Großtrappen


Wo kann man sie beobachten?


Großtrappen in Brandenburg

Grosstrappen bei Balz Hahn Buckow Deutschland Rathenow im Westhavelland
Großtrappe bei der Balz

Die Großtrappe gehört zu den größten flugfähigen Vögeln. In Deutschland kann man die vom Aussterben bedrohten und daher hier auf der roten Liste stehenden Vögel nur noch in Brandenburg beobachten.


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In der Pseudosteppe bei Castro Verde

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Großtrappe in der Steppe von Castro Verde

Ein Tipp des Rangers Filippe aus Castro Marim lockt uns in die Pseudosteppe der Region Castro Verde. Zur Vorbereitung unseres Aufenthalts, wollen wir das Informationszentrum Centro de Educação Ambiental do Vale Gonçalinho des LNP (Liga para a Protecção da Natureza) besuche. Leider ist das Zentrum für unser Navi auch bei Eingabe der genauen GPS-Daten (N37°44'11.0"N, W 8°01'53.1") nicht ganz einfach zu finden, da die Zufahrt nicht von der Durchgangstraße aus, sondern nur über die nur direkt vom Ort Castro Verde aus zugängliche alte Straße direkt daneben möglich ist. Hat man es aber endlich gefunden, lohnt es sich, die Landschaft auf den von dort abgehenden Wanderwegen zu erkunden.

 

Bei einer Pseudosteppe handelt es sich um eine mediterrane Landschaftsform in der Art eines steppenartigen Graslands, bei der es sich aber nicht um eine Steppe im eigentlichen Sinne handelt. Die Informationstafeln entlang der Wege geben in Englisch einen interessanten Einblick in die Natur der Region. Leider sehen wir bei unserem Besuch aber weder den Rötelfalken noch die Blaurake, die hier beide vorkommen.

 

Besonders empfehlenswert ist es aber entlang der Straße N123 zwischen Mertola und Castro Verde (etwa bei:  N 37°42'28.6", W 7°55'13.2") die Augen aufzuhalten. In diesem Abschnitt sehen wir neben Weißstorch, Kiebitz und Haubenlerchen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Trupp Großtrappen und einen Iberischen Kaiseradler.

 

 

Wir übernachten auf dem großen Festplatz des kleinen Ortes Castro Verde neben der Windmühle. Diese stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist noch in Betrieb, dient aber auch als Museum. Wir haben Glück und es wird gerade gearbeitet. So können wir auch einen Blick ins Innere erhaschen.

 

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Castro Verde: Großparkplatz an der Mühle in der Stadtmitte (N 37°41'45.4", W 8°05'18.8"); Entsorgungsmöglichkeit am nahegelegenen Intermarché Supermarkt

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Steppe von Pétrola

Steppe Petrola Spanien Naturparadies
Laguna Salada

 Wir sind einmal mehr auf der Suche nach der Großtrappe. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere. Das waren wir schon häufiger mit mehr oder weniger großem Erfolg auf unserer letzten Portugal/Spanien Reise und in Deutschland in der Nähe von Buckow. Dieses Mal haben wir im Netz einen Hinweis darauf gefunden, dass es in nur etwa 50km Entfernung von der Finca Caravana Großtrappen geben soll und man vor allem in der Gegend zwischen Petrola und Corral-Rubio gute Chancen habe, die scheuen Vögel auch wirklich zu sehen.

 

Auf dem Weg dorthin kommen wir durch ein landschaftlich besonderes Gebiet. Jetzt im Winter äußerst karg, erstreckt sich zwischen vereinzelten Olivenbäume Steppe und im Moment brach liegende landwirtschaftliche Flächen mit tiefrotem Boden. Mehrfach trifft man auf Lagunen mit diversen Wasservögeln und bei Pétrola auf der Laguna Salada sind auch Flamingos zu sehen. Unterwegs sehen wir diverse Greifen, darunter auch einen Wanderfalken im Flug....und auf dem Rückweg am Nachmittag auch das, was uns hierher gezogen hat: zwei Großtrappen. Für uns die ersten dieser Vögel, die wir außerhalb eines Wiederansiedlungsgebiets in „freier Wildbahn“ sehen.

 

Unser Stellplatz:

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Neusiedler See

Ziehbrunnen am Neusiedler See
Ziehbrunnen am Neusiedler See

Bei Aggstein verlassen wir die Donau und fahren durch den Dunkelsteiner Wald in Richtung St. Pölten, der Landeshauptstadt von Niederösterreich. Wir haben kein Pickerl gekauft und sind somit bedacht darauf, die Autobahnen zu vermeiden. Unser Ziel ist der südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See. Auf dem Weg dorthin umfahren wir Wien großzügig und kommen durch  den Wienerwald dem östlicheste Ausläufer der Alpen, der ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener und gleichzeitig aber auch in weiten Teilen als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist.

 

Nationalparks am Neusiedler See

 

Der Neusiedler See liegt an der Grenze von Österreich zu Ungarn und erstreckt sich, wie die ihn umgebenden Nationalparks über Gebiet beider Länder. Der größte abflusslose See Mitteleuropas ist einer der wenigen Steppenseen Europas und wird von einem breiten Schilfgürtel umgeben. Eingebettet in die kleine ungarische Tiefebene liegt er in einer außergewöhnlichen Landschaft geprägt von Puszta, einer baumarmen Steppe mit einer teilweise sonst eher im nahen Osten zu findenden Flora, Weinbau und so einzigartigen Lebensräumen wie den sogenannten Lacken. Diese kleinen Salzseen sind  teilweise periodisch , das heißt, sie trockenen bei geringer Niederschlagsmenge aus. Leider sehen wir  von dem Vogelreichtum nicht viel, für den dieses Gebiet eigentlich bekannt ist.

 

Die einzigartige Flora und Fauna des Sees wird auf österreichischer Seite durch den Nationalpark "Neusiedler See-Seewinkel" und in Ungarn durch den " Fertő-Hanság" Nationalpark geschützt.

 

Den Abend verbringen wir im Heurigen Fabian mit angeschlossenem Stellplatz. Das Lokal unterscheidet sich durch sein modernes Ambiente von anderen Heurigen. Uns haben es besonders die "Kostpakete" angetan, in denen jeweils vier unterschiedliche Rot- oder Weißweine in 1/8 l Gläsern zusammen mit etwas Brot und einigen kulinarischen Kleinigkeiten zur Verkostung  angeboten werden.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

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Naturpark Vale do Guadiana

Naturpark Vale do Guadiana
Naturpark Vale do Guadiana

Von Mértola aus erkunden wir den Naturpark. Sobald wir die Straße verlassen, scheint es uns, als ob wir uns in einer anderen Welt befinden. Man versucht hier, die bäuerliche Tradition zu konservieren. Trotzdem, die kleinen, oft nur über unbefestigte Straßen erreichbaren Dörfer sind bewohnt, wenn auch von hauptsächlich älteren Menschen.  Überall muss man darauf achten, keine freilaufenden Hühner oder Schafe zu überfahren. Auch eine Hausschlachtung, bei der die ganze Familie mithilft,  sehen wir vom Auto aus.

 

Die Landschaft reicht von Oliven- und Korkplantagen, über versteppte Felder bis hin zu Kiefernwäldern. Auch Weinanbau ist anzutreffen. Der Großtrappe begegnen wir schon wieder nicht. Wir fragen uns langsam, ob es diesen Vogel wirklich gibt. Handelt es sich hier vielleicht um ein Phantasieprodukt à la Wolpertinger, der nur dem Anlocken von Touristen dient?

 

Unser Paul hält sich wacker. Auf dem Weg zu einem steinzeitlichen Menhir, nimmt er steile Anstiege auf holprigen Feldwegen mit links bzw. mit Allrad. Auch durch einen kleinen Bach führt uns der Weg. Von einer Flussdurchfahrt zu sprechen, wäre aber übertrieben. Es handelt sich doch mehr um einen Rinnsal.

 

Am Nachmittag folgen wir dem Tal des Guadiana aus dem Naturpark hinaus und kommen an Fischerbooten, aber auch an kleinen Segelyachten vorbei, die hier vor Anker liegen. Bist zum Meer ist es nicht mehr allzu weit. Wir beschließen den Tag auf einem kleinen, ausnahmsweise kostenpflichtigen Stellplatz mit Wasser, Entsorgung, Strom und W-Lan. Da das Wetter gerade auf neblig trüb umschlägt, werden wir drei Nächte bleiben, um zu arbeiten, zu waschen und um einfach mal nicht zu fahren. Paul hat Urlaub!

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