Technik im Wohnmobil:


Tipps zum Wassersparen

Wir brauchen etwa 10 Liter pro Tag.

 

Wie schaffen wir das?

 

 

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Tipps zum Gasverbrauch

Die Situation bei uns:

 

Wir haben eine 14 kg Tankflasche an Bord, die von außen an fast jeder LPG-Tankstelle, auch im Ausland, befüllt werden kann, sowie Platz für eine weitere 11 kg Gasflasche, die wir aus Gewichtsgründen meist nicht dabei haben.

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Tipps zu Stromverbrauch

Tipps und Tricks zum Stromverbrauch:

 

  • Wieviel Ah braucht man?
  • Was man über Gel-Batterien wissen sollte?
  • 220 Volt an Bord
  • Stromsparen ist angesagt!
  • Energiefresser Kühlschrank

 

 

 

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Unser Paul bekommt neue Socken

BFGoodrich KO2
BFGoodrich KO2

Unser 4x4 Sprinter wurde serienmäßig mit dem Continental Vanco Winter 2 ausgeliefert. Diese waren allerdings bereits nach 42.000 km runter und unser damaliger Reifenhändler empfahl uns  ....

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Hitzeproblem im Wohnmobil?

Was tun, wenn es im Sommer zu warm im Womo wird?

Hier zum Teil sehr einfache Tipps ...

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Satellitenschüssel und Fernseher

Schnell aufgebaut - bester Empfang

Warum wir uns für genau die Satellitenschüssel und den Fernseher entschieden haben, erfahrt ihr hier:

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Unser GPS Tracker:

GPS Tracking im Wohnmobil. Ein Tracker erstellt nicht nur unsere Route ....

Jederzeit wissen, wo das Womo ist ...

 

 

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Ein Echter Problemlöser: Akku-Uhr mit Leuchtdisplay

Uns hat immer gestört, dass wir nachts die Uhr nicht ablesen konnten. Entweder Uhren liefen mit 230 Volt oder sie hatten kein Leuchtdisplay.

 

Diese Uhr ist anders:
Leuchtdisplay mit Akkus bzw. Batterien anstelle der 230 Volt

 

Eigene Erfahrung:
Mit den Panasonic Envelop-Akkus läuft die Uhr fast ein Jahr ohne Batterietausch.


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Turbo-Gasgrill und Kocher für draußen (30 und 50 mbar)

Turbo-Gasgrill  und Kocher für das Wohnmobil
Turbo-Gasgrill und Kocher für das Wohnmobil

Mit unserem Außengrill haben wir viel versucht.

 

Jahrelang hatten wir einen kleinen, faltbaren Grill, mit dem allerdings nur "grillen" möglich war. Dann stiegen wir auf einen 2-flammigen Gaskocher um, der allerdings keine Power unter die Pfannen brachte.

 

Jetzt haben wir das optimale Gerät gefunden:

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Kompressor an Bord

Kompressor für Wohnmobil
Ist ein Kompressor für ein Wohnmobil sinnvoll?

Nicht erst bevor wir uns auf den Weg nach ->Marokko machten, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir einen platten Reifen wieder aufgeblasen bekommen.

 

Es gibt einige gute Gründe, einen Kompressor an Bord zu haben:

 


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Befüllfilter für das Wassertanken

 TW-DES Befüllfilter
TW-DES Befüllfilter

Wir werden immer wieder gefragt, wie wir das mit dem Frischwasser machen.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Philosophie:

 

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Neu auf unserer Seite:

Wohin im Herbst?
Naturschauspiele im Herbst

überarbeitet
Nordkap und die Lofoten

unser letztes Abenteuer vor Corona:

Marokko



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Alle Technik-Tipps im Einzelnen:


Tipps zum Wassersparen

Wir brauchen etwa 10 Liter pro Tag.

 

Wie schaffen wir das?

 

 



Wir haben aber auch einige Vorkehrungen getroffen, um unseren Wasserverbrauch zu reduzieren:

 

Hände waschen:

Es gibt 2 Möglichkeiten, wassersparend sich die Hände zu waschen - auch coronatauglich:

  • Hände nass machen, Wasserhahn aus - gründlich einseifen - Wasserhahn an und abspülen
  • Wasserhahn beim Handewaschen nur ganz wenig öffnen.

Es ist unglaublich, wie wenig Wasser man wirklich zum vernünftigen Händewaschen braucht.

 

 

Duschen:

Duschen verbraucht bei uns am meisten Wasser.

 

Auch hier gibt die beiden Möglicheiten, die ich bereits beim Händewaschen vorgestellt habe.

 

Außerdem haben wir den Duschkopf mit Wasserspareinsätzen versehen, so dass bei voll geöffnetem Hahn anstelle von anfangs 6 jetzt nur noch max. 3 Liter / Minute den Duschkopf verlassen.

 

Dem Duschkomfort hat dies nicht geschadet. Ganz im Gegenteil, habe ich anfangs das Wasser bei jeder Kleinigkeit ausgeschalten. Heute lasse ich quasi während des ganzen Duschens das Wasser laufen, und zwar so, dass etwa nur 2,5 l/min verbraucht werden. Da kann man durchaus mal eine Minute länger duschen.

 

Wenn man sparsam duscht, braucht man nicht mehr als 5 Liter. Das sind  2 Minuten Wasser laufen lassen - 30 Sekunden naß machen, einseifen ohne Wasser und genüssliche 1,5 Minuten sich abbrausen. Wer länger braucht, macht "Genussduschen".

 

Abwaschen:

Mit der richtigen Technik kann man auch beim Abwasch Wasser sparen. So werden angetrocknete Reste erst mit Wasser aus der Spritzflasche (siehe unten) für kurze Zeit eingeweicht und anschließend mit einem Küchenpapiertuch abgewischt. Erst dann kommt der Schwamm zum Einsatz. Auf diese Weise gelangen auch deutlich weniger Speisereste inn Grauwassertank, der Löwenanteil landet direkt im Müll.

 

Toilette:

Auch beim Spülen der Toilette kann man Wasser sparen. Es lohnt, sich darüber Gedanken zu machen, wie lange man das kleine Knöpfen drückt!

 

Körperpflege:

Für die schnelle Morgentoilette kann man sich mit Waschtüchern aus der Drogerie behelfen. Wir haben auf jeder Reise (auch mit dem Rucksack)  für den Notfall einen kleinen Vorrat dabei.

 

 

 

Diesen kleinen Sparprofi haben wir immer dabei

Eine Sprühflasche für alle Fälle:

 

Seit Michaels erster Reise nach Afrika hat diese kleine, mit Wasser gefüllte Sprühflasche einen feste Platz in seinem Reisegepäck gefunden. Heute ist sie auch im  Wohnmobil nicht wegzudenken, denn damit

  • ist ein Fleck mal schnell entfernt,
  •  steht bei Hitze Abkühlung bereit,
  • wäscht man mit wenig Wasser zwischendurch die Hände,
  • kann eine Menge Wasser gespart werden, wenn nur kurz ein Löffel oder ein Messer gespült werden werden muss, und
  • einmal Sprühen - zumindest Michaels Frisur sitzt.

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Praktisch nicht nur im Winter

Im Sommer bekommt man Wasser noch fast an jeder Ecke, im Winter ist es schon schwierig, einen Wasserhahn zum Befüllen seines Tankes zu finden, da die meisten im Winter abgestellt sind.

 

Wasser ist also ein kostbares Gut im Wohnmobil, mit dem man vorsichtig umgehen sollte.

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Tipps zum Gasverbrauch

Die Situation bei uns:

 

Wir haben eine 14 kg Tankflasche an Bord, die von außen an fast jeder LPG-Tankstelle, auch im Ausland, befüllt werden kann, sowie Platz für eine weitere 11 kg Gasflasche, die wir aus Gewichtsgründen meist nicht dabei haben.



Unser Gas Verbrauch:

 

Folgenden Gas-Verbrauch haben wir für unser Fahrzeug ermittelt:

  • Sommer: ca. 2 kg / Woche
    Kühlschrank läuft, tägl. Kochen oder Grillen, heißes Wasser für Dusche und Abwaschen.
  • Frühjahr / Herbst: ca. 3-4 kg / Woche
    Kühlschrank läuft, tägl. Kochen, heißes Wasser für Dusche und Abwaschen, gelegentliches Heizen.
  • Winter:
    Hier hängt der Verbrauch hauptsächlich von den Außentemperaturen ab. Eins sollte man allerdings wissen: Heizen verbraucht mit Abstand das meiste Gas. Unser Wohnmobil hat eine isolierte GFK-Kabine mit einer sogenannten Wintertür, die die Kabine zum Fahrerhaus abschließt. Dies spart erheblich an Heizleistung. Nachts müssen wir erst heizen, wenn die Außentemperaturen unter rund 4° sinken. Ansonsten reicht unser Körpertemperatur aus, das Innenleben der Kabine auf 16-17° C zu halten.

 

 

Was sind die größten Verbraucher?

Grundsätzlich gilt wohl, dass die Heizung und der Warmwasserboiler mit Abstand das meiste Gas benötigt. Der Kühlschrank benötigt recht wenig, am wenigsten benötigt das Kochen.

 

Hier grobe Richtwerte:

  • Heizung (ca. 150 – 400 g/h)
  • Boiler (ca. 120 g/h)
  • Kochen (ca. 50 – 150 g/h)
  • Kühlschrank (ca. 15 – 20 g/h)

Beim Kühlschrank sollte man berücksichtigen, dass er während der Fahrt kein Gas verbraucht und bei voller Bordbatterie und Solar auf dem Dach z.T. auch von der Batterie versorgt wird.

 

 

Gas im Ausland - oft ein Probem:

 

Gas im Ausland:
Unsere normale Gasflasche ist ein deutsches Produkt und kann in der Regel nur in Deutschland getauscht bzw. gefüllt werden. Im Ausland ist es oft schwierig, in Spanien z.B. ist ein Nachfüllen so gut wie nicht möglich.

 

Anders bei den eingebauten Gastankflaschen. In den meisten Ländern ist ein Betanken dieser Flasche problemlos an jeder LPG-Tankstelle möglich. Man sollte aber den richtigen Adapter dabei haben.

 

Wer länger ins Ausland möchte, sollte sich auf jedem Fall vorher informieren, ob, wie und wo man Gas bekommen kann.

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Tipps zu Stromverbrauch

Tipps und Tricks zum Stromverbrauch:

 

  • Wieviel Ah braucht man?
  • Was man über Gel-Batterien wissen sollte?
  • 220 Volt an Bord
  • Stromsparen ist angesagt!
  • Energiefresser Kühlschrank

 

 

 



Wieveil Strom (Ah) brauchen wir am Tag?

 

Ohne stromsparende Maßnahmen verbrauchen wir in der Regel nicht mehr als 50 bis 60 Ah am Tag. Dabei sind unseren beiden Laptops, die rund 5 A pro Stunde aus den Akkus ziehen, die größten Stromfresser. Der Wasserkocher benötigt für das Aufkochen eines 1/2 Liter Wassers ca. 9 Ampere. Das Haaretrocken spielt mit 5-7 Ampere eher eine untergeordneter Rolle. Strom für Licht und Heizung (Ventilator) kommt nur im Winter dazu.

 

Nicht vergessen sollte man allerdings den Absorber-Kühlschrank. Er läuft nach dem Ausschalten des Motors noch ca. 20 Minuten weiter auf Strom. Sollte er innerhalb dieser Zeit anspringen, zieht er mit ca. 11A relativ viel Strom aus den Batterien.

 

 

Was man über Gel-Batterien wissen sollte:

 

Unsere beiden Bordbatterien Optima Yellowtop YTS 5.5 haben eine Kapazität von je 75 Ah. Um die Akkus nicht zu stressen, sollten man diesen Typ Batterie nur bis max. 50% entladen. Jedes tiefere Entladen "stresst" die Batterie, die Lebensdauer des Akkus reduziert sich.

 

Anstellte der 2x 75 Ah = 150 Ah stehen uns also nur 75 Ah nur zur Verfügung.

 

 

Ladebooster:

Geladen werden unsere Akkus hautpsächlich während der Fahrt über einen 45-AH-Ladebooster, der die Akkus mit anfangs mit 45, am Ende mit deutlich weniger Ampere pro Stunde betankt. 

 

Solarpanels:

Zusätzlich laden bei gutem Wetter zwei Solarpanels à 100 Watt  die Akkus mit bis zu 8 A in der Stunde. Dies ist allerdings ein eher unrealistischer Wert. Da man sich meistens ein Plätzchen im Schatten sucht, kommen mehr als 20 oder 30 Ah pro Tag durch die Panels auch bei gutem Wetter kaum zusammen.

 

Da wir so gut wie nie am Landstrom hängen,  ist der Ladebooster für uns die wichtigste Ladequelle.

 

Ladewandler: Immer 220 Volt an Bord:

 

Wir haben 220 Volt an Bord - immer wann wir wollen und ohne Anschluss an Landstrom.

Ein eingebauter Ladewandler wandelt die 12 Volt aus unseren Akkus in 220 Volt mit 1.000 Watt um.

 

Im Nachhinein hätten wir aber doch bessern einen Wandler mit 1.500 Watt genommen, denn dann könnte man an diesen auch einen stärkeren Fön oder eine Kaffeemaschine anschließen. Aufgrund dieser Einschränkung wurde der Fön durch eine multifunktionle Warmluftbürste ersetzt; heißes Wasser für Kaffee und Tee bereiten wir mit einem Wasserkocher mit nur 900 Watt.

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Energiefresser Kühlschrank

 

Wir haben einen Absorber-Kühlschrank an Bord. Um dessen Funktion zu kontrollieren, habe ich ein externes Thermometer im Eisfach angebracht (siehe Bild auf der linken Seite), welches mir ständig die dortige Temperatur anzeigt.

 

Wenn das Thermometer nach einigen Wochen Fahrt nicht mehr gewohnten Minusgrade zeigt, ist meist das Eisfach vor allem zwischen den Kühlrippen stark vereist. Das Eis wirkt nun wie eine Isolationsschicht und läßt die teuer produzierte Kälte nicht mehr an das zu kühlende Gut.

 

Jetzt ist Zeit zum Enteisen:

Mit unserem Pfannenwender aus Holz entferne ich vorsichtig das Eis und  ein paar Stunden später zeigt das Thermometer nicht nur wieder die  gewohnten Temperaturen, sondern benötigt auch deutlich weniger Energie.

 

 

Der Strom wird knapp ... was tun?

  • Ist die Batterie voll, läuft der Kühlschrank nach dem Abstellen des Motors den 1. Kühlzyklus auf Strom aus der Batterie. Das bedeutet, dass uns der Kühlschrank gleich am Anfang mal rund 11 Ah aus der Batterie zieht. Das sind knapp 15% des zur Verfügung stehenden Stroms. Um dies zu verhindern schalten wir den Kühlschrank sofort nach dem Ausschalten des Motors von >Automatik< auf >Gas<.
  • Kaffee  und Tee kochen wir dann mit Gas
  • Außerdem schalten wir den Fernseher komplett aus und den Router nur dann an, wenn wir ihn brauchen.
  • Im Notfall laufen die Laptops per Akku

Alleine mit diesen Maßnahmen sparen wir mindestens 30 Ah am Tag.

 

 

Motor starten und Betterie laden:

 

Hat man trotzdem noch zu wenig Strom, kann man durch Starten des Motors die Batterie wieder etwas aufladen. Dazu sollte man folgendes wissen:

  • Man muss nicht fahren, um die Batterie aufzuladen. Auch im Stand lädt der Ladebooster mit voller Leistung. Nur wenn die Batterie fast voll ist, reduziert sich die Ladeleistung des Boosters
  • Während des Ladens bei laufenden Motors sollte man auch der Kühlschrank auf Gas umstellen, denn sobald der Motor läuft, schaltet der Kühlschrank auf Strom um. Dieser Strom steht dann dem Ladevorgang der Batterie nicht mehr zur Verfügung.  Bei uns lädt der Ladebooster die Batterie mit 42 A pro Stunde, bei laufenden Kühlschrank lädt er nur mit etwas mahr als 30 A. Wir verliefen also rund 25% der Ladeleistung. .

 


 

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Unser Paul bekommt neue Socken

BFGoodrich KO2
BFGoodrich KO2

Unser 4x4 Sprinter wurde serienmäßig mit dem Continental Vanco Winter 2 ausgeliefert. Diese waren allerdings bereits nach 42.000 km runter und unser damaliger Reifenhändler empfahl uns  ....



für unser Anforderungsprofil (hauptsächlich Straße, aber doch auch immer wieder Feldwege und Schotterpisten) den deutlich grobstolligeren Bridgestone M723 als Ganzjahresreifen.  Dieser hielt knapp 70.000km und wir waren insgesamt sehr zufrieden. Leider hat Bridgestone den Reifen vom Markt genommen.

 

Trotz des groben Profils fehlte uns auch beim M723 im Gelände manchmal das Vertrauen und so wollten wir nun doch endlich All-Terrain-Reifen (AT-Reifen) aufziehen lassen.

 

Das gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn für die in unseren Papieren eingetragene Reifengröße waren keine AT-Reifen mit passendem Lastindex zu bekommen. Auf Empfehlung von Christian Appel vom Reifencentrum Appel in Mannheim, der ein ähnliches Auto mit einem 4x4 Sprinter als Basis fährt, haben wir uns schließlich für den BF Goodrich KO2 entschieden. Da auch diese Reifen für unseren Sprinter nur in der Größe 245/75 R16 verfügbar sind, war eine Eintragung der Reifen in die Fahrzeugpapiere nötig. Auch hier hierbei hat uns Christian Appel unterstützt und unseren Paul auch gleich beim TÜV vorgeführt. Bisher konnten wir den  Reifen nur auf der Straße testen, wo er vom Fahrverhalten überzeigte und sogar leiser ist, als der Reifen von Bridgestone, den wir vorher montiert hatten.

 

Kleiner Nebeneffekt: Unser Paul sieht jetzt deutlich schicker aus!

 

Nachtrag aus der Wüste:

2020 waren wir in Marokko und sind dort durch die Sahara gefahren. Abgelassen auf 1,5 bar gab es nie Probleme, Reifen und Allrad haben uns überall durchgewühlt.

  • Zum Reisebericht Marokko geht es:  hier klicken
  • OFFROAD mit unserem Allrad-Sprinter in der Wüste (Video, 2 min): hier klicken

 

unsere Empfehlung beim Kauf eines Sprinters:

 Wir empfehlen jedem, der sich für einen 4x4 Sprinter als Basisfahrzeug entschieden hat, diese Reifengröße gleich von vorne herein eintragen zu lassen. Damit sollte ein Umstieg auf AT-Bereifung jederzeit möglich sein.

 

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interner Zähler: 5.5.20


Hitzeproblem im Wohnmobil?

Was tun, wenn es im Sommer zu warm im Womo wird?

Hier zum Teil sehr einfache Tipps ...



Computerventilator im Heki
Computerventilator im Heki

Selbstbau-Tipp:
PC Ventilator bringt Kühlung

 

Seit Jahren nutzen wir im Wohnmobil bei Hitze einen Computerventilator als Lüfter. Dieser läuft mit 12 Volt und ist einfach in jedem Elektromarkt erhältlich.

Der Venti wird in eine biegsame Platte eingesetzt, festgeschraubt und ins Heki geklemmt - fertig ist die perfekte Lüftung für kleines Geld. Vor allem, wenn das Womo abends aufgeheizt ist, bekommt man schnell kühle Luft in den Wohnraum. Oft lassen wir ihn dann auch über Nacht laufen.

 

Man nehme:

  • einen 12 Volt Computerventilator
    (Unser hat einen Durchmesser von 9 cm und bewegt rund 50 m3 Luft pro Stunde. Das reicht aus, um ca. alle 10 Minuten einmal die gesamte Luft in der Kabine auszutauschen)
  • einen 12 Volt Stecker (Zigarettenanzünder)
  • eine biegsame Platte aus Kunststoff aus dem Baumarkt
  • 4 Schrauben
  • nach Wunsch: einen Ein/Aus-Schalter

 

Bauanleitung:

  1. Man mißt den Öffnung im Heki, in dem der Ventilator eingesetzt werden soll
  2. Die Länge der Kunststoffplatte wählt man so, dass man sie in die Führung des Moskitonetzes / Sonnenschutzes des Heki einklemmen kann und so breit, dass der Ventilator Platz darauf findet.
  3. Für den Ventilator sägt / schneidet man ein entsprechend großes Loch und befestigt ihn mit 4 Schrauben.
  4. An das Kabel des Vetilators kommt der 12 Volt Stecker (Zigarettenanzünder). Wahrscheinlich muss man das Kabel verlängern, damit es bis zur nächsten 12 -Volt Dose reicht.
  5. Wir haben noch einen Ein/Ausschalter eingebaut, damit man den Ventilator schnell an- und ausschalten kann.

Bedienung:

Platte in die Führung des Moskitonetzes / Sonnenschutzes des Hekis klemmen, Sonnenschutz und / oder Moskitonetz von beiden Seiten an die Platte heranschieben, Heki öffnen, 12 Volt Stecker anschließen und los geht es.

 

Rein- oder Rausblasen?

Wir lassen immer die Luft in die Kabine blasen. Streicht die Luft dann an der Haut vorbei, wird Feuchtigkeit (Schweiß) verdunstet und kühlt die Hautoberfläche. Den Effekt nennt man Verdunstungskälte und macht das Leben ein wenig angenehmer. Wir nutzen dieses Prinzip schon seit Jahren.

 

Stromverbrauch:

Aufgrund des geringen Stromverbrauchs lassen wir den Venti oft die ganze Nacht durchlaufen.

 

Moskitios, Insekten:

Da wir den Ventilator in die Führung des Moskitonetzes / Sonnenschutzes einklemmen und diese von linke´s und rechts an den Ventilaor heranschieben, kommen keine Insekten oder anderes Ungeziefer herein. Manchmal findet sich am nächsten Tag dann allerdings ein geschreddertes Insekt im Auto. Lebend kommt  eigentlich nicht durch. :-).

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Wie schaffe ich, dass sich das Innere des Wohnmobils nicht so aufheizt?

 

Hier einige Maßnahmen, wie wir verhindern, dass sich der Wohnmraum nicht so aufheizt:

  •  Trennung von Fahrerhaus und Kabine:
    Das Fahrerhaus heizt sich im Sommer schnell auf und heizt somit auch schnell die Wohnkabine auf. In unseren alten Kastenwagen haben Vorhänge oder Decken dafür gesorgt, dass die Hitze (im Winter auch die Kälte) aus dem Fahrerhaus nicht in die Kabine gelangt. Heute haben wir eine sogenannte Wintertür, die Fahrerhaus und Kabine voneinander trennt. Sie verhindert, dass sich die Kabine schnell aufheizt.
  • Hängeschränke öffnen:
    In den Oberschränken staut sich die Hitze. Öffnet man sie, bildet sich kein Hitzedepot.

  • Warmwasserboiler:
    Möchte man bei großer Hitze duschen, sollte man die Warmwasserheizung nur kurz anschalten. Wir lassen sie max. 10 min laufen und warten dann noch ca. 20 Minuten bis zum duschen. In dieser Zeit wärmt sich das Wasser weiter auf, die Heizung selber kühlt sich aber wieder ab. Das Wasser sollte dann nicht mehr als Duschtemperatur haben, damit möglichst viel warmes Wasser beim Duschen "verbraucht" wird. Das warme Wasser, das dann noch im Boiler verbleibt wirkt wie eine Heizung und heißt den Innenraum der Kabine unnötig weiter auf.

  • Fenster und Dachluke auf Kippstellung und Sonnenschutzfolie aufziehen:
    Zwischen der Sonnenschutzfolie und dem Fenster staut sich die Wärme, die wiederrum  langsam in den Innenraum gelangt. Öffnet man das Fenster leicht (Kippstellung), so wird die heiße Luft zwischen Folie und Fenster nach außen abgeführt.

  • Parken:
    Natürlich sollte man versuchen, im Schatten zu parken. Dies ist aber nicht immer möglich. Wenn man in der prallen Sonnen parken muss, sollte man darauf achten, dass das Fahrerhaus nicht direkt in der Sonne steht. Alle, die einen Absorberkühlschrank (Gasbetrieb) haben, sollten zusehen, dass die Lüftungsschlitze auf der Schattenseite des Fahrzeugs sind, sonst kann der Kühlschrank seine Wärme nicht richtig abführen und verliert erheblich an Kühlleistung

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Ventilator mit Akku und USB-Anschluss:

 

Als weiteren Ventilator haben wir immer diesen USB-Clip-Ventilator* an Bord. Er ist schnell irgendwo angeklemmt, läßt in jede Richtung drehen und läuft ohne Netzanschluss mit Akku, der sich per mitgeliefertem USB-Kabel an jeder USB-Dose aufladen läßt.

 

Läuft er über Nacht, hängen wir ihn gleich an die USB-Dose.


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seit 5. Mai 2020:

Satellitenschüssel und Fernseher

Schnell aufgebaut - bester Empfang

Warum wir uns für genau die Satellitenschüssel und den Fernseher entschieden haben, erfahrt ihr hier:



In Deutschland schauen wir meistens über DVBT-2 oder mit dem Amazon-Fire-Stick. Die DVBT-Antenne ist mit einem Magnet auf dem Dach befestigt. Hierzu habe ich mir im Vorfeld durch das Dach einer Kabeldurchführung mit zwei Antennenkabel verlegt. Eine für die DVBT-Antenne, eine für die SAT-Schüssel.

 

Sind wir allerdings im Ausland, müssen wir "schüsseln". Schon vor einiger Zeit haben wir uns für eine Selfsat H30 D2 Flachantenne mit integriertem Twin LNB für zwei Teilnehmer entschieden. Sie lässt sich einfach und schnell auf dem Dach an- und abmontieren und ist mobil und universell einsetzbar. Für die Montage nutze ich ein aus der Fotografie bekanntes System mit dem Namen Acra Swiss.

 

Warum wir uns für diese Schüssel entschieden haben, erklären wir hier:

 

Da wir öfter mal offroad durch den Wald fahren, haben wir darauf verzichtet, eine große, automatische Antenne auf dem Dach zu montieren. Auch wollten wir die Höhe von 3 m nicht überschreiten, was mit einer automatischen Schüssel nicht möglich war. Nach mehreren Versuchen mit anderen Schüsseln entschieden wir uns letztendlich für SELFSAT H30 D2. Wir haben diesen Schritt nie bereut.

 

Hier einige Gründe:

  • Die Antenne verbleibt nicht auf dem Dach, d. h. sie ist nicht windanfällig, das Wohnmobil wird nicht höher und paßt weiterhin unter 3 m hohe Einfahrten und Brücken.
  • Die Antenne ist klein und flach und daher gut zu verstauen.
  • Mit etwas über 4 kg Gewicht belastet sie die Zuladung kaum.
  • Die Leistung dieser Antenne ist schon sehr erstaunlich. Wir stellten nicht nur einmal fest, dass in Südspanien oder Portugal Wohnmobile mit großen, automatischen Schüsseln keinen Empfang mehr hatten; deren Schüsseln drehten sich wild und fanden keinen Satelliten. Wir allerdings hatten kaum Probleme mithilfe einer Smartphone-App schnell Empfang zu bekommen.

Wir haben die Antenne seit April 2015 und sie hat uns bisher nicht einmal im Stich gelassen.

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unser Fernseher:


Wir haben 3 verschiedene Fernseher getestet. Beim ersten war das Bild schlecht, beim zweiten war der Bildwinkel so schlecht, sodass wir beide gleichzeitig nicht fernsehen konnten.

 

Diesen Telefunken haben wir durch Zufall in einem Schaufenster entdeckt, gekauft und waren sofort begeistert:



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Unser GPS Tracker:

GPS Tracking im Wohnmobil. Ein Tracker erstellt nicht nur unsere Route ....

Jederzeit wissen, wo das Womo ist ...

 

 



Jeder Womofahrer kennt die Situation sein zweites Zuhause eine Weile unbeobachtet irgendwo alleine stehen zu lassen. Zwar haben wir für den Fall eines Einbruchs eine Alarmanlage und eine spezielle Verriegelung der Türen, aber trotzdem hatten wir immer ein ungutes Gefühl, wenn wir unseren "Paul" verlassen haben. Hier musste Abhilfe her. Nach einigen >Do it yourself< - Versuchen haben wir die Lösung gefunden:

 

Wir haben uns für einen GPS Tracker der Firma Tipronet entschieden, der eine für uns Wohnmobilfahrer wirklich interessante Funktion hat: Die manuelle Parküberwachung. Diese können wir - egal wo wir gerade stehen - per Smartphone über das Internet aktivieren und erhalten eine Mail (oder SMS), sobald sich unser Fahrzeug rund 500 m von seinem ursprünglichen Platz fortbewegt hat. Im Fachjargon wird diese Technik Geofence genannt und ist geniale Lösung für uns Wohnmobilfahrer!

 

Das Ortungsportal von Triponet bietet eine weitere tolle Funktion, die wir ständig nutzen. Durch einen Klick auf das Smartphone können wir jederzeit den aktuellen Standort unseres Fahrzeuges auf einer Karte einsehen, vorausgesetzt, das Smartphone ist mit dem Internet verbunden. Seitdem wir diese Funktion entdeckt haben, fühlen wir uns deutlich sicherer.

 

Aber der Tracker von hat noch zusätzliche Funktionen, von denen wir eine Reihe auch ständig nutzen:

 

  • Karte mit aktuellem Standort:
    Man kann eine URL erstellen lassen, die eine Karte mit der aktuellen Position zeigt. Diese URL kann man nicht nur an Freunde und Verwandte, sondern auch andere Womofahrer, die z.B. eine ähnliche Route haben und mit denen man sich noch einmal treffen möchte, schicken. Sie können dann genau sehen, wo man zur Zeit steht und einen entsprechend finden. Der Clou: Man kann mehrere solcher Zugänge generieren, sie jeweils mit einem Passwort versehen und wenn man den Zugang am Ende der Reise nicht mehr benötigt, einfach löschen.
  • noch genialer: die automatische Alarm-Überwachung zuhause
    Man kann einen (oder mehrere) fixen Geofence um einen speziellen Ort (z.B. zuhause oder Stellplatz des Womos) anlegen. Ohne irgendetwas zu tun, bekommt man eine Mail, sobald sich das Fahrzeug von seinem Standort wegbewegt. Der Alarm aktiviert sich automatisch, wenn der Standort wieder erreicht wird und überwacht ab sofort den Standort des Campers. Ein extra Einschalten ist nicht nötig.
  • Fahrten sichtbar machen: Routen und Karten erstellen
    Gefahrene Routen und Daten zu den einzelnen Streckenverläufen werden durch das Ortungsportal von Tiponet im Internet gespeichert und können im Anschluss abgerufen, ausgewertet sowie als GPX-Datei exportiert werden. Auf diese Weise entstehen z.B. die Karten auf unserer Homepage.


Zur Zeit sammelt das System während der Fahrt bis zu 8 Punkte pro Minute. Dies ist für eine Auswertung recht viel. Wir arbeiten gerade mit der Fa. Tiponet an einer Lösung, dass z.B. nur ein Datensatz pro Minute gesammelt wird. Wir sind sicher, dass es hier demnächst eine Lösung gibt.

 Wir haben damals die Fa. Tiponet in Leipzig besucht. Sie machte eine kompetenten Eindruck und versprach uns, einige Dinge für uns Womo-Fahrer in ihrem Portal zu ändern. Dies geschah dann auch kurzfristig und seitdem sind wir wirklich begeistert.

 

Zu den Kosten:
Das System ist wirklich nicht teuer. Der Tracker kostet einmalig rund 200 €, die Nutzung des Tiponet-Portals inkl. der notwendigen SIM-Karte, die weltweit weit gilt, kostet keine 15 € / Monat. Dies ist uns die Sicherheit alle Male Wert.

 

Was Dich auch interessieren könnte:

 

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Hier geht es zur direkt zu Tiponet:

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Ein Echter Problemlöser: Akku-Uhr mit Leuchtdisplay

Uns hat immer gestört, dass wir nachts die Uhr nicht ablesen konnten. Entweder Uhren liefen mit 230 Volt oder sie hatten kein Leuchtdisplay.

 

Diese Uhr ist anders:
Leuchtdisplay mit Akkus bzw. Batterien anstelle der 230 Volt

 

Eigene Erfahrung:
Mit den Panasonic Envelop-Akkus läuft die Uhr fast ein Jahr ohne Batterietausch.



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Turbo-Gasgrill und Kocher für draußen (30 und 50 mbar)

Turbo-Gasgrill  und Kocher für das Wohnmobil
Turbo-Gasgrill und Kocher für das Wohnmobil

Mit unserem Außengrill haben wir viel versucht.

 

Jahrelang hatten wir einen kleinen, faltbaren Grill, mit dem allerdings nur "grillen" möglich war. Dann stiegen wir auf einen 2-flammigen Gaskocher um, der allerdings keine Power unter die Pfannen brachte.

 

Jetzt haben wir das optimale Gerät gefunden:



Auf einer Messe fanden wir nun folgendes Model, mit dem wir zu 100% zufrieden sind:

  • 1-flamig (auch 2-flamig erhältlich)
  • Einsetzbar für 30 mbar und 50 mbar ohne Umschaltung
  • korrosionsbeständiges Gehäuse aus Edelstahl
  • Leistung: 4 kW (bei 30 mbar)
  • Piezozünder
  • Gasverbrauch: 290 g/h
  • Maße (B x T x H): 41, 2 × 30, 2 × 11, 8 cm
  • Gewicht: 3 kg

Den Kocher habe ich mit 4 Schrauben auf einen kleinen, klappbaren Campingtisch montiert (siehe Foto).


1-flammig

2-flammig

Tisch:

Windschutz

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Einschub für den Grill im Staukasten

 

Unseren Außengrill habe ich fest auf einen kleinen Tisch fixiert. Die Beine ausgeklappt, ist er schnell aufgebaut. Man könnte sogar die Beine noch verlängern, Verlängerungsstücke sind unterm Tisch montiert.

 

Verstaut wird der Grill auf dem Kopf stehend im Staukasten. Er verschwindet auf einer Schiene oberhalb unserer Wäscheschleuder.


Kompressor an Bord

Kompressor für Wohnmobil
Ist ein Kompressor für ein Wohnmobil sinnvoll?

Nicht erst bevor wir uns auf den Weg nach ->Marokko machten, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir einen platten Reifen wieder aufgeblasen bekommen.

 

Es gibt einige gute Gründe, einen Kompressor an Bord zu haben:

 


  • Der Ersatzreifen kommt zum Einsatz und hat zu wenig Luftdruck
  • Reifendruckkontrolle unterwegs
  • Beim Offroad-Fahren, vor allem im Sand, macht es Sinn, den Luftdruck zu reduzieren. In Marokko sind wir mit 1,5 bar durch die Sahara gefahren. Danach musste der Luftdruck wieder auf Normal gebracht werden.
  • aber auch Fahrräder, Schlauchboote, Luftmatratze ... Fussbälle, usw. brauchen Luft

Also, was sollte so ein Ding können:

  • Betrieb mit 12 Volt
  • genügend Power, um einen Reifen vom Womo aufblasen zu können (bei uns: mind. 4 bar)
  • Manometer
  • klein, leicht und transportabel

Ich habe mich im Netz etwas schlau gemacht und mich letztendlich für folgendes Modell entschieden:

 

der "kleine" VIAIR, Modell 85 P 12V

  • Durch die geringe Stromaufnahme (unter 15 Ampere) kann er am Zigarettenanzünder betrieben werden
  • integriertes Manometer
  • Max. Arbeitsdruck 4,15 bar
  • Spannung 12 Volt
  • Stromaufnahme max. 14,5 A
  • Stromkabel 3,0 m mit Stecker für Zigarettenanzünder
  • Luftanschlußkabel 90 cm
  • Maße: 229 x 76 x 140 mm (LxBxH)
  • Gewicht 1,9 kg

Bisher hat uns dieser Kompressor noch nie im Stich gelassen. Er pumpt nicht nur die Reifen unseres Womos einwandfrei auf, sondern auch die der Fahrräder. Ich gebe dem Kompressor aber auch seine Zeit. Ich lasse ihn maximal 2 Minuten Pumpen und danach wieder abkühlen. 

 

Untergebracht ist der Kompressor in dem kleinen Fach unterhalb des Beifahrersitzes. Die Klappe des Faches erreicht man, wenn die Beifahrertür offen ist. In diesem Fach lagern wir auch noch unsere "guten" Schuhe, die wir nicht allzu oft benötigen. Eine Alternative wäre im Motorraum auf der rechten Seite. Hier könnte man den Kompressor auch gleich an die Motorbatterie anschließen, was bei der hohen Ströme auch Sinn macht. Bisher habe ich das Gerät aber problemlos an 12-Volt Steckdosen in der Kabine bzw. an der 12-Volt Steckdose im Fahrerhaus angeschlossen.

 

Nur einen kleinen Nachteil hat das Gerät. Das 12-Volt Kabel ist etwas zu kurz, sodass ich die Steckdose einmal wechseln muss, wenn ich alle 4 Reifen aufpumpe.

 

Zusätzlich zum Kompressor habe ich mir für kleines Geld einen Reifendruckmesser zugelegt:

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VIAIR 85P Luftkompressor

Anmerkung:
Leider scheint es nur noch das größere Model 88P zu geben

TireTek Reifendruckmesser

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Befüllfilter für das Wassertanken

 TW-DES Befüllfilter
TW-DES Befüllfilter

Wir werden immer wieder gefragt, wie wir das mit dem Frischwasser machen.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Philosophie:

 

  • Beim Füllen unseres 100 Liter Frischwassertanks achten wir sehr auf Hygiene und nutzen nur Wasserhähne, die uns sauber erscheinen.
  • Das Wichtigste ist, dass es an der Versorgungsstation einen eigenen Wasserhahn für die Reinigung der Fäkalien-Kassette gibt. Leider haben wir nicht nur einmal beobachtet, dass unerfahrene Wohnmobilfahrer ihre Fäkalienkassette am Frischwasserhahn gereinigt haben.
  • Desweiteren nutzen wir ausschließlich unseren eigenen Gardena-Anschlüsse, unseren eigenen Schlauch bzw. unseren eigenen Wasserkanister. Sollte ein Wasserhahn kein Schraubgewinde haben, so haben wir immer den Gardena-Wasserdieb dabei, ein Universal-Wasserhahn-Adapter für Wasserhähne ohne Gewinde. Bevor wir Wasser auffüllen, lassen wir es laufen. In der Regel befüllen wir erst unseren Toilettentank.
  • Bevor das Wasser in unseren Tank läuft, reinigen wir es mithilfe des TW-DES Befüllfilters. Dieser entfernt Verunreinigungen wie Sand, Rost, Algen und andere Feststoffe aus dem Wasser. Man glaubt gar nicht, wie viele Feststoffe manchmal im Trinkwasser sind.
  • Ist das Wasser im Tank, konservieren wir es mit Silberionen, dabei nutzen wir das Silbernetz von WM Aquatec. Die Silberionen sorgen bei einer geringen Belastung des Wassers für eine Abtötung bzw. Inaktivierung von Bakterien, Viren und Pilzen. Neben der Konservierung gibt es noch die Desinfektion von Wasser mit Hilfe von z.B. Chlor. Eine Desinfektion sollte man allerdings nur anwenden, wenn man es mit stark kontaminiertem Wasser zu tun hat.

 

Trinken oder nicht trinken - das ist die Frage!

 

Uns ist natürlich auch bewusst, dass Silberionen in großen Mengen nicht wirklich gut für den Organismus sind. Ganz so schlimm ist es allerdings auch nicht, denn der Mensch nimmt Silber in geringen Mengen auch durch die Nahrung auf. Trotzdem sollte man mit dem Trinken ein wenig vorsichtig sein - die Menge macht's.

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Iris und ich haben uns auf folgende Regel geeinigt. Das Wasser aus dem Tank wird nur getrunken, wenn es vorher abgekocht wurde. Mit anderen Worten, das Wasser für Kaffee und Tee und beim Kochen kommt aus dem Tank, Wasser zum Trinken wird gekauft.

 

Allerdings richtet sich unser Verhalten auch ein wenig nach den äußerlichen Umständen. Sind wir in einem Land oder zu einer Jahreszeit unterwegs, in dem Wassertanken schwierig ist (z.B. im Winter, wenn die meisten Wasserhähne abgestellt sind), dann nutzen wir für Kaffee, Tee und Kochen auch gekauftes Wasser, damit unser Frischwassertank länger hält.

 

Für den Hund machen wir es ähnlich. Finden wir Frischwasser, dann füllen wir für unseren Adi zwei oder drei Flaschen für den täglichen Bedarf ab. Manchmal füllen die Flaschen auch mit Wasser aus einem sauberen See oder Bach. Sind die Flaschen leer, so gibt es im Wechsel Wasser aus dem Tank und aus der gekauften Flasche.

 

Jetzt könnte man sich die Frage stellen, warum wir das Frischwasser überhaupt konservieren, wenn wir es doch dann nur gekocht trinken? Die Antwort ist für uns ganz einfach: Bakterien finden überall ihren Weg, auch in den Frischwassertank. Da ist es egal, ob das Wasser vorher gereinigt wurde oder nicht. Im Tank herrscht für viele Bakterien ein optimales, feuchtes Klima und wenn es noch ein bisschen warm ist, dann vermehren sich die Bakterien in Windeseile. Das möchten wir vermeiden.

 

Eine Alternative für mich wäre nur die Reinigung des Wassers ein paar Zentimeter vor einem oder an einem Wasserhahn im Wohnmobil. Nur dann ist einigermaßen sichergestellt, dass das saubere Wasser genauso sauber aus dem Hahn kommt. Diese Alternative ist in unserem kleinem Auto kaum realisierbar.

 

Tipps zum Wassersparen: hier

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