das Leben im Wohnmobil optimieren: Technik


Übersicht:


Gastankflasche: LPG tanken mit dem Wohnmobil

LPG Gastankflasche im Wohnmobil
Gastankflasche (re.), Alu-Tauschflasche (li.)

Gastanken im Ausland

 

Viele wissen es nicht: Deutschen Gasflaschen sind nicht europatauglich, d.h. in den meisten europäischen Länder kann man sie weder tauschen noch legal auffüllen lassen.

 

Hier zeigen wir eine Möglichkeit, wie man auch bei längerem Aufenthalt im Ausland keine Probleme mit dem Gas bekommt.

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Ohne Umbau zur Trenntoilette

"Umbau" einer Thetford Toilette zu einer Trenntoilette
Thetford Toilette

Unterhalten sich zwei Wohnmobilfahrer, dauert es meist keine 5 Minuten und man ist beim Thema "Toilette". Das Thema ist brandaktuell, denn seit einiger Zeit geht der Trend beim Wohnmobil zur Trenn- oder Trockentoilette. Auch viele Komposttoiletten findet man heute in modernen Fahrzeugen.

 

Was wir aus dem Thema gemacht haben, lest ihr hier.

 

 

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Gaswarner: Sinn oder Unsinn?

Gaswarner und Detektor im Wohnmobil
CO-Gaswarner im Wohnmobil

Den Gedanken, einen Gaswarner zu installieren, hegen wir schon lange. Dabei stellten sich uns folgende Fragen:

  • Ist ein Gaswarner sinnvoll?
  • Gegen was schützen Gaswarner überhaupt?

Wir haben uns ein wenig schlau gemacht und uns entschieden, gleich zwei Gaswarner zu installieren.

 

Warum lest ihr hier:

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Der ultimative Staubsauger für das Wohnmobibl

Ein neuer Staubsauger muss her. Für welchen haben wir uns entschieden und warum.

 

Hier erfahrt ihr mehr:


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Befüllfilter für das Wassertanken

 TW-DES Befüllfilter
TW-DES Befüllfilter

Wir werden immer wieder gefragt, wie wir das mit dem Frischwasser machen.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Philosophie:

 

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Turbo-Gasgrill und Kocher für draußen (30 und 50 mbar)

Turbo-Gasgrill  und Kocher für das Wohnmobil
Turbo-Gasgrill und Kocher für das Wohnmobil

Mit unserem Außengrill haben wir viel probiert, der dritte Versuch hat zum Erfolg geführt.

 

Endlich haben wir das richtige Gerät gefunden:

 

 

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Heizlüfter, speziell für das Wohnmobil

Seit vielen Jahren haben wir den Ecomat 2000 an Bord, wenn wir im Winter unterwegs sind. Er dient uns als redundantes System für den Fall, dass uns unsere Gasheizung im Stich läßt.

 

Dieser kleine Heizlüfter ist für Wohnmobile optimiert. Zwar nicht ganz billig, bietet er eine deutlich höhere Sicherheit als normale Heizlüfter:

 

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Akku-betriebene Uhr mit Leuchtdisplay

Uns hat immer gestört, dass wir nachts die Uhr nicht ablesen konnten. Entweder liefen die Uhren mit 230 Volt oder sie hatten kein Leuchtdisplay.

 

Die Lösung:
Leuchtdisplay mit Akkus bzw. Batterien anstelle der 230 Volt

 

 

Laufzeit:
Mit den Panasonic Envelop-Akkus läuft die Uhr fast ein Jahr ohne Batterietausch.

 

 

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Kompressor an Bord

Kompressor für Wohnmobil
Ist ein Kompressor für ein Wohnmobil sinnvoll?

Nicht erst bevor wir uns auf den Weg nach ->Marokko machten, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir einen platten Reifen wieder aufgeblasen bekommen.

 

Es gibt einige gute Gründe, einen Kompressor an Bord zu haben:

 


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Hitzeproblem im Wohnmobil?

Was tun, wenn es im Sommer zu warm im Womo wird?

 

Viele Tipps und ein Tipp zum Selbstbauen:

 

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Unser Paul bekommt neue Socken

Allrad Wohnmobil mit BFGoodrich KO2
BFGoodrich KO2

Unser 4x4 Sprinter wurde serienmäßig mit dem Continental Vanco Winter 2 ausgeliefert. Diese waren allerdings bereits nach 42.000 km runter gefahren und es mußte ein neuer Reifen her:

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Tipps zu Stromverbrauch

Tipps und Tricks zum Stromverbrauch:

 

  • Wieviel Ah braucht man?
  • Was man über Gel-Batterien wissen sollte?
  • 220 Volt an Bord
  • Stromsparen ist angesagt!
  • Energiefresser Kühlschrank

 

 

 

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Tipps zum Gasverbrauch

Die Situation bei uns:

 

Wir haben eine 14 kg Tankflasche an Bord, die von außen an fast jeder LPG-Tankstelle, auch im Ausland, befüllt werden kann, sowie Platz für eine weitere 11 kg Gasflasche, die wir aus Gewichtsgründen meist nicht dabei haben.

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Tipps zum Wassersparen

Wir brauchen etwa 10 Liter pro Tag.

 

Wie schaffen wir das?

 

 

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Unser GPS Tracker:

GPS Tracking im Wohnmobil. Ein Tracker erstellt nicht nur unsere Route ....

Jederzeit wissen, wo das Womo ist ...

 

 

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Satellitenschüssel und Fernseher

Schnell aufgebaut - bester Empfang

Warum wir uns für genau die Satellitenschüssel und den Fernseher entschieden haben, erfahrt ihr hier:

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10.05.2020 (3889)


Alle Tipps in voller Länge


Gastankflasche: LPG tanken mit dem Wohnmobil

LPG Gastankflasche im Wohnmobil
Gastankflasche (re.), Alu-Tauschflasche (li.)

Gastanken im Ausland

 

Viele wissen es nicht: Deutschen Gasflaschen sind nicht europatauglich, d.h. in den meisten europäischen Länder kann man sie weder tauschen noch legal auffüllen lassen.

 

Hier zeigen wir eine Möglichkeit, wie man auch bei längerem Aufenthalt im Ausland keine Probleme mit dem Gas bekommt.

Wer sollte darüber nachdenken?

 

Wer für 3 Wochen im Sommer in den Urlaub fährt, muss sich wenig Gedanken machen, denn sein Gasvorrat wird wohl in den Regel reichen. Den größten Verbraucher - die Heizung - benötigt man im Sommer eher nicht. (siehe hier) Aber was ist mit denjenigen, die länger als 3 Wochen und nicht nur im Sommer unterwegs sind?

 

 

Die Gastankflasche

 

Eine Option wäre ein Unterflur-Gastank. Bei unserem Allrad-Fahrzeug war dies allerdings keine Option. Aber es gibt noch eine andere Lösung: eine nachrüstbare Gastankflasche. Richtig installiert, kann man sie an (fast) jeder LPG-Tankstelle in Europa an der LPG-Zapfsäule auffüllen. Das Gasgemisch von der Tankstelle besteht aus Butan und Propan und ist somit für Verbraucher im Wohnmobil (Heizung, Absorber-Kühlschrank, Heizung) gut geeignet. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Propan-Anteil im LPG-Gas möglichst hoch ist. Im Sommer bzw. in warmen Ländern ist der Propan-Anteil meist niedriger als im Winter oder in kalten Ländern.

 

Wintergas

 

In Deutschland ist es kein Problem, Gas mit hohen Propananteil, sog. Wintergas zu tanken. Wo es solche Tankstellen gibt, findet man u.a. hier. So tanken wir in Deutschland so oft wie möglich Propan und im Ausland, das, was wir gerade bekommen.

 

Unser Gasfach hat Platz für 2 Flaschen. Heute haben wir dort neben einer normalen 11 kg Tauschflasche aus Alu eine 14 kg Gastankflasche verbaut. Diese Flasche muss fest im Fahrzeug installiert werden, d.h. sie darf nicht einfach so herauszunehmen sein. Von der Flasche führt bei uns ein Schlauch zu einem Tankstutzen an der Außenwand der GFK-Kabine. Der vorgeschriebene 80% Füllstopp sowie eine Füllstandanzeige sind in der Gastankflaschen integriert. Die Installation sollte man von einem Fachmann durchführen lassen.

 

Unsere Tankflasche ist noch aus Stahl und wiegt schwere 12,5 kg. Heute gibt es aber auch Flaschen aus Alu, die nur knapp 7 kg wiegen.

 

Adapter für das Ausland

 

Wer im Ausland unterwegs ist, sollte noch einen Satz Adapter an Bord haben. Mit einem Set aus vier Adaptern kommt man durch ganz Europa. Allerdings haben wir festgestellt, dass die meisten Tankstellen den notwendigen Adapter griffbereit haben, aber verlassen kann man sich darauf nicht.

 

Gasfilter

 

LPG-Gas ist oft nicht ganz frei von Verunreinigungen. Daher haben wir noch 2 Filter in das System integriert. Der eine reinigt das Gas bevor es in die Gastankflasche gelangt, der zweite reinigt das Gas bevor es zum Verbraucher gelangt. Dieser ist hauptsächlich für die normale Flasche, denn auch in dieser können sich Verunreinigungen befinden.

 

Fazit:

 

Unsere Gastankflasche möchten wir nicht mehr missen. Das ewige Schleppen der Flasche beim Austausch entfällt und jetzt ist ein Tanken im Ausland in der Regel problemlos möglich.

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Ohne Umbau zur Trenntoilette

"Umbau" einer Thetford Toilette zu einer Trenntoilette
Thetford Toilette

Unterhalten sich zwei Wohnmobilfahrer, dauert es meist keine 5 Minuten und man ist beim Thema "Toilette". Das Thema ist brandaktuell, denn seit einiger Zeit geht der Trend beim Wohnmobil zur Trenn- oder Trockentoilette. Auch viele Komposttoiletten findet man heute in modernen Fahrzeugen.

 

Was wir aus dem Thema gemacht haben, lest ihr hier.

 

 

Wie sinnvoll ist eine Trocken- oder Trenntoilette?

 

Schon seit Jahren denken wir darüber nach, unsere Toilettenbank Thetford C400 (*) gegen eine Trocken­-, Trenn- bzw. Komposttoilette zu ersetzen. Auf Ausstellungen besuchten wir Stände von Nature´s head, Airhead und Separett und schauten uns auch die Selbstbausysteme von Kildwick an, die wir in Schottland sogar besuchen wollten (*). Auch haben wir uns viele eingebaute Trenntoiletten vor Ort bei Freunden angeschaut und uns von deren Erfahrungen berichten lassen. Doch am Ende kam alles ganz anders, als gedacht - aber dazu später.

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Was ist eigentlich der Vorteil einer Trocken- oder Trenntoilette?

 

Die Vorteile dieser Systeme für Wohnmobilisten sind, dass sie

  • (mehr oder weniger) geruchslos sind,
  • ohne Chemie arbeiten und
  • ohne Wasser funktionieren.

In der klassischen Chemietoilette eines Wohnmobils werden "Festes" und "Flüssiges" in einem Behälter (Kassette) gesammelt und entsorgt. Damit es nicht stinkt, wird entweder mit Chemie nachgeholfen oder man nutzt die SOG, ein System, dass die Düfte während des Geschäfts nach draußen transportiert.

 

Wie es der Name bereits verrät, wird in einer Trenntoilette das "Feste" vom "Flüssigen" getrennt. Dadurch wird der Geruch minimiert. Der Grund ist, dass Gerüche hauptsächlich dann entstehen, wenn das "Feste" mit dem "Flüssigen" zusammen (mit Wasser) vermischt werden. In Trocken- bzw. Trenntoiletten gibt es jetzt anstatt nur einem Behälter je einen Behälter für das "Feste" und einen für das "Flüssige". Ein Separator in der Schüssel trennt die beiden Aggregatzustände während des "Geschäfts" voneinander. Bei uns Männern ist das komplett unproblematisch, aber wir haben gehört, dass auch für das weibliche Geschlecht die Trennung kein Problem sein soll. Spätestens nach einer Woche üben soll alles in den richtigen Behälter gelangen.

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Der Geruch:

 

Schaut man genauer hin, so ist das mit dem Geruch allerdings so eine Sache. Urin fängt hauptsächlich an zu riechen, wenn er mit Wasser in Kontakt kommt. Da kein Wasser benutzt wird und der Urin separat gesammelt wird, fällt Urin (mehr oder weniger) als Geruchsquelle aus.

 

Für das "Feste" gibt es mehrere Möglichkeiten. In vielen Trocken- und Trenntoiletten wird das "Feste" mit Einstreu überdeckt. Einstreu hat die Fähigkeit, Geruch sowie Feuchtigkeit zu binden. Verbleibende Geruchsreste im Behälter werden mit Hilfe eines Ventilationssystem aus der Toilette entfernt und nach draußen in die Umwelt entsorgt. Hier sollte man aber darauf achten, dass man die guten Düfte zuerst über einen Kohlfilter jagt, bevor man seine Nachbarn damit konfrontiert. Freunde empfehlen die Lüftung über das Dach, denn dort belästigt man auch die Umgebung deutlich weniger. Viele Nutzer von Trenntoiletten, mit denen wir gesprochen haben, verwenden aus Gewichts- und/oder Platzgründen allerdings keine Einstreu, sondern entsorgen das "Feste" täglich in einer Plastiktüte.

 

Bei sogenannten Komposttoiletten wird das Feste in einer größeren Menge Einstreu verquirlt. So wird die Oberfläche vergrößert und es fängt an zu kompostieren. Ein Lüfter durchlüftet und trocknet den Inhalt des Feststoffbehälters. Trockene Feststoffe entwickeln so gut wie keine Gerüche. So kann das Gemisch für bis zu zwei Monate im Behälter verbleiben. Eine Leerung zwischen zwei Reisen ist nicht mehr unbedingt notwendig. Mit diesem System ist man sehr unabhängig, denn es gibt auch kein plötzliches "voll", man kann immer noch ein "Geschäft" oben drauf erledigen.

 

Die Entsorgung der Feststoffe sollte bei den ursprünglichen Trenntoiletten auf einem Komposthaufen erfolgen. Da aber die wenigsten Wohnmobilfahrer ihren Komposthaufen mit an Bord haben, kann man zumindest in Deutschland das "Feste" im Restmüll entsorgen, die Entsorgung im Biomüll ist verboten. In abgelegenen Gebieten kann man die Feststoffe auch verbuddeln, allerdings weit weg von Seen und tief genug, damit Tiere es nicht ausgraben können.

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Gaswarner: Sinn oder Unsinn?

Gaswarner und Detektor im Wohnmobil
CO-Gaswarner im Wohnmobil

Den Gedanken, einen Gaswarner zu installieren, hegen wir schon lange. Dabei stellten sich uns folgende Fragen:

  • Ist ein Gaswarner sinnvoll?
  • Gegen was schützen Gaswarner überhaupt?

Wir haben uns ein wenig schlau gemacht und uns entschieden, gleich zwei Gaswarner zu installieren.

 

Warum lest ihr hier:

Wer Gaswarner hört, denkt wahrscheinlich zuerst an Überfälle mit Narkosegas. Das dachten wir bisher auch. Dies kontrovers diskutierte Thema ist allerdings nicht das Hauptargument für einen Gaswarner. Viel wichtiger ist der Schutz vor Gasen, die sich jederzeit unbemerkt im Innenraum des Wohnmobil breit machen können und schlimmsten Falls zum Tode führen können. Das kann schneller passieren als man denkt. Die meisten Gaswarner allerdings schützen gleichzeitig auch vor Betäubungsgasen.

 

Vor was sollte der Gaswarner uns schützen?

 

Propan / Butan / LPG-Gas:

 

Wer eine Gasflasche oder einen Gastank an Bord hat, fährt diese Gase spazieren. Wir benötigen sie zum Kochen, zum Heizen und/oder auch für den (Absorber-)Kühlschrank. Von den Gasflaschen führen Gasleitungen zu den einzelnen Verbrauchern. Diese System von Leitungen sollte normalerweise dicht sein. Diese Dichtigkeit wird alle 2 Jahre durch die Gasprüfung überprüft. Die Prüfung ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Zwischen den einzelnen Gasprüfungen liegen über 700 Tage, an denen an diesem Leitungssystem etwas kaputt gehen kann. Das kann verheerende Folgen haben.

 

Unser Wohnmobil hat schon einige Jahre auf dem Buckel und die Gasleitungen haben schon einiges mitgemacht. Passstraßen in den Alpen, kilometerlange Schotterpisten in Lappland und Schottland oder die Tour durch die Sahara in Marokko haben das komplette Fahrzeug, also auch die Gasleitungen stark beansprucht. Die Gefahr eines Leckes im Gassystem nimmt mit dem Alter und der Beanspruchung des Wohnmobil zu.

 

Unsere Gasflaschen werden durch eine Mono/DuoControl CS von Truma geschützt. Bei einem Unfall unterbricht der Crashsensor die Gaszufuhr und schützt uns vor ausströmendem Gas. Möchte jemand während der Fahrt ein gasbetriebenes Gerät nutzen oder auch nur die Flaschen offen lassen, so fordert der Gesetzgeber europaweit ein solches Sicherungssystem. Mit anderen Worten: Wir verschließen die Gasleitungen nicht, wenn wir mit dem Kochen fertig sind, wenn wir ins Bett gehen oder am nächsten Morgen wieder weiter fahren. Unsere Gasleitungen stehen also ständig unter Druck! Eine Mono-/DuoControl schützt uns bei einem Unfall, aber nicht vor kleinen Gaslecks in oder an den Gasleitungen.

 

Und hier fängt das Problem an:

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Die Gase Propan, Butan oder LPG-Gas (LPG ist eine Mischung aus Butan und Propan) haben gleich zwei lebensbedrohliche Eigenschaften. Die Gase sind einerseits hochentzündlich und können andererseits zum Tod durch Ersticken führen. Sie sind - im Gegensatz zu Kohlenmonoxyd - allesamt schwerer als Luft. Breitet sich das Gas durch ein Leck im Gassystem im Wohnmobil aus, so steigt die Konzentration von unten nach oben. So verteilen sich die Gase zuerst im unteren Bereich des Wohnraums und kriechen durch Ritzen und Löcher in alle Ecken des Wohnmobils und können so schnell auch entfernte Zündquellen z.B. im Stauraum, in der Heizungsanlage, Lichtschalter oder Steckdose erreichen. Ein Funke reicht bereits, um eine Explosion zu erzeugen.

 

Nicht nur das. Das Gas verdrängt zudem den lebensnotwendigen Sauerstoff in unserer Atemluft. Dies führt anfänglich zur Schwächung des Zentralen Nervensystems, Schwindelgefühl und Übelkeit und kann bis hin zur plötzlich Bewusstlosigkeit und  zum Tod führen. Ein entsprechender Gasmelder kann für wenig Geld Leben retten.

 

 

Kohlenmonoxyd

 

Kohlenmonoxyd (CO) entsteht, wenn etwas verbrennt. So entsteht auch beim Heizen mit einer Gas- oder Dieselheizung Kohlenmonoxyd, das aber im Normalfall durch ein Abgasrohr nach außen geleitet wird.

 

Sollte das gefährliche Gas z.B. durch ein defektes oder abgerutschtes Rohr ins Fahrzeug gelangen, wird es gefährlich. Da das unsichtbare und geruchlose Gas den lebenswichtigen Sauerstoff im Blut verdrängt, kann bereits eine sehr geringen Kohlenmonoxid-Konzentrationen in der Atemluft zu schwerwiegenden Vergiftungssymptomen und innerhalb kurzer Zeit auch zum Tod durch Ersticken führen. Im Gegensatz zu Propan und Butan ist Kohlenmonoxyd nur wenig schwerer als Luft und verteilt sich eher im oberen Bereich des Wohnraumes. Daher sollten CO-Warner eher oben angebracht werden. Dies ist der Grund, dass man zwei verschiedene Gaswarner benötigt.

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Der ultimative Staubsauger für das Wohnmobibl

Ein neuer Staubsauger muss her. Für welchen haben wir uns entschieden und warum.

 

Hier erfahrt ihr mehr:


Nachdem unser Familienzuwachs doch ab und an sein Fell verliert, haben wir festgestellt, dass wir einen besseren Staubsauger im Wohnmobil brauchen, einen, der auch die Hundehaare gut entfernt. Unser alter  war ein Billigteil für ein paar Euro und kommt jetzt doch an seine Grenzen.

 

Welche Voraussetzungen sollte der neue Staubsauger haben:

  • leicht (der alten brachte knapp 500 g auf die Waage)
  • wenn möglich Akkubetrieb mit Ladestation
  • die Ladestation sollte gut unterzubringen sein
  • nicht allzu groß

Also machte ich mich auf die Suche und stieß auf den INVICTUS ONE. Seine Daten überzeugten mich, auch die Kritiken in den Foren hörten sich nicht schlecht an:

 

"Maximale Power im Handformat. Der INVICTUS ONE ist ein kompakter, kabelloser, federleichter Handstaubsauger mit einem Hochleistungs-BLDC Motor. Mit seiner 2,5-fachen Saugkraft sorgt er für Tiefenreinigung auf allen Oberflächen und auf allen Polstermöbeln."

  • Hochleistungs-BLDC-Motor 90 Watt, 2,5-fache Saugkraft
  • Federleicht: 0,5 kg Gesamtgewicht
  • Beutellos: Hygienisches Entleeren des Staub-Behälters mit nur einem Knopfdruck
  • Modernes Design: Anthrazit oder weiß mit roten Akzenten
  • Effektive Filtration: Durch das 2-fach-Filtersystem inkl. HEPA-Filter

 

Es gibt den Invictus 8-teilig oder 11-teilig: Bei der 12-teiligen Variante ist ein 12-Volt-Anschluss und zwei weitere Aufsätze dabei. Ich habe ihn als 8-teilige Version gekauft und bin total begeistert.

 

Einbau

Ich habe festgestellt, dass der Staubsauger am Besten liegend in der Ladeschale untergebracht ist, daher habe ich die Ladestation auch liegend unter der Spüle mit Klettband (Link) befestigt. Von hier aus ist er gut mit einem Griff erreichbar.

 

Stromversorgung:

Ich habe festgestellt, dass der Sauger nicht nur die Kontakte für die Ladestation hat, sondern auch noch einen Anschluss für ein 12 Volt Kabel oben am Griff. Da ich zufällig ein passendes Kabel dafür hatte, lade ich den Staubsauger jetzt über dieses Kabel, wenn er leer ist.

 

Unsere ersten Erfahrungen:

  • Größe und Gewicht:
    • Länge: ca. 42 cm, Durchmesser an der breitesten Stelle: ca. 7 cm (ohne Ladestation)
    • sehr leicht: ohne Ladestation 512 g (selbst gemessen)
  • Kabellos mit Li-Ionen-Akku, also sehr praktisch im Handling
  • die 90 Watt bringen wirklich gute Saugkraft, völlig ausreichend für das Wohnmobil
  • Beutellos: einfaches Entleeren des Staub-Behälters per Knopfdruck

Test:

Ich habe die Ladekapaziät des Saugers getestet, in dem ich ihn mehrere Mal 2 Minuten laufen lasse habe. Kurz vor Ende des 8. Durchgangs war der Akku leer. Mit anderen Worten: Wenn man jeden Tag in 2 Minuten die wichtigsten Stellen im Wohnmobil sauber macht, muss man ihn in der Woche einmal laden. 

 

In unseren Augen ist der Staubsauger genial für das Wohnmobil. Er tut, was er soll, ist klein und handlich und bei uns im Wohnmobil gut untergebracht. Ich denke allerdings darüber nach, die 3 Teile Zubehör noch zu kaufen, denn die beiden Aufsätze machen vor allem im Wohnmobil echt Sinn.

 

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Befüllfilter für das Wassertanken

 TW-DES Befüllfilter
TW-DES Befüllfilter

Wir werden immer wieder gefragt, wie wir das mit dem Frischwasser machen.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung unserer Philosophie:

 

  • Beim Füllen unseres 100 Liter Frischwassertanks achten wir sehr auf Hygiene und nutzen nur Wasserhähne, die uns sauber erscheinen.
  • Das Wichtigste ist, dass es an der Versorgungsstation einen eigenen Wasserhahn für die Reinigung der Fäkalien-Kassette gibt. Leider haben wir nicht nur einmal beobachtet, dass unerfahrene Wohnmobilfahrer ihre Fäkalienkassette am Frischwasserhahn gereinigt haben.
  • Desweiteren nutzen wir ausschließlich unseren eigenen Gardena-Anschlüsse, unseren eigenen Schlauch bzw. unseren eigenen Wasserkanister. Sollte ein Wasserhahn kein Schraubgewinde haben, so haben wir immer den Gardena-Wasserdieb dabei, ein Universal-Wasserhahn-Adapter für Wasserhähne ohne Gewinde. Bevor wir Wasser auffüllen, lassen wir es laufen. In der Regel befüllen wir erst unseren Toilettentank.
  • Bevor das Wasser in unseren Tank läuft, reinigen wir es mithilfe des TW-DES Befüllfilters. Dieser entfernt Verunreinigungen wie Sand, Rost, Algen und andere Feststoffe aus dem Wasser. Man glaubt gar nicht, wie viele Feststoffe manchmal im Trinkwasser sind.
  • Ist das Wasser im Tank, konservieren wir es mit Silberionen, dabei nutzen wir das Silbernetz von WM Aquatec. Die Silberionen sorgen bei einer geringen Belastung des Wassers für eine Abtötung bzw. Inaktivierung von Bakterien, Viren und Pilzen. Neben der Konservierung gibt es noch die Desinfektion von Wasser mit Hilfe von z.B. Chlor. Eine Desinfektion sollte man allerdings nur anwenden, wenn man es mit stark kontaminiertem Wasser zu tun hat.

 

Trinken oder nicht trinken - das ist die Frage!

 

Uns ist natürlich auch bewusst, dass Silberionen in großen Mengen nicht wirklich gut für den Organismus sind. Ganz so schlimm ist es allerdings auch nicht, denn der Mensch nimmt Silber in geringen Mengen auch durch die Nahrung auf. Trotzdem sollte man mit dem Trinken ein wenig vorsichtig sein - die Menge macht's.

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Turbo-Gasgrill und Kocher für draußen (30 und 50 mbar)

Turbo-Gasgrill  und Kocher für das Wohnmobil
Turbo-Gasgrill und Kocher für das Wohnmobil

Mit unserem Außengrill haben wir viel probiert, der dritte Versuch hat zum Erfolg geführt.

 

Endlich haben wir das richtige Gerät gefunden:

 

 


Jahrelang hatten wir einen kleinen, zusammensteckbaren Grill mit einer Kochplatte. Er war sehr klein, leicht und irgendwie schon sehr praktisch. Nur das Zusammenbauen war nervig.

 

Dann stiegen wir auf einen 2-flammigen Gaskocher um. Es war schon schwierig, einen Kocher zu finden, der mit 30 mbar lief. Diesen haben wir dann nach langer Suche in Frankreich gefunden. Schnell mussten wir aber feststellen, dass dieser Kocher keine gute Idee war, denn er brachte einfach keine Power unter die Pfannen.

 

Jetzt endlich haben wir das optimale Gerät für uns gefunden:

 

Auf einer Messe fanden wir nun folgendes Model, mit dem wir zu 100% zufrieden sind:

  • 1-flamig (auch 2-flamig erhältlich)
  • Einsetzbar für 30 mbar und 50 mbar ohne Umschaltung
  • korrosionsbeständiges Gehäuse aus Edelstahl
  • Leistung: 4 kW (bei 30 mbar)
  • Piezozünder
  • Gasverbrauch: 290 g/h
  • Maße (B x T x H): 41, 2 × 30, 2 × 11, 8 cm
  • Gewicht: 3 kg

Den Kocher habe ich mit 4 Schrauben auf einen kleinen, klappbaren Campingtisch montiert (siehe Foto). Die Beine ausgeklappt, ist er schnell aufgebaut. Man könnte sogar die Beine noch verlängern, Verlängerungsstücke sind unterm Tisch jederzeit griffbereit. Diese nutzen wir allerdings nur selten.

 

Gegen Wind gibt es noch einen variablen Windschutz, der aber nur aufgebaut werden muss, wenn es schon ordentlich bläst. Der Kocher ist so stark, dass er sich durch den Wind kaum bei seinem Einsatz stören lässt.

 

Nun stellte sich allerdings die Frage, wo im Himmel soll dieser Kocher noch seinen Platz finden? Bei uns ist doch schon alles bis auf den letzten Millimeter verbaut. Da der neue Außengrill fest auf dem kleinen Tisch fixier ist, muss beides zusammen verstaut werden. Das macht auch Sinn, denn nur so lässt er sich schnell wieder aufbauen. Auf langwieriges Zusammenbasteln bei jedem Kochen hatte ich keinen Bock.

 

-gasgrill im Wohnmobil

 

Einschub auf dem Kopf

 

Verstaut wird der Grill heute auf dem Kopf stehend im Staukasten. Er verschwindet auf zwei Schienen oberhalb unserer Wäscheschleuder. So ist er gut verstaut, klappert nicht und ist schnell einsatzbereit.

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Heizlüfter, speziell für das Wohnmobil

Seit vielen Jahren haben wir den Ecomat 2000 an Bord, wenn wir im Winter unterwegs sind. Er dient uns als redundantes System für den Fall, dass uns unsere Gasheizung im Stich läßt.

 

Dieser kleine Heizlüfter ist für Wohnmobile optimiert. Zwar nicht ganz billig, bietet er eine deutlich höhere Sicherheit als normale Heizlüfter:

 

hoher Sicherheitsstandard:

 

Laut Angaben des schweizer Herstellers arbeitet der Ecomat mit einer Temperatur, die unterhalb des Flammpunktes von Papier liegt und ist somit genial für den unbeaufsichtigten Betrieb im Wohnmobil z.B. in der Nacht oder auch zum Frostschutz im Winter geeignet. Außerdem soll das Gerät keinen Sauerstoff verbrauchen, es riecht nicht und trocknet die Luft nicht aus. Auch geräuschtechnisch ist das Gerät kaum zu hören. Eine integrierte Abschaltautomatik schaltet das Gerät automatisch bei Gefahr - z.B. beim Umkippen - sofort aus.

 

 

Flexibel in jeder Situaltion

 

Unsere Variante "Classic Plus" verfügt über einen Thermostaten, mit dessen Hilfe man die gewünschte Temperatur sehr genau einstellen kann. Es sind vier Leistungsstufen einstellbar: 450 Watt, 750 Watt, volle Leistung, sowie eine "Plus" Stellung. Die maximale Leistung liegt bei 1800 Watt. So kann man zwischen einer konstanten, leisen Dauerheizung bis hin zum schnellen Aufheizen wählen.

 

Die 450 Watt-Stellung dient vor allen für den Betrieb auf Camping- oder Stellplätzen. Hier sind die Stromquellen öfter mal auf eine Leistung von maximal 500 Watt gedrosselt.

 

Ein weitere Vorteil ist, dass das Gerät betriebssicher bis -20°C ist, d.h. es startet auch im tiefsten Winter, wenn die Heizung ausgefallen ist und man das Wohnmobil wieder aufheizen muss.

 

Ein kugelgelagerter Axialventilator sorgt für eine lange Lebensdauer.

 

 

Unsere Erfahrungen:

 

Wir haben bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Vor allem in unseren alten Wohnmobilen kam und kommt das Gerät bei uns oft zum Einsatz. Die Spuren sind auf dem Foto deutlich zu sehen. In unserem ->aktuellen Wohnmobil<- haben wir allerdings eine Truma Combi E-Heizung mit zusätzlichen elektrischen Heizstäben, die nicht nur mit Gas, sondern auch mit Strom heizt. Sie dient uns heute als Frostwächter. Sind wir im Winter unterwegs, darf der Lüfter allerdings nicht fehlen.

 

Heute gibt es das Gerät in verschiedenen Varianten und Farben. Auch gibt es ein spezielle Halterung und eine Transporttasche.

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Hier die einzelnen Modelle:

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Akku-betriebene Uhr mit Leuchtdisplay

Uns hat immer gestört, dass wir nachts die Uhr nicht ablesen konnten. Entweder liefen die Uhren mit 230 Volt oder sie hatten kein Leuchtdisplay.

 

Die Lösung:
Leuchtdisplay mit Akkus bzw. Batterien anstelle der 230 Volt

 

 

Laufzeit:
Mit den Panasonic Envelop-Akkus läuft die Uhr fast ein Jahr ohne Batterietausch.

 

 

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Kompressor an Bord

Kompressor für Wohnmobil
Ist ein Kompressor für ein Wohnmobil sinnvoll?

Nicht erst bevor wir uns auf den Weg nach ->Marokko machten, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir einen platten Reifen wieder aufgeblasen bekommen.

 

Es gibt einige gute Gründe, einen Kompressor an Bord zu haben:

 



  • Der Ersatzreifen kommt zum Einsatz und hat zu wenig Luftdruck
  • Reifendruckkontrolle unterwegs
  • Beim Offroad-Fahren, vor allem im Sand, macht es Sinn, den Luftdruck zu reduzieren. In Marokko sind wir mit 1,5 bar durch die Sahara gefahren. Danach musste der Luftdruck wieder auf Normal gebracht werden.
  • aber auch Fahrräder, Schlauchboote, Luftmatratze ... Fußbälle, usw. brauchen Luft

Also, was sollte so ein Ding können:

  • Betrieb mit 12 Volt
  • genügend Power, um einen Reifen des Wohnmobils aufblasen zu können (bei uns: mind. 4 bar)
  • Manometer
  • klein, leicht und transportabel

Ich habe mich im Netz etwas schlau gemacht und mich letztendlich für folgendes Modell entschieden:

 

der "kleine" VIAIR, Modell 85 P 12V

  • Durch die geringe Stromaufnahme (unter 15 Ampere) kann er am Zigarettenanzünder betrieben werden
  • integriertes Manometer
  • Max. Arbeitsdruck 4,15 bar
  • Spannung 12 Volt
  • Stromaufnahme max. 14,5 A
  • Stromkabel 3,0 m mit Stecker für Zigarettenanzünder
  • Luftanschlußkabel 90 cm
  • Maße: 229 x 76 x 140 mm (LxBxH)
  • Gewicht 1,9 kg

Bisher hat uns dieser Kompressor noch nie im Stich gelassen. Er pumpt nicht nur die Reifen unseres Womos einwandfrei auf, sondern auch die der Fahrräder. Ich gebe dem Kompressor aber auch seine Zeit. Ich lasse ihn maximal 2 Minuten Pumpen und danach wieder abkühlen. 

 

Untergebracht ist der Kompressor in dem kleinen Fach unterhalb des Beifahrersitzes. Die Klappe des Faches erreicht man, wenn die Beifahrertür offen ist. In diesem Fach lagern wir auch noch unsere "guten" Schuhe, die wir nicht allzu oft benötigen. Eine Alternative wäre im Motorraum auf der rechten Seite. Hier könnte man den Kompressor auch gleich an die Motorbatterie anschließen, was bei der hohen Ströme auch Sinn macht. Bisher habe ich das Gerät aber problemlos an 12-Volt Steckdosen in der Kabine bzw. an der 12-Volt Steckdose im Fahrerhaus angeschlossen.

 

Nur einen kleinen Nachteil hat das Gerät. Das 12-Volt Kabel ist etwas zu kurz, sodass ich die Steckdose einmal wechseln muss, wenn ich alle 4 Reifen aufpumpe.

 

Zusätzlich zum Kompressor habe ich mir für kleines Geld einen Reifendruckmesser zugelegt:

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Hitzeproblem im Wohnmobil?

Was tun, wenn es im Sommer zu warm im Womo wird?

 

Viele Tipps und ein Tipp zum Selbstbauen:

 


Wie schaffe ich, dass sich das Innere des Wohnmobils nicht so aufheizt?

 

Hier einige Maßnahmen, wie wir verhindern, dass sich der Wohnraum nicht so aufheizt:

  •  Trennung von Fahrerhaus und Kabine:
    Das Fahrerhaus heizt sich im Sommer schnell auf und heizt somit auch schnell die Wohnkabine auf. In unseren alten Kastenwagen haben Vorhänge oder Decken dafür gesorgt, dass die Hitze (im Winter auch die Kälte) aus dem Fahrerhaus nicht in die Kabine gelangt. Heute haben wir eine sogenannte Wintertür, die Fahrerhaus und Kabine voneinander trennt. Sie verhindert, dass sich die Kabine schnell aufheizt.
  • Hängeschränke öffnen:
    In den Oberschränken staut sich die Hitze. Öffnet man sie, bildet sich kein Hitzedepot.
  • Warmwasserboiler:
    Möchte man bei großer Hitze duschen, sollte man die Warmwasserheizung nur kurz anschalten. Wir lassen sie max. 10 min laufen und warten dann noch ca. 20 Minuten bis zum duschen. In dieser Zeit wärmt sich das Wasser weiter auf, die Heizung selber kühlt sich aber wieder ab. Das Wasser sollte dann nicht mehr als Duschtemperatur haben, damit möglichst viel warmes Wasser beim Duschen "verbraucht" wird. Das warme Wasser, das dann noch im Boiler verbleibt wirkt wie eine Heizung und heißt den Innenraum der Kabine unnötig weiter auf.
  • Fenster und Dachluke auf Kippstellung und Sonnenschutzfolie aufziehen:
    Zwischen der Sonnenschutzfolie und dem Fenster staut sich die Wärme, die wiederrum  langsam in den Innenraum gelangt. Öffnet man das Fenster leicht (Kippstellung), so wird die heiße Luft zwischen Folie und Fenster nach außen abgeführt.
  • Parken:
    Natürlich sollte man versuchen, im Schatten zu parken. Dies ist aber nicht immer möglich. Wenn man in der prallen Sonnen parken muss, sollte man darauf achten, dass das Fahrerhaus nicht direkt in der Sonne steht. Alle, die einen Absorberkühlschrank (Gasbetrieb) haben, sollten zusehen, dass die Lüftungsschlitze auf der Schattenseite des Fahrzeugs sind, sonst kann der Kühlschrank seine Wärme nicht richtig abführen und verliert erheblich an Kühlleistung

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Unser Paul bekommt neue Socken

Allrad Wohnmobil mit BFGoodrich KO2
BFGoodrich KO2

Unser 4x4 Sprinter wurde serienmäßig mit dem Continental Vanco Winter 2 ausgeliefert. Diese waren allerdings bereits nach 42.000 km runter gefahren und es mußte ein neuer Reifen her:


Unser damaliger Reifenhändler empfahl uns für unser Anforderungsprofil (hauptsächlich Straße, aber doch auch immer wieder Feldwege und Schotterpisten) den deutlich grobstolligeren Bridgestone M723 als Ganzjahresreifen.  Dieser hielt knapp 70.000km und wir waren insgesamt sehr zufrieden. Leider hat Bridgestone den Reifen vom Markt genommen.

 

Trotz des groben Profils fehlte uns auch beim M723 im Gelände manchmal das Vertrauen und so wollten wir nun doch endlich All-Terrain-Reifen (AT-Reifen) aufziehen lassen.

 

 

Der BF Goodrich KO2 soll es werden

 

Das gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn für die in unseren Papieren eingetragene Reifengröße waren keine AT-Reifen mit passendem Lastindex zu bekommen. Auf Empfehlung von Christian Appel vom Reifencentrum Appel in Mannheim, der ein ähnliches Auto mit einem 4x4 Sprinter als Basis fährt, haben wir uns schließlich für den BF Goodrich KO2 entschieden. Da auch diese Reifen für unseren Sprinter nur in der Größe 245/75 R16 verfügbar sind, war eine Eintragung der Reifen in die Fahrzeugpapiere nötig. Auch hier hierbei hat uns Christian Appel unterstützt und unseren Paul auch gleich beim TÜV vorgeführt. Bisher konnten wir den  Reifen nur auf der Straße testen, wo er vom Fahrverhalten überzeigte und sogar leiser ist, als der Reifen von Bridgestone, den wir vorher montiert hatten.

 

Kleiner Nebeneffekt: Unser Paul sieht jetzt deutlich schicker aus!

 

Mehr Infos zu unserem Allrad Sprinter von Woelcke: hier

 

 

 

Mit den neuen Reifen in der Sahara:

 

 

2020 waren wir in Marokko und sind dort durch die Sahara gefahren. Abgelassen auf 1,5 bar gab es nie Probleme, Reifen und Allrad haben uns überall durchgewühlt:

 

  - Video: Allrad-Sprinter in der Wüste (Video, 2 min): hier 

  - Reisebericht Marokkohier

 

 

 


 

unsere Empfehlung beim Kauf eines Sprinters:

 

 Wir empfehlen jedem, der sich für einen 4x4 Sprinter als Basisfahrzeug entschieden hat, diese Reifengröße gleich von vorne herein eintragen zu lassen. Damit sollte ein Umstieg auf AT-Bereifung jederzeit möglich sein.

 

 


weitere Infos über unser Wohnmobil:

  • Planung: hier
  • Unser Paul im Detail ... hier
  • Unverzichtbare Einbauten: hier
  • Erstes Resumé: hier
  • Unterbodenschutz: hier
  • Auflastung auf 3,8 t: hier
  • Allterrain Reifen BG Goodrich: hier
  • Dinge, die wir nie vergessen: hier
  • Sicherheit rund um das Wohnmobil: hier
  • Das Leben im Wohnmobil optimieren: hier

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Tipps zu Stromverbrauch

Tipps und Tricks zum Stromverbrauch:

 

  • Wieviel Ah braucht man?
  • Was man über Gel-Batterien wissen sollte?
  • 220 Volt an Bord
  • Stromsparen ist angesagt!
  • Energiefresser Kühlschrank

 

 

 


Wieveil Strom (Ah) brauchen wir am Tag?

Ohne stromsparende Maßnahmen verbrauchen wir in der Regel nicht mehr als 50 bis 60 Ah am Tag. Dabei sind unseren beiden Laptops, die rund 5 A pro Stunde aus den Akkus ziehen, die größten Stromfresser. Der Wasserkocher benötigt für das Aufkochen eines 1/2 Liter Wassers ca. 9 Ampere. Das Haaretrocken spielt mit 5-7 Ampere eher eine untergeordneter Rolle. Strom für Licht und Heizung (Ventilator) kommt nur im Winter dazu.

 

Nicht vergessen sollte man allerdings den Absorber-Kühlschrank. Er läuft nach dem Ausschalten des Motors noch ca. 20 Minuten weiter auf Strom. Sollte er innerhalb dieser Zeit anspringen, zieht er mit ca. 11A relativ viel Strom aus den Batterien.

 

 

Was man über Gel-Batterien wissen sollte:

Unsere beiden Bordbatterien Optima Yellowtop YTS 5.5 haben eine Kapazität von je 75 Ah. Um die Akkus nicht zu stressen, sollten man diesen Typ Batterie nur bis max. 50% entladen. Jedes tiefere Entladen "stresst" die Batterie, die Lebensdauer des Akkus reduziert sich.

 

Anstellte der 2x 75 Ah = 150 Ah stehen uns also nur 75 Ah nur zur Verfügung.

 

 

Ladebooster:

Geladen werden unsere Akkus hauppsächlich während der Fahrt über einen 45-AH-Ladebooster, der die Akkus mit anfangs mit 45, am Ende mit deutlich weniger Ampere pro Stunde betankt. 

 

Solarpanels:

Zusätzlich laden bei gutem Wetter zwei Solarpanels à 100 Watt  die Akkus mit bis zu 8 A in der Stunde. Dies ist allerdings ein eher unrealistischer Wert. Da man sich meistens ein Plätzchen im Schatten sucht, kommen mehr als 20 oder 30 Ah pro Tag durch die Panels auch bei gutem Wetter kaum zusammen.

 

Da wir so gut wie nie am Landstrom hängen,  ist der Ladebooster für uns die wichtigste Ladequelle.

 

Ladewandler: Immer 220 Volt an Bord:

Wir haben 220 Volt an Bord - immer wann wir wollen und ohne Anschluss an Landstrom.

Ein eingebauter Ladewandler wandelt die 12 Volt aus unseren Akkus in 220 Volt mit 1.000 Watt um.

 

Im Nachhinein hätten wir aber doch bessern einen Wandler mit 1.500 Watt genommen, denn dann könnte man an diesen auch einen stärkeren Fön oder eine Kaffeemaschine anschließen. Aufgrund dieser Einschränkung wurde der Fön durch eine multifunktionle Warmluftbürste ersetzt; heißes Wasser für Kaffee und Tee bereiten wir mit einem Wasserkocher mit nur 900 Watt.

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Tipps zum Gasverbrauch

Die Situation bei uns:

 

Wir haben eine 14 kg Tankflasche an Bord, die von außen an fast jeder LPG-Tankstelle, auch im Ausland, befüllt werden kann, sowie Platz für eine weitere 11 kg Gasflasche, die wir aus Gewichtsgründen meist nicht dabei haben.


Unser Gas-Verbrauch:

 

Folgenden Gas-Verbrauch haben wir für unser Fahrzeug ermittelt:

  • Sommer: ca. 2 kg / Woche
    Kühlschrank läuft, tägl. Kochen oder Grillen, heißes Wasser für Dusche und Abwaschen.
  • Frühjahr / Herbst: ca. 3-4 kg / Woche
    Kühlschrank läuft, tägl. Kochen, heißes Wasser für Dusche und Abwaschen, gelegentliches Heizen.
  • Winter:
    Hier hängt der Verbrauch hauptsächlich von den Außentemperaturen ab. Eins sollte man allerdings wissen: Heizen verbraucht mit Abstand das meiste Gas. Unser Wohnmobil hat eine isolierte GFK-Kabine mit einer sogenannten Wintertür, die die Kabine zum Fahrerhaus abschließt. Dies spart erheblich an Heizleistung. Nachts müssen wir erst heizen, wenn die Außentemperaturen unter rund 4° sinken. Ansonsten reicht unser Körpertemperatur aus, das Innenleben der Kabine auf 16-17° C zu halten.

 

 

Was sind die größten Verbraucher?

 

Grundsätzlich gilt wohl, dass die Heizung und der Warmwasserboiler mit Abstand das meiste Gas benötigt. Der Kühlschrank benötigt recht wenig, am wenigsten benötigt das Kochen.

 

Hier grobe Richtwerte:

  • Heizung (ca. 150 – 400 g/h)
  • Boiler (ca. 120 g/h)
  • Kochen (ca. 50 – 150 g/h)
  • Kühlschrank (ca. 15 – 20 g/h)

Beim Kühlschrank sollte man berücksichtigen, dass er während der Fahrt kein Gas verbraucht und bei voller Bordbatterie und Solar auf dem Dach z.T. auch von der Batterie versorgt wird.

 

 

Gas im Ausland - oft ein Probem:

 

Gas im Ausland:
Unsere normale Gasflasche ist ein deutsches Produkt und kann in der Regel nur in Deutschland getauscht bzw. gefüllt werden. Im Ausland ist es oft schwierig, in Spanien z.B. ist ein Nachfüllen so gut wie nicht möglich.

 

Anders bei den eingebauten Gastankflaschen. In den meisten Ländern ist ein Betanken dieser Flasche problemlos an jeder LPG-Tankstelle möglich. Man sollte aber den richtigen Adapter dabei haben.

 

Mehr Informationen zu Gastankflaschen gibt es hier

 

Wer länger ins Ausland möchte, sollte sich auf jedem Fall vorher informieren, ob, wie und wo man Gas bekommen kann.

 

Gaswarner:

 

Sinn oder Unsinn?     erfahre mehr: hier

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Tipps zum Wassersparen

Wir brauchen etwa 10 Liter pro Tag.

 

Wie schaffen wir das?

 

 


Wir haben aber auch einige Vorkehrungen getroffen, um unseren Wasserverbrauch zu reduzieren:

 

Hände waschen:

 

Es gibt 2 Möglichkeiten, wassersparend sich die Hände zu waschen - auch coronatauglich:

 

Hände nass machen, Wasserhahn aus - gründlich einseifen - Wasserhahn an und abspülen

Wasserhahn beim Händewaschen nur ganz wenig öffnen.

 

Es ist unglaublich, wie wenig Wasser man wirklich zum vernünftigen Händewaschen braucht.

 

 

Duschen:

Duschen verbraucht bei uns am meisten Wasser.

 

Auch hier gibt die beiden Möglichkeiten, die ich bereits beim Händewaschen vorgestellt habe.

 

Außerdem haben wir den Duschkopf mit Wasserspareinsätzen versehen, so dass bei voll geöffnetem Hahn anstelle von anfangs 6 jetzt nur noch max. 3 Liter / Minute den Duschkopf verlassen.

 

Dem Duschkomfort hat dies nicht geschadet. Ganz im Gegenteil, habe ich anfangs das Wasser bei jeder Kleinigkeit ausgeschalten. Heute lasse ich quasi während des ganzen Duschens das Wasser laufen, und zwar so, dass etwa nur 2,5 l/min verbraucht werden. Da kann man durchaus mal eine Minute länger duschen.

 

Wenn man sparsam duscht, braucht man nicht mehr als 5 Liter. Das sind  2 Minuten Wasser laufen lassen - 30 Sekunden nass machen, einseifen ohne Wasser und genüssliche 1,5 Minuten sich abbrausen. Wer länger braucht, macht "Genussduschen".

 

Abwaschen:

Mit der richtigen Technik kann man auch beim Abwasch Wasser sparen. So werden angetrocknete Reste erst mit Wasser aus der Spritzflasche (siehe unten) für kurze Zeit eingeweicht und anschließend mit einem Küchenpapiertuch abgewischt. Erst dann kommt der Schwamm zum Einsatz. Auf diese Weise gelangen auch deutlich weniger Speisereste inn Grauwassertank, der Löwenanteil landet direkt im Müll.

 

Toilette:

Auch beim Spülen der Toilette kann man Wasser sparen. Es lohnt, sich darüber Gedanken zu machen, wie lange man das kleine Knöpfen drückt!

 

Körperpflege:

Für die schnelle Morgentoilette kann man sich mit Waschtüchern aus der Drogerie behelfen. Wir haben auf jeder Reise (auch mit dem Rucksack)  für den Notfall einen kleinen Vorrat dabei.

 

 

 

Diesen kleinen Sparprofi haben wir immer dabei

Eine Sprühflasche für alle Fälle:

 

Seit Michaels erster Reise nach Afrika hat diese kleine, mit Wasser gefüllte Sprühflasche einen feste Platz in seinem Reisegepäck gefunden. Heute ist sie auch im  Wohnmobil nicht wegzudenken, denn damit

  • ist ein Fleck mal schnell entfernt,
  •  steht bei Hitze Abkühlung bereit,
  • wäscht man mit wenig Wasser zwischendurch die Hände,
  • kann eine Menge Wasser gespart werden, wenn nur kurz ein Löffel oder ein Messer gespült werden werden muss, und
  • einmal Sprühen - zumindest Michaels Frisur sitzt.

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Unser GPS Tracker:

GPS Tracking im Wohnmobil. Ein Tracker erstellt nicht nur unsere Route ....

Jederzeit wissen, wo das Womo ist ...

 

 


Jeder Womofahrer kennt die Situation sein zweites Zuhause eine Weile unbeobachtet irgendwo alleine stehen zu lassen. Zwar haben wir für den Fall eines Einbruchs eine Alarmanlage und eine spezielle Verriegelung der Türen, aber trotzdem hatten wir immer ein ungutes Gefühl, wenn wir unseren "Paul" verlassen haben. Hier musste Abhilfe her. Nach einigen >Do it yourself< - Versuchen haben wir die Lösung gefunden:

 

Wir haben uns für einen GPS Tracker der Firma Tipronet entschieden, der eine für uns Wohnmobilfahrer wirklich interessante Funktion hat: Die manuelle Parküberwachung. Diese können wir - egal wo wir gerade stehen - per Smartphone über das Internet aktivieren und erhalten eine Mail (oder SMS), sobald sich unser Fahrzeug rund 500 m von seinem ursprünglichen Platz fortbewegt hat. Im Fachjargon wird diese Technik Geofence genannt und ist geniale Lösung für uns Wohnmobilfahrer!

 

Das Ortungsportal von Triponet bietet eine weitere tolle Funktion, die wir ständig nutzen. Durch einen Klick auf das Smartphone können wir jederzeit den aktuellen Standort unseres Fahrzeuges auf einer Karte einsehen, vorausgesetzt, das Smartphone ist mit dem Internet verbunden. Seitdem wir diese Funktion entdeckt haben, fühlen wir uns deutlich sicherer.

 

Aber der Tracker von hat noch zusätzliche Funktionen, von denen wir eine Reihe auch ständig nutzen:

 

  • Karte mit aktuellem Standort:
    Man kann eine URL erstellen lassen, die eine Karte mit der aktuellen Position zeigt. Diese URL kann man nicht nur an Freunde und Verwandte, sondern auch andere Womofahrer, die z.B. eine ähnliche Route haben und mit denen man sich noch einmal treffen möchte, schicken. Sie können dann genau sehen, wo man zur Zeit steht und einen entsprechend finden. Der Clou: Man kann mehrere solcher Zugänge generieren, sie jeweils mit einem Passwort versehen und wenn man den Zugang am Ende der Reise nicht mehr benötigt, einfach löschen.
  • noch genialer: die automatische Alarm-Überwachung zuhause
    Man kann einen (oder mehrere) fixen Geofence um einen speziellen Ort (z.B. zuhause oder Stellplatz des Womos) anlegen. Ohne irgendetwas zu tun, bekommt man eine Mail, sobald sich das Fahrzeug von seinem Standort wegbewegt. Der Alarm aktiviert sich automatisch, wenn der Standort wieder erreicht wird und überwacht ab sofort den Standort des Campers. Ein extra Einschalten ist nicht nötig.
  • Fahrten sichtbar machen: Routen und Karten erstellen
    Gefahrene Routen und Daten zu den einzelnen Streckenverläufen werden durch das Ortungsportal von Tiponet im Internet gespeichert und können im Anschluss abgerufen, ausgewertet sowie als GPX-Datei exportiert werden. Auf diese Weise entstehen z.B. die Karten auf unserer Homepage.


Zur Zeit sammelt das System während der Fahrt bis zu 8 Punkte pro Minute. Dies ist für eine Auswertung recht viel. Wir arbeiten gerade mit der Fa. Tiponet an einer Lösung, dass z.B. nur ein Datensatz pro Minute gesammelt wird. Wir sind sicher, dass es hier demnächst eine Lösung gibt.

 Wir haben damals die Fa. Tipronet in Leipzig besucht. Sie machte eine kompetenten Eindruck und versprach uns, einige Dinge für uns Womo-Fahrer in ihrem Portal zu ändern. Dies geschah dann auch kurzfristig und seitdem sind wir wirklich begeistert.

 

Zu den Kosten:
Das System ist wirklich nicht teuer. Der Tracker kostet einmalig rund 200 €, die Nutzung des Tiponet-Portals inkl. der notwendigen SIM-Karte, die weltweit weit gilt, kostet keine 15 € / Monat. Dies ist uns die Sicherheit alle Male Wert.

 

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Hier geht es zur direkt zu Tiponet:

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Satellitenschüssel und Fernseher

Schnell aufgebaut - bester Empfang

Warum wir uns für genau die Satellitenschüssel und den Fernseher entschieden haben, erfahrt ihr hier:

In Deutschland schauen wir meistens über DVBT-2 oder mit dem Amazon-Fire-Stick. Die DVBT-Antenne ist mit einem Magnet auf dem Dach befestigt. Hierzu habe ich mir im Vorfeld durch das Dach einer Kabeldurchführung mit zwei Antennenkabel verlegt. Eine für die DVBT-Antenne, eine für die SAT-Schüssel.

 

Sind wir allerdings im Ausland, müssen wir "schüsseln". Schon vor einiger Zeit haben wir uns für eine Selfsat H30 D2 Flachantenne mit integriertem Twin LNB für zwei Teilnehmer entschieden. Sie lässt sich einfach und schnell auf dem Dach an- und abmontieren und ist mobil und universell einsetzbar. Für die Montage nutze ich ein aus der Fotografie bekanntes System mit dem Namen Acra Swiss.

 

Warum wir uns für diese Schüssel entschieden haben, erklären wir hier:

 

Da wir öfter mal Offroad durch den Wald fahren, haben wir darauf verzichtet, eine große, automatische Antenne auf dem Dach zu montieren. Auch wollten wir die Höhe von 3 m nicht überschreiten, was mit einer automatischen Schüssel nicht möglich war. Nach mehreren Versuchen mit anderen Schüsseln entschieden wir uns letztendlich für SELFSAT H30 D2. Wir haben diesen Schritt nie bereut.

 

Hier einige Gründe:

  • Die Antenne verbleibt nicht auf dem Dach, d. h. sie ist nicht windanfällig, das Wohnmobil wird nicht höher und passt weiterhin unter 3 m hohe Einfahrten und Brücken.
  • Die Antenne ist klein und flach und daher gut zu verstauen.
  • Mit etwas über 4 kg Gewicht belastet sie die Zuladung kaum.
  • Die Leistung dieser Antenne ist schon sehr erstaunlich. Wir stellten nicht nur einmal fest, dass in Südspanien oder Portugal Wohnmobile mit großen, automatischen Schüsseln keinen Empfang mehr hatten; deren Schüsseln drehten sich wild und fanden keinen Satelliten. Wir allerdings hatten kaum Probleme mithilfe einer Smartphone-App schnell Empfang zu bekommen.

Wir haben die Antenne seit April 2015 und sie hat uns bisher nicht einmal im Stich gelassen.

 

 

unser Fernseher:

 

Wir haben drei verschiedene Fernseher getestet. Beim einen war das Bild schlecht, beim anderen war der Bildwinkel so schlecht, sodass wir beide gleichzeitig nicht fernsehen konnten.

 

Unseren jetzigen Telefunken haben wir durch Zufall in einem Schaufenster entdeckt, gekauft und waren sofort begeistert. Leider gibt es ihn nicht mehr in der 20 Zoll-Variante.

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*bezahlte Werbng*