Naturparadiese in Süddeutschland

Saarland, Baden-Würtemberg und Bayern.


Nationalpark Bayerischer Wald

Luchse im Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald
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Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
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Die Bienenfresser kommen zurück

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Kornweihen am Ammersee

Kornweihe
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Natur erleben in Süddeutschland in voller Länge


Nationalpark Bayerischer Wald

Luchse im Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald
Luchse im Gehege des Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark Bayerischer Wald liegt an der deutsch-tschechichen Grenze im Süd-Osten Deutschlands und wie der Name bereits vermuten lässt in Bayern. Das waldreiche Mittelgebirge erreicht mit dem Arber an seiner höchsten Stelle 1456 Meter über NN.



Der Nationalpark Bayerischer Wald wure 1970 gegründet und war damit der erste Nationalpark Deutschlands. In der Hauptsache umfasst der Park große Waldflächen, die sich selbst überlassen weden. Selbst der Borkenkäfer wird hier nicht bekämpft.

 

Zusamen mit dem Partner-Nationalpark Šumava in Tschechien bildet das Gebeit das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas.Hier finden viele selten Pflanzen und Tiere ein optimales Habitat. Gefährdete und in anderen Regionen ausgerottete Tiere und Vögel wie der Auerhahn, Fischotter oder der Habitchskauz aber auch viele seltene Pilze und Käfer  finden hier in den Wäldern des Grenzgebierges eine Heimat. Selbst der Luchs ist hierher zurückgekehrt.

 

Wir empfehlen einen Besuch im Nationalparkzentrum Lusen, in dessen Gehegen auch scheue Arten gut beobachtet werden können. Das ganzjährig frei zugängliche Freigelände wird durch einen sieben Kilometer langen Rundweg erschlossen. (Hinweis für Lauffaule: man kann hier und da abkürzen).Gerade, wenn man wie wir, mit dem Foto oder auch mit dem Fernglas und offenen Augen unterwegs ist, sollte man sich für die Tour doch mehrere Stunden Zeit lassen.

 

In dem 200 Hektar großen Gelände könne 40 Säugetier und Vogelarten, darunter Luchse, Habichtskäuze, Wölfe, Wisente, Fischotter, Bären und Auerhühner, beobachtet werde. Die naturnah anglegeten Gehege lassen den Besucher manches Mal fast vergessen, dass er sich nicht in der freien Natur befindet. Und so kann es auch schon einmal vorkommen, dass man in einem Gehege kein Tier zu sehen bekommt. Gibt es doch genug  Platz und reichlich Verstecke, in die sich die tierischen Bewohner zurückziehen können. Aber das ist gut so.... denn genau das macht zumindest doch den Reiz der Naturbeobachtung aus. Ansonsten könnte man ja zuhause bleiben und Fernsehen.

 

Unser Stellplatz:

  • Freyung: kostenpflichtiger Stellplatz (2019: € 6,--) außerhalb des Nationalparks
    (N 48°48'03", O 13°32'28.4")

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Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See

Mit einer Fläche von 1,4 Quadratkilometer ist der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben der zweitgrößte See Baden-Württembergs. In und um den See  kommen Naturfreunde wie geschichtlich Interessierte auf Ihre Kosten. Bad Buchau ist für seine Moor- und Mineralheilbäder bekannt.



Der Federsee bei Bad Buchau nördlich des Bodensees ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Naturfreunde.

 

Wenn unser Weg uns in den Süden Deutschlands führt, nutzen wir immer wieder gerne die Gelegenheit in Bad Buchau in Oberschwaben und vor allem am Federsee vorbeizuschauen. Hier waren wir schon häufiger, denn das Gebiet ist ein Eldorado für Ornithologen und Fotografen, aber auch für geschichtlich Interessierte.

 

Federseemuseum

2011 wurden die Pfahlbauten von Bad Buchau zusammen mit 111 weiteren Fundstellen der "Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ zum Welterbe UNESCO erklärt. Im sehenswerten Federseemuseum, das in seiner Dauerstellung Funde aus der Region zeigt, und in angeschlossenen Freilichtgelände kann man tief in die Kultur der von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit (etwa 4000 - 800 v. Chr.) eintauchen.

 

Der Federsee

Im Gebiet um den See kann man im  Wechsel der Jahreszeiten viele verschiedene Vogel- und Tierarten beobachten. Aber auch der See selbst ist einen Besuch wert. Besonders in den frühen Morgenstunden und gegen Abend, wenn die Zahl der Spaziergänger abnimmt, lohnt ein Gang entlang des Sees oder über den Steg, der sich durch das den See umgebende Moorgebiet und das Ried bis hin zur offenen Wasserfläche erstreckt, auf der sich diverse Wasservögel tummeln.

 

Das Federseemoor

Das Federseemoor ist mit seinen natürlichen Lebensbedingungen ein Paradies für über 250 Vogelarten. Nicht nur der See bietet Lebensraum. Vielmehr ist gerade der den ganzen See umgebende Schilfgürtel, der an manchen Stellen hundert Meter breit sein kann, ein perfektes Habitat.

 

Über das gesamte Jahr lassen sich hier Rohrweihen, Merline, Bartmeisen, Wasserrallen (wenn man Glück hat, schon an der ersten Plattform am Steg), aber auch Raubwürger beobachten. Im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden oder Norden.

 

 

Im Herbst ein besonderes Ziel für Fotografen:

 

Im Herbst finden sich im Ried kleine Schwärme von Bartmeisen ein, die Fotografen mit großen und noch größeren Objektiven anziehen. Gerne picken die Meisen ausgelegten Sand aut, der ihnen hilft, ihre im Winter nicht mehr aus Insekten sondern aus den Samen des Rieds bestehende Nahrung im Magen zu zerkleinern. Auch Mäuse wissen das herbstliche Nahrungsangebot zu schätzen.

 

Unser Stellplatz:

  • Bad Buchau: mehrere Stellplätze im Ort. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Federseemuseum

 

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Die Bienenfresser kommen zurück

Die Bienenfresser tragen ihren Namen zu recht, denn sie fressen am Liebsten Bienen, Hummeln und Wespen. Eigentlich ein Vogel der Tropen und Subtropen ist der Bienenfresser heute auch in Deutschland zuhause.



Immer mehr Bienenfresser finden im Frühjahr aus ihrem Winterquartier in Afrika wieder den Weg nach Deutschland. Waren es Ende der 1960-iger Jahre nur einzelne Paare, gibt es inzwischen in Deutschland mehrere Orte, in denen sich der bunte Exot wieder heimisch fühlt.

 

Wir haben ihn gefunden:

 

Der Langstreckenzieher kommt Mitte Mai zum Brüten und ist oft bereits Ende August wieder unterwegs in Richtung westliches Afrika.

 

Nach einiger Internetrecherche haben wir eine Kolonie Bienenfresser im südlichen Rheinland-Pfalz gefunden, die Mitte Mai mit der Balz angefangen haben und begannen, ihre bis zu 2 m lange Höhle in eine sandige Steilwand zu bauen.

 

Wer die Koordinaten haben möchte, schreibt uns bitte hier an.

 

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Einige Impressionen:

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Kornweihen am Ammersee

Kornweihe
Kornweihe

Die Kornweihe, ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen, ist in Deutschland selten geworden. Im Sommer ein Vogel der Küstenregionen, ist die Kornweihe in den Wintermonaten zu Gast im Ampermoor am Ammersee.



Zwischen den Gemeinden Stegen und Grafrath erstreckt sich nahe des Ammersees das Ampermoor, eines der größten Flusstal-Niedermoore Deutschlands.

 

Naturschutzgebiet Ampermoor

 

Seit dem 19. Jahrhundert wurden die Moorflächen hauptsächlich in der Art von Streuobstwiesen bewirtschaftet. Heute sind sie als Naturschutzgebiet mit hoher Biodiversität ausgewiesen.  Unter den vielen hier heimischen und rastenden Vogelarten interessieren uns besonders die Kornweihen, die hier zwischen Oktober und April 1 - 2 Stunden vor Sonnenuntergang an ihren gemeinsamen Schlafplätzen einfliegen.

 

Wir besuchen das Moor Anfang Januar und nehmen an einer Führung teil. Treffpunkt ist der Beobachtungsturm bei Kottgeisering (GPS 48°07'20"N 11°08'21" E). Leider beginnt es heftig an zu schneien, so dass die Beobachtungsbedingungen mehr als schlecht sind. Trotzdem können wir mit unserem Spektiv in der Ferne ein Kornweihenmännchen und zwei Weibchen bei ihrem gaukelnden Flug ins Nachtlager beobachten. Weiterführende Infos gibt es hier: Ammerseepfad

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz in Fürstenfeldbruck:

  • Stellplatz an der AmperOase, Spende erwünscht, VE/Strom
    (GPS 48°10'23"N 11°14'35"E).
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