Hier lohnt ein Besuch im Herbst


Die Natur erleben:

Hier findest Du Orte in Deutschland und Europa, an denen man im Herbst "Natur erleben" kann:


Ein Naturspektakel: Hirschbrunft


Hirschbrunft in Blavand und Umgebung

Hirschrudel in der Heidelandschaft von Blavand
Hirschrudel in der Heidelandschaft von Blavand

Die Region um Blavand liegt nord-östlich von Esberg an der Nordseeküste Dänemarks. Neben ihrer langen Küstenlinie wird die Halbinsel geprägt von von Wiesen- und Weideflächen, Heide und Dünen.

 

Abseits des Tourismus an der Küste leben hier in der Abgeschiedenheit eines militärisches Übungsgebiet rund 1.200 Hirsche.


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Hirschbrunft bei Starkshorn in der Lüneburger Heide

Hirsche im Nebel
Hirsche im Nebel
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Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

Hirschbrunft im Duvenstedter Brook
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Auf dem Zug in den Süden: Kraniche


Zwillbrocker Venn - Flamingos in Deutschland

Flamingos im Zwillbrocker Venn
Flamingo-Skulptur im Zwillbrocker Venn
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Das Hohe Moor

Das Hohe Moor
Das Hohe Moor
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Hornborga See/Hornborgasjön

Kraniche
Kraniche
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Diepholzer Moorniederung

Diepholzer Moorniederung
Diepholzer Moorniederung
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Nationalpark Unteres Odertal

Nationalpark Unteres Odertal mit dem Wohnmobil
Nationalpark Unteres Odertal morgens um 5:30 Uhr
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Naturschutzgebiet Ilkerbruch bei Wolfsburg

Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch
Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch
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Biosphärenreservat Spreewald

Frühmorgens an einem der vielen Kanäle im Spreewald
Frühmorgens an einem der vielen Kanäle im Spreewald
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Linum und das Linumer Teichland

Revierkampf zwischen Höckerschwänen im Linumer Teichland
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Mecklenburgische Seenplatte und Nationalpark Müritz

Kraniche vor Vollmond im herbstlichen Nationalpark Müritz
Kraniche vor Vollmond im herbstlichen Nationalpark Müritz
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Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide
Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide
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Polder Glies, Polder Bramel und Luneplate bei Bremerhaven

Kraniche im Polder Glies
Kraniche im Polder Glies
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Tolle Fotoobjekte: Bartmeisen


Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
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Tanz der Stare: Die "Schwarze Sonne"


Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze in Aventoft
Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze
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Neusiedler See


Ziehbrunnen am Neusiedler See
Ziehbrunnen am Neusiedler See
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Vögel auf dem Zug in den Süden: Den Vogelzug beobachten


Öland - der Süden

Den Vogelzug auf Öland fotografieren

 

 

Der Süden Ölands ist nicht nur zur Zeit des Vogelzugs ein Paradies für Vogelfreunde und andere Naturbegeisterte.

 

 


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Falsterbo - Ornithologen unter sich

Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden
Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden
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Tarifa - südlichster Punkt des europäischen Festlands

Tarifa Afrika Surfer Kiter Vogelbeobachtung Straße von Gibraltar Altstadt Markthalle
Spaziergang am Strand von Tarifa (links Tarifa, rechts am Horizont ist Afrika zu erahnen)
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schöne Landschaften im Herbst


Goldener Oktober im Weinland Pfalz

Goldener Oktober im Weinland Pfalz
Goldener Oktober im Weinland Pfalz
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Sloweniens Nationalpark Triglav im Herbst

Der Nationalpark ist einer der ältesten Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

Der Triglav Nationalpark im Nord-Westen Sloweniens in den Julischen an der Grenze zu Italien und Österreich. Der Park ist einer der ältesten Nationalparks Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

 

Tierwelt des Triglav Nationalparks

 

Das Gebiet wurde bereits 1924 zumindest teilweise unter Schutz gestellt. Der Triglav ist aber auch der einzige Nationalpark des Landes, bedeckt mit seinen 838 Quadratkilometern dafür aber etwa 4% der Fläche Sloweniens und ist gleichzeitig als UNESCO Biosphärenreservat anerkannt. Über 35% des Landes sind darüber hinaus als NATURA2000-Schutzgebiet ausgewiesen, womit Slowenien weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Hier leben Braunbär, Luchs, Alpensteinbock, Steinadler, Gänsegeier, Auerhahn und Birkhuhn.

 

Der Triglav - Sloweniens höchster Berg

 

Zentral im Park liegt der Triglav, der mit 2.864 Metern höchste Berg Sloweniens. Im Übrigen wird das Gelände bestimmt von hochalpinen Gebieten und weiten Waldflächen, in denen noch sehr ursprüngliche Siedlungen zu finden sind. Im Park liegen 25 Dörfer mit etwa 2000 Einwohnern. 

 

Mit seinem dichten Netz an Wanderwege und den vielen Angeboten zu Outdoor-Aktivitäten (Mountain Bike, Kanus, Klettern etc.) ist der Paradies ein Paradies für Wanderer und andere aktive Besucher. Entlang der Straße gibt es Parkplätze mit Picknick-Möglichkeiten und Infotafeln (oft auch in Deutsch).

 

Wildwasser im Soča-Tal

 

Wir durchfahren den Park entlang des Soča-Tal. Leider führt die Soča bei unserem Besuch sehr wenig Wasser. Üblicherweise ist der Wildwasserfluss eine Herausforderungen für Kanuten. Im Ort Bovec dem touristischen Zentrum am Fluss werden Rafting-, Kletter- und andere Touren angeboten. Jetzt im Oktober liegt die Saison aber in den letzte Zügen und es ist nur noch wenig los. Wir machen in einem Lokal im Ortszentrum einen kurzen Stopp ein und trinken einen sehr günstigen Cappuccino.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz im Nationalpark Triglav:

  • Camping Soča: sehr schöner Campingplatz oberhalb des Flusses (Oktober 2018: €21,-- für 2 Personen und Camper bis 6m ohne Strom) (GPS 46°20'06"N 13°38'39"E)

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Großglockner-Hochalpenstraße

Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen
Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen

Die Großglockner Hochalpenstraße in Österreich ist die höchstgelegene und eine der bekanntesten Passstraßen in den Alpen und gerade mit dem Wohnmobil ein tolles Ziel.


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Weinregion Wachau

Die Wachau in Oberösterreich ist eine Kulturlandschaft, die  in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

 

Die Wachau in Oberösterreich ist eine Kulturlandschaft, die  im Jahr 2000 zusammen mit der Altstadt von Krems und den barocken Stiften in Melk und Göttweig in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

 

Wie auch bei Stift Melk handelt es sich bei dem Stift Göttweig um ein auch heute noch aktives  Kloster, zu dessen Gemeinschaft 40 Mönche zählen. Der barocke Bau stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und liegt imposant auf einem Hügel südlich von Krems im Dunkelsteiner Wald.

 

Entlang der Donau erstrecken sich Weinorte mit Weinbaubetrieben und Heurigenlokalen, wobei das Nordufer stärker touristisch geprägt  und auch auf Busreisende eingestellt erscheint. Die Straße führt zwischen den Orten und der Donau entlang, wobei die neuerbauten Hochwasserschutzwände ins Auge fallen. Deren normalerweise geöffnete Durchfahrten können bei extremen Donauhochwassern, wie zuletzt im Jahr 2013 aufgetreten, geschlossen werden. Am ruhigeren Südufer führt der Weg oft direkt durch die kleinen, charmanten Orte mit ihren Heurigenlokalen und gibt nur hin und wieder den direkten Blick auf die Donau und das gegenüberliegen Ufer frei.

 

Stellplatz:

  • Rossatzbach: Stellplatz in Donaunähe, gebührenpflichtig
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Demnächst geplante Themen:

 

  • Tierfotografie: Teil 2 (Teil 1: hier)
  • neue Stoßdämpfer für den Sprinter
  • Rezepte: neues aus der Low Carb Küche
  • Update: Staubsauger
  • Reisetipps für Naturliebhaber im Frühjahr
  • Tierbeobachtung: neue Plätze

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Die Naturtipps im Herbst in voller Länge:


Hirschbrunft

Hirschbrunft in Blavand und Umgebung

Hirschrudel in der Heidelandschaft von Blavand
Hirschrudel in der Heidelandschaft von Blavand

Die Region um Blavand liegt nord-östlich von Esberg an der Nordseeküste Dänemarks. Neben ihrer langen Küstenlinie wird die Halbinsel geprägt von von Wiesen- und Weideflächen, Heide und Dünen.

 

Abseits des Tourismus an der Küste leben hier in der Abgeschiedenheit eines militärisches Übungsgebiet rund 1.200 Hirsche.



Foto durch das Spektiv: Hirschrudel
Foto durch das Spektiv: Hirschrudel

Ende August machen wir uns auf in die Gegend um Blåvand, um in der Region Hirsche bei der Brunft zu beobachten. Nördlich des Ortes Vejers liegt, mitten in einem aktiven militärischen Übungsgebiet ein großes Rotwildreservat. In derm von Wald, Heide und Dünen geprägten Gebiet sollen rund 1.200 Stück Rotwild leben.

 

Wenn gerade kein Manöver stattfindet, kann man das Areal mit dem Auto erkunden. Wir fahren Straßen und Wege ab, die z.T. mit Schranken versehen sind. Einer Infotafel am Straßenrand entnehmen wird, dass diese im Falle einer Übung geschlossen werden. Die "Schießzeiten" kann man dem folgenden Link entnehmen:  hier. Achtung: Es kann dann richtig laut werden, denn es kommen auch Flugzeuge und Panzer zum Einsatz.Leider begann auch bei unserem Besuch gleich am nächsten Morgen wieder eine Übung des Militärs.

 

Auf unserer nur kurzen Rundfahrt werden wir zwischen den Orten Grærup und Børsmose auf dem Kærgårdvej trotzdem fündig. Von einer kleinen Anhöhe mit Blick auf den See Langsø aus,  entdeckten wir mehrere Rothirsch-Rudel, die wir dem Spektiv trotz der großen Entfernung gut beobachten konnten. Stolz zeigten sich die Hirsche zwischen ihren Hirschkühen (in der Jägersprache "Kahle" genannt). Leider ist von dem beeindruckenden Balzritual der Hirsche an diesem Abend noch nichts zu sehen, da die Brunft (alternativ auch Brunst genannt) Ende August leider noch nicht voll im Gange ist. Wir werden wiederkommen.

 

Wo kann man die Hirschbrunft noch beobachten? HIER

 

Freistehen rund um Blåvand:

 

Schon kurz nach dem wir auf die Halbinsel einbiegen, teilt uns ein Schild unmissverständlich mit, dass in dieser Gegend das Freistehen verboten ist. So machten wir uns auf die Suche nach einem Stellplatz und finden im Norden der Ho Bucht in Kjels einen schönen Ort zum Stehen. Der private Stellplatz liegt ruhig hinter einem Haus mit Cafe. Man steht auf einer großen Rasenfläche mit Blick auf das Wattenmeer, wo man Vögel und laut Auskunft des Stellplatzbetreibers bei Ebbe auch manchmal Robben beobachten kann.

 

Unser Stellplatz in Kjelst:

  • Bechs Gård: schöner Platz mit Meerblick, aber ohne Zugang zum Wasser. Offiziell ist Platz für 6 Wohnmobil Platz; tatsächlich passen aber deutlich mehr Fahrzeuge auf das Gelände. Bei Bedarf stehen Strom, Duschen und Toiletten zur Verfügung. Eine Entsorgung sucht man aber vergebens. Die Stellplatzgebühr muss in bar entrichtet werden. Es werden aber sowohl Euro als auch Dänische Kronen akzeptiert (2020: € 15,-- ohne Strom). (55°35'41.3"N 8°17'45.9"E)

Am nächsten Tag geht es für uns weiter in Richtung von Skallingen, der im Südwesten von Blavand gelegenen Halbinsel, die zum Nationalpark Wattenmeer gehört. Leider ist daher Hunden der Zugang untersagt. Laut Auskunft einer Stlelplatzbetreiberin ist das Mitführen von Hunden sogar im Auto verboten, so dass wir  uns uns daher auf die Erkundung der Dünen und Heideflächen vor der Einfahrt in den Nationalpark beschränken. Jetzt, im August, steht die Heide in voller Blüte und ist wunderschön anzusehen.

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Foto durch das Spektiv: Hirschrudel

Tipps für alle, die mit Hund in Blåvand unterwegs sind:

  • Unweit des Stellplatzes "Sternlicht"  in Blavand gibt es einen öffentlichen, kostenfrei nutzbaren Hundplatz mit schönen Trainingsgeräten und Auslauffläche. Auch am Strand sind Hunde erlaubt, aber wie in ganz Dänemark von April bis September anzuleinen. (55°32'44.1"N 8°08'42.6"E)
  • In Blavand. das sich selbst als hundefreundlichen Ort bewirbt, gibt es darüber hinaus einen sogenannten "Hundewald" (55°33'49.9"N 8°10'31.3"E), in dem Hunde frei laufen dürfen - zumindest solange sie jederzeit abgerufen werden können. Derartige, üblicherweise komplett eingezäunten Flächen/Wälder gibt es in Dänemark häufiger. Finden kann man diese Plätze beispielsweise per Suche in google maps oder aber in Apps wie "Dog's Places" oder "AnyPetz".

Unser Stellplatz in Blavand:

  • Stellplatz Sternlicht: privater Stellplatz im Süden der Halbinsel mit Blick auf Wiesen und Weiden. Hinter Dünen und Deich gelegen und trotzdem in fußläufiger Entfernung zum Strand. Empfohlen wurde uns dieser Platz von Maarten aus den Niederlanden, der ins auf dem Stellplatz in Kjelst Bilder von einem Zehnender-Hirsch zeigt, der abends direkt an den Platz kam. Auch bei unserem Besuch kommt der Hirsch nachts vorbei, allerdings erst sehr spät. Fotos entstehen daher keine. Auch auf diesem Platz gibt es Strom, Wasser und einen kleinen Pool, allerdings wiederum keinerlei Möglichkeiten, Toilette oder Grauwasser zu entsorgen. Die Betreiberin verlangt explizit, dass ihre Gäste eine Toilette an Bord haben, da sie schon schlechte Erfahrungen gemacht hat. Hunde sind anzuleinen. Der Platz ist nicht ganz billig (in 2020: € 18 ohne Strom), liegt dafür aber idyllisch und ruhig. (55°32'56.5"N 8°09'12.3"E)

Entsorgung:

  • Rastplatz an der Straße 432: Hier gibt es einen speziellen Einlass für die Toilettenkassette, leider aber keine Möglichkeit zur Grauwasserentsorgung. (55°36'53.6"N 8°15'09.8"E)

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Fotogalerie:

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Hirschbrunft bei Starkshorn in der Lüneburger Heide

Hirsche im Nebel
Hirsche im Nebel

Hirschbrunft bei Starkshorn

 

Der kleine Weiler Starkshorn liegt unweit von Eschede in Niedersachsen. Normalerweise ist hier wenig los. Zur Brunftzeit der Rothirsche befindet sich hier am Rand der Südheide aber ein Hotspot der Rotwildbeobachtung.



Von Ende September bis Mitte Oktober wird es laut in Deutschlands Wäldern. Der Rothirsch, die größte freilebende bei uns heimische Wildart, ist in der Brunft. Auch wenn der Hirsch ursprünglich auf offenen Landschaften lebt, hat er sich heute in die Wälder zurückgezogen. Aber gerade zur Brunftzeit trifft man die sonst so scheuen Tiere auf Lichtungen an.

 

Nach den ersten kühlen Nächten ist es dann soweit. Sie kündigen nicht nur das Ende des Sommers an, sondern die größte Wildtierart in der Lüneburger Heide macht sich lautstark bemerkbar. Von Mitte September bis Mitte Oktober kämpfen die Hirsche erbittert um die Gunst der Damen. Das laute Röhren ist weithinzu hören. Diese Liebes- und Leidenszeit des Hirsches geht an die Substanz. Sie nehmen in dieser Zeit keine Nahrung mehr auf, schlafen kaum noch und paaren sich ständig mit den Hirschkühen. Ein starker Hirsch sammelt rund 10 Kühe um sich herum.

 

In den Wäldern der Lüneburger Heide gibt es noch große Wildbestände der großen Tiere. Besonders die Region um Starkshorn unweit von Eschede ist bekannt für ihre guten Beobachtungsmöglichkeiten (beiderseits entlang der L281), aufgrund geringer Bejagung.

 

Wir waren inzwischen mehrmals da. Der Erfolg ist nicht immer garantiert. Mal hört und sieht man mehrere Rudel, mal ist es den ganzen Abend und die Nacht ganz ruhig. Die vielen Autos auf der Straße kündigen schon an, ob in der letzten Zeit etwas zu sehen war. Aber alleine nur das "Zuhören" lässt einem eine Schauer über den Rücken jagen.

 

Update:

Leider hat der Jagdpächter vor kurzem gewechselt und so ist nicht genau abzusehen, ob sich dies in Zukunft ändern wird.

 

Wo kann man die Hirschbrunft noch beobachten? HIER

 

Unser Stellplatz:

  • Eschede: kostenfreier Stellplatz mit VE, zweckmäßig (N 52° 44' 13', O 10° 14' 27'')

 

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Fotogalerie: Hirschbrunft bei Starkshorn

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Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

 

Der Duvenstedter Brook ist ein Waldgebiet am nördlichen Stadtrand von Hamburg und ist zur Zeit der Hirschbrunft Anlaufstelle vieler  Naturfreunde- und fotografen.



Von Mitte September bis Anfang Oktober wird es laut in Deutschlands Wäldern. Der Rothirsch, die größte freilebende bei uns heimische Wildart, ist in der Brunft. Auch wenn der Hirsch ursprünglich auf offenen Landschaften lebet, hat er sich heute in die Wälder zurückgezogen. Aber gerade zur Brunftzeit trifft man die sonst so scheuen Tiere auf Lichtungen an.

 

Eigentlich rechnet man nicht damit, am Stadtrand von Hamburg auf ein Highlight für Naturfotografen zu treffen. Zumindest zur Zeit der Hirschbrunft Mitte September bis in in den Oktober röhren im Naturschutzgebiet "Duvenstedter Brook" aber nicht nur die Hirsche, sondern es sind auch Dutzende von Fotografen unterwegs, die versuchen, die eindrucksvollen Tiere im Bild festzuhalten. Mit Glück sieht man neben Rotwild aber auch Damwild, Wildschwein, Singschwäne, Seeadler, Kraniche, den Uhu oder auch mal den Fuchs.

 

Infobox: Geologie

Das leicht hügelige Gelände des Duvenstedter Brook entstand in der letzten Eiszeit durch die sich zurückziehenden Gletscher. Im Laufe der Zeit bildeten sich in Senken Moore, die der Mensch trockenlegte, um Torf abzubauen und um die Flächen landwirtschaftlich zu nutzen.

 

Bereits im Jahr 1958 wurde hier ein Naturschutzgebiet eingerichtet und in Teilen renaturiert. Heute ist das Areal des Duvenstedter Brook etwa 785 Hektar groß ist und beherbergt mehr als 600 Pflanzarten und eine Vielzahl von Tieren. Über 100 Vogelarten brüten hier. Es ist kaum zu glauben, aber das alles gibt es innerhalb der Stadtgrenzen Hamburgs.

 

Das Gebiet lässt sich am Besten vom nahegelegenen NABU-Zentrum aus erschließen. Hier gibt es auch einen kleine Parkplatz (siehe unten). Entlang des tief in den Wald führenden Weges (Duvenstedter Triftweg) findet man nach ca. 3 km mehrere Beobachtungsstände, an denen sich die Hirsche mit ihrem äsenden Rudel manchmal auch tagsüber sehen lassen. Das typische Brunftverhalten zeigen die Hirsche aber hauptsächlich in den Morgen- und Abendstunden.

 

Aber:

Oft kann man die Hirsche nur hören, aber nicht sehen. Wir waren schon öfter im Duvenstedter Brook und wissen: Es gibt gute Tage und es gibt Tage, an denen man keinen einzigen Hirsch vor die Linse bekommt.

 

Infobox: Richtiges Verhalten

Rotwild ist sehr scheu. Daher ist es wichtig, sich entsprechend zu verhalten. Leise sein, nicht laut sprechen, keine hektischen Bewegungen sind Grundvoraussetzung für den Beobachtungserfolg. Die an den einzelnen Beobachtungsständen angebrachten Schilder, Fahrräder draußen zu lassen, haben ihren Sinn! Übrigens wird das durch den Förster regelmäßig kontrolliert. Wer morgens oder abends unbedingt mit dem Fahrrad zu den Beobachtungsständen fahren möchte, sollte das Licht möglichst frühzeitig ausschalten. Oft reicht ein einziger Fahrradfahrer auf dem Weg aus, um die Herde zu erschrecken und zu vertreiben.

 

Achtung Hundehalter:
In das Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook dürfen Hunde nicht mitgenommen werden - weder mit noch ohne Leine.

 

Unser Parkplatz (kein Stellplatz!) :

  • Hamburg/Duvenstedt: Parkplatz gegenüber dem NABU-Zentrum (N 53°42'52" E 10°08'24")

Beobachtungsstände z.B.

  • 53°43'18.1"N 10°10'15.1"E
  • 53°43'19.9"N 10°10'47.9"E

Wo kann man die Hirschbrunft noch beobachten? HIER

 

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Fotogalerie: Hirschbrunft im Duvenstedter Brook

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Tanz der Kraniche


Zwillbrocker Venn - Flamingos in Deutschland

Flamingos im Zwillbrocker Venn
Flamingo-Skulptur im Zwillbrocker Venn

Zwillbrocker Venn - Flamingos in Deutschland

 

In Deutschland gibt es frei lebende Flamingos...

Nein, das ist kein Aprilscherz. Unweit der deutsch-niederländischen Grenze brütet im Sommer im Zwillbrooker Venn (Kreis Borken) tatsächlich eine Flamingo-Kolonie.

 



Das Zwillbrocker Venn ist ein Wald, Moor und Feuchtwiesengebiet westlich von Verden und wurde bereits 1938 in Teilen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Ursprünglich befand sich hier ein Hochmoor; nach Ende des Torfabbaus verblieb ein Flachwassersee. Dieser und die umliegenden Flächen beherbern eine reiche Pflanzen- und Tierwelt.

 

Die Besonderheit des Gebiet und Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern sind aber die hier im Sommer nistenden Flamingos. Es ist unbekannt, woher die seit den 1970er Jahren im Venn anzutreffenden Vögel stammen. Es wird aber vermutet, dass es sich um Flüchtlinge aus Parks und Gärten handelt, findet man hier neben Rosaflamingos auch Kuba- und Chileflamingos, die in Europa definitiv nicht zuhause sind. Mittlerweile zählt die Kolonie zwischen 40 und 50 Tieren.

 

Eigentlich sollen die Vögel zwischen April - August im Venn anzutreffen sein. Wir sind bei unserem Besuch Anfang August aber leider in diesem Jahr zu spät dran. Die Flamingos sind schon in Richtung ihrer Überwinterungsgebiete abgezogen. Wir müssen uns daher mit den netten Flamingo-Skulpturen vor der Biologischen Station begnügen. (Die Station liegt schräg gegenüber des Wohnmobil-Stellplatzes/Parkplatzes auf der anderen Straßenseite.) Auch die im Gebiet brütetenden Lachmöwen – im Sommer sollen es über 10.000 sein – treffen wir nicht mehr an.

 

Auch ohne Flamingos brechen wir am frühen Morgen zu einer Fototour entlang des am Wohnmobilstellplatz von Zwillbrock startenden Rundwegs auf. Wie eigentlich meistens, wenn wir es schaffen, zeitig loszuziehen, werden wir mit einer fantastischen Morgenstimmung belohnt.

 

Entlang des Wegs sind drei Beobachtungshütten zu finden. Wir sehen von dort zwar keine Flamingos, können aber auf den umliegende Heideflächen Rehe und Kraniche beobachten, obwohl Kraniche hier eigentlich nur regelmäßig im Frühjahr und Herbst rasten sollen. Auch wir dürfen mal Glück haben. Direkt am Rundweg stehen Schottische Hochlandrinder, die hier zur Beweidung der tiefen Wiesenflächen eingesetzt werden.

 

Weitere Kranichbeobachtungsmöglichkeiten: hier

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Zwillbrock: offizieller Wohnmobil-Stellplatz auf einer Wiesenfläche (52°03'15"N 6°41'39"E)

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Fotogalerie: Zwillbrocker Venn

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Das Hohe Moor

Das Hohe Moor
Das Hohe Moor

Das Hohe Moor

 

Vor rund 200 Jahren wurde das Hohe Moor entwässert und der Torf im Handstich abgebaut. Vom industrialisierten Torfabbau blieb das Moor allerdings verschont. Seit Anfang der 80-iger Jahre wurde begonnen, das Moor wieder zu vernässen und zu renaturieren ...


Das Hohe Moor
Das Hohe Moor

Von hier lohnt sich ein Abstecher gen Osten. Auf halben Weg nach Stade liegt das Hohe Moor. Das etwa 5000 Jahre alte Hochmoor ist heute Natura-2000-Gebiet und Landschaftsschutzgebiet.

 

Vor rund 200 Jahren wurde das Moor entwässert und der Torf im Handstich abgebaut. Vom industrialisierten Torfabbau blieb das Moor allerdings verschont. Seit Anfang der 80-iger Jahre wurde begonnen, das Moor wieder zu vernässen und zu renaturieren

 

Zwei schöne Rundwanderwege, der eine und 7 km lang, der andere etwa 2,5 km lang, führen vorbei an alten Handtorfstichen, Entwässerungsgräben, Moorwäldern, Sümpfen, aufgestaute Renaturierungsflächen und zwei Moorseen. Der Zugang zur großen Runde ist an der B 74 zwischen Elm und Hagenah bei GPS 53.534753, 9.261897, die kleine Runde beginnt man am besten bei GPS 53.559260, 9.276183. Bei Nässe sollte man besser festes Schuhwerk oder Gummistiefel anziehen, Mücken, Bremsen und Zecken sind im Sommer Plagegeister in Mooren; denkt also bitte an entsprechenden Insektenschutz.

 

Wer Glück hat, kann Kraniche beobachten, die seit 2002 hier wieder brüten. Ihre trompetenden Rufe schallen vor allem im Frühjahr über das Moor. Auch die seltene Sumpfohreule zieht ihre Kreise und ist tagsüber bei der Jagd über die offenen Landschaften zu beobachten. Vorsicht ist auf den Wegen geboten, denn hier können Kreuzottern und Ringelnatter gerade ein Sonnenbad nehmen. Baumfalke, Kuckuck und viele Singvögel, aber auch moortypische Libellenarten sind hier zu finden.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

Im Hohen Moor wachsen die grün-rötlich gefärbten Torfmoose und typische Hochmoorpflanzen wie Sonnentau und der aromatisch duftende Gagelstrauch, Wollgras und Moorbirke.

 

Im Frühjahr kann man hier ein besonderes Spektakel beobachten. Der auf Feucht- und Nasswiesen, Bruch- und Auenwälder vorkommende seltene und eher unscheinbare Moorfrosch überrascht während der Paarungszeit: Die Männchen werden blau.

 

Wo kann man Moorfrösche noch beobachten? HIER

 

Als wir da waren, hat es geregnet und den Fotoapparat haben wie lieber im Auto gelassen.

 

Wer einen schönen Stellplatz sucht, der wird in Hagenah fündig. Hier bietet ein Bauer einen sehr schönen Platz unter Storchennestern gegen eine Spende an (siehe Stellplatzliste)

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Das Hohe Moor


Hornborga See/Hornborgasjön

Kraniche
Kraniche

Der Hornborga See ist zu jeder Jahreszeit eine Reise Wert. Im Frühjahr und Herbst ist der See Rastplatz für tausende Zugvögel. Bekannt ist das Gebiet für den Paarungstanz der Kraniche, den man hier gut beobachten kann.


Der Hornborga See

 

Der Hornborga-See oder schwedisch: Hornborgasjön ist einer der bekanntesten Vogelseen Schwedens und liegt etwa 15 Kilometer entfernt von Skara in der Provinz Vastergötland. Ende des 19. Jahrhunderts wäre der See beinahe der Landgewinnung zum Opfer gefallen. Durch eine Absenkung des Wasserspiegels zur Trockenlegung des Gebiets schrumpfte die Seefläche und versumpfte letztlich fast völlig. Nach einer Umfassenden Renaturierung, während der der Wasserspiegel wieder um fast einen Meter angehoben wurde, bedeckt der See heute eine Fläche von 30 Quadratkilometern. Der dichte Schilfgürte der den heute rund zwei Meter tiefen See umgibt, dient vielen Vögeln als Brutstätte. Im Frühjahr und Herbst kommen auch Heerscharen von Zugvögeln vorbei, darunter viele Kraniche.

 

Im Naturzentrum (Naturum Hornborga) kann man sich bei einem Besuch mit Informationsmaterial eindecken. Es gibt eine Ausstellung zur Geschichte und zur Vogelwelt des Sees und einen Aussichtsturm.  Vor dem Gelände befindet sich ein Parkplatz auf dem das Übernachten gegen Gebühr erlaubt ist. Auf einer Wiese neben dem Zentrum, die man über einen Holzsteg erreichen kann, stehen wie so oft in Schweden Grillplätze (mit Feuerholz) ohne Gebühr zum Allgemeingebrauch zur Verfügung. Wir verbringen hier einen schönen Abend mit befreundeten Reisenden. So ist Schweden....

 

Auch wenn wir außerhalb des Kranichzugs unterwegs sind, ist der Hornborga See für uns ein Muss. So lassen sich Anfang August zwar nur wenige Vögel blicken, trotzdem ist der See für uns den zweitägigen Abstecher wert, wie unsere Bilder hoffentlich zeigen. Wir sehen Kiebitze, Waldohreulen, Zwergtaucher, Haubentaucher und Schwäne mit ihren Küken, Rohrsänger, und diverse Enten und Singvögel.

 

Bei unserem nächsten Besuch Mitte September ist der See weiß von Höckerschwänen. Dazwischen tummeln sich diverse Enten, über dem Schilfgürtel gaukeln Rohrweihen. Ein besonderes Highlight ist aber der Seeadler, der sich direkt über uns von der Thermik in die Höhe tragen lasst.

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Kraniche am Hornborga See

 

Infobox: Kraniche:

Im Frühjahr und Herbst ist der See ein Eldorado für Ornithologen, denn er dient den Zugvögeln als Rastplatz.

 

Im Frühjahr wiederholt sich alljährlich von Ende März bis Ende April der Tanz der Kraniche (auf schwedisch: trandansen). Jedes Jahr finden bis zu 100.000 Besucher den Weg zum See, um die 5.000 bis 6.000 Kraniche zu beobachten. Am Nachmittag sammeln sich die Kraniche zwischen Falköping und Stora auf den Feldern, um dann geschlossen im südlichen Bereich des Sees ihre Schlafplätze aufzusuchen. Nach dem Paarungstanz verlassen die Tiere meist wieder den See, um weiter nach Norden zu fliegen, wo sie nisten und ihren Nachwuchs aufziehen. 

 

Im frühen Herbst, zwischen Ende August und September, kommen die Familien wieder zurück zum See. Sie machen hier Rast, um sich für den Weiterflug gen Süden zu stärken.

 

Auf dem Weg vom Göta-Kanal zum Naturm am See  machen wir noch einen kurzen Stopp am Asbotorpsjön bei Skövde, da wir einen Tipp bekommen haben, dass es hier Ohrentaucher zu sehen sind.

 

Unsere Beobachtungsplätze am Hornborga-See:

  • Parkplatz "Utkiksplats" südlich des Naturums am Ostufer des See mit toller Aussicht, zwei Vogelbeobachtungstürme je unter 1 Kilometer entfernt, Zugang über beweidete Wiesen, dadurch kann die Zugänglichkeit der Türme insbesondere mit Hund eingeschränkt sein. Achtung: Zufahrt erfolgt über das Gelände eines Bauernhofs. (58°18'23"N 13°33'54"E)
  • Parkplatz "Fäholmen" nördlich des Naturums am Ostufer des Sees. Ein Vogelbeobachtungsturm befindet sich nur wenige Meter entfernt vom Parkplatz und ist über eine beweidete Wiese zu erreichen. Dadurch kann auch hier der Zugang, insbesondere mit Hund, eingeschränkt sein. Auf der Wiese befindet sich auch eine Picknick-Gruppe und eine Feuerstelle mit Grillrost und Feuerholz. (58°20'40"N 13°36'00"E)

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

 

Wohnmobil - Stellplatz am Hornborga-See:

  • Naturum Hornborga-See: gemischter Parkplatz am vor dem Informationszentrum, für Wohnmobile nachts gebührenpflichtig (58°19'25"N 13°35'25"E)

 

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Fotogalerie: Hornborga See

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Diepholzer Moorniederung

Diepholzer Moorniederung
Diepholzer Moorniederung

Diepholzer Moorniederung

 

Die Diepholzer Moorniederung in Niedersachsen ist knapp 105.000 Hektar groß und umfasst mehrere Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Darunter sind einige Hochmoore sowie der am Südwestrand gelegene Naturpark Dümmer.



Die Hochmoore der Diepholzer Moorniederung gehören zu den am Besten erhaltenen bzw. renaturierten in Niedersachsen. Auf Wanderwegen kasseb sich die Moorgebiete erwandern und auf Lehrpfaden entdecken.

 

Wir haben bisher das Openweher Moor, das Neustädter Moor und das Rehdener Geestmoor genauer erkundet.

 

Openweher Moor

 

Das südlichste der drei Moorgebiete hat eine Gesamtgröße von etwa 870 Hektar, wobei 380 Hektar des Naturschutzgebiets in Niedersachsen und der übrige Teil in Nordrhein-Westfalen liegen. Vor der Einrichtung der Naturschutzgebiete wurde hier Torf im bäuerlichen Handstichverfahren abgebaut. Dieser fand zwar teils großflächig statt; eine industrielle Ausbeutung des Gebiets erfolgte aber nie.

 

Das Gebiet lässt sich gut vom Parkplatz im Süden des Gebiets erkunden. Hier führt ein etwa 600 Meter langer Weg zu einem Infopavillon mit Informationstafeln. Wir folgen dem Rundweg mit der Beschilderung III, der mitten ins Moor führt. Hier gibt es auch einen Beobachtungsturm. Bei unserem Besuch gegen Abend an einem warmen Julitag sehen wir beispielsweise einen Rotmilan, mehrere Turmfalken, Schafstelzen, Bachstelzen, Wiesenpieper, Goldammern und viele Weißstörche.

 

Unser Parkplatz:

  •  Stemwede: Am Moordamm/Brahendamm (52°30'00.1"N 8°29'33.3"E)

 

Infobox: Hochmoore

 

Hochmoore sind außergewöhnliche Landschaften, die nur dort entstehen können, wo die Regenmenge die den durch Abfluss und Verdunstung entstehenden Wasserfluss überstiegt. Dies gelingt nur in einem gemäßigt feuchten Klima, wie es beispielsweise im Norden Deutschlands vorherrscht.

 

Hochmoore entstehend durch das Wachstum von Torfmoosen über Jahrhunderte und Jahrtausende. Torfmoose können mehr als das zwanzigfache ihres Gewichtes an Wasser speichern. Ihre unteren Teile sterben ab und bilden den Torf auf dem neues Moos wächst. So wachsen Hochmoore tatsächlich auf totem Material in die Höhe. Lebende und noch wachsende Hochmoore gibt es heute aufgrund von Torfabbau und Entwässerung der Moore zur Gewinnung von Ackerland nur noch selten.

 

Die besonderen Lebensräume mit ihrem nassen sowie mineralsalzarmen und sauren Boden bringen eine an diese extremen Bedingungen angepasste Flora und Fauna hervor.

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Neustädter Moor

 

Das Neustädter Moor ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen und liegt nordöstlich von Wagenfeld und südlich von Freistadt. Auch hier wurde Torf im Handstich aber auch industriell abgebaut. Mittlerweile wurden die so veränderten Gebiete aber renaturiert.

 

Wir parken auf einem kleinen Parkplatz an einem Gehöft am Südrand des Naturschutzgebietes und gehen zu Fuß zum größeren der beiden Beobachtungstürme des Gebiets. Bei unserem Besuch im Juli kann man zwar das Gebiet gut überblicken, wir bekommen aber nicht viel zu sehen. Zur Zeit des Kranichzugs sollte dies anders sein.

 

Wir fahren daher weiter zum kleineren Beobachtungsturm, der nur wenige Autominuten entfernt liegt. Von der Plattform hat man einen guten Überblick über die Moorlandschaft und vom kleinen Picknickplatz am Fuß des Turms startet auch ein etwa zwei Kilometer langer Naturrundweg. In der Saison macht hier auch eine Moorbahn halt.

 

Der Weg schlängelt sich gut beschildert durch das Moorgebiet. Teilweise führen Stege über den feuchten Boden. Auch eine kleine "Wackelbrücke" aus Schwimmpontons muss überwunden werden. Für unseren Hund ist das eine echte Herausforderung - so etwas hatte er bisher noch nicht gesehen.

 

Man sollte sich für den Rundgang Zeit nehmen, denn für manch Sehenswertes muss man genauer hinsehen. An mehreren Stationen gibt es Information zum Lebensraum Moor. So weißt beispielsweise eine Tafel auf ein Vorkommen von Sonnentau, einer fleischfressenden Pflanze, hin. Diese ist aber so winzig, dass man sie eigentlich nur entdeckt, wenn man in die Knie geht. Wir legen uns zum Fotografieren sogar auf dem hölzernen Weg. Gut, dass bei unserem Besuch so wenig los ist. Außerdem sehen wir verschiedene Heidearten, darunter die Rosmarinheide, die auch Sumpfrosmarin genannt wird, und diverse Schmetterlinge und Libellen.

 

Unsere Parkplätze:

  • großer Turm: Wagenfeld, Parkplatz Hochmoorweg (52°34'22"N 8°40'54"E
  • kleiner Turm, Moorpfad: Parkplatz am Langen Berg (52°33'55"N 8°40'17"E)

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Nationalpark Unteres Odertal

Nationalpark Unteres Odertal mit dem Wohnmobil
Nationalpark Unteres Odertal morgens um 5:30 Uhr

Nationalpark Unteres Odertal

 

Im Nordosten Brandenburgs bildet im Grenzland zu Polen der Nationalpark Unteres Odertal zusammen mit dem polnischen Landschaftschutzpark Dolina Dolnej Odry und Cedynia eine länderübergreifende Schutzzone, den Internationalpark Unteres Odertal.



Der Nationalpark Unteres Odertal liegt im Nordosten Brandenburgs im Landkreis Uckermark und bildet ein Teilgebiet des "Internationalparks Unteres Odertal", der sich über deutsches und polnisches Gebiet erstreckt. Hier befindet sich im eingedeichten Flussgebiet der Oder die einzige intakte Polder-Landschaft Deutschlands.

 

Die großflächige Fluss-Auenlandschaft bietet Raum für eine vielfältige Flora und Fauna. Im Winter und im Frühjahr sind die Polderwiesen geflutet und bieten stromabwärts gelegenen Orten, darunter Stettin, Schutz vor Hochwasser. 

 

Bisher waren wir 2x im Nationalpark Unteres Odertal:

 

Im Sommer:

Wir starten im Besucherzentrum des Parks in Criewen (Schloss Criewen, N53°00'43.9", O 14°13'23.0", Eintritt frei), wo wir Informationsmaterial bekommen und eine kleine Ausstellung einen ersten Eindruck über das Gebiet gibt. Trotz der während unserer Besuchs im Juni herrschenden Hitze erkunden wir den Park per Fahrrad und zu Fuß, wobei uns das Kartenmaterial aus dem Besucherzentrum gute Dienste leistet.

 

Besonders angetan hat es uns der Parkplatz in Grabow, von dem aus in wenigen Minuten eine Beobachtungshütte (ausgeschildert) zu erreichen ist und diverse Pfade direkt ins Herz der Feuchtgebiete führen. Nach einer ersten Erkundung am Abend, brechen wir am nächsten Morgen zu Sonnenaufgang erneut auf und werden mit fast mystisch anmutenden Bildern belohnt. Neben dem Seeadler sehen wir unter anderem Kraniche, viele Singvögel (darunter Neuntöter) und diverse Libellen.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

 

Zu den Singschwantagen Ende Januar:

Der Nationalpark Unteres Odertal ist auch bekannt für die vielen Singschwäne im Winter. Der Nationalpark Verwaltung lädt jeden Januar / Februar zu den Singschwantagen ein. Gäste werden an dem Wochenende mit einem vielfältigen Programm Wissenswertes über die singenden Schwäne erfahren und sie in der winterlichen Auenniederung beobachten können.

 

Mehr zu den Singschwantagen : hier

 

Unsere Stellplätze:

  • Mescherin: Campingplatz am Oderstrom, netter, kleiner CP, 15€ ohne Strom
    (N 53°14'31.3", O 14°25'33.9")
  • Grabow: Parkplatz am Nationalpark; idealer Ausgangspunkt für (Vogel-)Exkursionen; kein Camping!
    (N 53°06'34.5", O 14°20'16.9")

 

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Fotogalerie: Nationalpark Unteres Odertal

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Naturschutzgebiet Ilkerbruch bei Wolfsburg

Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch
Seeadler über vereistem See im Naturschutzgebiet Ilkerbruch

Naturschutzgebiet Ilkerbruch

 

Unweit des Volkswagen Werks findet man im Nordwesten von Wolfsburg (Niedersachsen) ein wahres Kleinod. Das Naturschutzgebiet Ilkerbruch liegt zwar direkt an einer viel befahren Ausfahlstraße; trotzdem kann man hier Seeadler und Kraniche beobachten.



Im Nordwesten von Wolfsburg in Niedersachsen liegt das etwa 125 ha große Naturschutzgebiet Ilkerbruch. Wasserflächen mit ausgedehnten Flachwasserzonen, Röhricht und Wiesen bieten Tieren einen abwechslungsreichen Lebensraum. Auf einer Ausgleichsfläche für eine Erweiterung des VW Werks wird offene Weidehaltung mit Konikpferden und Heckrindern betrieben.

 

Um das Naturschutzgebiet führt ein Rundweg mit Aussichtsplattformen, einem Aussichtsturm und Schautafeln.

 

Unser Vogelführer "Vögel bobachten in Ostdeutschland" (siehe Link unten) führt uns zu einem unspektakulären Parkplatz. Dieser liegt an einer während des Berufsverkehrs von VW Mitarbeitern stark frequentierten Kreisstraße 114.

 

Völlig überrascht stellen wir fest, dass die direkt am Parkplatz gelegene Beobachtungshütte an einem Donnerstagnachmittag mit Fotografen mit großen Kameras gut besetzt ist.

 

Nach kurzer Zeit wissen wir auch warum: Zum Greifen nah steht ein hier überwinterndes Kranichpaar im seichten Wasser. Auf der Eisfläche des Sees balzen Seeadler umgeben von diversen Entenvögeln.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

Unser Parkplatz:

  •  an der Beobachtungshütte (N 52 26'' 00'', O 10° 39'' 52')

 

Fotogalerie: Seeadler und Kraniche auf dem Eis

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Biosphärenreservat Spreewald

Frühmorgens an einem der vielen Kanäle im Spreewald
Frühmorgens an einem der vielen Kanäle im Spreewald

Biosphärenreservat Spreewald

 

Der Spreewald ist ein weitläufiges Niederungsgebiet im Südosten des Bundeslandes Brandenburg, das von der natürlichen Flusslaufverzweigung der Spree und die zusätzlich künstlich angelegten Kanäle geprägt wird.



Eine Landschaft wie im Märchen

 

Etwa 100 Kilometer südlich von Berlin schützt das Biosphärenreservat Spreewald eine in Mitteleuropa einmalige Landschaft mit einem 1575 Kilometer langen Netz von natürlichen und künstlichen Wasserläufen der Spree umgeben von typischen Feuchtwiesen, kleinen Äckern und naturnahen Niederungswäldern.

 

Obwohl die Region touristisch erschlossen ist, taucht man hier ein in eine Landschaft ein, die mit der nahen Hauptstadt und auch vielen anderen Teilen Deutschlands wenig zu tun hat. Wer Lust hat früh aufzustehen, erlebt hier eine Natur, die ihresgleichen sucht.

 

Natur im Spreewald: Beobachtungstipps

 

Hier finden Schwarzstörche, Kraniche, Wiedehopf, Singschwan, Graureiher und auch Seeadler Möglichkeiten zum Brüten. In den offenen Landschaften findet man Wat- und Sumpfvögel wie Bekassinen und Brachvögel. Über 800 Schmetterlingsarten, 100 verschiedene Muscheln und Schnecken, 50 Libellenarten und knapp 140 Brutvögel haben hier eine Heimat gefunden, darunter Arten wie Fischotter, Mopsfledermaus, Wachtelkönig, Seggenrohrsänger, die auf der Roten Liste als gefährtet gelten. Grund für die Artenvielfalt sind die vielen unterschiedlichen Biotoptypen.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

Wo kann man Singschwäne noch beobachten? HIER

 

Weiter gibt es verschiedene Rad- und Wanderwege, Natur- und Erlebnispfade und natürlich Kahnfahrten durch die Kanäle. Bekannt sind auch die Spreewälder Gurken, die hier angebaut und eingelegt werden. Die kulinarische Spezialität gedeiht hier auf dem humusreichen Boden besonders gut. Wer Lust hat, kann dem rund 250 Kilometer langen Gurken-Radweg folgen.

 

Kurios: Postzustellung per Kahn

 

Von April bis Oktober wird in einigen Teilen des Spreewaldes die Post in gelben Postkähnen ohne Motor stakend auf dem Wasserweg zugestellt.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

Wir hatten durch Zufall einen schönen Platz direkt an einem See gefunden, an dem Wohnmobile toleriert wurden. Am Abend entfachten mehrere Wohnmobilfahrer ein größeres Lagerfeuer, am nächsten Morgen war die Polizei da und schickte alle Wohnmobile weg. Heute ist hier das Parken für Wohnmobile verboten. Es ist bedauerlich, dass Wohnmobilfahrer durch ihr unüberlegtes, egoistisches Verhalten ihr eigenes Hobby für sich und andere kaputt machen.

 

offizielle Wohnmobil-Stellplätze im Spreewald:

  • Lübbenau: Wohnmobilstellplatz am Bahnhof (51°51'42"N 13°57'47"E)
  • Lübbenau: gebührenpflichtiger Parkplatz, auf dem das Übernachten gegen Gebühr angeblich erlaubt ist (51°51'58"N 13°59'18"E)
  • Luckau: Wohnmobilstellplatz (51°51'0"N 13°42'55"E)

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Fotogalerie: Biosphärenreservat Spreewald

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Linum und das Linumer Teichland

Revierkampf zwischen Höckerschwänen im Linumer Teichland

Linum und das Linumer Teichland

 

Das Linum Teichland liegt nord-westlich von Berlin in Brandenburg. Früher ein riesiges unerschlossenes Moorgebiet ist die Landschaft mit ihren Teichen, kleinen Sümpfen Wiesen und Wäldern ein Paradies für Naturfreunde und Vogelkundler.



Beobachtungshütten säumen den Weg
Beobachtungshütten säumen den Weg

Die aufgrund der großen Zahl von Storchennestern auch als Storchendorf bekannte Gemeinde Linum liegt in der Niederung des Rhinluch im Nord-Westen von Berlin und beherbergt im Teichland Linum etwa 240 Hektar Wasserflächen.

 

Früher war das Teichland ein riesiges, unerschlossenes Moorgebiet. Die Teiche entstanden aus abgetorften Flächen, die sich mit Wasser füllten. Das Gebiet besteht heute aus Teichen, Wiesen, kleinen Sümpfen und Wäldern und ist somit ein Paradies für Naturfreunde, Vogelkundler und Birdwatcher.

 

Zur Zeit des Vogelzugs werden die Teiche von  Zugvögeln als Zwischenstation genutzt. Bekannt ist Linum für die rund 80.000 Kraniche, die hier auf dem Weg in den Süden Rast machen. Die Teiche bieten aber auch vielen anderen Tieren, unter anderm dem Biber und vielen Amphibien, eine Heimat.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

Obwohl der Großteil der Teiche für Besucher gesperrt sind, gibt es rund um die Teiche eine Menge Beobachtungshütten und Aussichtspunkte.

 

In Linum direkt unterhält der Nabu das Naturschutzzentrum Storchenschmiede. Je nach Jahreszeit bietet der Nabu hier unterschiedliche Veranstaltungen und Ausstellungen.

 

Wir waren bisher zweimal in Linum:

 

Frühjahr:

Bei unserem Besuch im April konnten wir hier für uns erstmals Schwanzmeisen vom nordischen Typ beobachten, die im Gegensatz zum mitteleuropäischen Typ einen komplett weißen Kopf haben. Außerdem "hüpften" uns einige Teichfrösche über den Weg. Auf den Feldern rund um den Seen fanden wir auch einige Kraniche, die wahrscheinlich nicht weiter gen Norden gezogen sind, und hier in Deutschland brüteten. Neben Schwänen, Rohrweihen, Enten und Flussseeschwalben konnten wir noch den seltenen Kleinspecht beobachten.

 

Herbst:

Vor allem im Herbst locken bis zu 80.000 rastende Kraniche auch eine große Zahl von Besuchern hierher. Die beste Besuchszeit ist von Anfang Oktober bis Mitte November. Dann rasten die Kraniche nachts im Teichland, tagsüber nutzen sie die Felder, um sich für den Weiterflug zu stärken.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Linumer Teichland: Stellplatz an der Fischerhütte (GPS  52°45'57"N 12°52'33"E)

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Beobachtungshütten säumen den Weg

 

Fotogalerie vom Linumer Teichland

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Mecklenburgische Seenplatte und Nationalpark Müritz

Kraniche vor Vollmond im herbstlichen Nationalpark Müritz
Kraniche vor Vollmond im herbstlichen Nationalpark Müritz

Mecklenburgische Seenplatte und Nationalpark Müritz

 

Der 1990 gegründete Nationalpark Müritz im Süden-Mecklenburg-Vorpommerns ist nach dem Nationalpark Wattenmeer der flächenmässig größte Nationalpark Deutschlands.



Der Nationalpark

 

Der Nationalpark Müritz ist immer wieder einen Besuch wert. Der Nationalpark befindet sich im Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Er teilt sich in zwei räumlich getrennte Räume auf: Die Mecklenburgische Seenplatte und in einen Teil der Feldberger Seenlandschaft.

 

Im Nationalpark darf sich die Natur selbst entwickeln. Die Landschaften sind von der zunehmenden Intensivierung der Landnutzung verschont geblieben und entwickeln sich zu neuer Wildnis. Die Natur ist im stetigen Wandel und es gibt jeden Jahreszeit etwas neues zu entdecken.

 

Wir waren schon mehrere Male und zu verschiedenen Jahreszeiten im Nationalpark Müritz und wurden noch nie enttäuscht:

 

 

Frühjahr / Sommer

 

Zur Brutzeit im Frühjahr / Sommer können in der Nähe des Nationalparkhauses in Federow nistende Fischadler beobachtet werden. Um die Vögel nicht zu stören, wurden eigens Sichtschutzwände eingerichtet.

 

 

Die Frösche werden blau

 

Im April kann man hier auch noch eine echte Besonderheit entdecken:

Der Moorfrosch (rana arvalis) ist eine unserer kleineren Froscharten. Um der Damenwelt zu imponieren, zeigen sich die Männchen zur Laichzeit für wenige Tage in einem intensiven Blau. Bei den Fröschen (und auch NUR bei denen) freuen sich die Weibchen, wenn die "Männer" mal wieder "blau" sind :-). Wir konnten sie ganz in der Nähe des Nationalparkhauses im Wald beobachten.

 

Wo kann man Moorfrösche noch beobachten? HIER

 

Kraniche im Herbst:

Zur Zugzeit im Herbst starten vom Nationalparkhaus in Federow geführte Touren zur Kranichbeoachtung. Aber nicht nur Kraniche kann man von der Beobachtungshütte sehen, sondern auch Rotwild und Seeadler.

 

Auch ein Rundgang durch den angrenzenden Wald lohnt sich, besonders wenn man die Augen offen hält. Hier haben wir vor allem Grün-, Bunt- und Schwarzspechte beobachten können.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

 

Unser Stellplatz:

  • Federow: ausgewiesener Parkplatz vor dem Nationalparkhaus
    GPS 53°29'02.1"N 12°45'33.9"E
    Freies Stehen ist im Nationalpark nicht erlaubt.

Wir empfehlen den Abend im kleinen Bauernlokal "Bunte Kuh"  gegenüber dem Nationalparkhaus am bollernden Kaminofen ausklingen zu lassen.

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Fotogalerie: Mecklenburgische Seenplatte und Nationalpark Müritz

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Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide
Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

Tister Bauernmoor in der Lüneburger Heide

 

Das Tister Bauernmoor ist ein Hochmoor im Norden der Lüneburger Heide das im Jahr 2002 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Im Herbst kann man hier die in ihre Schlafplätze einfliegenden Kraniche beobachten.



 Das Tister Bauernmoor liegt im Norden der Lüneburger Heide in der Nähe des Ortes Tiste und hat eine Größe von knapp 600 Hektar. Ab dem 1700 Jahrhundert wurde das Moor entwässert und trockengelegt. Es folgte der großflächige Torfabbau. Heute haben Wiedervernässungsmaßnahmen hier einen Lebens­raum von besonderem Reiz und hohem Natur­schutzwert geschaffen.

 

Das Tister Bauernmoor erschließt sich dem Besucher am Besten vom Fußweg aus, der vom Parkplatz der Moorbahn knapp einen Kilometer ins Moor hinein führt. Unterwegs trifft man immer wieder auf Informationstafeln, die das Moor, seine Entstehung und Renaturierung sowie die Tiere und Pflanzen dieses Lebensraums anschaulich erklären.

 

Vor allem im Herbst wird das Moor ein "Vogelmoor". Von den Beobachtungstürmen am Ende des Weges, die einen schönen Überblick über das Gebiet bieten, lassen sich zur Zugzeit die nachts in den wiedervernässten Tümpeln des Gebiets einfliegenden Kraniche und Gänse beobachten. Sind es Frühjahr nur wenige Tiere, so sammeln sich im Herbst hier bis zu 10.000 dieser großen Vögel.

 

Die Beobachtungstürme stehen vor den Schlafgewässern der Kraniche. Von den Vorsammelplätzen auf den Feldern und Wiesen in der Umgebung kehren die Vögel mit Beginn des Sonnenunterganges zu diesen Schlafgewässern zurück, wo sie die Nacht sicher vor Fressfeinden im seichten Wasser verbringen. Wer früh aufstehen möchte, kann die Kraniche vor Sonnenaufgang wieder aufsteigen sehen. In kleineren Trupps verlassen sie dann laut trompetend die Seen, um wieder auf den Feldern nach Nahrung zu suchen.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

Nicht nur im Frühjahr und im Herbst kann man hier Kraniche beobachten. Immer mehr Kraniche fliegen nicht weiter in den Norden, sondern bleiben hier in der Gegend um zu brüten.

 

Neben den Kranchen kann man vor alle Graugänse, Silberreiher, Graureiher hier beobachten. Aber auch andere Tiere kann man hier finden: Kreuzotter, Ringelnattern, Waldeidechsen oder Libellen wie die Nordische Moosjungfer kann man mit etwas Glück entdecken.

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Hier einige Impressionen aus dem Moor:

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Polder Glies, Polder Bramel und Luneplate bei Bremerhaven

Kraniche im Polder Glies
Kraniche im Polder Glies

Polder Glies, Polder Bramel und Luneplate

 

Der Polder Glies ist ein Überschwemmungsgebiet in Schiffdorf im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen. Er liegt nördlich von Sellstedt am Rand des Naturschutzgebiets Sellstedter See  und Ochsentriftmoor/Wieldes Moor. 



Die Geestniederungen um Sellstedt und insbesondere das Naturschutzgebiet Polder Glies  (53°33'47.9"N 8°42'20.2"E ) wurde als Ausgleichsfläche für Industrieanlagen in Bremerhaven ausgewiesen. An diesem Hochwasserpolder mit Flachwassergebieten sehen wir vom dortigen Beobachtungsturm diverse Enten, Höckerschwäne aber auch Kraniche. So nah kamen wir diesen Vögeln außerhalb von Anfütterungsmassnahmen noch nie.

 

Einen weiteren Beobachtungsturm gibt es in der Nähe im Polder Bramel: N 53°33’32“ N 8°42‘56“ E.

 

Wo kann man Kraniche noch beobachten? HIER

 

Zufällig treffen wir auf einen ortskundigen Vogelfreund, der uns auf eine Beobachtungshütte auf der Luneplate mit Blick auf die Weser hinweist, wo wir den Abend und den frühen nächsten Morgen verbringen werden. Der Parkplatz liegt bei 53.48345, 8.5356, dann muss man mit dem Fahrrad weiter fahren.

 

 

Unser Stellplatz:

  • Loxstedt/Dedesdorf: gebührenfreier Stellplatz auf dem Außendeichgelände - ohne VE

 

Unser Tipp:

  •  Varel am Jadebusen: Ausflugslokal "To'n Appelboom", das alleine schon fast eine Reise wert ist.

 

 

Frühstück in Varel am Jadebusen im Ausflugslokal "To'n Appelboom"
Frühstück in Varel am Jadebusen im Ausflugslokal "To'n Appelboom"

Bartmeisen - ein tolles Motiv für Fotografen


Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See
morgendlicher Ausflug mit Kamera an den See

Federsee - ein Eldorado nicht nur für Ornithologen

 

Mit einer Fläche von 1,4 Quadratkilometer ist der Federsee bei Bad Buchau in Oberschwaben der zweitgrößte See Baden-Württembergs. In und um den See  kommen Naturfreunde wie geschichtlich Interessierte auf Ihre Kosten. Bad Buchau ist für seine Moor- und Mineralheilbäder bekannt.



Der Federsee bei Bad Buchau nördlich des Bodensees ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel für Naturfreunde.

 

Wenn unser Weg uns in den Süden Deutschlands führt, nutzen wir immer wieder gerne die Gelegenheit in Bad Buchau in Oberschwaben und vor allem am Federsee vorbeizuschauen. Hier waren wir schon häufiger, denn das Gebiet ist ein Eldorado für Ornithologen und Fotografen, aber auch für geschichtlich Interessierte.

 

Federseemuseum

2011 wurden die Pfahlbauten von Bad Buchau zusammen mit 111 weiteren Fundstellen der "Prähistorischen Pfahlbauten rund um die Alpen“ zum Welterbe UNESCO erklärt. Im sehenswerten Federseemuseum, das in seiner Dauerausstellung Funde aus der Region zeigt, und in angeschlossenen Freilichtgelände kann man tief in die Kultur der von der Jungsteinzeit bis in die Bronzezeit (etwa 4000 - 800 v. Chr.) eintauchen.

 

Der Federsee

Im Gebiet um den See kann man im  Wechsel der Jahreszeiten viele verschiedene Vogel- und Tierarten beobachten. Aber auch der See selbst ist einen Besuch wert. Besonders in den frühen Morgenstunden und gegen Abend, wenn die Zahl der Spaziergänger abnimmt, lohnt ein Gang entlang des Sees oder über den Steg, der sich durch das den See umgebende Moorgebiet und das Ried bis hin zur offenen Wasserfläche erstreckt, auf der sich diverse Wasservögel tummeln.

 

Das Federseemoor

Das Federseemoor ist mit seinen natürlichen Lebensbedingungen ein Paradies für über 250 Vogelarten. Nicht nur der See bietet Lebensraum. Vielmehr ist gerade der den ganzen See umgebende Schilfgürtel, der an manchen Stellen hundert Meter breit sein kann, ein perfektes Habitat.

 

Über das gesamte Jahr lassen sich hier Rohrweihen, Merline, Bartmeisen, Wasserrallen (wenn man Glück hat, schon an der ersten Plattform am Steg), aber auch Raubwürger beobachten. Im Frühjahr und Herbst rasten hier tausende Zugvögel auf ihrem Weg nach Süden oder Norden.

 

 

Im Herbst ein besonderes Ziel für Fotografen:

 

Im Herbst finden sich im Ried kleine Schwärme von Bartmeisen ein, die Fotografen mit großen und noch größeren Objektiven anziehen. Gerne picken die Meisen ausgelegten Sand aut, der ihnen hilft, ihre im Winter nicht mehr aus Insekten sondern aus den Samen des Rieds bestehende Nahrung im Magen zu zerkleinern. Auch Mäuse wissen das herbstliche Nahrungsangebot zu schätzen.

 

Unser Stellplatz:

  • Bad Buchau: mehrere Stellplätze im Ort. Wir übernachten auf dem Stellplatz am Federseemuseum

 

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Fotogalerie: Federsee

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Die schwarze Sonne: Tanz der Stare


Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze in Aventoft
Tanz der Stare an der deutsch-dänischen Grenze

Tanz der Stare

 

Aventoft ist ein winziger Ort an der deutsch-dänischen Grenze. Im Frühjahr und im Herbst kommen Vogelfreunde in Scharen hierher, um den Staren beim Tanzen zuzusehen.



Aus der Ferne betrachtet ist der einzelne Star eher unscheinbar. Erst im Schwarm wird er zur spekakularäen Erscheinung, dann wenn sich das Einzelwesen im Kollektiv verliert und wir Menschen nicht verstehen können, wie eine Gemeinschaft von Hunderten und Tausenden von Individuen derart synchron reagieren können, dass die Menge aussieht wie eins.

 

Unweit des Örtchens Aventoft kann man jedes Jahr im Frühjahr und Herbst an der deutsch-dänischen Grenze Zeuge dieses Spektakels werden, das hier "Schwarze Sonne" (dänisch: "Sort Sol" genannt wird.

 

Jeden Abend kurz vor Sonnenuntergang fallen hunderttausende von Staren in die Marschen ein, um dort gemeinsam geschützt die Nacht zu verbringen. Beim Anflug führen die Schwärme ein regelrechtes Flugballett auf und verdunkeln zeitweise fast den Himmel.

 

Das Marschgebiet entlang der Grenze bietet den Vögeln reiche Nahrung und so zieht es sie immer wieder hierher, um sich vor der Brutsaison und vor dem Winter noch einmal ordentlich Gewicht anzufressen.

 

Stare sind Teilzieher, das heißt sie wechseln im Winter nur unwesentlich ihren Standort. Dies tun sie in der Gemeinschaft. Sind im Frühsommer die ersten Jungvögel ausgeflogen, finden sie sich berreits jetzt schnell zu Schwärmen zusammen, die gemeinsam gerne in Obstplantagen und Weinbergen einfallen.

 

Wir waren bereits mehrere Male hier. Leider hatten wir nie gutes Wetter, sodass gute Fotos Mangelware sind. Aber mit dem Fernglas oder dem Spektiv sind die Stare immer ein Spektakel.

 

Die beste Beobachtungszeit:

 

Wir waren bisher Ende September und Ende August dort. Ende August gibt es schon viele Stare und es lohnt sich ein Abstecher. Ende September aber gibt es große Schwärme. Dies ist unserer Erfahrung eine gute Zeit. Aber auch im Frühjahr (März) soll man die Schwärme gut sehen können.

 

Dann stellt man sich eine Stunde vor Sonnenuntergang an die Straße. Erst kommen die Stare in kleinen Gruppen, die immer wieder im Schilf landen und wieder aufsteigen. Später werden es immer mehr. Große Schwärme entstehen, die dann die berühmten Formationen fliegen. Ein echtes Spektakel. Manchmal versucht ein Greifvogel, meist eine Rohrweihe, in einem Schwarm Beute zu machen - meist vergeblich.

 

Wo kann man die Schwarze Sonne noch beobachten? HIER

 

Unser Parkplatz zum Beobachten:

  • bei Aventoft: L2/Stichelmelde - entlang der Straße (54°53'23"N 8°50'55"E)

 Unsere Stellplätze:

  • Aventhoft: offizieller Parkplatz ohne VE
    (54°54'04.3"N 8°49'17.1"E)
  • Süderlügum: offizieller Stellplatz an der Sporthalle
    (54°52'28"N 8°54'11"E)

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Video und Fotogalerie: Tanz der Stare

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Neusiedler See


Ziehbrunnen am Neusiedler See
Ziehbrunnen am Neusiedler See

Bei Aggstein verlassen wir die Donau und fahren durch den Dunkelsteiner Wald in Richtung St. Pölten, der Landeshauptstadt von Niederösterreich. Wir haben kein Pickerl gekauft und sind somit bedacht darauf, die Autobahnen zu vermeiden. Unser Ziel ist der südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See. Auf dem Weg dorthin umfahren wir Wien großzügig und kommen durch  den Wienerwald dem östlicheste Ausläufer der Alpen, der ein beliebtes Naherholungsgebiet der Wiener und gleichzeitig aber auch in weiten Teilen als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist.

 

Nationalparks am Neusiedler See

 

Der Neusiedler See liegt an der Grenze von Österreich zu Ungarn und erstreckt sich, wie die ihn umgebenden Nationalparks über Gebiet beider Länder. Der größte abflusslose See Mitteleuropas ist einer der wenigen Steppenseen Europas und wird von einem breiten Schilfgürtel umgeben. Eingebettet in die kleine ungarische Tiefebene liegt er in einer außergewöhnlichen Landschaft geprägt von Puszta, einer baumarmen Steppe mit einer teilweise sonst eher im nahen Osten zu findenden Flora, Weinbau und so einzigartigen Lebensräumen wie den sogenannten Lacken. Diese kleinen Salzseen sind  teilweise periodisch , das heißt, sie trockenen bei geringer Niederschlagsmenge aus. Leider sehen wir  von dem Vogelreichtum nicht viel, für den dieses Gebiet eigentlich bekannt ist.

 

Die einzigartige Flora und Fauna des Sees wird auf österreichischer Seite durch den Nationalpark "Neusiedler See-Seewinkel" und in Ungarn durch den " Fertő-Hanság" Nationalpark geschützt.

 

Den Abend verbringen wir im Heurigen Fabian mit angeschlossenem Stellplatz. Das Lokal unterscheidet sich durch sein modernes Ambiente von anderen Heurigen. Uns haben es besonders die "Kostpakete" angetan, in denen jeweils vier unterschiedliche Rot- oder Weißweine in 1/8 l Gläsern zusammen mit etwas Brot und einigen kulinarischen Kleinigkeiten zur Verkostung  angeboten werden.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

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Weinprobe beim Heurigen Fabian
Weinprobe beim Heurigen Fabian

Der junge Winzer und Wirt Fabian Sloboda erklärt uns, dass sein innovatives Konzept gut mit den Bedürfnissen der Wohnmobilisten harmoniert. Viele der Wohnmobilfahrer seien echte Weinliebhaber, die meist nur durch Mundpropagande zu ihm gelangten.

 

Kulturlandschaft Fertő

 

Das Gebiet um den Neusiedler See beherbergt nicht nur zwei Nationalparks, sondern gehört darüber hinaus zum UNESCO Welterbe. Die Welterbe-Zone entspricht im wesentlichen den beiden Nationalparks inklusive deren Randzonen und schützt die Kulturlandschaft der Region als Begegnungsstätte unterschiedlicher Kulturen in den letzten 8000 Jahren und als Zeugnis dieses interkulturellen Entwicklungsprozesses.

 

Unsere Fahrt führt vorbei an ungarischen Graurindern, Büffeln und Schafen, die sich ihren Lebensraum mit Zieseln teilen. Diese Weideflächeflächen, die auch Hutweiden, von Hut wie Hüten, genannt werden, wechseln sich ab mit Weinbau und Gemüseanbauflächen, wobei wir im sehr empfehlenswerten Informationszentrum des Nationalparks Neusiedler See lesen, dass der Gemüseanbau einst von rumänischen Bauern hierher gebracht wurde.

 

Außerdem bietet die Region noch zwei besondere Raritäten für Ornithologen: Eine Steilwand in Seenähe beherbergt eine Brutkolonie von Bienenfressern. Die bunten Vögel halten sich hier allerdings nur von Mai bis August zur Aufzucht ihrer Jungen auf und sind jetzt schon wieder auf dem Weg in den Süden. Im Gebiet Hanság an der Grenze zu Ungarn leben Großtrappen. Diejenigen, die unseren Blog schon länger verfolgen, wissen was kommt: „Wir machen uns einmal mehr auf die Suche nach der Großtrappe“. Allerdings bleibt diese wieder einmal erfolglos. Bei einem Bestand von ca. 20 Tieren und einer Fluchtdistanz von 500 m ist das aber keine große Überraschung. Eine große Menge an Greifvögeln, die herrliche Landschaft und ein Skulpturenpark, der an die Vertreibung von 70.000 Menschen nach dem Ungarnaufstand im Jahr 1956 erinnert, entschädigt uns dafür.

 

Wo kann man Bienenfresser noch beobachten? HIER

Wo kann man Großtrappen noch beobachten? HIER

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Weinprobe beim Heurigen Fabian

Stare fallen im Herbst ins Schilf ein
Stare fallen im Herbst ins Schilf ein

Im Herbst:

Stare fallen ins Schilf ein

 

Im Herbst findet am Neusiedler ein weiteres Naturschauspiel statt. Stare sammeln sich zu großen Schwärmen und starten zu ihren Formationsflüge, genannt:  Die "Schwarze Sonne"

 

Wo kann man die Schwarze Sonne noch beobachten? HIER


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Der Vogelzug


Öland - der Süden

Den Vogelzug auf Öland fotografieren

 

 

Der Süden Ölands ist nicht nur zur Zeit des Vogelzugs ein Paradies für Vogelfreunde und andere Naturbegeisterte.

 

 


Ein Hauch von Afrika auf Öland
Ein Hauch von Afrika

Ein Hauch von Afrika

 

Im Herbst sind Ölands Felder abgeerntet, die Bäume verlieren ihr Laub und auch die Wiesen werden braun, die Landschaft hat etwas von den Steppen Afrikas, nur feuchter.

 

An der Südspitze der Insel wie auch auf im Süd-Osten ziehen jetzt große Vogelschwärme oft dicht an der Küste vorbei gen Süden.

 

 

 

 

Naturreservat Ottenby: Birding Hotspot auf Öland

 

Uns zieht es in den äußersten Süden der Insel in das Naturreservat Ottenby (Hinweis: auf den kostenlosen Parkplätzen im Gebiet ist das Übernachten verboten), mit seiner bekannten Vogelstation, auf der Vögel beobachtet, gezählt, aber auch zur Beringung in großen Netzen gefangen werden.

 

Zu diese Jahreszeit ist hier richtig viel los. Trotzdem herrscht eine absolut ruhig und entspannte Stimmung in dem Gebiet, denn wir sind alle mit dem gleichen Ziel hier: Vögel sehen und beobachten. Es gibt praktisch niemand, der nicht wenigstens ein Spektiv oder eine Kamera mit großer Optik dabei hat. Und wer das nicht hat, fällt auf. Irgendwie fühlt man sich wie auf einer großen Gruppenreise, nur mit dem Unterschied, dass jeder individuell unterwegs ist.

 

Auf dem Gelände rund um den Leuchtturm "Långe Jan" lohnt es nach Singvögeln Ausschau zu halten. Bei unserem Besuch waren es neben Baumläufern und Rotkehlchen, einige Wintergoldhähnchen, die uns ganz dicht heranließen und noch nicht einmal vor unserem Hund Angst zeigten.

 

 

Sehenswertes im Süden Ölands

 

typisch für Öland: Windmühlen

 

Auch für "Nicht-Birder" gibt es auf Öland einiges zu entdecken. Typisch für Öland sind die Windmühlen, von denen heute noch 400 über das Land verteilt sind. Überwiegend handelt es sich dabei um Bockwindmühlen, bei denen die ganze Mühle auf einer Art "Bock" steht und als ganzes in den Wind gedreht werden kann. Es gibt aber auch einige wenige "Holländer", bei denen nur der "Kopf" drehbar.

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Ein Hauch von Afrika auf Öland

 

Infobox: UNESCO-Weltkulturerbe - Agrarlandschaft Südölands

Der gesamte Süden Ölands wurde im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erhoben. Durch die Lage auf einem weiten Kalksteinplateau stellt die Region besondere Anforderungen an die Bewohner und die von ihnen betriebene Landwirtschaft und macht sie dadurch einzigartig. Zum Kulturerbe gehören die Alvaren, für Öland typische Heide- und Strauchflächen. Der Begriff Alvar bezeichet auf Schwedisch ein praktisch baumloses Land, das für die Landwirtschaft aufgrund seiner dünnen Vegetationsschicht auf felsigem Kalkuntergrund im Wesentlichen ungeeigent ist. Auch heute noch werden diese Flächen aber von Schafen beweidet und dadurch offen gehalten.

 

Relikte aus alter Zeit

 

Wer sich für "alte Steine" interessiert, komm ebenfalls auf seine Kosten, gibt es doch unzählige archäologische Fundstätten, darunter viele Hügelgräber aus der Bronzezeit. Im Naturreservat Karum kann sogar eine fast vollständige Schiffslegung besichtigt werden.  Diese ist zwar deutlich kleiner als die Schiffslegung von Ales Stenar, dafür haben wir die im Volksmund "Arche Noah" genannte Formation aber ganz für uns alleine.

 

Unser Parkplatz am Naturreservat Karum:

  • Parkplatz mit Infotafel neben der Straße (GPS 56°46'27.7"N 16°37'30.8"E)

Auch die Ruine von Ismantorps borg versetzt uns zurück in die Vergangenheit. Die prähistorische Fluchtburg ist eine von etwa 20 derartigen Anlagen auf Öland. Das Gewirr an alten Mauern im Innern des Steinwalls der Burg ist wie das umgebende Gelände jederzeit frei zugänglich. Leider zeigt sich bei unserem Besuch der Himmel grau in grau.

 

Unser Parkplatz an der Ismantorps borg

  • Parkplatz Infotafel (GPS 56°44'50"N 16°38'54"E)

Fotogalerie: Birding auf Öland

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Falsterbo - Ornithologen unter sich

Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden
Beobachtungshütte beim Vogelzug in Falsterbö - Schweden

Die Halbinsel Falsterbo ist der südwestlichste Punkt Schwedens und von besonderer Bedeutung für den Vogelzug in Richtung Süden.


Vor der Überquerung der Ostsee rasten auf der Halbinsel viele Vögel, um noch einmal Futter aufzunehmen oder um auf günstige Windverhältnisse für ihren Weg über das Wasser warten.

 

Jedes Jahr im Herbst und Frühjahr überqueren über 500 Millionen Zugvögel Südschweden, ein Großteil von ihnen nimmt den Weg über Falstbo. An guten Tagen passieren hunderttausende Vögel das Gebiet;

 

Einer der besten Punkte zur Beobachtung liegt am Ende der Landzunge am Leuchtturm von Falsterbo (Vogelwarte) im Naturreservat Flommen. Er ist vom Parkplatz am Golfplatz (N 55°23'03" O 12°49'20") zu Fuß oder per Fahrrad zu erreichen.

 

Bei unserem Besuch ist die Umgebung fest in der Hand echter "Birder" mit Spektiv; Fotografen sind in der Unterzahl. Zum Fotografieren, sind die Vögel einfach zu hoch. Hier zählt die reine Menge - es ist ein unglaubliches Spektakel. Egal wann und wo man nach oben schaut, man sieht Vögel, Vögel und noch mehr Vögel. Tausende von Finken, Gänse, Tauben.... aber auch Greifvögel machen sich auf den Weg. Wir haben noch NIE so viele Vögel und auch noch nie so viele Milane, Bussarde und Sperber gleichzeitig gesehen. Allein am ersten Tag unseres Aufenthalts wurden 400.000 Finken gezählt.

 

Aktuelle Zahlen der täglichen Zählungen findet man auf der Seite der Vogelwarte Falsterbo: hier

 

Ein weiterer guter Beobachtungspunkt liegt an dem Naturreservat an der Zufahrt zum Campingplatz von Falsterbo (siehe Stellplatz-Tipps). Hier setzt man sich mit Spektiv und/oder Kamera am bestem im Campingstuhl in die Sonne und wartet darauf, was so alles vorbeikommt.

 

Wir waren bisher zweimal hier zum Vogelzug:

  • Anfang Oktober: hier war der Vogelzug im vollen Gange
  • Ende August: hier gab es schon Tage mit großer Migration, an dem Tag, an dem wir da war, war allerdings nur sehr wenig los.

 

Unser Stellplatz-/Campinplatztipps:

  • Stellplatz am Hafen: kostenpflichtiger Stellplatz mit Strom und VE am Hafen mit Blick auf die Öresund-Brücke (N 55°24'59.3", O 12°49'53.4")
  • Stellplatz am Kanal: (N 55°24'36.2", O 12°55'55.4")
  • Campingplatz Falsterbo (N 55°24'00", O 12°51'52")

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Fotogalerie: Vögel auf Falsterbö

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Tarifa - südlichster Punkt des europäischen Festlands

Tarifa Afrika Surfer Kiter Vogelbeobachtung Straße von Gibraltar Altstadt Markthalle
Spaziergang am Strand von Tarifa (links Tarifa, rechts am Horizont ist Afrika zu erahnen)

Tarifa - nicht nur Mekka für Surfer und Kiter

 

Unser nächstes Ziel ist Tarifa der südlichste Punkt des europäischen Festland. Nur etwa 14 km liegt die afrikanische Küste entfernt.

 

Auf dem Weg dorthin kommen wir an Gibraltar vorbei. Wir waren hier schon einmal und teilen die Meinung vieler anderer Reisenden, dass man hier vielleicht einmal gewesen sein sollte, aber nicht unbedingt ein zweites Mal vorbeifahren muss. Denn wirklich sehenswert ist dieser britische Vorposten am Mittelmeer unserer Ansicht nach nicht. Am meisten blieb uns die die Hauptzufahrt zur Stadt kreuzende Landebahn des Flughafens in Erinnerung, wo bei Starts und Landungen eine beschrankte Ampelanlage den Autoverkehr unterbricht.

 

Tarifa ist aufgrund seiner „windgünstigen“ Lage ein Mekka für Surfer und Kiter und deren lockere Stimmung liegt über der Stadt. Die Altstadt ist mit ihrer maurisch geprägten Architektur einen Besuch wert und die Markthalle lädt mit ihren Tapasbars zum Verweilen ein. Vom Strand aus hat man einen guten Blick auf Straße von Gibraltar, einem der meistbefahrenen Schifffahrtswege Welt. Mehr als 300 Schiffe ziehen hier täglich vorbei.

 

Vogelzug

 

Die Region ist aber auch für Naturfreunde interessant. Während des Vogelzugs im Frühjahr und Herbst überqueren hier tausende von Zugvögel die Meerenge von Gibraltar. Viele lassen hier aufgrund der schwierigen Thermik auch ihr Leben. Der Januar ist hier allerdings keine günstige Zeit für Vogelbeobachtungen.

 

Der Abendspaziergang macht uns nachdenklich. Es ist  aufgrund der Flüchtlingssituation ein mehr als skurriles Gefühl, beim abendlichen Strandspaziergang die Lichter Marokkos zu sehen und daran zu denken, wie viele Menschen auch hier auf eine günstige Gelegenheit warten, nach Europa zu gelangen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Tarifa: Parkplatz am Stadion, das Übernachten wird zumindest außerhalb der Saison toleriert (N36°01'26.8", W5°36'59.0").
  • Entsorgungsmöglichkeit an der Tankstelle Tarifuel (N36°01'35", W 5°36'28"), bei Volltanken kostenfrei
  • weitere Infos und Stellplätze aus einer anderen Reise: hier

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tolle Landschaften im Herbst


Goldener Oktober im Weinland Pfalz

Goldener Oktober im Weinland Pfalz
Goldener Oktober im Weinland Pfalz

Goldener Oktober im Weinland Pfalz

 

Nicht umsonst lautet das Motto der im Süd-Westen Deutschland gelegenen Pfalz "Zum Wohl. Die Pfalz!". Hier liegt das zweitgrößte Weinbaugebiet Deutschlands. Viele Winzer haben aber auf ihren Weingütern Stellplätze für Wohnmobile eingerichtet.



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Sloweniens Nationalpark Triglav im Herbst

Der Nationalpark ist einer der ältesten Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

Der Triglav Nationalpark im Nord-Westen Sloweniens in den Julischen an der Grenze zu Italien und Österreich. Der Park ist einer der ältesten Nationalparks Europas und der einzige Nationalpark Sloweniens.

 

Tierwelt des Triglav Nationalparks

 

Das Gebiet wurde bereits 1924 zumindest teilweise unter Schutz gestellt. Der Triglav ist aber auch der einzige Nationalpark des Landes, bedeckt mit seinen 838 Quadratkilometern dafür aber etwa 4% der Fläche Sloweniens und ist gleichzeitig als UNESCO Biosphärenreservat anerkannt. Über 35% des Landes sind darüber hinaus als NATURA2000-Schutzgebiet ausgewiesen, womit Slowenien weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Hier leben Braunbär, Luchs, Alpensteinbock, Steinadler, Gänsegeier, Auerhahn und Birkhuhn.

 

Der Triglav - Sloweniens höchster Berg

 

Zentral im Park liegt der Triglav, der mit 2.864 Metern höchste Berg Sloweniens. Im Übrigen wird das Gelände bestimmt von hochalpinen Gebieten und weiten Waldflächen, in denen noch sehr ursprüngliche Siedlungen zu finden sind. Im Park liegen 25 Dörfer mit etwa 2000 Einwohnern. 

 

Mit seinem dichten Netz an Wanderwege und den vielen Angeboten zu Outdoor-Aktivitäten (Mountain Bike, Kanus, Klettern etc.) ist der Paradies ein Paradies für Wanderer und andere aktive Besucher. Entlang der Straße gibt es Parkplätze mit Picknick-Möglichkeiten und Infotafeln (oft auch in Deutsch).

 

Wildwasser im Soča-Tal

 

Wir durchfahren den Park entlang des Soča-Tal. Leider führt die Soča bei unserem Besuch sehr wenig Wasser. Üblicherweise ist der Wildwasserfluss eine Herausforderungen für Kanuten. Im Ort Bovec dem touristischen Zentrum am Fluss werden Rafting-, Kletter- und andere Touren angeboten. Jetzt im Oktober liegt die Saison aber in den letzte Zügen und es ist nur noch wenig los. Wir machen in einem Lokal im Ortszentrum einen kurzen Stopp ein und trinken einen sehr günstigen Cappuccino.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz im Nationalpark Triglav:

  • Camping Soča: sehr schöner Campingplatz oberhalb des Flusses (Oktober 2018: €21,-- für 2 Personen und Camper bis 6m ohne Strom) (GPS 46°20'06"N 13°38'39"E)

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Fotogalerie: Triglav Nationalpark


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Großglockner-Hochalpenstraße

Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen
Über den Wolken auf der Großglockner-Hochalpenstraße am frühen Morgen

Die Großglockner Hochalpenstraße in Österreich ist die höchstgelegene und eine der bekanntesten Passstraßen in den Alpen und gerade mit dem Wohnmobil ein tolles Ziel.


Für eine Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße lohnt es, früh aufzustehen und mit dem Morgengrauen zu starten. Bei unserem Besuch Anfang Oktober öffnet die Mautstation um 6 Uhr, die Sonne geht um 7:30 Uhr auf und um 7 Uhr sind wir "on the road". Bei eigentlich nicht ganz perfektem Wetter bietet sich nach dem ersten steilen Anstieg ein Blick von oben auf das Wolkenmeer, das wir gerade hinter uns gelassen haben; vor uns glänzt unwirklich das Bergpanorama beleuchtet von den ersten Strahlen der morgendlichen Sonne.

 

Spektakuläre Panoramen, enge Kurven und mehr

 

Die Großglockner-Hochalpenstraße in Österreich wird auch als Panoramastraße bezeichnet. Zwar gelangt der Reisende über sie von Fusch-Ferleiten in Salzburg über 38 mautpflichtige Kilometer nach Heiligenblut in Kärnten, aber eigentlich ist hier der Weg das Ziel. Steil schraubt sich die Straße über viele Spitzkehren hinauf auf über 2000m und bald öffnet sich zumindest bei gutem Wetter der Blick auf diverse 3000er. Zum Vergleich: Die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg ist nur 2962m hoch. (PKW/Wohnmobile: € 36,-- ; Anschlusstag € 12,-- kann auch nachträglich vor der erneuten Einfahrt bei Vorlage des Tagestickets gebucht werden. Stand: 2018).

 

Im Eintrittspreis ist vieles enthalten.

 

In- sowie Outdoor-Ausstellungen geben entlang der Straße einen Einblick in die Geologie, Natur und Geschichte der Region. Nimmt man zumindest einige dieser kostenlosen Angebote in Anspruch, so erscheint die Maut nicht mehr so hoch, denn sie beinhaltet gleichzeitig den Eintrittspreis in ein spannendes und abwechslungsreiches Museum bzw. eine Art Themenpark.

 

Wintersperre

 

Musste die 1935 erbaute Straße in ihren Anfangsjahren im Frühjahr noch von Hundertschaften von Arbeitern in schweißtreibender Handarbeit über mehrere Wochen von den Schneemassen des Winters befreit werden, so übernahmen in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts Schneepflüge diese Aufgabe und bewältigten diese deutlich schneller und mit weniger Muskelkraft. Noch heute sind Schneepflüge im Einsatz die nach dem gleichen Prinzip arbeiten, wie die damals eingesetzten Maschinen. Die Wintersperre dauert etwa von November bis April.

 

Besucherzentrum mit Blick auf den Großglockner

 

Der höchste Punkt der Gebirgsstraße ist die Edelweißspitze, die auf über 2500m einen beeindruckenden Rundumblick erlaubt. Nicht verpassen, sollte man auch die Fahrt zur über eine kurze Stichstraße erreichbaren Franz-Josef- Hütte, die unterhalb des majestätischen Großglockners (3798m) und am Auslauf des leider immer mehr schwindenden Pasterze-Gletschers liegt, der heute nur noch einen Bruchteil seiner früheren Ausdehnung einnimmt. Wir erreichen die "Hütte" (eigentlich ein Besucherzentrum mit Ausstellungen und mit einem riesigem Parkhaus) am frühen Vormittag und somit glücklicherweise bevor Busse Scharen von Besuchern vorbeibringen.

 

Unser Wohnmobil-Stellplatz:

  • Parkplatz vor der nördlichen Mautstation. Übernachten im Wohnmobil wird vor der morgendlichen Einfahrt in die Hochalpenstraße zumindest außerhalb der Saison toleriert.

    (GPS  47°10'09" N 12°48'48" E)

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Weinregion Wachau

Die Wachau in Oberösterreich ist eine Kulturlandschaft, die  in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

 

Die Wachau in Oberösterreich ist eine Kulturlandschaft, die  im Jahr 2000 zusammen mit der Altstadt von Krems und den barocken Stiften in Melk und Göttweig in die Liste des UNESCO-Welterbe aufgenommen wurde.

 

Wie auch bei Stift Melk handelt es sich bei dem Stift Göttweig um ein auch heute noch aktives  Kloster, zu dessen Gemeinschaft 40 Mönche zählen. Der barocke Bau stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und liegt imposant auf einem Hügel südlich von Krems im Dunkelsteiner Wald.

 

Entlang der Donau erstrecken sich Weinorte mit Weinbaubetrieben und Heurigenlokalen, wobei das Nordufer stärker touristisch geprägt  und auch auf Busreisende eingestellt erscheint. Die Straße führt zwischen den Orten und der Donau entlang, wobei die neuerbauten Hochwasserschutzwände ins Auge fallen. Deren normalerweise geöffnete Durchfahrten können bei extremen Donauhochwassern, wie zuletzt im Jahr 2013 aufgetreten, geschlossen werden. Am ruhigeren Südufer führt der Weg oft direkt durch die kleinen, charmanten Orte mit ihren Heurigenlokalen und gibt nur hin und wieder den direkten Blick auf die Donau und das gegenüberliegen Ufer frei.

 

Stellplatz:

  • Rossatzbach: Stellplatz in Donaunähe, gebührenpflichtig

Fotogalerie Wachau

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