Deutschland - Süd (blaue Punkte)


Deutschland - Süd


Süd 1:

Nationalpark Bayerischer Wald

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt an der deutsch-tschechichen Grenze im Süd-Osten Deutschlands und wie der Name bereits vermuten lässt in Bayern. Das waldreiche Mittelgebirge erreicht mit dem Arber an seiner höchsten Stelle 1456 Meter über NN.



Süd 2:

Federsee - Eldorado für Naturliebhaber

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Mit einer Fläche von 1,4 Quadratkilometer ist der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben der zweitgrößte See Baden-Württembergs. In und um den See  kommen Naturfreunde wie geschichtlich Interessierte auf Ihre Kosten. Bad Buchau ist für seine Moor- und Mineralheilbäder bekannt.



Süd 3:

Bienenfresser-Kolonie

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Die Bienenfresser tragen ihren Namen zu recht, denn sie fressen am Liebsten Bienen, Hummeln und Wespen. Eigentlich ein Vogel der Tropen und Subtropen ist der Bienenfresser heute auch in Deutschland zuhause.



Süd 4:

Kornweihen am Ammersee

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Die Kornweihe, ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen, ist in Deutschland selten geworden. Im Sommer ein Vogel der Küstenregionen, ist die Kornweihe in den Wintermonaten zu Gast im Ampermoor am Ammersee.



Süd 5:

Goldener Oktober im Weinland Pfalz

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Nicht umsonst lautet das Motto der im Süd-Westen Deutschland gelegenen Pfalz "Zum Wohl. Die Pfalz!". Hier liegt das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands. Viele Winzer haben aber auf ihren Weingütern Stellplätze für Wohnmobile eingerichtet.



Süd 6:

Bad Kötztinger Pfingstritt

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Das bayrische Bad Kötzingen im Landkreis Cham in der Oberpfalz ist jedes Jahr zu Pfingsten Schauplatz einer der größten Reiter-Wallfahrten Europas.



Süd 7:

Vogelsberger Teiche / Hoher Vogelsberg

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Der Naturpark Vulkanregion Vogelsberg, ehmals Hoher Vogelsberg, liegt in der Mitte Hessens und ist einer der ältesten Naturparke Deutschlands. Das alte Vulkangebiet wird heute von Mischwäldern, Weisen und Feuchtbiotopen geprägt.



Süd 8:

Almabtrieb im Allgäu

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Im September ist im Allgäu Viehscheid, ein Brauchtum, das in anderen Region auch Almabtrieb genannt wird. Die Rinder werden dann von den saftigen Bergwiesen, auf denen sie Frühjahr und Sommer verbracht haben,zurück in die Ställe getrieben. Die Viehscheid ist gleichzeit aber auch Festzeit. Wir waren mit dem Wohnmobil mittendrin.



Süd 9:

Uhu am Bodensee

Portugal mit dem Wohnmobil - Mertola

Seit 2010 brütet ein Uhu-Pärchen auf einem kleinem Felsvorprung am Eingang des Überlinger Stadtgrabens. Von der Gegenüberliegenden Ostseite des Grabens lassen sich die Bruvögel recht gut beobachten.



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Uhu-Brutpaar in Überlingen am Bodensee

Uhu am Nest mit Jungen am Bodensee
Uhu am Nest mit Jungen

Uhu-Brutpaar in Überlingen:

 

Seit 2010 brütet ein Uhu-Pärchen auf einem kleinem Felsvorprung am Eingang des Überlinger Stadtgrabens. Von der gegenüberliegenden Seite des Grabens (Osten) lassen sich die Brutvögel recht gut beobachten.



In der Mitte des 20. Jahrhunderts war der Uhu in Deutschland fast ausgerottet. Letzte Vorkommen gab es nur noch in Nordbayern, Thüringen und Sachsen sowie in den bayerischen Alpen.

 

Dieser Rückgang der Population wurde nicht nur durch den Verlust von natürlichen Lebensräumen hervorgerufen, sondern beruht in erster Linie auf einer jahrhundertelangen, systematischen Verfolgung des Uhus durch den Menschen. Lange galt der in Felsen brütende Eulenvogel als Unglücksbringer und als Nahrungskonkurrent. Insbesondere Jungvögel wurden aber auch bei der sogenannten Hüttenjagd als lebender Köder für Krähen und Raubvögel verwendet.

 

In den 1930er Jahren wurde die Bejagung des Uhu zwar verboten; trotzdem gab es zwanzig Jahre später nur noch etwa vierzig Brutpaare. Der Uhu stand damit, wie in vielen anderen Regionen Europas, vor dem Aussterben. Heute gibt es in Deutschland glücklicherweise wieder über 2000 Brutpaare.

 

Infobox: Uhu

Der Uhu ist Deutschlands größte Eule. Er wird etwa 70 cm groß und kann eine Spannweite von bis zu 180 cm erreichen. Das Weibchen ist dabei üblicherweise größerals das Männchen. Der Vogel ist standorttreu und brütet in Steilwänden, wobei ein geeigneter Nistplatz oft von Generation zu Generation weitergegeben wird.

 

Seit in Überlingen Anfang der 2000er Jahre das erste Mal ein Uhu-Paar in der Felswand am Stadtgraben  brütete, gibt es hier regelmäßig Nachwuchs. 2013 kam zwar das erste Uhu-Weibchen durch Rattengift ums Leben; der Uhu-Mann fand aber schnell eine neue Partnerin und es stellte sich bald wieder ein Bruterfolg ein. In den Folgejahren wechselte auch das Männchen.

 

Der Uhu ist in Überlingen mittlerweile das Maskottchen der Stadt. Um den Bruterfolg zu gewährleisten, wird das Gelände um den Nistplatz abgesperrt, so dass die Vögel ihre Küken in Ruhe aufziehen können. Wir wurden durch ein Hartmut und Margrete, die am Bodensee wohnen und ebenfalls ein Woelcke-Wohnmobil fahren, auf den Nistplatz aufmerksam gemacht. Hartmut ist im NABU aktiv und kennt die Gegend und ihre Tierwelt daher wie seine Westentasche. Mehr zu den beiden und zur Geschichte unseres „doppelten Paul“ gibt es: hier

 

Update 2021:
Im Dezember 2020 wurde das Uhu-Weibchen tot aufgefunden. Es fiel offenbar einem Herpes-Virus zum Opfer. Es bleibt zu hoffen, dass der Uhu-Mann bald wieder eine neue Partnerin findet. Uhus können in freier Wildbahn immerhin bis zu 25 Jahre alt werden.

 

Unser Beobachtungsplatz:  

 

  • Überlingen: Unser Foto entstand mit großer Vor- und Umsicht von dem der Felswand am Stadtgraben gegenüberliegenden Weg am Stadtgraben. Details bitte erfragen.

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Viehscheid im Allgäu

Die Viehscheid, ein Brauchtum, das auch Almabtrieb genannt wird.
Viehscheid: farbenprächtiges Spektakel im Spätsommer

Viehscheid im Allgäu

 

Im September ist im Allgäu Viehscheid, ein Brauchtum, das in anderen Region auch Almabtrieb genannt wird. Die Rinder werden dabei für den Winter von den saftigen Bergwiesen zurück in die Ställe getrieben. Die Viehscheid ist gleichzeit aber auch Festzeit. Wir waren mit dem Wohnmobil mittendrin.


Zwei Wochen lang herrscht Mitte September im Allgäu Ausnahmezustand. In 32 Orten wird das Vieh von den Almen zurück in die Ställe gebracht. Dafür werden Festzelte aufgebaut, denn es ist Tradition dieses Ereignis ausgiebig zu feiern, vorzugsweise mit Musik und natürlich mit reichlich Bier.

 

Wir haben uns im Internet einen passenden Termin herausgesucht (Termine: https://www.almabtriebe.de/) und parken unser Wohnmobil zwischen PKWs auf einer großen, mit Flatterband als Parkfläche markierten Wiese.

 

Infobox: Viehscheid/Almabtrieb

Als Viehscheid oder Almabtrieb bezeichnet im Alpenraum das Überführen der Rinder, die Frühjahr und Sommer auf den Bergwiesen oder Almen verbracht haben, zurück ins Tal und in die Ställe. Auf den Wiesen weiden die Rinder verschiedener Landwirte zusammen. Nach dem Abtrieb werden sie aber wieder getrennt, daher der Name Viehscheid. Vielerorts werden die Rinder dafür prächtig geschmückt. Zumindest traditionell zeigt der Schmuck an, dass die Herde über den Sommer kein Tier verloren hat.

 

Wir stellen uns zusammen mit vielen anderen, Einheimischen und Urlaubern, an die Straße und schauen dem Zug der Landwirte mit ihren geschmückten Rindern zu. Danach geht’s ab ins Festzelt .... zum zweiten Frühstück mit Blasmusik, Festbier und Bratwurst.

 

Bei unserem ersten Besuch bei einer Viehscheid sind wir noch mit unserem blauen Kastenwagen unterwegs. Wir parken unser Gefährt und genießen das Fest. Der Schreck kommt dann am Nachmittag beim Losfahren. Oder vielmehr dann, als auf der nassen Wiese mit unserem Frontantrieb gar nichts mehr geht. Allein kommen wir da nicht mehr raus, statt dessen buddeln wir uns immer tiefer ein. Aber bevor wir noch fragen können, stehen schon drei „gestandene Mannsbilder“ hinter unserem Auto und schieben uns raus.

 

Das wäre nur eine kleine Anekdote von vielen, wenn wir uns nicht am späten Nachmittag des gleichen Tages noch einmal festfahren würden. Nur dieses Mal ist nicht gleich Hilfe zur Stelle. Erst nach gefühlten Stunden erbarmen sich unser einige Autofahrer, die wir auf der Straße anhalten, und helfen Schieben.... im feinen Anzug. So viel Hilfsbereitschaft an einem Tag ist dann doch der Erwähnung wert.

 

Seit diesem Tag sind wir uns sicher: Unser nächstes wird ein Wohnmobil mit Allrad!

Für mehr Information zu unserem aktuellen 4x4-Wohnmobil: hier klicken.

 

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Fotogalerie:  Almabtrieb

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Nationalpark Bayerischer Wald

Luchse im Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald
Luchse im Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald

Nationalpark Bayerischer Wald

 

Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt an der deutsch-tschechichen Grenze im Süd-Osten Deutschlands und wie der Name bereits vermuten lässt in Bayern. Das waldreiche Mittelgebirge erreicht mit dem Arber an seiner höchsten Stelle 1456 Meter über NN.



Der Nationalpark Bayerischer Wald wure 1970 gegründet und war damit der erste Nationalpark Deutschlands. In der Hauptsache umfasst der Park große Waldflächen, die sich selbst überlassen weden. Selbst der Borkenkäfer wird hier nicht bekämpft.

 

Zusamen mit dem Partner-Nationalpark Šumava in Tschechien bildet das Gebeit das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas.Hier finden viele selten Pflanzen und Tiere ein optimales Habitat. Gefährdete und in anderen Regionen ausgerottete Tiere und Vögel wie der Auerhahn, Fischotter oder der Habitchskauz aber auch viele seltene Pilze und Käfer  finden hier in den Wäldern des Grenzgebierges eine Heimat. Selbst der Luchs ist hierher zurückgekehrt.

 

Wir empfehlen einen Besuch im Nationalparkzentrum Lusen, in dessen Gehegen auch scheue Arten gut beobachtet werden können. Das ganzjährig frei zugängliche Freigelände wird durch einen sieben Kilometer langen Rundweg erschlossen. (Hinweis für Lauffaule: man kann hier und da abkürzen).Gerade, wenn man wie wir, mit dem Foto oder auch mit dem Fernglas und offenen Augen unterwegs ist, sollte man sich für die Tour doch mehrere Stunden Zeit lassen.

 

In dem 200 Hektar großen Gelände könne 40 Säugetier und Vogelarten, darunter Luchse, Habichtskäuze, Wölfe, Wisente, Fischotter, Bären und Auerhühner, beobachtet werde. Die naturnah anglegeten Gehege lassen den Besucher manches Mal fast vergessen, dass er sich nicht in der freien Natur befindet. Und so kann es auch schon einmal vorkommen, dass man in einem Gehege kein Tier zu sehen bekommt. Gibt es doch genug  Platz und reichlich Verstecke, in die sich die tierischen Bewohner zurückziehen können. Aber das ist gut so.... denn genau das macht zumindest doch den Reiz der Naturbeobachtung aus. Ansonsten könnte man ja zuhause bleiben und Fernsehen.

 

Unser Stellplatz:

  • Freyung: kostenpflichtiger Stellplatz (2019: € 6,--) außerhalb des Nationalparks
    (N 48°48'03", O 13°32'28.4")

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Fotogalerie: Luchse im Nationalpark Bayerischer Wald

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Vogelsberger Teiche / Hoher Vogelsberg

Vogelsberger Teiche / Hoher Vogelsberg
Vogelsberger Teiche / Hoher Vogelsberg

Vogelsberger Teiche / Hoher Vogelsberg

 

Der Naturpark Vulkanregion Vogelsberg, ehmals Hoher Vogelsberg, liegt in der Mitte Hessens und ist einer der ältesten Naturparke Deutschlands. Das alte Vulkangebiet wird heute von Mischwäldern, Weisen und Feuchtbiotopen geprägt.



Wir stossen im Naturpark "Hoher Vogelsberg" auf die "Vogelsberger Teiche" bei Freiensteinau. Diese wurden ursprünglich als Fischteiche angelegt, haben heute aber keine Bedeutung mehr für die Fischerei. Der Nieder-Mooser See wird touristisch genutzt, die meisten übrigen Seen sind über als Naturschutzgebiet ausgewiesen und werden vom NABU betreut. Wir besuchen den  Ober-Mooser See und den Rothenbachteich und beobachten Reiherenten, Schwäne, Blessrallen, Buntspechte und Weidenmeisen. Hauptsächlich geniesen wir aber die Stimmung am Ufer.

 

Unser Parkplatz:

  • Parkplatz am Rothenbachteich

 

Stellplätze im Naturpark "Hoher Vogelsberg":

  • Gemünden (Felda) (50°41'15.66''N 9°2'52.59''E)
  • Grünberg (50°35'43.12''N 8°57'17.14''E)
  • Schalmtal (50°39'21.64''N 9°16'9.07''E)
  • Homberg (Ohm) (50°43'35.28''N 8°59'40.87''E)
  • Alsfeld (50°44'52.8"N 9°16'42.6"E)
  • Schlitz (50°40'10.54''N 9°34'4.83'')E
  • Lauterbach 2x (50°38'18.14''N 9°24'10.03''E und 50°37'39.14''N 9°23'34.03''E)
  • Herbstein (50°34'7.87''N 9°20'49.00''E)
  • Grebenhain (50°31'10.5''N 9°19'3.1''E)
  • Ulrichstein (50°34'31,6'' N 09°12'22,2'' E)
  • Schotten (50° 30′ 60″ N 9° 13′ 43″ E )
  • Hungen (50°27'19.5"N 8°54'00.4"E)
  • Lich (50°30'59.9"N 8°49'21.0"E)

 

 

 


Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See

Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

 

Mit einer Fläche von 1,4 Quadratkilometer ist der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben der zweitgrößte See Baden-Württembergs. In und um den See  kommen Naturfreunde wie geschichtlich Interessierte auf Ihre Kosten. Bad Buchau ist für seine Moor- und Mineralheilbäder bekannt.



Der Federsee bei Bad Buchau nördlich des Bodensees ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Naturfreunde.

 

Wenn unser Weg uns in den Süden Deutschlands führt, nutzen wir immer wieder gerne die Gelegenheit in Bad Buchau in Oberschwaben und vor allem am Federsee vorbeizuschauen. Hier waren wir schon häufiger, denn das Gebiet ist ein Eldorado für Ornithologen und Fotografen, aber auch für geschichtlich Interessierte.

 

Federseemuseum

2011 wurden die Pfahlbauten von Bad Buchau zusammen mit 111 weiteren Fundstellen der "Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ zum Welterbe UNESCO erklärt. Im sehenswerten Federseemuseum, das in seiner Dauerausstellung Funde aus der Region zeigt, und in angeschlossenen Freilichtgelände kann man tief in die Kultur der von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit (etwa 4000 - 800 v. Chr.) eintauchen.

 

Der Federsee

Im Gebiet um den See kann man im  Wechsel der Jahreszeiten viele verschiedene Vogel- und Tierarten beobachten. Aber auch der See selbst ist einen Besuch wert. Besonders in den frühen Morgenstunden und gegen Abend, wenn die Zahl der Spaziergänger abnimmt, lohnt ein Gang entlang des Sees oder über den Steg, der sich durch das den See umgebende Moorgebiet und das Ried bis hin zur offenen Wasserfläche erstreckt, auf der sich diverse Wasservögel tummeln.

 

Das Federseemoor

Das Federseemoor ist mit seinen natürlichen Lebensbedingungen ein Paradies für über 250 Vogelarten. Nicht nur der See bietet Lebensraum. Vielmehr ist gerade der den ganzen See umgebende Schilfgürtel, der an manchen Stellen hundert Meter breit sein kann, ein perfektes Habitat.

 

Über das gesamte Jahr lassen sich hier Rohrweihen, Merline, Bartmeisen, Wasserrallen (wenn man Glück hat, schon an der ersten Plattform am Steg), aber auch Raubwürger beobachten. Im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden oder Norden.

 

 

Im Herbst ein besonderes Ziel für Fotografen:

 

Im Herbst finden sich im Ried kleine Schwärme von Bartmeisen ein, die Fotografen mit großen und noch größeren Objektiven anziehen. Gerne picken die Meisen ausgelegten Sand aut, der ihnen hilft, ihre im Winter nicht mehr aus Insekten sondern aus den Samen des Rieds bestehende Nahrung im Magen zu zerkleinern. Auch Mäuse wissen das herbstliche Nahrungsangebot zu schätzen.

 

Unser Stellplatz:

  • Bad Buchau: mehrere Stellplätze im Ort. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Federseemuseum

 

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Fotogalerie: Federsee

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Bienenfresser kommen nach Deutschland zurück

Bienenfresser in Rheinland-Pfalz

Bienenfresser

 

Die Bienenfresser tragen ihren Namen zu recht, denn sie fressen am Liebsten Bienen, Hummeln und Wespen. Eigentlich ein Vogel der Tropen und Subtropen ist der Bienenfresser heute auch in Deutschland zuhause.



Bienenfresser sind ein bunter, amselgroßer Vogel, der durch seine bunten, kräftigen Farben jedem in Erinnerung bleiben, der ihn gesehen hat. Ursprünglich kommt er aus den Tropen und Subtropen, aber er kommt im Sommer immer wieder auch in unseren Breiten vor. Zur Zeit ist er wieder im Vormarsch. Vor allen am Kaiserstuhl im Süden Baden-Württembergs kommt er seit Jahren wieder als Brutvogel vor, aber auch nördlich von Deutschland gibt es heute schon Beobachtungen. Ende Mai kommt er aus seinen Überwinterungsgebieten südlich der Sahara im westlichen Afrika.

 

Optimale Brutbedingungen findet der in Kolonien brütende Vogel in steilen Abhängen aus Löß, Lehm und festem Sand. Hier baut er seine langen Brutröhren, die nach zwei Metern in einer Brutkammer enden. Innerhalb von 1-2 Wochen trägt das Brutpaar 5 bis 7 Kilo Erdreich aus der Höhle, bevor sie dann im Juni darin anfangen zu brüten. Ende Juni schlüpfen eine gute Hand voll Junge.

 

Als geschickter Jäger jagt der Bienenfresser Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und - wie der Name schon sagt - Bienen, Hummeln und Wespen. Von einer Warte aus beobachtet er die Insekten, die er dann im Flug jagt. Getötet wird die Beute dann wieder auf seiner Warte, indem er das Tier gegen den Ast schlägt.

 

Bereits im August macht sich der Vogel dann wieder auf den Weg in den Süden.

 

Der Bienenfresser steht auf der Roten Liste in Deutschland. Die meisten Brutpaare findet man am Kaiserstuhl, wo die Bruthöhlen inzwischen Touristenattraktionen sind. Ein zweites größeres Vorkommen findet man im Saaletal in Sachsen-Anhalt. Hier ist vor allem der Geiseltalsee zu erwähnen, an dem es auch Exkursionen zu den Brutstätten gibt (www.naturparadies-geiseltalsee.de). Ansonsten gibt es diverse kleinere Brutvorkommen in geeigneten Gebieten wie Abbruchkanten und Kiesgruben.

 

Nach einiger Internetrecherche haben wir eine Kolonie Bienenfresser im südlichen Rheinland-Pfalz gefunden, die Mitte Mai mit der Balz angefangen haben und begannen, ihre langen Höhle in eine sandige Steilwand zu bauen.

 

Wer die Koordinaten haben möchte, schreibt uns bitte hier an.

 

Wo kann man Bienenfresser noch beobachten? HIER

 

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Fotogalere: Bienenfresser

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Kornweihen am Ammersee

Kornweihe am Ammersee
Kornweihe

Kornweihen am Ammersee

 

Die Kornweihe, ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen, ist in Deutschland selten geworden. Im Sommer ein Vogel der Küstenregionen, ist die Kornweihe in den Wintermonaten zu Gast im Ampermoor am Ammersee.



Zwischen den Gemeinden Stegen und Grafrath erstreckt sich nahe des Ammersees das Ampermoor, eines der größten Flusstal-Niedermoore Deutschlands.

 

Naturschutzgebiet Ampermoor

 

Seit dem 19. Jahrhundert wurden die Moorflächen hauptsächlich in der Art von Streuobstwiesen bewirtschaftet. Heute sind sie als Naturschutzgebiet mit hoher Biodiversität ausgewiesen.  Unter den vielen hier heimischen und rastenden Vogelarten interessieren uns besonders die Kornweihen, die hier zwischen Oktober und April 1 - 2 Stunden vor Sonnenuntergang an ihren gemeinsamen Schlafplätzen einfliegen.

 

Wir besuchen das Moor Anfang Januar und nehmen an einer Führung teil. Treffpunkt ist der Beobachtungsturm bei Kottgeisering (GPS 48°07'20"N 11°08'21" E). Leider beginnt es heftig an zu schneien, so dass die Beobachtungsbedingungen mehr als schlecht sind. Trotzdem können wir mit unserem Spektiv in der Ferne ein Kornweihenmännchen und zwei Weibchen bei ihrem gaukelnden Flug ins Nachtlager beobachten. Weiterführende Infos gibt es hier: Ammerseepfad

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz in Fürstenfeldbruck:

  • Stellplatz an der AmperOase, Spende erwünscht, VE/Strom
    (GPS 48°10'23"N 11°14'35"E).

Goldener Oktober im Weinland Pfalz

Goldener Oktober im Weinland Pfalz
Goldener Oktober im Weinland Pfalz

Goldener Oktober im Weinland Pfalz

 

Nicht umsonst lautet das Motto der im Süd-Westen Deutschland gelegenen Pfalz "Zum Wohl. Die Pfalz!". Hier liegt das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands. Viele Winzer haben aber auf ihren Weingütern Stellplätze für Wohnmobile eingerichtet.



Die beste Reisezeit

 

Im Herbst neigt sich in der Pfalz, der südlichsten Region des Bundeslandes Rheinland-Pfalz,  die Saison langsam ihrem Ende zu. Noch haben die Straußenwirtschaften geöffnet, in denen regionale Winzer ihren Wein und andere Spezialitäten, wie hausmacher Wurst, Leberknödel oder dem bekannten Saumagen zum Verzehr anbieten.

 

Die typischen Lokale sind nur für etwa vier Monate, meist für zwei Monate im Frühsommer und für zwei Monate im Herbst geöffnet, so wie es Ihnen der Gesetzgeber zum steuerbegünstigen Vertrieb ihrer eigenen Produkte zugesteht.

 

Das "Weinland Pfalz" ist getreu seinem Mottol "Zum Wohl. Die Pfalz" ein Paradies für Wohnmobilfahrer. Viele der Winzer bieten auf ihrem Gelände Stellplätze an. Die geforderte Gebühr wird häufig auf den Verzehr in den angeschlossenen Lokalen oder beim Kauf von Wein angerechnet.

 

Unsere Lieblings-Reiseziele in der Pfalz

 

Es ist schwer einen Ort besonders hervorzuheben. Unser Highlight ist aber immer wieder Rhodt unter Riedburg, das neben den Stellplätzen seiner Winzer auch selbst zwei Wohnmobilstellplätze anbietet. Unser Lieblingsplatz liegt am Ortseingang auf einer Wiese mitten im Weinberg mit Blick auf die Reben.

 

Auch das Weinhgut Edel-Brauch mit angeschlossenem Gasthof fahren wir immer wieder gerne an. Das Lokal ist eher gehoben als urig, Weine und Küche sind dafür aber umso besser. Man kann dort auf dem Parkplatz zur "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" umgeben von Reben übernacht.

 

Unsere Wohnmobil-Stellplätze in der Pfalz:

  • Rhodt unter Riedburg: Stellplatz am Ortseingang auf Wiese, Mülleimer, ohne VE, Gebühr
    (N  49°16'17", O 8°06'54") oder alternativ (N 49°16'29", O 8°05'56")
  • Edenkoben: Weingut Edel-Brauch, auf dem Parkplatz vor dem Lokal, kostenlos, Einkehr/Weinkauf wird erwartet (N 49°17'20", O 8°07'22")
  • viele Weingüter bieten auf ihrem Gelände Stellplätze an - einfach die Augen offen halten oder fragen

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Fotogalerie: Pfalz

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Bad Kötztinger Pfingstritt

Bad Kötztinger Pfingstritt
Bad Kötztinger Pfingstritt

Bad Kötztinger Pfingstritt

 

Das bayrische Bad Kötzingen im Landkreis Cham in der Oberpfalz ist jedes Jahr zu Pfingsten Schauplatz einer der größten Reiter-Wallfahrten Europas.


Der auf ein Gelöbnis aus dem Jahr 1412 zurückgehende Pfingstritt zu Bad Kötzting zählt zu den größten berittenen Bittprozessionen Europas.

 

Am Pfingstmontag ziehen über 900 Reiter auf festlich geschmückten Pferden und in Tracht um 8 Uhr in der früh betend hinaus durchs Zellertal nach Steinbühl.


Fotogalerie: Bad Kötztinger Pfingstritt

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