Hier lohnt ein Besuch im Frühjahr


Die Natur erleben:

Hier findest Du Orte in Deutschland und Europa, an denen man im Frühjahr "Natur erleben" kann:


Hornborga See/Hornborgasjön

Kraniche
Kraniche
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Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze in Aventoft
Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze
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Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
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Großtrappen in Brandenburg

Grosstrappen bei Balz Hahn Buckow Deutschland Rathenow im Westhavelland
Großtrappe bei der Balz
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Naturparadies Kummerower See

frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung
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Bienenfresser in Deutschland

Bienenfresser in Rheinland-Pfalz
Bienenfresser in Rheinland-Pfalz
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Rötelfalken im Po-Delta


Rötelfalke
Rötelfalke
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Vogelbeobachtung an der Küste der Schottischen Highlands

Die Steilküsten im Nord-Osten Schottlands bieten reichlich Gelegenheit zur Vogelbeobachtung. Besonders gut fanden wir die Klippen um Duncansby Head (vom Parkplatz aus an der Küste Richtung Süden gehen), aber auch das Gebiet um Dunnet Head (hier östlich des Parkplatzes) ist interessant.

 

 

Die wichtigsten von uns beobachteten Vogelarten:

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Ebro-Delta

Das Ebro-Delta ist ein Eldorado für die Vogelbeobachtung - Eisvogel
Das Ebro-Delta ist ein Eldorado für die Vogelbeobachtung
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Das Rhone-Delta und die Camargue


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Natur besuchen im ....


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Die Naturtipps für das Frühjahr in voller Länge:


Hornborga See/Hornborgasjön

Kraniche
Kraniche

Der Hornborga See ist zu jeder Jahreszeit eine Reise Wert. Im Frühjahr und Herbst ist der See Rastplatz für tausende Zugvögel. Bekannt ist das Gebiet für den Paarungstanz der Kraniche, den man hier gut beobachten kann.

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Der Hornborga See

 

Der Hornborga-See oder schwedisch: Hornborgasjön ist einer der bekanntesten Vogelseen Schwedens und liegt etwa 15 Kilometer entfernt von Skara in der Provinz Vastergötland. Ende des 19. Jahrhunderts wäre der See beinahe der Landgewinnung zum Opfer gefallen. Durch eine Absenkung des Wasserspiegels zur Trockenlegung des Gebiets schrumpfte die Seefläche und versumpfte letztlich fast völlig. Nach einer Umfassenden Renaturierung, während der der Wasserspiegel wieder um fast einen Meter angehoben wurde, bedeckt der See heute eine Fläche von 30 Quadratkilometern. Der dichte Schilfgürte der den heute rund zwei Meter tiefen See umgibt, dient vielen Vögeln als Brutstätte. Im Frühjahr und Herbst kommen auch Heerscharen von Zugvögeln vorbei, darunter viele Kraniche.

 

Im Naturzentrum (Naturum Hornborga) kann man sich bei einem Besuch mit Informationsmaterial eindecken. Es gibt eine Ausstellung zur Geschichte und zur Vogelwelt des Sees und einen Aussichtsturm.  Vor dem Gelände befindet sich ein Parkplatz auf dem das Übernachten gegen Gebühr erlaubt ist. Auf einer Wiese neben dem Zentrum, die man über einen Holzsteg erreichen kann, stehen wie so oft in Schweden Grillplätze (mit Feuerholz) ohne Gebühr zum Allgemeingebrauch zur Verfügung. Wir verbringen hier einen schönen Abend mit befreundeten Reisenden. So ist Schweden....

 

Auch wenn wir außerhalb des Kranichzugs unterwegs sind, ist der Hornborga See für uns ein Muss. So lassen sich Anfang August zwar nur wenige Vögel blicken, trotzdem ist der See für uns den zweitägigen Abstecher wert, wie unsere Bilder hoffentlich zeigen. Wir sehen Kiebitze, Waldohreulen, Zwergtaucher, Haubentaucher und Schwäne mit ihren Küken, Rohrsänger, und diverse Enten und Singvögel.

 

Bei unserem nächsten Besuch Mitte September ist der See weiß von Höckerschwänen. Dazwischen tummeln sich diverse Enten, über dem Schilfgürtel gaukeln Rohrweihen. Ein besonderes Highlight ist aber der Seeadler, der sich direkt über uns von der Thermik in die Höhe tragen lasst.

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Kraniche am Hornborga See

 

Infobox: Kraniche:

Im Frühjahr und Herbst ist der See ein Eldorado für Ornithologen, denn er dient den Zugvögeln als Rastplatz.

 

Im Frühjahr wiederholt sich alljährlich von Ende März bis Ende April der Tanz der Kraniche (auf schwedisch: trandansen). Jedes Jahr finden bis zu 100.000 Besucher den Weg zum See, um die 5.000 bis 6.000 Kraniche zu beobachten. Am Nachmittag sammeln sich die Kraniche zwischen Falköping und Stora auf den Feldern, um dann geschlossen im südlichen Bereich des Sees ihre Schlafplätze aufzusuchen. Nach dem Paarungstanz verlassen die Tiere meist wieder den See, um weiter nach Norden zu fliegen, wo sie nisten und ihren Nachwuchs aufziehen. 

 

Im frühen Herbst, zwischen Ende August und September, kommen die Familien wieder zurück zum See. Sie machen hier Rast, um sich für den Weiterflug gen Süden zu stärken.

 

Auf dem Weg vom Göta-Kanal zum Naturm am See  machen wir noch einen kurzen Stopp am Asbotorpsjön bei Skövde, da wir einen Tipp bekommen haben, dass es hier Ohrentaucher zu sehen sind.

 

Unsere Beobachtungsplätze am Hornborga-See:

  • Parkplatz "Utkiksplats" südlich des Naturums am Ostufer des See mit toller Aussicht, zwei Vogelbeobachtungstürme je unter 1 Kilometer entfernt, Zugang über beweidete Wiesen, dadurch kann die Zugänglichkeit der Türme insbesondere mit Hund eingeschränkt sein. Achtung: Zufahrt erfolgt über das Gelände eines Bauernhofs. (58°18'23"N 13°33'54"E)
  • Parkplatz "Fäholmen" nördlich des Naturums am Ostufer des Sees. Ein Vogelbeobachtungsturm befindet sich nur wenige Meter entfernt vom Parkplatz und ist über eine beweidete Wiese zu erreichen. Dadurch kann auch hier der Zugang, insbesondere mit Hund, eingeschränkt sein. Auf der Wiese befindet sich auch eine Picknick-Gruppe und eine Feuerstelle mit Grillrost und Feuerholz. (58°20'40"N 13°36'00"E)

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

 

Wohnmobil - Stellplatz am Hornborga-See:

  • Naturum Hornborga-See: gemischter Parkplatz am vor dem Informationszentrum, für Wohnmobile nachts gebührenpflichtig (58°19'25"N 13°35'25"E)

 

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Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze in Aventoft
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Tanz der Stare

 

Aventoft ist ein winziger Ort an der deutsch-dänischen Grenze. Im Frühjahr und im Herbst kommen Vogelfreunde in Scharen hierher, um den Staren beim Tanzen zuzusehen.

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Aus der Ferne betrachtet ist der einzelne Star eher unscheinbar. Erst im Schwarm wird er zur spekakularäen Erscheinung, dann wenn sich das Einzelwesen im Kollektiv verliert und wir Menschen nicht verstehen können, wie eine Gemeinschaft von Hunderten und Tausenden von Individuen derart synchron reagieren können, dass die Menge aussieht wie eins.

 

Unweit des Örtchens Aventoft kann man jedes Jahr im Frühjahr und Herbst an der deutsch-dänischen Grenze Zeuge dieses Spektakels werden, das hier "Schwarze Sonne" (dänisch: "Sort Sol" genannt wird.

 

Jeden Abend kurz vor Sonnenuntergang fallen hunderttausende von Staren in die Marschen ein, um dort gemeinsam geschützt die Nacht zu verbringen. Beim Anflug führen die Schwärme ein regelrechtes Flugballett auf und verdunkeln zeitweise fast den Himmel.

 

Das Marschgebiet entlang der Grenze bietet den Vögeln reiche Nahrung und so zieht es sie immer wieder hierher, um sich vor der Brutsaison und vor dem Winter noch einmal ordentlich Gewicht anzufressen.

 

Stare sind Teilzieher, das heißt sie wechseln im Winter nur unwesentlich ihren Standort. Dies tun sie in der Gemeinschaft. Sind im Frühsommer die ersten Jungvögel ausgeflogen, finden sie sich berreits jetzt schnell zu Schwärmen zusammen, die gemeinsam gerne in Obstplantagen und Weinbergen einfallen.

 

Wir waren bereits mehrere Male hier. Leider hatten wir nie gutes Wetter, sodass gute Fotos Mangelware sind. Aber mit dem Fernglas oder dem Spektiv sind die Stare immer ein Spektakel.

 

Die beste Beobachtungszeit:

 

Wir waren bisher Ende September und Ende August dort. Ende August gibt es schon viele Stare und es lohnt sich ein Abstecher. Ende September aber gibt es große Schwärme. Dies ist unserer Erfahrung eine gute Zeit. Aber auch im Frühjahr (März) soll man die Schwärme gut sehen können.

 

Dann stellt man sich eine Stunde vor Sonnenuntergang an die Straße. Erst kommen die Stare in kleinen Gruppen, die immer wieder im Schilf landen und wieder aufsteigen. Später werden es immer mehr. Große Schwärme entstehen, die dann die berühmten Formationen fliegen. Ein echtes Spektakel. Manchmal versucht ein Greifvogel, meist eine Rohrweihe, in einem Schwarm Beute zu machen - meist vergeblich.

 

Wo kann man die Schwarze Sonne noch beobachten? HIER

 

Unser Parkplatz zum Beobachten:

  • bei Aventoft: L2/Stichelmelde - entlang der Straße (54°53'23"N 8°50'55"E)

 Unsere Stellplätze:

  • Aventhoft: offizieller Parkplatz ohne VE
    (54°54'04.3"N 8°49'17.1"E)
  • Süderlügum: offizieller Stellplatz an der Sporthalle
    (54°52'28"N 8°54'11"E)

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Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See

Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

 

Mit einer Fläche von 1,4 Quadratkilometer ist der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben der zweitgrößte See Baden-Württembergs. In und um den See  kommen Naturfreunde wie geschichtlich Interessierte auf Ihre Kosten. Bad Buchau ist für seine Moor- und Mineralheilbäder bekannt.

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Der Federsee bei Bad Buchau nördlich des Bodensees ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Naturfreunde.

 

Wenn unser Weg uns in den Süden Deutschlands führt, nutzen wir immer wieder gerne die Gelegenheit in Bad Buchau in Oberschwaben und vor allem am Federsee vorbeizuschauen. Hier waren wir schon häufiger, denn das Gebiet ist ein Eldorado für Ornithologen und Fotografen, aber auch für geschichtlich Interessierte.

 

Federseemuseum

2011 wurden die Pfahlbauten von Bad Buchau zusammen mit 111 weiteren Fundstellen der "Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ zum Welterbe UNESCO erklärt. Im sehenswerten Federseemuseum, das in seiner Dauerausstellung Funde aus der Region zeigt, und in angeschlossenen Freilichtgelände kann man tief in die Kultur der von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit (etwa 4000 - 800 v. Chr.) eintauchen.

 

Der Federsee

Im Gebiet um den See kann man im  Wechsel der Jahreszeiten viele verschiedene Vogel- und Tierarten beobachten. Aber auch der See selbst ist einen Besuch wert. Besonders in den frühen Morgenstunden und gegen Abend, wenn die Zahl der Spaziergänger abnimmt, lohnt ein Gang entlang des Sees oder über den Steg, der sich durch das den See umgebende Moorgebiet und das Ried bis hin zur offenen Wasserfläche erstreckt, auf der sich diverse Wasservögel tummeln.

 

Das Federseemoor

Das Federseemoor ist mit seinen natürlichen Lebensbedingungen ein Paradies für über 250 Vogelarten. Nicht nur der See bietet Lebensraum. Vielmehr ist gerade der den ganzen See umgebende Schilfgürtel, der an manchen Stellen hundert Meter breit sein kann, ein perfektes Habitat.

 

Über das gesamte Jahr lassen sich hier Rohrweihen, Merline, Bartmeisen, Wasserrallen (wenn man Glück hat, schon an der ersten Plattform am Steg), aber auch Raubwürger beobachten. Im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden oder Norden.

 

 

Im Herbst ein besonderes Ziel für Fotografen:

 

Im Herbst finden sich im Ried kleine Schwärme von Bartmeisen ein, die Fotografen mit großen und noch größeren Objektiven anziehen. Gerne picken die Meisen ausgelegten Sand aut, der ihnen hilft, ihre im Winter nicht mehr aus Insekten sondern aus den Samen des Rieds bestehende Nahrung im Magen zu zerkleinern. Auch Mäuse wissen das herbstliche Nahrungsangebot zu schätzen.

 

Unser Stellplatz:

  • Bad Buchau: mehrere Stellplätze im Ort. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Federseemuseum

 

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Großtrappen in Brandenburg

Grosstrappen bei Balz Hahn Buckow Deutschland Rathenow im Westhavelland
Großtrappe bei der Balz

Großtrappen in Brandenburg

 

Die Großtrappe gehört zu den größten flugfähigen Vögeln. In Deutschland kann man die vom Aussterben bedrohten und daher hier auf der roten Liste stehenden Vögel nur noch in Brandenburg beobachten.

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Die Großtrappe zählt mit einem Gewicht von bis zu 16 kg zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. Großtrappen können bis zu 20 Jahre alt werden.

 

Vor 60 Jahre wurden alleine in der Mark Brandenburg noch 3.400 Großtrappen gezählt. Technisierung der Landwirtschaft, Monokultur und die Zunahme von Freßfeinden machten die Kükenaufzucht fast unmöglich. So wurden im Zeitraum von 1970 bis Anfang 1990 im Freiland nachweislich keine Großtrappe mehr flügge. 1996 wurden in Deutschland noch 57 Großtrappen gezählt.

In Brandenburg gibt es drei Plätze, in denen wieder Lebensräume für Trappen geschaffen wurden. Zwei davon haben wir besucht:

 

Großtrappen bei Buckow/ Havelländisches Luch

 

Nachdem wir auf unsere Winterreise auf der Iberischen Halbinsel lange erfolglos versucht haben, den größten Laufvogel Europas , die Grosstrappe, zu Gesicht zu bekommen, nehmen wir nun in Deutschland einen neuen Anlauf.  Im Westhavelland gibt es in der Nähe von Rathenow ein Wiederansiedlungsprojekt, wo man die stolzen Vögel in Freiheit beobachten kann. Lediglich das Brutgeschäft wird durch den Menschen unterstützt, denn Füchse, Seeadler und Raben machen dieses den Trappen schwer. Laut Auskunft einiger freiwilliger Helfer, wäre eine freie Aufzucht wahrscheinlich wenig erfolgreich.

 

Im März und April ist Balzsaison und so kann man die Tiere von den Beobachtungstürmen bei Buckow oft gut bei ihren spektakulären Aufführungen beobachten.

 

Unser Beobachtungsplatz: 52°13'11.6"N 12°41'55.8"E

 

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

 

Unser Stellplatz:

  • Parkplatz an der Vogelschutzstation bei Buckow.
    Das freie Stehen an den Beobachtungstürmen wird nicht gerne gesehen.

 

Belziger Landschaftswiesen

 

Die Belzinger Landschaftswiesen sind eines von drei Gebieten in Brandenburg mit weiten, offenen Wiesen und Weiden, in denen die vom Aussterben bedrohten Großtrappen noch relativ ungestört leben können.

 

Da Großtrappen sehr scheue Tiere sind, ist es am Besten, sich am frühen Morgen ein geeignetes Versteck zu suchen und abzuwarten, bis sich die ersten Trappen einfinden.

 

Wer Glück hat, entdeckt nicht nur die balzenden Hähne, sondern - wie wir - einen Wolf!

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Naturparadies Kummerower See

frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung
frühmorgens am See ist die Welt noch in Ordnung

Naturparadies Kummerower See

 

Der Kummerower See in Mecklenburg-Vorpommern liegt zwischen den Städten Malchin, Dargun und Demmin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Im Nordwesten des Sees befindet sich in einem ehemaligen Polder das sehr sehenswerte Naturschutzgebiet Neukalener Moorwiesen.

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Kormorane an den Neukalener Moorwiesen
Kormorane an den Neukalener Moorwiesen

Der im Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte inmitten einer eiszeitliche Hügellandschaft gelegene Kummerower See bildet zusammen mit dem Malchiner See das Herzstück des Naturparks „Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“. Im See vereinigen sich Quellflüsse der Peene, um ihn als sogenannter Peenestrom, den "Amazonas des Nordens", wieder zu verlassen. Es ist das größte zusammenhängende Niedermoorgebiet Westeuropas.

 

Auch die Umgebung des Sees ist sehenswert; Schlösser und Herrenhäuser, Parks, Wälder, Weiden und Tiere, Baumriesen, seltene Pflanzen ... alles findet man rund um den See in der "Toskana des Nordens".

 

Wir waren bisher zweimal am Kummerower See: Im Juni und im April.

 

Am Nord-Westufer des Sees liegt das Naturschutzgebiet „Neukalener Moorwiesen“, ein seit 1992 renaturiertes Niedermoor, das für ornithologisch Interessierte einen Abstecher Wert ist.  Besonders der Weg zu dem direkt am Seeausfluss gelegenen Restaurant „Aalbude“ hat es uns bei beiden Besuchen angetan.

 

Kurz vor dem Lokal lohnt besonders ein frühmorgendlicher Besuch des Beobachtungsturm, von dem man einen guten Überblick über das Gebiet und auf eine große Kormoran-Kolonie hat. Wir hatten das Glück von hier aus Fischadler beobachten zu können.

 

Bei unseren Besuchen konnten wir unter anderem:
Fischadler, Seeadler, Graugänse, hunderte Kormorane auf ihren Nestern, Blässhühner mit Nachwuchs, Lachmöwen bei der Balz, Rohrweihen, Höckerschwäne mit Jungtieren, Singvögel wie Grünfinken, Buchfinken, Seeschwalben, Bartmeisen, Blaumeisen, Buntspecht, Rauchschwalben sehen.

 

Im Frühjahr kann man hier auch die "blauen Frösche" beobachten. Das Männchen des Moorfroschs färbt sich zur Paarungszeit blau. Wir haben die Moorfrösche gleich am Anfang des Sees auf der linken Seite gefunden.

 

Wo kann man Moorfrösche noch beobachten? HIER

 

Gerade zum Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang lohnt sich die Fahrt entlang des Sees. Es bieten sich tolle Möglichkeiten für schöne Landschaftsaufnahmen.

 

Unsere Stellplätze:

  • Restaurant „Aalbude“: auf Nachfrage auf dem Parkplatz des sehr empfehlenswerten Ausflugslokals (GPS N 53°50'56.0" E 12°53'13.5")
  • Dargun: kostenfreier Stellplatz am Klostersee ohne VE (GPS N 53° 53′ 33″ E 12° 51′ 4″)

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Bienenfresser in Deutschland

Bienenfresser in Rheinland-Pfalz
Bienenfresser in Rheinland-Pfalz

Die Bienenfresser...

 

... tragen ihren Namen zu recht, denn sie fressen am Liebsten Bienen, Hummeln und Wespen. Eigentlich ein Vogel der Tropen und Subtropen ist der Bienenfresser heute auch in Deutschland zuhause.

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Der Bienenfresser

 

... ist ein bunter, amselgroßer Vogel, der durch seine bunten, kräftigen Farben jedem, der ihn gesehen hat, in Erinnerung bleibt. Ursprünglich kommt er aus den Tropen und Subtropen, aber er kommt im Sommer immer wieder auch in unseren Breiten vor. Zur Zeit ist er wieder im Vormarsch. Vor allen am Kaiserstuhl im Süden Baden-Württembergs finden sich im Sommer immer wieder kleine Kolonien, die an sandigen Stellen ihre Bruthöhlen graben. man ihn immer wieder als Brutvogel. Auch in anderen Gebieten Deutschlands und sogar nördlich von Deutschland gibt es heute schon Beobachtungen.

 

Zugverhalten:

 

Mitte / Ende Mai kommt der Bienenfresser aus seinen Überwinterungsgebieten südlich der Sahara im westlichen Afrika zum Brüten in den Norden. Europäische Bienenfresser nutzen zwei Reiserouten, eine West- und eine Ostroute; die Deutschen fliegen wohl meist die Westroute.  Im August geht es dann dieselbe Strecke dann wieder zurück, die die nächsten 6 Monate in Afrika zu überwintern.

 

Brutverhalten:

 

Optimale Brutbedingungen findet der in Kolonien brütende Vogel in steilen Abhängen aus Löß, Lehm und festem Sand. Hier baut er seine langen Brutröhren, die nach zwei Metern in einer Brutkammer enden. Innerhalb von 1 bis 2 Wochen trägt das Brutpaar 5 bis 7 Kilo Erdreich aus der Höhle, bevor sie dann im Juni darin anfangen zu brüten. Drei Wochen werden die Eier bebrütet, nach weiteren vier Wochen sind eine gute Handvoll Junge  Ende Juli, Anfang August flügge. 

 

Nahrung:

 

Als geschickter Jäger jagt der Bienenfresser Insekten wie Schmetterlinge, Käfer und - wie der Name schon sagt - Bienen, Hummeln und Wespen. Von einer Warte aus beobachtet er die Insekten, die er dann im Flug jagt. Getötet wird die Beute dann wieder auf seiner Warte, indem er das Tier gegen den Ast schlägt.

 

Bereits Ende August macht sich der Vogel dann wieder auf den Weg in den Süden. Die Zeit zur Beobachtung in unseren Breitengraden ist also nicht allzu lang.

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Rötelfalken im Po-Delta


Rötelfalke
Rötelfalke

Oasi di Cannevié

 

Schier endlos erscheinen sich im Delta Gräben, Sümpfe und Lagunen zu erstrecken. Viele interessanten Beobachtungs-Hotspots befinden sich aber auf Privatgrundstücken und sind schlecht zugänglich.

 

Umso mehr freuen wir uns über ausgewiesene Naturpfade, wie den an der Oasi di Cannevié bei Volano.

 

Wer sich durch dasTor an der Einfahrt nicht abschrecken lässt, findet direkt neben einem Hotel und einem am Wochenenden und Feiertagen geöffneten Restaurant ein Feuchtgebiet mit frei zugänglichen Beobachtungshütten, das über Stege und Brücke erschlossen ist.

 

Wir haben am Hotel nachgefragt, ob wir für die Dauer unseres Besuchs den Parkplatz nutzen dürfen, und wurden nicht weggeschickt. Leider war das Restaurant an diesem Tag geschlossen. Gerne hätten wir uns doch für die Gastfreundschaft erkenntlich gezeigt.

 

Unser Parkplatz:

  • Volano: Parkplatz vor dem Hotel/Restaurant, Zufahrt während der Öffnungszeiten
    (N 44°48'24", O 12°14'13")

 

Unser Stellplatz weiter im Süden:

  • Comacchio: Stellplatz Residenza la Salina, kostenpflichtiger mit VE auf Wiesengelände
    (N 44°39'37", O 12°13'41")

 

 

Rötelfalkenkolonie

 

Mehrfach kommen wir auf unseren Erkundungstouren durch das Mündungsgebiet des Po an aufgegebenen Bauernhöfen vorbei. Häufig sind das nicht mehr als Ruinen, die wieder von der Natur zurück erobert werden. An den meisten fährt man fast achtlos vorbei, hält nur kurz Ausschau, ob vielleicht ein Steinkauz hier sein Lager aufgeschlagen hat.

 

Hoch über der Ruine "S. Alfonso" in der Nähe des Ortes Bando sehen wir einen Vogel, den wir erst für einen Turmfalken halten. Glücklicherweise schauen wir noch einmal genauer hin und entdecken eine Kolonie der seltenen Rötelfalken. Der kleine Falke lebt vornehmlich in der Region um das Mittelmeer und in Zentralasien und ist ein Langstreckenzieher, der südlich der Sahara überwintert.

 

Anmerkung:
Wer sich für den genauen Ort der Ruine mit den Rötelfalken interessiert, meldet sich bitte bei uns per Mail.

 

Bis zum Sonnenuntergang beobachten wir die schnellen Flieger, wie sie über dem alten Gemäuer und direkt neben Traktoren und Landarbeitern ihre Flugkünste demonstrieren.

 

Wo kann man Rötelfalken noch beobachten? HIER

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Argenta: kostenfreier Stellplatz mit Entsorgung im Ort (N 44°36'45", O 11°50'22)

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Rötelfalke in Oasi di Cannevié

Fotogalerie: Rötelfalken

Vogelbeobachtung an der Küste der Schottischen Highlands

Die Steilküsten im Nord-Osten Schottlands bieten reichlich Gelegenheit zur Vogelbeobachtung. Besonders gut fanden wir die Klippen um Duncansby Head (vom Parkplatz aus an der Küste Richtung Süden gehen), aber auch das Gebiet um Dunnet Head (hier östlich des Parkplatzes) ist interessant.

 

 

Die wichtigsten von uns beobachteten Vogelarten:


 Papageientaucher

 

Papageientaucher gehören zu den Alkenvögel. Ihr breiter, bunter Schnabel und die roten Füße geben ihnen ein clowneskes Erscheinungsbild, was sie ungeheuer beliebt macht. Bei unserem Besuch Anfang August ist die beste Beobachtungszeit der späte Nachmittag bis frühe Abend, ab ca. 17 Uhr. Tagsüber sind die Vögel an den Klippen nicht zu sehen.

 Skua

 

Der Skua ist eine Raubmöwenart und ein echter Pirat. Anstatt selbst auf Nahrungssuche oder -fang zu gehen, jagen Skuas anderen Vögeln, darunter auch den viel größeren Basstölpeln die Nahrung ab. Oft "nerven" sie andere Vögel so lange, bis diese ihre Beute loslassen oder auch hochwürgen, nur um endlich in Ruhe gelassen zu werden.

 

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Ebro-Delta

Das Ebro-Delta ist ein Eldorado für die Vogelbeobachtung - Eisvogel
Das Ebro-Delta ist ein Eldorado für die Vogelbeobachtung

Naturparadies Ebro-Delta

 

Das Wetter hellt sich langsam auf. Da wir Hoffnung haben, dass sich demnächst sogar die Sonne blicken lassen könnte, machen wir uns auf, das Mündungsgebiet des Ebro zu erkunden.

 

Der Ebro ist mit 910 km der zweitlängste Fluss der iberischen Halbinsel. Sein Delta ragt etwa 20km ins Meer hinein und stellt eines der größten Feuchtgebiete Spaniens dar. Obwohl das Gebiet seine heutige Form dem Reisanbau verdankt und das größte Reisanbaugebiet Spaniens darstellt, ist ein Drittel seiner Fläche als Naturpark ausgewiesen.

 

Da der Fluss heute in weiten Teilen durch Eindeichungen und Staustufen reguliert wird, führt er dem Delta eine geringe Menge an Sedimentmaterial zu.Es werden daher Maßnahmen getroffen werden, um einem Landverlust entgegenzuwirken und das Ökosystem Ebro-Delta zu schützen.

 

Die Reisfelder und Feuchtgebiete bieten insbesondere einer mannigfaltigen Vogelwelt eine dauerhafte oder während des Vogelzugs temporäre Heimat.

 

Das 2013 von der UNESCO in die Liste der Biosphärenreservate aufgenommene Ebro-Delta ist für jeden Vogelfreund zu jeder Jahreszeit ein Eldorado. Auch wenn jetzt im Winter weder Vogelzug- noch Balzzeit ist, gibt es eine Menge zu entdecken. Man trifft Wasser- und Schreitvögelarte, aber insbesondere in Schilf und Buschwerk auch auf diverse Singvögel. In den salzigen Lagunen stehen rosa Flamingos.

 

In den übrigen Feuchtgebieten und an und neben den Reisfeldern dominieren diverse Reiherarten das Bild. Wir sehen Grau-, Silber, Seiden- und Kuhreiher, aber leider weder Purpur- und Nachtreiher, die hier ebenfalls vorkommen. Am Himmel toben Raubvögel, davon viele Rohrweihen und Falken.

 

Eisvögel

 

Unser persönliches Highlight sind die Eisvögel, die hier entlang der nie zufrierenden Bewässerungskanäle ideale Lebensbedingungen vorfinden. Wer die Augen offen hält, wird ihn entlang der Straßen immer wieder finden. Wir finden ein Plätzchen direkt neben dem Stellplatz, an dem wir den bunten Vogel direkt aus dem Auto beobachten und fotografieren können.

 

Es kommen uns aber auch andere auffällige Arten vor die Linse, bespielsweise das Purpurhuhn. Dieser archaisch wirkende Rallenvogel war im Ebro-Delta schon fast ausgestorben war, erobert sich jetzt aber seinen Lebensraum zurück.

 

Bemerkenswert ist auch der metallisch glänzende Braune Sichler, der immer wieder in kleinen Trupps vorbeizieht.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Amposte: offizieller Stellplatz, Platz kostenfrei, VE gebührenpflichtig, kein Strom
    (N 40°39'31", O 0°40'29")

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Fotogalerie Ebro-Delta

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Das Rhone-Delta und die Camargue


Galoppierende Pferde, aufgewirbelte Tropfen fliegen durch die Luft, im Hintergrund stehen Rosaflamingos im flachen Wasser der Lagune. Mit diesen Bildern im Kopf fahren wir in die Camargue in Südfrankreich.

 

Zwischen den Flussarmen "Grand Rhone" im Osten und "Petit Rhone" im Westen in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Département Bouches-du-Rhône am Mittelmeer gelegen, ist das Mündungsgebiet der Rhone mit etwa 750 Quadratkilometern das größte Flussdelta Westeuropas. Die flache Landschaft wird überwiegend landwirtschaftlich zur Viehzucht, zum Gemüse- Reis- und natürlich (wir sind in Frankreich) Weinanbau genutzt.

 

Auf dem Gebiet von Arles und Saintes-Maries-de-la-Mer liegt der Regionale Naturpark Camargue, der 1970 gegründet umfasst er eine Fläche von 88.000 Quadratkilometern.

 

Uns interessieren weniger die zweifellos schönen Strände des Mittelmeers, die besonders im Sommer Heerscharen von Touristen anziehen, sondern das Küstengebiet, das mit seinen Lagunen und Brackwasserseen einer Vielzahl von Tieren und vor allem von Wasservögeln Heimat, Brut- oder auch Rastplatz bieten.

 

Auch die Salinen (z.B. die Salines de Midi bei Aigues-Mortes) entlang der Küste lohnen einen Besuch. Hier wird Industriesalz aber auch Speisesalz, das berühmte Fleur-de-Sel gewonnen, das ein beliebtes Mitbringsel ist. Auch hier tummeln sich viele Vögel.

 

Das etwa 13.000 Hektar große Naturschutzgebiet "Réserve naturelle nationale de Camargue" umfasst den Étang de Vaccarès, den größten der flachen Seen (französisch: étang) der Region und den davor liegenden Küstenstreifen mit seiner großen Wasservogelpopulation.

 

Interessante Vogelbeobachtungen sind hier in der Region an vielen Orten, oft auch von der Straße aus möglich. Vor allem die Rosaflamingos sind allgegenwärtig. Besonders gut gefällt uns aber der Vogelpark "Ornithological Park of Pont de Gau". Das Gelände lässt sich über ein etwa 7 Kilometer langes Wegenetz erkunden, oft kommt man zu einem Großteil frei lebenden Vögeln sehr nahe.

 

Unser Stellplatz in Saintes-Maries-de-la-Mer:

  • Aire Camping Car - George Pompidou Space: gebührenpflichtiger Stelllplatz auf Parkplatz mit VE
    (N 43°16’10”, O 3°16’47)

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Fotogalerie: Rhone-Delta und die Camargue


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interne Zählmarke vom 01.01.2021