Der Waldrapp


Wo kann man ihn beobachten?


Vom Aussterben bedroht: Der Waldrapp

Waldrapp in Spanien - Waldrapp-Kolonie in Vejer de la Frontera/Provinz Cadiz - Südspanien
Vom Aussterben bedroht: Der Waldrapp

Der  Waldrapp oder auch Schopibis ist nicht nur rein optisch ein bemerkenswerter Vogel. Bis ins 17. Jahrhundert kam er in weiten Teilen Europas vor, wurde aber stark bejagt. Heute gibt es nur noch wenige Kolonien.


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Souss Massa und Sidi R´bat: Paradiese am Meer

Souss Massa Nationalpark in Marokko
Souss Massa Nationalpark

Souss Massa Nationalpark

 

Etwa 40 km südlich von Agadir liegt der 1991 gegründete Souss Massa Nationalpark Er umfasst die Mündungen der Flüsse Oued Sous und Oued Massa, die hier in den Atlantik fließen. Hier soll es noch ein bedeutendes Brutvorkommen des vom Aussterben bedrohten Waldrapps (Schopfibis) geben, über den wir kürzlich im Fernsehen einen interessanten Bericht gesehen haben. In Deutschland gibt es derzeit Bemühungen den seltenen Vogel wieder anzusiedeln. Wir machen uns also auf die Suche.

 

Wir verlassen Agadir über die vierspurigen Überlandstraße N1 und fahren Richtung Sidi Binzarne. Von einem Parkplatz am Ufer der Oued Masse (N 30°03'25", W 9°39'16") aus kann man zu Fuß dem Flusslauf folgen. Achtung: Wenn man von der asphaltierten Straße auf die gut befahrbare Piste abbiegt, wird man von Einheimischen angehalten, die sich als Führer anbieten. Ein Führer ist aber für den Weg entlang des Flusses nicht notwendig, der Eintritt in den ist Park kostenlos. Man kann das Angebot also dankend ablehnen. Wir haben aber gelesen, dass es Bereich des Parks geben soll, die nur mit einem Führer zugänglich sind.

 

Bei unserem ersten Besuch am Nachmittag sehen wir nicht wirklich viel, vor allem keinen einzigen Waldrapp. So probieren wir es am nächsten Morgen erneut, diesmal allerdings vom Örtchen Sidi R´bat aus. Hier gibt es am Parkeingang keinen Parkplatz, er ist aber von unserem kleinen Stellplatz im Ort in wenigen Minuten gut zu Fuß zu erreichen. Erneut sehen wir keinen Waldrapp, dafür aber Fischadler, Samtkopfgrasmücke, Wiedehopf, Flamingo, Stelzenläufer, Eisvogel und Korallenmöwe. Am Eingang werden wir wieder angesprochen. Dieses Mal will uns aber niemand seine Dienste anbieten. Der nette Nationalparkwächter möchte uns nur auf die Senegaltschagras aufmerksam, deren Ruf man im Gebüsch hören kann. Direkt an unserem Stellplatz sitzt auf einem Pfeiler ein Steinkauz.

 

Sidi R´bat

 

Sidi R´bat ist ein winziger Ort im Souss Massa Nationalpark mit einigen Hotels und einem endlosen Sandstrand. Am Ende des Ortes endet die Asphaltstraße und geht in eine sandige Piste über. Hier scheint die Welt zu Ende, trotzdem fahren einige Autos und Wohnmobile weiter, um noch näher an den Stand zu gelangen.

 

In Höhlen oberhalb des Strandes wohnen Fischer, die die Wohnmobilfahrer gerne - gegen Entgelt natürlich - mit selbst gekochtem Essen versorgen oder sich als Guide verdingen. Leider macht auch vor diesem malerischen Ort der (Plastik-)Müll nicht Halt. Wie bisher überall in Marokko verschandelt er die Landschaft. Es ist wirklich schade.

 

Unser Stellplatz in Sidi R´bat:

  • kleiner Stellplatz am Hotel La Dune mit schönem Meerblick:
    40 DIH pro Nacht (2020),  (N 30°05'08", W 9°39'48")

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