Adi - unser Österreichischer Pinscher

Hier erfahrt ihr mehr über unser Familienmitglied "Adi von den Nuthewiesen":


Wir stellen vor ... unser Welpe "Adi"

Anfang Juli 2019 haben wir  Familienzuwachs bekommen. "Adi", ein Österreichischer Pinscher Welpe, ist bei uns eingezogen.

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Unser langer Weg zum Hund

#Adi von den Nuthewiesen #Österreichischer Pinscher #ÖPi #Welpe #Aussehen

Schon seit Jahren denken wir darüber nach, uns einen Hund anzuschaffen. Nach langem Überlegen waren wir uns einig, dass es ein Welpe werden sollte, damit wir schon früh Einfluss auf Erziehung und Sozialisierung nehmen können.

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Besuch beim Züchter

Leider war bei den ersten beiden Zwingern, mit denen wir Kontakt aufnahmen, kein passender Welpe für uns dabei. Trotzdem probierten wir es erneut und... aller guten Dinge sind Drei. Familie Engelmann aus Nuthetal unweit von Berlin hatte noch einen kleinen Rüden frei. Kurz nach dem ersten Telefonat saßen wir schon im Auto auf dem Weg nach Brandenburg, um Adi kennenzulernen.

 

 

 

 

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Adis erste Wochen (Woche 9 - 12)

Adi ist unser erster Hund und entsprechend aufgeregt waren wir, als er bei uns einzog. Wir hatten uns zwar wirklich gut vorbereitet, viel gelesen, Videos auf You-Tube geschaut und uns von Freunden und Bekannten beraten lassen. Trotzdem holte uns schnell die Realität ein.

 

Nach der ersten, schlaflosen Nacht, in der Adi samt seiner kleinen Hundebox Purzelbäume geschlagen hatte, fragten wir uns am Morgen "Schaffen wir das?".

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Woche 12 - 16: Adi lernt die Welt kennen

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #entspannt #relaxed

Auch wenn wir schon in der Vorbereitung gemerkt haben, dass auch beim Thema Hundeerziehung das Motto gilt "10 Fachleute = 10 Meinungen", so scheint aber allen eins gemein zu sein, nämlich dass der Neu-Hunde-Besitzer die ersten Wochen nutzen sollte, um

  • eine Bindung zum Welpen aufzubauen und um
  • ihm mit all den Dingen des Lebens vertraut zu machen, vor denen er später keine Angst haben soll.

Und so haben wir Adi in seinen ersten Wochen bei uns all das gezeigt, was (unser) Leben ausmacht.

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Mit Adi im Wohnmobil unterwegs

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #Wohnmobil

Für uns ist ist es eine Herzensangelegenheit, dass sich unser Adi im Wohnmobil wohlfühlt. Deshalb haben wir ihn auch gleich nach der Abholung beim Züchter mit auf seine 1. Tour genommen.

 

 

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Adis erste Auslandsreise

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #Wohnmobil #Schweden #Auslandsreise #Hund

Ende September ist es endlich soweit: Adis erste Auslandsreise steht bevor. Wir wollen zum Vogelzug nach Schweden.

 

Gerne wären wir etwas früher abgefahren. Das war aber nicht möglich, denn für Reisen innerhalb der EU muss ein Welpe gegen Tollwut geimpft sein.

 

 

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Adi als Junghund (5.- 7. Monat)

Adi von den Nuthewiesen ÖPi Österreichischer Pinscher Junghund Rüde

Unser Adi ist mittlerweile 7 Monate alt.

 

Seit 5 Monaten begleitet er uns nun schon durch unser Leben und auf unseren Reisen.

 

 

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interner Zähler (11. Mai 2020)


Der Artikel "Unser Hund Adi" in voller Länge:


Wir stellen vor ... unser Welpe "Adi"

Anfang Juli 2019 haben wir  Familienzuwachs bekommen. "Adi", ein Österreichischer Pinscher Welpe, ist bei uns eingezogen.


Wir hoffen sehr, dass Adi sich zu einem Wohnmobilhund entwickeln wird, der das Reisen genauso liebt wie wir. Hier ein kleines Video:


Unser langer Weg zum Hund

#Adi von den Nuthewiesen #Österreichischer Pinscher #ÖPi #Welpe #Aussehen

Schon seit Jahren denken wir darüber nach, uns einen Hund anzuschaffen. Nach langem Überlegen waren wir uns einig, dass es ein Welpe werden sollte, damit wir schon früh Einfluss auf Erziehung und Sozialisierung nehmen können.

#Adi von den Nuthewiesen #Österreichischer Pinscher #ÖPi #Welpe #Aussehen

Auch wenn man mit einem Welpen immer ein Überraschungspaket bekommt, so wollten wir doch durch die Auswahl der richtigen Rasse, wenigstens ein paar Eckdaten sicherstellen. Auch deshalb sollte es ein Rassehund aus einer kontrollierten Zuchtstätte werden.

 

Wir wünschen uns einen tierischen Partner, der uns auf unseren Reisen begleitet, uns und das Wohnmobil beschützt, dabei aber trotzdem umgänglich ist. Er soll nicht zu groß sein, keine zu langen Haare haben, leicht erziehbar sein und möglichst wenig Jagdtrieb besitzen. Kurz gesagt: Wir suchen die eierlegende Woll-Milch-Sau, nur eben im hundeform. Immer wieder haben wir uns mit diversen Hunderassen beschäftigt und auch Hunde der jeweiligen Rassen genauer angeschaut, um herauszufinden, ob sie zu uns passen könnten. Bisher ohne jeden Erfolg.

 

Auf unserer Winterreise durch Deutschland über den Jahreswechsel 2018/2019 wurde unsere Idee nun aber konkreter. Erneut durchstöberten wir das Internet und diverse Bücher und sprachen mit hundeaffinen Freunden und Bekannten, um "unseren Hund" zu finden. Als wir eigentlich schon fast aufgeben wollten, stießen wir im Netz auf auf den ""Österreichischen Pinscher".

 

Mobil wie wir nun mal sind, suchten wir Kontakt mit den wenigen Haltern dieser Hunde in Deutschland und durften einige mit ihren Vierbeinern auf unserer persönlichen "Tour de Hund" besuchen. Die Hunde, die wir kennenlernen durften, gefielen uns gut und so machten wir uns daran, auch einen Welpen zu finden.

 

Wie der Name schon sagt, findet man den Österreichische Pinscher in der Hauptsache in Österreich. Es gibt aber auch einige Zuchtstätten in den Niederlanden und in Dänemark. In Deutschland gibt es bisher nur sehr wenige Züchter. Wir aber hatten Glück. Anfang 2019 gab es gleich mehrere Würfe, um deren Welpen wir uns bewerben konnten.

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Besuch beim Züchter

Leider war bei den ersten beiden Zwingern, mit denen wir Kontakt aufnahmen, kein passender Welpe für uns dabei. Trotzdem probierten wir es erneut und... aller guten Dinge sind Drei. Familie Engelmann aus Nuthetal unweit von Berlin hatte noch einen kleinen Rüden frei. Kurz nach dem ersten Telefonat saßen wir schon im Auto auf dem Weg nach Brandenburg, um Adi kennenzulernen.

 

 

 

 

Uns gefielen sowohl Welpe und Mutterhündin als auch das nette Züchterehepaar. Offenbar war die Sympathie beidseitig.

 

Da Adi auch nicht abgeneigt schien, durften wir eine Anzahlung hinterlassen und uns darauf freuen, ihn zu Beginn der 9. Lebenswoche abzuholen.

 

Am 4. Juli 2019 war es dann soweit. Wir durften unseren "Adi von den Nuthewiesen" abholen. Aufregende und teilweise schlaflose Wochen standen uns bevor, aber schnell wollten wir unseren "Wuzel" nicht wieder hergeben.


Adis erste Wochen (Woche 9 - 12)

Adi ist unser erster Hund und entsprechend aufgeregt waren wir, als er bei uns einzog. Wir hatten uns zwar wirklich gut vorbereitet, viel gelesen, Videos auf You-Tube geschaut und uns von Freunden und Bekannten beraten lassen. Trotzdem holte uns schnell die Realität ein.

 

Nach der ersten, schlaflosen Nacht, in der Adi samt seiner kleinen Hundebox Purzelbäume geschlagen hatte, fragten wir uns am Morgen "Schaffen wir das?".


Ein paar Impressionen:

Heute wissen wir "Klar schaffen wir das", auch wenn wir mit einem deutlichem Schlafdefizit durch Adis erste Wochen gestolpert sind und zwischen vielen tollen Tagen auch immer mal wieder ein Moment dabei ist, an dem man den Welpen (natürlich im übertragenen Sinne) am liebsten an die Wand klatschen würden.


Woche 12 - 16: Adi lernt die Welt kennen

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #entspannt #relaxed

Auch wenn wir schon in der Vorbereitung gemerkt haben, dass auch beim Thema Hundeerziehung das Motto gilt "10 Fachleute = 10 Meinungen", so scheint aber allen eins gemein zu sein, nämlich dass der Neu-Hunde-Besitzer die ersten Wochen nutzen sollte, um

  • eine Bindung zum Welpen aufzubauen und um
  • ihm mit all den Dingen des Lebens vertraut zu machen, vor denen er später keine Angst haben soll.

Und so haben wir Adi in seinen ersten Wochen bei uns all das gezeigt, was (unser) Leben ausmacht.

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #Leine

Wir haben ihm kleine, große, alte, junge Menschen mit und ohne Stock, Rollator, Fahrrad, große und kleine Tiere, Treppen, Aufzüge etc. pp gezeigt und ihn über Brücken, Gitterroste, Bretter, Kies, Sand, Strand, Ufer und Untergründe aller Art geführt.

 

Wir waren in der Stadt, auf dem Land, standen mit ihm zusammen an der Ampel und auf dem Bahnhof und einmal auch mit ihm im Auto in einem Gewitter. Er lernte Motorräder, tieffliegende Hubschrauber, Presslufthämmer, Baumaschinen und Traktoren kennen, lief aber auch aufgeregt hinter der ersten Libelle seines noch kurzen Lebens her und fiel zum ersten Mal ins Wasser. Wir haben ihm das Leben im Haus, außer Haus und im Wohnmobil näher gebracht. Und vor allem haben wir versucht, ihm zu zeigen, dass all das gar nichts besonderes ist und man vor nichts Angst haben muss.

Ganz wichtig bei all dem Neuem sind uns aber auch immer ausreichende Kuscheleinheiten. Wenn Adi abends fix und fertig ist (wir übrigens meist auch), er sich aber trotzdem entspannt auf dem Rücken liegend von uns den nackten Welpen-Bauch kraulen lässt, ist für ihn und für uns die Welt in Ordnung.



Mit Adi im Wohnmobil unterwegs

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #Wohnmobil

Für uns ist ist es eine Herzensangelegenheit, dass sich unser Adi im Wohnmobil wohlfühlt. Deshalb haben wir ihn auch gleich nach der Abholung beim Züchter mit auf seine 1. Tour genommen.

 

 

Diese Herangehensweise hat sich für uns bewährt, denn so war unser Adi "wohnmobilrein" bevor er "stubenrein" war und schnell hat er unser Wohnmobil "Paul" als seine große, grüne Hundehütte angenommen.

 

Netterweise dürfen wir Menschen Adi und Paul aber auf ihren Reisen begleiten, denn irgendwer muss die mobile Hütte ja fahren und für Nachschub in Form von Hundefutter bzw. Diesel sorgen.

 

Gerade in den ersten Wochen haben wir versucht, die Fahrdauer möglichst gering zu halten, um unseren Welpen nicht zu überfordern. Meist machte Adi während der Fahrt aber sowieso ein Nickerchen. Wenn er wach war, konnten wir Adi unterwegs mit den unterschiedlichsten Dingen bekannt machen und wir hoffen, dass er auf diese Art und Weise zu einer "coolen Socke" bzw. einem möglichst entspannten Hund heranwächst.

 

Auch über einen mangelnden Kontakt zu Artgenossen konnte sich unser Welpe nicht beklagen. Fast auf auf jedem neuen Park- oder Stellplatz machte Adi Bekanntschaft mit neuen Hunden. Wir achteten dabei darauf, ihn vor negativen Erlebnissen zu bewahren und hatten eigentlich durchweg Erfolg. Fremde Hunde wurden etwas Normales und Adi freute sich stets über die neuen Spielkameraden.

 

Wir waren uns zu Beginn nicht sicher, ob wir mit dem begrenzten Raum im Wohnmobil nun auch zu Dritt so gut klarkommen würden wie bisher. Schnell hat sich aber gezeigt, dass Adi die dauernde Nähe seines Rudels unterwegs sehr genießt, und auch wir haben uns arrangiert.

 

Eine ganz andere Herausforderung bestand darin, den Welpen im Auto auch immer wieder für einige Zeit allein zu lassen, denn auch das will gelernt sein.

 

Uns hat dabei die HandyApp "AlfredCamera" (link) sehr geholfen, die wir auf einem alten Handy installiert haben, um Adi von außerhalb des Autos beobachten zu können.

 

Und so saßen und sitzen wir also immer mal wieder im Cafe und schauten "Welpen-TV" auf unserem Handy. Meist passierte dabei im Auto reichlich wenig bis gar nichts - wir aber sind beruhigt und können unseren Cappuccino genießen.

 

Unser Tipp:

der geniale Wassernapf für unterwegs: hier weiterlesen

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Adis erste Auslandsreise

#Österreichischer Pinscher #Öpi #Adi von den Nuthewiesen #Welpe #Wohnmobil #Schweden #Auslandsreise #Hund

Ende September ist es endlich soweit: Adis erste Auslandsreise steht bevor. Wir wollen zum Vogelzug nach Schweden.

 

Gerne wären wir etwas früher abgefahren. Das war aber nicht möglich, denn für Reisen innerhalb der EU muss ein Welpe gegen Tollwut geimpft sein.

 

 

Da eine Tollwutimpfung aber frühestens in der 12. Woche durchgeführt wird und bei Einreise ins europäische Ausland wenigstens 21 Tage zurückliegen muss, heißt es mit der ersten Reise warten bis der Welpe 15 Wochen alt ist.

 

Eine Impfung gegen Tollwut ist kein Vergnügen, wie wir aus eigener Erfahrung wissen. Aber auch unser Adi hat sie überstanden, auch wenn er danach etwa einen halben Tag ziemlich groggy auf in seiner Hundebox auf der Terrrasse der Sonne lag. Am Abend ging es ihm aber schon wieder deutlich besser.

 

Drei Wochen später waren wir startklar und neugierig, was auf uns zukommen würde. Ein Welpe unterwegs mit zwei Vogelfotografen. Konnte das gut gehen? Bis jetzt glücklicherweise ja. Adi hat uns neugierig begleitet und beobachtet was passiert. Natürlich gab es hin und wieder ein aufgeregtes Bellen, meist bei Begegnungen mit anderen Hunden, die er zum Spielen auffordern wollten. Aber das hielt sich alles in Grenzen.

 

In Schweden verliefen unsere Hundebegegnungen insgesamt aber eher zurückhaltend. Es scheint hier üblich zu sein, die Tiere im öffentlichen Raum auseinanderzuhalten. Die Menschen, die wir getroffen haben, waren aber alle sehr hundenfreundlich. Manch einer hätte unseren Adi am liebsten mitgenommen.

 

Hier ein paar Impressionen als Video:

 

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Adi als Junghund (5.- 7. Monat)

Adi von den Nuthewiesen ÖPi Österreichischer Pinscher Junghund Rüde

Unser Adi ist mittlerweile 7 Monate alt.

 

Seit 5 Monaten begleitet er uns nun schon durch unser Leben und auf unseren Reisen.

 

 

Mittlerweile ist er ein echter Junghund mit einer Schulterhöhe von 51 cm bei etwa 18 kg Gewicht. Laut Rassestandard erreichen Rüden der Rasse Österreichischer Pinscher zwar normalerweise maximal ein Stockmasse von 50 cm, unseren ÖPi scheint das aber wenig zu interessieren. Adi ist auf dem Weg, ein wahrhaft "stattlicher" Rüde zu werden.

 

Ansonsten entwickelt sich unser Adi bis heute erfreulicherweise sehr seiner Rasse entsprechend: Fremden gegenüber ist er vorsichtig bis misstrauisch, zuhause aber ein echtes Kuschelmonster. Er ist lernbegierig und es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Er ist vorsichtig, hat aber selten wirklich Angst. Wird ihm aber doch einmal alles zu viel, läuft er nicht weg, sondern maximal nach Hause.

 

Auch kennt er als echter Pinscher bereits jedes Mauseloch in der Umgebung persönlich, hat er doch in alle schon mindestens einmal seine Nase hineingesteckt. Erwischt hat er aber noch keinen der kleinen Nager. Das kommt aber sicher noch.

 

Wenn möglich gehen wir einmal die Woche zu dritt in die Welpenschule der Emder Hundefreunde. Hier trifft Adi auf Hunde im gleichen Alter; wir bekommen von unserer kompetenten Trainerin Rita Schoone Anregungen zur weiteren Ausbildung und tauschen mit den anderen Hundebesitzern unsere Erfahrungen aus.

 

Aber natürlich ist auch an jedem anderen Tag ein wenig Üben angesagt. Die Grundkommandos wie Sitz, Platz und Hierher beherrscht Adi schon ziemlich sicher. Meist lässt er sich auch gut abrufen. Nur wenn er gerade mit der Nase tief in einem Mauseloch steckt, stellt er auf Durchzug. Dann bleibt nur, sich eindringlich bemerkbar zu machen. Sobald Adi wieder "klar denken" kann, erinnert er dann sich auch daran, was wir von ihm wollen.

 

Ihn frei laufen zu lassen, ist mit Adi bisher kein Problem. Er entfernt sich nie weit von uns. Ordentlich an-der-kurzen-Leine-Gehen ist da schon schwieriger, aber auch das Üben wir immer wieder. Manchmal fahren wir auch extra in die Stadt, um auf Menschen, andere Hunde, Fahrzeuge und andere Dinge zu treffen, die uns in unserer ansonsten sehr ländlichen Umgebung selten begegnen. Adi soll ja kein reines "Landei" werden.

 

Seit einigen Tagen trainieren wir nun auch regelmäßig mit der Schleppleine. Auch wenn Adi sich meist stark an uns orientiert, soll die Leine uns helfen, ihn an neue Reize, wie den im Winter vor unserem Haus allgegenwärtigen und aufreizend auffliegenden Gänsen, plötzlich aufspringenden Hasen und äsenden Rehen zu gewöhnen und einem möglichen Jagdverhalten vorzubeugen. Wir wollen Adi und uns aber auch generell an an den Umgang mit der langen Leine gewöhnen, denn die nächste Brut- und Setzzeit kommt bestimmt.

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