Bodenfreiheit sollten sich vor den tief ausgewaschenen Rinnen auf der Zufahrt und den Steinen auf dem Platz doch sehr in Acht nehmen.

 

zum Weiterlesen:

  • Infos zu Erna und Rob: hier
  • Infos zu Diane und Bernhard. hier
  • Käsekuchen aus dem Omnia: Rezept
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Wir haben nicht den Größten...

aber wir finden, den Besten:

 

Auf dem Parkplatz von Sagres stehen wir neben einem anderen Wohnmobil aus Heidelberg und stellen fest, dass unser Paul manchmal ganz schön winzig aussehen kann. Für uns ist er aber der ALLERGRÖSSTE!


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Hohe Brecher an der Westküste

Wind und Brandung an der Westküste
Wind und Brandung an der Westküste

Für uns geht wieder zurück in Richtung Norden. Wir genießen die Einsamkeit der Region und stehen dabei oft auf Plätzen, die wir schon kennen.

 

Die Westküste Portugals lässt uns dabei vergessen, dass wir uns auf dem Rückweg befinden. Der starke Wind der letzten Tage hat den Ozean aufgepeischt und so donnern die Brecher mit großer Gewalt an die Steilküste. Welch ein Spektakel.

Halbwüste Bardenas Reales de Navarra

Halbwüste Bardenas Reales de Navarra
"Mars-Landschaft" mitten in Europa

Mal schnell in die USA jetten oder heute zum Mars fliegen? Kein Quatsch - das geht von Spanien aus ganz schnell!

 

Einfach in der Halbwüste Bardenas Reales der Navarra südlich von Pamplona/Spanien vorbeischauen und man hat beides. Ok, vielleicht in etwas kleinerem Maßstab, aber auch der Aufwand für die Anreise hält sich in Grenzen. Besonders früh am Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang entfaltet das Gebiet seinen vollen Charme.

 

Kurz anhalten, nichts sagen und diese "unglaublich laute" Stille auf sich Wirken lassen: Ein Erlebnis.

 

Das als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesene 40.000 Hektar große Gebiet lag einst auf dem Grund eines urzeitlichen Meeres. Die bizarren Felsformationen entstanden durch die unterschiedliche Auswaschungen der abgelagerten Sedimente durch Regen und Wind. In neuerer Zeit diente die spektakuläre Landschaft sogar in einer Episode der Serie  „Game of Thrones“ als Kulisse.

 

Die unwirtliche anmutende Region bietet aber auch reichlich Natur. Vogelarten wie der Wanderfalken, der Steinadler, der Zwergadler, der Gänsegeier und der Schmutzgeier sind hier zuhause. Aber auch Reptilien, wie Schlangen und Eidechsen, oder Säugetiere, wie die Wildkatze aber auch Igel, Hase und Wildschwein können hier überleben.

 

Besucher müssen den Naturpark vor Sonneuntergang verlassen. Übernachten im Park ist leider ebenfalls verboten; aber nur etwas 5 Fahrminuten entfernt gibt es in Arguedas am Rande der Wüste einen netten Stellplatz.

 

Ganz in der Nähe des Stellplatzes, liegen die Höhlenwohnungen von Arguedas ,die wir am nächsten Morgen erkunden. Diese in den weichen Stein hineingegrabenen Wohnhöhlen enstanden ie im 19.Jahrhundert, um Menschen Unterkunft zu bieten, die sich keine "richtige" Wohnung leisten konnten. Im Jahr 1940 gab es etwa 50 Höhlenhäuser, die aber in den 60iger Jahren des letzten Jahrhunderts verlassen wurden.

 

Unser Stellplatz:

  • Arguedas: kostenfreier Stellplatz auf gemischtem Parkplatz, VE
    (N 42°10'22",  W 1°35'29")

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Fotogalerie: Halbwüste Bardenas Reales de Navarra

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Rückreise quer durch Frankreich

 

Wie auch auf dem Hinweg nutzen wir auf der Rückreise quer durch Frankreich nur mautfreie Strecken. Unsere Route führt uns von unserem ersten Stellplatz in Ondres in der Nähe von Biarritz über Limoges, Chalon-sur-Saône, Dole, Belfort und Mulhouse zurück nach Deutschland. Viele Streckenabschnitte sind vierspurig ausgebaut und wir kommen zügig voran.

 

Von Breisach aus geht unsere Reise für uns noch in Deutschland weiter, wo wir geschäftliche Termine wahrnehmen müssen und Freunde besuchen. Wir freuen uns aber schon auf unsere nächste längere Tour, zu der wir in wenigen Wochen aufbrechen wollen.

 

Unsere Wohnmobil-Stellplätze:

  • Onderes Plages: Stellplatz auf dem Parkplatz am Strand (N 43° 34′ 34″ , W 1° 29′ 11″ ) - im Wineter kostenfrei
  • Oradour: kostenfreier Stellplatz mit VE (N 45°56'08",  E 1°01'30") unweit des Gedenkzentrums Oradour-sur-Glane, dass an ein von der Waffen-SS 1944 angerichtetes Massaker erinnert, bei dem über 600 Menschen ermordet und der Ort praktisch ausgelöscht wurde.
  • Givry: kostenfreier, ortsnaher Stellplatz mit VE (N 46°46'48", E 4°44'54")

 


Reisetipps zu den Ländern Portugal und Spanien


Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Spanien

Reisetipps zu Spanien und Portugal

Reisetipps für Wohnmobilreisende zu Spanien

 

Unsere Erfahrungen und alles, was uns so aufgefallen ist:

Spanien läßt sich mit dem Wohnmobil gut bereisen. Es ist ein beliebtes Reiseland für alle Nordeuropäer - vor allem in der kalten Jahreszeit.Vor allem die Ostküste und der Süden Spaniens sind gern besuchte Überwinterungsorte  bei Wohnmobilisten aus Frankreich, Deutschland, England und auch Skandinavien. Entsprechend ist die Infrastruktur für Reisende gut ausgebaut. Manche Dinge sind trotzdessen ein wenig schwierig:

 

Freies Stehen

ist scheinbar erlaubt oder wird toleriert, allerdings ist Camping-Verhalten wie Stühle und Tische, Markise, Wäsche trocknen, aber auch Keile und Hubstützen nicht erlaubt und oft sogar explizit verboten.


Maut:

die meisten Autobahnen sind kostenlos. Nur die Autobahnen mit einem "P", z.B. "AP7" kosten Maut. Die "A7" hingegen kostet nichts. In den kommenden Jahren soll die Maut in Spanien abgeschafft werden. Auf unserer Reise 2020 in Richtung Marokko waren die ersten ehemals kostenpflichtigen Autobahnen bereits kostenfrei. Mehr Informationen findet man dazu im Internet.


Bäcker:

In Spanien gibt es nur wenige Bäcker. Wer frisches Brot kaufen möchte, muss das in der Regel in einem Supermarkt machen.


Einkaufen:

LIDL breitet sich immer mehr aus. Keiner muss auf deutsche Produkte hier "verzichten".


Sprit:

Der Spritpreis variiert von Tankstelle zu Tankstelle. Mit Abstand am günstigsten sind die Tankstellen an den großen Supermärkten


Essen gehen:

Mittagsmenue oft sehr günstig


LPG tanken

Fest eingebaute Gastankflasche lassen sich in Spanien an vielen Tankstellen gur betanken.

 

Gasflaschen

Der Tausch oder das Auffüllen von deutschen Gasflaschen soll in Spanien sehr schwer bis kaum möglich sein. Anscheinend gibt es bei Repsol oder anderen Tankstellenketen Tankflaschen zu kaufen bzw. zu  mieten, die man dann überall an den entsprechenden Tankstellen tauschen kann.

 

Sehenswürdigkeiten

Informationen bei Sehenswürdigkeiten oft nur in spanisch (oder katanisch).

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Besuche seit dem 27.10.20

Reise-Tipps: mit dem Wohnmobil nach Portugal

Insider-Tipps
für Wohnmobilreisende zu Portugal

 

Unsere Erfahrungen und alles, was uns so aufgefallen ist:

Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt knapp 600 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung rund 230 Kilometer. Etwa 10 Millionen Einwohner teilen sich rund 100.000 Quadratmeter Fläche. Mit 115 Einwohner / qkm ist das Land recht dünn besiedelt (im Vergleich: Deutschland: 230 Einwohner / qkm). Die Amtssprache ist portugiesisch, knapp 80% aller Portugiesen sind römisch-katholischen Glaubens.

 

Vom grünen Norden mit wild romantischen Ge­birgs­land­schaften und wunderschönen Flusstäler, unzähligen kleinen Fischerdörfern an der rauen Westküste bis hin zu stillen Buchten mit kilometerlangen Sandstränden im Süden ist für jeden etwas dabei. Und mitten drin - die beiden Metropolen Porto und Lissabon.

 

Klima

In Portugal findet man ein gemäßigtes Klima mit heißen Sommern und regenreichen Wintern vor, das je nach Region von atlantischen, kontinentalen und mediterranen Einflüssen geprägt ist. Abhängig davon, welche Region besucht und zu welcher Jahreszeit nach Portugal gereist wird, erfreut das Land mit viel Sonnenschein und ist somit ein ideales Reiseziel.

 

Je nach Höhenlage und Nähe zur Küste variiert das Klima stark. So ist es im bergigen Norden in der Regel kälter und regenreicher, während Lissabon, der Alentejo und die Algarve lange, heiße Sommer mit Temperaturen von bis zu 35-40°C aufweisen. Im Landesinneren herrscht dagegen recht mildes Klima und je weiter man sich von der Küste entfernt, desto geringer wird die Luftfeuchtigkeit.

 

Daraus ergeben sich die besten Reisezeiten:

  • Beste Reisezeit für eine Sommerreise an die Küsten:
  • Mai – September, jedoch sehr hohe Temperaturen im Juli und August
  • Beste Reisezeit für Städtetrips: Frühling und Herbst
  • Beste Reisezeit im Winter: Dezember bis April

Aufgrund der klimatischen Bedingungen kann es in den Sommermonaten in Portugal immer wieder zu massiven Busch- und Waldbränden kommen, die auch die Infrastruktur sowie den Tourismus beeinträchtigen können. Reisende sollten bei Fahrten in bewaldete Gebiete besonders vorsichtig sein und auf entsprechende Meldungen in den Medien und Hinweise der lokalen Behörden wie z.B. der Nationalen Zivilschutzbehörde (www.prociv.pt/en-us) achten.

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Einreise

Die Einreise nach Portugal wie auch nach Spanien ist für deutsche Staatsangehörige mit dem Reisepass, einem vorläufigen Reisepass, dem Personalausweis, einem gültigen vorläufiger Personalausweis oder Kinderreisepass möglich.

 

Pfefferspray

Wohnmobilfahrer, die Pfefferspray in ihrem Fahrzeug mitführen, müssen wissen, dass Pfefferspray in Portugal unter die Bestimmungen des Waffengesetzes fällt. Der Besitz ist nur Inhabern eines Waffenscheins der Kat. E erlaubt. Zuwiderhandlungen haben in der Regel Strafanzeige zur Folge. Somit sollte das Pfefferspray besser zuhause bleiben.

 

Einreise mit Haustieren

 Hunde, Katzen und Frettchen aus EU-Ländern benötigen bei Einreise einen EU-Heimtierausweis (pet pass) bzw. einen nationalen Heimtierausweis und müssen als Kennung einen implantierten Mikrochip am Hals tragen. Aus dem Ausweis muss hervorgehen, dass das Tier eine gültige Impfung gegen Tollwut bzw. eine Auffrischungsimpfung hat.

 

Weiterreise mit Hund nach Marokko

Möchte man mit Hund nach Marokko weiterreisen, ist es zwingend erforderlich, dass man für den Hund ein gültiges Tollwut-Titer-Zertifikat vorlegen kann und die Folgeimpfung für Tollwut nicht um einen einzigen Tag überzogen ist. Ist dies nicht der Fall und ist der Hund erst einmal in Afrika, wird ihm die Einreise zurück nach Europa verweigert und er kommt für drei Monate in Quarantäne! Hier sollte man sich vor Antritt der Reise sehr genau informieren, denn die Titer-Bestimmung kann erst 30 Tage nach der Immunisierung durchgeführt werden.

 

Verkehr:

In Portugal gilt die 0,5 Promille Grenze. Für Fahranfänger, die nicht mehr als Jahre Fahrerfahrung haben, gilt die strenge Grenze von 0,2 Promille.

Telefonieren bzw. ein Handy am Steuer ist verboten und kostet schnell 120 EUR

Bei einem Unfall oder einer Panne sollte man eine Warnweste nach EU-Norm 471 tragen.

gelbe Markierungen am Straßenrand sind Halte- und Parkverbotszonen. Wer diese missachtet, muss mit Abschleppen oder einer Kralle sowie einem empfindlichen Bußgeld rechnen, das oft sogar direkt vor Ort bezahlt werden muss.

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Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  •  innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h
  • außerhalb geschlossener Ortschaften: 90-100 km/h
  • Autobahn: 120 km/h

 Das Schild "Velocidade Controlada" weist darauf hin, dass eine Geschwindigkeitskontrolle mit einer folgenden Ampel verknüpft ist. Ist man zu schnell, schaltet die Ampel auf rot.

 

Uns ist aufgefallen, dass Portugiesen oft sehr dicht auffahren. Als Womo-Fahrer sollte man darauf vorbereitet sein, Ruhe bewahren und eine Gelegenheit suchen, den Drängler vorbei zu lassen. Wir hatten allerdings nie das Gefühl, das das Drängeln in Portugal - im Gegensatz zu Deutschland - etwas mit Aggression zu tun hat. Oft saßen auch ältere und total entspannte Menschen im Auto.

 

Auch überholen Portugiesen oft, obwohl es die Situation noch nicht wirklich erlaubt. Hier wird darauf spekuliert, dass die oft vorhandenen Standspuren genutzt werden. Jeder Portugal-Fahrer wird diese Situation erleben und bald erkennen, dass das "Normal" ist und sich kein portugiesischer Fahrer darüber aufregt. Auf hier sollte man einfach nur vorbereitet sein.

 

Maut

Wer seine Portugalreise genießen möchte, sollte die Autobahnen meiden. Möchte man allerdings schnell vorwärts kommen, so bietet sich die mautpflichtigen Autobahnen mit Sicherheit an, denn sie sind wegen der anfallenden Kosten meist recht leer. Der Preis errechnet sich aus der Fahrzeug-Kategorie (die meisten Womos sind Klasse 2) und Nutzungsdauer. Wir haben auf unseren Reisen keine Autobahn benutzt.

 

Das Bezahlen der Maut soll ein wenig kompliziert sein. Es gibt eine Vignette, eine On-Board-Unit oder aber auch Möglichkeiten, im Nachhinein z.B. bei der Post zu zahlen. Wer die Autobahn nutzten möchte sollte sich im Vorfeld genau informieren.

 

Gas Tanken:

Der Tausch oder das Auffüllen deutschen Gasflaschen ist in Portugal nur schwer möglich. Wir haben allerdings gehört, dass man sich an Repsol- oder Cepsa-Tankstellen portugiesische Flaschen für die Zeit des Urlaubs leihen kann. Wer das tun möchte, sollte für die portugiesische Flasche Platz in seinem Gasfach frei halten.

 

Hat man eine fest eingebaute Gastankflasche an Bord, ist man fein raus. LPG zu tanken ist in Portugal an vielen Tankstellen möglich, den richtigen Adapter sollte man allerdings sicherheitshalber dabei haben.

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Übernachten im Wohnmobil:

Ob man lieber auf einen Campingplatz mit mehr oder weniger Komfort oder einen einfachen Wohnmobilstellplatz möchte, muss jeder für sich entscheiden. Beides gibt es in Hülle und Fülle. Vor allen in der Touristikhochburgen reiht sich ein Campingplatz an den anderen. Aber auch in abgelegenen Teilen der Iberischen Halbinsel findet man immer wieder z.T. kleine, aber mit viel Liebe angelegte Stellplätze, oft sogar mit Ver- und Entsorgung für kleines Geld. Nicht selten ist die Übernachtung sogar kostenlos. Für das Auffinden von Übernachtungsplätzen nutzen wir vor allen park4night (www.park4night.com), Campercontact (www.campercontact.com ) oder meinwomo (www.meinwomo.net). Einige dieser Seiten gibt es auch als App für das Smartphone.

 

freies Übernachten:

"Wildes Campen" und "freies Übernachten" ist ein schwieriges Thema. Man liest immer wieder, dass es in Portugal nicht erlaubt ist, aber eine abgesicherte Auskunft haben wir nirgends bekommen. Daher möchten wir nur kurz unsere Erfahrungen schildern:

 

Immer wieder findet man an besonders schönen Plätzen Ansammlungen von Wohnmobilen, die, sobald sich eine gewisse Wohnmobildichte angesammelt hat, auch durch die Polizei geräumt werden. Wenn wir "frei" übernachtet haben, dann auf einem ruhigen Plätzchen abseits des Trubels. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass vorbeifahrenden Streifenwagen - wenn Sie uns denn entdeckt haben - immer ein Auge zugedrückt haben. Allerdings verzichteten wir an solchen Plätzen komplett auf "Camping", d.h. Stühle, Tische und Grill blieben im Auto, die Markise eingerollt.

 

Noch ein Tipp:

Hippies stehen mit ihren "Wohnungen auf 4 Rädern" gern auf einsamen Parkplätzen in Strandnähe. Werden Sie von der Polizei entdeckt, werden sie oft zur Kasse gebeten. Steht man zufällig ganz in der Nähe, kassiert die Polizei aus "Solidarität" gleich alle Übernachter vor Ort ab - und das kann ein teures Vergnügen werden.

 

Sicherheit

Nach unserem Empfinden ist Portugal ein sicheres Land, aber Vorbeugen ist allemal besser. Man sollte sich vor der Abreise seine Gedanken machen und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Auch eine vorher klar definierte Prozedur beim Verlassen des Fahrzeugs ist hilfreich, nichts zu vergessen. Bei uns macht einer alles zu, der andere kontrolliert!

 

Selbstverständlich ist es natürlich, keinerlei Wertsachen frei sichtbar im Wohnmobil liegen zu lassen. Offene Fenster und Türen sind Einladungen für Gelegenheitsdiebe.

 

Grundsätzlich sollte man es einem Einbrecher so schwer machen wie möglich - und das soll er auch von außen sehen! Ein Großteil der Einbrüche erfolgt über die Fahrer- bzw. Beifahrertür, ein Seitenfenster ist schnell eingeschlagen und der Weg ins Innere frei. Hier sollte man sich Gedanken machen, wie man die Fahrerhaustüren zum Beispiel durch eine gut sichtbar Kette zusammenschließt. Weitere Sicherheitsmaßnahmen wären u.a. Alarmanlagen und Tür- und Fenstersicherungssysteme.

 

Ein gutes Mittel, sich vor großem Schaden zu schützen ist es, einfach nichts Wertvolles mit zu nehmen, bzw. im Wagen liegen zu lassen.

 

Aber auch die Wahl des Park- oder Stellplatzes sollte wohl überlegt sein. Auch ein offizieller Stellplatz ist nicht unbedingt sicher. Bierflaschen und anderer Müll können Hinweise sein, dass sich hier Jugendliche am Abend die Zeit vertreiben. Unser Motto ist, wenn wir uns auf einem Platz nicht wohlfühlen, fahren wir weiter.

 

Menschenleere oder schlecht beleuchtete Straßen meiden wir. Besonders vorsichtig sind wir an Orten mit Menschenmassen oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor allen in den historischen Straßenbahnen von Lissabon sollte man vorsichtig sein. Unsere Wertsachen tragen wir versteckt, die Fotoausrüstung in speziellen Taschen mit Diebstahlschutz.

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Einkaufen:

Wer auf deutsche Produkte nicht verzichten möchte, findet in Portugal flächendeckend Filialen von deutschen Discountern. Mit Bäckern ist das ein wenig anders, denn auf der ganzen Iberischen Halbinsel gibt es nur wenige Bäcker. Wer frisches Brot kaufen möchte, muss das in der Regel auf einen Supermarkt zurückgreifen.

 

Portugiesische Küche

Die Portugiesische Küche ist vor allem von der Seefahrt geprägt. Wichtige Bestandteile der Küche sind Gewürze wie Koriander, Chili, Zimt, Kardamon, Ingwer oder Früchte wie Tomaten, Kartoffeln und Paprika, die die Seemänner aus Übersee mitbrachten. Hinzu kommt der Fisch aus dem nahen Meer und das Fleisch aus dem Binnenland.

 

Vor allem Chili hat es den Portugiesen angetan. Piri-Piri ist nicht nur die Bezeichnung der Schote, sondern auch von Soßen, die die Portugiesen in allen Schärfevariationen lieben.

 

Restaurant:

Da die Lebensunterhaltskosten für uns Deutsche in Portugal sehr günstig sind, ist auch Essen gehen erschwinglich. Vor allem mittags bieten viele Restaurants kostengünstige und gute Tagesmenüs.

 

Betritt man ein Restaurant, wartet man, bis einem ein Tisch zugewiesen wird. Hat man sich gesetzt, werden einem in der Regel ein paar Appetitanreger auf den Tisch gestellt. Hat man sie konsumiert, werden sie später auf der Rechnung mit ausgewiesen. Sollten diese Häppchen nicht nur aus Oliven, Weißbrot, Butter, Käse und Pasteten, sondern - aufwendig hergestellt - aus Tintenfisch-Salat oder Garnelen bestehen, sollte man sich den Verzehr überlegen, denn sie schlagen sich oft deutlich in der Rechnung nieder. Neben dem kostenlosen Leitungswasser, das an den Tisch gebracht wird, sollte man auch andere Getränke bestellen.

 

Rechnung und Trinkgeld

Die Rechnung "a conta" bringt der Kellner meist auf einem kleinen Teller. Aber anders als in Deutschland schlägt man das Trinkgeld nicht gleich auf die Rechnung, sondern zahlt zuerst den ausgewiesenen Betrag. Wenn der Kellner dann das Wechselgeld auf dem Teller zurückbringt, lässt der man das Trinkgeld darauf liegen. 10 bis 15 Prozent Trinkgeld sind in der Gastronomie üblich.

 

Telefonieren und Internet:

Bisher war das Telefonieren und das Internet auf Reisen ins Ausland immer ein großes Problem. Aber seit Mitte Juni 2017 muss man sich auf Reisen in die EU kaum noch Sorgen mehr über Roaming-Gebühren machen, wenn man mit dem Handy oder Notebook mobil im Internet surfen möchte. Mit dem Wegfall der Roaminggebühren stehen einem in der Regel jetzt auch im EU-Ausland die gewohnten Volumina des Heimattarifs zur Verfügung. Aber Achtung: Die neuen Roaming-Regeln gelten ausschließlich in den Ländern der EU sowie in Norwegen, Island und Liechtenstein, also nicht in allen Ländern Europas!

 

Ausnahmen kann es auch bei Tarifen geben, die unbegrenzte oder umfangreiche Surf-Flatrates enthalten. Hier kann durch den Mobilfunkanbieter eine Grenze eingerichtet werden. Neuerdings werden von einigen Anbietern auch wieder Tarife angeboten, die ausschließich in Deutschland gelten. Hier sollte man bei Abschluss eines neuen Vertrages aufpassen.

 

Wichtig vor jeder Reise ist, dass man sich im Vorfeld hinreichend informiert, was der eigene Vertrag beinhaltet und was nicht. Hat man dies versäumt, erhält man von den meisten Mobilfunkanbietern bei Grenzübertritt eine SMS. Diese sollte man genau lesen, denn sie enthält meist Informationen über die Gebühren im Einreiseland.

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Zähler für interne Zwecke (22.05.20)


Andere Reiseberichte über Portugal und Spanien:

  • Reisebericht Iberische Halbinsel: weiterlesen
  • Reisebericht Spanien/Portugal/Südfrankreich: weiterlesen
  • Tipps und Tricks zum Reiseland: Portugal: hier
  • Tipps und Tricks zum Reiseland: Spanien: hier

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