Adi - unser Österreichischer Pinscher

Hier erfahrt ihr mehr über unser Familienmitglied "Adi von den Nuthewiesen":


Unser langer Weg zum Hund

Unser Österreichischer Pinscher Welpe stammt aus einer kontrollierten Zuchtstätte.
Unser Welpe "Adi von den Nuthewiesen"

Schon seit Jahren denken wir darüber nach, uns einen Hund anzuschaffen. Nach langem Überlegen waren wir uns einig, dass es ein Welpe werden sollte, damit wir schon früh Einfluss auf Erziehung und Sozialisierung nehmen können.

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Der Österreichischer Pinscher: Rassemerkmale und Eigenschaften

Der Österreichischer Pinscher: Rassemerkmale, Eigenschaften, Verhalten und persönliche Erfahrungen
Der Österreichische Pinscher - ein Hund für aktive Menschen

Wir haben lange nach einer Hunderasse gesucht, die zu uns und unserem Leben passen könnte. Nach langen Recherchen und der Befürchtung, dass unser Hund erst noch "gebacken" werden muss, sind wir auf den Österreichischen Pinscher gestoßen.

 

 

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Wir stellen vor ... unser Welpe "Adi"

Österreichischer Pinscher als Welpe:  Adi von den Nuthewiesen.
Ein Welpe verändert alles.

Anfang Juli 2019 haben wir  Familienzuwachs bekommen. "Adi", ein Österreichischer Pinscher Welpe, ist bei uns eingezogen.

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Besuch beim Züchter

Unser Österreichischer Pinscher. Vor der endgültigen Kaufentscheidung ist es wichtig Züchter, Zwinger und Mutterhünding kennenzulerenen.  "von den Nuthewiesen"
Erstes Treffen: Mensch und Hund sind noch schüchtern.

Leider war bei den ersten beiden Zwingern, mit denen wir Kontakt aufnahmen, kein passender Welpe für uns dabei. Trotzdem probierten wir es erneut und... aller guten Dinge sind Drei. Familie Engelmann aus Nuthetal unweit von Berlin hatte noch einen kleinen Rüden frei. Kurz nach dem ersten Telefonat saßen wir schon im Auto auf dem Weg nach Brandenburg, um Adi kennenzulernen.

 

 

 

 

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Adis erste Wochen (Woche 9 - 12)

Der Österreichische Pinscher. Unser Welpe "Adi von den Nuthewiesen" wird sozialisiert.
Ein ÖPi lernt die Welt kennen: Adis erster Besuch im Biergarten

Adi ist unser erster Hund und entsprechend aufgeregt waren wir, als er bei uns einzog. Wir hatten uns zwar wirklich gut vorbereitet, viel gelesen, Videos auf You-Tube geschaut und uns von Freunden und Bekannten beraten lassen. Trotzdem holte uns schnell die Realität ein.

 

Nach der ersten, schlaflosen Nacht, in der Adi samt seiner kleinen Hundebox Purzelbäume geschlagen hatte, fragten wir uns am Morgen "Schaffen wir das?".

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Woche 12 - 16: Adi lernt die Welt kennen

Adi von den Nuthewiesen, ein Österreichischer Pinscher Welpe, schläft entspannt auf dem Rücken.
Adi schläft gerne entspannt auf dem Rücken.

Auch wenn wir schon in der Vorbereitung gemerkt haben, dass auch beim Thema Hundeerziehung das Motto gilt "10 Fachleute = 10 Meinungen", so scheint aber allen eins gemein zu sein, nämlich dass der Neu-Hunde-Besitzer die ersten Wochen nutzen sollte, um

  • eine Bindung zum Welpen aufzubauen und um
  • ihm mit all den Dingen des Lebens vertraut zu machen, vor denen er später keine Angst haben soll.

Und so haben wir Adi in seinen ersten Wochen bei uns all das gezeigt, was (unser) Leben ausmacht.

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Mit Adi im Wohnmobil unterwegs

Unser Österreichischer Pinscher Welpe "Adi von den Nuthewiesen" steht auf den Stufen des Wohnmobils.
Adi fühlt sich wohl im Wohnmobil

Für uns ist ist es eine Herzensangelegenheit, dass sich unser Welpe Adi im Wohnmobil wohlfühlt. Deshalb haben wir ihn auch gleich nach der Abholung beim Züchter mit auf seine 1. Tour genommen.

 

 

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Adis erste Auslandsreise

Der Österreichische Pinscher: Unsere erste Auslandsreise mit unserem Welpen Adi von den Nuthewiesen mit dem Wohnmobil nach Schweden
Mit Wohnmobil und Hund nach Schweden.

Ende September ist es endlich soweit: Adis erste Auslandsreise steht bevor. Wir wollen zum Vogelzug nach Schweden.

 

Gerne wären wir etwas früher abgefahren. Das war aber nicht möglich, denn für Reisen innerhalb der EU muss ein Welpe gegen Tollwut geimpft sein.

 

 

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Adi als Junghund (5.- 7. Monat)

Der Österreichische Pinscher/ÖPi: Unser Rüde, Adi von den Nuthewiesen, als Junghund
Adi ist ein aufmerksamer Hund.

Unser Adi ist mittlerweile 7 Monate alt.

 

Seit 5 Monaten begleitet er uns nun schon durch unser Leben und auf unseren Reisen.

 

 

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interner Zähler (11. Mai 2020)

Der Artikel "Unser Hund Adi" in voller Länge:


Unser langer Weg zum Hund

Unser Österreichischer Pinscher Welpe stammt aus einer kontrollierten Zuchtstätte.
Unser Welpe "Adi von den Nuthewiesen"

Schon seit Jahren denken wir darüber nach, uns einen Hund anzuschaffen. Nach langem Überlegen waren wir uns einig, dass es ein Welpe werden sollte, damit wir schon früh Einfluss auf Erziehung und Sozialisierung nehmen können.

Adi von den Nuthewiesen ein Österreichischer Pinscher Welpe vom  Züchter
Adi lernt mit uns das Leben kennen.

Auch wenn man mit einem Welpen immer ein Überraschungspaket bekommt, so wollten wir doch durch die Auswahl der richtigen Rasse, wenigstens ein paar Eckdaten sicherstellen. Auch deshalb sollte es ein Rassehund aus einer kontrollierten Zuchtstätte werden.

 

Wir wünschen uns einen tierischen Partner, der uns auf unseren Reisen begleitet, uns und das Wohnmobil beschützt, dabei aber trotzdem umgänglich ist. Er soll nicht zu groß sein, keine zu langen Haare haben, leicht erziehbar sein und möglichst wenig Jagdtrieb besitzen. Kurz gesagt: Wir suchen die eierlegende Woll-Milch-Sau, nur eben im hundeform. Immer wieder haben wir uns mit diversen Hunderassen beschäftigt und auch Hunde der jeweiligen Rassen genauer angeschaut, um herauszufinden, ob sie zu uns passen könnten. Bisher ohne jeden Erfolg.

 

Auf unserer Winterreise durch Deutschland über den Jahreswechsel 2018/2019 wurde unsere Idee nun aber konkreter. Erneut durchstöberten wir das Internet und diverse Bücher und sprachen mit hundeaffinen Freunden und Bekannten, um "unseren Hund" zu finden. Als wir eigentlich schon fast aufgeben wollten, stießen wir im Netz auf auf den ""Österreichischen Pinscher".

 

Mobil wie wir nun mal sind, suchten wir Kontakt mit den wenigen Haltern dieser Hunde in Deutschland und durften einige mit ihren Vierbeinern auf unserer persönlichen "Tour de Hund" besuchen. Die Hunde, die wir kennenlernen durften, gefielen uns gut und so machten wir uns daran, auch einen Welpen zu finden.

 

Wie der Name schon sagt, findet man den Österreichischen Pinscher in der Hauptsache in Österreich. Es gibt aber auch einige Zuchtstätten in den Niederlanden und in Dänemark. In Deutschland gibt es bisher nur sehr wenige Züchter. Wir aber hatten Glück. Anfang 2019 gab es gleich mehrere Würfe, um deren Welpen wir uns bewerben konnten.

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Adi von den Nuthewiesen ein Österreichischer Pinscher Welpe vom Züchter


Der Österreichischer Pinscher: Rassemerkmale und Eigenschaften

Der Österreichischer Pinscher: Rassemerkmale, Eigenschaften, Verhalten und persönliche Erfahrungen
Der Österreichische Pinscher - ein Hund für aktive Menschen

Wir haben lange nach einer Hunderasse gesucht, die zu uns und unserem Leben passen könnte. Nach langen Recherchen und der Befürchtung, dass unser Hund erst noch "gebacken" werden muss, sind wir auf den Österreichischen Pinscher gestoßen.

 

 

Der Österreichischer Pinscher/ÖPi: Aussehen, Fell, Farbe, Gewicht und Größe

Wer noch auf der Suche nach der "perfekten Hunderasse" ist oder sich einfach nur für die auch kurz ÖPi genannte Rasse interessiert, findet hier einen kurzen Überblick über Rassemerkmale und Eigenschaften, Infos zu Aussehen, Charakter und Wesen gepaart mit unseren persönlichen Erfahrungen.

 

Allgemeines

 

Der Österreichische Pinscher, kurz ÖPi genannt, ist eine alte Hofhundrasse und stammt, wie der Name schon erahnen lässt, ursprünglich aus Österreich. Es handelt sich um einen mittelgroßen, robusten Hund. In der Größe ähnelt er dem Deutschen Pinscher, unterscheidet sich von diesem aber schon auf den ersten Blick durch das dichte Stockhaar mit Deckhaar und Unterwolle.

 

Fell und Farbe

 

Das Aussehen ist wie auch die Größe und das Gewicht der Hunde sehr divers. Die Färbung reicht von fast schwarz bis zu rehbraun, die Felllänge von kurz bis mittellang und manchmal fast lockig. Gerade braune Tiere haben oft weiße Abzeichen und häufig auch eine weiße Schwanzspitze. Auch gefleckte Exemplare kommen vor.

 

So waren auch alle Welpen des A-Wurfes "von den Nuthewiesen", dem unser Adi entstammt, individuell gefärbt bzw. gezeichnet. Bei unserem Welpen wurde aus einem fast falbenen Welpenfell nach dem ersten Fehlwechsel ein kräftiges Kupfergold. Er hat eine symmetrisch weiße Blässe, alle vier Beine sind weiß gestiefelt und auch die weiße Schwanzspitze trägt er gerne stolz spazieren, so dass wir ihn auch im hohen Gras gut erkennen können.

 

Größe und Gewicht

 

Laut Rassestandard wird ein Österreichischer Pinscher zwischen 42 - 50 Zentimer groß, wobei die Rüden größer und kräftiger gebaut sind als die Hündinnen. Adi ist nun definitiv ein stattliches Exemplar seiner Rasse. Er liegt mit seinem Stockmaß von 54 Zentimetern und einem Gewicht von derzeit gut 20 Kilogramm deutlich über der oberen Grenze, selbst für einen Rüden. Im Gegensatz zu seinem Bruder ist er aber nicht wie dieser rassegemäß stämmig, sondern eher hochbeinig und schlank.

 

Gesundheit

 

Die Population ist nicht allzu groß, der Genpool damit relativ klein. Da bei der Zucht aber mehr Wert auf die Gesundheit als auf die Optik gelegt wird, sind bisher keine rassetypischen Krankheiten bekannt und die Hunde gelten als robust.

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Der Österreichischer Pinscher/ÖPi: Aussehen, Fell, Farbe, Gewicht und Größe

Der Österreichischer Pinscher/ÖPi: Charakter und Verhalten

Charakter und Verhalten

 

Auch wenn unser Adi optisch und in der Größe nicht unbedingt ein typischer Vertreter seiner Rasse ist, so ist er es umso mehr im Verhalten. Als Hofhund beschützt er Haus, Hof und Mensch.

 

Fremden gegenüber ist er misstrauisch. Dringt jemand in sein Revier ein, so meldet er dies mit Gebell. Gerne springt unser Adi bellend um "Eindringlinge" herum, ohne diesen aber wirklich nah zu kommen.

 

Die Herde (in unserem Fall seine Menschen) muss zusammengehalten werden. Am Besten ist es, alle bleiben dicht beieinander. Das gilt sowohl drinnen, wie auch während des Spazierengehens.

 

Der Österreichische Pinscher ist ein Hund für aktive Menschen, braucht er doch einiges an Auslauf und Beschäftigung. Wobei zumindest bei unserem Hund mit Auslauf nicht stumpfes Spazierengehen an der Leine zu verstehen ist. Adi liebt es ohne Leine über Wiesen zu rennen, Haken zu schlagen und allein, mit uns oder mit anderen Hunden zu toben. Auch Apportierspiele mit Ball und Frisbee bringen ihm für eine Weile Spaß. Er verliert aber schnell die Lust und hofft auf neue Abenteuer.

 

Wie dies dem Österreichischen Pinscher nachgesagt wird, hat Adi hat keinen starken Jagdtrieb. Springt aber direkt vor ihm ein Hase auf, muss er natürlich hinterher. Aber schon noch einem kurzen Sprint kommt Adi mit der Erkenntnis zurück, dass der Hase sowieso schneller ist und es keinen Sinn macht sich unnötig zu verausgaben. Das gleiche gilt für Rehe, Fasane oder anderes Getier. Nur Mäusen und anderen Erdbewohnern muss hinterhergebudelt werden. Gefangen hat er dabei bisher aber (glücklicherweise) noch nichts.

 

Auch Herumstreunen ist nicht so Adis Ding, muss er doch Haus, Hof und Menschen immer in Sichtweite behalten. Erscheint ihm etwas suspekt oder hat er Angst läuft er nicht weg, sondern sucht hinter uns oder in seinem Zuhause Schutz. Das ist praktisch, wenn man wie wir, die meiste Zeit im Wohnmobil lebt.

 

Mit Fug und Recht können wir behaupten, dass unser Adi kein mutiger Hund ist. Nicht umsonst rufen wir ihn gern "Hase".  Allerdings ist das für Menschen, die ihn nicht kennen, nicht auf den ersten Blick ersichtlich, springt er doch bellend um Fremde herum. Wird die Situation für ihn aber brenzlig,  überlässt er es seinen Menschen die Situation zu klären. Er hält uns derweil den Rücken frei.

 

Adi ist auch definitiv ein Sensibelchen. Fasst man ihn einmal etwas härter an und/oder wird er gemassregelt, so ist er schnell und oft für eine ganze Weile beleidigt. Trotzdem benötigt seine Erziehung Konsequenz, denn er testet doch gerne aus, wie weit er gehen kann oder ob wir vielleicht doch einmal nicht hinschauen. Er ist ja schließlich ein Schlauer. So gestalten sich gerade Pubertät und weiteres Heranwachsen nicht ganz einfach, befindet man sich als sein Mensch doch im dauernden Spagat.

 

Grundsätzlich versucht unser Adi aber alles richtig zu machen und gibt sich große Mühe zu gefallen.

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Der Österreichischer Pinscher/ÖPi: Charakter und Verhalten


Ähnliche Themen:

  • unser langer Weg zum Hund: hier
  • Reisen mit Hund im Wohnmobil: hier

Wir stellen vor ... unser Welpe "Adi"

Österreichischer Pinscher als Welpe:  Adi von den Nuthewiesen.
Ein Welpe verändert alles.

Anfang Juli 2019 haben wir  Familienzuwachs bekommen. "Adi", ein Österreichischer Pinscher Welpe, ist bei uns eingezogen.


Wir hoffen sehr, dass Adi sich zu einem Wohnmobilhund entwickeln wird, der das Reisen genauso liebt wie wir. Hier ein kleines Video:


Besuch beim Züchter

Unser Österreichischer Pinscher. Vor der endgültigen Kaufentscheidung ist es wichtig Züchter, Zwinger und Mutterhünding kennenzulerenen.  "von den Nuthewiesen"
Erstes Treffen: Mensch und Hund sind noch schüchtern.

Leider war bei den ersten beiden Zwingern, mit denen wir Kontakt aufnahmen, kein passender Welpe für uns dabei. Trotzdem probierten wir es erneut und... aller guten Dinge sind Drei. Familie Engelmann aus Nuthetal unweit von Berlin hatte noch einen kleinen Rüden frei. Kurz nach dem ersten Telefonat saßen wir schon im Auto auf dem Weg nach Brandenburg, um Adi kennenzulernen.

 

 

 

 

Ein Besuch beim Züchter ist wichtig, um Züchter, Zwinger und Mutterhündin kennenzulernen.
Adi fühlt sich wohl.

Uns gefielen sowohl Welpe und Mutterhündin als auch das nette Züchterehepaar. Offenbar war die Sympathie beidseitig.

 

Da Adi auch nicht abgeneigt schien, durften wir eine Anzahlung hinterlassen und uns darauf freuen, ihn zu Beginn der 9. Lebenswoche abzuholen.

 

Am 4. Juli 2019 war es dann soweit. Wir durften unseren "Adi von den Nuthewiesen" abholen. Aufregende und teilweise schlaflose Wochen standen uns bevor, aber schnell wollten wir unseren "Wuzel" nicht wieder hergeben.


Adis erste Wochen (Woche 9 - 12)

Der Österreichische Pinscher. Unser Welpe "Adi von den Nuthewiesen" wird sozialisiert.
Ein ÖPi lernt die Welt kennen: Adis erster Besuch im Biergarten

Adi ist unser erster Hund und entsprechend aufgeregt waren wir, als er bei uns einzog. Wir hatten uns zwar wirklich gut vorbereitet, viel gelesen, Videos auf You-Tube geschaut und uns von Freunden und Bekannten beraten lassen. Trotzdem holte uns schnell die Realität ein.

 

Nach der ersten, schlaflosen Nacht, in der Adi samt seiner kleinen Hundebox Purzelbäume geschlagen hatte, fragten wir uns am Morgen "Schaffen wir das?".


Eindrücke aus Adis Welpenzeit:

Heute wissen wir "Klar schaffen wir das", auch wenn wir mit einem deutlichem Schlafdefizit durch Adis erste Wochen gestolpert sind und zwischen vielen tollen Tagen auch immer mal wieder ein Moment dabei ist, an dem man den Welpen (natürlich im übertragenen Sinne) am liebsten an die Wand klatschen würden.


Woche 12 - 16: Adi lernt die Welt kennen

Adi von den Nuthewiesen, ein Österreichischer Pinscher Welpe, schläft entspannt auf dem Rücken.
Adi schläft gerne entspannt auf dem Rücken.

Auch wenn wir schon in der Vorbereitung gemerkt haben, dass auch beim Thema Hundeerziehung das Motto gilt "10 Fachleute = 10 Meinungen", so scheint aber allen eins gemein zu sein, nämlich dass der Neu-Hunde-Besitzer die ersten Wochen nutzen sollte, um

  • eine Bindung zum Welpen aufzubauen und um
  • ihm mit all den Dingen des Lebens vertraut zu machen, vor denen er später keine Angst haben soll.

Und so haben wir Adi in seinen ersten Wochen bei uns all das gezeigt, was (unser) Leben ausmacht.

Adi, ein Österreichsicher Pinscher Welpe, geht an der kurzen Leine Gassi, um Leinenführigkeite zu üben.
Leinenführigkeit will trainiert werden.

Wir haben ihm kleine, große, alte, junge Menschen mit und ohne Stock, Rollator, Fahrrad, große und kleine Tiere, Treppen, Aufzüge etc. pp gezeigt und ihn über Brücken, Gitterroste, Bretter, Kies, Sand, Strand, Ufer und Untergründe aller Art geführt.

 

Wir waren in der Stadt, auf dem Land, standen mit ihm zusammen an der Ampel und auf dem Bahnhof und einmal auch mit ihm im Auto in einem Gewitter. Er lernte Motorräder, tieffliegende Hubschrauber, Presslufthämmer, Baumaschinen und Traktoren kennen, lief aber auch aufgeregt hinter der ersten Libelle seines noch kurzen Lebens her und fiel zum ersten Mal ins Wasser. Wir haben ihm das Leben im Haus, außer Haus und im Wohnmobil näher gebracht. Und vor allem haben wir versucht, ihm zu zeigen, dass all das gar nichts besonderes ist und man vor nichts Angst haben muss.

Ganz wichtig bei all dem Neuem sind uns aber auch immer ausreichende Kuscheleinheiten. Wenn Adi abends fix und fertig ist (wir übrigens meist auch), er sich aber trotzdem entspannt auf dem Rücken liegend von uns den nackten Welpen-Bauch kraulen lässt, ist für ihn und für uns die Welt in Ordnung.



Mit Adi im Wohnmobil unterwegs

Unser Österreichischer Pinscher Welpe "Adi von den Nuthewiesen" steht auf den Stufen des Wohnmobils.
Adi fühlt sich wohl im Wohnmobil

Für uns ist ist es eine Herzensangelegenheit, dass sich unser Welpe Adi im Wohnmobil wohlfühlt. Deshalb haben wir ihn auch gleich nach der Abholung beim Züchter mit auf seine 1. Tour genommen.

 

 

Diese Herangehensweise hat sich für uns bewährt, denn so war unser Adi "wohnmobilrein" bevor er "stubenrein" war und schnell hat er unser Wohnmobil "Paul" als seine große, grüne Hundehütte angenommen.

 

Netterweise dürfen wir Menschen Adi und Paul aber auf ihren Reisen begleiten, denn irgendwer muss die mobile Hütte ja fahren und für Nachschub in Form von Hundefutter bzw. Diesel sorgen.

 

Gerade in den ersten Wochen haben wir versucht, die Fahrdauer möglichst gering zu halten, um unseren Welpen nicht zu überfordern. Meist machte Adi während der Fahrt aber sowieso ein Nickerchen. Wenn er wach war, konnten wir Adi unterwegs mit den unterschiedlichsten Dingen bekannt machen und wir hoffen, dass er auf diese Art und Weise zu einer "coolen Socke" bzw. einem möglichst entspannten Hund heranwächst.

 

Auch über einen mangelnden Kontakt zu Artgenossen konnte sich unser Welpe nicht beklagen. Fast auf auf jedem neuen Park- oder Stellplatz machte Adi Bekanntschaft mit neuen Hunden. Wir achteten dabei darauf, ihn vor negativen Erlebnissen zu bewahren und hatten eigentlich durchweg Erfolg. Fremde Hunde wurden etwas Normales und Adi freute sich stets über die neuen Spielkameraden.

 

Wir waren uns zu Beginn nicht sicher, ob wir mit dem begrenzten Raum im Wohnmobil nun auch zu Dritt so gut klarkommen würden wie bisher. Schnell hat sich aber gezeigt, dass Adi die dauernde Nähe seines Rudels unterwegs sehr genießt, und auch wir haben uns arrangiert.

 

Eine ganz andere Herausforderung bestand darin, den Welpen im Auto auch immer wieder für einige Zeit allein zu lassen, denn auch das will gelernt sein.

 

Uns hat dabei die HandyApp "AlfredCamera" (link) sehr geholfen, die wir auf einem alten Handy installiert haben, um Adi von außerhalb des Autos beobachten zu können.

 

Und so saßen und sitzen wir also immer mal wieder im Cafe und schauten "Welpen-TV" auf unserem Handy. Meist passierte dabei im Auto reichlich wenig bis gar nichts - wir aber sind beruhigt und können unseren Cappuccino genießen.

 

Unser Tipp:

der geniale Wassernapf für unterwegs: hier weiterlesen

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Adis erste Auslandsreise

Der Österreichische Pinscher: Unsere erste Auslandsreise mit unserem Welpen Adi von den Nuthewiesen mit dem Wohnmobil nach Schweden
Mit Wohnmobil und Hund nach Schweden.

Ende September ist es endlich soweit: Adis erste Auslandsreise steht bevor. Wir wollen zum Vogelzug nach Schweden.

 

Gerne wären wir etwas früher abgefahren. Das war aber nicht möglich, denn für Reisen innerhalb der EU muss ein Welpe gegen Tollwut geimpft sein.

 

 

Da eine Tollwutimpfung aber frühestens in der 12. Woche durchgeführt wird und bei Einreise ins europäische Ausland wenigstens 21 Tage zurückliegen muss, heißt es mit der ersten Reise warten bis der Welpe 15 Wochen alt ist.

 

Eine Impfung gegen Tollwut ist kein Vergnügen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Aber auch unser Adi hat sie überstanden, auch wenn er danach etwa einen halben Tag ziemlich groggy auf in seiner Hundebox auf der Terrrasse der Sonne lag. Am Abend ging es ihm aber schon wieder deutlich besser.

 

Drei Wochen später waren wir startklar und neugierig, was auf uns zukommen würde. Ein Welpe unterwegs mit zwei Vogelfotografen. Konnte das gut gehen? Bis jetzt glücklicherweise ja. Adi hat uns neugierig begleitet und beobachtet was passiert. Natürlich gab es hin und wieder ein aufgeregtes Bellen, meist bei Begegnungen mit anderen Hunden, die er zum Spielen auffordern wollten. Aber das hielt sich alles in Grenzen.

 

In Schweden verliefen unsere Hundebegegnungen insgesamt aber eher zurückhaltend. Es scheint hier üblich zu sein, die Tiere im öffentlichen Raum auseinanderzuhalten. Die Menschen, die wir getroffen haben, waren aber alle sehr hundenfreundlich. Manch einer hätte unseren Adi am liebsten mitgenommen.

 

Hier ein paar Impressionen als Video:

 

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Adi als Junghund (5.- 7. Monat)

Der Österreichische Pinscher/ÖPi: Unser Rüde, Adi von den Nuthewiesen, als Junghund
Adi ist ein aufmerksamer Hund.

Unser Adi ist mittlerweile 7 Monate alt.

 

Seit 5 Monaten begleitet er uns nun schon durch unser Leben und auf unseren Reisen.

 

 

Mittlerweile ist er ein echter Junghund mit einer Schulterhöhe von 51 cm bei etwa 18 kg Gewicht. Laut Rassestandard erreichen Rüden der Rasse Österreichischer Pinscher zwar normalerweise maximal ein Stockmasse von 50 cm, unseren ÖPi scheint das aber wenig zu interessieren. Adi ist auf dem Weg, ein wahrhaft "stattlicher" Rüde zu werden.

 

Ansonsten entwickelt sich unser Adi bis heute erfreulicherweise sehr seiner Rasse entsprechend: Fremden gegenüber ist er vorsichtig bis misstrauisch, zuhause aber ein echtes Kuschelmonster. Er ist lernbegierig und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Er ist vorsichtig, hat aber selten wirklich Angst. Wird ihm aber doch einmal alles zu viel, läuft er nicht weg, sondern maximal nach Hause.

 

Auch kennt er als echter Pinscher bereits jedes Mauseloch in der Umgebung persönlich, hat er doch in alle schon mindestens einmal seine Nase hineingesteckt. Erwischt hat er aber noch keinen der kleinen Nager. Das kommt aber sicher noch.

 

Wenn möglich gehen wir einmal die Woche zu dritt in die Welpenschule der Emder Hundefreunde. Hier trifft Adi auf Hunde im gleichen Alter; wir bekommen von unserer kompetenten Trainerin Rita Schoone Anregungen zur weiteren Ausbildung und tauschen mit den anderen Hundebesitzern unsere Erfahrungen aus.

 

Aber natürlich ist auch an jedem anderen Tag ein wenig Üben angesagt. Die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Hierher beherrscht Adi schon ziemlich sicher. Meist lässt er sich auch gut abrufen. Nur wenn er gerade mit der Nase tief in einem Mauseloch steckt, stellt er auf Durchzug. Dann bleibt nur, sich eindringlich bemerkbar zu machen. Sobald Adi wieder "klar denken" kann, erinnert er dann sich auch daran, was wir von ihm wollen.

 

Ihn frei laufen zu lassen, ist mit Adi bisher kein Problem. Er entfernt sich nie weit von uns. Ordentlich an-der-kurzen-Leine-Gehen ist da schon schwieriger, aber auch das Üben wir immer wieder. Manchmal fahren wir auch extra in die Stadt, um auf Menschen, andere Hunde, Fahrzeuge und andere Dinge zu treffen, die uns in unserer ansonsten sehr ländlichen Umgebung selten begegnen. Adi soll ja kein reines "Landei" werden.

 

Seit einigen Tagen trainieren wir nun auch regelmäßig mit der Schleppleine. Auch wenn Adi sich meist stark an uns orientiert, soll die Leine uns helfen, ihn an neue Reize, wie den im Winter vor unserem Haus allgegenwärtigen und aufreizend auffliegenden Gänsen, plötzlich aufspringenden Hasen und äsenden Rehen zu gewöhnen und einem möglichen Jagdverhalten vorzubeugen. Wir wollen Adi und uns aber auch generell an an den Umgang mit der langen Leine gewöhnen, denn die nächste Brut- und Setzzeit kommt bestimmt.

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