Highlights in Norddeutschland


Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Hamburg  und Mecklengurg-Vorpommern.


Glückstadt - Stadtdenkmal an der Elbe

Stadtdenkmal Glückstadt an der Elbe
Stadtdenkmal Glückstadt an der Elbe

Die hübsche Kleinstadt GLückstadt liegt an der Unterelbe zwischen Hambung und der Elbemündung. Im 17. Jahrhundert am Reissbrett entstanden bietet die Stadt nicht nur viel maritimes Flair, sondern auch eine besondere Spezialität, den Glückstädter Matjes.


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Geheimtipp auf Usedom: Kamminke

Dorschplatte am Fischrestaurant in Kammincke Usedom Fisch Fischteller
Dorschplatte im Fischrestaurant in Kammincke

Die kleine Gemeinde Kamminke liegt in Mecklenburg-Vorpommern an der Grenze zu Polen. Von hier ist es nicht weit bis zum Naturschutzgebiet Golm, dem der "Golm", die mit 69 Meter höchste Erhebung auf Usedom, seinen Namen gibt.


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Naturparadies Kummerower See

frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung
frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung

Der Kummerower See in Mecklenburg-Vorpommern liegt zwischen den Städten Malchin, Dargun und Demmin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Im Nordwesten des Sees befindet sich in einem ehemaligen Polder das sehr sehenswerte Naturschutzgebiet Neukalener Moorwiesen.


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Naturschutzgebiet "Fischteiche in der Lewitz"

Fischadler im Naturschutzgebiet "Fischteiche in der Lewitz"
Fischadler im Naturschutzgebiet "Fischteiche in der Lewitz"

Die Lewitz ist ein 1600 Hektar großes, wasserreiches Gebiet in Mecklenburg-Vorpommern südöstlich von Schwerin. Sie gilt als eine der größten Wiesenlandschaften Deutschlands. 


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Vogelbeobachtungen: Polder Glies, Polder Bramel und Luneplate bei Bremerhaven

Kraniche im Polder Glies
Kraniche im Polder Glies

Der Polder Glies ist ein Überschwemmungsgebiet in Schiffdorf im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Er liegt nördlich von Sellstedt am Rand des Naturschutzgebiets Sellstedter See  und Ochsentriftmoor/Wieldes Moor. 


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Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

Der Duvenstedter Brook ist ein Waldgebiet am nördlichen Stadtrand von Hamburg und ist zur Zeit der Hirschbrunft Anlaufstelle vieler  Naturfreunde- und fotografen.


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Naturschutzgebiet Kührener Teich und Lanker See bei Preetz

Naturschutzgebiet Kührener Teich und Lanker See bei Preetz
Naturschutzgebiet Kührener Teich und Lanker See bei Preetz

Der Kührener Teich liegt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Er ist etwa 30 Hektar groß und seit 1995 Teil des Naturschutzgebiets Kührener Teich und Umgebung. Nicht weit entfernt kommt man in der Holsteinischen Schweiz südlich von Preetz im Kreis Plön zum Lanker See.


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Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide
Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Das Tister Bauernmoor ist ein Hochmoor im Norden der Lüneburger Heide das im Jahr 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Im Herbst kann man hier die in ihre Schlafplätze einfliegenden Kraniche beobachten.


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Hirschbrunft bei Starkshorn in der Lüneburger Heide

Hirsche im Nebel
Hirsche im Nebel

Der kleine Weiler Starkshorn liegt unweit von Eschede in Niedersachsen. Normalerweise ist hier wenig los. Zur Brunftzeit der Rothirsche befindet sich hier am Rand der Südheide aber ein Hotspot der Rotwildbeobachtung.


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Meldorfer Speicherkoog

Abendstimmung am Meldorfer Speicherkog
Abendstimmung am Meldorfer Speicherkog

Im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein liegt nicht weit von Meldorf entfernt, der durch Landgewinnung entstandene Meldorfer Speicherkoog. Die Wasserflächen sind bei Vogelkundlern wie auch Surfern gleichermassen beliebt.


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Eidersperrwerk und Naturzentrum Katinger Watt

Eidersperrwerk und Naturzentrum Katinger Watt
Eidersperrwerk und Naturzentrum Katinger Watt

An der Mündung der der Eider in Schleswig-Holstein liegt das Eidersperrwerk und nicht weit davon entfernt das Katinger Watt. Wer die Vögel der Nordseeregion beobachten will kommt hier auf seine Kosten.


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Naturpark Drömling

Naturpark Drömling
Naturpark Drömling

Der Drömling an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt war zur Zeit der Deutschen Teilung militärisches Sperrgebiet. Heute ist das Areal als Natur- und Biosphärenreservat ausgewiesen.


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Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal

Singschwäne im Nationalpark Unteres Odertal
Singschwäne im Nationalpark Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal erwartet im Winter besondere Gäste: Singschwäne. Hier an der Grenze zu Polen beziehen diese regelmäßig ihr Winterquartier in den Poldern entlang der Oder.


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Naturschutzgebiet Ilkerbruch bei Wolfsburg

Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch
Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch

Unweit des Volkswagen Werks findet man im Nordwesten von Wolfsburg (Niedersachsen) ein wahres Kleinod. Das Naturschutzgebiet Ilkerbruch liegt zwar direkt an einer viel befahren Ausfahlstraße; trotzdem kann man hier Seeadler und Kraniche beobachten.


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Altes Land: Prahmfähre Gräpel

handgetriebene Fähre über die Oste bei Gräpel (Estorf) im Alten Land
handgetriebene Fähre über die Oste bei Gräpel (Estorf) im Alten Land

Direkt an der "Deutschen Fährstraße" liegt im Alten Land vor Stade der zur Gemeinde Estorf gehörende Ort Gräpel. Hier wurden an der historischen Prahmfähre am Ufer der Oste in idyllischer Lage drei kostenfrei Stellplätze für Wohnmobile ausgewiesen.


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Nationalpark Unteres Odertal

Nationalpark Unteres Odertal mit dem Wohnmobil
Nationalpark Unteres Odertal morgens um 5:30 Uhr

Im Nordosten Brandenburgs bildet im Grenzland zu Polen der Nationalpark Unteres Odertal zusammen mit dem polnischen Landschaftschutzpark Dolina Dolnej Odry und Cedynia eine länderübergreifende Schutzzone, den Internationalpark Unteres Odertal.


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Hamburger Hallig und die Köge

Nabu Infocenter auf der Hamburger Hallig
NABU Informationszentrum auf der Hamburger Hallig

Die Hamburger Hallig liegt an Schleswig Holsteins Küste mitten im Nationalpark Wattenmeer. Besonders zur Zeit des Vogelzugs sind die Hallig und die umliegenden Köge für Naturfreunde eine Reise wert.


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Naturpark Dümmer

Dümmer Naturpark Diepholzer Moorniederungen
Dümmer Naturpark Diepholzer Moorniederungen

Der in Niedersachsen gelegene Flachwassersee Dümmer und die umliegenden Feuchtwiesen und Moore sind wichtige Vogelbrut- und rastgebiete. Der auch nur kurz Dümmer genannte See ist aber auch bei Wassersportlern und Erholungssuchenden beliebt.


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Diepholzer Moorniederung

Diepholzer Moorniederung
Diepholzer Moorniederung

Die Diepholzer Moorniederung in Niedersachsen ist knapp 105.000 Hektar groß und umfasst mehrere Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Darunter sind einige Hochmoore sowie der am Südwestrand gelegene Naturpark Dümmer.


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Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze in Aventoft
Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Aventoft ist ein winziger Ort an der deutsch-dänischen Grenze. Im Frühjahr und im Herbst kommen Vogelfreunde in Scharen hierher, um den Staren beim Tanzen zuzusehen.


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Die Deutsche Fährstraße

Die "Deutsche Fährstraße" zeigt auf 250 wohnmobilfreundlichen Kilometern, wie der Mensch Gewässer mal mehr und mal weniger konventionell überqueren kann.

 

Begleitet uns auf der Fahrt von Bremervörde bis Kiel entlang von Oste, Elbe und Nord-Ostseekanal, auf der sich rund 50 Brücken, Schleusen, Sperrwerke, Tunnel und Fähren unterschiedlichster Art aneinander reihen.

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Reisen in Norddeutschland in voller Länge:


Glückstadt - Stadtdenkmal an der Elbe

Stadtdenkmal Glückstadt an der Elbe
Stadtdenkmal Glückstadt an der Elbe

Die hübsche Kleinstadt GLückstadt liegt an der Unterelbe zwischen Hambung und der Elbemündung. Im 17. Jahrhundert am Reissbrett entstanden bietet die Stadt nicht nur viel maritimes Flair, sondern auch eine besondere Spezialität, den Glückstädter Matjes.



Das kleine Glückstadt an der Unterelbe ist definitiv eines unserer Lieblingsziele in Deutschland. Immer wieder kommen wir in die hübsche Stadt mit ihren nur knapp 12.000 Einwohnern, die im "Schatten" des nur etwa 60 Kilometer entfernten Hamburgs fast übersehen werden kann. Zumindest den meisten Norddeutschen ist Glückstadt aber ein Begriff, bringt hier doch eine stark frequentierte Fährverbindung Fahrzeuge und Menschen von Niedersachsen nach Schleswig-Holstein.

 

Gegründet im Jahr 1617 von Christian dem IV. König von Dänemark und Norwegen und Herzog von Schleswig und Holstein ist Glückstadt auf dem Reißbrett entstanden. Auch heute noch ist der sechseckige Grundriss der Altstadt deutlich zu erkennen. Andere Planstädte mit ähnlichem Grundriss sind beispielsweise Mannheim (Quadrate) und Karlsruhe (Fächer).

 

Es heißt Glückstadt war geplant, um Hamburg den Rang abzulaufen. Mit der Aussicht auf Religionsfreiheit, günstigem Bauland und niedrigen Steuern wurden Einwohner aus nah und fern in die Stadt gelockt. Der Stadt wuchs und gedieh auch recht ordentlich. Ein neues Hamburg wurde die Stadt an der Elbe aber nie.

 

Wir kommen schon seit vielen Jahren regelmäßig hierher - Michael verbindet mit der Stadt viele Kindheitserinnerungen. Mittlerweile ist ein Stopp in Glückstadt fester Bestandteil jeder unserer Reisen in den Norden. Ohne diesen würde irgendetwas fehlen. Wir sind dem Charme des "Stadtdenkmals Glückstadt", wie man sich hier selbst nennt, erlegen. Der Tourismus hält sich in Grenzen, meist trifft man aus Tagestouristen aus dem Umland, Radtouristen oder eben den ein oder anderen Wohnmobilfahrer.

 

Gerne flanieren wir am Binnenhafen und entlang des Fleth. Hier zeigt sich in den schönen alten Bürgerhäusern und anderen historischen Gebäuden der Wohlstand vergangener Zeiten. Am Markt findet man die kurz nach der Stadtgründung gebaute Kirche der Stadt, die manch Kind der 80er und 90er Jahre aus der Schokoriegel-Werbung mit der Slogan "Morgens halb 10 in Deutschland" kennt. 

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Marktplatz mit Kirche von Glückstadt

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Geheimtipp auf Usedom: Kamminke

Dorschplatte am Fischrestaurant in Kammincke Usedom Fisch Fischteller
Dorschplatte im Fischrestaurant in Kammincke

Die kleine Gemeinde Kamminke liegt in Mecklenburg-Vorpommern an der Grenze zu Polen. Von hier ist es nicht weit bis zum Naturschutzgebiet Golm, dem der "Golm", die mit 69 Meter höchste Erhebung auf Usedom, seinen Namen gibt.



Kamminke ist eine winzige Gemeinde auf Usedom im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Kurz vor der Grenze zu Polen verirrt man sich eigentlich nur hierher, wenn man weiß, dass es das Dorf, das als einer der ältesten Fischerort der Insel gilt, gibt.

 

Wir entdecken Kamminke auf dem Weg nach Polen eigentlich nur aufgrund eines technische Problems. Polen. Kurz hinter der Grenze stlelen wir fest, dass wir Schwierigkeiten mit unserer Internetverbindungen haben. Eigentlich haben wir seit Jahren eine Flatrate, die es uns erlaubt unsere Mobilfunkminuten und unser mobiles Datenvolumen auch im europäischen Ausland zu benutzen. Heute aber ist alles anders. Wir bekommen eine SMS, die uns darauf hinweist, dass wir zukünftig dafür noch einmal extra zahlen sollen. Wir drehen kurzfristig um, um die Sache von Deutschland aus zu klären.

 

Diese eigentlich ärgerliche Situation führt uns nach Kammincke, einem kleinen Straßendorf im Achterland am Stettiner Haff unterhalb und teilweise auch auf dem Kliffs Golm-Kamminke. Der Golm selbst, die mit 69 Meter höchste Erhebung der Insel Usedom, und das umliegende Gebiet steht unter Naturschutz. Hier befindet sich aber auch eine der größten Kiregsgräberstätten Deutschlands.

 

Auf einem einfachen Parkplatz ist das Parken für Wohnmobile gegen Gebühr erlaubt und das sogar auf dem Deich mit direktem Blick auf den Bodden. Das Fischrestaurant direkt nebenan bittet ab April leckeren Fisch, in der Hauptsaison auch als Fischbuffet mit Musik (Achtung: Schlager!). Wir genießen unseren Aufenthalt und Verbringen viel Zeit mit dem Beobachten von Mehlschwalben, die aus den Pfützen vor unserem Auto Material für den Nestbau sammeln.

 

Unser Stellplatz:

  • Kamminke: Parkplatz auf dem Deich am Bodden; Parken für Wohnmobile erlaubt (eigener Tarif), unmarkiert auf einfachem Parkplatz neben dem Fischrestaurant (53°52'03" N 14°12'17" E)

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Naturparadies Kummerower See

frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung
frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung

Der Kummerower See in Mecklenburg-Vorpommern liegt zwischen den Städten Malchin, Dargun und Demmin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Im Nordwesten des Sees befindet sich in einem ehemaligen Polder das sehr sehenswerte Naturschutzgebiet Neukalener Moorwiesen.



Kormorane an den Neukalener Moorwiesen
Kormorane an den Neukalener Moorwiesen

Der im Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte inmitten einer eiszeitliche Hügellandschaft gelegene Kummerower See bildet zusammen mit dem Malchiner See das Herzstück des Naturparks „Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“. Im See vereinigen sich Quellflüsse der Peene, um ihn als sogenannter Peenestrom, den "Amazonas des Nordens", wieder zu verlassen. Es ist das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Westeuropas.

 

Auch die Umgebung des Sees ist sehenswert; Schlösser und Herrenhäuser, Parks, Wälder, Weiden und Tiere, Baumriesen, seltene Pflanzen ... alles findet man rund um den See in der "Toskana des Nordens".

 

Wir waren bisher zweimal am Kummerower See: Im Juni und im April.

 

Am Nord-Westufer des Sees liegt das Naturschutzgebiet „Neukalener Moorwiesen“, ein seit 1992 renaturiertes Niedermoor, das für ornithologisch Interessierte einen Abstecher Wert ist.  Besonders der Weg zu dem direkt am Seeausfluss gelegenen Restaurant „Aalbude“ hat es uns bei beiden Besuchen angetan.

 

Kurz vor dem Lokal lohnt besonders ein frühmorgendlicher Besuch des Beobachtungsturm, von dem man einen guten Überblick über das Gebiet und auf eine große Kormoran-Kolonie hat. Wir hatten das Glück von hier aus Fischadler beobachten zu können.

 

Bei unseren Besuchen konnten wir unter anderem:
Fischadler, Seeadler, Graugänse, hunderte Kormorane auf ihren Nestern, Blässhühner mit Nachwuchs, Lachmöwen bei der Balz, Rohrweihen, Höckerschwäne mit Jungtieren, Singvögel wie Grünfinken, Buchfinken, Seeschwalben, Bartmeisen, Blaumeisen, Buntspecht, Rauchschwalben sehen.

 

Im Frühjahr kann man hier auch die "blauen Frösche" beobachten. Das Männchen des Moorfroschs färbt sich zur Paarungszeit blau. Wir haben die Moorfrösche gleich am Anfang des Sees auf der linken Seite gefunden.

 

Gerade zum Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang lohnt sich die Fahrt entlang des Sees. Es bieten sich tolle Möglichkeiten für schöne Landschaftsaufnahmen.

 

Unsere Stellplätze:

  • Restaurant „Aalbude“: auf Nachfrage auf dem Parkplatz des sehr empfehlenswerten Ausflugslokals (GPS N 53°50'56.0" E 12°53'13.5")
  • Dargun: kostenfreier Stellplatz am Klostersee ohne VE (GPS N 53° 53′ 33″ E 12° 51′ 4″)

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Naturschutzgebiet "Fischteiche in der Lewitz"

Fischadler im Naturschutzgebiet "Fischteiche in der Lewitz"
Fischadler im Naturschutzgebiet "Fischteiche in der Lewitz"

Die Lewitz ist ein 1600 Hektar großes, wasserreiches Gebiet in Mecklenburg-Vorpommern südöstlich von Schwerin. Sie gilt als eine der größten Wiesenlandschaften Deutschlands. 



Seeadler
Seeadler

Das Naturschutzgebiet „Fischteiche in der Lewitz“ liegt im Westen Mecklenburg-Vorpommerns und ist Teil des EU-Vogelschutzgsgebiets „Lewitz“. Hier findet sich eine weitläufige Teichlandschaft, in der der Tisch für Greifvögel wie den See- und Fischadler und auch Milan reich gedeckt ist.

 

Die Teiche sind nicht wie viele andere Seen der Region Relikte der Eiszeit, sondern wurden im letzten Jahrhundert zur Fischzucht künstlich angelegt. Wir fahren einen Beobachtungspunkt inmitten der Teiche an und kommen in den Stunden bis zur Abenddämmerung dem Vögeln ganz nah. Mehr als einmal haben wir den Eindruck durch die Kamera den Adlern „Auge in Auge“ gegenüberzustehen.

 

Unser Beobachtungsplatz:

  • Beobachtungsturm direkt an den Teichen (GPS N 53°27'00.0" E 11°37'55.6")

 

Fotogalerie: Fischadler in Lewitz

 

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Vogelbeobachtungen: Polder Glies, Polder Bramel und Luneplate bei Bremerhaven

Kraniche im Polder Glies
Kraniche im Polder Glies

Der Polder Glies ist ein Überschwemmungsgebiet in Schiffdorf im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Er liegt nördlich von Sellstedt am Rand des Naturschutzgebiets Sellstedter See  und Ochsentriftmoor/Wieldes Moor. 



Die Geestniederungen um Sellstedt und insbesondere das Naturschutzgebiet Polder Glies  (53°33'47.9"N 8°42'20.2"E ) wurde als Ausgleichsfläche für Industrieanlagen in Bremerhaven ausgewiesen. An diesem Hochwasserpolder mit Flachwassergebieten sehen wir vom dortigen Beobachtungsturm diverse Enten, Höckerschwäne aber auch Kraniche. So nah kamen wir diesen Vögeln außerhalb von Anfütterungsmassnahmen noch nie.

 

Einen weiteren Beobachtungsturm gibt es in der Nähe im Polder Bramel: N 53°33’32“ N 8°42‘56“ E.

 

Zufällig treffen wir auf einen ortskundigen Vogelfreund, der uns auf eine Beobachtungshütte auf der Luneplate mit Blick auf die Weser hinweist, wo wir den Abend und den frühen nächsten Morgen verbringen werden. Der Parkplatz liegt bei 53.48345, 8.5356, dann muss man mit dem Fahrrad weiter fahren.

 

 

Unser Stellplatz:

  • Loxstedt/Dedesdorf: gebührenfreier Stellplatz auf dem Außendeichgelände - ohne VE

 

Unser Tipp:

  •  Varel am Jadebusen: Ausflugslokal "To'n Appelboom", das alleine schon fast eine Reise wert ist.

 

 

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Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

Der Duvenstedter Brook ist ein Waldgebiet am nördlichen Stadtrand von Hamburg und ist zur Zeit der Hirschbrunft Anlaufstelle vieler  Naturfreunde- und fotografen.



Von Mitte September bis Anfang Oktober wird es laut in Deutschlands Wäldern. Der Rothirsch, die größte freilebende bei uns heimische Wildart, ist in der Brunft. Auch wenn der Hirsch ursprünglich auf offenen Landschaften lebet, hat er sich heute in die Wälder zurückgezogen. Aber gerade zur Brunftzeit trifft man die sonst so scheuen Tiere auf Lichtungen an.

 

Eigentlich rechnet man nicht damit, am Stadtrand von Hamburg auf ein Highlight für Naturfotografen zu treffen. Zumindest zur Zeit der Hirschbrunft Mitte September bis in in den Oktober röhren im Naturschutzgebiet "Duvenstedter Brook" aber nicht nur die Hirsche, sondern es sind auch Dutzende von Fotografen unterwegs, die versuchen, die eindrucksvollen Tiere im Bild festzuhalten. Mit Glück sieht man neben Rotwild aber auch Damwild, Wildschwein, Singschwäne, Seeadler, Kraniche, den Uhu oder auch mal den Fuchs.

 

Infobox: Geologie

Das leicht hügelige Gelände des Duvenstedter Brook entstand in der letzten Eiszeit durch die sich zurückziehenden Gletscher. Im Laufe der Zeit bildeten sich in Senken Moore, die der Mensch trockenlegte, um Torf abzubauen und um die Flächen landwirtschaftlich zu nutzen.

 

Bereits im Jahr 1958 wurde hier ein Naturschutzgebiet eingerichtet und in Teilen renaturiert. Heute ist das Areal des Duvenstedter Brook etwa 785 Hektar groß ist und beherbergt mehr als 600 Pflanzarten und eine Vielzahl von Tieren. Über 100 Vogelarten brüten hier. Es ist kaum zu glauben, aber das alles gibt es innerhalb der Stadtgrenzen Hamburgs.

 

Das Gebiet lässt sich am Besten vom nahegelegenen NABU-Zentrum aus erschließen. Hier gibt es auch einen kleine Parkplatz (siehe unten). Entlang des tief in den Wald führenden Weges (Duvenstedter Triftweg) findet man nach ca. 3 km mehrere Beobachtungsstände, an denen sich die Hirsche mit ihrem äsenden Rudel manchmal auch tagsüber sehen lassen. Das typische Brunftverhalten zeigen die Hirsche aber hauptsächlich in den Morgen- und Abendstunden.

 

Aber:

Oft kann man die Hirsche nur hören, aber nicht sehen. Wir waren schon öfter im Duvenstedter Brook und wissen: Es gibt gute Tage und es gibt Tage, an denen man keinen einzigen Hirsch vor die Linse bekommt.

 

Infobox: Richtiges Verhalten

Rotwild ist sehr scheu. Daher ist es wichtig, sich entsprechend zu verhalten. Leise sein, nicht laut sprechen, keine hektischen Bewegungen sind Grundvoraussetzung für den Beobachtungserfolg. Die an den einzelnen Beobachtungsständen angebrachten Schilder, Fahrräder draußen zu lassen, haben ihren Sinn! Übrigens wird das durch den Förster regelmäßig kontrolliert. Wer morgens oder abends unbedingt mit dem Fahrrad zu den Beobachtungsständen fahren möchte, sollte das Licht möglichst frühzeitig ausschalten. Oft reicht ein einziger Fahrradfahrer auf dem Weg aus, um die Herde zu erschrecken und zu vertreiben.

 

Achtung Hundehalter:
In das Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook dürfen Hunde nicht mitgenommen werden - weder mit noch ohne Leine.

 

Unser Parkplatz (kein Stellplatz!) :

  • Hamburg/Duvenstedt: Parkplatz gegenüber dem NABU-Zentrum (N 53°42'52" E 10°08'24")

Beobachtungsstände z.B.

  • 53°43'18.1"N 10°10'15.1"E
  • 53°43'19.9"N 10°10'47.9"E

 

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  • Naturschauspiele im Herbst: hier

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Naturschutzgebiet Kührener Teich und Lanker See bei Preetz

Naturschutzgebiet Kührener Teich und Lanker See bei Preetz
Naturschutzgebiet Kührener Teich und Lanker See bei Preetz

Der Kührener Teich liegt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Er ist etwa 30 Hektar groß und seit 1995 Teil des Naturschutzgebiets Kührener Teich und Umgebung. Nicht weit entfernt kommt man in der Holsteinischen Schweiz südlich von Preetz im Kreis Plön zum Lanker See.



Der Lanker See und der Kührener Teich bilden ein gemeinsames FFH-Vogelschutzgebiet. Beim Kührener Teich handelt es sich um einen von Röhricht umgebenen Flachwassersee, der über einen Bach mit dem Lanker See verbunden ist. Das Naturschutzgebiet bietet Wasser- und Wiesenvögeln einen Rückzugsraum. Von einer Beobachtungshütte aus sind am anderen Seeüfer Kraniche zu sehen. Auf dem See balzen Rothalstaucher. Aber auch die Natur abseits der Wasserflächen gebührt Aufmerksamkeit, Zahlreiche Singvögel unter ihnen Hausrotschwanz und Girlitz tummeln sich in den Bäumen. Auch diverse Amphibienarten sollen hier leben, zeigen sich uns aber nicht. Statt dessen müssen diverse Gehäuseschnecken als Fotomodell herhalten.

 

Am Lanker See gibt es einen NABU-Station, da am Tag unseres Besuchs zum ersten Mal in dieser Saison öffnet. Die freiwilligen NABU-Helfer sind gerade dabei ein Spektiv aufzubauen und zeigen uns einen Seeadlerhorst, den wir alleine wahrscheinlich übersehen hätten.

 

Unser Parkplatz:

  •  am Naturschutzgebiet

Unser Stellplatz in Plön:

  • Womostop Plön - kostenpflichtiger Stellplatz auf gemischtem Parkplatz zwischen Durchgangsstraße und See (54°09'10.1"N 10°24'15.2"E)
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Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide
Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Das Tister Bauernmoor ist ein Hochmoor im Norden der Lüneburger Heide das im Jahr 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Im Herbst kann man hier die in ihre Schlafplätze einfliegenden Kraniche beobachten.



 Das Tister Bauernmoor liegt im Norden der Lüneburger Heide in der Nähe des Ortes Tiste und hat eine Größe von knapp 600 Hektar. Ab dem 1700 Jahrhundert wurde das Moor entwässert und trockengelegt. Es folgte der großflächige Torfabbau. Heute haben Wiedervernässungsmaßnahmen hier einen Lebens­raum von besonderem Reiz und hohem Natur­schutzwert geschaffen.

 

Das Tister Bauernmoor erschließt sich dem Besucher am Besten vom Fußweg aus, der vom Parkplatz der Moorbahn knapp einen Kilometer ins Moor hinein führt. Unterwegs trifft man immer wieder auf Informationstafeln, die das Moor, seine Entstehung und Renaturierung sowie die Tiere und Pflanzen dieses Lebensraums anschaulich erklären.

 

Vor allem im Herbst wird das Moor ein "Vogelmoor". Von den Beobachtungstürmen am Ende des Weges, die einen schönen Überblick über das Gebiet bieten, lassen sich zur Zugzeit die nachts in den wiedervernässten Tümpeln des Gebiets einfliegenden Kraniche und Gänse beobachten. Sind es Frühjahr nur wenige Tiere, so sammeln sich im Herbst hier bis zu 10.000 dieser großen Vögel.

 

Die Beobachtungstürme stehen vor den Schlafgewässern der Kraniche. Von den Vorsammelplätzen auf den Feldern und Wiesen in der Umgebung kehren die Vögel mit Beginn des Sonnenunterganges zu diesen Schlafgewässern zurück, wo sie die Nacht sicher vor Fressfeinden im seichten Wasser verbringen. Wer früh aufstehen möchte, kann die Kraniche vor Sonnenaufgang wieder aufsteigen sehen. In kleineren Trupps verlassen sie dann laut trompetend die Seen, um wieder auf den Feldern nach Nahrung zu suchen.

 

Nicht nur im Frühjahr und im Herbst kann man hier Kraniche beobachten. Immer mehr Kraniche fliegen nicht weiter in den Norden, sondern bleiben hier in der Gegend um zu brüten.

 

Neben den Kranchen kann man vor alle Graugänse, Silberreiher, Graureiher hier beobachten. Aber auch andere Tiere kann man hier finden: Kreuzotter, Ringelnattern, Waldeidechsen oder Libellen wie die Nordische Moosjungfer kann man mit etwas Glück entdecken.

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 Hier einige Impressionen aus dem Moor:

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Hirschbrunft bei Starkshorn in der Lüneburger Heide

Hirsche im Nebel
Hirsche im Nebel

Der kleine Weiler Starkshorn liegt unweit von Eschede in Niedersachsen. Normalerweise ist hier wenig los. Zur Brunftzeit der Rothirsche befindet sich hier am Rand der Südheide aber ein Hotspot der Rotwildbeobachtung.



Von Ende September bis Mitte Oktober wird es laut in Deutschlands Wäldern. Der Rothirsch, die größte freilebende bei uns heimische Wildart, ist in der Brunft. Auch wenn der Hirsch ursprünglich auf offenen Landschaften lebt, hat er sich heute in die Wälder zurückgezogen. Aber gerade zur Brunftzeit trifft man die sonst so scheuen Tiere auf Lichtungen an.

 

In den Wäldern der Lüneburger Heide gibt es noch große Wildbestände. Besonders die Region um Starkshorn unweit von Eschede ist bekannt für ihre guten Beobachtungsmöglichkeiten (beiderseits entlang der L281), aufgrund geringer Bejagung. Leider hat der Jagdpächter vor kurzem gewechselt und so ist nicht genau abzusehen, ob sich dies in Zukunft ändern wird.

 

Unser Stellplatz:

  • Eschede: kostenfreier Stellplatz mit VE, zweckmäßig (N 52° 44' 13', O 10° 14' 27'')

 

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Meldorfer Speicherkoog

Abendstimmung am Meldorfer Speicherkog
Abendstimmung am Meldorfer Speicherkog

Im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein liegt nicht weit von Meldorf entfernt, der durch Landgewinnung entstandene Meldorfer Speicherkoog. Die Wasserflächen sind bei Vogelkundlern wie auch Surfern gleichermassen beliebt.



Vogelbeobachtung aus dem Auto
Vogelbeobachtung aus dem Auto

Der Speicherkoog bei Meldorf an der Nordsee nördlich von Friedrichskoog wurde erst 1979 zum Schutz vor Sturmfluten eingedeicht.

 

Wo vorher Wattenmeer war entstanden zudem zwei neue Naturschutzgebiete, das Wöhrdener Loch und das Kronenloch sowie ein Nabu-Zentrum.

 

Durch den Deich von der Nordsee geschützt brüten hier viele verschiedene Vogelarten. Vor allem Wiesenbrüter wie Feldlerche, Rotschenkel oder Uferschnepfe sowie Bartmeisen, Rohrweihen und Blaukehlchen sind regelmäßige Brutvögel. Auch Seeadler haben wir hier schon gesehen. Zugvögel (Nonnengänse, Ringelgänse, Pfeifenten, Goldregenpfeifer) nutzen das Areal als Stop-Over auf ihrem Weg in den Süden.

 

Einen guten Blick auf das Kronenloch bietet die Vogelhütte gegenüber der NABU-Nationalparkstation (N 54°05'31", O 8°57'40"). Die Hütte ist Richtung Osten ausgerichtet und lohnt daher eher einen Besuch gegen Abend, da das Gegenlicht ansonsten Beobachtungen und vor allem ein Fotografieren erschwert.

 

Seit 2005 konnte man nicht weit entfernt, am Wöhrdener Loch, Konik-Pferde beobachten, die dort durch den NABU halbwild gehalten wurden. Leider soll das Projekt im September 2020 eingestellt werden, da die Betreuung und Versorgung an diesem Standort nicht mehr gewährleistet werden kann. Zukünftig sollen die Flächen durch Rinder und Schafe beweidet und damit offen gehalten werden.

 

Ansonsten gibt es entlang des asphaltierten Weges Richtung Büsum, der mit dem Auto befahren werden kann, immer wieder die Möglichkeit zur Beobachtung und zum Fotografieren.

 

Wir waren waren schon diverse Mal hier, das Gebiet rund um den Meldorfer Speicherkog ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

 

Unser Stellplatz:

  • Surfstrand Meldorf: offizieller Stellplatz am Surfsee, kostenpflichtig, keine VE (N 54°05'36", O 8°57'16"). In den Ferien und am Wochenende ist der Stellplatz von Surfern stark frequentiert.

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Eidersperrwerk und Naturzentrum Katinger Watt

Eidersperrwerk und Naturzentrum Katinger Watt
Eidersperrwerk und Naturzentrum Katinger Watt

An der Mündung der der Eider in Schleswig-Holstein liegt das Eidersperrwerk und nicht weit davon entfernt das Katinger Watt. Wer die Vögel der Nordseeregion beobachten will kommt hier auf seine Kosten.



Säbelschnäbler mit Eiern
Säbelschnäbler mit Eiern

Kurz vor Mündung der Eider in die Nordsee schützt das Eidersperrwerk die umliegenden Niederungen vor Überflutung, in dem es bei Sturmfluten geschlossen werden kann.

 

Küstenseeschwalben-Kolonie


Das Sperrwerk dient heute aber nicht nur dem Küstenschutz. Mittlerweile hat sich auch eine große Kolonie von Küstenseeschwalben hier angesiedelt. Die Vögel brüten direkt neben den großen Sperrtoren und unterhalb der Besucherplattform und können so unmittelbar beobachtet werden. Aber Achtung: Kommt man den Seeschwalben während der Brutzeit zu nahe, gehen diese schnell zum Angriff über.

 

Am Sperrwerk starten Bootsfahrten auf die Eider, zur Seehundbeobachtung und zum Seetierfang, die von Mitarbeitern des NABU oder des Nationalparks begleitet werden. Auch wir haben vor einigen Jahren an einer solchen Fahrt teilgenommen.

 

Nördlich der Eider und des Sperrwerks liegt das Vogelschutzgebiet "Katinger Watt" mit dem zugehörigen NABU-Zentrum mit einem kleinen Cafe inmitten von Wiesen und Wäldern. Das ehemalige Watt- und Salzwiesengebiet der Flussmündung der Eider wurde aus Hochwasserschutzgründen eingedeicht und hat sich seitdem unter der schützenden Hand des NABU zu einem einzigartigen Refugium für Pflanzen und Tiere entwickelt.

 

 

Säbelschnäbler-Kolonie

 

Vom Zentrum führt ein Hohlweg mit Informationstafeln zu mehreren sehr schön angelegten Beobachtungshütten. Wiesenvögel wie der Kiebitz fühlen sich hier genauso wohl wie Graugänse und Seeadler. Von einer der Hütten aus, kann man eine zur Brutzeit eine Säbelschnäbler-Kolonie beobachten.

 

Im Gebiet finden sich aber auch Orchideen- und Salzwiesen. Der Nabu bietet Führungen durch die Salzwiesen an.

 

Die beste Zeit für einen Besuch ist sicherlich der Frühsommer zur Brutzeit der Küstenseeschwalben und der Säbelschnäbler. Aber auch bei einem Besuch im Spätsommer gibt es etwas zu entdecken. Uns fasziniert die Fütterung der jungen Haubentaucher und vor allem der schier unstillbare Hunger der Küken

 

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Lunden: kostenfreier Stellplatz an einer Badestelle direkt an der Eider
    (N 54°19'57"; O 8°59'43")

 

Ein weiterer Wohnmobil-Stellplatz befindet sich in Tönning:

 

  • Stellplatz am Kapitänshaus: 54.311270, 8.940440

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Naturpark Drömling

Naturpark Drömling
Naturpark Drömling

Der Drömling an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt war zur Zeit der Deutschen Teilung militärisches Sperrgebiet. Heute ist das Areal als Natur- und Biosphärenreservat ausgewiesen.



Heckrinder im Drömling
Heckrinder im Drömling

Der Drömling ist eine 340 km² große, in einer Flußniederung an der Grenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt gelegene Kulturlandschaft, deren in Sachsen-Anhalt liegender Teil bereits seit 1990 als Naturpark ausgewiesen ist.

 

Während der Deutsch-Deutschen Teilung befand sich hier ein militärisches Sperrgebeit, in dem die Natur einen Rückzugsort fand. Doch schon zuvor war der Drömling Grenzland. Die aus der letzten Eiszeit stammenden Niedermoore der Region wurden daher aufgrund ihrer Lage zwischen Brandenburg/Preußen, dem Kurfürstentum Hannover und dem Herzogtum Braunschweig erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts trockengeleg. Über Hunderte von Kilometern Gräben wurde das Gebiet entwässert und so landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts durchzieht nun auch der Mittellandkanal das Gebiet von Ost nach West.

 

Seit 2012 wird nun darauf hingewirkt, in dieser von seinen Kanälen zwischen Wiesen, Feldern und Hecken geprägten Landschaft zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ein länderübergreifendes UNESCO-Biospährenreservat mit einer Fläche von über 38tausend Hektar zu errichten.

 

Fast 400 Tier- und Pflanzenarten leben und gedeihen hier, darunter auch seltene Arten wie der Schwarzstorch, der Kranich, Fischotter, Biber und diverse Fledermausarten. Die feuchten Wiesenflächen werden von Konikpferden und Heckrindern beweidet und so von Strauchbewuchs frei und damit offen gehalten. Diese Tiere sind so robust und anspruchslos, dass sie ganzjährig in offener Weidehaltung gehalten werden können.

 

Das Heckrind wurde zu Anfang des 19. Jahrhundert mit der Absicht gezüchtet, dem ausgestorbenen Auerochsen zu ähneln. Auch wenn diese Hausrinder deutlich kleiner sind als der Auerochse, sind wir doch ausreichend beeindruckt, um den großen Hörnern lieber nicht zu nahe kommen zu wollen.

 

Unser Parkplatz:

  • Röwitz: Wanderparkplatz am Offenstall (N 52°31'44", O 11°03'24")

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Singschwantage im Nationalpark Unteres Odertal

Singschwäne im Nationalpark Unteres Odertal
Singschwäne im Nationalpark Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal erwartet im Winter besondere Gäste: Singschwäne. Hier an der Grenze zu Polen beziehen diese regelmäßig ihr Winterquartier in den Poldern entlang der Oder.



Vortrag im Nationalparkhaus
Vortrag im Nationalparkhaus

Der Singschwan ist in Deutschland nur ein Wintergast. Bisher haben wir die imposanten, weißen Vögel nur selten vor die Linse bekommen. In diesem Jahr aber hoffen wir, die Vögel in ihrem Winterquartier an der Oder beobachten zu können.

 

Gelegenheit dazu bieten die in 2019 nun schon zum 13. Mal stattfindenden Singschwantage im Nationalparkhaus des Nationalparks Unteres Odertal in Criewen. Im Rahmen von Vorträgen und Exkursionen in die umliegenden Nasspolder (im Winter überschwemmte Wiesenflächen) werden hier dem Besucher die Vögel nahegebracht.

 

Ein kleines Rahmenprogramm mit Vorführungen örtlichen Kindergärten und einem sehr interessanten Vortrag des Fotografen Josef Vorholt runden die Veranstaltung ab. Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Wir probieren leckere Wildfrikadellen.

 

Im Anschluss an den Einführungsvortag von Nationalparkmitarbeiter Tim Bornholt nehmen wir an einer vom Nationalparkleiter Dirk Treichel geführten Wanderung zu den Schlafplätzen der Singschwäne teil. Schon aus der Ferne hört man im Dunkeln die trompentenartigen Rufe, die den Vögeln ihren Namen geben.

 

Am nächsten Morgen machen wir uns zu Sonnenaufgang auf eigene Faust erneut auf den Weg durch die beeindruckende Landschaft entlang der Oder. Diese weist jetzt im Winter überzogen von Raureif einen besonderen Reiz auf und entschädigt uns für die etlichen Minusgrade im Januar. Ein Ranger gibt uns unterwegs Tipps für besonders gute Beobachtungspunkte und so sehen wir neben Singschwänen auch diverse Entenarten und Greifvögel, darunter Seeadler und eine Kornweihe, Wildschweine, Rehe, Füchse und ganz kurz einen Biber.

 

Wir verbringen vier Tage im Nationalpark. Die Region bietet aber auch zu jeder anderen Jahreszeit Beobachtungsmöglichkeiten für mehrere Tage.

 

Stellplatztipps:

  • Schwedt: zwei kostenpflichtige Stellplätze neben bzw. am Wassersportzentrum

    (N 53°3'29", O 14°17'52 und N 53°3'27", O 14°17'53")

  • Stolpe: kostenloser Stellplatz am Deich (N 52°58'35", O 14°06'43")
  • Angermünde: kostenloser Stellplatz an der Stadtmauer (N 53°00'55", O 14°00'15")

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Naturschutzgebiet Ilkerbruch bei Wolfsburg

Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch
Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch

Unweit des Volkswagen Werks findet man im Nordwesten von Wolfsburg (Niedersachsen) ein wahres Kleinod. Das Naturschutzgebiet Ilkerbruch liegt zwar direkt an einer viel befahren Ausfahlstraße; trotzdem kann man hier Seeadler und Kraniche beobachten.



Im Nordwesten von Wolfsburg in Niedersachsen liegt das etwa 125 ha große Naturschutzgebiet Ilkerbruch. Wasserflächen mit ausgedehnten Flachwasserzonen, Röhricht und Wiesen bieten Tieren einen abwechslungsreichen Lebensraum. Auf einer Ausgleichsfläche für eine Erweiterung des VW Werks wird offene Weidehaltung mit Konikpferden und Heckrindern betrieben.

 

Um das Naturschutzgebiet führt ein Rundweg mit Aussichtsplattformen, einem Aussichtsturm und Schautafeln.

 

Unser Vogelführer "Vögel bobachten in Ostdeutschland" (siehe Link unten) führt uns zu einem unspektakulären Parkplatz. Dieser liegt an einer während des Berufsverkehrs von VW Mitarbeitern stark frequentierten Kreisstraße 114.

 

Völlig überrascht stellen wir fest, dass die direkt am Parkplatz gelegene Beobachtungshütte an einem Donnerstagnachmittag mit Fotografen mit großen Kameras gut besetzt ist.

 

Nach kurzer Zeit wissen wir auch warum: Zum Greifen nah steht ein hier überwinterndes Kranichpaar im seichten Wasser. Auf der Eisfläche des Sees balzen Seeadler umgeben von diversen Entenvögeln.

 

Unser Parkplatz:

  •  an der Beobachtungshütte (N 52 26'' 00'', O 10° 39'' 52')

 

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Altes Land: Prahmfähre Gräpel

handgetriebene Fähre über die Oste bei Gräpel (Estorf) im Alten Land
handgetriebene Fähre über die Oste bei Gräpel (Estorf) im Alten Land

Direkt an der "Deutschen Fährstraße" liegt im Alten Land vor Stade der zur Gemeinde Estorf gehörende Ort Gräpel. Hier wurden an der historischen Prahmfähre am Ufer der Oste in idyllischer Lage drei kostenfrei Stellplätze für Wohnmobile ausgewiesen.



idyllischer Stellplatz für 3 Mobile an der handgetriebenen Fähre über die Oste in Gräpel (Estorf) im Alten Land
idyllischer Stellplatz für 3 Mobile an der handgetriebenen Fähre
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Nationalpark Unteres Odertal

Nationalpark Unteres Odertal mit dem Wohnmobil
Nationalpark Unteres Odertal morgens um 5:30 Uhr

Im Nordosten Brandenburgs bildet im Grenzland zu Polen der Nationalpark Unteres Odertal zusammen mit dem polnischen Landschaftschutzpark Dolina Dolnej Odry und Cedynia eine länderübergreifende Schutzzone, den Internationalpark Unteres Odertal.



Der Nationalpark Unteres Odertal liegt im Nordosten Brandenburgs im Landkreis Uckermark und bildet ein Teilgebiet des "Internationalparks Unteres Odertal", der sich über deutsches und polnisches Gebiet erstreckt. Hier befindet sich im eingedeichten Flussgebiet der Oder die einzige intakte Polder-Landschaft Deutschlands.

 

Die großflächige Fluss-Auenlandschaft bietet Raum für eine vielfältige Flora und Fauna. Im Winter und im Frühjahr sind die Polderwiesen geflutet und bieten stromabwärts gelegenen Orten, darunter Stettin, Schutz vor Hochwasser. 

 

Bisher waren wir 2x im Nationalpark Unteres Odertal:

 

Im Sommer:

Wir starten im Besucherzentrum des Parks in Criewen (Schloss Criewen, N53°00'43.9", O 14°13'23.0", Eintritt frei), wo wir Informationsmaterial bekommen und eine kleine Ausstellung einen ersten Eindruck über das Gebiet gibt. Trotz der während unserer Besuchs im Juni herrschenden Hitze erkunden wir den Park per Fahrrad und zu Fuß, wobei uns das Kartenmaterial aus dem Besucherzentrum gute Dienste leistet.

 

Besonders angetan hat es uns der Parkplatz in Grabow, von dem aus in wenigen Minuten eine Beobachtungshütte (ausgeschildert) zu erreichen ist und diverse Pfade direkt ins Herz der Feuchtgebiete führen. Nach einer ersten Erkundung am Abend, brechen wir am nächsten Morgen zu Sonnenaufgang erneut auf und werden mit fast mystisch anmutenden Bildern belohnt. Neben dem Seeadler sehen wir unter anderem Kraniche, viele Singvögel (darunter Neuntöter) und diverse Libellen.

 

 

Zu den Singschwantagen Ende Januar:

Der Nationalpark Unteres Odertal ist auch bekannt für die vielen Singschwäne im Winter. Der Nationalpark Verwaltung lädt jeden Januar / Februar zu den Singschwantagen ein. Gäste werden an dem Wochenende mit einem vielfältigen Programm Wissenswertes über die singenden Schwäne erfahren und sie in der winterlichen Auenniederung beobachten können.

 

Mehr zu den Singschwantagen : hier

 

Unsere Stellplätze:

  • Mescherin: Campingplatz am Oderstrom, netter, kleiner CP, 15€ ohne Strom
    (N 53°14'31.3", O 14°25'33.9")
  • Grabow: Parkplatz am Nationalpark; idealer Ausgangspunkt für (Vogel-)Exkursionen; kein Camping!
    (N 53°06'34.5", O 14°20'16.9")

 

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Fotogalerie:

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Hamburger Hallig und die Köge

Nabu Infocenter auf der Hamburger Hallig
NABU Informationszentrum auf der Hamburger Hallig

Die Hamburger Hallig liegt an Schleswig Holsteins Küste mitten im Nationalpark Wattenmeer. Besonders zur Zeit des Vogelzugs sind die Hallig und die umliegenden Köge für Naturfreunde eine Reise wert.



Immer wieder zieht es uns an die schleswig-holsteinische Nordseeküste. Vor allem die Hamburger Hallig und die umliegenden Köge haben es uns angetan. Der fruchtbare Marschboden der Köge, mit deren Eindeichung um 1760 begonnen wurde, wird in großen Teilen landwirtschaftlich genutzt. Heute prägen darüber hinaus Windparks die Landschaft.

 

Erst 1987 wurde der Beltringharder Koog fertiggestellt. Dieser dem Küstenschutz dienende Koog war während des Baus ein heftig umstrittenes Projekt. Heute ist er vollständig als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Nur eine einzige Straße erschließt den Koog. Für diese lohnt es sich aber Zeit zu nehmen, denn bei langsamer Fahrt lässt sich das Salzwasserbiotop zur rechten und linken wunderbar erkunden.

 

Kurz nach der Einfahrt in den Koog bietet ein kleiner Parkplatz (N 54°34'07"; O 8°55'12") auf der rechten Straßenseite einen guten Überblick über das gesamte Gebiet, ein kleines Stück weiter lohnt eine Beobachtungshütte (N 54°34'03"; O 8°54'47") einen längeren Besuch. Hier tummeln sich hier je nach Saison diverse Enten- und Gänsearten und andere Wasservögel, die gelegentlich ein Seeadler in Aufruhr versetzt. Auch auf dem kurzen Fußweg zur Hütte sollte man die Augen offen halten; mit Glück kann man hier Blaukehlchen aus der Nähe zu sehen bekommen.

 

Am Ende der Straße kann man das Auto auf einem kostenpflichtigen Parkplatz abstellen und entweder zum Deich oder aber zu einer weiteren Beobachtungshütte gehen, von der aus man von Norden auf die Salzwasserlagune schauen kann.

 

Einige Kilometer weiter liegt mit der Hamburger Hallig ein weiteres Naturschutzgebiet. Die Hallig ist über einen Damm am besten zu Fuß oder auch per Fahrrad zu erreichen, auch wenn das auf der Hallig selbst gelegene Lokal auch gegen Gebühr mit dem eigenen Auto angefahren werden kann. Vor dem Damm bietet das NABU-Zentrum "Amsinck-Haus" (N 54°36'56"; O 8°52'12") Infos zum Gebiet, direkt daneben befindet sich ein Wohnmobilstellplatz.

 

Etwa auf halber Strecke wird auf dem "Schafsberg", einer kleinen Warft in der Sommersaison von Ehrenamtlichen ein NABU-Info-Punkt betrieben.

 

Im Gebiet sind in den Sommermonate einige ständigen Brutvogelarten häufig zu sehen, darunter Austernfischer, Säbelschnäbler, Kiebitz, Rotschenkel, Sandregenpfeifer, Silber-, Lach- und Sturmmöwe. Als Durchzieher oder Nichtbrüter können Grünschenkel, Dunkler Wasserläufer, Großer Brachvogel, Ufer- und Pfuhlschnepfe, Knutt, Alpenstrandläufer, Steinwälzer sowie Gold- und Kiebitzregenpfeifer angetroffen werden..

 

Unser Stellplatz:

  • Hamburger Hallig: neben  dem  NABU-Zentrum "Amsinck-Haus", gebührenpflichtig, teilweise Strom (N 54°36'56"; O 8°52'12")

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Naturpark Dümmer

Dümmer Naturpark Diepholzer Moorniederungen
Dümmer Naturpark Diepholzer Moorniederungen

Der in Niedersachsen gelegene Flachwassersee Dümmer und die umliegenden Feuchtwiesen und Moore sind wichtige Vogelbrut- und rastgebiete. Der auch nur kurz Dümmer genannte See ist aber auch bei Wassersportlern und Erholungssuchenden beliebt.



Der Weißstorch brütet rund um den Dümmer
Der Weißstorch brütet rund um den Dümmer

Der Dümmer See, der kurz auch einfach Dümmer genannt wird, ist ein Flachwassersee und nach dem Steinhuder Meer mit einer Fläche von etwa 12,5 Quadratkilometern der zweitgrößte Binnensee des Bundeslandes. Mit einer maximalen Tiefe von nur knapp 1,5 Meter bietet er einen besonderen Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

 

Natur und Tiere

 

Der Dümmer liegt im Naturraum Diepholzer Moorniederung. Er ist umgeben von Niedermooren, die seit der letzten Eiszeit aufgrund von Verlandung des früher deutlich größeren Sees entstanden sind. Im Süden und Westen des Sees finden sich weite Schilfröhrichtflächen, Erlenbruchwälder, feuchte Wiesen, kleine Teiche und Moorflächen. Immer wieder kann man vom Weg aber auch von den Beobachtungstürmen entlang des Sees einen Blick auf die freien Wasserflächen des eigentlichen Sees werfen.

 

Die spezielle Landschaft rund um den See ist Heimat, Brut- und Rastplatz für viele Vogelarten, weshalb das Gebiet als Natura 2000-Schutzgebiet ausgewiesen ist. Auch seltene Arten wie Uferschnepfe, Großer Brachvogel und Rohrdommel finden in den Feuchtgebiete der Hunte, des den Dümmer durchfließenden Nebenflusses der Weser, einen Brutplatz. Auch der immer seltener werdende Kiebitz und die Bekassine brüten auf den umliegenden Wiesen.

 

Wir versorgen uns nach unserer Ankunft erst einmal in der Naturschutzstation Dümmer in Hüde ( GPS 52°28'49.2"N 8°20'36.8"E) mit Informationsmaterial und besuchen die Dauerausstellung zum Park in der angrenzenden, während der Öffnungszeiten frei zugänglichen alten Scheune. (Achtung: es gibt hier nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen, für große Mobile kann es hier in der Saison eng werden.) Betrieben wird die Station vom Naturschutzring Dümmer auf dessen Internetseite man auch weitere Information rund um die Natur von See und Park, Öffnungszeiten der Naturschutzstation etc. finden kann: Website Naturschutzring Dümmer.

 

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Der Weißstorch brütet rund um den Dümmer

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Diepholzer Moorniederung

Diepholzer Moorniederung
Diepholzer Moorniederung

Die Diepholzer Moorniederung in Niedersachsen ist knapp 105.000 Hektar groß und umfasst mehrere Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Darunter sind einige Hochmoore sowie der am Südwestrand gelegene Naturpark Dümmer.



Die Hochmoore der Diepholzer Moorniederung gehören zu den am Besten erhaltenen bzw. renaturierten in Niedersachsen. Auf Wanderwegen kasseb sich die Moorgebiete erwandern und auf Lehrpfaden entdecken.

 

Wir haben bisher das Openweher Moor, das Neustädter Moor und das Rehdener Geestmoor genauer erkundet.

 

Openweher Moor

 

Das südlichste der drei Moorgebiete hat eine Gesamtgröße von etwa 870 Hektar, wobei 380 Hektar des Naturschutzgebiets in Niedersachsen und der übrige Teil in Nordrhein-Westfalen liegen. Vor der Einrichtung der Naturschutzgebiete wurde hier Torf im bäuerlichen Handstichverfahren abgebaut. Dieser fand zwar teils großflächig statt; eine industrielle Ausbeutung des Gebiets erfolgte aber nie.

 

Das Gebiet lässt sich gut vom Parkplatz im Süden des Gebiets erkunden. Hier führt ein etwa 600 Meter langer Weg zu einem Infopavillon mit Informationstafeln. Wir folgen dem Rundweg mit der Beschilderung III, der mitten ins Moor führt. Hier gibt es auch einen Beobachtungsturm. Bei unserem Besuch gegen Abend an einem warmen Julitag sehen wir beispielsweise einen Rotmilan, mehrere Turmfalken, Schafstelzen, Bachstelzen, Wiesenpieper, Goldammern und viele Weißstörche.

 

Unser Parkplatz:

  •  Stemwede: Am Moordamm/Brahendamm (52°30'00.1"N 8°29'33.3"E)

 

Infobox: Hochmoore

 

Hochmoore sind außergewöhnliche Landschaften, die nur dort entstehen können, wo die Regenmenge die den durch Abfluss und Verdunstung entstehenden Wasserfluss überstiegt. Dies gelingt nur in einem gemäßigt feuchten Klima, wie es beispielsweise im Norden Deutschlands vorherrscht.

 

Hochmoore entstehend durch das Wachstum von Torfmoosen über Jahrhunderte und Jahrtausende. Torfmoose können mehr als das zwanzigfache ihres Gewichtes an Wasser speichern. Ihre unteren Teile sterben ab und bilden den Torf auf dem neues Moos wächst. So wachsen Hochmoore tatsächlich auf totem Material in die Höhe. Lebende und noch wachsende Hochmoore gibt es heute aufgrund von Torfabbau und Entwässerung der Moore zur Gewinnung von Ackerland nur noch selten.

 

Die besonderen Lebensräume mit ihrem nassen sowie mineralsalzarmen und sauren Boden bringen eine an diese extremen Bedingungen angepasste Flora und Fauna hervor.

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Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze in Aventoft
Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Aventoft ist ein winziger Ort an der deutsch-dänischen Grenze. Im Frühjahr und im Herbst kommen Vogelfreunde in Scharen hierher, um den Staren beim Tanzen zuzusehen.



Aus der Ferne betrachtet ist der einzelne Star eher unscheinbar. Erst im Schwarm wird er zur spekakularäen Erscheinung, dann wenn sich das Einzelwesen im Kollektiv verliert und wir Menschen nicht verstehen können, wie eine Gemeinschaft von Hunderten und Tausenden von Individuen derart synchron reagieren können, dass die Menge aussieht wie eins.

 

Unweit des Örtchens Aventoft kann man jedes Jahr im Frühjahr und Herbst an der deutsch-dänischen Grenze Zeuge dieses Spektakels werden, das hier "Schwarze Sonne" (dänisch: "Sort Sol" genannt wird.

 

Jeden Abend kurz vor Sonnenuntergang fallen hunderttausende von Staren in die Marschen ein, um dort gemeinsam geschützt die Nacht zu verbringen. Beim Anflug führen die Schwärme ein regelrechtes Flugballett auf und verdunkeln zeitweise fast den Himmel.

 

Das Marschgebiet entlang der Grenze bietet den Vögeln reiche Nahrung und so zieht es sie immer wieder hierher, um sich vor der Brutsaison und vor dem Winter noch einmal ordentlich Gewicht anzufressen.

 

Stare sind Teilzieher, das heißt sie wechseln im Winter nur unwesentlich ihren Standort. Dies tun sie in der Gemeinschaft. Sind im Frühsommer die ersten Jungvögel ausgeflogen, finden sie sich berreits jetzt schnell zu Schwärmen zusammen, die gemeinsam gerne in Obstplantagen und Weinbergen einfallen.

 

Wir waren bereits mehrere Male hier. Leider hatten wir nie gutes Wetter, sodass gute Fotos Mangelware sind. Aber mit dem Fernglas oder dem Spektiv sind die Stare immer ein Spektakel.

 

Die beste Beobachtungszeit:

 

Wir waren bisher Ende September und Ende August dort. Ende August gibt es schon viele Stare und es lohnt sich ein Abstecher. Ende September aber gibt es große Schwärme. Dies ist unserer Erfahrung eine gute Zeit. Aber auch im Frühjahr (März) soll man die Schwärme gut sehen können.

 

Dann stellt man sich eine Stunde vor Sonnenuntergang an die Straße. Erst kommen die Stare in kleinen Gruppen, die immer wieder im Schilf landen und wieder aufsteigen. Später werden es immer mehr. Große Schwärme entstehen, die dann die berühmten Formationen fliegen. Ein echtes Spektakel. Manchmal versucht ein Greifvogel, meist eine Rohrweihe, in einem Schwarm Beute zu machen - meist vergeblich.

 

Unser Parkplatz zum Beobachten:

  • bei Aventoft: L2/Stichelmelde - entlang der Straße (54°53'23"N 8°50'55"E)

 Unsere Stellplätze:

  • Aventhoft: offizieller Parkplatz ohne VE
    (54°54'04.3"N 8°49'17.1"E)
  • Süderlügum: offizieller Stellplatz an der Sporthalle
    (54°52'28"N 8°54'11"E)

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