Großtrappen



Hier kann man sie am besten beobachten:


Großtrappen in Brandenburg

Grosstrappen bei Balz Hahn Buckow Deutschland Rathenow im Westhavelland
Großtrappe bei der Balz
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In der Pseudosteppe bei Castro Verde

Großtrappe Grosstrappe Großtrappen Grosstrappen Steppe Castro Verde Portugal Pseudosteppe Vogelbeobachtung Great Bustard Ornitho Birding
Großtrappe in der Steppe von Castro Verde
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Steppe von Pétrola

Steppe Petrola Spanien Naturparadies
Laguna Salada
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Neusiedler See


Ziehbrunnen am Neusiedler See
Ziehbrunnen am Neusiedler See
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Naturpark Vale do Guadiana

Naturpark Vale do Guadiana
Naturpark Vale do Guadiana
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La Serena - auf der Suche nach der Großtrappe

Rothuhn in der Steppe La Serena
Anstelle der Großtrappen finden wir nur das Rothuhn in der Steppe La Serena
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Wo kann ich welches Tier beobachten?

Orte zu finden, an denen man seltene Tiere beobachten kann, ist nicht ganz einfach. Hier haben wir Orte aufgelistet, an denen wir erfolgreich waren:


Bitte klicke auf das gewünschte Tier, um mehr Infos zu erhalten:

Die Artikel in voller Länge:

Großtrappen in Brandenburg

Grosstrappen bei Balz Hahn Buckow Deutschland Rathenow im Westhavelland
Großtrappe bei der Balz

Großtrappen in Brandenburg

 

Die Großtrappe gehört zu den größten flugfähigen Vögeln. In Deutschland kann man die vom Aussterben bedrohten und daher hier auf der roten Liste stehenden Vögel nur noch in Brandenburg beobachten.

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Die Großtrappe zählt mit einem Gewicht von bis zu 16 kg zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. Großtrappen können bis zu 20 Jahre alt werden.

 

Vor 60 Jahre wurden alleine in der Mark Brandenburg noch 3.400 Großtrappen gezählt. Technisierung der Landwirtschaft, Monokultur und die Zunahme von Freßfeinden machten die Kükenaufzucht fast unmöglich. So wurden im Zeitraum von 1970 bis Anfang 1990 im Freiland nachweislich keine Großtrappe mehr flügge. 1996 wurden in Deutschland noch 57 Großtrappen gezählt.

In Brandenburg gibt es drei Plätze, in denen wieder Lebensräume für Trappen geschaffen wurden. Zwei davon haben wir besucht:

 

Großtrappen bei Buckow/ Havelländisches Luch

 

Nachdem wir auf unsere Winterreise auf der Iberischen Halbinsel lange erfolglos versucht haben, den größten Laufvogel Europas , die Grosstrappe, zu Gesicht zu bekommen, nehmen wir nun in Deutschland einen neuen Anlauf.  Im Westhavelland gibt es in der Nähe von Rathenow ein Wiederansiedlungsprojekt, wo man die stolzen Vögel in Freiheit beobachten kann. Lediglich das Brutgeschäft wird durch den Menschen unterstützt, denn Füchse, Seeadler und Raben machen dieses den Trappen schwer. Laut Auskunft einiger freiwilliger Helfer, wäre eine freie Aufzucht wahrscheinlich wenig erfolgreich.

 

Im März und April ist Balzsaison und so kann man die Tiere von den Beobachtungstürmen bei Buckow oft gut bei ihren spektakulären Aufführungen beobachten.

 

Unser Beobachtungsplatz: 52°13'11.6"N 12°41'55.8"E

 

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

 

Unser Stellplatz:

  • Parkplatz an der Vogelschutzstation bei Buckow.
    Das freie Stehen an den Beobachtungstürmen wird nicht gerne gesehen.

 

Belziger Landschaftswiesen

 

Die Belzinger Landschaftswiesen sind eines von drei Gebieten in Brandenburg mit weiten, offenen Wiesen und Weiden, in denen die vom Aussterben bedrohten Großtrappen noch relativ ungestört leben können.

 

Da Großtrappen sehr scheue Tiere sind, ist es am Besten, sich am frühen Morgen ein geeignetes Versteck zu suchen und abzuwarten, bis sich die ersten Trappen einfinden.

 

Wer Glück hat, entdeckt nicht nur die balzenden Hähne, sondern - wie wir - einen Wolf!

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Video vom Wolf und Fotogalerie:

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In der Pseudosteppe bei Castro Verde

Großtrappe Grosstrappe Großtrappen Grosstrappen Steppe Castro Verde Portugal Pseudosteppe Vogelbeobachtung Great Bustard Ornitho Birding
Großtrappe in der Steppe von Castro Verde

Pseudosteppe bei Castro Verde

 

Ein Tipp des Rangers Filippe aus Castro Marim lockt uns in die Pseudosteppe der Region Castro Verde. Zur Vorbereitung unseres Aufenthalts, wollen wir das Informationszentrum Centro de Educação Ambiental do Vale Gonçalinho des LNP (Liga para a Protecção da Natureza) besuche. Leider ist das Zentrum für unser Navi auch bei Eingabe der genauen GPS-Daten (N37°44'11.0"N, W 8°01'53.1") nicht ganz einfach zu finden, da die Zufahrt nicht von der Durchgangstraße aus, sondern nur über die nur direkt vom Ort Castro Verde aus zugängliche alte Straße direkt daneben möglich ist. Hat man es aber endlich gefunden, lohnt es sich, die Landschaft auf den von dort abgehenden Wanderwegen zu erkunden.

 

Bei einer Pseudosteppe handelt es sich um eine mediterrane Landschaftsform in der Art eines steppenartigen Graslands, bei der es sich aber nicht um eine Steppe im eigentlichen Sinne handelt. Die Informationstafeln entlang der Wege geben in Englisch einen interessanten Einblick in die Natur der Region. Leider sehen wir bei unserem Besuch aber weder den Rötelfalken noch die Blaurake, die hier beide vorkommen.

 

Großtrappen

 

Besonders empfehlenswert ist es aber entlang der Straße N123 zwischen Mertola und Castro Verde (etwa bei:  N 37°42'28.6", W 7°55'13.2") die Augen aufzuhalten. In diesem Abschnitt sehen wir neben Weißstorch, Kiebitz und Haubenlerchen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen Trupp Großtrappen und einen Iberischen Kaiseradler.

 

Wir übernachten auf dem großen Festplatz des kleinen Ortes Castro Verde neben der Windmühle. Diese stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist noch in Betrieb, dient aber auch als Museum. Wir haben Glück und es wird gerade gearbeitet. So können wir auch einen Blick ins Innere erhaschen.

 

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

 

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Castro Verde: Großparkplatz an der Mühle in der Stadtmitte (N 37°41'45.4", W 8°05'18.8"); Entsorgungsmöglichkeit am nahegelegenen Intermarché Supermarkt

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Fotogalerie: Pseudosteppe bei Castro Verde


Mühle in der Stadtmitte von Castro Verde bei Sonnenuntergang
Mühle in der Stadtmitte von Castro Verde bei Sonnenuntergang
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Steppe von Pétrola

Steppe Petrola Spanien Naturparadies
Laguna Salada

Steppe von Pétrola

 

Wir sind einmal mehr auf der Suche nach der Großtrappe. Das waren wir schon häufiger mit mehr oder weniger großem Erfolg auf unserer letzten Portugal/Spanien Reise und in Deutschland in der Nähe von Buckow. Dieses Mal haben wir im Netz einen Hinweis darauf gefunden, dass es in nur etwa 50km Entfernung von der Finca Caravana Großtrappen geben soll und man vor allem in der Gegend zwischen Petrola und Corral-Rubio gute Chancen habe, die scheuen Vögel auch wirklich zu sehen.

 

Auf dem Weg dorthin kommen wir durch ein landschaftlich besonderes Gebiet. Jetzt im Winter äußerst karg, erstreckt sich zwischen vereinzelten Olivenbäume Steppe und im Moment brach liegende landwirtschaftliche Flächen mit tiefrotem Boden. Mehrfach trifft man auf Lagunen mit diversen Wasservögeln und bei Pétrola auf der Laguna Salada sind auch Flamingos zu sehen. Unterwegs sehen wir diverse Greifen, darunter auch einen Wanderfalken im Flug....und auf dem Rückweg am Nachmittag auch das, was uns hierher gezogen hat: zwei Großtrappen. Für uns die ersten dieser Vögel, die wir außerhalb eines Wiederansiedlungsgebiets in „freier Wildbahn“ sehen.

 

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

 

Unser Stellplatz:


Fotogalerie: Steppe von Pétrola


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Neusiedler See


Ziehbrunnen am Neusiedler See
Ziehbrunnen am Neusiedler See

Bei Aggstein verlassen wir die Donau und fahren durch den Dunkelsteiner Wald in Richtung St. Pölten, der Landeshauptstadt von Niederösterreich. Wir haben kein Pickerl gekauft und sind somit bedacht darauf, die Autobahnen zu vermeiden. Unser Ziel ist der südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See. Auf dem Weg dorthin umfahren wir Wien großzügig und kommen durch  den Wienerwald dem östlicheste Ausläufer der Alpen, der ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener und gleichzeitig aber auch in weiten Teilen als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist.

 

Nationalparks am Neusiedler See

 

Der Neusiedler See liegt an der Grenze von Österreich zu Ungarn und erstreckt sich, wie die ihn umgebenden Nationalparks über Gebiet beider Länder. Der größte abflusslose See Mitteleuropas ist einer der wenigen Steppenseen Europas und wird von einem breiten Schilfgürtel umgeben. Eingebettet in die kleine ungarische Tiefebene liegt er in einer außergewöhnlichen Landschaft geprägt von Puszta, einer baumarmen Steppe mit einer teilweise sonst eher im nahen Osten zu findenden Flora, Weinbau und so einzigartigen Lebensräumen wie den sogenannten Lacken. Diese kleinen Salzseen sind  teilweise periodisch , das heißt, sie trockenen bei geringer Niederschlagsmenge aus. Leider sehen wir  von dem Vogelreichtum nicht viel, für den dieses Gebiet eigentlich bekannt ist.

 

Die einzigartige Flora und Fauna des Sees wird auf österreichischer Seite durch den Nationalpark "Neusiedler See-Seewinkel" und in Ungarn durch den " Fertő-Hanság" Nationalpark geschützt.

 

Den Abend verbringen wir im Heurigen Fabian mit angeschlossenem Stellplatz. Das Lokal unterscheidet sich durch sein modernes Ambiente von anderen Heurigen. Uns haben es besonders die "Kostpakete" angetan, in denen jeweils vier unterschiedliche Rot- oder Weißweine in 1/8 l Gläsern zusammen mit etwas Brot und einigen kulinarischen Kleinigkeiten zur Verkostung  angeboten werden.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

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Weinprobe beim Heurigen Fabian
Weinprobe beim Heurigen Fabian

Der junge Winzer und Wirt Fabian Sloboda erklärt uns, dass sein innovatives Konzept gut mit den Bedürfnissen der Wohnmobilisten harmoniert. Viele der Wohnmobilfahrer seien echte Weinliebhaber, die meist nur durch Mundpropagande zu ihm gelangten.

 

Kulturlandschaft Fertő

 

Das Gebiet um den Neusiedler See beherbergt nicht nur zwei Nationalparks, sondern gehört darüber hinaus zum UNESCO Welterbe. Die Welterbe-Zone entspricht im wesentlichen den beiden Nationalparks inklusive deren Randzonen und schützt die Kulturlandschaft der Region als Begegnungsstätte unterschiedlicher Kulturen in den letzten 8000 Jahren und als Zeugnis dieses interkulturellen Entwicklungsprozesses.

 

Unsere Fahrt führt vorbei an ungarischen Graurindern, Büffeln und Schafen, die sich ihren Lebensraum mit Zieseln teilen. Diese Weideflächeflächen, die auch Hutweiden, von Hut wie Hüten, genannt werden, wechseln sich ab mit Weinbau und Gemüseanbauflächen, wobei wir im sehr empfehlenswerten Informationszentrum des Nationalparks Neusiedler See lesen, dass der Gemüseanbau einst von rumänischen Bauern hierher gebracht wurde.

 

Außerdem bietet die Region noch zwei besondere Raritäten für Ornithologen: Eine Steilwand in Seenähe beherbergt eine Brutkolonie von Bienenfressern. Die bunten Vögel halten sich hier allerdings nur von Mai bis August zur Aufzucht ihrer Jungen auf und sind jetzt schon wieder auf dem Weg in den Süden. Im Gebiet Hanság an der Grenze zu Ungarn leben Großtrappen. Diejenigen, die unseren Blog schon länger verfolgen, wissen was kommt: „Wir machen uns einmal mehr auf die Suche nach der Großtrappe“. Allerdings bleibt diese wieder einmal erfolglos. Bei einem Bestand von ca. 20 Tieren und einer Fluchtdistanz von 500 m ist das aber keine große Überraschung. Eine große Menge an Greifvögeln, die herrliche Landschaft und ein Skulpturenpark, der an die Vertreibung von 70.000 Menschen nach dem Ungarnaufstand im Jahr 1956 erinnert, entschädigt uns dafür.

 

Wo kann man Bienenfresser noch beobachten? HIER

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

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Weinprobe beim Heurigen Fabian

Stare fallen im Herbst ins Schilf ein
Stare fallen im Herbst ins Schilf ein

Im Herbst:

Stare fallen ins Schilf ein

 

Im Herbst findet am Neusiedler ein weiteres Naturschauspiel statt. Stare sammeln sich zu großen Schwärmen und starten zu ihren Formationsflüge, genannt:  Die "Schwarze Sonne"

 

Wo kann man die Schwarze Sonne noch beobachten? HIER


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Naturpark Vale do Guadiana

Naturpark Vale do Guadiana
Naturpark Vale do Guadiana

Von Mértola aus erkunden wir den

 

Naturpark Vale de Guadiana.

 

Sobald wir die Straße verlassen, scheint es uns, als ob wir uns in einer anderen Welt befinden. Man versucht hier, die bäuerliche Tradition zu konservieren und so scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Trotzdem, die kleinen, oft nur über unbefestigte Straßen erreichbaren Dörfer sind bewohnt, wenn auch von hauptsächlich älteren Menschen. Überall muss man darauf achten, keine freilaufenden Hühner oder Schafe zu überfahren. Auch eine Hausschlachtung, bei der die ganze Familie mithilft, sehen wir vom Auto aus.

 

Die Landschaft reicht von Oliven- und Korkplantagen, über versteppte Felder bis hin zu Kiefernwäldern. Auch Weinanbau ist anzutreffen. Wir haben außerdem gelesen, dass hier Großtrappen leben. Diese gehören zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt und sind in Mitteleuropa selten geworden. Leider begegnet uns die Großtrappe, deren Hähne bis zu 16 Kilogramm schwer werden können, wieder einmal nicht. Wir fragen uns langsam, ob es diesen Vogel wirklich gibt. Handelt es sich hier vielleicht um ein Phantasieprodukt à la Wolpertinger, der nur dem Anlocken von Touristen dient?

 

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

 

Unser Paul hält sich wacker. Auf dem Weg zu einem steinzeitlichen Menhir, nimmt er steile Anstiege auf holprigen Feldwegen mit links bzw. mit Allrad. Auch durch einen kleinen Bach führt uns der Weg. Von einer Flussdurchfahrt zu sprechen, wäre aber übertrieben. Es handelt sich doch mehr um einen Rinnsal.

 

Am Nachmittag folgen wir dem Tal des Guadiana aus dem Naturpark hinaus und kommen an Fischerbooten, aber auch an kleinen Segelyachten vorbei, die hier vor Anker liegen. Bist zum Meer ist es nicht mehr allzu weit. Wir beschließen den Tag auf einem kleinen, ausnahmsweise kostenpflichtigen Stellplatz mit Wasser, Entsorgung, Strom und W-Lan. Da das Wetter gerade auf neblig trüb umschlägt, werden wir drei Nächte bleiben, um zu arbeiten, zu waschen und um einfach mal nicht zu fahren. Paul hat Urlaub!

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

 

  • Odeleite: Área de Serviço do Almada D´Ouro Club-Algarve - kostenpflichtiger Wohnmobil-Stellplatz des örtlichen Wohnmobilclubs - auf Anhöhe gelegen mit schöner Aussicht, VE, Strom, einfache Sanitäreinrichtungen (GPS 37°19'54"N 7°28'04"W)

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La Serena - auf der Suche nach der Großtrappe

Rothuhn in der Steppe La Serena
Anstelle der Großtrappen finden wir nur das Rothuhn in der Steppe La Serena
Großtrappe
Großtrappe (Archivaufnahme)

Bei strahlendem Sonnenschein durchqueren wir die

 

Steppenlandschaft "La Serena".

 

"Eine endlos erscheinende, zu dieser Jahreszeit zumindest teilweise grüne, aber baumlose Ebene westlich der kleinen Stadt Merida will durch uns entdeckt werden. Hier wird in erster Linie Weidewirtschaft betrieben - wirklich wohlhabend scheint aber keiner der Bauernhöfe, der ein oder andere ist eher heruntergekommen bis ärmlich in seiner Erscheinung. Trotzdem liegt über allem eine gewisse Gelassenheit. Vor allem in regenreichen Wintermonaten soll die Landschaft ihre Reize zeigen.

 

Die Steppen von La Serena sind bekannt für ihre Steppenvögel. Neben Spießflughühner, Sandflughühner, Kalanderlerchen, Kraniche  sollen hier vor allem Trappen vorkommen. Nicht nur die Großtrappe, auch die Zwergtrappe soll hier zu finden sein.

 

Wir sind vor allem auf der Suche nach der ->Großtrappe<-. Sie sind ca. 1m hoch und sollten daher eigentlich selbst bei einer Fluchtdistanz von 500m nicht zu übersehen sein. Trotzdem bekommen wir kein einziges Tier zu Gesicht. Auch Zwergtrappen und Kraniche zeigen sich nicht. So geben wir uns mit Rothühnern zufrieden. Das sind wirklich nett anzusehende Vögel, nur deutlich kleiner und häufiger als unser "Zielvogel". Wir fühlen uns wie auf Safari. Auch wenn wenig erfolgreich, langweilig ist dieser Tag nicht.

 

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

 

Bei der Weiterfahrt nach Zarfa treffen wir endlich auf Kraniche. Und während unserer Kaffeepause taucht unvermittelt ein Kaiseradler auf und dreht über uns seine Runden.

 

So vergeht der Tag. Das römische Theater bei Llerena hat leider schon geschlossen und uns bleibt nur der Blick durch das Gittertor. Auch diese Ausgrabungsstätte ist wie so vieles anderes hier durch die EU gefördert. Alles wirklich gepflegt und schön gemacht. Nur manchmal fragt man sich, ob hier einiges nicht am Bedarf vorbei entwickelt wird.

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Großtrappe